MitWandern 2021
 

Über MitWandern 2021

"MitWandern 2021 - An 3 Tagen gemeinsam durch Deutschland"Diese von einigen Wanderverrückten ins Leben gerufene Aktion findet statt vom 16.-18.7.2021. Initiator ist Jan, welcher über Pfinsten 2021 bereits eine 1200 km lange Staffelwanderung in NRW organisiert hatte. Bei der Organisation wird er unterstützt von Andreas, Christoph, Frank, Jens, Joachim & Thomas. Mehr als 150 Etappen, über 3.400 km und über 53.000 Höhenmeter! Das ist fast so weit wie der Appalachian Trail.
Wir holen uns das Outdoor-Erlebnis nach Hause. Dazu zählen wir auf Dich. Auch wenn bald wohl wieder Reisen in „die weite Welt“ möglich sind.
Die Touren sind alle gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, um möglichst Allen die Teilnahme zu ermöglichen.
Start- und Endpunkt sind nicht veränderbar. Sonst bekommen wir ja keine durchgehende Tour hin mit Euren Einzeltouren. Alle Teilnehmer sind notwendig, um das Große und Ganze zu schaffen: Eine Tour durch Deutschland an einem Wochenende!
Die Strecke zwischen Start- und Endpunkt ist als Vorschlag anzusehen. Hier haben wir - mal mehr, mal weniger - eigene Erfahrungen einfließen lassen. Deutschland ist dann doch zu groß, um jeden Winkel genau zu kennen. Aber da kommt Ihr ins Spiel! Wir sind gespannt, welchen Weg Ihr einschlagen werdet und ob Ihr den jeweiligen Abschnitt abkürzt oder sogar noch erweitert.
Also schnapp Dir einen Abschnitt, solange er noch nicht mit einem anderen Teilnehmer besetzt wurde!

Distanz

3 836 km

Zeit in Bewegung

793:02 Std

Eigene Collections
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Letzte Aktivitäten
  1. Chris Walk und MitWandern 2021 waren wandern.

    4. September 2021

    06:10
    31,5 km
    5,1 km/h
    160 m
    150 m
    Nilsilaus, Frank Meyer und 138 anderen gefällt das.
    1. Chris Walk

      Don't shut me down!
      Aber Close up die Staffelwanderung quer durch Deutschland im Jahre 2021!!!
      Es war mir eine Ehre, im Sinne der Corona-Stillstand-Zeiten Teil dieser virtuellen Staffelwanderung zu sein, Erfolgsgeschichte mitgeschrieben zu haben für die größte unbezahlte Werbung, die unsere Heimat ins Land hinausgerufen hat! Denn alle 159 Etappen hatten ihren Reiz, ihr Abenteuer, ihre Höhepunkte, und ich kann nur einmal mehr den Organisatoren Andreas, Christoph, Frank, Jens, Joachim, Thomas und Jan danken für den Riesenaufwand, den sie im Vorfeld (und auch in der Collection-Bearbeitung) hatten🙏.Ich wiederum hatte heute die Ehre, die allerletzte noch offene Etappe zu laufen, und diese Ehre - das muss ich gestehen - und das gute Zureden von Frank hinsichtlich meiner gestrigen Etappe haben mich davon abgehalten, zwischendrin abzubrechen und zu rufen: "Sch... drauf!"😣Nein, aufgeben ist keine Option, nicht im Alltagsleben, nicht bei einer Staffel. Wir sind alle ein großes Team, und nichts und niemand konnte uns davon abhalten, von Anfang bis zum Ende zu laufen!👍Was ist schon der Bahnstreik? Wir haben doch Füße!!!
      Okay, so einfach ist es nicht, aber Tatsache ist, dass man viele Wege ohne ÖPNV oder Auto machen kann, man muss nur wollen...
      Und ich wollte heute allen Müdigkeiten im Körper zum Trotz wandern! Bin also in Niebüll los, nachdem ich mein Auto heute günstiger als gestern in Bahnhofsnähe parken konnte. Jan wird es mir verzeihen, dass ich die Tour also nicht direkt unter der Bahnhofsuhr startete, sondern schon am Parkplatz. Ich lief erstmal eine Weile an der Bahnlinie entlang, staunte darüber, wie lang der Syltshuttle wirklich ist, und freute mich einige hundert Meter über endlich wieder 🌳Waldboden🌳. Davon hatte ich gestern echt nicht viel gehabt. Und weil ich ahnte, dass noch genug Asphalt kommen würde, habe ich den weichen Boden entlang eines Feldes gleich noch mitgenommen, anstatt auf die Straße zu wechseln. So kam ich dann nach Läiged - nie gehört, aber lebenswert!!! Nicht nur die Holsteiner Pferde leben hier, auch glückliche Kühe, Hunde, Katzen - und wahrscheinlich auch Menschen...In Risum an der Feuerwehr fand ich dann endlich eine Bank, auf der ich mein Frühstück🍅🍌🍐🥪 verzehren konnte. Meine Pensionswirtin hat es sehr gut mit mir gemeint und ein Lunchpaket für gefühlt drei Leute in eine große Dose gepackt - die im Laufe der Wanderung leider zu schwer im Rucksack lag. Meine Schultern sind ganz schön down...
      Das Frühstück aber war lecker, fand übrigens auch Wölfi, der schon neidisch auf die Kühe gestarrt hatte...
      Durch den Naturerlebnisraum "Wätj Lönj" (es hätte statt moorisch-friesisch "Nasses Land" auch "weites Land" heißen können, den Eindruck machte mir die Marsch), in dem die Natur nicht nur schöne Erholung erfährt, sondern leider auch wieder den Fuchsbandwurm, ging es irgendwie Richtung Langhorn. Und auch wenn die Bilder Idylle ausstrahlen: hier fing das Martyrium an. Zunächst 2,5 km schmale Landstraße, die als Rennstrecke benutzt wird, weil keiner mit Wanderern rechnet, und etwas später, nach Langhorn hin, 3,9 km geradeaus ohne Schatten, bei gefühlten 39°C. On the road again, hatten wir das nicht auch gestern schon mal?
      Die Mühle sehenswert, aber verschlossen. Dafür die Heide, zunächst der Teil Langhorn, und direkt im Anschluss die Bordelumer Heide, ein Traum! Nicht nur für Eichhörnchen, sondern zum Laufen, Gucken, Genießen!!! Leider war das mit dem Genießen jetzt nicht der Hit, denn bei meiner zweiten Vesperpause (sooo viel hatte sie eingepackt!!) stellte ich fest, dass mein Wasser arg zur Neige ging. Ich hoffte auf Nachschub irgendwo, denn in der Heide war es sehr trocken! Leider gab es auch keinen am Stollberg, wo der Funkturm mit Aussichtsplattform in 25m Höhe steht.
      Ich habe mich getraut, getreu dem Motto "Aufgeben ist keine Option" und "über die Grenzen gehen". Dabei war hier keine Menschenseele, nur ein paar Jungrinder schauten mich neugierig an - wie eigentlich überall, die kennen wohl keine Wanderer.Die Aussicht belohnte mich zwar, aber ich bin halt ein Angsthase🥺 und hab mich nicht ans Geländer getraut. Immerhin war die Treppe nicht so durchsichtig wie an anderen Aussichtstürmen...Vom Stollberg war es nicht mehr weit bis Bredstedt, wo ich eine Tanke zum Tanken fand - meine Wasservorräte wieder auffrischen!!!!
      Nach diesem frischen Schluck hatte ich auch wieder Lust, mir die Innenstadt von Bredstedt anzusehen. Ein süßes Städtchen mit Pflastersteincharme, aber sehr bemüht, sich bunt und modern zu geben
      Und wenn ein Engel reist, hat er Glück: zum Thema Bahnstreik - ich kam um 17.40 h am Bahnhof an, und bereits um 18.01 h fuhr mein Zug nach Niebüll. Schön leer, im Gegensatz zum Syltshuttle...Und ich weiß, dass ABBA nicht jedem gefällt, aber ich bin mit der Popgruppe aufgewachsen, und es kann kein Zufall sein, dass sie ausgerechnet in dieser Woche zwei neue Lieder für ihr Reunion-Album veröffentlicht haben. Ich schenke euch den im Titel genannten Titel, denn der passt auch auf diese letzte Etappe!!!Vielen Dank an alle, die mich für diese letzte Etappe unterstützt haben, der Gedanke an euch hat mich stark gemacht🙏👍.
      Der Staffelstab geht zurück an Jan (der für die Frieslandetappen mitgezeichnet hat) und Frank, diesen großartigen Mitorganisator.
      See you next time next event🤗🥰🤗

