Über wolfi

Ich bin 1964 geboten und meine Hobbys sind, neben Radfahren, Astronomie und Gärtnern. Ich sehe mich nicht als verbissenen Rennradfahrer, sondern als Hobbyradler aber schon mit Ehrgeiz. Im Zentrum steht für mich aber immer der Genuss beim Radeln.

www.wolfi-ransburg.de/Rennrad-fahren/radsport-wolfi-ransburg.htm

wolfis Touren Statistik

Distanz27 588 km
Zeit927:17 Std
Höhenmeter246 140 m

Letzte Aktivität

  1. vor 2 Tagen

    Matthias85, Carsten und 12 anderen gefällt das
    1. wolfi

      Naja, ganz richtig ist es nicht, denn als ich losfahre, ist der Regen schon da. Mein Zeitfenster ist etwas eng, so daß ich nicht auf das gute Wetter am Nachmittag warten kann. Aber nach so vielen Top Wetter Touren ist es auch mal gut, den Körper und Geist auf das nasskalte Herbstwetter einzustimmen.Die erste Hälfte der Tour ist durchaus recht anspruchsvoll mit einigen Steigungen. Etwa 80% der 730 Höhenmeter werden da bewältigt. Vor allem die letzte Rampe hat es in sich, sie ist ein Teil der kleinen Straße nordöstlich von Feldkirchen.Da es die vierte Tour in dieser Woche ist und ich doch auch einiges an Höhenmeter geschafft habe, fallen mir heute die Anstiege nicht ganz so leicht, wie sonst. Ich kämpfe mehr aber auch solche Tage muß es geben, das ist Training für den Geist.Trotzdem ist der Schnitt in Kreuzstraße nicht berauschend. Nur 27.2 - das geht ja gar nicht. Also nichts mit locker dahinradeln - es startet eine muntere Aufholjagd, wo ich nochmal alles gebe. Und auf 30 Kilometer schaffe ich es, den Schnitt von 27.2 auf 30.7 km/h zu heben.Das ist eine feine Motivation, nochmal Druck auf die Pedale zu geben und so an der Form noch ein wenig zu feilen. Bin gespannt, ob ich die Leistung über den Winter bringen kann.

      • vor 2 Tagen

    2. Dosch

      Sehr gut Wolfi👍, mit Deiner Einstellung kommst Du bestimmt gut über den Winter! Noch haben wir aber keinen, das langt noch für einige Touren bei Dir......😜

      • vor 2 Tagen

  2. vor 3 Tagen

    wolfi war Rennrad fahren

    02:42
    65,4 km
    24,1 km/h
    1 110 m
    1 110 m
    © OSM
    1. wolfi

      Teil 1
      Gestern hat Bö eine feine Tour vorgestellt und sofort hat es mich in den Waden gejuckt - heute habe ich noch etwas Zeit und das Wetter erlaubt es noch, in die Berge zu fahren.
      Kurz vor 9h geht es los, mit meinem Transporter ab in die Berge. Kurz hinter dem Irschenberg, noch vor Bad Feilnbach wird geparkt und wenige Minuten später geht es los. Die Felder südlich von Rosenheim sind durchzogen von kleinen Zubringerstraßen. Das ist die richtige Einstimmung für die heutige Berg-Challenge. Die Luft ist noch kühl und sogar ein leichter Nebel liegt in der Luft.Das ändert sich schlagartig, als ich in das Inntal komme. Ein warmer Sturm schlägt mir entgegen, mit gut 40 km/h bläst mir die Wind entgegen. Gut 10 Kilometer heißt es antreten gegen den Wind und dann - dann geht es erst richtig los - es geht rauf aufs Spitzsteinhaus.Unvermittelt geht es bergan. Gleich zu Beginn zeigt mir der Berg was mich auf den nächsten 8 Kilometer erwartet - alles nur keine Gnade. Es geht sofort ins zweistellige und pendelt sich zwischen 12% und 15% ein, wobei es eher gegen 15% geht. Eine Rampe baut sich hinter der anderen auf. Selbst im leichtesten Gang muß ich öfter aus dem Sattel, als mir lieb ist.

