@ Vogtland Tourismus

Erlebe die Sinfonie der Natur – Vogtland Panorama Weg

Wander-Collection von Vogtland

Es ist an der Zeit, deine ganz persönliche Sinfonie der Natur zu erleben. Im zauberhaften Vogtland im Südwesten Sachsens erstreckt sich der Vogtland Panorama Weg über zwölf abwechslungsreiche Etappen und 240 wanderbare Kilometer. Erwandere das Vogtland im Ganzen oder in einzelnen Etappen – und komponiere so deine ganz eigene Sinfonie. Hier gibt es für dich als Inspiration die zwölf offiziellen Etappen, die dich in einer großen Runde zu den schönsten Naturorten und den charmantesten Städten im Vogtland führen.

Dabei ist es ganz gleich, ob du zu den furchtlosen Bergfexen oder gemütlichen Genusswanderern gehörst – mit ein wenig Übung schafft jeder den Rundweg. Du kannst dir den Weg so ein- und aufteilen, wie dir beliebt. So wird der zwölftägige Ausflug ganz bestimmt zu einem unvergesslichen Erlebnis – und einer Sinfonie für die Sinne.

Die Etappen sind zwischen neun und 33 Kilometer lang. Natürlich kannst du auch Teilabschnitte in Form von kürzeren Touren meistern. Ausgehend von der Göltzschtalbrücke, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt, bahnst du dir einmal den Weg durch das gesamte Vogtland.

Über den Köhlersteig wanderst du zunächst in Richtung thüringisches Vogtland durch die Vogtländische Schweiz, dann westlich vorbei an der Spitzenstadt Plauen. Durch das sagenumwobene Burgsteingebiet und vorbei an der Talsperre Pirk und Oelsnitz erreichst du bald die Sächsischen Staatsbäder Bad Elster und Bad Brambach.

Nach einem Abstecher nach Tschechien marschierst du über Markneukirchen, Erlbach und Klingenthal auf den 936 Meter hohen Aschberg, den höchsten Punkt des Weges. Ganz im Namen der deutschen Raumfahrt-Geschichte durchquerst du Morgenröthe-Rautenkranz, die Heimatstadt von Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im Weltall. wenig später genießt du ein kühles Blondes in der Bierstadt Wernesgrün. Über Rodewisch, Lengenfeld und Mylau mit seiner imposanten Burg schließt sich der Kreis wieder an der Göltzschtalbrücke.

Mach dich auf ins Vogtland. Einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommst du hier:

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    07:00
    24,7 km
    3,5 km/h
    530 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Herrliche Natur, weite Aussichten und gleich zwei eindrucksvolle Brücken erwarten dich auf der ersten Etappe des Vogtland Panorama Wegs. Die erste dieser architektonischen Meisterleistungen, die Göltzschtalbrücke, steht direkt am Einstieg. Von hier leitet dich eine blaue und rote Markierung bergauf.

    Nach kurzer Zeit trennen sich die Wege. Immer der blauen Farbe nach geht es hinunter in den Talgrund, entlang des Prallhangs und der Göltzsch. Bald schon findest du dich im idyllischen Friesenbachtal wieder. Hier wird’s wieder bunt – und zwar nicht nur, was die Flora dieses Abschnitts betrifft: Ein grüner Strich führt dich auf dem schmalen Köhlersteig weiter talabwärts bis zur Mündung der Göltzsch in die Weiße Elster. Die wilden Felsformationen, die über dem Fluss in die Höhe ragen, begleiten dich über die Göltzsch hinweg und schnurstracks hinauf auf ein schönes Hochplateau. Nächster Halt: Kriebelstein. Ein aussichtsreicher Platz, der sich auch ideal für eine Pause anbietet.

    Doch das Auf und Ab dieser Etappe ist noch nicht vorbei. Nach deiner Rast steigst du wieder hinab ins Tal und wanderst bis zur Barthmühle immer schön entlang der Weißen Elster. Autos kommen dir hier erfreulicherweise keine unter und nach einer Weile tut sie sich auch schon vor dir auf: die stolze Elstertalbrücke. Nach einem kleinen Abstecher ins Triebtal stehst du dann auch schon direkt unter ihr. Klein zu fühlen brauchst du dich aber nicht – immerhin hast du soeben Etappe 1 deines Abenteuers erfolgreich hinter dich gebracht.

