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Emely die Wanderbeaglein -

Über Emely die Wanderbeaglein -

Meistens mit meinen Menschen unterwegs.
Dr. Wald und Frau Wiese sind für uns Menschen wichtig, um aus dem täglichen Stress zu entfliehen und für die Wanderbeaglein ist viel Bewegung notwendig - damit sie nicht zu viel Speck ansetzt.
Wir nutzen nahezu jede Gelegenheit, die sich in der Freizeit bietet, um die Natur zu erleben und hoffen mit unseren Beiträgen inspirieren zu können. Wenn Ihr persönlich Kontakt aufnehmen möchtet, dann sendet einfach eine E-Mail an reisen@uwe-gottschalk.de

Distanz

3 911 km

Zeit

693:53 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Emely die Wanderbeaglein - hat eine Wanderung geplant.

    30. Juli 2020

    06:56
    25,6 km
    3,7 km/h
    350 m
    350 m
  2. Walter, Jörg 👉 Outdoorsuechtig und 49 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Diese Tour war vor allem deswegen bemerkenswert, da wir einige Rehe in freier Natur begegneten, die sehr fotogen waren. Es war die Wanderung zum 13 (91) Geburtstag von Emely der Wanderbeaglein. Mit 91 - diese Leistung lässt sich sehen. Da ist auch mal ein Snack erlaubt. Diesen nahmen wir am höchsten Punkt auf der Ley ein. Das Tal könnte darunter gelgen haben, welches das Zeppenfelder „Teufelsloch“ bezeichnet wird - ein Tal, in dessen Nähe im 14. Jahrhundert eine Raubritterburg gelegen haben soll (diese haben wir in einer anderen Tour gefunden und bezeichnet). Nicht zufällig rankt sich also eine der Geschichten zur Erklärung des Flurnamens um den Raubritter von damals.
      "Der Ritter von Hohenseelbach war einer der gefürchtetsten Raubritter seiner Zeit. Da seine Burg abseits der Heerestraße lag, verbündete er sich mit dem Marenberger (Ritter), dessen Besitztum sich in verkehrsgünstiger Lage befand. Seine Burg war sehr stark befestigt und darum als Lagerplatz für die von den Kaufleuten geraubten Güter besonders geeignet.
      Der Winter 1350 hatte mit starkem Schneefall begonnen und der Seelbacher hielt die Zeit für gekommen, um die Marenberger Vorräte mit Schlitten in seine eigene Burg zu holen. So wurden an einem Wintermorgen die Pferde angespannt. Ein paar Gewappnete ritten voraus und der Schlittenzug folgte. Ein eisiger Wind fegte den Schnee in Mulden und Täler. Am frühen Nachmittag trafen die Männer mit ihren Schlitten in Marenberg ein und begannen zu laden, so dass noch vor Dunkelheit die Rückfahrt angetreten werden konnte. In der beginnenden Dämmerung war bereits kein Haus mehr zu sehen. Dichter Nebel erschwerte die Sicht. Auf der Rothenbach war bei hereinbrechender Nacht der Weg noch schwerer zu finden.
      In völliger Dunkelheit gerieten die Schlitten vom Weg ab und stürzten in eine tief zugeschneite Schlucht. Voller Unruhe erwartete der Ritter auf seiner Burg das Eintreffen der Schlitten. Die Stunden vergingen und die ausgesandte Suchmannschaft kam ergebnislos zurück. Auch die am folgenden Morgen mit der Suche beauftragten Knechte konnten nur das spurlose Verschwinden der gesamten Schlittenmannschaft melden. Der Ritter hielt die ganze Sache zunächst für einen Spuk. Doch als im Frühjahr der Schnee geschmolzen war, fand man „auf der Ley“ ein tiefes Loch. Schaudernd sahen die Menschen hinab, wo Ross und Reiter samt ihrem Raub versunken waren. Diese Stätte wurde von nun an das „Teufelsloch“ genannt. So heißt es bis auf den heutigen Tag."
      Quelle:
      Mündlich überliefert von Alfred Bersch, siehe: Adolf Wurmbach: Siegerländer Sagen, Siegen 1967, bearb. von Irene Rumpler M.A. Quelle: wassereisenland.de/de/Menschen-Orte-und-ihre-Geschichten/Sagen-Mythen-und-Legenden/Das-Teufelsloch-auf-der-Ley-Neunkirchen