      • vor 3 Tagen

    2. wolfi

      Teil 2
      Runder Tritt - weit gefehlt hier ist Kampf angesagt, Meter um Meter trotze ich dem Berg ab, mein Blick ist immer mehr auf die Straße vor mir gerichtet und immer weniger auf die sagenhafte Aussicht, die mit jedem Höhenmeter besser wird. Immerhin werden auf nur 7.5 Kilometer über 700 Höhenmeter bewältigt.
      Mir schießen Wörter in den Kopf, wie ich diese Straße beschreiben kann: .. giftig, gnadenlos, gemein .. aber auch großartig und herausfordernd. Sicherlich ist diese Straße keine Genießerstrecke sie ist eine Herausforderung nach dem Motto „ … separates the boys from the men.“ Ich erinnere mich kurz an die fiese Strecke auf das Würzjoch - diese Straße steht der Steigung in nichts hinterher.Der Parkplatz von Spitzsteinhaus ist erreicht. Nun geht es links hoch - noch knapp 2 Kilometer sind es. Kurz zeigt der Berg noch etwas erbarmen. Die Steigung geht zurück auf 11-12%. Der Druck auf die Schenkel verringert sich und ich fange wieder an, die herrliche Aussicht zu genießen - doch was ist das. Unvermittelt steigt die Strecke an den bisher guten Asphalt ersetzen rauhe Betonplatten mit tiefen Furchen. Und es geht steil hoch - sehr steil. Ich höre noch hinter mir eine Bemerkung der Wanderer … „ .. mei schau - a Renndaldlfahrer - wos mocht denn der do ..“ - Irgendwie frage ich mich das gleiche.Aber dann ist es geschafft. Es ist sicher einer der härtesten Anstiege der gesamten Saison. Bis auf die letzten ca. 200 Meter auch eine volle Empfehlung für alle, die sich mal richtig quälen wollen. Nur die letzten Meter über diese Betonplatten, die muß man sich nicht unbedingt am Rad geben - aber den Cappucino auf der Alm, den habe ich mir verdient - bevor es wieder runter geht, ins Tal.

      • vor 3 Tagen

  3. vor 5 Tagen

    wolfi war Rennrad fahren

    03:29
    105 km
    29,9 km/h
    1 190 m
    1 190 m
    © OSM
    1. wolfi

      Vor zwei Tagen war ich noch am Stilfserjoch aber genug vom Radeln habe ich noch lange nicht. Und bei diesem goldenen Herbstwetter wäre es doch gelacht, wenn nicht noch ein paar Höhenmeter auf das Konto zugebucht werden können.Wieder mal treibt es mich in Richtung Süden, da wo die Hügel sind. Genauer gesagt zu zwei feinen kleinen Rampen, jede mit ca. 17% Steigung. Südlich von Feldkirchen Westerham sind sie zu finden. Die erste Rampe führt mich auf einen malerischen Bergrücken und die zweite führt mich aus dem Mangfalltal heraus. Weiter geht es in die Reithamer Gegend, die Berge rücken immer näher. Wie gerne würde ich einfach immer weiter fahren, in die Berge rein.Aber, es ist ja "nur" eine schnelle Wochentour also zurück nach Feldkirchen, Unterlaus und Glonn. Ich bin überrascht, wie leicht mir die Steigungen aber auch der Speed fallen, nach den doch recht anstrengenden drei Rennrad Tagen in Südtirol. Ein Tag Pause reicht wohl aus für die Regeneration ... hahaha - gut zu wissen.

      • vor 5 Tagen

    2. Andree

      Dich bekommt auch nicht vom Rad *grins*
      Deine Fitness ist heuer echt beneidenswert. Hut ab.
      Eine feine Strecke hast du dir heute ausgesucht und das Wetter ist wirklich traumhaft - nur nicht, wenn man verschnupft auf dem Sofa liegt :(

      • vor 5 Tagen

  4. 16.10.2017

    wolfi und Christian Lamprecht waren Rennrad fahren

    01:38
    46,6 km
    28,5 km/h
    300 m
    2 130 m
    © OSM
    Hagi31, Andree und 13 anderen gefällt das
    1. wolfi

      Nach etwa 20 Minuten am Gipfel entschließe ich mich kurzfristig, zu schauen, wie es Christian geht und stürze mich die Straße runter. Knapp 250 Höhenmeter unterm Joch treffe ich ihn. Er ist gut drauf und fährt in seinem eigenen Stil flüssig hoch. Toll - ich freue mich für ihn, daß er diesen Berg auch bezwungen hat. Es ist wirklich der Höhepunkt von drei wunderbaren Tagen.Nach einer angenehmen Zeit mit Cappuccino am Gipfel stürzen wir uns runter ins Tal - und zwar über die Schweizer Seite, über den Umbriel Pass. Es ist eine herrliche Abfahrt, wir lassen es da richtig krachen.Die Strecke bietet alles - grandioses Phanorama, perfekte Straßen, Kurven zum reinknien und lange Abfahrten mit Speed.Einfach zum Genießen ... Viel zu schnell sind wir drunten im Tal - wir könnten noch lange so weitermachen.