      • 4. September 2021

  2. Chris Walk und MitWandern 2021 waren wandern.

    3. September 2021

    Nilsilaus, Hi 🙋🏼‍♂️👀 und 128 anderen gefällt das.
    1. Chris Walk

      MOIN!Oder: Ist die Bahn schon weg?Oder: war da nicht mal eine Staffelwanderung durch ganz Deutschland?Alles drei, nacheinander!
      Moin war der nette Gruß meiner Gastgeber außerhalb von Niebüll, die eigentlich am frühen Morgen ganz andere Dinge im Kopf hatten, als Gäste einzuchecken, nämlich sich um die Hochzeit ihrer Tochter kümmern, und trotzdem superfreundlich und ideenreich waren.
      So konnte ich mich eben noch im Zimmer frisch machen und in Ruhe meine Sachen zusammenpacken und dann ging es auch schon los zum Bahnhof.Bahnhof?🚆 Verstehe nur Bahnhof! 🚂Da fährt doch nix! Da wollen ein paar Lokführer mehr Geld haben (sollen sie auch), aber müssen sie dann ausgerechnet dieses Wochenende streiken? Konnten sie das nicht bei mir anmelden???
      Nee, ging nicht, die hatten meine Nummer nicht. Also kurz gecheckt, welche Züge überhaupt eventuell möglicherweise in welche Richtung auch immer WANN fahren - und dann umdisponiert: wir laufen jetzt erstmal los nach Klanxbüll, also die umgekehrte Richtung. Von da kommen wir dann schon irgendwie (!) weg...
      Der Hoffnung folgten Taten. Ich durchquerte gutgelaunt, denn die Sonne zeigte sich, das Städtchen Niebüll. Deckte mich noch in der Landbäckerei Medelbyer mit Lunchpaket🥐🥖 ein und hoffte auf Kultur und Meer. Besuch der Museen allerdings nicht möglich, da alles erst ab 14 h geöffnet hat. Seltsame Zeit. Schlafen die Gäste sonst länger??? Immerhin: eine der vielen schönen friesischen sturmerprobten Backsteinkirchen hatte offen und wollte besichtigt werden. Den Gefallen tat ich ihr...Über Deezbüll ging es in die Prärie - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Zugegeben: ich hatte gewusst, auf was ich mich einlasse: Asphalt, Ödnis, weites Land, mehr Schafe als Menschen!
      Aber das in der Realität zu erleben, war dann doch schon eine Geduldsprobe für Wanderer. Ich stellte mir zwischenzeitlich vor, ich würde den Rocky Mountains auf endlosen Straßen entgegengehen, und plötzlich kam mir ein Lied in den Sinn:
      🎼"Always look at the bright side of life"🎶
      Ja, das war es! Es gibt immer Menschen, denen geht es schlechter, Tage, an denen es regnet, Momente, in denen man sich nicht aus dem Haus wagt - also geht es mir gut, ich bin auf meinem Weg zum Meer🌊 - alle Jahre wieder....Und alle Jahre wieder dasselbe Spiel: bin ich am Meer, ist das Meer weg! Ich glaub, ich fahr nie wieder an die Nordsee, sondern nur noch an die Ostsee, oder gleich in die Karibik, so!Ich kam in Südwesthörn am Badesteg an, als zwar noch voll Niedrigwasser, aber schon langsam steigende Flut war, und Wölfi, mein neues Wandermaskottchen, wollte unbedingt bleiben, bis das Meer endlich da ist. Aber ich hab ihm gesagt, wir müssten bitte noch vor der Dunkelheit wieder in Klanxbüll sein, am liebsten wieder in der Pension. Da war er ganz traurig, er wär so gerne schwimmen gegangen. Stattdessen ärgerte er dann ein bisschen die Deichschafe, die nur blöd blöken konnten...Auf dem Weg nach Klanxbüll wollte ich eigentlich die geplante Kirche in Althorsbüll auslassen, hatte genug von Kirchen. Aber von der Seite kam eine nette Frau mit einem Galgo-Mädchen über die Straße, wir unterhielten uns, während Sara mich begrüßte, und da sie in Althorsbüll wohnt, liefen wir dann doch gemeinsam dorthin. Sie zeigte mir das Küsterhaus (gehört ihr und wird von ihr vermietet, sehr schön von innen ausgestattet, das "Freesenhuus Althorsbüll"), das alte Pastorat, die alte Schule, und sie erzählte mir, wie sie in Althorsbüll gestrandet ist und wie die Menschen dort so drauf sind. War schon sehr interessant, und ich bereute nicht, mit ihr doch noch den Weg gegangen zu sein.Diese Begegnung hielt mich dann auch auf den letzten 4 km aufrecht. Denn bis Klanxbüll Bf. passierte - - - - - - nichts mehr!!! Endlose Asphaltstraßen ohne Seitenstreifen, das Ortsschild schien nicht näher zu kommen. Und als ich dann doch angekommen war, stellte ich fest, dass ich zwei Stunden Zeit hätte bis zur nächsten planmäßig durchgeführten Abfahrt irgendeines Zuges Richtung Niebüll.
      Btw: die Autoshuttles nach Sylt sind in regelmäßigen Abständen gefahren - mit manchmal nur 3 Autos auf dem riesigen Doppeldecker...
      Ich biss in den sauren Apfel, ging in den Bahnhofskiosk, fragte den Inhaber, wo ich ein Taxi🚖 herkriegen könnte (denn Bus nur über Süderlügum Stunden unterwegs...), da rief er nach hinten in seine Stube seinen Freund, ob er mich eben fahren könne. Der hat nämlich ein Taxi. Musste sich zwar beeilen wegen Ruftaxi (statt Bus), aber mich konnte er eben noch nach Niebüll bringen. Zur Belohnung fürs Aushalten der Unwegsamkeiten gönnte ich mir einen Veggie-Burger mit meinem Namen beim Burgerwolf, der vor einem Jahr mal vom Dorstener Frank Rosin in Schwung gebracht worden ist... So hatte ich heute einen sehr windigen, trockenen, schönen, meerlosen, glücklichen Tag gehabt, für deren Gestaltung ich Jan und der Crew von Herzen danke!!!!Und auf den Bahnstreik pfeif ich😗🎶🎵Zweite Etappe - so Gott will - morgen...Und hier noch die Kollektion der Staffelwanderung:komoot.de/collection/1243055/-mitwandern-2021-an-3-tagen-gemeinsam-durch-deutschland

