Wandern auf La Gomera

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Foto: Andi

Mit gerade einmal 370km² ist La Gomera die zweitkleinste Insel der Kanaren, die jedoch angesichts ihrer malerischen Vulkanlandschaft und der weiten Lorbeerwälder einiges für die Besucher zu bieten hat. Abseits des allgemeinen Badetourismus lockt das Eiland Naturfans an, die schroffe Felswände und Lavafelder im Nationalpark Garajonay beim Wandern erkunden möchten. La Gomera wird zu 10% von dem Naturschutzgebiet bedeckt, das neben dem Vulkan auch immergrüne Nebelwälder mit meterhohen Farnen, Agavenfelder und Feigenkakteen umfasst. Durch die Passatwinde herrscht ganzjährig ein angenehm mildes Klima, das sich bestens auf den Weinanbau auf der Insel auswirkt.

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Wandern auf La Gomera: der Nationalpark Garajonay

Eines der schönsten Ausflugsziele zum Wandern ist das Alto de Garajonay. Das 1986 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Gebiet fasziniert mit seiner vulkanischen Geologie: Monolithische Vulkanschlote, die sogenannten Roques, und tiefe Furchen in den Erdboden schneidende Schluchten bilden das Panorama für deine Wanderung im Herzen La Gomeras. Auf deiner Strecke durch den Nationalpark solltest du unbedingt Augen und Ohren offenhalten: Durch den dichten Lorbeerwald von La Gomera wandern schließlich nicht nur Menschen, sondern huschen auch die schmalen Kanaren-Eidechsen. Daneben lassen sich mehr als 1.000 Tierarten ausmachen – davon knapp 150, die nur auf La Gomera vorkommen. Hierzu gehören die Bolles Lorbeertaube und verschiedene Amphibien, wie der Mittelmeerfrosch und der Kanarenskink. Spektakulär sind außerdem die Waldgebiete, welche die vulkanischen Anhöhen einrahmen. Neben Lorbeer findest du hier die buschartigen Baumheiden, Zistrosen, Gagelbäume und Farne. Der Wanderweg durch La Gomeras Garajonay-Nationalpark beginnt am Besucherzentrum in La Palmita-Agulo. Hier kannst du zuvor einen Blick in den Botanischen Garten werfen und per Film und Ausstellung mehr über Natur und Geschichte der Region erfahren.

Hermiguas Wanderwege: Schluchten und Küstenlandschaften im Nordosten

Hermigua bildet die nordöstlichste Region auf La Gomera. Zum Wandern begibst du dich am besten hierher, wenn du die markanten Zwillingsfelsen Roques de San Pedro in der Nähe von Monteforte besichtigen willst. Daneben sind der mehr als 100m hohe Wasserfall El Chorro und der Naturpark Majona sehenswert. Von Monteforte aus kannst du dem Verlauf der Schlucht Barranco de Monteforte und seinem gleichnamigen Fluss bis zu dessen Mündung in den Atlantischen Ozean folgen. An der Küste angekommen, erwartet dich ein bezaubernder Vulkanaschestrand, der mit seinem dunklen, schwarzen Sand zum Relaxen nach einer langen Wanderung einlädt. Im Naturpark Majona unweit von San Sebastián de la Gomera wanderst du über weitgehend flaches Weideland, das allmählich zu schroffen Felswänden ansteigt. Über die Berge hinweg erreichst du nach etwa 16km Hermigua und die dortigen Küstengebiete.