      • 16.10.2017

    2. Andree

      👍👍👍

      • 16.10.2017

  5. 16.10.2017

    wolfi war Rennrad fahren

    02:13
    25,6 km
    11,6 km/h
    1 860 m
    30 m
    © OSM
    Hagi31, Andree und 12 anderen gefällt das
    1. wolfi

      Teil 1
      Der letzte Tag unseres Rennrad Urlaubes führt uns zur Königin der Alpenstraßen, zum Stilfser Joch. Nach zwei harten Tagen ist dies unsere ultimative Herausforderung. In der Früh checken wir aus unserem Hotel aus und es geht in Richtung Prad am Stilfserjoch, dem Ausgangspunkt der Tour.
      Je näher wir dem Startpunkt kommen desto mehr merke ich, wie mein Körper Adrenalin in meine Adern pumpt. Meine Hände werden nass und ich merke meinen Puls. Es ist für Christian und mich eine ultimative Challenge. Nach einer kurzen Vorbereitung geht es los, die Temperatur ist angenehm und erlaubt kurz/kurz. Natürlich haben wir einige Zusatzschichten mit.Gleich zu Beginn der Tour trennen wir uns, jeder fährt sein Tempo. Es geht rein ins Tal, eine recht unspektakuläre Anfahrt doch meine Gedanken sind schon weiter, ich freue mich auf den ersten Blick auf die legendäre Wand. Schnell, sehr schnell komme ich in einen guten „Flow“. Meine Beine bewegen sich, als ob ich in den letzten beiden Tagen pausiert habe. Die Frequenz ist gut - ein Atemzug - drei Umdrehungen.Je höher ich komme, desto majestätischer wird eder Blick auf das weit über 3000 Meter hohe Bergmassiv. Die Sonne lässt den Gletscher dort oben in blendend weißem Licht erstrahlen. Es ist ein Blick, der mir zeigt, wie klein ich bin. Ein kleiner winziger Punkt auf dem Weg zum höchsten Punkt, den ich jemals mit dem Rad erreicht habe.

      • 16.10.2017

    2. wolfi

      Teil 2
      Die ersten wirklichen Kehren, immer höher schraubt sich die Straße. Es sind keine fordernden Steigungen, die mich aus dem Rhythmus rausbringen, es ist ein stetiges Bergauf. Meine Gedanken werden immer ruhiger und ein tiefes Gefühl der Dankbarkeit durchströmt mich, daß ich solche tiefen Eindrücke erleben kann. Ich fahre an einigen Radlern vorbei, alle haben einen Gruß übrig, hier am Berg sind wir eine Familie.
      Und dann, ich fahre um einen Bergrücken rum und sehe als erstes die Bergstation. Es geht weiter und dann - sie ist da - die Wand - ein Kunstwerk einer Straße. Mit welcher Tollkühnheit ist dieses Meisterwerk in den Fels gehauen worden. Sie ist schön und die verdient das Attribut „Königin der Alpenstraßen“. Und ich darf sie nun bezwingen.Es ist ein herrliches Gefühl, die Oktobersonne wärmt mich als ich Kehre um Kehre bewältige. Kein Hauch von Müdigkeit, ich könnte noch Stunden so weitermachen. Immer wieder halte ich kurz an, um diese Stimmung mit meiner Kamera festzuhalten aber nur kurz denn diese Straße muß befahren werden, sie verdient es und ich zolle ihr den Tribut gerne. Noch drei Kehren - kurz wird es steiler aber nur kurz. Das Stilfserjoch ist ein sanfter Riese, er ist gnädig und martert nicht mit extremen Prozenten.Die zweite Kehre und dann - die letzte. Die Bergstation ist nahe. Ich gehe aus dem Sattel raus und gönne mir einen standesgemäßen Zeitsprint im Wiegtritt. Es ist geschafft. Oben am Joch empfängt mich Jahrmarktsstimmung mit Würstelbraterei und ein Geschäft neben dem anderen - viele mit Radtrikots.Es ist buntes Leben, heroben am Joch aber irgendwie bin ich nicht Teil davon. ich stehe dort oben und schaue runter ins ferne Tal. Eine sehr friedliche Stimmung ist in mir und die Geräuschkulisse tritt in den Hintergrund. Ich bin da eins mit mir, dort oben am Stilfserjoch.