      • 3. September 2021

  3. Berlin2007, Tim⭕ G.🚴🚵👣 und 258 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute fand nun endlich die sehnlichst von mir erwartete und von mir organisierte Gruppenwanderung für die Teilnehmer der Staffel 'MitWandern 2021' durch die Döberitzer Heide westlich von Berlin statt.Bei recht angenehmer und überraschenderweise trockener Witterung bis zum Schluss absolvierte ich mit meinen 25 Gästen den regulär markierten Rundwanderweg um die Wildniskernzone. Wildtiere gab es leider nur sehr weit entfernt in dem eingezäunten Bereich zu sehen, dafür aber eine riesige 'landschaftspflegende' Schafherde kurz vor dem Ziel in den grünen Wiesen der Naturerlebnis-Ringzone.Die Heide zeigte sich stellenweise in ihrer ausgedehnten Blüte und die sonst teils sehr sandigen und staubigen Wege ließen sich heute dank ihrer Restfeuchtigkeit bestens begehen, wobei auch ab und zu ein kleiner 'Pfützenslalom' angesagt war.Wichtiger als die ansprechende, aber eher unspektakuläre Umgebung war allerdings in dem Fall das 'Miteinander', der gegenseitige Austausch und das Wandern in der Gruppe mit vielen Stammgästen aber auch einigen Neuzugängen und Besuchern, die eine lange Anreise nur für diese gemeinsame Tour auf sich genommen hatten. Vielen Dank euch allen!Besonders danken möchte ich für den weiten Weg Andreas (LOradler) aus der Nähe von Chemnitz, Thomas aus Erfurt sowie Axel und seiner Frau aus Eisenhüttenstadt.
      In ganz besonderem Maße möchte ich Reimund (Söhni) danken, der zu unserer Wanderung aus dem oberfränkischen Hollfeld angereist war.
      Heute aufgrund des anders gelagerten Schwerpunkts nur einige wenige von mir gemachte Fotos.Hier die Aufzeichnung der Tour von:
      Söhni: komoot.de/tour/469792878
      RaMona: komoot.de/tour/469575853
      Lucy Lu: komoot.de/tour/469644544
      Joggingbrot: komoot.de/tour/469616220
      Heiner: komoot.de/tour/469506126
      Thomas aus EF: komoot.de/tour/469088205
      LOradler: komoot.de/tour/469461063
      Axel: komoot.de/tour/469829845
      Helga: komoot.de/tour/469599905
      Naturfreundin Regina: komoot.de/tour/469475590
      Hans Wurst: komoot.de/tour/469394952
      Andrea M.: komoot.de/tour/469461126
      Murmel: komoot.de/tour/469471788
      Suse: komoot.de/tour/469256870
      Joe Penner: komoot.de/tour/469087714
      icke: komoot.de/tour/469584859
      Karen: komoot.de/tour/469119589
      ------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundwanderung, die am Bahnhof Dallgow-Döberitz beginnt und endet. Zunächst geht es ein Stück an der Wilhelmstraße und der Hauptstraße entlang, dann wird in die schmale Grünanlage abgezweigt, die sich etwa einen Kilometer weit bis südlich des Egelpfuhls zwischen den Einfamilienhaussiedlungen erstreckt. Der Johannesstraße wird gefolgt zur Mühlenstraße und an deren Ende wird auf der Brücke die Bundesstraße überquert, danach über einen Nebeneingang auf den Hauptrundweg in der Döberitzer Heide eingestiegen. Auf etwa 20 Kilometern Länge wird nun die Runde um die Wildniskernzone auf meist breiten und sandigen Wegen absolviert, wobei die umgebende Landschaft oft karg und heideartig ist, manchmal aber auch kleine Waldstücke durchquert werden. Als idealer Ort für eine längere Pause bietet sich wie hier gemacht der Aussichtsturm am Finkenberg etwa auf halber Strecke an.Am Ende der fast komplett geschlossenen Runde ist der Nebenausgang am Artilleriepark erreicht und durch ein kleines Gewerbegebiet geht es zur Schnellstraßenunterführung und zur Hamburger Chaussee. Hier wird abgebogen in das kleine schmale waldartige Parkareal am Schwanengraben und am Gewässer entlang führt der Weg zurück zum Bahnhof Dallgow-Döberitz am Ende der Wilhelmstraße.

      • 28. August 2021

  4. BinDannMalWeg und MitWandern 2021 waren wandern.

    4. August 2021

    03:51
    21,1 km
    5,5 km/h
    290 m
    280 m
    Eisbär 🐻‍❄, Christof und 116 anderen gefällt das.
    1. BinDannMalWeg

      Hier nun mein letzter Gang bzw. Beitrag 📝bei der diesjährigen und wohl letzten „MitWandern 2021“ Staffel 😔😉Paar Eckdaten:
      👣 Etappen: 8 Stück E144/E143/E142/E141/E113/E010/E009/E005 😀 Ein Single-Oktett 🎶🎵
      👣 Erwanderte Kilometer: 238 km 🚶
      👣 Höhenmeter: Bergauf ⤴️ 4950 hm, Bergab ⤵️ 4730 hm
      An dieser Stelle Beschwerde an das Management ⚠️ KEIN EINZIGES Kilogramm WENIGER AN DER HÜFTE 😩 Unglaublich!!! 😟 Ich weiß es steht nichts davon im „Vertrag“ 👆 abeeeeerrrr.... Waaaarum?!?! 😥 Ich will neue Schuhe 👠 haaabeeen!!!!!! 😢🤣
      👣 Durstmenge: 11,7 Liter 🍼 Ich weiß, es "läuft" bei mir nicht gut 👆🤭
      👣 2x ALDI, 3xREWE, der Rest Veggie-Döner-Bäckermeister 🥨 von neben an aufgesucht 🍽️
      👣 Etliche Schwitz-Shirts, Hosen, Socken vollversaut 😆
      👣 Wander-Snack: Wilde Beeren 🍒🌽🥕🍄 direkt von dem Glücklichen „Bio“ Straßenrand Baum, Busch u.s.w.
      👣 Verletzungen: 29 Stiche 🦟 5,7 davon mit der Hand-Klatsche 👏 kurz davor erledigt 🤭
      👣 1x Powerbank hat Sturz nicht überlebt 😟 Lade in Frieden 😔😉
      👣 1x Ei nur „gelegt“ 🐔 nicht gegessen 🤭
      👣 1x Burg/Schloß erobert leider von dem einheimischen Wetter vertrieben 🌧️😩
      👣 Xx Schlösser 🔓 ohne passendem Schlüssel 🔑 "geknackt" 📸
      👣 4x Betonschwellen
      👣 1x Aussichtsturm bestiegen 🗼
      👣 Stufen: äähhh...?! 🛤️ Es waren paar dabei 🥵
      Dank "MitWandern" bin wortwörtlich quer durch Deutschland gewandert 🚶 Zuerst im Süden paar Hügel ⛰️ in der schwäbischen Alb abgegrast, dann kleiner Heimspiel direkt vor der Tür durch das obere Mittelrheintal 🤩 und letztendlich cooldown im Norden ☃️😅 Das eine Bein in der Nordsee bei Husum gewaschen 🦶 das andere in die Ostsee getunkt 🦶 Die Luft hier „unten“ ist herrlich erfrischend 😃 und es riecht naaach ?! 🤔Bauernhof?! 😕 Pardon 🤭 Nach Mee(h)r!!! 🏖️🤩Eine Corona-konforme virtuelle Umarmung 🤗 geht quer durch Deutschland. Danke an alle für die Anregungen, das Mitwandern, Mitbegleiten, Empfehlungen, Inspirationen, das verursachte Schmunzeln 😄 bis über beide Ohren und die Atemberaubende, Traumhafte eindrücke 🤩Ein Herzliches 💗 dickes Danke schön an das MitWandern-Team, Orga, Wandergenossen 😉😃 Mein allergrößter Respekt und Bewunderung an all die Teilnehmer, Moderatoren, Initiatoren, Teilnehmer und Zuschauer die das Land gemeinsam erkundet haben 👏 Es war und es IST immer noch Großartig 👍🎉🍾🍻Danke @ all 👏😃