    Die gelbe Markierung führt dich hinauf nach Jocketa, wo du dir eine Unterkunft für die Nacht suchen, oder – sofern du nur einen Tagesausflug gemacht hast – vom Bahnhof aus zurück zu deinem Ausgangspunkt fahren kannst.

    Mittelschwer
    02:29
    9,13 km
    3,7 km/h
    160 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe des Vogtland Panorama Weges führt dich von Jocketa über die Vogtlandmetropole Plauen bis nach Zwoschwitz. Wenn du magst, kannst du auch noch einen Abstecher zur geheimnisvollen Drachenhöhle in Syrau einbauen. Hier aber wollen wir dir erst einmal die Hauptroute vorstellen.

    Im Herzen von Jocketa hältst du die Augen nach der gelben Markierung offen und folgst ihr zur Elstertalbrücke. Du hast sie ja schon als Ziel deiner ersten Etappe bewundern dürfen. Nun durchquerst du auf ihr das schmale Elstertal. Dabei bitte den Blick in alle Richtungen schweifen lassen – so hoch hinaus kommt man schließlich nicht jeden Tag. Im Talgrund angekommen, beginnst du dich wieder an der blauen Markierung zu orientieren und triffst kurz darauf auf die Teufelskanzel. Sie ist der Eintritt zum wildromantischen Nymphental, in dem du dich sogleich verlieren darfst.

    Immer am fröhlich plätschernden Kaltenbach entlang marschierst du bis zur Pfaffenmühle. Die über 100 Jahre alte Mühle ist heute ein Gasthaus und ein beliebter Ort für Wanderer – immerhin wird dir hier eine große Speisekarte gereicht, mit allen regionalen Leckereien, die man sich so vorstellen kannst.

    Nach deiner verdienten Pause wirst du auch schon vor die Wahl gestellt: Plauener Innenstadt oder doch lieber auf die Spuren der Drachen in Syrau? Beides ist sehenswert und wenn du besonders ehrgeizig bist, lassen sich die zwei Attraktionen auch locker verbinden, bevor du dann dein Etappenziel, Zwoschwitz, erreichst.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Schwer
    09:00
    32,5 km
    3,6 km/h
    570 m
    580 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Vogtland von seiner mystischen und romantischen Seite lernst du auf dieser Etappe kennen. Erst durch ein Naturschutzgebiet, dann über ein paar spektakuläre Aussichtspunkte wanderst du von Zwoschwitz nach Oelsnitz.

    Los geht’s im gestrigen Ziel Zwoschwitz. Direkt an die kleine Ortschaft schließt das Naturschutzgebiet Großer Weidenteich mit seiner heideähnlichen Landschaft, abwechslungsreichen Flora und vielen kleinen Teichen an. Bald gelangst du wieder ins Tal der Weißen Elster bei Straßberg, das du nach einem Talseiten-Wechsel, einem Bahnübergang und einem Anstieg wieder verlässt.

    Im angenehmen Auf und Ab durchquerst du auf der insgesamt 32,5 Kilometer langen Wanderung mehrere kleine Ortschaften, erst Kürbitz, dann Weischlitz und Geilsdorf. In Letzterem bietet sich dir die Möglichkeit, den Panorama Weg für einen kurzen Moment zu verlassen und die dort beheimatete Wasserschloss-Ruine zu besuchen.

    Unter der Autobahnbrücke hindurch und hinauf zu den Häusern von Türbel meisterst du den Hohen Kulm und steigst über die Grüne Tanne hinab ins Triebtal. Nachdem du den gleichnamigen Bach überquert und dir den Weg auf den Glockenhübel gebahnt hast, ist die nächste Ortschaft, Schönbrunn, schon sichtbar. Und von dort ist’s nicht mehr allzu weit: über den Steinpöhl und am ehemaligen Bergwerk entlang wanderst du hinab ins Elstertal und immer weiter nach Oelsnitz. Geschafft! Die lange Etappe 3 des Panorama Weges liegt hinter dir.

