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Großstadtnatur – Entdecke die grüne Seite Berlins

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Großstadtnatur – Entdecke die grüne Seite Berlins

Fahrrad-Collection von visitBerlin

Berlin – eine Stadt, die schwer in Worte zu fassen ist und voller Überraschungen und Kontraste steckt. Berlin ist emsig, bunt und hat einen ganz besonderen Charme. In der quirligen Metropole mit einzigartigem Kiezleben verstecken sich aber auch unglaublich viele Oasen der Ruhe und Natur. Erlebe mit uns Abenteuer und Entspannung zugleich. Auf elf Touren, die quer über die ganze Stadt verteilt sind, entführen wir dich in Parks, Gärten und Wälder. Gönn dir eine Atempause an einem der schönen Seeufer und lerne neues über die Geschichte und Kultur Berlins, während du auf deinem Rad vom Kiez direkt in die Natur radelst.

Sightseeing und ganz viel sattes Grün erwartet dich mitten im Zentrum der Hauptstadt. Der berühmte Kurfürstendamm, das Brandenburger Tor, der neuzeitliche Potsdamer Platz und charmante Kiezkultur, alles ist dabei. Durch eine gehörige Prise Wald und Seen am Wegesrand werden die Touren in der City zu einem herrlich abwechslungsreichen Erlebnis. Im nordwestlich gelegenen Reinickendorf leuchten zur Frühlingszeit die Kirschbäume in zartem Rosa und du radelst von einer schönen Parkanlage zur nächsten oder einmal um den traumhaften Tegeler See mit seinen schönen Badebuchten herum.

An den Randbezirken Pankow, Treptow-Köpenick, Spandau und auch Tempelhof-Schöneberg kannst du dich auf viel Feldromantik, dichte Wälder mit duftenden Kiefern und schmale Bäche freuen. Folge einfach dem Berliner Mauerweg, tauche ins idyllische Wuhletal oder den Spandauer Forst ein. Warst du schon mal am kältesten Punkt Berlins? Für heiße Sommertage ist der Eiskeller perfekt!

Alle Touren starten und enden entweder ganz zentral oder an einem der gut erreichbaren S-Bahnhöfe. Du kannst sie mit der Familie radeln und – wenn es für dich etwas mehr Strecke und Abenteuer sein darf – auch einige miteinander verbinden. Welche das sind, erfährst du in der Tourenbeschreibung. Nun liegt es nur noch an dir, wann du Berlin in seiner ganzen Bandbreite vom Sattel aus entdeckst und zu deiner Stadt machst.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    00:40
    10,4 km
    15,6 km/h
    50 m
    50 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mitten im Herzen Berlins erwartet dich diese entspannte Rundtour mit einer guten Portion Sightseeing, einem ordentlichen Schuss Geschichte und ganz viel Natur am Wegesrand. Und nebenbei kannst du noch auf beste Berliner Art einkehren.

    Los geht es am Steigenberger Hotel und damit bist du schon direkt im westlichen Zentrum der Hauptstadt angekommen. Noch immer stolz, aber den Zahn der Zeit nicht versteckend, erhebt sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche vor dir – ein Mahnmal gegen den Krieg und Wahrzeichen der Stadt. Nur ein paar Tritte weiter kommst du am Berliner Zoo an. Die kurze Strecke erlaubt dir eine Stippvisite in den artenreichsten Zoo der Welt mit mehr als 17.000 Tieren.

    Am Gelände des Zoos vorbei radelst du über den Landwehrkanal am urigen Schleusenkrug vorbei. Zum Schleusengang bekommst du süffiges Bier und kleine Snacks. Magst du es etwas gehobener und mit bayerischem Touch, rollst du einfach zum Café am Neuen See weiter. Mit unglaublich viel Grün zu allen Seiten durchquerst du den Tiergarten zur schon weit sichtbaren Siegessäule, die sich majestätisch in den Himmel reckt.

    Über die baumgesäumte Straße des 17. Juni geht es weiter zu weiteren Berliner Highlights aus ganz unterschiedlichen Epochen: dem berühmten Brandenburger Tor und dem neuzeitlichen Potsdamer Platz mit seinen modernen Glasfronten. Du querst noch einmal den Landwehrkanal und radelst entlang emsiger Straßen zurück zum Ausgangspunkt der abwechslungsreichen Tour.