      • 7. August 2021

  5. BinDannMalWeg und MitWandern 2021 waren wandern.

    3. August 2021

    06:02
    34,6 km
    5,7 km/h
    210 m
    190 m
    🚵 der_wandernde_biker 🗻, Frank und 111 anderen gefällt das.
    1. BinDannMalWeg

      Ich hab gedacht schlimmer (nur Highlights technisch 👆😉) geht nimmer nach der E005 🙄 Aber doch, das geht 👆 Ja nun, ist jetzt so und ich bastel 🖌️🛠️ mir wie immer was daraus 😃In Rendsburg zuerst überrede paar Affen 🦍 für mich zu posen 📸🤭 ergattere ein goldenes Bretzel zum Frühstück 🥨 lege eine kleine Streife durch Rendsbuger Figuren-See-Stadtwald um dann in roten Highheels 👠 und löchrigen Leggings durch das Nord-Ostsee-Kanal zu tauchen 🏊 Die Löcher in Leggins sind sehr hilfreich 👍 stelle erstaunt fest 😲 Bei dem Tauchgang sickert viel Luft durch die Löcher rein, so musste ich kein einziges mal nach oben ⤴️ um Luft zu schnappen 😊
      Blödsinn bei Seite 😉 aus den Tiefen aufgetaucht, da steht ein Flügel zum abheben bereit ✈️ Den lasse aber links liegen am meinem Hexenbesen 🧹 fülle ich mich eh am wohlsten 🤗
      Und dann....😕 Tja, wie es aussieht muss ich wieder die restlichen 30km lang mich selbst beschäftigen, bei Laune halten 🙁 Was bekanntlich nicht schwer ist 😉Und diesmal wieder viele Seitenstreifen am Strassenrande 🛣️ Die Felder zum Poppen 🍿🤭 habe zu Genüge 📸, übertrieben wäre gesagt: "habe mich satt gesehen" 😄, da ich diese immer noch mit Begeisterung und Heißhunger 🌽 betrachte 😊Eine Kampf-frohe 🤺 Abwechslung war die "Wilde Moor" Landschaft 😄 Es gibt dort mehrere schöne Sitzgelegenheiten, nur zu dieser Jahreszeit sollte man es lieber sein lassen ⚠️ Außer man hat genügend Pfefferspray dabei 🧴D.h. sobald man mehr wie 0,273 sec. Stillsteht, wird man von nervigen Kriech- und Flugviechern umzingelt, bestaunt, umlagert und belästigt 🕷️.🦋.🐝.🦟. Und das waren ausnahmsweise keine stech "dingsbums", kann das Wort nicht mehr ausschreiben ⌨️😒 sondern, extrem lässtige, die sich auf keinen Fall vertreiben lassen (In)Sekten 🦟 schwärmme 😤 Diese fliegen in die Ohren, krabbeln in das eine Nasenloch rein und kriechen durch das andere raus 😧 Versuchen hartnäckig das schwarze aus der Pupille 👁️ zu saugen 🍼 Da erweckten in mir aus dem Tiefschlaf 😴 noch in der Schule beim Karateunterricht gelernte Moves wieder 🦸 Ich dachte ich kann diese noch beherrschen, in die Tat umsetzen oder zumindestens habe daran geglaubt 😕 Ich hoffe nur mich hat keiner dabei beobachten können 🤭 Wie ich mit meinen Armen und Füßen jedes einzelne Flugviech kunstvoll nach allen Kung Fu, Judo, Jiu-Jitsu, Aikido, Kendo u.s.w. wie die alle heißen, Regeln auseinander nahm 🤸 Sobald ich eine Fliege ins Visier 🧐 genommen habe, ließ diese nicht los, vielleicht lernen die anderen was daraus 🤔👆 Mit Armen wie Propeller der schwierigkeiten hat seine Umdrehungen zu beschleunigen wedele vor mich her, gleichzeitig springe hoch, dreifach Salto 🤸 in der Luft 💃 🤭 lande weich zum Glück nicht im Moor aber auf einem überwuchertem Morasthügelhaufen 🌱Blicke nach oben, Fliege weg 😄 Cha... Flug, Flopp und Sieg 😃 Stehe auf schaue nach unten, aus dem Hügel wo ich gelandet bin, dort habe ein Loch durchbohrt woraus Billionen anderes 🦟🕷️🐜🦟 die ich wohl aber ungewollt geweckt habe rausflogen 😲 Scheiße... !!!! 😱😲Renn um dein ähhh… Wohlergehen 🏃 so schnell du kannst!!! 🚀So schnell wie ich war 💯 habe nicht gemerkt, dass ich nach 🇨🇲 Kamerun 🇨🇲 ohne gültiges Visum 🛂 und Corona-Blitz-Test 🧫 eingereist bin 😳 Am unbesetzten Zoll vorbei 🏃 eingeschmuggelt habe nur die paar Flugleichen 🦟an den Sohlen aus dem Moor, lande kurz darauf zum meinem Schreck wieder im Moor 😫 Och...nööööö….😩 Was zum Glück nur als eine niedliche "Hassmoor Gemeinde" sich entpuppte 😃Aufatmen und weiter nach Brux wo 🇮🇹 Italien 🇮🇹 und/oder 🇲🇫 Frankreich 🇲🇫 (die Stadt gibt es in beiden Ländern) in Deutschland liegt 😊 Dort liegt das Highlight dieser Tour 🤩 die Bossee und Westensee eine herrliche Landschaft 🤩 An jeder möglichen Stelle wo Zugang zum See ist, ist ein Steg 🏞️ Top 👍 Hätte ich Zeit gehabt, wäre am liebsten die Ahrensee, Westensee, Bossee und Schierensee alle nah beisammen wenn umgehbar diese umrundet 🚶Aber nicht diesmal 😉Und dann... dann kam Felde am Ende 🏁😃