      • 16.10.2017

  6. 15.10.2017

    1. wolfi

      Teil1
      Heute steht die Tour unter dem Motto - wir erholen uns von dem Gipfelmarathon von gestern und bereiten uns seelisch schon auf das Stilfser Joch vor. Also muß ein Anstieg mit moderater Steigung her. Da kommt doch das Würzjoch gerade recht. Da steht in der Beschreibung - von Brixen aus sehr moderat, angenehm zu fahren - also das ist es doch…
      Bei sehr „schattigen“ 8° fahren wir los, entlang der Elsach nach Brixen und dann in einer großen Nordschleife über St. Kilian und St. Nikolaus in ein Hochgebirgstal in Richtung Würzjoch. Der Beginn ist moderat, genau, wie es die Tour versprochen hat. Sogar eine leichte Abfahrt ist noch drin aber dann … es geht aufwärts, naja, abwärts kann man keinen Gipfelsieg erklimmen. Anfangs ist die Steigung noch recht moderat und ich bereite mich seelisch schon auf einen gemütlichen Anstieg vor.Dann gehts ab in die Klamm und - sofort zweistellig und nicht 10% … 13-17% saugen die Kraft ganz schön aus den Waden. Kurze Anstiege sind sogar noch steiler. Über 10 Kilometer ist diese kleine Straße entlang des Gebirgsbaches sehr fordernd. Nichts mit der moderaten Entspannungstour. Ich denke an Christian der hinter mir sicher still vor sich hinleidet und mich sicherlich in die tiefste „Rennradlerhölle“ schicken würde. Irgendwie habe ich die Komoot Beschreibung mißverstanden aber dafür ist es zu spät. Immer wieder türmt sich eine Rampe nach der anderen auf. Ich bin im leichtesten Gang (32ger Ritzel hinten) und muß immer wieder aus dem Sattel. Der Blick ist stur nach vorne gerichtet, in der Hoffnung, endlich zur erlösenden Abzweigung aufs Würzjoch zu kommen.

      • 15.10.2017

    2. wolfi

      Teil2
      Nach einer gefühlten Ewigkeit (zumindest nach meinem Wadengefühl) ist es soweit, es geht links ab zum Würzjoch - noch 3,5km und sofort ist die Straße angenehmer, ja das sind die versprochenen „unter 10%“ Steigung. Auch die Landschaft ändert sich, wie wird hochalpin.
      Am Würzjoch angekommen, wird natürlich erst das obligatorische Siegerfoto gemacht. Spontan entschließe ich, diesmal nicht Christian entgegenzufahren. Es ist einfach zu schön dort. Schuhe aus, Rennrad anlehnen und in die Wiese legen und …. aaaahhhhhh …. genial.Später kommt auch Christian hoch, seine ersten Worte … gut daß Du mich nicht gehört hast - ha, etwas Abendteuer gehört halt dazu - wir sind ja nicht zum Spaß hier … hehehe … Ein gemütlicher Cappuccino und für mich noch ein Spezi auf der sonnenbeschienenen Terrasse des Gasthofes mit einem spektakulären Blick auf den Peitlerkofel - das muß sein und das haben wir uns auch verdient.Und dann - es geht runter ins Tal, Christian verspricht mir eine spektakuläre Abfahrt aber … erst geht es bergauf, ich frage mich, ob die Abfahrt weiß, daß sie eigentlich runter gehen sollte aber egal , nicht weit und dann … ja dann … was soll ich sagen - DIE MUTTER ALLER ABFAHRTEN - 1500 Höhenmeter werden vernichtet mit Lust und Genuss - vor allem die untere Hälfte ist eine geniale Bundesstraße - keine Autos bremsen einen aus - man kann es laufen lassen - wow das ist ein Genuss so ins Tal zu brettern. Und wieder war es eine Wahnsinns Tour, die Lust auf mehr macht - Südtirol, Du hast einen neuen Fan gewonnen.

