13 Tage auf dem Weserberglandweg

Wander-Collection von

Im Norden von Deutschland hat die Weser zwischen Niedersachsen und Hessen bei ihrem Weg durch das Weserbergland eine einmalige Naturlandschaft geschaffen. Mal fließt sie durch schmale Ebenen, mal entlang hoher Berge. Entlang des Flusslaufs finden sich kleine Fachwerkdörfer und Städte mit schönen Altstädten. Über all den bürgerlichen Häusern thronen immer wieder liebevoll gepflegte und gut erhaltene Burgen mit wechselhafter Geschichte. Deine Wanderung führt dich dabei durch die gesamte Vielfalt des Weserbergland. Es geht durch dichte Wälder, über hügelige Wiesen, entlang von Mooren und Flussufern. Große Teile des Weserberglands sind dünn besiedelt und locken mit urtümlicher Natur und uralten Bäumen.

Der Weserberglandweg führt dich vom Ursprung der Weser in Hann. Münden durch die Grimmheimat Nordhessen und über den Solling. Ziel deiner Wanderung, bei der du in 13 Etappen rund 230 Kilometer Strecke zurücklegst und über 5.400 Höhenmeter überwindest, ist Porta Westfalica an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Hier verlässt die Weser das Mittelgebirge und fließt ins Norddeutsche Tiefland.

Der Fernwanderweg ist hervorragend ausgeschildert und in bequeme Etappen eingeteilt. Da viele der Start- und Zielorte ans Eisenbahnnetz angeschlossen sind, kannst du dir problemlos einzelne Etappen auswählen um deine ganz persönliche Wanderung zusammenzustellen. Wenn du dir allerdings die Zeit für die gesamte Strecke nehmen kannst, hast du die einmalige Möglichkeit, in dieses malerische Mittelgebirge mit seinen einzigartigen Wäldern einzutauchen.

Auf der Karte

Die Touren

  • 04:15
    14,8 km
    3,5 km/h
    320 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine Wanderung entlang der Weser beginnt an ihrem Ursprung, in der "Drei-Flüsse-Stadt" Hann. Münden. Am berühmten Weserstein, an dem Werra und Fulda sich zur Weser vereinigen, ist der Startpunkt.Nachdem du vom steinernen Aussichtsturm Tilly-Schanze den Ausblick auf die Fachwerkhäuser genossen hast, führt dich deine Wanderung in den Reinhardswald. Dieser Wald ist eines der größten vollständigen Waldgebiete von Deutschland und ist sehr dünn besiedelt.Durch den dichten Wald und über hügelige Felder geht es heute für dich zum Etappenziel Veckerhagen, einem Stadtteil von Reinhardshagen.

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  • 03:56
    13,8 km
    3,5 km/h
    180 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am zweiten Tag beginnt deine Wanderung im verschlafenen Städtchen Veckerhagen. Wenn du Lust hast, kannst du noch ein wenig durch die Gassen schlendern, bevor du zur Wanderung aufbrichst.Der Wanderweg führt dich heute an der Grenze des Reinhardswaldes über ausgedehnte Wiesen und Felder. Der Wanderpfad verläuft etwas oberhalb der Weser, so ergeben sich immer wieder schöne Aussichten.Nach der halben Strecke verlässt du das Wesertal und betrittst das Olbetal mit seinem urwüchsigen Waldbestand und den üppigen Farnen. Hier verläuft der Pfad durch das schattige Tal und entlang des plätschernden Flusses.Das heutige Etappenziel ist die Sababurg. Die Gebrüder Grimm, die ihre Märchen in ganz Nordhessen gesammelt haben, wurden von diesem Schloss zum "Märchen von Dornröschen" inspiriert. Das kleine ehemalige Jagdschloss mit seinen markanten Türmen beherbergt heute unter anderem ein Restaurant und ein Hotel.Wenn du noch genug Energie hast, solltest du unbedingt den Urwald Sababurg besuchen. Dort stehen unglaublich alte Buchen und Eichen.

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  • 05:37
    19,3 km
    3,4 km/h
    600 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am dritten Tag lässt du die Sababurg hinter dir und wanderst über weite Felder nach Gottsbüren. Dabei hast du jederzeit die Hügel- und Bergketten des Weserberglands im Blick.In Gottsbüren kannst du eine Rast im Gasthaus einlegen, da sich keine weiteren Einkehrmöglichkeiten auf der heutigen Etappe befinden. Nach deinem Besuch in der kleinen Stadt und ihrer Wallfahrtskirche geht es durch den St. Georgengrund in Richtung Wesertal. Über eine bewaldete Hügelkette erreichst du dein heutiges Etappenziel, das Barock-Städtchen Bad Karlshafen.Hier kannst du um das ehemalige Hafenbecken flanieren und die einmalige Architektur der Häuser bewundern, bevor du dich in deiner Unterkunft für den nächsten Tag ausruhst.Da sich in Bad Karlshafen ein Bahnhof befindet, eignet sich die Stadt auch als Ziel einer kürzeren Wanderung auf dem Weserberglandweg.

