Der Neckarsteig – 9 Etappen am Rande vom Odenwald

Wander-Collection von
komoot

Über 360 Kilometer lang windet sich der Neckar durch die Landschaft von Baden Württemberg, bis er bei Mannheim in den Rhein einmündet. Der landschaftlich reizvollste Abschnitt ist dabei seine Reise durch die Gebirgslandschaft des Odenwalds, wo er im Laufe der Zeit ein traumhaftes Durchbruchstal hinterlassen hat. Genau diesen Flussabschnitt kannst du auf den neun Etappen des Neckarsteigs erkunden. Der abwechslungsreiche Wanderweg verläuft dabei aber nicht nur an den steilen Hängen des Neckartals entlang, er führt dich auch durch verwunschene Wälder, zu beeindruckenden Burgruinen, zu naturbelassenen Bachläufen und in kleine Fachwerkstädte.

Der Neckarsteig verläuft in neun Etappen von der ehrwürdigen Altstadt Heidelbergs über die bewaldeten Höhenzüge des Odenwalds bis nach Bad Wimpfen. Dabei folgt er dem mäandernden Lauf des Neckars, führt aber auch abwechslungsreich durch kleine Nebentäler und über weitläufige Hochplateaus. So kommt auf der knapp 130 Kilometer langen Wanderung keinerlei Langeweile auf. Keine der Tagesetappen ist länger als 20 Kilometer und aufgrund der moderaten Höhenunterschiede können auch gemütliche Wanderer und Familien mit sportlichen Kindern den Neckarsteig problemlos meistern. Falls du nicht neun Tage am Stück Zeit hast oder dich bloß für eine einzelne Etappe interessierst, ist das auch kein Problem: Alle Etappenorte lassen sich ganz bequem und schnell mit Bus und Bahn von Heidelberg aus erreichen.

Der Neckarsteig führt dich zwischen den einzelnen Etappenorten durch die malerische Natur des südlichen Odenwalds. Du wanderst hier auf abgeschiedenen Waldwegen, durch einsame Bachtäler und über ruhige Bergrücken. So lässt sich die Natur in vollen Zügen genießen, allerdings finden sich entlang der einzelnen Etappen kaum Gasthöfe oder Restaurants. Am besten planst du daher für deine Wanderungen Proviant und ausreichend Wasser ein.

Wenn du dich für alte Burgen und mittelalterliche Stadtkerne interessierst, dann wirst du auf dem Neckarsteig besonders viel Spaß haben. Denn entlang des Neckartals stehen traumhafte Ritterburgen und die kleinen Dörfer und Städte am Fluss blicken auf eine jahrhundertealte Geschichte zurück. Deine besonderen Höhepunkte werden dann das Heidelberger Schloss, die Burg Hirschhorn, die Altstadt von Bad Wimpfen und die perfekt erhaltene Burg Guttenberg sein.

Wanderkarte zum Neckarsteig

Alle Etappen des Neckarsteigs

  • Schwer
    04:50
    14,1 km
    2,9 km/h
    620 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die erste Etappe vom Neckarsteig führt dich von der zauberhaften Altstadt Heidelbergs hinauf zum Königsstuhl, einem der beiden Hausberge der Stadt. Von hier aus schlängelt sich der Wanderweg gemächlich durch den Wald bergab zum Etappenziel Neckargemünd, wo du wieder am Ufer des Neckars stehst.

    Startpunkt der ersten Etappe ist die Alte Brücke in Heidelberg, die hier den Neckar überspannt. Von hier aus schlängelt sich der Neckarsteig ein wenig durch die Gassen der Altstadt und führt dich dann hinauf zum weltberühmten Schloss. Da das Schloss bereits um acht Uhr morgens seine Pforten öffnet, könntest du dem alten Gemäuer sogar noch einen Besuch abstatten, bevor du deine Tour fortsetzt.

