Wandern in Kanada

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Foto: Daniel S.

Eines ist beim Wandern in Kanada sicher: Es gibt Platz genug für alle. Das nordamerikanische Naturparadies ist das zweitgrößte Land der Erde und hat insgesamt 33 Millionen Einwohner. Bei einer Fläche von einer Million Quadratkilometern bedeutet das für Wander derart viel Platz, dass du oft meilenweit keiner Menschenseele begegnest. Auf Wanderungen in Kanada bewegst du dich also durch endlose Weite und stille Natur, durch Urwälder und Regenwälder und du begegnest noch echter Wildnis mit einer Tierwelt, die seinesgleichen sucht.

Schwer
06:05
16,0 km
Leicht
01:24
5,35 km
Mittelschwer
03:29
11,9 km
Mittelschwer
03:13
8,11 km
Mittelschwer
01:08
3,67 km
Leicht
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2,64 km
Mittelschwer
02:31
7,53 km
Leicht
00:54
3,38 km
Mittelschwer
02:50
10,4 km
Mittelschwer
04:08
12,1 km
Mittelschwer
02:25
8,87 km
Mittelschwer
04:22
16,8 km
Leicht
01:20
4,65 km
Mittelschwer
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9,75 km
Mittelschwer
03:07
11,1 km
Mittelschwer
04:26
10,9 km
Mittelschwer
02:06
7,39 km
Mittelschwer
03:34
13,1 km
Mittelschwer
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4,00 km
Mittelschwer
02:24
8,79 km

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Wandern in Kanada – das Land der unendlichen, unberührten Natur

Beim Wandern in Ostkanada trifft Küsten-Panorama auf den berühmten Indian Summer. Das Landschaftsbild ist geprägt von weitläufigen Wäldern, kleinen Seen, sowie rauer Küstenwanderwege, wie zum Beispiel dem Cabot Trail. Dieser Wander-Trail basiert auf ehemaligen Routen von Schmugglern und jahrhundertealten Pfaden einheimischer Beerensammler und gilt als eine der schönsten Küstenstraßen Nordamerikas. Außerdem gibt es im Osten die spannenden Metropolen Toronto, Ottawa, Montreal und Quebec zu entdecken, die sich auch als Ausgangspunkt für deine Touren anbieten.

In Zentral- und Südkanada finden sich die meisten der 47 Nationalparks. Hier wanderst du durch weitläufige Wälder, schier endlose Steppen und entlang der Ufer zahlloser Seen. Die berühmtesten der Nationalparks sind Banff und Jasper, die sich durch spektakuläre Bergpanoramen auszeichnen.

Die Provinz Saskatchewan ist berühmt für ihre Grasslands, in denen du auch den nordamerikanischen Büffel antriffst. Besonders Freunde flacher Routen und weitläufiger Landschaften werden hier glücklich.

Oder du machst dich im kanadischen Norden auf die Spuren der Goldgräber. Hier sieht alles aus, wie du es dir in den Abenteuergeschichten von Jack London vorstellst. Eindrucksvolle Fjorde, wuchtige Berge, majestätische Gletscher, weitläufige Steppen und dichte Wälder bestimmen das Bild. An der Grenze zu Alaska findest du den höchsten Berg Kanadas, den 5.959 Meter hohen Mount Logan. 

Der Westen steht ganz im Zeichen der kanadischen Rocky Mountains sowie der Pazifikküste. Der Glacier National Park ist vor allem durch den Kontrast von rauen Bergen, Gletschern und sanften Tälern geprägt. Der Gulf Islands Nationalpark erstreckt sich über 16 Inseln. Im Mount Revelstoke National Park kannst du im warmen, feuchten Regenwaldklima unterwegs sein.

Wenn du Strand und Mittelmeerklima suchst, sei dir der Pacific Rim Nationalpark ans Herz gelegt. Zu diesem Park gehören Long Beach, die über hundert Inseln der Broken Group Islands und der verzaubernde Küstenpfad West Coast Trail, der ursprünglich angelegt wurde, um verunglückten Seeleuten schnell zu Hilfe kommen zu können

Die Tierwelt der Wildnis

Wenn du auf deinen Wanderungen durch Kanada nach Beobachtungsmöglichkeiten von Wildtieren suchst, ist der Westen empfehlenswert. Elche, Luchse, Braun-, Schwarz- und Grizzlybären sind hier beheimatet. Weiter nördlich kannst du auf Moschusochsen, Polarfüchse, -hasen und -wölfe treffen. Und an den Küsten gibt es zahlreiche Möglichkeiten Wale, Walrosse, Seehunde und sogar Eisbären zu erleben. Auch wenn Wölfe und Bären sehr scheu sind, kann zum Beispiel von Muttertieren eine Gefahr ausgehen. Wanderer in Kanada nutzen deshalb die Technik des Glöckchens am Hosenbund. Das Gebimmel warnt die Tiere und verhindert sehr nahe Aufeinandertreffen.

Die Wanderwege in Kanada

Grundsätzlich sind die Wanderwege in Kanada in den Nationalparks ausgeschildert und in Schwierigkeitsgrade unterteilt. Du kannst auch wunderbar außerhalb der Nationalparks wandern, hier bist du allerdings auf zum Teil abenteuerlichen Wegen unterwegs oder diese sind erst gar nicht existent. Wenn du also auf Schlammtreten, Pfützenumgehen, 

Von-Grasbüschel-zu-Grasbüschel-Springen, Auf-feuchtem-Wurzelwerk-Balancieren, Über-tote-Bäume-Steigen, Durch-sumpfige-Lichtungen-Waten und Äste-beiseite-Biegen aus bist, so kannst du dir auch selbst deinen Weg bahnen. Bedenke allerdings, das du dich beim Wandern mit Kindern in Kanada lieber an die ausgezeichneten Wege hältstund auch lieber die einfachen Routen auswählst. In den Provinz- und Nationalparks brauchst du oft sogenannte „backcountry permits“, um das Gebiet mehrere Tage erkunden zu dürfen.

Ach und übrigens, wie könnte es anders sein: Der längste Wanderweg der Welt, der Trans Canada Trail, oder auch Great Trail genannt, führt auf einer Gesamtstrecke von 24.000 Kilometern natürlich durch Kanada.


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