Der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg

Vom schönen Heidelberg am Neckar führt dich der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg über die sanften Hügel des Kraichgaus und durch den einzigartigen Schwarzwald mit seinen romantischen Tälern und Höhen. Vorbei an der Neckarquelle, der Donauquelle und der Burg Hohentwiel fährst du dann bis ans Ufer des malerischen Bodensees in Radolfzell. Von Norden nach Süden radelst du so einmal quer durch Baden-Württemberg und erlebst dessen ganze Vielfalt.

In dieser Collection stellen wir dir die sechs Etappen des 305 Kilometer langen Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radwegs vor, der vom ADFC mit drei Sternen ausgezeichnet wurde.

Startpunkt ist in Heidelberg, das du gut mit dem Zug oder über den Neckartal-Radweg erreichst. Auf dem Weg nach Süden erwarten dich auf den sechs Etappen, die zwischen 30 und 60 Kilometer lang sind, einige Anstiege. Nimm dir deshalb ruhig genug Zeit und mach immer wieder Pausen. Die gemütlichen Einkehrmöglichkeiten am Radweg oder in den Orten, die du durchradelst, bieten dir viele Gelegenheiten dazu. Falls du die Etappen abkürzen möchtest, ist das auch kein Problem, denn an der Strecke gibt es auch außerhalb der Etappenorte viele Unterkünfte und einige Bahnhöfe. In Radolfzell, am Ziel der Tour, erwartet dich das mediterrane Ambiente des Bodensees. Hier kannst du die Radtour genüsslich ausklingen lassen, bevor du mit dem Zug wieder nach Hause fährst oder gar auf dem Bodensee-Radweg deine Reise fortsetzt.

Wie du deine Radtour auf dem Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg auch gestalten wirst, sie wird ganz bestimmt ein unvergessliches Erlebnis werden.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:56
    61,3 km
    15,6 km/h
    270 m
    220 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Am Neckar in Heidelberg beginnt der Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radweg. Zum Startpunkt kannst du mit dem Fahrrad auf dem Neckartal-Radweg fahren oder du nimmst einfach den Zug nach Heidelberg.Vom Flussufer geht es dann quer durch die hübsche Stadt und hinaus auf die Felder. Richtung Süden radelst du gemütlich durch die flache, weite Landschaft und tauchst kurz darauf in einen herrlichen Laubwald ein. Unter den raschelnden Blättern der Bäume durchquerst du den erfrischend kühlen Schwetzinger Hardt. Auf der anderen Seite empfängt dich dann eine abwechslungsreiche Landschaft aus weiten Feldern, grünen Wiesen, kleinen Waldstücken und mehreren Badeseen. Auch einladende Orte liegen auf dem Weg. Bei so viel Auswahl findest du unterwegs garantiert den perfekten Platz für eine entspannte Pause, sei es ein Strand am See, ein Rastplatz im Wald oder ein schönes Restaurant oder Café in einem der Orte. Spätestens jedoch in Bruchsal kannst du eine ausgiebige Pause einlegen, denn hier lockt das eindrucksvolle Barockschloss mit dem herrlichen Garten zu einem Besuch.Nach deinem Stopp in Bruchsal kannst du die letzten Kilometer der ersten Etappe genießen, die dich abwechselnd über bunte Felder, saftige Wiesen und durch schöne Orte ins Etappenziel Bretten führen.

  • Schwer
    03:30
    48,9 km
    14,0 km/h
    620 m
    440 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zu Beginn der zweiten Etappe erwartet dich hinter Bretten ein langgezogener Anstieg, der dich durch einen lichten Laubwald führt. Umgeben von ursprünglicher Natur radelst du gemächlich bergan. Kurz bevor du die höchste Stelle erreichst, fährst du aus dem Wald in eine offene Feld- und Wiesenlandschaft und kannst die herrliche Aussicht genießen. In moderatem Auf und Ab passierst du einige hübsche Orte und rollst dann in einer rasanten Abfahrt nach Pforzheim, wo du eine wohlverdiente Pause einlegen kannst.Ausgeruht radelst du am Ufer der Nagold aus der Stadt und folgst dem Fluss hinein in den malerischen Nordschwarzwald. Durch das wildromantische Nagoldtal geht es flussaufwärts. Verwunschene Wiesen und üppiger Wald säumen den Radweg, auf dem du gemütlich den Flussschleifen folgst. Bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen kannst du in Bad Liebenzell noch einmal eine Pause einlegen und Kräfte für den nächsten Anstieg und die letzten Kilometer bis ins Etappenziel Calw sammeln.

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  • Schwer
    03:15
    47,9 km
    14,8 km/h
    500 m
    450 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Calw folgst du weiter dem Ufer der Nagold, die sich in fröhlichen Schleifen am Rande des Schwarzwalds entlangschlängelt. Auf den ersten Kilometern der dritten Etappe radelst du durch unberührte Natur. Der Radweg an der Nagold wird von Wiesen und Wald gesäumt – eine eindrucksvolle Kulisse. Unterwegs kommst du an gemütlichen Gaststätten und Rastplätzen vorbei, falls du eine Pause einlegen möchtest. Auch den Ort Wildberg durchquerst du, der sich bestens für eine Rast eignet.Immer leicht aufwärts radelnd erreichst du schließlich die Stadt Nagold. Der gleichnamige Fluss, dem du so weit gefolgt bist, schlägt nun eine andere Richtung ein, während du weiter nach Süden fährst. Ein kräftiger Anstieg bringt dich zum Abschluss auf eine unbewaldete Höhe, von der du die herrliche Aussicht auf die weite Landschaft genießt. Von hier oben ist es nicht mehr weit bis ins Etappenziel Horb am Neckar und es geht nur noch bergab. So kannst du dich das letzte Stück gemütlich rollen lassen.

