3 Tage Bike-Abenteuer – die Stoneman Dolomiti Challenge

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komoot
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Der Stoneman-Trail in den Dolomiten ist eine echte Challenge. Dennoch ist der Stoneman weder Event noch Rennen. Er ist ein Mehretappen-Trail, speziell für Mountainbiker angelegt, eine Herausforderung ohne Rennstress, die du jederzeit annehmen kannst. Du fährst fünf Checkpoints an, die deine Fahrt belegen. Und am Ende erhältst eine Trophäe, wenn du es geschafft hast. Aber eigentich wäre das unvergessliche Bikeerlebnis auf den schönsten Trails der Sextner Dolomiten schon Belohnung genug. Der Stoneman ist ein nachhaltiges, beeindruckendes Naturerlebnis, das du nicht wieder vergessen wirst.

Die Idee
Die Idee stammt vom ehemaligen Radprofi Roland Stauder. Nachdem er seine aktive Karriere beendete, reifte in ihm die Idee zum Stoneman. Eine Herausforderung vom Biker für Biker. Ziel ist es, eine vorgegebene Route in einer bestimmten Zeit zu bewältigen und dies selber an fünf Checkpoints in Form von Stempelstellen zu belegen. Doch diese Challenge hat nichts mit starrem Renn-Feeling zu tun. Diese Challenge ist maßgeschneidert: Ob du die Checkpoints an einem, an zwei oder an drei Tagen erledigst, ist allein dir überlassen. So wird der Stoneman Dolomiti zur echten Prüfung für hartgesottene Ausdauerprofis, ist aber auch für Otto-Normal-Biker in drei Tagen gut zu schaffen. Damit du deine Zeit in den Dolomiten vollends genießen kannst, haben wir aus der großen Stoneman-Runde drei kürzere Touren gemacht, die allesamt in Innichen beginnen und enden. So kannst du dir hier dein Basislager einrichten und am nächsten Tag gut erholt in die nächste Etappe starten. Am Ende hast du rund 5.300 Höhenmeter und 167 Kilometer gesammelt. Um dafür die offizielle Trophäe zu ergattern und auch um dieses schöne Projekt zu supporten, kannst du vor der Tour ein „Starterpaket“ kaufen (23 Euro), das neben schönen Goodies das Stempelarmband enthält. Alle Infos dazu findest du hier: stoneman.it/de/stoneman-dolomiti

Ausrüstung
Da du in teils hochalpinem Gelände unterwegs bist, versteht es sich von selbst, dass du dich ein wenig vorbereitest. Die nötigsten Ersatzteile gehören ebenso in den Rucksack, wie etwas Verpflegung für den Notfall, ein Erste-Hilfe-Kit und Bekleidung für einen möglichen Wetterumschwung. Um in den idyllisch gelegenen Berghütten Rast zu machen, brauchst du Bargeld. In Sachen Bike bist du mit einem ganz normalen Tourenfully oder Endurobike bestens beraten.

Übrigens: Der Name Stoneman kommt von den „stoanernen Mandln“, den aufgeschichteten Steinfiguren, die mit jedem Wanderer oder Biker um ein kleines Stück wachsen. Wenn du vorbei kommst, kannst du auch einen kleinen Stein oben drauf legen und deine Spur hinterlassen!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    05:04
    48,9 km
    9,6 km/h
    1 540 m
    1 540 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Diese Tour bietet sich als „Stoneman Dolomiti Warmup“ an. Was nicht heißt, dass sie dich nicht fordern wird. Immerhin bist du in den Dolomiten und rund 1.500 Höhenmeter wollen erstmal gemeistert werden. Die verteilen sich aber auf einen relativ moderaten, wenn auch langen Anstieg von Toblach hoch zum Marchkinkele. Du folgst hier größtenteils einer alten Militärstraße, die gut fahrbar ist und sich langsam in Richtung Gipfel windet.Die Gegend hier ist schön natürlich und ruhig, vermutlich wirst du lange Zeit niemanden treffen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Es erwarten dich auch fast keine Einkehrmöglichkeiten. Die einzige Gelegenheit bietet sich dir etwa auf halbem Anstieg: Um zur Silvesteralm zu kommen, brauchst du nur einen minimalen Umweg zu fahren. Alternativ empfehlen wir dir, einfach genug Proviant mitzunehmen und dich am frischen Wasser der Trinkwasserstelle kurz vorm Gipfel zu erfreuen. Hier oben erwartet dich eine atemberaubende Aussicht – einfach zum Genießen.So lang der Anstieg war, so intensiv und schön und vor allem so lang ist die folgende Abfahrt. Die beginnt etwas ruppig, ist aber im Großen und Ganzen einfach zu meistern und stellt auch fahrtechnisch weniger versierte Fahrer vor keine unlösbaren Aufgaben.