      • 6. August 2021

  6. Niklas R. und MitWandern 2021 waren wandern.

    3. August 2021

    R. Reithmeier, Eva und 97 anderen gefällt das.
    1. Niklas R.

      Doppeletappe E081/E082 | 44,6 km | 8h 06min | 860 hm | ∅ 5,5 km/hHier die versprochene Fortsetzung:
      Helmbrechts hat wohl die besten Tage bereits hinter sich. Die durch den Abriss einiger Industrieanlagen entstandenen Freiflächen wurden versucht mit Einfamilienhaussiedlungen zu vertuschen. Von dem alten Glanz der Textilindustrie ist nur noch wenig übriggeblieben. Die älteren, damals herrschafftlichen Bürgerhäuser verlieren zunehmend an Attraktivität. Der Stadtkern allerdings trotz dem Allgemeinbild und ist einen Besuch wert. Sicher kann man auch mehr zur Geschichte des Orts im ansässigen Textilmuseum erfahren.
      Weiter geht's über fränkische Landen. Und durch weitere Dörfer. Die Dörfer wirken verschlafen, aber keineswegs eingeschlafen. Überall findet man gepflegte oder wilde Blumenrabatten oder kleine Kunstwerke. Die Leute scheinen nett. Ich mag den Baustil der Häuser hier. Es ist fast eine Mischung aus modern, alpin und erzgebirgisch.Raus aus den Dörfern wieder ab in die Natur. Und ab jetzt überrascht die Wegesführung jeden, der die Tour nicht schon von vorher kannte. Die Fernwanderwege 3 und 6 verlaufen hier quer durch den Wald und bilden entgegen meiner Vorstellung einen nahezu fabelhaften Waldweg. Das weiche Moos federt die Schritte ab, der Geruch des Waldes setzt sich in die Nase. Ich bin so begeistert, dass ich meine Fähigkeit Fotos zu machen, vergesse. Rauf zum ersten Gipfel dem Rauhenstein führt der wilde Weg und bietet eine erneute Abwechslung vom Schotter oder Asphaltweg. Kurz mal in einer Grube nach interessanten Steinen gegraben geht es weiter zum höchsten Gipfel der heutigen Touren.Der Aufstieg zum Döbraberg ist mittlerweile ein notwendiges Übel. Die Kraft verlässt langsam meine Beine, aber was wäre die Tour ohne den Gipfel? Hinaufgestürmt erwartet mich übles. Eine Gewitterwand ist nördlich aufgezogen und mir wird das I-Tüpfelchen der Tour genommen. Wäre aber auch recht bescheuert, bei Gewitter auf einen Metallturm zu gehen. Ein paar kurze Schnappschüsse und weiter gehts. Die Regenjacke hab ich vorsichtshalber schon mal angezogen.Wie ich mir dachte, fängt es bald an zu regnen. Es regnet lange. Von Kleindöbra bis kurz vor Marlesreuth regnet es ohne Pause. Ich bin so abgelenkt, dass ich vergesse die Tour wieder zu starten. In dem Regen laufe ich nicht nochmal zurück. Meine Beine peinigen mich mittlerweile für die Idee 43 km zu laufen. Ich komme auf dem nassen Untergrund kaum voran. Meine Schuhe? Wohl eher Wasserschläuche.Endlich hört der Regen auf und der Endspurt kann beginnen. Die letzte Etappe von Marlesreuth bis Naila zieht sich nur noch aufgrund der Gesamtlänge. Zäh ist wohl das beste Wort, um zu beschreiben, wie ich voran komme. "Nützt ja nichts - hopp hopp" kann ich mir nur selbst sagen und dabei weiterlaufen.Naila ist wohl eine typische kleine fränkische Stadt. Nur der FCK CSU Sticker fällt auf, der schief auf einem Zigarettenautomat klebt. Die Aushänge für den SEV sind wohl wie überall undurchsichtig. Nachfrage bei Passanten wird mit einem "Mhm, das weiß ich leider nicht." kommentiert. Zum Glück finde ich noch einen Busfahrer, der zwar keine Lust hat, mir zu antworten, aber mir trotzdem einen Hinweis gibt. Kurze Wartezeit - ab nach Hof zurück und ein kühles Blondes zischen.Abschlussfragebogen:Was hat mir am besten gefallen?
      Die Abschnitte der Fernwanderwege im Wald (Etappe 2)
      ___________________________
      Was hat mir nicht gefallen?
      Der Muskelkater, den ich jetzt schon merke.
      ______________________
      Was habe ich gelernt?
      Franken ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Leute, das Land (hab ich grad ne Bierwerbung zitiert?)
      _________________________
      Worüber bin ich erstaunt?
      Wie kann man 42 km RENNEN? Unglaubliche Leistung, vor der ich ab heute noch mehr Hüte ziehe.
      Es war irrsinnig, aber in allen Maßen belohnend. Vielen Dank, dass ich doch noch teilnehmen konnte und dass Joggingbrot ein fairer Sportsmann ist. Auch wenn ich heute auf deinen Pfaden wandelte, hoffe ich, dass ich noch was beitragen konnte, was interessiert 😁Vielen lieben Dank an die Organisatoren von MitWandern 2021, an alle, die auch schon mitgewandert sind und an alle die, die Aktion bei Komoot fleißig geliked und kommentiert haben! 👍

      • 3. August 2021

  7. Niklas R. und MitWandern 2021 waren wandern.

    3. August 2021

    R. Reithmeier, Eva und 87 anderen gefällt das.
    1. Niklas R.

      Doppeletappe E081/E082 | 44,6 km | 8h 06min | 860 hm | ∅ 5,5 km/h"Sehe ich doppelt? Und war da gestern nicht noch ein Baguette am Namen? Bin ich nun Bill Murray und muss jetzt jeden Tag von diesem verdammten Murmeltier berichten?"
      So oder so ähnlich müssen sich die begeisterten MitWanderfans fühlen, wenn sie sehen, dass die Tour heute nochmal von jemand anderem hochgeladen wurde. An dieser Stelle nochmal viele Grüße an meinen Vorgänger Joggingbrot (komoot.de/user/130188716119), der in den letzten Tagen überragende Inhalte teilte. Unter anderem auch die Etappe E081 und E082, die ich nun doch noch absolvieren konnte.
      Wie Joggingbrot schon richtig beschrieb, glich meine Teilnahme eher einem umgekehrten Drama. Anfangs mit Freude schnell noch eingetragen (nachdem ich den Start der Staffel um ungefähr fünf Tage verfehlt hatte), dann kurz vorm Starttag niedergeschlagen durch Krankheit ausgefallen und nun wiedererstarkt doch noch die Doppeletappe absolviert. Ich fand klassische Dramen aufgrund ihrer Voraussehbarkeit ja schon in der Schule langweilig.Kurz zu mir, da ich mich bisher fein aus der komootschen Wandercommunity Deutschland herausgehalten hab: Ich bin Niklas, 25 und normalerweise in Chemnitz und im Erzgebirge unterwegs - heute allerdings mal im Rahmen von "MitWandern 2021" in Franken. 😁Meinem Vorgänger entgegen heißt die heutige Devise, denn ich starte zur Abwechslung in Hof. Hof erscheint mir wie eine der ostdeutschen Städte, die mit Perspektiven wirbt. Die Teile, die ich heute gesehen habe wirken irgendwie gegensätzlich. Mal renoviert, mal nicht renoviert; großstädtisch, schon fast dörflich; einladend und auch wieder verscheuchend. Bemerkenswert finde ich allerdings die klare kulinarische Grenze. Während es im gut 10 Kilometer Luftlinie entfernten Vogtland wohl keine Brezen beim Bäcker gibt, kann man sich hier verschiedenste Laugengebäcke einkaufen. Grandios. Die Innenstadt konnte ich leider noch nicht begutachten, aber vielleicht findet sich nach den zwei Etappen noch Zeit für eine kleine Entdeckungsrunde.Los gehts mit der ersten großen Sehenswürdigkeit. Der mit grauen Steinen erbaute Bismarckturm erinnert vor grauem Himmel an ebenso graue Zeiten.Dann folgt lange nichts außer eine vom Mensch geformte Landschaft, vor Monotonie strotzend. Der Gipfel ist der Flughafen, der mit seiner kilometerlangen, geraden Start- und Landebahn wohl die Auszeichnung des langweiligsten Bauwerks der Route erhält.Nach dem Flughafen wird es ländlicher. Man durchschreitet hügelige Felder mit Mais oder Weizen und erhascht den ein oder anderen Blick auf die sich vom Nebel befreiende Landschaft. Ein von mir aufgeschreckter Rehbock prescht aus seinem Versteck im Weizenfeld und sprintet in den Wald. Mittlerweile bin ich froh, dass es noch bewölkt ist, denn sonst hätte ich spätestens nach einer Stunde einen Sonnenbrand. Der Weg führt mich durch verschlafene Orte, gesunde Wälder und Plätzen zum Innehalten. Ich treffe auf den Webersteig, der auch gleichzeitig einen Teil des Jakobwegs dastellt. Langsam verschwindet die Wolkendecke und gibt Blicke zum Fichtelgebirge und seinen markanten Gipfeln frei. Eine ländliche Idylle.Vorbei mit ländlicher Idylle, denn nun komme ich dem Ungetüm näher, das man schon aus etlichen Kilometern Entfernung hören konnte. Die A9, eine der bedeutendsten Fernverkehrsrouten lenkt wohl tausende Fahrzeuge pro Tag durch Franken. Ohrenbetäubend.Schnell wieder zurück in die gewünschte Idylle. Am höchsten Punkt der Etappe bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf umliegende Gipfel und Weiten. Perfekt für ein zweites Frühstück. Bis hierhin hätte ich mir einen Obstsalat machen können, der keine Wünsche offen gelassen hätte. Äpfel, Kirschen, Zwetschgen, Himbeeren, Brombeeren - alles am Wegesrand zu pflücken. Sicher noch nicht alles reif genug, aber sauer macht ja bekanntlich lustig. Von den angekündigten Heidelbeeren und Walderdbeeren habe ich noch keine Spur gefunden, aber die gibt's sicher auf der nächsten Etappe.Nach Helmbrechts geht's weiter durch die mittlerweile leider normal gewordene Idylle. Nimmt man sich aber die Zeit kurz innezuhalten und zu schauen, wird man wieder von der Schönheit der Landschaft ergriffen.Helmbrechts ist nunja... verschlafen. Dazu aber mehr in Etappe 2! 😁
      (komoot.de/tour/440869202?ref=aso)