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  • 03:39
    12,5 km
    3,4 km/h
    260 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach deinem Start geht es über die Weser hinauf auf die Sonreyhöhe. Von dort bietet sich dir eine tolle Aussicht auf das Wesertal und auf Bad Karlshafen.Der Wanderweg verläuft hier aussichtsreich oberhalb der Weser. Ab dem Aussichtspunkt Lug ins Land löst sich der Wanderweg vom Wesertal und verläuft durch einen großen Hutewald mit altem Baumbestand. Die ehemaligen Weideflächen im Hutewald werden heute von Heckrindern und Exmoorponys gepflegt.Das kleine Städtchen Schönhagen ist dein heutiges Etappenziel. Als Unterkunft bietet sich dort das Gasthaus zur Harburg an, das in einem beeindruckenden Fachwerkbau untergebracht ist.Plane für die heutige Etappe genug Proviant ein, da sich auf deinem Weg keine Einkehrmöglichkeit befindet.

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  • 04:24
    15,4 km
    3,5 km/h
    200 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der heutigen Etappe erwartet dich das Naturschutzgebiet Ahlewiesen und der schöne Tierpark Neuhaus. Besonders der natürlich angelegte Tierpark ist einen Besuch wert. Hier europäische Waldbewohner in ausgedehnten Gehegen auf Wiesen und unter alten Bäumen.Nach dem Tierpark geht es hinauf zum Moosberg. Unterwegs kannst du noch einen Halt am Hochsollingturm einlegen. Die Aussicht auf die grünen Berge ist sensationell.Dein Etappenziel Silberborn liegt friedlich zwischen den Hügeln und ist von weiten Wiesen umgeben. Hier findest du verschiedene gemütliche Unterkünfte, in denen du dich wieder stärken kannst.

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  • 06:33
    23,8 km
    3,6 km/h
    540 m
    310 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am sechsten Tag erwarten dich spannende Landschaften und tolle Aussichten. Kurz nach deinem Start in Silberborn führt dich der Wanderweg durch das Hochmoor Mecklenbruch. Das Hochmoor ist eine einzigartige Erscheinung für den Solling, ein Teilgebiet des Weserberglandes. Früher wurde im Moor reichlich Torf gestochen, doch seit 1981 wird es renaturiert. Heute kannst du wieder viele verschiedene Tier und Pflanzenarten bewundern.Über einen bequemen Wanderweg geht es am Fluss Helle hinab ins Örtchen Hellental. Im dort ansässigen Gasthaus kannst du dich mit einer leckeren Mahlzeit stärken, bevor du den Holzberg erklimmst. Oberhalb seiner steilen Hänge hast du eine tolle Aussicht auf die malerische Hügellandschaft.Anschließend geht es hinab nach Stadtoldendorf.Wenn du dir nur einen Teilabschnitt des Weserberglandwegs vornehmen möchtest, so bietet sich Stadtoldendorf perfekt als Ziel deiner Wanderung an, da sich hier ein Bahnhof befindet.

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  • 05:36
    19,0 km
    3,4 km/h
    520 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner siebten Etappe bietet sich ein Besuch des Zisterzienser-Klosters Amelungsborn an, bevor es über den Kamm einer langen Hügelkette zum Etappenziel weitergeht.Der höchste Punkt auf deiner heutigen Etappe ist der Ebersnacken. Oben auf dem Berg kannst du den Aussichtsturm erklimmen, von dessen Spitze aus du einen tollen Rundumblick genießen kannst.Vom Ebersnacken geht es über den bewaldeten Kamm nach Bodenwerder, die auch als die Baron-Münchhausen-Stadt bekannt ist. Wenn du Lust hast, kannst du nach deiner Ankunft durch die Gassen der Altstadt spazieren.Für die heutige Etappe bietet es sich für dich an, deinen Proviant im Rucksack bei dir zu tragen, denn es finden sich keine Gasthäuser entlang des Weges.

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  • 06:32
    22,2 km
    3,4 km/h
    530 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In Bodenwerder überschreitest du die Weser und wanderst eine Anhöhe hinauf zum Bismarckturm. Der beeindruckende Steinturm verfügt über eine Aussichtsplattform, die dir eine spektakuläre Sicht auf das Wesertal garantiert.Über einen bewaldeten Kamm folgst du dem Weserberglandweg, bevor es kurz vor Hehlen hinab zum Ufer geht. Bereits vom Ufer hast du einen schönen Blick auf das kleine Schloss Hehlen.Nachdem du in Hehlen wieder die Weser überschritten hast, geht es hinauf auf die Ottensteiner Hochebene. Die nahezu unbewaldete und hügelige Hochfläche erhebt sich nahezu 200 Meter über die umliegende Landschaft. An vielen Stellen auf deiner Wanderung hast du tolle Aussichten über die ausgedehnten Wiesen und Felder der Ebene, bevor du dein Ziel Lüntorf erreichst.

