Wandern auf La Palma

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La Palma gilt als „La Isla Bonita“ der Kanarischen Inseln: Ihren Beinamen hat sie sich vor allem angesichts der eindrucksvollen Vulkane und Gebirgswälder, Aussichtspunkte und Lavafelder verdient. Beim Wandern kannst du mehr über die vulkanische Entstehung der Insel erfahren und durch saftig grüne Wälder streifen. Bemerkenswert ist das reiche Lorbeerwachstum – die Pflanze gehört neben den Kiefern, Fliedern und Enziangewächsen zu den prägenden Vegetationsformen auf La Palma. Wandern kannst du in einem der bis zu 21 Schutzgebiete, u.a. dem Pinar de Garafia, dem Krater Caldera de Taburiente und der Vulkankette Cumbre Vieja.

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Wo du auf La Palma wandern kannst: hinauf zum Mirador de las Chozas

Aussichtspunkte, auf Spanisch Miradores genannt, sind eine gute Möglichkeit, um bei Wanderungen auf La Palma einen Blick über die gesamte Insel zu erhaschen. Das wohl bekannteste Panorama eröffnet sich dir am Mirador de las Chozas, der sich am besten vom Besucherzentrum des Nationalparks Caldera de Taburiente erreichen lässt. Auf spektakuläre Weise ragt hier ein Felsvorsprung in den Krater hinein und gestattet dir einen Blick auf den Boden des Kraters. Auf einem Rundweg gelangst du vom Mirador de las Chozas zu einem anderen Aussichtspunkt, dem Mirador de los Roques.

Auf den Spuren der Guanchen: mehr als 1.000km Wanderwege auf La Palma

Viele der heutigen Wanderwege auf La Palma folgen den alten Routen der Guanchen, des einheimischen Volkes, das über Jahrhunderte hinweg die räumliche Distanz der Täler mit Hilfe einer einzigartigen Pfeiflautsprache überbrückt hat. Mehr als 1.000km umfasst das heutige Wegenetz, das auf den traditionellen Pfaden aufbaut. Neben der Caldera de Taburiente haben sich dabei die Vulkane der Cumbre Vieja zu einem beliebten Ausflugsziel für Wanderungen auf La Palma entwickelt. Hier durchstreifst du überwiegend Laub- und Kiefernwälder, die sich sanft an die Hänge schmiegen. Eindrucksvoll sind hier die weiten Lavafelder rund um Ortschaften wie Fuencaliente de La Palma und El Paso. Der Naturpark Cumbre Vieja ist mehr als 7.500ha groß und gehört zu den traditionellen Siedlungsgebieten der Guanchen. In der Region befindet sich u.a. der Vulkan Teneguía, der sich majestätisch mit seinem schwarzen Antlitz aus dem Erdboden erhebt. Von Fuencaliente kannst du außerdem eine Wanderung zum Vulkan Antonio unternehmen. Der 657m hohe Berg kann auf dem Kraterrand bis zur Hälfte bewandert werden. Am Fuße der Erhebung sind die Salinen an der Punta Fuencaliente und die beiden Leuchttürme an der Küste außerdem lohnenswerte Ausflugsziele. Nordwestlich der Punta eröffnet sich dir am Kap Malpique eine traumhafte Aussicht über die Weiten des Atlantischen Ozeans.