  • Schwer
    05:31
    53,2 km
    9,6 km/h
    1 640 m
    1 640 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Die zweite Tour beginnt wieder mit einem entspannten Aufwärmprogramm, dieses Mal entlang dem wunderschönen Drauradweg. Der ist aber in der Tat eher die Ruhe vor dem Sturm: Der Aufstieg von Sillian zur Sillianer Hütte kostet einige Körner. Auf rund vier Kilometern warten 1.330 Höhenmeter auf dich. Wenn du bis oben im Sattel bleibst, hast du eigentlich schon eine Trophäe verdient! Also lass es ruhig angehen und gönn dir unterwegs ruhig eine Pause auf der Leckfeldalm.Die folgende Demut-Passage ist einfach zum Genießen. Zwar sind die Trails zwischendurch ganz schön fordernd (einige S2-Passagen und sogar eine kurze S3-Passage), hier ist es aber einfach so schön und beeindruckend, dass es dich garantiert nicht stören wird, mal ein paar Meter dein Bike zu schieben. Dann kannst du wenigstens in Ruhe und mit offenem Mund die atemberaubende Aussicht voll und ganz genießen. Je weiter du bergab kommst und dich dem Ausgangsort Innichen näherst, desto entspannter wird die Fahrt, bis du die letzten Kilometer über einen wunderschönen Radweg als genussvolles „Cooldown“-Programm abspulst.

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  • Schwer
    07:08
    66,1 km
    9,3 km/h
    2 130 m
    2 130 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf der dritten Stoneman Etappe warten zwei längere Anstiege auf dich. Vom Ausgangspunkt startest du recht locker in Richtung Moos, kurz darauf geht es auf dem Anstieg zum Kniebergsattel aber ganz gut zur Sache. Der alte Militärweg wird dich sicher ganz schön fordern. Dafür warten oben gleich zwei tolle Highlights auf dich: die obligatorische, wunderbare Aussicht und ein wahnsinns Singletrail.Und das sagen wir nicht nur so: Der Trail vom Kniebergsattel über den Monta Spina bis runter nach Candide ist mehr als zehn Kilometer lang und du vernichtest mal eben 1.100 Höhenmeter. Und als sei das nicht genug wird dich, egal wohin du blickst, das mega Panorama der Dolomiten in seinen Bann ziehen. Also: Augen auf den Trail und nicht zu sehr ablenken lassen. Candide ist ein guter Punkt für eine Pause. Denn hier ist in etwa der Wendepunkt der Tour, außerdem wartet ja noch der zweite Anstieg des Tages auf dich: Die Fahrt rauf auf den Kreuzbergpass und hoch zur Rotwandwiesenhütte. Es kann also nicht schaden, wenn du dich hier ein bisschen ausruhst und stärkst. Alles, was du dazu brauchst, hat der kleine, italienische Ort zu bieten.Tipp:
    Falls du dir die zehn Kilometer Anfahrt von Innichen nach Moos sparen möchtest, kannst du die Busverbindung zwischen beiden Orten nutzen.

Collection Statistik

  • Touren
    3
  • Distanz
    168 km
  • Zeit
    17:43 Std
  • Höhenmeter
    5 310 m

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