      • 3. August 2021

  8. BinDannMalWeg und MitWandern 2021 waren wandern.

    2. August 2021

    03:41
    40,4 km
    11,0 km/h
    180 m
    160 m
    MitWandern 2021, Jan Verbücheln 🤠 und 122 anderen gefällt das.
    1. BinDannMalWeg

      Die E005 habe kurzfristig in mein wander-Repertoire mit eingebaut 🚶‍♂️ Ankunft in Husum 1A 👍 Einsteigen 🚆 schlafen 😴 Ticket vorzeigen 🧾 weiter schlafen 😴 1x umsteigen 🚝 und schon da 😃
      Wetter vorhersage: Wolken, Regen, Böen bis zu 50km/h 😟 Im Husum angekommen, steige aus dem 🚝 in meiner Astronautenmontour 🤖 Skibrille auf der Nase, bewaffnet mit Regenschirm aus. Auf den Gleisen begrüßen mich verstörte, ratlose Passantenblicke 😲 "die ist bestimmt nicht von hier 👆" 🤭 Die im meinem heutigen Wanderprogramm fest eingeplante 📝 Windböe haut mich auch nicht um die nächsten etlichen kurven um und Regen ☔ wenn ja dann nur seeehr trocken 🌤️ Also entäuscht entledige ich meiner 10 Zwiebelschichten, da drunter hat sich schon ein Meer aus Schweiß samt Mitbewohner 🐡🐙🦞 gebildet 🥵😂
      Die Tour beginne mit kleinem Spaziergang durch das Städtchen 🚶 da ich genau weiß heute erwartet mich auf dem Weg weder ein Horn ⛰️ oder Skyline 🌁 noch irgendein Märchenschloss 🏰🙁
      Husum ist auf jeden Fall einen ausgiebigen Stadtbummel wert 👍 Sehr hübsch der Hafen, die Partymeile samt in AWO eiquartierten Partypeople 🥳 die Lädchen, die Seeadler 🦅 getarnt in Möven "Aufzug" 🕊️ Übertönen 🎶 die stimmen der Stadt 😃
      Da ich schon mal hier bin, ein kleiner Abstecher an die Nordsee muss sein 😊 Und erst hier hab ich meine vermisste Böe am Leibe zu spüren bekommen 💨 Gut dass ich meine Route von Husum nach Jübek gewählt habe, so war das ein echter Gleitflug mit dem Wind im Rücken ✈️
      Aus Husum raus und ab da hat mich fast 30 km lang nur Bundesstraßen, Dorfstraßen 😔 Wahnsinn da gab es nirgendwo Schlaglöcher oder Baustellen wie man sonst immer gewohnt ist 😯 Landwirtschaftsstraßen, Felder, Wiesen ab und an kreuzte ein echter Wanderweg 😲 mein Weg 😮 Sehr erstaunlich fand ich dass die Seitenstreifen an fast jeder Straße und egal wo und ich meine außerhalb der Stadt oder Dorf gemäht und gepflegt wird 😮👍 so konnte ich auf der Wiese gehen und nicht unbedingt am Fahrradweg oder Straße 👍 Die noch nicht fertigen Popcorn 🍿 Felder begleiteten mich fast die ganze Zeit und nur ab und an ein Korn 🍺 Feld erfrischte die Seele 🙃
      Im Jübek angekommen, musste ich mich um mein Nachtlager 🏕️ kümmern. Ein Anruf 📱Volltreffer 👍 Spontan angereist, spontan einquartiert 🏘️ Und zwar in Rendsburg sogar direkt am Bahnhof wo meine nächste Tour am Tag darauf Startete 😃
      p.s. Geschwindigkeit 🚀😲 obwohl bei Böen von 50km/h könnte passen 👆🤭 und Zeit stimmen nicht! Auf dem Geschwindigkeitsprofil-Uhr steht 9:50 🕘 das ist auch so 👆