    Leicht
    01:07
    18,4 km
    16,5 km/h
    50 m
    50 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Eine wildromantische Auenlandschaft, eiszeitlich geprägte Teiche und Grün, soweit das Auge reicht. Klingt nicht nach Berlin? Und doch befindest du dich bei dieser Tour ganz im Nordosten der quirligen Hauptstadt. Auf gut 18 Kilometern erkundest du den vielseitigen Bezirk Lichtenberg in all seinen Farben und Schattierungen.

    Ausgangspunkt ist die Genslerstraße im Ortsteil Hohenschönhausen. Kaum bist du nach Norden gestartet, wird es unerwartet Grün. Vor dir eröffnen sich der beliebte Oberseepark mit seinen Seen und das gut versteckte Naturschutzgebiet Fauler See, in dem dich eine herrliche Stille umfängt. Einmal nach rechts, einmal nach links und schon bist du vor den Toren der Stadt angekommen. Weite Felder und ruhige Gewässer schmücken die Malchower Auenlandschaft und das darauf folgende Falkenberger Luch.

    Romantische Holzbänke winken zu einer Rast und lassen dich vom Großstadtrubel so richtig abschalten. Berlin? Ist das wirklich um die Ecke? An den Falkenberger Krugwiesen vorbei radelst du langsam wieder in die Zivilisation zurück und bist schon bald am Ende der Runde angekommen.

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  • Schwer
    01:28
    21,0 km
    14,4 km/h
    90 m
    90 m
    Schwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Neben herrlicher Natur und erfrischenden Gewässern führt dich diese kontrastreiche Tour zu neun Orten Deutscher Zeitgeschichte im ehemaligen Ostteil Berlins. Vom Ufer der Spree radelst du zu Gedenkstätten der innerdeutschen Teilung und beeindruckenden Kirchen, die Treffpunkt oppositioneller Akteure waren.

    Startpunkt ist der S-Bahnhof Rummelsburg. Nur wenige Tritte und vor dir breitet sich schon die glitzernde Spree aus. An der Zillerpromenade und dem Bolleufer folgst du der Silhouette der Rummelsburger Bucht. Genieße noch einmal den Ausblick, denn dann wird es städtisch. Der Weg führt dich über einige Bahntrassen, dann lohnt sich ein längerer Aufenthalt an der ehemaligen Stasi-Zentrale, die heute ein Ort der Aufklärung ist.

    Weiter nördlich kreuzt du die belebte Landsberger Allee und kannst dich schon mal auf das nächste Stückchen Grün freuen. Wie wär's mit einer Pause im Ernst-Thälmann-Park mit seinem hübschen Kiezteich? Von dort geht es weiter zur eindrucksvollen Zionskirche und zum Hirschhof. Die schöne Grünfläche ist noch relativ neu und war zur Zeit der DDR ein angesagter Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle. Deine Reise endet nur wenige Kilometer weiter am S-Bahnhof Nordbahnhof.

    Leicht
    01:11
    18,4 km
    15,5 km/h
    80 m
    90 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Gemütlich knattert das Rad der alten Bockwindmühle neben historischen kleinen Dörfern und Gutshäusern – kaum vorstellbar, aber dennoch Realität im Bezirk Marzahn-Hellerdorf, der sonst eher für seine weit sichtbaren Plattenbauten bekannt ist. Schwing dich auf deinen Sattel und erkunde auf dieser vielfältigen Runde die ländlich-dörfliche Gegend, die sich gekonnt zwischen Verkehrsknotenpunkten und Gewerbeparks versteckt.

    Am S-Bahnhof Mahlsdorf steigst du auf deinen Drahtesel und radelst die Hönower Straße entlang, hinaus aus der Stadt und hin zum Berliner Balkon. Dieser kleine, aber doch gut sichtbare Hang ist ein Relikt der letzten Eiszeit. Mit bis zu 15 Metern Höhenunterschied wird die Grenze zwischen Barnimhochfläche und dem Berliner Urstromtal deutlich. Weiter geht es zu den Kaulsdorfer Seen. Ein kühles Bad ist nicht erlaubt, wohl aber ein Päuschen im Schatten der Bäume.

    An der Biesdorfer Höhe vorbeigerollt, kommst du im Schlosspark Biesdorf mit seinem architektonisch einzigartigen Schloss an. Wenn du magst, kannst du dir hier einen Kaffee genehmigen. Für ein kleines Stück folgst du den S-Bahnschienen, dann dem Lauf der gemächlich fließenden Wuhle. Der Kienberg zu deiner Linken ist nicht nur wegen seiner Hangbeete sehenswert. Hier führt auch die wohl kürzeste Seilbahn der Welt hinauf zur Anhöhe.

