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  1. Frank Meyer war wandern.

    vor einem Tag

    Andreas, charles und 85 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute nun wieder ein 'Grenzgang' an der Neiße in der Lausitz, rund um die Stadt Forst. Ebenso wie das letztens von mir besuchte Guben war Forst ein sehr wichtiger Tuchfabrikenstandort im 19. Jahrhundert, selbst zu DDR-Zeiten arbeiteten alleine an diesem Standort noch 3000 Menschen in Textilbetrieben.Heute bietet Forst mehr noch als Guben ein trauriges Bild des Verfalls, die meisten der riesigen Fabriken und viele Villen stehen leer und verfallen. Alleine der Blick auf die bemitleidenswerte Anmutung der herrschaftlichen Fabrikantenvilla in der Planckstraße bringt die Lage auf den Punkt. Als Besucher fand ich den Mix trotzdem sehr spannend und sehenswert und kann die Tour zumindest teilweise sehr empfehlen.Am interessantesten auf dieser Strecke sind wahrscheinlich die beiden am Ende des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht gesprengten Brücken an der Neiße. Es fühlt sich so an - und wirkt dadurch umso beklemmender - als sei es kürzlich erst passiert, da nichts repariert wurde.Kombiniert habe ich die ausgedehnte Stadttour mit einem Exkurs zum sehr empfehlenswerten Euloer Bruch, das mir eingebettet in eine große Teichlandschaft sehr gut gefallen hat. Nur der Weg dorthin war nicht so schön, es galt vier Kilometer weit den Radwegen neben den Kreisstraßen zu folgen.Als Kurztour bietet sich der offizielle 'Pfad der Industriekultur' (5km) an: reiseland-brandenburg.de/poi/lausitzer-seenland/industriekultur/stadtgeschichtlicher-bildungspfad-industriekultur---------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof in Forst beginnt und endet. Zunächst führt der Weg im Bogen über die Sorauer Straße und die Amtstraße zum Haus der Tuchmacher, dann an den alten Tuchfabriken in der Max-Fritz-Hammer-Straße und der Planckstraße vorbei zurück zur Sorauer Straße. Nun wird der Badestraße, dann der Groeschkestraße gefolgt zum Mühlgraben, weiter geht es entlang der Ringstraße zum Gelände des Rosengartens.Es wird eine Runde im Duftgarten gedreht, nach einem Abstecher zum Neißeblick geht es durch den Jubiläumsgarten zum Ausgang an der Högelheimer-Straße und zum Deich der Neiße. Dem Verlauf der Neiße wird gefolgt entlang der Auen, dabei werden die Bahnbrücke und die beiden gesprengten Brücken im Stadtgebiet passiert. An der 'Langen Brücke' wird das Neißeufer verlassen, der Weg führt danach über die Kirchstraße zum Mühlenplatz, um die Stadtkirche herum und über die Promenade zum Pestalozziplatz.An der Parkstraße und der Inselstraße werden weitere alte Tuchfabriken passiert, bevor der Weg über die Gubener Straße zum Ortsausgang führt. Über die Alsenstraße geht es wieder zum Deich der Neiße, dem bis zur Grenzbrücke nach Polen gefolgt wird. Nun muss über eine Strecke von vier Kilometern mangels Alternative der Radweg neben der 'Nordumfahrung' und der Gubener Chaussee genutzt werden, um in die kleine Ortschaft Mulknitz zu gelangen.Gleich neben der Kirche wird dort die herrliche Teichlandschaft betreten und zum Euloer Bruch hin durchquert, es schließt sich ein Abschnitt zwischen den Euloer Teichen an, begleitet vom Verlauf der Malxe. Nach einem Wegstück durch den Wald werden bei Klein Jamno noch einmal zwei Teiche passiert und die südwestlichen Siedlungsgebiete von Forst sind erreicht. Die Siedlung Jerusalem wird umrundet, über die Schwerinstraße, die Straße 'Am Waldgürtel' und die Muskauer Straße geht es durch die Stadt zum Wasserturm, bevor um die Ecke in der Sorauer Straße wieder der Ausgangspunkt am Bahnhof erreicht ist.