    Schwer
    07:13
    25,7 km
    3,6 km/h
    560 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Welche Bedeutung Wasser für das Vogtland wirklich hat, erfährst du nirgends so gut wie auf dieser Etappe von Oelsnitz nach Bad Elster. Immer entlang der Weißen Elster marschierst du bis in das quellenreiche Grenzland im Süden der Region, zu deinem Etappenziel Bad Elster. Aber eins nach dem andern.

    Erst einmal darfst du dir den Weg aus der Stadt bahnen. Dann geht’s südwärts und zwar für gute fünf Kilometer entlang der fröhlich plätschernden Weißen Elster durch das Röhrholz. Du marschierst durch Oberhermsgrün und von dort immer weiter entlang weitläufiger Felder. Nachdem du den kleinen Ebersbach überschritten hast, tauchst du in herrlichen Wald ein. Der erste nennenswerte Anstieg dieser Etappe – zum Aussichtspunkt Hundsbühel – steht an.

    Auf den Anstieg folgt bekanntlich auch ein Abstieg. Der eben erwähnte Wald führt dich noch weiter – bis zu den Lochhäusern. Kurze Verschnaufpause, eine weitere Bachüberquerung – dann geht’s auch schon wieder konsequent nach oben. Die Anstrengungen aber machen sich bezahlt: Auf der Höhe angekommen und kurz einem Forstweg sowie einer Straße folgend, erwartet dich ein wunderbarer Rundblick bis zum Hohen Stein in Tschechien und zum Wirtsberg.

    Und es geht wieder bergab. Nächstes Ziel: Tetterweinbachtal. Ein idyllisches Fleckchen Erde, das du, während du es durchwanderst, auch zur Genüge genießen darfst. Luft schnappen kannst du hier ebenso, denn ein letzter Aufstieg steht noch an. Dann querst du die noch erkennbare Trasse der ehemaligen Bahnlinie Adorf – Hranice (Rossbach), passierst das „Alte Schloss“, eine frühdeutsche Ringwallanlage und gelangst über die Römerhütte schließlich nach Bad Elster. Der malerische Gondelteich ist dein Etappenziel. Ruh dich an seinem Ufer aus oder mach dich gleich auf Zimmersuche im Zentrum. Du hast dir eine Pause verdient!

    Mittelschwer
    03:29
    12,4 km
    3,6 km/h
    290 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im Vergleich zu den letzten Tagen wird sich Etappe 5 wie ein Spaziergang für dich anfühlen. Auf den insgesamt „nur“ knapp zwölfeinhalb Kilometern wagst du dich in die Geschichte des Vogtlandes – und marschierst von einer Kurstadt in die nächste.

    Gleich zu Beginn der Etappe und je nachdem, wo du die Nacht verbracht hast, kannst du noch einmal durch die herrlichen Kur- und Parkanlagen Bad Elsters flanieren. Da sie aber nicht die letzten sein werden, die du heute siehst, lässt du sie schon bald hinter dir und wanderst vorbei am Naturbadeplatz in Richtung Raun. Erst stattest du dabei der über 500 Jahre alten Stieleiche, dann der Bayernbuche einen Besuch ab. Wenig später findest du dich schon am Rauner Kirchsteig wieder und lässt dich von ihm in das denkmalgeschützte Dorf leiten.

    Der Ort Raun nimmt dich mit vielen kleinen, für die Region typischen Fachwerkhäusern in Empfang. Alle bestehen aus Feldstein, Lehm und Holz und die Egerländer Fachwerkgiebel stechen sofort ins Auge. Die Kapelle, die hier außerdem steht, zählt zu den ältesten des ganzen Vogtlandes und ist neben der bunten Orchideenwiese mitten im Ort nur ein weiteres Highlight dieses Kleinods.

    Du kannst dir beim Erkunden der historischen Gassen ruhig Zeit lassen. Denn hast du den Ort einmal durchquert, ist es nicht mehr weit bis zu deinem Etappenziel Bad Brambach. Dazu musst du nur einmal die Eisenbahnlinie überqueren und bei den Oberen Lohhäusern in den Wald tauchen. Der blau markierte Vogtland Weg leitet dich dann direkt hinein in die Kurstadt.