  • Schwer
    03:32
    50,3 km
    14,2 km/h
    680 m
    490 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Horb radelst du aus dem Neckartal auf höhergelegene Felder. Die offene Landschaft bietet dir herrliche Weitblicke über bunte Äcker und grüne Wiesen bis hin zu bewaldeten Hügeln. Durch diese malerische Kulisse fährst du zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb weiter Richtung Süden. Auf deinem Weg passierst du immer wieder kleine Orte, die sich mit gemütlichen Einkehrmöglichkeiten für die ein oder andere Pause anbieten. Auch ein Badesee liegt am Radweg. Hier kannst du dir bei schönem Wetter die Beine im Wasser abkühlen.Durch kleine Waldstücke hindurch und über weite Strecken mit herrlicher Aussicht radelst du fröhlich auf und ab. Mit jedem Pedaltritt kommst du dem Etappenziel Rottweil ein Stück näher. Die „Skyline“ der Stadt am Neckar kannst du bereits von Weitem sehen. In Rottweil steht nämlich ein 246 Meter hoher Turm, der wie ein Wolkenkratzer in den Himmel ragt. Der Turm dient zum Testen von Hochgeschwindigkeits­aufzügen. Falls du Lust hast, kannst du hinauffahren – keine Angst, es ist kein Testaufzug, der dich nach oben bringt – und die Aussichtsplattform besuchen.

  • Mittelschwer
    02:14
    33,0 km
    14,8 km/h
    270 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Rottweil aus radelst du durch eine abwechslungsreiche Landschaft aus Feldern, Wiesen und Wäldern. Dabei geht es leicht, aber kontinuierlich bergauf. In regelmäßigen Abständen kommst du durch gemütliche Orte, in denen du dir auf der kurzen fünften Etappe ruhig Zeit nehmen kannst, um dich umzuschauen oder entspannte Pausen einzulegen. In unmittelbarer Nähe zum Neckar geht es so nach Villingen-Schwenningen. Die Stadt liegt auf halber Strecke. Perfekt also, um hier guten Gewissens vom Rad abzusteigen und in einem der einladenden Restaurants oder Cafés einzukehren. Im Stadtpark Möglingshöhe kannst du zum Abschluss noch die Neckarquelle besuchen.Ausgeruht und frisch gestärkt fährst du dann weiter. Ein kleines Stück geht es noch bergauf, bis du auf leicht abschüssiger Strecke über die Römerstraße sausen kannst, die sich durch weite Felder und Wiesen fast bis nach Donaueschingen zieht. Bevor du ins Etappenziel rollen kannst, wartet aber noch ein kleiner Hügel auf dich. Von oben hast du einen herrlichen Blick auf Donaueschingen, in das du anschließend hinabfährst und wo die Etappe an der schönen Donau endet.

  • Mittelschwer
    04:11
    65,7 km
    15,7 km/h
    440 m
    720 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht die letzte Etappe des Heidelberg-Schwarzwald-Bodensee-Radwegs an und die kannst du ganz besonders genießen: Sie ist nämlich die längste der sechs Etappen und auf weiten Strecken geht es angenehm bergab. Ein wunderschönes Finale also.Auf einer flachen Strecke radelst du gemütlich aus Donaueschingen und tauchst in weite Feld- und Wiesenlandschaft ein, die hier und da von kleinen Waldstücken geschmückt wird. Unterwegs fährst du immer wieder kleine Hügel hinauf, von denen du eine wunderbare Aussicht auf das umliegende Land hast. Hier kannst du ruhig auch mal absteigen, um das Panorama in aller Ruhe zu genießen.Nach etwa der Hälfte der Strecke wartet eine rasante Abfahrt auf dich. Auch danach kannst du es noch gemütlich rollen lassen, denn es geht fast immer leicht bergab. Wenn du bis jetzt noch keine Pause gemacht hast, bietet sich dir die Gelegenheit in den verschiedenen Orten, die du durchquerst. Vorbei an der Burg Hohentwiel, die auf einem eindrucksvollen Felsen steht, radelst du dann ans Ufer des Bodensees. Mit Blick aufs blaue Wasser geht es vorbei an idyllischen Yachthäfen nach Radolfzell.Hier hast du die Möglichkeit, das Ende deiner Radtour von Heidelberg an den Bodensee auf der schönen Uferpromenade ausklingen zu lassen oder einen Bummel durch die Stadt zu unternehmen. Wenn du das mediterrane Ambiente am Bodensee in vollen Zügen genossen hast, kannst vom Bahnhof unkompliziert die Heimreise antreten. Solltest du allerdings jetzt erst richtig Lust auf den Bodensee bekommen haben, dann fahr einfach auf dem Bodensee-Radweg weiter: komoot.de/collection/41/der-bodensee-radweg-3-laender-in-5-tagen.

Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    307 km
  • Zeit
    20:37 Std
  • Höhenmeter
    2 770 m
    2 470 m