    Vom Schloss aus folgst du für ein kurzes Stück dem Straßenlauf des Molkenkurwegs, bis die Himmelsleiter von der Straße abzweigt. Die hat sich ihren Namen redlich verdient: Über zahllose steinerne Stufen geht es schnurgerade und stetig bergauf bis zum Königsstuhl. Aber der Aufstieg lohnt sich, denn oben angekommen erwartet dich ein fantastischer Ausblick über Heidelberg, das Neckartal und hinaus auf die weite Rheinebene – ein erhabener Anblick.

    Besonders nett: Am Königsstuhl hast du auch gleich den höchsten Punkt der heutigen Tour und damit auch den höchsten Gipfel des gesamten Neckarsteigs erreicht. Von hier aus folgst du naturbelassenen, bequemen Wanderwegen über den bewaldeten Bergrücken. Der Weg schlängelt sich gemächlich bergab und abseits vom Trubel des Königsstuhls genießt du hier eine herrliche Ruhe.

    Bald wird der Wanderweg ein wenig steiler und du kannst zwischen den Bäumen immer mal wieder den Neckar im Tal unter dir erblicken. Nachdem du den schmalen Kümmelbach überquert hast, erwartet dich nochmal ein kleiner Anstieg zum bewaldeten Gipfel des Neckarriedkopfs. Von hier aus geht es dann in einigen Kehren hinab zum Etappenziel Neckargemünd.

    Wenn du die Wanderung nur als Tagestour geplant hast, dann kannst du vom Bahnhof Neckargemünd Altstadt mit den S-Bahn-Linien S1 und S2 zurück nach Heidelberg fahren. Die Fahrpläne findest du unter s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Mittelschwer
    02:41
    8,56 km
    3,2 km/h
    320 m
    340 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe ist eine echte Genusswanderung, denn dich erwarten nicht mal neun Kilometer Strecke und nur moderate 300 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Das trifft sich gut, denn auf der heutigen Tour hast du so ausreichend Zeit, die gut erhaltene Feste und die malerische Altstadt von Dilsberg zu erkunden. Von Dilsberg aus geht es dann gemütlich bergab zum Etappenziel Neckarsteinach.

    Zu Beginn deiner heutigen Wanderung verlässt du Neckargemünd und steigst in einigen Kehren an den bewaldeten Hängen des Neckartals auf. Obwohl du die meiste Zeit durch dichten Wald wanderst, wurden auch hier schöne Aussichtspunkte für dich vorbereitet. Schon beim Aufstieg erwartet dich an der Bockfelsenhütte ein erster toller Ausblick.

    Der Neckarsteig führt dich von hier aus weiter bergauf und über einen bewaldeten Höhenzug. Der Abstieg erfolgt ebenfalls in einigen weiten Kehren. Bald hast du den Waldrand erreicht und vor dir eröffnet sich ein schöner Ausblick auf die Feste Dilsberg.

    Hierhin führt dich auch der Neckarsteig. Die Feste liegt auf einem Bergrücken und so wanderst du wieder ein Stück bergauf. Die Feste ist gut erhalten und auch die angrenzende, mittelalterliche Altstadt ist wirklich einen Abstecher wert. Nachdem du ausgiebig durch die Gassen geschlendert bist, geht es von Dilsberg aus bergab zum Etappenziel.

    Hier überquerst du noch den Neckar auf einer der zahlreichen Staustufen und schon stehst du in Neckarsteinach.

    Auch Neckarsteinach ist über die S-Bahn-Linien S1 und S2 mit dem Bahnhof Heidelberg verbunden. Alle Fahrpläne findest du unter s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Mittelschwer
    04:53
    16,1 km
    3,3 km/h
    510 m
    510 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe beginnt in der „Vier-Burgen-Stadt” Neckarsteinach. Hier mündet nämlich nicht bloß die Steinach in den Neckar, sondern rund um die Stadt kannst du auch vier imposante Burgen bewundern. Davon wird heute die Mittelburg immer noch bewohnt und die Vorderburg ist der Sitz der Forstverwaltung. Die Burg Schadeck und die Hinterburg sind hingegen gut erhaltene Ruinen und können heutzutage besichtigt werden. Der Neckarsteig führt dich direkt an der Hinterburg vorbei – bei Interesse kannst du aber auch einen Abstecher zur Ruine Schadeck unternehmen. Von den Burgen aus geht es hinauf zum Darsberg und am gleichnamigen Ort vorbei. Im Anschluss wanderst du auf stillen Waldwegen weiter bis zum Etappenziel.