    Mittelschwer
    03:38
    13,2 km
    3,6 km/h
    210 m
    230 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 6 des Vogtland Panorama Weges leitet dich einmal um den Kapellenberg und bietet dir dabei viel Abwechslung und einige sagenhafte Geschichten. Zu einem großen Teil direkt an der Grenze zu Tschechien verlaufend, führt dich dieser Abschnitt über naturbelassene Wald- und Feldwege. Halbzeit – und außerdem die perfekte Etappe, um ordentlich Luft zu holen.

    Los geht’s in Bad Brambach, wo du am Ende der Tour auch wieder landen wirst. Direkt zu Beginn bahnst du dir deinen Weg in Richtung Grenze und wanderst dort, begleitet von herrlichen Aussichten, in Richtung Bärendorf. Unterwegs hast du immer wieder die Möglichkeit, dich auf einem Rastplatz niederzulassen und die herrliche Wald- und Wiesenluft zu schnuppern. Im kleinen Örtchen Bärendorf angekommen, kannst du außerdem einen kurzen Abstecher zur Quelle der Weißen Elster einlegen, die auf tschechischer Seite liegt.

    Dann geht es auch schon bergauf. Es gilt, den 759 Meter hohen Kapellenberg zu erklimmen. Dort oben steht ein Aussichtsturm, der dir freie Sicht über das Erzgebirge, den Kaiserwald, das Egerer Becken, das Fichtel- und das Elstergebirge eröffnet. Rund um den Berg kannst du einige geheimnisvolle Sagen entdecken. So zum Beispiel jene um die „Weiße Frau bei der Tränke“, von der du wenig später am Schwarzen Teich liest.

    Hier könnte man sich schon verlieren. Doch irgendwann muss es weitergehen. Und so steigst du ab in Richtung Schönberg mit seinem weithin sichtbaren Schloss. Etwa sechs Kilometer, viele herrliche Waldabschnitte und ausgiebiges Schlendern über weite Felder später stehst du dann wieder in Bad Brambach – deinem heutigen Ziel.

    Mittelschwer
    04:51
    17,5 km
    3,6 km/h
    310 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das eine oder andere architektonische Meisterstück erwartet dich auf Etappe 7 deines Vogtland Panorama Weg Abenteuers. Dazwischen findest du wie immer herrliches Grün und weite Aussichten. 17,5 Kilometer liegen vor dir und bringen dich von Bad Brambach nach Breitenfeld.

    Und weil du nach der letzten Etappe bestimmt noch nicht genug hast von den Sagen dieser Region, wird’s gleich zu Beginn der Tour gruselig: Du wanderst hinauf auf den Galgenberg, wo ein kopfloser Reiter nachts sein Unwesen treiben soll. Hier oben kannst du eine tolle Aussicht genießen, sollte dir die Schauergeschichte aber doch Gänsehaut verpassen, kannst du auch getrost weiter marschieren – der nächste Aussichtspunkt ist nicht weit.

    Du wanderst in Richtung deutsch-tschechische Grenze und hinunter in einen kleinen Sumpf. Wieder ein Stück bergauf tauchst du bald in einen Hochwald ein und bevor du dann im schönen Landwüst landest, stattest du noch dem Wirtsberg einen Besuch ab. Denn er bietet – zusammen mit dem hier oben platzierten Gebäude, das von Einheimischen liebevoll „Zitronenpresse“ genannt wird – die schönste Aussicht im ganzen Vogtland.

    Dann steht auch schon der Endspurt an: Ohne nennenswerte Steigungen marschierst du durch die eine oder andere hübsche Ortschaft, vorbei am Bismarckturm und immer weiter auf die Musikinstrumentenstadt Markneukirchen zu. Ob du nun die Kulturvariante über das Stadtzentrum, den Lutherplatz und den Poetenwald oder die hier beschriebene Naturvariante wählst – an der Braunmühle treffen beide aufeinander. Und von hier ist es auch nicht mehr weit bis zum Etappenziel Breitenfeld.

    Schwer
    05:13
    18,5 km
    3,5 km/h
    420 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Je nachdem, wo du die Nacht verbracht hast, bahnst du dir heute erst einmal deinen Weg nach Breitenfeld oder steigst direkt dort in die Tour ein. Vor dem Waldbad von Breitenfeld beginnst du direkt bergauf zu steigen. Und zwar ordentlich, doch das darauf folgende Stück entlang des Hirschmühlenteichs lässt dich dann wieder deinen Atem finden.