Weitere Ausflugstipps: Schluchten und Bananenplantagen

Neben den großen Bergkuppen und Vulkanen sind es vor allem die tiefen Schluchten, die La Palma so ideal zum Wandern machen. In El Tablado kannst du z.B. die Canyons Barranco de Fagundo und Barranco de los Hombres besuchen, die sich im Umfeld des Dorfes ausbreiten. An manchen Stellen findest du verlassene Wander- und Versorgungshütten. Ein Blick nach oben offenbart dir schroffe Felswände, ein Blick in Richtung Horizont die grünen Tiefenlandschaften La Palmas. Wandern kannst du außerdem durch die Schlucht der Ängste, die Barranco de Las Angustias. Durchströmt wird der Canyon vom Rio de Taburiente, welcher sich hier seinen Weg zum Atlantik bahnt. Die Felsen ragen bis zu 1.000m empor und geben bisweilen nur wenig Raum für Sonneneinfall. Wo das Licht hinfällt, wachsen die ausgedehnten Avocado- und Bananenplantagen bei Puerto de Tazacorte und Los Llanos de Aridane. 2km von der Mündung des Rio de Taburiente entfernt, kannst du die Wallfahrtskirche Nuestra Senora de las Angustias besuchen. Große Plantagenlandschaften erwarten dich außerdem in Tamanca und vor allem in El Remo. Letzteres befindet sich in Küstennähe und wird durch majestätische Hochklippen vom nahen Meer getrennt. Auf deiner Wanderung durch diesen Teil La Palmas kannst du bis zu 55 nur auf den Kanaren vorkommende Pflanzen sowie idyllische Weinhänge ausmachen.

Anreise: Flugzeug, Boot und Shuttlebus

Von Deutschland aus erreichst du La Palma in erster Linie mit dem Flugverkehr. Der Airport befindet sich in der Gemeinde Mazo an der Küste und wird täglich von Madrid, Teneriffa und Gran Canaria aus angesteuert. Wöchentliche wie saisonale Flüge dorthin gibt es von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart und Zürich aus. Per Schiff kannst du die Routen von den Nachbarinseln Lanzarote, Gran Canaria und Teneriffa sowie vom Festland, genauer gesagt von Cadiz, aus nutzen. Nach deiner Ankunft steigst du am besten auf die bequemen Shuttlebusse um, damit du zu deinem Ausgangspunkt zum Wandern bzw. deiner ersten Unterkunft auf La Palma gelangst. Alternativ sorgen mehr als 1.200km asphaltierte Straßen für Flexibilität im Urlaub. Bei den Fahrten ins Inland und an der Küste musst du mit kurvenreichen Routen rechnen. Die Ringstraße führt etwa 120km rund um das Eiland.

Mobilität vor Ort: La Palmas Linienbusse

Auf La Palma verkehren 18 Guagua-Buslinien, die dich täglich von A nach B bringen. Verbindungen bestehen z.B. zwischen Santa Cruz de la Palma und Los Llanos de Aridane im Süden, Santa Cruz und El Paso sowie nach Los Cancajos. Entlang der Strecke findest du eine Reihe guter Einstiege zum Wandern. Um die Busse zu nutzen, benötigst du eine kostenlose Chipkarte, die du an allen Kiosken sowie beim Busfahrer erhalten kannst. Besonders beliebt bei Wanderern sind die Linien 200, 300 und 204. Wanderbusse im klassischen Sinne gibt es keine, dafür lassen sich aber Taxis finden, die oft preiswerte Touren ins Gebirge offerieren.

Klima und Reisezeit: Wann sich wandern auf La Palma lohnt

Wandern auf La Palma geht grundsätzlich zu jeder Jahreszeit. Während im Sommer Temperaturen zwischen 18°C und 27°C mit Höchstwerten im August herrschen, sind die Übergangsmonate von etwa 15°C bis 23°C geprägt. Gegenüber dem Frühjahr sind der September und der Oktober mit bis zu 26°C deutlich wärmer. Im Winter musst du mit etwa 13°C bis 23°C rechnen. Etwas nachteilig wirken sich dann die stärkeren Regenfälle aus. An bis zu zehn Tagen im Monat kann es von November bis Januar zu Niederschlägen kommen. Von April bis September liegt die Rate faktisch bei null Regentagen. Die stärkste Sonneneinstrahlung herrscht mit bis zu 10h Tageslicht im Juni und Juli – in diesem Zeitraum ist ein adäquater Sonnenschutz Pflicht. Für die höheren Lagen empfiehlt es sich, wind- und kälteschützende Kleidung auf eine Wandertour auf La Palma mitzunehmen.


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