      • 4. August 2021

  9. Joggingbrot 🏃🏻🥖 und MitWandern 2021 waren wandern.

    2. August 2021

    Anne, Robin und 173 anderen gefällt das.
    1. Joggingbrot 🏃🏻🥖

      Lange fand sich niemand für diese zwei Etappen. Irgendwann ein halbherziges Angebot von mir, weil ich zwar wegen denen davor in der Gegend, aber unsicher war, wie es mir gehen würde. Dann ein weißer Ritter: Niklas übernimmt. Fällt aus. Übernimmt doch. Nicht ganz die Struktur eines klassischen Dramas.Doch da stand sie schon, die Entscheidung: Ich geh die Strecke auch. Der Körper ist ok und wenn ich schon mal hier bin…
      Ganz klar: Ich will niemandem was wegnehmen. Man wandert nicht für oder gegen andere, man wandert für sich selbst. Sobald Niklas (komoot.de/user/785739317534) durch und die Lücke durch ihn geschlossen ist, nehm ich als Vorgänger die Markierung gern raus.
      Also auf!
      Anders als bei den bisherigen Touren gibt es heute aufgrund der geringen Vorbereitung keine größeren Anpassungen. Die Experten der Region werden schon was Vernünftiges rausgesucht haben.
      Der Vorteil heute: durch das Laufen Richtung Hof kann wenigstens ein Teil des Gepäcks den Tag im Hotel vergammeln und muss nicht mit durch die Botanik. Da freut sich auch der Körper - er hat mit mir genug zu tragen.
      Selbst wenn ich Anfang August nicht mit 12 Grad zum Start gerechnet habe, sind mir die Aussichten lieber als 30. Und auch der Regen hält sich trotz 85% Wahrscheinlichkeit erstmal zurück. Wie nett von ihm.Doch schon nach wenigen Metern zwickt der Spann. Klatsch, klatsch, machen die Schuhe auf den Asphalt, durch den der GeoPfad zunächst geprägt ist. Umschnüren, weiter. Klatsch, klatsch.Waren die Tage doch zu viel? Es hilft nichts: Kurz nach dem Steinbruch müssen die Turnschuhe raus und an die Füße, auch wenn ich das bei der ersten feuchten Wiese bereuen werde. Gleich läuft es sich viel besser. Das Grau in mir, es lichtet sich. Das Grau um mich ist renitenter.Während bei uns in der Region Frank M. jeden Stein kennt, scheint es hier ein Frank N. zu sein, auf dessen Weg es bis Döbra geht.Zwischendurch gibt es herrlich süße Walderdbeeren und mit dem Geschmack im Mund explodiert um mich die Welt - ich bin wieder sechs und liege neben Opa auf der Schaukel im Garten, wir mampfen und lachen und lassen Oma über die roten Flecken schimpfen. Sie meint es eh nicht so und nascht mit.Der Anstieg zum Döbraberg holt mein Herz dann zurück ins Jetzt. Erst den Bohrturm auf der Spitze erklimmen, dann kurzer Sockenwechsel, weiter. Alle weiteren Anstiege sind deutlich geringer. Reicht ja auch.E3, E6, B12 und Folsäure. So oder so ähnlich heißen die Wege, die bis Helmbrechts führen. Ohnehin gibt es hier unzählige Touren mit hervorragender Kennzeichnung, auch wenn mich das Zeichen des Wasserscheidenwegs immer denken lässt, es käme gleich eine Toilette. Verlaufen wird sich nur, wer sich verlaufen will.Wie Bankautomaten die Räuber färben die Blaubeeren auch mich bei meinem Diebstahl ein. Der Nadelwald runter ins Tal ist dann einfach ein Traum. Die Sonne lässt den grünen Boden strahlen, jeder Schritt federt leicht und schlängelt sich zwischen den Bäumen in Richtung Kleinschwarzenbach.Und kurz vor der Pause verlaufe ich mich dann doch, als ich dem E3/6 statt dem eigentlichen dem Weg folge, und beim Versuch, zur Route abzukürzen auf einer Pferdekoppel lande. Dafür bleibt mir später auf dem Kirchberg auch die Turmbesteigung erspart / verwehrt - den Schlüssel gibt unten im Ort…Der Weg dorthin führt abermals, diesmal aber geplant und zugunsten einer Eisdiele, weg von der Route, was das Wetter prompt mit einem kurzen Guss quittiert. Sorry, Wetter, Eis sticht Weg. Und mich schützt der Wald.Aber auch nach ca. 50% der Strecke scheinen die 15% Vorzugswetter noch nicht aufgebraucht, denn kaum stehen ein riesiger Eisbecher und eine enorme Eisschokolade vor mir, scheint wieder die Sonne. Essen und Wetter - das scheint mir hier ein psychologisch auffälliges Abhängigkeitsverhältnis…Abhängen will auch ich nach der Schlemmerorgie, aber das bringt nicht weiter. Also los.An einem Linienbus steht „Dienstfahrt“ und ich denke: „Ist das nicht immer so?“
      Kurz danach lese ich „Schlick-Bestattungen“ und bin erstaunt, dass die so weit vom
      Watt angeboten werden…
      Es ist wohl doch das Eis, dass mich benebelt.
      Was dann noch fehlt, erledigen Felder und Wolken, an denen ich mich einfach nicht sattsehen kann. Völlig aufgegeben habe ich dagegen, bei jedem Schauer irgendwelche Sachen an- und danach wieder auszuziehen. Und die Füße sind eh seit Kilometern nass. Der gestrige Tag hat gezeigt, dass das zu überleben ist. Wie eine russische Babuschka ihr Tuch werfe ich mir für den Rest einfach eine Wanderdecke über. Erst, als es richtig zu Gießen anfängt und auch der Griff zur Fruchtschnitte den Regen nicht zurückweichen lässt, muss Schutz unter einem Baum gesucht werden. Willkommene Pause fürs Textredigieren.25 Minuten später scheint das Schlimmste vorbei, auch wenn es weiter nässt. Die Leute am Horizont haben schon wieder herrlichstes Wetter - und sitzen sicher eh nur in ihren Häusern oder Autos. Ein paar Minuten später ist das Horizontwetter auch bei mir und der Unterschied zu eben kaum zu fassen. Aprilwetter.Vorher zeigen mir die frisch getränkten Wiesen aber, was wirklich (!) nasse Schuhe sind. Und wo sind Asphaltwege, wenn man sie braucht?
      Laufen wie Weintreten. Aber auch heute werden meine Füße am Ende deswegen weder lieblich noch trocken aussehen.
      Immerhin sind keine Blasen zu erwarten, denn die Erfahrung hat gezeigt, dass die verquollene Haxen meiden.
      Die Natur ist weiter prächtig, sie genießen kann man nicht. Wie schon heut morgen schallt die Autobahn weit übers Land. Auf Postkarten ist das nicht zu hören. An einem Feldweg bittet ein Schild zur Vermeidung von Staubentwicklung um Tempo 20. Oben dröhnt die Autobahn, quer dazu die Landstraße. Vor Taub-Entwicklung warnt hier niemand.

      Taub bin ich auch ich, was das Rufen der Wanderschuhe aus dem Rucksack angeht, als ich trotz der nassen Schuhe doch noch einmal Socken wechsle. Lieber feucht als nass. In der dafür auserwählten Bushaltestelle liegen zwei MP-Reiseführer für Danzig… dort geht es nächste Woche hin… ein Zeichen!
      Hier gibt es jetzt erstmal - nimm das, Bayern - Brandenburg auf die Ohren. Von Bach.Unendlich gemütlich komme ich mir heut vor. Wieso bin ich noch nicht im Ziel? Neun Stunden sind rum, doch mehr als neun Kilometer stehen noch im Soll. Egal. Weiter.Die Landschaft verlangt auch hier kitschige Panoramen, es geht nicht anders.
      Am Flughafen lese ich dann „Pirk“ auf dem Ortsschild und bin irritiert. War das nicht eigentlich Teil einer anderen Tour?
      Kurz später ist auch der Schlenker zum Bismarckturm umsonst, denn selbiger verschließt sich einer Besteigung. Trotz der absolvierten Distanz wäre die Pflicht gewesen, allein schon, um das sich am Horizont abspielende Wolkendrama besser festzuhalten.Das holt mich leider auch noch einmal ein. Meine Gedanken drehen sich inzwischen eh nur um Speis und Trank. Klatschnass komme ich am Ziel an… dann dreht der Regen den Hahn zu. Natürlich.
      Aber dass der letzte Weg nach drei Tagen, 126 km, 2.420 m hoch und 2.490 m runter ausgerechnet „Luftsteg“ heißt haut selbst mich aus den Schuhen.
      Ich bin gespannt, welche Eindrücke Niklas morgen von seiner Tour mitbringt. Viel Spaß - und ein bißchen besseres Wetter. 😄Man kann auch unter 50 km schön wandern. Sogar in Bayern.178 km in drei Bundesländern (und Tschechien), 3.800 geschriebene Wörter und mehr als 1.400 geknipste Bilder, das war mein MitWandern. Werte Organisatoren und andere Entdecker: Es war mir ein Fest. 👍🏼