      • vor 2 Tagen

  2. Frank Meyer war wandern.

    vor 5 Tagen

    Söhni 🏃, Tom und 96 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute zur Abwechslung mal wieder eine ausgedehnte Stadtrunde, wie bei mir üblich auch mit 'Naturanteil' soweit möglich. Diesmal ging es durch Guben/Gubin, das ehemals eine einzelne Stadt war und nach dem Zweiten Weltkrieg in eine deutsche und eine polnische Hälfte auf den gegenüberliegenden Seiten der Neiße zerteilt wurde.Noch heute kann man der Stadt - in beiden Hälften - leicht ansehen, wie wohlhabend sie durch ihre Textilindustrie im 19. Jahrhundert war. Es gibt sehr viele alte Villen, einige sind sehr schön renoviert, andere sind verplombt oder verrotten vor sich hin.Die Tour wie von mir gemacht war insgesamt deutlich attraktiver und beinhaltete mehr Natur als erwartet, ich kann sie also ausdrücklich empfehlen. Ich mag ja diese 'Grenzgänge' inzwischen sehr, die Gegensätze auf deutscher und polnischer Seite sind meist nicht gravierend, aber es gibt sie definitiv.Eins meiner Langzeitziele ist übrigens, bis Ende nächsten Jahres alle Städte im Land Brandenburg besucht zu haben. Gut zwei Drittel sind schon geschafft ...---------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundtour, sie beginnt und endet am Bahnhof in Guben. Zunächst wird über die Straße 'Bahnhofsberg' das Bahnhofsgelände verlassen, an der Straße entlang geht es zum Cottbuser Platz, wo in eine Kleingartensiedlung abgebogen wird. Zwischen den Kleingärten und den ausgedehnten Gleisanlagen hindurch führt der Weg in nördlicher Richtung zum Bahnübergang, nach dessen Überquerung es hinunter zum Ufer der Neiße geht.Dem hier herrlich naturbelassenen Gewässerverlauf wird auf dem Hochwasserschutzdeich eine Weile gefolgt zum alten Hafen, dann wird abgebogen und am Plastinarium vorbei führt der Weg über Uferstraße und Poststraße an alten Villen vorbei bis zur markanten Ruine der Tuchfabrik. Weiter geht es zur Egelneiße, der kurz gefolgt wird, dann an der Klosterkirche und am Amtsgericht vorbei zur Brücke an der Theaterinsel.Nach Überquerung der Brücke befindet man sich auf polnischer Seite, die Insel wird der Länge nach durchquert und nach einem Abstecher zum neuen Rathaus wird dem asphaltierten Promenadenweg gefolgt, der überwiegend durch ein schmales Wäldchen etwas von der Neiße entfernt verläuft. Am Ende des Weges am Klärwerk wird abgebogen auf die 'Spokojna', dann führt der Weg durch Neubaugebiete und über die 'Podgórna' bergauf und weiter auf Waldwegen in die Hügel der Gubiner Berge bis zum höchsten Punkt in der Umgebung.Danach geht es wieder bergab auf naturbelassenen Wegen zur 'Różana' und im Bogen auf der 'Lipowa' zur 'Kresowa', der hinab zum Flüsschen Lubsza gefolgt wird. Nach einem kurzen Abstecher zur Dreifaltigkeitskirche wird dem Gewässer gefolgt auf der 'Doktora Kunickiego' an alten Villen vorbei, über die 'Juliusza Słowackiego' führt der Weg zum Mickiewicza-Park und durch diesen zum gut erhaltenen Stadtmauertor. Um die Ecke wird der Werderturm passiert, dann geht es zur Westerplatte mit dem beeindruckenden Gerippe der Stadtkirche und dem historischen Rathaus direkt daneben.Über die Grenzbrücke am Stauwehr führt der Weg wieder zurück auf die deutsche Seite, nun wird der Neißepromenade auf dem Deich nach Süden gefolgt bis zur Friedenskirche. Über die Dr.-Ayrer-Straße und die Wilkestraße geht es zur ehemaligen Wilke-Hutfabrik und weiter zur Berliner Straße. Nun ist der Weg wieder zumeist gesäumt von schönen alten Bauten und Villen bis zum Ende der Berliner Straße, die dort auf die Bahnhofstraße trifft. Der Bahnhofstraße wird ein Stück weit gefolgt, dann ist abschließend durch einen Fußgängertunnel wieder der Ausgangspunkt am Bahnhof Guben erreicht.