    Über Friebus und das charmante Erlbach ist bald Eubabrunn erreicht, in dessen Freilichtmuseum du interessante Details zur hiesigen Landwirtschaft erfahren kannst. Hast du genug gesehen, folgst du für kurze Zeit der roten Markierung des Fernwanderweges Eisenach– Budapest auf den Schloßpenzel, um wenig später in dem dunklen Nadelwald am Grenzkamm zu verschwinden.

    Die Grenze nie aus den Augen verlierend, marschierst du im weiten Bogen um Eubabrunn und um den Hinteren Kegelberg herum. Mit dem Überqueren der Skipiste näherst du dich langsam aber sicher deinem heutigen Ziel – dem Erlbacher Ortsteil Landesgemeinde. Zuvor kannst du dir aber noch eine Stärkung im Gasthof „Zum Einkehrschwung“ gönnen. Denn die hast du dir redlich verdient.

    Schwer
    07:39
    25,5 km
    3,3 km/h
    910 m
    590 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 9 deines Panorama Weg Abenteuers beginnt im Tal der Landesgemeinde. Auf dieser Tour erwartet dich viel idyllisches Wasser und ein paar grandiose Ausblicke. Und es geht direkt mit einem Anstieg los. Doch der zieht sich nicht allzu sehr in die Länge. Oben angekommen, wanderst du vorbei an mehreren kleinen Teichen gemächlich in Richtung Zwota.

    Das Auf und Ab bleibt dir erst einmal erhalten. Immer am Rande der Musik- und Wintersportstadt Klingenthal entlang erhascht du ein paar herrliche Ausblicke und kannst an ebenso aussichtsreichen Rastplätzen Pause machen. Wenn dir danach ist, solltest du auch unbedingt dem Inneren der Stadt einen Besuch abstatten. Neben ihrer stolzen, barocken Rundkirche namens „Zum Friedefürsten“ ist sie vor allem für den Musikinstrumentenbau bekannt und bringt dir das in einem Museum auch gerne näher.

    Über Brunndöbra beginnst du schließlich wieder aufzusteigen. Vorbei an der alten Aschbergschanze marschierst du noch einmal an einem malerischen Teich vorbei und hast ihn dann schon bald im Blickfeld: den Aschberg selbst. Auf ihm steht ein eindrucksvoller Turm, den du besteigen und damit einen herrlichen Rundumblick bis weit über das Vogtland hinaus genießen kannst. Der Turm stellt das markante Ziel deiner neunten Etappe dar. Schlafen kannst du direkt hier oben, ganz in der Nähe des Turms gibt es mehrere Unterkünfte.

    Mittelschwer
    04:53
    17,7 km
    3,6 km/h
    210 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf seinen finalen Etappen bringt dich der Vogtland Panorama Weg noch einmal hoch hinaus. Das klingt jetzt aber anstrengender als es wirklich ist. Zumindest auf Etappe 10 stehen keine allzu großen Höhenunterschiede an. Dafür wird es hier so richtig schön still und naturbelassen. Und du kannst dem Himmel und den Sternen ganz nahe kommen, sofern du das möchtest. Also nichts wie los!

    Vom Aschberg aus geht es direkt bergab. Ein schöner Start für deine Tour, auf dem Weg ins Tal der Zwickauer Mulde kannst du dich erst einmal warm laufen. Unten angekommen, verläuft der Weg über Morgenröthe-Rautenkranz, den Geburtsort des ersten deutschen Kosmonauten. Hier kurz vom Weg abzukommen und das Museum zur Raumfahrt unter die Lupe zu nehmen, ist sicherlich keine schlechte Idee.

    Dann geht es auch schon weiter in Richtung Zinstal. Das malerische Tal führt dich auf naturbelassenen Wegen direkt hinein in dein Wanderglück. Über den Großen Hirschbachteich und die Ortschaft Bad Reiboldsgrün erreichst du schon bald dein Ziel am Windrad in Vogelsgrün.