    Du beginnst deine Wanderung am Bahnhof in Neckarsteinach. Von hier aus schlenderst du an der Uferpromenade vorbei und überquerst die Steinach an ihrer Einmündung in den Neckar. Oberhalb der Promenade ragt die beeindruckende Mittelburg auf. Bald steigt der Weg ein wenig an und führt dich zur Hinterburg. Die ist jederzeit frei zugänglich und vor allem lohnt sich ein Aufstieg zum Bergfried. Von der überdachten Turmspitze hast du einen spektakulären Ausblick aufs Neckartal und auf die am anderen Ufer liegende Feste Dilsberg.

    Der Neckarsteig führt dich im Anschluss in einer Schleife durch ein Wohnviertel von Neckarsteinach und dann in zahlreichen Kehren hinauf zum Darsberg. Zunächst wanderst du durch einen dichten Wald. Oben auf dem breiten Bergrücken liegt das Dorf Darsberg, das von weiten Wiesen und Feldern umgeben ist. Der Neckarsteig streift das Dorf nur am Rande und verläuft weiter durch den Wald.

    Kurz darauf erreichst du das schmale und naturbelassene Tal des Lanzenbachs. Der schmale Bachlauf plätschert hier durch einen friedlichen Mischwald und der Wanderweg folgt ihm bei seinem Weg hinab zum Neckar. Oberhalb der Mündung zweigt der Neckarsteig ab und verläuft am steilen Hang des Neckartals. Auch hier wanderst du zwischen Bäumen, kannst aber zwischendurch einen Blick auf den Fluss werfen.

    Der Wanderweg schlängelt sich weiter oberhalb des Flusses durch den Wald und erst kurz vor dem Etappenziel geht es bergab nach Hirschhorn.

    Hirschhorn verfügt über einen Bahnhof, von dem aus du mit den S-Bahn-Linien S1 und S2 zurück nach Neckarsteinach oder nach Heidelberg fahren kannst. Fahrplanauskünfte erhältst du unter s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Mittelschwer
    03:41
    12,2 km
    3,3 km/h
    380 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Oberhalb von Hirschhorn thront die gleichnamige Burg. Diese wurde in den Jahrhunderten von größeren Zerstörungen verschont und gilt heute als eine der schönsten und am besten erhaltenen Burgen des Neckartals. Nach einem Besuch auf der Burg wanderst du auf bequemen Wegen über einen bewaldeten Höhenzug bis zum Etappenziel Eberbach.

    Von der Altstadt von Hirschhorn sind es nur rund zehn Minuten Fußweg bis zur beeindruckenden Burganlage. Burghof und Bergfried sind frei zugänglich und ein Muss für Liebhaber alter Gemäuer. Von der Burg aus führt ein romantischer, aber recht steiler Waldpfad bergauf zum Stöckberg. Hier haben Wanderer vor dir ihre Verschnaufpausen genutzt, um kleine Steinpyramiden am Wegesrand zu errichten.

    Der Neckarsteig führt knapp am ebenfalls bewaldeten Gipfel des Stöckbergs vorbei und weiter zur Hoppe Hütte. Von den Bänken vor der kleinen Schutzhütte hast du dank einer breiten Waldschneise einen tollen Blick hinab zum Neckar und nach Ersheim, das hier auf einer Landzunge inmitten einer malerischen Flussschleife liegt.

    Nach einer kleinen Rast an der Hütte wanderst du weiter durch den dichten Wald. Der Neckarsteig verläuft hier auf einem bequemen, sanft bergab führenden Wanderweg. In aller Ruhe folgst du dem ausgeschilderten Weg, der in einer langen Schleife hinab zum Neckar führt. Ab der Einmündung des Gammelsbachs in den Neckar ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel Eberbach.