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  • 03:54
    14,3 km
    3,7 km/h
    320 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf ländlichen Feldwegen wanderst du am Waldrand entlang zum heutigen Etappenhighlight, dem Wasserschloss Hämelschenburg. Die hervorragend erhaltene und gepflegte Schlossanlage ist ein hervorstechendes Beispiel der Weserrenaissance. Besonders das Hauptgebäude beeindruckt mit seinen feinen Verzierungen und spannenden Formen. Das Schloss befindet sich in Privatbesitz und in einem großen Teil der Gebäude ist ein öffentlich zugängliches Museum. Hier kannst du die Zimmer mit original erhaltener Einrichtung bewundern.Nach einer Rast im Schlosscafé geht es über weitere Feldwege zum Etappenziel Emmerthal. Auf deinem Weg wird die idyllische Hügellandschaft nur durch die aufragenden Kühltürme des Kernkraftwerks Grohnde gestört.In Emmerthal befindet sich ebenfalls ein Bahnhof, somit kannst du deine persönliche Wanderung auf dem Weserberglandweg hier starten oder enden lassen.

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  • 05:35
    20,0 km
    3,6 km/h
    370 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zehnte Etappe erwartet dich mit einer gemütlichen, aber langen Wanderung über ausgedehnte Hügel. Der Weg verläuft dabei vor allem über Wiesen und Felder, somit ist ein toller Weitblick garantiert.Dein Etappenziel liegt heute in Rohrsen, einem Stadteil von Hameln. Da sich dort keine Unterkünfte finden lassen, kannst du von dort den Bus in die Altstadt nehmen. Dort hast du noch die Chance, die gut erhaltenen Fachwerkhäuser zu bewundern. Wenn du noch genug Energie hast, kannst du dich auf die Suche nach dem berühmten Rattenfänger machen.Auf der heutigen Wanderung findest du Restaurant in Voremberg und Hastenbeck, in denen du dich bei einer warmen Mahlzeit wieder stärken kannst.Auch Hameln verfügt über einen Bahnhof. Wenn du dir für deine Wanderung nur einzelne Abschnitte auswählen möchtest, so kannst du in problemlos in Hameln starten oder enden.

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  • 08:16
    28,4 km
    3,4 km/h
    710 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Auf der elften Etappe wirst du die meisten Höhenmeter der gesamten Tour überwinden und die größte Strecke zurücklegen. Plan dir am besten genug Pausen ein, dann ist die Etappe für dich kein Problem.Der höchste Punkt der heutigen Wanderung ist die Hohe Egge. Den straffen Aufstieg kannst du oben sogar noch verlängern, wenn du auf den steinernen Süntelturm steigst. Vom mittelalterlich anmutenden Aussichtsturm bietet sich dir ein hervorragendes Panorama. Wie sich herausstellen wird, ist es nicht die letzte großartige Aussicht. Auch an der Teufelskanzel und am Hohenstein erwarten dich einmalige Fernblicke. Am Hohenstein werden dich außerdem die einzigartigen Klippenformationen beeindrucken.Der letzte Abschnitt der heutigen Wanderung führt dich durch das schöne Höllenbachtal zum Etappenziel Rohdental.

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  • 04:32
    15,4 km
    3,4 km/h
    490 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vorletzten Wanderung folgst du einem aussichtsreichen Kammweg bis zur Paschenburg. Im ehemaligen, groß angelegten Forsthaus ist heute ein Gasthaus untergebracht. Von der Terrasse bietet sich dir ein toller Blick auf die Landschaft und die unterhalb liegende Schaumburg.Kurz vor deinem Ziel führt der Weserberglandweg hinauf auf die Luhdener Klippen. Dort oben steht ein weiterer alter Aussichtsturm. Neben der tollen Aussicht von der Plattform lockt der Turm mit einer kleinen Gaststätte.Anschließend geht es hinab nach Rinteln. In Rinteln lohnt sich ein Besuch der schön erhaltenen Altstadt, die sich allerdings noch zwei Kilometer vom Wanderweg entfernt befindet.

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  • 04:25
    15,5 km
    3,5 km/h
    440 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe führt dich eindeutig wieder zurück in die Zivilisation. Der Wanderweg verläuft fast auf der gesamten Strecke durch das Naturschutzgebiet Kamm des Wesergebirges. Unterhalb des Bergkamms kannst du bereits größere Städte ausmachen und nach knapp drei Kilometern Strecke überquerst du auf einer schmalen Brücke die Autobahn A2.Vom Dröhnen der Autos lässt du dich nach 12 Tagen in der Natur allerdings nicht aus der Ruhe bringen und setzt deinen Weg fort. Der letzte Aussichtspunkt deiner Wanderung befindet sich kurz vor deinem Etappenziel: Von der Portakanzel hast du einen spektakulären Rundumblick auf die Weser und das Kaiser-Wilhelm-Denkmal am anderen Ufer.Auf deinen letzten Schritten zum Bahnhof von Porta Westfalica kommst du langsam wieder im Stadtleben an. Nach über 230 Kilometer durch das Weserbergland fährst du allerdings mit Erinnerungen über eins der schönsten Mittelgebirge von ganz Deutschland nach Hause.

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