Breit gefächertes Wegenetz: auf den Spuren der Guanchen

Bei einer Inselwanderung auf La Gomera folgst du überwiegend den alten Pfaden der Guanchen, der Ureinwohner der Kanaren. Über Jahrhunderte hinweg haben sie die Versorgungs-, Jagd- und Ackerbaurouten auf der Insel geschaffen. Heute dienen sie zum Großteil den Naturfans dazu, die eindrucksvollen Landschaften zu erkunden: Die Strecken unterteilen sich in die Königswege, die Caminos Reales, die meist breiter sind und in die Höhenlagen führen, und die Caminos de Herradura. Diese schmaleren "Reitwege" bringen dich zu abgelegenen Orten und sind daher nur mit entsprechender Ausrüstung bzw. reichlich Proviant zu begehen. Warme, regendichte Kleidung und festes Schuhwerk sind ein Muss. Genauso solltest du deine Haut vor Sonne schützen und ausreichend Trinkwasser mit dir führen. Viele der Strecken sind anspruchsvoll, und es gilt, große Höhenunterschiede zu überwinden. Belohnt wird diese Anstrengung mit einer traumhaften Aussicht über die Insel und den Atlantik. Zu den besonders herausfordernden Strecken gehören die Touren von San Sebastián nach Playa Santiago und von San Sebastián nach Hermigua. Ein großer Vorteil ist die gute Ausschilderung. In regelmäßigen Abständen findest du entsprechende Wegweiser, die dich zu den richtigen Orten und wieder zurückbringen.

Anreise: So kommst du zum Wandern nach La Gomera

Um nach La Gomera zu gelangen, gibt es grundsätzlich zwei Wege: das Flugzeug und die Fähre. Mit dem Flieger musst du zunächst nach Teneriffa reisen, von wo aus der Airport La Gomera bei Playa Santiago täglich bedient wird. Teneriffa lässt sich wiederum wöchentlich bis täglich von Europa aus erreichen. In Playa Santiago angekommen, kannst du per Shuttlebus oder Mietwagen in die Inselhauptstadt San Sebastián de la Gomera fahren, dich akklimatisieren und anschließend direkt auf einen der Wanderwege, z.B. gen Hermigua, aufbrechen. Eine Alternative sind die Fähren, die von Los Cristianos und La Palma aus Passagiere nach La Gomera bringen. Im Sommer werden die Strecken mehrmals am Tag bedient.

Mobil vor Ort: Mietwagen, Taxi oder Bus

Viele der abgelegenen Orte in den Bergen sind nur zu Fuß zu erreichen. Um zunächst zu den Wanderwegen auf La Gomera zu gelangen, mieten sich viele Urlauber ein Auto und stellen es auf einem der Wanderparkplätze ab. Alternativ kannst du dir auch ein Taxi ordern oder auf den Bus umsteigen. Es gibt insgesamt sechs Linien, die von San Sebastián aus nach Valle Gran Rey, Playa Santiago und Alajero, Hermigua und Vallehermoso sowie zum Flughafen führen. Weitere Busse pendeln zwischen Vallehermoso und Alojera sowie zwischen Vallehermoso und La Dama. Alles in allem ist die Inselhauptstadt San Sebastián damit der beste Ausgangspunkt, um mit dem Bus zu deinem Wanderweg zu gelangen.

Wann es sich lohnt auf La Gomera zu wandern: die beste Reisezeit

Stetige Passatwinde, feuchtes Klima und der Golfstrom haben die Kanarischen Inseln und insbesondere La Gomera zu einem immergrünen Paradies gemacht. Ganzjährig herrschen frühlingshafte Bedingungen, wobei das Vulkanmassiv im Inselinneren als Wetterscheide fungiert. Im Norden musst du deshalb mit deutlich mehr Niederschlag rechnen als im subtropisch geprägten Süden. Die Höhenlagen sind auf bis zu 1.487m sehr viel kühler: Warme, wetterfeste Sachen sind obligatorisch. Vor allem solltest du dich auch gegen die böigen Winde in der Region schützen. Die meisten Wanderer kommen zwischen März und November nach La Gomera, wenn es relativ wenig regnet und die Temperaturen angenehm warm sind. Die Zeit von März bis Juni ist von Werten zwischen 23°C und 25°C geprägt. Von Juli bis September kannst du mit bis zu 29°C rechnen, und selbst im Oktober klettert das Thermometer noch auf über 25°C Tagesdurchschnittstemperatur. Im Juli und August sinkt zudem die Niederschlagsrate faktisch auf null. Die meisten Regenfälle sind mit bis zu zwölf Regentagen im späten November, im Dezember und im Januar zu erwarten.

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