    Genau wie die vorherigen Etappenorte liegt auch Eberbach an den Gleisen der S-Bahn-Linien S1 und S2. So kannst du von hier aus ganz bequem zum Startort oder sogar bis nach Heidelberg zurückfahren. Mehr Infos findest du unter s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Schwer
    05:31
    18,3 km
    3,3 km/h
    670 m
    470 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit einer Strecke von über 18 Kilometern ist die fünfte Etappe auch die längste des Neckarsteigs. Nach vier absolvierten Wandertagen bis du aber bereits richtig eingelaufen und wirst diese schöne Etappe problemlos meistern. Von Eberbach führt dich der Wanderweg über einen aussichtsreichen Bergrücken und wieder hinab ans Ufer des Neckars. Nachdem du den Fluss überquert hast, steht natürlich auch der Besuch einer schönen Burgruine auf dem Programm. Von der Ruine Stolzeneck geht es dann hinauf nach Neunkirchen, dem einzigen Etappenziel, das nicht am Neckarufer liegt.

    Zu Beginn der Tour schlenderst du ein Stück an der Uferstraße entlang, bis dich der Neckarsteig von Eberbach aus in langen Kehren und Serpentinen durch den Wald hinauf zum Scheuerberg führt. Auf dessen breitem Gipfel stehen nur wenige Bäume und du hast einen netten Blick auf die umgebende Landschaft. Noch schöner wird der Ausblick aber an der Ernst-Hohn-Hütte, die du wenig später erreichst. Die Schutzhütte steht am Rande von weiten Wiesen und du genießt hier ein herrliches Panorama. Unter dir breiten sich Wiesen und Wälder bis hinab zum Neckar aus.

    Ebenfalls spektakulär ist der Blick vom Aussichtspunkt Teufelskanzel. Der befindet sich auf einem natürlichen Bergsporn am Talhang und dieser offenbart dir einen tollen Blick ins Neckartal. An dessen Hängen wanderst du im Anschluss bergab bis zum Flussufer. An der Staustufe und Schleuse Rockenau überquerst du den Fluss und steigst am anderen Ufer zur Burgruine Stolzeneck auf.

    Wenn du von den Ausblicken ins Neckartal nicht genug bekommen kannst, dann bist du hier goldrichtig: Über eine Stahltreppe kannst du auf die Schildmauer hinaufsteigen, die dir einen tolle Aussicht auf die Ruine und auf das malerische Flusstal gewährt.

    Nach dem Burgbesuch führt dich der Neckarsteig stetig bergauf bis zum Etappenziel Neunkirchen.

    Neunkirchen hat zwar keinen eigenen S-Bahn-Anschluss, doch mit den Buslinien 822 und 839 kommst du problemlos zu den Bahnhöfen Eberbach, Neckargerach und Neckarelz. So kannst du auch diese Etappe als Tagestour planen oder hier deine Mehrtageswanderung beenden. Alle Fahrpläne findest du unter vrn.de/index.html und s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Mittelschwer
    04:50
    17,7 km
    3,7 km/h
    220 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am Rande des Neckartals führt dich die sechste Etappe über das Dorf Neckarkatzenbach bis hinab nach Neckargerach. Unterwegs verläuft der Wanderweg rund um den Mittelberg. Der trägt seinen Namen zu Recht, denn der flache und langgezogene Bergrücken erhebt sich mitten aus einer weiten Talsenke. Der Neckarsteig führt dich fast vollständig um den Berg herum und so kannst du ihn von allen Seiten bewundern.

    Startpunkt der heutigen Etappe ist Neunkirchen. Der beschilderte Wanderweg führt dich von hier aus durch den Wald bis an die Hänge des Neckartals heran. Oberhalb des Tals schlängelt sich der Neckarsteig durch den Wald bis zur malerisch gelegenen Minneburg. Die romantische Burgruine steht nämlich auf einem kahlen Bergsporn oberhalb des Neckartals und verwöhnt dich mit traumhaften Ausblicken. Obwohl du von der Burgmauer aus bereits dein Etappenziel Neckargerach am anderen Ufer erblicken kannst, zweigt der Neckarsteig an dieser Stelle vom Ufer ab.