    Nach einem kurzen Schlenker durch Hellersdorf biegst du Richtung Marzahn ab. Der Dorfkern Alt-Marzahns versetzt dich in eine andere Zeit und verzaubert mit seiner schönen Bockwindmühle. Ein Ort der Entschleunigung und doch so nah am Großstadttrubel. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zum Endpunkt der Tour am S-Bahnhof Marzahn.

    Schwer
    01:09
    16,9 km
    14,7 km/h
    80 m
    80 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Im Herzen von Reinickendorf erwartet dich mit dieser familienfreundlichen Tour sattes Grün und schimmerndes Wasser am laufenden Band. Auf etwa 17 Kilometern umrundest du einmal den weitläufigen Tegeler See mit seinen einladenden Badebucht. Darf es etwas mehr von allem sein, kannst du diese Tour auch ganz einfach mit Tour 6 Richtung Westen oder 7 Richtung Osten verbinden.

    Am S-Bahnhof Tegel steigst du auf deinen Sattel und lässt schon ganz bald die letzten Häuser hinter dir. Es geht hinein in den duftenden Tegeler Forst. Gerade in den heißen Sommermonaten empfängt dich hier wohltuender Schatten und saftig grüner Mischwald. Über den Uferweg rollst du entspannt am Rande des Tegeler Sees vorbei. Warum nicht mal die Schuhe ausziehen und die Füße ins kühle Wasser halten?

    Mit der Fähre setzt du über die Havel und nach Spandau über. Nur ein paar Kilometer und du verlässt den Bezirk auch schon wieder über den Berlin-Spandauer-Schiffahrtskanal. Gemütlich radelst du am Ostufer des Tegeler Sees entlang. Vorbeiziehende Ruder- und Segelboote machen die fast maritime Idylle perfekt.

    Am Borsighafen schließt sich der Kreis so langsam und du rollst wieder in die Zivilisation zum Ausgangspunkt der Tour – ein Abstecher zur Greenwichpromenade mit seinen zahlreichen Wildgänsen lohnt sich zum Abschluss auf jeden Fall.

    Leicht
    01:24
    23,5 km
    16,8 km/h
    70 m
    70 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Über Eiswerder nach Eiskeller und am Ende ein leckerer Eisbecher – der Bezirk Spandau verzaubert nicht nur mit seinen weiten Uferläufen und tiefen Wäldern, sondern auch mit einer unvergleichlichen Auswahl an hausgemachten Eissorten, die weit über den Bezirk bekannt ist. Aber bevor du dir hier mehr Kugeln gönnst, als dir vielleicht gut tun, wird erstmal geradelt. Für eine größere Runde kannst du übrigens diese Tour mit Tour 5 verbinden, die dich weiter östlich entführt.

    Vom S-Bahnhof Spandau startest du zum Ufer des Spandauer Sees, wo sich die Havel verbreitert. Über eine Brücke rollst du zur Insel Eiswerder und hast einen schönen Blick auf die alten Gemäuer der Zitadelle. Noch zweimal die Havel gequert und es geht wieder am Ufer auf Spandauer Seite entlang. An der Bürgerablage biegst du in die Tiefen des Spandauer Forsts ein.

    Der geschichtsreiche Berliner Mauerweg führt dich zu beiden Seiten durch dicht bewaldetes Gelände zum idyllischen Laßzinssee und weiter zum kältesten Punkt Berlins: dem Eiskeller im Spandauer Luchwald. Immer wieder tauchen Gedenkstehlen am Mauerweg auf, die dir mehr Informationen über diesen Streifen vermitteln.

    Nahe der Falkenhöh tauchen die ersten Häuser vor dir auf. Um dich herum bleibt es jedoch sagenhaft grün. Die Spektelake mit ihren hübschen Seen bietet sich noch einmal für eine Pause an, dann geht es zum Rathaus Spandau zurück. Hier kannst du dir jetzt beim Eiscafé Florida eine große Portion Eis mit Sahne oder der leckeren Frucht- oder Schokoladensoße gönnen. Das hast du dir verdient.

    Leicht
    01:46
    27,8 km
    15,7 km/h
    80 m
    80 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Grün, grüner, Reinickendorf! Auch abseits des Tegeler Forsts findest du im Norden Berlins herrliche Parkanlagen, satte Grünzüge und verträumte Seen. Mit dieser Tour bekommst du die richtige Mischung Großstadt-Flair mit Parkromantik serviert. Für noch mehr Natur kannst du die Runde mit Tour 5 verbinden, die dich einmal um den Tegeler See herum führt.