      • vor 5 Tagen

  3. Ralf Kaidel, Xray2307 und 117 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute endlich mal die komplette Runde für mich um den Stechlinsee, was eigentlich eine Pflichttour für jeden ernsthaften Wanderer in Brandenburg mit Interesse an Theodor Fontane sein sollte. Der 'Stechlin' ist wohl neben dem Schloss Ribbeck der Ort, der am engsten mit Fontanes Werken in der öffentlichen Wahrnehmung verbunden ist.Da mir die reine Umrundung des Sees zu kurz war für eine Tagestour, habe ich den zweigeteilten Großen Glietzensee ebenfalls integriert. Die Tour kann ich in dieser Form absolut empfehlen, eine solch lange und schöne seeufernahe Wanderstrecke habe ich bisher noch nicht erlebt. Durch die vielen Buchten wird die Seeumrundung eigentlich nicht monoton und bleibt durch die vielen Ausblicke aufs Wasser bis zum Ende interessant.Das Kernkraftwerk Rheinsberg direkt am südwestlichen Ende des Stechlinsees ist der absolute Kontrapunkt zur ansonsten unberührten und naturbelassenen Landschaft, steht aber stellvertretend für die aus der Historie erwachsenen Extreme in Brandenburg, auf die man immer wieder beim Wandern trifft.Beachten sollte man, dass Neuglobsow der einzige Ort direkt am Stechlinsee und an Wochenenden mit öffentlichen Verkehrsmitteln nur schwer erreichbar ist. An Werktagen außerhalb der Schulferien ist die Busverbindung Richtung Fürstenberg bzw. Gransee aber einigermaßen gut. Heute gibt es als Bonus mal wieder ein Video: Und - FANFARE - mein Fontanebüchlein ist endlich erhältlich, vorerst nur bei BoD, sehr bald dann auch bei den 'Großen': bod.de/buchshop/200-jahre-200-kilometer-frank-meyer-9783748183570 ------------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundtour, die in Neuglobsow beginnt und endet. Zunächst geht es von der Bushaltestelle kurz Richtung Dagow und dann hinunter zum Ufer des Dagowsees, dem Gewässer wird gefolgt und der Weg führt mitten in den Ort Neuglobsow hinein. Der Stechlinseestraße und danach dem Fußweg wird gefolgt bis hinunter zur Hauptbadestelle, dann wird der See auf dem tollen gewässernahen Uferwaldweg entgegen des Uhrzeigersinns umrundet.Nach etwa fünf Kilometern wird an der Nordbucht vom Rundweg abgezweigt, nun geht es auf einem Forstweg bis zur Kreuzung zwischen den beiden Teilen des Großen Glietzensees. Beide Hälften werden in der Folge ebenfalls entgegen des Uhrzeigersinns auf Forstwegen umrundet, hier ergeben sich im hügeligen Gelände leider kaum direkte Uferzugänge. Anschließend wird auf dem Rückweg dieses 'Exkurses' wieder auf die Nordbucht des Stechlinsees getroffen und dessen Ufer wird immer weiter gefolgt.Nach gut der Hälfte der Strecke wird das ehemalige im Rückbau befindliche Kernkraftwerk Rheinsberg passiert und der Weg führt am Rande der großen Halbinsel, die weit in den See hineinragt und schöne Ausblicke in fast alle Richtungen bietet, entlang in Richtung des Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei mit der markanten Labor-Beckenanlage mitten im See.Kurze Zeit später ist wieder der Hauptbadestrand in Neuglobsow erreicht, auf dem Rückweg geht es diesmal durchs Dorf an der Kirche vorbei und über die Stechlinseestraße zum Ausgangspunkt an der Bushaltestelle am östlichen Ortsende, wo die Tour endet.