      • 5. Juli 2020

  3. Dodo, Sascha und 40 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Sommersonnenwende 2020 und die Externsteine - hierüber kann man ein Buch verfassen oder es auch kurz darstellen - das Buch kommt später ;)
      Diese Wanderung fand von Mittags bis zum Sonnenuntergang statt und ich kann sie nur weiter empfehlen. Vorher sollte man sich etwas mit den Mythen und Sagen der Externsteine befassen. Auf der kurzen Strecke kann man viel erleben. Mythen beziehen sich auf die Irminsäule, die dort gestanden haben soll und im Jahre 772 durch Karl den Großen in den Sachsenkriegen zerstört sein soll über die Seherin Veleda, die im Jahre 90 dort gelebt haben soll. Es treffen sich bei diesen "Steinen" zwei Wasseradern und auch von einem Knotenpunkt der Leylinien wird gesprochen. Außerdem der Europäische FernWANDER- und FernRADweg. In den Steinen gibt es ein Beobachtungsloch, das auf den Sonnenaufgang am Tag der Sommersonnenwende ausgerichtet ist. Bei der Sommersonnenwende zu CoronaZeiten trafen sich hier Personen, Gruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Schichten. Es war ein friedliches Sit-In aller Nationaliäten, Biker und "Schamanen", weiße und schwarze "Hexen", rechts- und linkseingestellte Menschen fanden friedlich zusammen. Ein wirklich schöner Ort an diesem Tag. Neben dem Steingrab und den interessanten Erlebnissen dort gibt es natürlich auch mehrere Sagen, die die Externsteine betreffen. Neben der Entstehung (Versteinerung von 13 Riesen) auch die Sage von dem Wackelstein, die ich hier kurz darstelle:
      "Von der Heimsuchung des Bösen berichtet die Sage: Der Teufel ärgerte sich über Christen, die einen Gottesdienst abhielten und vor dem Felsbild des hängenden Christus knieten, und warf einen Steinblock nach dem Prediger. Der aber hielt ein Kreuz hoch, sodass der Fels ihn verfehlte und auf der Spitze des gegenüber liegenden Felsdomes zu liegen kam, wo er nach Gottes Willen als Wackelstein festgebannt wurde. Rasend vor Wut stürzte sich der Antichrist auf das heilige Grab und schlug seine Klauen hinein. Die mächtigen Felsen wollte er auch umstoßen. Weil er scheiterte, fuhr Satan mit grässlichem Gestank zurück in die Hölle und überließ das Heiligtum den Paderborner Mönchen vom Kloster Abdinghof. Noch heute zeugen der Wackelstein, die Klaue im Grab und das brandschwarze Loch am Teich vom Zorn des Teufels." aus folgender Quelle: viasaga.de/natur/kultstaette-externsteine.htmlDiese Quelle spiegelt auch die damalige Meinung über diesen magischen energetischen Ort wieder!Doch es herrscht dort wirklich eine gewisse Stimmung!

      • 22. Juni 2020

  4. Queen Henry, Armin Allgäu 😊 und 60 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Wieder einmal eine sagenhafte Geschichte aus unserer Umgebung. Die kurze Geschichte der Burg Hohenseelbach aus dem 14. Jahrhundert war immer wieder Gegenstand mündlicher und literarischer Überlieferung. Interessant dabei, dass bisher diese Reste der Burg nicht auf Komoot hinterlegt ist - es war dort bisher ein Steinbruch eingetragen. Für mich ist es klar, dass sich dort eine Burg befand. Nun zur Sage: wassereisenland.de/de/Menschen-Orte-und-ihre-Geschichten/Sagen-Mythen-und-Legenden/Die-Zerstoerung-der-Burg-Hohenseelbach-Neunkirchen Quelle:
      Gekürzte und vereinfachte Version auf der Basis des Textes von Adolf Wurmbach: Von Bergmännern und Hammerschmieden (Kleine Westfälische Reihe, IV/7, Münster 1960), bearb. von Irene Rumpler M.A.
      Weitere Informationen bei: EBIDAT – Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstituts: ms-visucom.de/cgi-bin/ebidat.pl?id=305
      Fakten und Erklärungen und viel Nebel
      Die Burganlage Hohenseelbach wurde 1352 im Zuge territorialer Eroberungszüge des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg (reg. 1307-1354) erobert und zerstört. Wie im Mittelalter häufig üblich, wurde ein Wiederaufbau zunächst verhindert und war später nicht mehr erforderlich. Da sich mit solchen Ereignissen meist auch die Spur der ehemaligen Bewohner verliert, ranken sich beizeiten Geschichten um die Frage, wie es zu diesem Ende kommen konnte. Besonders das 19. Jahrhundert lieferte in solcher Hinsicht zahlreiche Erklärungsmuster.
      Die Burgruine lag in der Nähe von Neunkirchen auf einem Berggrat zwischen dem Heller- und dem Daadebachtal gelegen, wurde aber im Zuge des Basaltabbaus bis 1917 vollständig abgetragen.
      Aber auch der Basaltabbau ist dort gut nachzuvollziehen. Gleich gegenüber der Einkehrmöglichkeit befindet sich der alte Steinbruch. Diese Wanderung hat noch weitere Höhepunkte und ist aus unserer Sicht wirklich zu empfehlen.