    Startpunkt ist der S-Bahnhof Bornholmer Straße. Kommst du hier zur Kirschblüte an, kannst du schon vom Bahnhof aus das zartrosa Blütenmeer erspähen. Natürlich kannst du es dir auch ganz genau ansehen, denn die Route führt dich über den Kirschblütenweg direkt durch die prachtvolle Allee. Am Bürgerpark Pankow vorbei rollst du schon bald in die weitgehend naturbelassene Schönholzer Heide hinein. Das Sowjetische Ehrenmal hier ist einen kurzen Abstecher wert.

    An den Bahnschienen entlang bringt dich der Weg zum Nordgraben, dem du ein Stück lang durch einen Grünzug folgst. Vor dir tauchen Kleingartenanlagen auf und öffnen sich auf Höhe des Steinbergparks, in dem sogar ein kleiner Wasserfall plätschert. Du kreuzt noch einmal den Nordgraben und fährst weiter nach Süden.

    Zu deiner Linken radelst du an einer weiteren Kleingartenanlage vorbei, fährst in den weitläufigen Volkspark Rehberge und machst eine Stippvisite beim Plötzensee. Über zwei Drittel der Runde hast du schon geschafft, daher gönne dir hier ruhig eine längere Pause. Über die Seestraße geht es zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Alternativ kannst du auch den naheliegenden S-Bahnhof Gesundbrunnen ansteuern.

    Leicht
    01:15
    19,5 km
    15,6 km/h
    60 m
    50 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom mondänen Zehlendorf ins bodenständige Wilmersdorf und hinüber zum quirligen Tempelhofer Feld – kontrastreich ist der richtige Begriff für diese Tour und doch zieht sich der grüne Faden in Form von Parks und Gartensiedlungen von Anfang bis Ende durch.

    Vom S-Bahnhof Zehlendorf folgst du der Clayallee für ein Stück und biegst dann in die schmale Riemeisterstraße ab. Im Fischtalpark kannst du kurz innehalten. Besonders schön ist der kleine Teich, über dem sich in den Abendstunden die Fledermäuse tummeln. An den Schienen der U-Bahn, die hier oberirdisch fährt, radelst du am Thielpark und der Domäne Dahlem mit ihren vielen Tieren vorbei.

    Du radelst nun über einen Abschnitt der Berlin-Marathonstrecke und kommst bald im langgezogenen Parkgelände des Volksparks Wilmersdorf an. Breite Liegewiesen laden zum Verweilen ein. Besonders schön ist der sich anschließende Rudolph-Wilde-Park mit seiner Hirschstatue und dem kleinen Ententeich.

    Ein wenig Trubel erwartet dich im Schöneberger Kiez, den du am Südkreuz aber schon wieder hinter dir lässt und wo du geschmeidig durch das herrliche Südgelände rollst. Nach ein paar Abzweigungen kommst du am S-Bahnhof Tempelhof an. Wenn du magst, ist das weitläufige Tempelhofer Feld hier genau der richtige Ort, um den Tag gebührend ausklingen zu lassen. Schau einfach zu, wie Drachen in der Luft zirkuliert, mit Skates Kunststücke vollführt und leckere Spezialitäten auf den unzähligen Grills gebrutzelt werden.

    Leicht
    01:16
    19,3 km
    15,2 km/h
    60 m
    80 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Bars und Cafés, quirliges Kiezleben und buntes Beisammensein – auf dieser Tour von Friedrichshain über Kreuzberg und Neukölln nach Schöneweide erwartet dich ganz viel Berliner Szeneleben. Selbstverständlich findest du auch hier immer wieder unerwartet Oasen. Wir zeigen dir auf rund 19 Kilometern die grüne Seite der Szenebezirke.

    Am S-Bahnhof Landsberger Allee trittst du in die Pedale und radelst die gleichnamige Straße nach Westen. Ein Abstecher in den Volkspark Friedrichshain ist quasi Pflicht, zählt er doch zu einem der schönsten Parks und ist in jedem Fall der älteste von ihnen. Im Frühling tauchen ihn zahlreiche Kirschbäume in ein zartes Rosa. Über den Strausberger Platz geht es weiter, einmal über die Spree und zum eindrucksvollen Engelsbecken am Rosengarten.