      • 15.10.2017

  7. 14.10.2017

    wolfi und Christian Lamprecht waren Rennrad fahren

    04:44
    90,4 km
    19,1 km/h
    2 540 m
    2 530 m
    © OSM
    1. wolfi

      Der erste Tag des verlängerten Rennrad Wochenendes von Christian und mir beginnt gleich mit einem Highlight - der SELLARONDA … aber in groß.Wir starten gegen 10h bei recht schattigen 10 Grad und gehen die Runde über die Nordseite an. Gleich zu beginn gibt es eine moderate Steigung auf das Grödner Joch. Die paar Höhenmeter rütteln unsere Waden wach und versorgen uns mit Wärme. Ich registriere aber weder Kälte noch die Höhenmeter, ich bin von dieser gewaltigen Natur einfach nur hin-und-weg. Die schroffen Berggipfel, der stahlblaue Himmel, die intensiven Herbstwälder - es ist ein Rausch für die Sinne.Gleich nach dem Grödner Joch beginnt eine Abfahrt. Lustvoll werden Höhenmeter vernichtet, die wir uns noch gar nicht erarbeitet haben - aber egal, wir geben uns dem Rausch der Abfahrt hin.Bei Corvara verlassen wir die Sellaronda und machen noch eine extra Schleife - auf den sagenhaften Passo di Valparola - der Pass ist eine unbedingte Empfehlung. Deutlich weniger verrückte Motorrad Fahrer und von der Natur her der Sellaronda mindestens ebenbürtig. Schaut Euch einfach die Bilder an. Die Auffahrt ist fordernd aber Christian und ich geben unser Bestes. Doch dieser Gipfel ist erst der zweite von vieren aber für mich das heimliche Highlight der Tour. Diese karge Natur dort oben - der weite Blick … einfach nur noch schön.Nach etwa 60 Kilometer treffen wir wieder auf die Sellaronda und die Runde empfängt uns mit einem harten Anstieg, der gefühlt nicht enden möchte, auf den Pordoi Pass. Zum dritten mal knacken wir die 2000 Meter Marke. Die Beine werden langsam schwerer. Die Steigung ist gefühlt sicher die längste der Runde. Schnell versinke ich wieder in meinen „Flow“ - ich gebe einen leichten Gang rein, erhöhe die Kadenz und kurble hoch. Höhenmeter werden heute gefressen. Der Puls schlägt gleichmäßig und der Atem ist ruhig. Immer wieder hebe ich meinen Kopf und sauge diese prachtvolle Natur in mich rein.Ein wenig später schlägt auch Christian am Gipfel auf und wir stürzen uns, nach der obligatorischen Fotosession, in die Abfahrt. Die letzte Steigung ist vor uns… sind ja nur 300 Höhenmeter … heißt es.. Und dann dieser kleine elende Giftzwerg rauf aufs Sellajoch. Es sind 600 Höhenmeter und die tun weh. Die Steigung will nicht enden und nach gut 2000 Höhenmeter in den Waden ist diese Straße wirklich fies. Nur kurz lenkt der prachtvolle Ausblick auf die Felswand ab. Immer öfter muß auch ich raus aus dem Sattel, weil das Kreuz anfängt zu ziehen. Einfach den Körper etwas anders belasten. Geschafft, zum vierten Mal über 2000 Meter und für heute zum letzten Mal. Ein fünfter Pass wäre nur mehr eine Qual gewesen und zwar eine bittere und keine süße. Diese Tour war einfach ultimativ. SELLARONDA, Du wirst mir auf immer im Gedächtnis bleiben und sicher für ein paar Tage auch in den Waden.

      • 14.10.2017

    2. Thomas

      Sehr cool! 👍🏽👍🏽👍🏽

      • 14.10.2017

  8. 11.10.2017

    wolfi war Rennrad fahren

    02:28
    79,7 km
    32,3 km/h
    710 m
    700 m
    © OSM
    Hagi31, Andree und 15 anderen gefällt das
    1. wolfi