      • 2. August 2021

  10. Marflow, Cori und 165 anderen gefällt das.
    1. Joggingbrot 🏃🏻🥖

      Auch wenn wie üblich mit Basecap statt Pudel gewandert wird: Auf geht’s zu Akt zwei der Strecke nach Hof.
      Also… nur um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: natürlich wird nicht nackt gewandert. Besser vielleicht: Auf zum zweiten Streich?
      Die Segel müssen heute hoffentlich nicht gestrichen werden, auch wenn die gestrige Tour nicht ganz unbemerkt am Körper vorbeigegangen ist. Immerhin: der Rücken strahlt. Trotz Gepäck. Sein Dank gilt meinem Impulskauf-Ich, dass kurz vor der Abreise noch einen „Hüftrucksack“ erstehen musste. Statt auf Schultern und Rücken liegt nun ein Großteil der Last auf diesem. Am Ende aber hängt all der Krempel zwar an mir, doch er hängt erträglicher.Auch das Wetter ist durchwachsen. Niesel schon am Morgen. Die Schuld daran wollte ich eigentlich den Füßen in die Schuhe schieben, die sich dadurch noch einen Zwischentag zu erschleichen hofften. Aber auch denen geht es - anders als gestern Abend vermutet - glänzend. Die Oberschenkel sind die größten Zwicker, aber weil im Grundgesetz weder was von Füßen, Oberschenkeln oder Niesel steht, bleiben alle ohne Stimmrecht.Mal sehen, wie lange das so bleibt, denn der für Nachmittag angesagte Niesel, er ist vor mir aufgestanden. Zehn Stunden Nass stehen auch auf meiner Wunschliste nicht weit oben, zumal die „echten“ Regensachen natürlich in Berlin liegen. Und so bin ich schon kurz nach dem Start durch. Was im Handel als „atmungsaktive Regenkleidung“ angepriesen wird, gleicht in der Praxis am ersten Anstieg einmal mehr einem Saunaanzug. Es war zu erwarten. Auch der Rucksacküberzieher versagt auf ganzer Linie. Gut, dass alles doppelt eingepackt ist.Nach zunächst grenznaher Wanderung, geben dann auch heute vor allem VPW und WDE die Richtung und große Teile der Tour vor. Und auch heute gibt es einen „Hohen Stein“, wobei das Exemplar im Vergleich zu dem auf tschechischer Seite eher ein „Steinchen“ ist.Die Anstiege führen leider/zum Glück nicht über die Wettergrenze und so lässt mich der graue Himmel fototechnisch schwarzsehen. Überblendete Bilder und verschmierte Linsen… Nahaufnahmenwetter.Insgesamt läuft es sich - trotz des Regens - aber gut. Raus aus dem Wald zeigt der Blick zurück herrlich, wie sich das Nass in den Bäumen verfängt.Wirklich verfänglich wird es dann bei Ebmath. Der WDE führt hier direkt auf die Landstraße. Alternativlos und auch sonntags gut befahren. Streckenplanung vom Feinsten. Immerhin entschädigt dann eine überraschende Bratwurst. Und kurz nachdem das Grillgut aufgegessen ist, hört der Niesel auf und die Sonne zeigt sich (kurz). Unsere Eltern hatten immer schon Recht! Am Besten ess ich jetzt immer gleich morgens eine.Geschichtlich unspektakulär aufgearbeitet überzeugt am Wachturm der ehemaligen Deutsch-Deutschen Staatsgrenze eher die Landschaft - weit und windig. Herrlich. Kurz danach im Wald dann Kontrastprogramm am Dreiländereck. Fehlende Weite, aber die Geschichte ganz nah. Und an Kilometer 0 der fast 1.400 des Grünen Bandes stehen - auch nicht schlecht.Mein Einzug in Bayern darf als enttäuschend bezeichnet werden. Weder wartet der Söder Blasmusik spielend mit einem Weißbier auf mich, noch zeigt sich der Himmel weiß-blau. Zumindest bleibt es trocken. Und die Wolken sind einfach majestätisch.Auch bei Trogenau gibt es einen Stempel. Viel größer als der in Sachsen… natürlich. Nur dass mich die Muschel an DDR-Softeiswaffeln denken lässt. Hmm…
      Aber just, als ich ihn mir auf die Hand drücke, setzt wieder Niesel ein. Damit wäre dann auch die Wetterreichweite einer Bratwurst empirisch erhoben: 147 Minuten. Eine Anschluss-Wurst wird nicht notwendig, obwohl es einen Gasthof gäbe - allein die Androhung weist das Wetter jetzt in seine Schranken.
      Kurz danach bin ich in Brandenburg. Zumindest will die Autobahn mich das glauben machen. Hier wie dort schallt sie falsche Betriebsamkeit vermittelnd über die Felder. Es ist Sonntag… da geht man - wenn überhaupt - geräuscharmen Aktivitäten nach, liebe Leute.Und in Kirchgattendorf ist man heute noch stolz auf die Dorfverschönerung 2006.
      Zu seinen Ehren diese Spontandichtung:
      Die Schönheit, oh Kirchgattendorf,
      wird subjektiv entschieden.
      Manch Schönes, ei, das sag‘ ich dir
      sei besser doch gemieden.
      Die Optik täuscht nicht d’rüber weg,
      auch nicht in all der Fülle,
      die Nase, die verrät es mir:
      Du bist ein Dorf der Gülle.
      Und weil der Bayer die Wahrheit genauso wenig verträgt wie der Preuße, lässt er es regnen.
      Das heißt dann wohl: weiter.
      Genau das heißt es, sagt das Wetter, und stellt wieder auf schön.
      Weniger schön seit einiger Zeit der Untergrund. Asphalt oder Schotter, der mich nur noch nervt. Was nicht heißt, dass ich mich nach Brandenburger Sand sehne! Die Füße wollen jetzt anfangen zu diskutieren. Nix da! Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Auch oder vielleicht eher weil ich sie schon viel zu lange in nassen Schuhen laufen lasse…Bei soviel Dummheit hilft auch der Weisheitstempel im Bürgerpark Hof nicht. Ohnehin hat er eher die Größe einer Duschkabine. Aber welches Volumen braucht Weisheit denn schon?Die Dummheit ist es, die mich ein letztes Mal hoch zur Burgruine und sogar auf den Turm peitscht. Der Geruch verrät es: er ist Hofs höchstes Urinal. Zum Dank geht es (sic!) auf Schotter wieder runter, vorbei am Schloss und durch die Altstadt zum Ziel am Bahnhof. Wie fast überall liegen auch in Hof schick und schäbig dicht beieinander. Erwartet hatte ich etwas anderes.
      Egal, denn eigentlich will ich nur noch deftig was essen und und die Schuhe ausziehen. Nicht notwendigerweise in dieser Reihenfolge. Ab zum Hotel.
      Es bleibt die Erkenntnis, das eine Wurst den Regen vertreibt. Bis auf wenige Ausnahmen war es am Nachmittag trocken. Außer in den Schuhen…Keine Ahnung, welche Wunder bei Schöneck und Pirk auf mich gewartet hätten, aber die Alternativroute stand dem hoffentlich in nichts nach. Anstrengend, für einen aus der Ebene. Und schön.
      Tolle Wälder, herrliche Aussichten, der ein oder andere Hingucker. Statt der vorgeschlagenen 74,7 km und 1.170 m hoch / 1.240 m runter in 3 Etappen stehen so also „nur“ zwei auf dem Zettel, die mit 81,0 km Länge und 1.580 m hoch / 1.650 m runter zumindest den Anspruch nicht gekürzt haben.
      Geht noch mehr?
      Na klar, sagt der Übermut.
      Mal sehen, sagt der Rest.
      Morgen.😀

      • 1. August 2021

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