    Unterwegs triffst du übrigens noch auf ein paar echte Markenzeichen der Gegend. Am vogtländischen Latschenkiefer kannst du dich zum Beispiel deiner Wanderschuhe entledigen und sie zu den restlichen dort am Baum hängen. Oder aber du lässt sie an und einfach nur die herrliche Natur auf dich wirken. An der Hütte am Jungfernsprung bietet sich ein Picknick an, sofern du Proviant mitgebracht hast. Insgesamt kannst du dir auf dieser Etappe ruhig Zeit lassen. Sie ist mit ihren knapp 18 Kilometern Gesamtlänge eine der kürzesten des ganzen Fernwanderweges.

    Schwer
    07:48
    28,0 km
    3,6 km/h
    430 m
    690 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der eigentlichen Berglandschaft des Vogtlandes kehrst du heute den Rücken. Und doch wartet noch ein ganz bestimmter Gipfel – der des Kuhberges bei Schönheide – darauf, von dir erklommen zu werden. Aber alles der Reihe nach.

    Du beginnst erst einmal von Vogelsgrün in Richtung Wasser zu wandern. Der Stausee Carolagrün lädt zum kurzen Innehalten in herrlicher Natur ein – denn dann geht es auch schon bergauf. Es gilt, den anfangs erwähnten, 795 Meter hohen Kuhberg zu besteigen. Doch auf die Anstrengung folgt natürlich eine Belohnung: Ein 20 Meter hoher Turm gewährt dir spektakuläre Aussichten in alle Himmelsrichtungen.

    Und darauf folgt ein langer Abstieg. Erst ins Bierdorf Wernesgrün, in dessen traditionsreicher Brauerei man durstigen Wanderern bereits seit 1436 gerne ein Glas kühles Blondes zapft. Dann vorbei an den historischen Hahnenhäusern in Richtung Rodewisch. Dabei wanderst du ein ganzes Stück über den Poetenweg, der mit insgesamt 14 alten und neuen Gedichten auf Felsen und Tafeln immer wieder zum Innehalten einlädt. Auch die Natur rund um diesen Wanderweg an der Pöltzsch ist einfach wunderschön.

    In Rodewisch angekommen, kannst du im dort beheimateten und weithin bekannten Planetarium und der Schulsternwarte noch einmal nach den Sternen greifen, ehe du dann an der Schlossinsel vorbei in Richtung Etappenziel marschierst. Das kleine Städtchen Lengenfeld nimmt dich heute in Empfang und lässt dich gut schlafen, bevor morgen dann der Endspurt ansteht.

    Mittelschwer
    04:01
    14,6 km
    3,6 km/h
    180 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weil du es dir nach den ganzen letzten Tagen verdient hast, meint es Etappe 12 noch einmal gut mit dir. Keine 15 Kilometer hast du zu meistern. Zu entdecken gibt es aber natürlich trotzdem jede Menge schöne Sachen.

    Die erste wartet nur gut zwei Kilometer nach Beginn der Tour. Den Perlaser Turm erreichst du, indem du vom Lengenfelder Zentrum durch Felder und begleitet von schönen Blicken immer bergan zu einem Wald marschierst. Er steht auf der Wilhelmshöhe, kann bestiegen werden und eröffnet dir damit noch einmal einen weitläufigen Blick über (fast) das ganze Vogtland.

    Über Weissensand gelangst du bald in eine Talaue, in der du auch bleibst, bis du an einigen herrlichen Teichen vorbei in Mühlwand eintrudelst. Weit ist es von hier nicht mehr, aber es geht noch einmal ein Stück bergauf: Über einen flachen Höhenrücken und dann ein kurzes Stück durch schattenspendenden Wald wanderst du schnurstracks auf die Kulisse von Mylau zu.

    Die eindrucksvolle Kirche kannst du natürlich nicht überspringen. Du überquerst den Markt und beginnst dann auch schon mit dem Schlusstakt deiner Fernwanderung: Immer entlang der fröhlich plätschernden Göltzsch marschierst du munter zum finalen Ziel, der größten Ziegelsteinbrücke der Welt. Na, freust du dich, sie wiederzusehen?

Dir gefällt diese Collection?

Kommentare

    loading

Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    240 km
  • Zeit
    67:15 Std
  • Höhenmeter
    4 780 m

Dir gefällt vielleicht auch