      Eigentlich wollte ich meine Kräfte für Südtirol sammeln aber bei dem herrlichen Wetter ... ich konnte einfach nicht widerstehen - und wer weiß wie oft man heuer noch bei Sonnenschein kurz/kurz fahren kann.Die Tour - ein Klassiker aber mit ein paar feinen Höhenmetern.Für mich war auch spannend, ob ich nach einer harten Tour am Vortag mit 135km am Folgetag (also heute) Leistung abrufen kann - also wie schnell ich mich regeneriere.Ich bin wirklich überrascht, wie sich die Form heuer, gegenüber zum Vorjahr zum Positiven verändert hat. Der Durchbruch war sicher das Frühjahrstraining mit Quäldich in Ligurien.Südtirol ... ich komme !!Wolfi

      • 11.10.2017

    2. Andree

      🖒🖒🖒

      • 11.10.2017

  9. 10.10.2017

    wolfi war Rennrad fahren

    04:37
    137 km
    29,6 km/h
    1 240 m
    1 250 m
    © OSM
    Kristina🤘, Geli und 16 anderen gefällt das
    1. wolfi

      Noch einmal möchte ich meine Beine auf bergtauglichkeit testen, bevor es dieses Wochenende, gemeinsam mit Christian ins schöne Südtirol geht. 137 Kilometer und 1230 Höhenmeter - heute ist ein perfektes Wetter dafür .. naja - es regnet nicht …Es geht schnellstmöglich in Richtung Süden über die klassische Linie Oberpframmern, Aying, Feldkirchen. Durchs „goldene Tal“ südlich von Feldkirchen geht es rein ins Voralpen Land. Die Strecke südlich des Irschenberg, entlang der Leitzach ist auch immer ein Genuss. Dann geht es weiter in Richtung Süden, bis nach Fischbachau. Dann wendet sich die Strecke in Richtung Westen, dem schönen Tegernsee entgegen und gleichzeitig muß der höchste Punkt der Tour mit 850 Meter erklommen werden. Die Steigung ist nicht extrem aber doch sehr fordernd, vor allem wenn es Teil einer längeren Tour ist.Belohnt werde ich immer wieder durch einen herrlichen Blick auf die nahen Berge.Immer weiter geht es in Richtung Tegernsee über die „Alm-Style-Bonanza-Strecke“ . Ein echtes Muß - man kommt sich da wirklich vor, wie in den Alpen. Noch einmal muß eine Rampe mit ca. 100 Höhenmeter bewältigt werden aber dafür ist die Natur her einfach genial. Und das kleine feine Sträßchen, nur wenig breiter als ein Auto und kein Verkehr … Radierherz was willst du mehr…Es geht weiter in Richtung Westen ins Tölzer Oberland. Nur wenige Kilometer von Bad Tölz entfernt erreiche ich den westlichsten Punkt der Tour. Da habe ich immerhin schon 90 Kilometer in den Waden. Ich bin froh, daß ich den Tag davor Pause gemacht habe. Denn die Strecke ist nicht nur lang, sie wartet ständig mit kleinen Steigungen auf. Gefühlt geht es permanent aufwärts.Vorbei an der schönen Kirche von Dietramszell, nun weiß ich , noch ein paar kleine Bodenwellen und dann ist es wirklich geschafft. Genau drei kleine Steigungen sind noch zu bewältigen - geht doch nach dem Motto „die Rampe ist machbar .. Herr Nachtbar“ und dann, nach 105 Kilometer weiß ich - nun heißt es Tempo machen, mit gut 34-35km/h ziehe ich dahin nach Kreuzstraße und dann über die kerzengerade Römerstraße über Höhenkirchen zurück in heimatliche Gefilde.Mit der Leistung bin ich zufrieden und auch das Material (also mein Rennrad und mein Gewand) ist top - Generalprobe für Südtirol ist gelungen !!

      • 10.10.2017

    2. wolfi

      Und hier ist noch die Relive Nachleserelive.cc/view/1223763352

      • 10.10.2017

  10. 07.10.2017

    wolfi war Rennrad fahren

    02:45
    87,6 km
    31,7 km/h
    740 m
    730 m
    © OSM
    1. wolfi

      Sommer war gestern - heute ist Herbst angesagt. Schattige 8° und richtig Wind sorgen für richtig Herbststimmung. Die erste Hälfte der Tour hat richtig Laune gemacht, da war der Wind im Rücken aber dann ... uff ... der Wind ist mir nichts schuldig geblieben.

      • 07.10.2017

    2. Andree

      Trotzdem super Schnitt :) und ein paar Höhenmeter waren ja auch dabei *grins*

      • 07.10.2017