    Er verläuft hier am Waldrand rund um den Mittelberg. Der Berg wurde in der letzten Eiszeit noch vom Neckar umflossen und so erklärt sich auch die besondere Landschaftsform. Bald erreichst du das verschlafene Dorf Neckarkatzbach. Hier befindet sich auch ein kleines Gasthaus, in dem du eine Pause einlegen kannst. Anschließend setzt du deine Wanderung fort und wanderst weiter am einstigen Flusslauf des Neckars unterhalb des Mittelbergs entlang.

    Am Neckarufer führt dich der Wanderweg um Guttenbach herum und schließlich auf einer Brücke über den Fluss zu deinem Etappenziel Neckargerach.

    Falls du hier deine Tour beenden möchtest, kannst du entweder mit der Buslinie 839 zurück zum Startpunkt oder mit den S-Bahn-Linien S1 und S2 bis nach Heidelberg fahren. Alle Fahrpläne erhältst du unter vrn.de und s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Schwer
    04:09
    14,1 km
    3,4 km/h
    350 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zu Beginn der siebten Etappe hält der Neckarsteig ein abenteuerliches Kleinod für dich bereit. Südlich von Neckargerach hat der Flursbach auf seinem Weg hinab zum Neckar eine wildromantische Schlucht in das Buntsandgestein des Odenwalds geschnitten. Auf Metalltreppen und -stegen steigst du hier durch das Tal bergauf. Im Anschluss wanderst du über eine sanft gewellte Hochfläche und am Rande des Neckartals bis zum Etappenziel Mosbach.

    Von Neckargerach aus führt dich der Neckarsteig ein Stück lang parallel zu den Bahngleisen, bis der Wanderweg in die Margarethenschlucht abzweigt. Diese erkundest du auf schmalen Wanderwegen, Metalltreppen und Stegen. Am oberen Ende der Schlucht angelangt, stehst du auf einer weiten, von offenen Feldern und Wiesen geprägten Hochfläche. Feldwege und Waldpfade wechseln sich nun ab und an verschiedenen Stellen erwarten dich schöne Aussichten.

    Langsam nähert sich der Wanderweg wieder dem Neckartal an. Unterhalb vom Schreckberg verläuft der Weg entlang der steilen Talhänge und du genießt ein herrliches Panorama. In einer Schleife geht es hinauf zum Wohnplatz Schreckhof, wo du auch den gleichnamigen Landgasthof findest. Hier kannst du eine wohlverdiente Rast einlegen. Da der Gasthof allerdings unregelmäßige Öffnungszeiten hat, solltest du für deine Planung die Zeiten auf der Internetseite schreckhof.de überprüfen.

    Von hier aus folgst du dem Neckarsteig am Segelflugplatz Schreckhof vorbei bis zum Etappenziel Mosbach.

    Auch diese Etappe eignet sich perfekt als Tagestour, da du von Mosbach aus problemlos mit den S-Bahn-Linien S1 und S2 zurück nach Neckargerach fahren kannst. Fahrplanauskünfte erhältst du unter s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Mittelschwer
    04:02
    13,6 km
    3,4 km/h
    380 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe führt dich durch die südlichen Ausläufer des Odenwalds. Das Mittelgebirge wird hier von sanften Hügellandschaften und ausgedehnten, offenen Hochflächen geprägt. Auch der Neckar hat sich hier nicht mehr allzu tief in die Landschaft eingeschnitten und seine Ufer werden von weiten Wiesen und Feldern umsäumt. Der Neckarsteig verläuft auf dieser Etappe über die sanften Hänge des Tals und verwöhnt dich weiterhin mit schönen Ausblicken.

    Zu Beginn führt dich der Neckarsteig für ein kurzes Stück durch die Stadt Mosbach und dann hinauf auf eine offene Hochfläche. Hier wanderst du am Waldrand entlang und genießt einen schönen Ausblick. Nachdem du das bewaldete und schmale Tal des Luttenbachs durchquert hast, geht es wieder näher heran ans Neckartal.