      • vor 6 Tagen

  4. Büchi, Scout Jens und 80 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute eine kleine Feierabendtour mit Fassadenfotos, im Anschluss an ein Meeting an der Parkaue in Lichtenberg. Der Weg führte im Prinzip immer entlang der wichtigsten Ost-Berliner Magistrale, der Karl-Marx-Allee, bis zum Alexanderplatz. Speziell bei Sonnenuntergang mit dem fast permanentem Blick auf den Fernsehturm im Hintergrund wirken die Bauten des Sozialistischen Klassizismus und die gewaltigen Wohntürme um Frankfurter Tor und Strausberger Platz immer wieder imposant.----------------Infos und Tourbeschreibung:
      [für diese Kurztour nicht]

      • vor 7 Tagen

  5. Rosefahrer, Michael und 100 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute im Dauerregen eine Tour entlang des Nottekanals, wobei ich von Königs Wusterhausen bis nach Mittenwalde die geführte Tour des Wandervereins Dahme-Seenland auf dieser Strecke als Gast begleitet habe. Anschließend bin ich alleine weiter dem Gewässer gefolgt bis nach Zossen.Im direkten Vergleich und nachdem ich auf den unterschiedlichen Abschnitten der Notte bereits mehrfach gewandert bin, muss ich sagen, dass mir der Teil zwischen Mittenwalde und Zossen am besten gefällt, da er mit Abstand am naturbelassensten ist und die meisten Variationen bietet. Inzwischen ist der Weg auch wieder aufgeräumt und überall sehr gut begehbar.Da der Teil der Strecke zwischen Mittenwalde und Zossen auch zum Fontaneweg LDS/F4 gehört, an dieser Stelle noch einmal ein kurzer Hinweis auf mein Büchlein '200 Jahre - 200 Kilometer: Auf dem langen Fontaneweg südlich um Berlin von Köpenick nach Potsdam' (ISBN-Nr. 9783748183570). Es wird in wenigen Tagen erscheinen und im regulären Buchhandel erhältlich sein. Durch den Farbdruck im Innenteil ist es nicht ganz billig, dafür ist im Preis ein komoot-Regionenpaket nach Wahl beinhaltet, das sich per Gutscheincode freischalten lässt. Somit ergibt sich wie ich finde ein faires Gesamtpaket, ich selbst verdiene an diesem Buch nichts. Für mich ist dieses Freizeitprojekt der Testballon dafür, ob/wie die Verzahnung von Buch und Online-Dokumentation bzw. Online-Planung funktionieren kann.Danke an der Stelle für die tolle Unterstützung an das komoot-Team, das uns das Kartenmaterial für den Druck zur Verfügung gestellt und uns die Gutscheincodes spendiert hat. Ganz besonderen Dank auch an Manuela (manulie), die das Cover des Buches gestaltet hat.Mehr zum Buch bei meiner nächsten Tour im Fontanekontext in der Region.------------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Tour beginnt am Bahnhof in Königs Wusterhausen, zunächst wird der Bahnhofstraße zur Schleuse am Nottekanal gefolgt, dann wird dem Gewässer bis auf einen kurzen Abstecher nach Mittenwalde hinein bis fast zum Ende der Strecke gefolgt.Der Abschnitt bis zum Siedlungsende von Königs Wusterhausen präsentiert sich anfangs als asphaltierter Promenaden- und Radweg, dann auf dem längeren Teil bis Mittenwalde als befestigter Uferweg. In Mittenwalde wird nach knapp acht Kilometern der Gewässerverlauf kurz verlassen, durch die Baruther Vorstadt geht es zur sehenswerten St.-Moritz-Kirche mit der Paul-Gerhardt-Statue, anschließend führt der Weg durch Gassen zur Schleuse Mittenwalde an der Zossener Chaussee.Von hier an wird dem Nottekanal auf sehr schönen und naturbelassenen Wegen gefolgt, nur unterbrochen durch wenige Straßen- und eine Bahnstreckenüberquerung. Nach der Überquerung der Bundesstraße darf man nicht vergessen, die Uferseite des Nottekanals zu wechseln, da es im Verlauf keine weitere Brücke mehr gibt, um auf die ‚richtige‘ Seite zu wechseln. An der ehemaligen Luchbrücke wird anschließend das Ufer verlassen, auf dem Luchweg geht auf das Plattenbauviertel im Nordosten von Zossen zu.Über die Straße der Befreiung wird das Viertel durchquert, auf der Gerichtsstraße führt der Weg am Wasserturm und am Amtsgericht vorbei, dann geht es über die Mittenwalder Straße und die Baruther Straße zum Zentrum mit dem Markt und der Dreifaltigkeitskirche. Abschließend führt der Weg durch den kleinen Stadtpark, wobei der Nottekanal ein letztes Mal überquert wird, danach über die Friesenstraße zum Bahnhof Zossen, an dem diese Tour endet.