    Die Prinzenstraße führt dich durch Kreuzberg und über den Landwehrkanal. Sattes Grün und urige Holzstege lassen im Volkspark Hasenheide Fahrspaß pur aufkommen. Kleine Pause gefällig? Du streifst das Tempelhofer Feld mit dem imposanten ehemaligen Flughafengebäude und drehst Richtung Schöneweide ab. Mit der Königsheide durchquerst du noch einmal ein richtig schönes Waldgebiet, bevor die Reise am S-Bahnhof Schöneweide zu Ende geht.

    Mittelschwer
    02:02
    32,0 km
    15,7 km/h
    80 m
    90 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Einmal von Südwesten hinüber nach Südosten – über weite Strecken führt dich die Tour am geschichtsträchtigen Mauerweg entlang und verrät dir über zahlreiche Informationsstehlen viel Hintergrundwissen über die Ära der innerdeutschen Teilung. Dabei radelst du durch herrliche Alleen, über weite Felder und durch offene Parkanlagen. Hast du Bock auf mehr, dann häng doch einfach Tour 11 nach Biesdorf noch dran.

    Du startest vor den Toren Berlins am S-Bahnhof Teltow Stadt. Nur zwei Kreisverkehre trennen dich vom Ufer des Teltowkanals und dem Mauerweg. Entlang des Schifffahrtskanals kannst du zahlreiche Spuren des Bibers entdecken, der hierher zurückgekehrt ist. Kurz vor der Stadtgrenze biegst du zur Kirschblütenallee ein. Die zahllosen Kirschbäume waren ein Geschenk der Japaner an das wiedervereinigte Deutschland und blühen Ende April besonders schön. Eine wahre Augenweide!

    Am Ende der Allee öffnet sich eine weite Feldlandschaft vor dir. Der ansässige Bauer pflanzt hier mal Getreide, mal Mais, mal Raps an. Während du auf dem Mauerweg radelst, folgst du der Berliner Stadtgrenze weiter bis in kleine Waldgebiete rund um Lichtenrade. Felder sind aber bis zum Dörferblick am Rande Rudows deine steten Begleiter.

    Der Park am Dörferblick alleine ist schön hübsch. Wenn du noch Energie hast, wage ruhig den Aufstieg. Der Ausblick auf Schönefeld, Waßmannsdorf, Großziethen und natürlich Berlin ist erstklassig. Am neuen Großstadtflughafen vorbei geht es über den Seegraben nach Grünau, wo du Anschluss an die S-Bahn findest.

    Leicht
    01:32
    25,0 km
    16,3 km/h
    90 m
    70 m
    Fähre
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Mit dieser Tour schlängelst du dich am östlichen Rand der Hauptstadt entlang, besuchst den größten See Berlins und folgst dem Verlauf der Wuhle bis nach Kaulsdorf. Am Ende der Strecke erwartet dich sogar ein waschechtes Schloss. Wenn du noch ein wenig mehr radeln möchtest, schließt du einfach Tour 10 aus Teltow vorne oder entsprechend hinten an, falls du in die andere Richtung fahren möchtest.

    Vom S-Bahnhof Grünau radelst du nur ein paar hundert Meter durch den Wald und hast schon eine Fährfahrt vor dir. Mit der Linie F12 setzt du einmal über die Dahme nach Wendenschloss. Die Müggelbergallee führt dich schnurgerade in ein herrliches Waldgebiet, zum Fuß der Kanonenberge und weiter zum Müggelsee. Zu beiden Seiten der Promenade sind Bäume deine steten Begleiter genauso wie schmucke Ausblicke auf den mit 750 Hektar größten See der Hauptstadt.

    Am Müggelschlösschenweg biegst du ab und rollst durch Wald, über breite Radwege und schmale Brücken nach Köpenick. Wenn du magst, kann du der Hauptmannsfigur vor dem Rathaus Köpenick einen Besuch abstatten. Du querst weiter nördlich die S-Bahngleise und windest dich nun entlang des Bächleins Wuhle bis ins Wuhletal.

    An der Biesdorfer Höhe bist du schon fast am Ende der Tour angekommen. Vor dir öffnet sich der Schlosspark Biesdorf mit seinem zartrosafarbenen Schloss. Ein Käffchen mit Kuchen hast du dir hier auf jeden Fall verdient, bevor du am S-Bahnhof Biesdorf die Heimreise antrittst.

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Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    232 km
  • Zeit
    14:51 Std
  • Höhenmeter
    800 m

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