    Oberhalb von Neckarzimmern kannst du den Blick ins Tal genießen und wanderst auf einem Panoramaweg weiter bis zur Burgruine Hornberg. Die Burganlage war einst der Sitz des berühmten Ritters Götz von Berlichingen und ist heute sehr gut erhalten. Du kannst die Burg täglich besichtigen und außerdem im Panoramarestaurant eine Rast einlegen.

    Anschließend schlängelt sich der Weg durch das Steinbachtal und folgt dann dem Verlauf der Bahngleise unterhalb des Talhangs. Nach rund einem Kilometer zweigt der Wanderweg nach links ab und führt dich in Serpentinen steil hinauf zum Michaelsberg. Auf dem ausgedehnten Bergrücken befindet sich ein gleichnamiger Bio-Bauernhof, der vor allem für seine erstklassigen Produkte aus dem Fleisch der hofeigenen Deutschen Angus-Rinder berühmt ist. Im Hofrestaurant und im Hofladen kannst du dich selbst davon überzeugen.

    Vom Michaelsberg aus führt der Neckarsteig schließlich bergab zum Etappenziel Gundelsheim.

    Falls du diese Tour als Tageswanderung planst, kannst du am Ende von Gundelsheim aus mit der S-Bahn-Linie S41 zurück zum Startpunkt Mosbach fahren. Von hier aus gibt es mit den Linien S1 und S2 eine direkte Verbindung nach Heidelberg. Fahrpläne findest du unter h3nv.de und s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

  • Mittelschwer
    03:46
    13,8 km
    3,7 km/h
    200 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neunte und letzte Etappe des Neckarsteigs bildet den krönenden Abschluss deiner Wanderung. Der Wanderweg führt dich gemächlich über sanfte Hügel und weite Wiesen. Gemütlich wanderst du deinem Ziel entgegen und genießt ein letztes Mal die malerischen Ausblicke auf den Neckar. Das Tal öffnet sich und weite Wiesen und kleine Städtchen liegen am Fluss. Die letzten Kilometer deiner Wanderung verlaufen direkt am Ufer und so kannst du dich gebührend von deinem nassen Wegbegleiter verabschieden.

    Bei Gundelsheim, dem Startpunkt der neunten Etappe, überquerst du auf der Staustufe den Fluss und steigst am anderen Ufer zur letzten Burgruine deiner Wanderung auf. Durch ein kleines Waldstück führt dich der Neckarsteig zur Burg Guttenberg. Die Burg befindet sich in einem perfekten Zustand und du kannst ein Burgmuseum, eine Hofschänke und die Greifvogelshow der Deutschen Greifenwarte besuchen.

    Von der Burg aus wanderst du zunächst weiter durch den Wald und schließlich über offene Felder und Wiesen bis nach Heinsheim. Der Ort befindet sich an einem flachen Hang oberhalb des Neckars und der Wanderweg führt dich durch den Ortskern hinab ans Ufer.

    Du folgst dem Neckarsteig direkt am Ufer entlang – zunächst über einen ruhigen Feldweg und dann auf einem befestigten Fuß- und Radweg. Gemütlich legst du so die letzte Strecke bis zum Etappenziel Bad Wimpfen zurück.

    Bevor du in Bad Wimpfen schließlich deine Heimreise antrittst, lohnt sich noch ein Besuch der mittelalterlichen Altstadt. Traumhafte Fachwerkhäuser, die perfekt erhaltene Stadtmauer und die alten Wachtürme laden als Abschluss deiner Wanderung zu einer ausgiebigen Erkundungstour ein.

    Von Bad Wimpfen aus kannst du dann mit der S-Bahn-Linie S42 bis nach Steinsfurt und von dort mit der Linie S5 nach Heidelberg fahren. Wenn du zurück zum Startpunkt Gundelsheim kommen möchtest, nimmst du die S42 in die andere Richtung bis nach Bad Friedrichshall und von dort die S41 nach Gundelsheim. Alle Fahrpläne findest du unter h3nv.de und s-bahn-rheinneckar.de/s_rheinneckar/view/fahrplan/uebersicht.shtml.

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!