      • 10.02.2019

  6. Thomas Luge, Fred W. und 99 anderen gefällt das.
    1. Frank Meyer

      ... heute eine ausgiebige Runde in und um die Verbotene Stadt, womit ich als Schalke-Fan ausnahmsweise mal nicht Lüdenscheid-Nord meine sondern Waldstadt (ehem. Zehrensdorf), das zur Stadt Zossen in Teltow-Fläming gehört. Zeitweise lebten geschätzt bis zu 75.000 Russen (Soldaten inklusive Familien) in 'Klein Moskau', die autarke Stadt mitten im Wald war für die meisten DDR-Bürger tabu. Die militärische Geschichte des Areals geht allerdings sehr viel weiter zurück, bis vor dem Ersten Weltkrieg. Im Zweiten Weltkrieg befand sich hier in den gigantischen Bunkern das Oberkommando des Heeres.Heute, 25 Jahre nach dem Abzug der russischen Streitkräfte, präsentiert die 'Bunker- und Bücherstadt' eine Mischung aus Kultur und Historie und lockt viele neue Bewohner und Touristen an. Bei meiner Rundtour war ich beeindruckt und bedrückt zugleich: die ehemalige Anlage ist gigantisch, dabei habe ich nur die oberirdischen Bauwerke gesehen. Trotzdem schwer zu fassen, dass viele Menschen sich dort neu ansiedeln, wo viele Areale immer noch mit Stacheldraht abgesperrt sind und es wohl viele Generationen lang bleiben werden. Alle paar Meter warnen Schilder davor, die markierten Wege aufgrund der Munitionsbelastung zu verlassen. Ruinen und verfallene Gebäude prägen speziell im südlichen Teil das Bild. Sehenswert ist diese wohl einzigartige Mischung in jedem Fall, die Spitzbunker über den nördlichen Ort verteilt wirken absolut surreal. Sehr interessant auch der Ehrenfriedhof Zehrensdorf mit den Gräbern indischer(!) Kriegsgefangener aus der Zeit des Ersten Weltkriegs.Eine Anmerkung: Alle Wege meiner Tour sind ausreichend gut und legal begehbar, sie führen allerdings oft durch Gebiete, deren Betreten nur auf eigene Gefahr erfolgt.---------------Infos und Tourbeschreibung:Dies ist eine Rundtour, die am Bahnhof Wünsdorf-Waldstadt beginnt und endet. Zunächst geht es nach Überquerung der Gleise auf der Straße 'Am Eiskutenberg' zur Chausseestraße, weiter auf der Waldschneise und durch einen kleinen Wald zur Brandenburgischen Straße. Nach Überquerung der Cottbuser Straße führt der Weg über die Straße 'Am Baruther Tor' zum Platz mit ehemaligen Kasernen, die nun administrative Stellen beherbergen. Nach einem Abstecher zum sehenswerten Wasserturm geht es durch den Wald um das Areal herum zum Koschewoi-Ring, der als Teerpiste östlich um das komplette Gelände von Waldstadt herumführt.Der Straße wird eine ganze Weile gefolgt, dann führt der Weg auf einem schmalen Pfad durch den Wald fast parallel zur Wünsdorfer Straße durch den Wald, anschließend wird die Straße gekreuzt und bald danach ist der Ehrenfriedhof Zehrensdorf mit den Gräbern indischer(!) Kriegsgefangener erreicht. Hier geht es weiter auf einem langen Waldabschnitt, der sich teils heideartig und sandig präsentiert, bis wieder auf die Teerpiste des Koschewoi-Rings getroffen wird. Dort werden nun die großen unterirdischen Bunkerareale umrundet, unterbrochen durch den Abstecher zu einer etwas erhöht liegenden Aussichtsplattform im Wald.Am südlichen Ende von Waldstadt geht es an einzelnen Siedlungshäusern und danach an verfallenen Kasernen vorbei, anschließend wird auf den ersten Spitzbunker getroffen. Bergauf führt der Weg an den Offiziershäusern und weiteren Spitzbunkern vorbei in den Kern der 'Bücherstadt', auf der Zehrensdorfer Straße wird der nördliche Teil der Waldstadt anschließend verlassen. An einer großen Solarenergieanlage vorbei, dann wieder durch den Wald wird der Straße gefolgt, danach wieder auf dem Koschewoi-Ring zur Kläranlage und an dem riesigen verfallenden Panzer-Instandsetzungswerk vorbei zur großen Gebäudeansammlung der Schule für Heeresmotorisierung.Nun wird der Hauptallee gefolgt am besonders schönen Haus der Offiziere vorbei, dessen Front man nur einsehen kann, wenn man durch ein kleines Wäldchen dem umgebenden Zaun folgt. Nach Passieren der Lehrklassengebäude der Panzertruppenschule wird am Ende der Hauptallee die Cottbuser Straße erneut gekreuzt und über die Straße 'Am Eiskutenberg' ist abschließend wieder der Ausgangspunkt am Bahnhof erreicht.