      • 13. Juni 2020

  5. Andreas, Queen Henry und 67 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Auf den Spuren des Hexenschmied von Hirzenhain maerchen-sagen.net/sagen/de/hessen/Der%20Hexenschmied%20von%20Hirzenhain.html waren wir in der Scheldener Gegend unterwegs Abwechslungsreiche 26 KM im Hinterland von Dillenburg. Abgerissene Burgen, alte Handelswege und die Sage von dem Schmied,, der den Obrigen gezeigt hat, wo es lang geht.

      • 1. Juni 2020

  6. Opiharry, Armin Allgäu 😊 und 40 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Eine wasserreiche, gesunde Wanderung mit vielen Anstiegen. Leider aufgrund der Coronaverordnung waren die Anlaufpunkte in Eibach gesperrt. Dennoch ist es zu empfehlen, da gerade mit Hund genügend Trinkmöglichkeiten vorhanden sind. Schöne Aus-, Tief- und Weitblicke kann man hier erleben. Auch interessant: es gab wieder einmal einige Abweichungen. Bei bestimmten Stellen war die Ortung nicht korrekt. Deswegen empfehle ich bei Unsicherheiten lieber den Wegen folgen.

      • 31. Mai 2020

  7. Emely die Wanderbeaglein - war draußen aktiv.

    25. Mai 2020

    Boris, Sandra und 27 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Wie kann man als Komoot-Nutzer die Wartezeit überbrücken - natürlich mit einem kleinen schnellen Spaziergang an der schönen Sieg. Interessant sind die Ausschläge direkt am Wasser unterhalb der HTS.

      • 26. Mai 2020

  8. Opiharry, Prince Sparkle und 45 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Die Hörgeschichte hier: lennestadt-kirchhundem.de/Wandern/Unsere-Themenwege/Grenzgeschichten-hautnah/6-Hoergeschichten . Hier kann man sich es anhöhren, was es mit der Sage auf sich hat. Sie betrifft die Grenzstreitigkeiten zwischen Sauerland und Wittgenstein. Es ging um ein sehr attraktives Jagdrevier und natürlich um den Pachtzins. Man versuchte soviel Land wie möglich zu erhalten. Der Graf von Wittgenstein war neidisch und wollte mit einer List den Grund und Boden unter dem Nagel zu reissen. "Wenn sein Pferd mit dem Huf auf den Stein beim Sprung über den Bach ein Abdruck hinterlassen würde, würde das Land im gehören" Nach dem Event - hat der Gemeindehirte aber folgendes gesagt (siehe Podcast). Außerdem solltet ihr beachten, dass der Hufeisenstein /Grenzstein etwas abseits von der Brücke gefunden wird (Wanderweg A 4). Auch die Heinsberger Heide und das Schwarzbachtal insgesamt ist sehr interessant.

      • 21. Mai 2020

  9. Andreas, Heinz und 58 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Um den als "Druidenstein" bezeichneten Basaltkegel bei Kirchen a.d. Sieg ranken sich viele Sagen und Mythen, die darauf hindeuten, dass hier eine religiöse Versammlungs- und Opferstätte aus der Keltenzeit vermutet werden könnte. In die Sagenbücher fanden so auch tragische Geschichte Einzug, wie die von der Jungfrau Herke, die ihre verbotene Liebe mit dem Tod auf dem Opfertisch büsen musste wassereisenland.de/de/Menschen-Orte-und-ihre-Geschichten/Sagen-Mythen-und-Legenden/Die-Sage-der-Herke-vom-Druidenstein-Kr.-Altenkirchen . Auch die Freusburg und die Freusburger Mühle sind wirklich wert besucht zu werden . Über den Ottoturm mit herrlichen Aussichten kommt man zum Druidenstein über einen Kreuzweg - ja ein christlicher Kreuzweg zum Druidenstein. Von dort aus über einen interessanten Waldweg, steil bergab in die Bereiche des Grubenwanderweges und an 2 Marienfiguren vorbei - 25 KM die sich lohnen

      • 17. Mai 2020

  10. Prince Sparkle, Sonja🌿 und 35 anderen gefällt das.
    1. Emely die Wanderbeaglein -

      Aufgrund des Absturzes des Programms in der Nähe des Silbersees ist die Tour zweigeteilt (insgesamt ca. 25,5KM) Wir haben in Ergänzung der Tour von letzter Woche wieder einmal eine Sage zum Besten zu geben. ". "Ein Gesicht hatte sie, so lieblich wie die Heckenrosen an den Sträuchern, Augen, so funkelnd wie die Sterne und Lippen, so rot wie Kirschen." Dies ist kein Zitat aus Romeo und Julia. Es entstammt der Sage "Die Trödelsteine". Quelle: emmerzhausen-westerwald.de/Downloads/Naturdenkmal_Troedelsteine.pdf Man könnte auch sagen - hier war auch ein "Wildes Weib" zugange. Von den Trödelsteinen ging es diesmal weiter über einen verlassenen jetzt naturbelassenen Quarzitsteinbruch hinunter zum Buchhellertal.

      • 9. Mai 2020