Wandern in Norwegen

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Foto: Rene

Wandern in Norwegen ist Balsam für die Seele und gerade für Liebhaber wilder, rauer, unberührter Natur ist das Land das absolute Mekka in Europa. Über 25.000 Kilometer Küstenlinie, tief ins Land reichende Fjorde, ausgedehnte Wald- und Seenlandschaften, Gebirge, Hochebenen, Gipfel und Gletscher und diese unendlichen Weiten voller Ruhe und Einsamkeit – die Wanderwege Norwegens bieten Abwechslung und Natur pur. Glatt und wellig, nicht spitz wie in den Alpen, schmeicheln die Berge an den Rändern der Fjorde das Auge. Das klare, kühle Wasser der Bäche erfrischt den Gaumen und die trockene Kehle. Ein gutes Selbstversorger-Hüttennetz und die Möglichkeit nach Lust und Laune wild zu campen machen das Land endgültig zum perfekten Outdoor-Abenteuer-Ziel.

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Norwegen – ein absolutes Muss für Outdoor-Liebhaber


Wandern in Norwegen ist ein Fest für die Sinne. Denn Norwegen und Wandern das passt zusammen wie Campingkochtopf und Deckel. Die unendlichen Weiten, die raue Natur und die von den Eismassen in ihre charakteristische Wellenform gebrachten Bergwelten bieten dir unendliche Entdeckungsmöglichkeiten auf deinen Touren.


Die Saison und die Wanderinfrastruktur in Norwegen


Die Saison für Wanderungen in Norwegen beginnt einige Wochen nach der Schneeschmelze. Für die meisten Wandergebiete startet die Saison im Juni und endet im Oktober. Der große Vorteil im Juni ist, dass hier die Tage am längsten sind und es kaum richtig dunkel wird. Im Juli solltest du beachten, dass die Norweger Ferien haben und es in einigen Hütten eng werden kann. Mitte August gibt es immer weniger heimischen Wandertourismus. Im Norden ist die Saison kürzer als im Süden des Landes und hängt stark vom Wetter ab.


Die Wanderwege in Norwegen sind nicht überall erkennbar und breit ausgetreten. Das sorgt für zusätzlichen, abenteuerlichen Charakter. Viele Wanderwege (insgesamt 22.000 Kilometer) sind jedoch vom Wanderverein DNT mit roten Markierungen versehen worden. Orientiere dich einfach am roten T oder an den roten Klecksen. Auch in Norwegen hat sich die Praxis der Wanderer durchgesetzt, Steinmänner, -pyramiden oder -türme zusammenzutragen, um Routen zu markieren.


Insgesamt 500 Hütten gibt es in den norwegischen Gebirgsregionen. 480 davon gehören dem Wanderverein DNT. Dabei gilt es in bewirtschaftete Hütten, unbewirtschaftete Hütten und Hütten zur Selbstbewirtschaftung zu unterscheiden. In abgelegenen Regionen stehen die Hütten manchmal offen, meistens benötigt man aber den DNT-Generalschlüssel, den du gegen eine Kaution und eine kleine Gebühr erwerben kannst. Mindestens eine Person der Wandergruppe sollte Mitglied im DNT sein. Die Jahresgebühr liegt bei etwa 72 Euro. In Münster gibt es eine deutsche Vertretung des Vereins.


Das Leben in den Hütten basiert auf Vertrauensbasis. In Hütten zur Selbstbewirtschaftung kannst du Proviant aus der Speisekammer kaufen. Bezahlen ist Ehrensache. Die Ausstattung ist sehr gut, variiert aber im Einzelfall und sollte am besten bei DNT erfragt werden. Die bewirtschafteten Hütten liegen meist an Straßen oder in höher frequentierten Wandergebieten und bieten warme Mahlzeiten. Der Komfort reicht hin bis zum Berghotel. Norwegen bietet sich daher hervorragend für Etappen-Touren an.


Wandern mit Zelt in Norwegen


In aller Ruhe völlig ungestört an den schönsten Plätzen im Zelt übernachten? Auch das geht. Wildcampen ist in Norwegen erlaubt. Und da Norwegen nicht das günstigste Reiseland ist, schont das auch die Reisekasse. Wer Nahe einer Hütte im Zelt übernachtet und deren Infrastruktur mitbenutzt, zahlt eine vergünstigte Gebühr.


Allemannsretten, oft übersetzt mit Jedermannsrecht, ist ein skandinavisches Prinzip, dass noch aus einer Zeit stammt, in der Reisende nicht aus Spaß, sondern aus Pflicht reisten. Falls man von der Dunkelheit oder schlechtem Wetter eingeholt wird, darf man auch auf fremden Grundstücken sein Zelt aufschlagen. Dies sollte aber respektvoll eingehalten werden: 150 Meter Abstand zu Gebäuden einhalten, bei Gruppen generell die Genehmigung des Besitzers einholen, keinen Lärm verursachen und natürlich auch keinen Müll hinterlassen.  


Wandern mit Kindern in Norwegen


In Norwegen ist das Wandern mit Kindern grundsätzlich gut zu überlegen. Das Land eignet sich hervorragend für mehrtägige Hüttentouren, diese können allerdings anspruchsvoll sein und haben oft sportliche Zeitangaben. Nasse Wege, Sumpflöcher und umschlagendes Wetter können sich schnell auf die Gesamtstimmung niederschlagen. Trittsicherheit und Ausdauer sind auf den meisten Wanderwegen in Norwegen gefragt. Trotzdem: Wer das Abenteuer wagt, wird mit der einzigartigen Natur und gigantischen Ausblicken belohnt.


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