      • 09.02.2019

    1. Frank Meyer

      ... heute nun meine Komplettierung der Oberbarnimer Feldsteinroute mit einer Tour wieder zwischen Buckow und Strausberg Nord, diesmal aber auf einer weiter nördlichen und etwas längeren Route.Gespannt war ich als großer Horst-Krause-Fan auf das Dorf Ihlow, das neben Gröben (Teltow-Fläming) seit vielen Jahren als Filmkulisse für die Krause-Filme dient.Ihlow war für mich tatsächlich der schönste Ort in der Gemeinde Oberbarnim, der Dorfanger mit zwei Teichen, der Kirche und den Feldsteinhäuschen drumherum ist wirklich sehenswert. Insgesamt gefiel mir diese Strecke deutlich besser als die Südvariante, speziell im ersten Teil von Buckow bis Prädikow. Der Teil von Prädikow bis Strausberg Nord dagegen verlief fast ausnahmslos auf ruhigen, oft sehr geraden Nebenstraßen, die eher für Radfahrer geeignet sind.Mein Fazit zur Oberbarnimer Feldsteinroute: kann man sicher mal in der Form wandern, zumal es in der Gegend nur wenige Alternativen für längere (Rund-)Wanderwege gibt. Man sollte allerdings außer direkt um Buckow herum in den wohlbekannten Wanderrevieren der Märkischen Schweiz keine allzu hohen Erwartungen haben. Highlight sind bei dieser Strecke tatsächlich in erster Linie die kleinen Dörfer mit ihren Feldsteinkirchen und -häusern.---------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Tour beginnt mitten in Buckow an der Bushaltestelle 'Markt', gleich neben der Stadtpfarrkirche. Zunächst führt der Weg in den Schlosspark und dort zum Ufer des Griepensees, dann am Eiskeller entlang hinauf auf den Schlossberg. An Weideflächen entlang geht es hinunter zum asphaltierten Weinbergsweg, anschließend werden auf dem Hopfenweg Siedlungen am Ortsteil Spitzer Berg passiert, bis auf das Fließgewässer der Stobber getroffen wird.Bis zum Großen Tornower See wird nun sehr schön im hügeligen Terrain dem Bachlauf im Wald meist nahe gefolgt, dann wird der See nach Tornow hin umrundet. Nach einem kurzen Abstecher zum Haus Tornow führt der Weg moderat auf der Straße bergauf bis nach Pritzhagen, das entlang des Angers durchquert wird. Auf der Lindenstraße wird der Ort verlassen, nach Überquerung der Kreisstraße geht es weiter auf einem von Bäumen gesäumten Feldweg bis nach Ihlow.Das sehr schöne und von Feldsteinbauten geprägte Dorf wird komplett durchquert, es folgt ein kleiner Waldabschnitt, bevor es auf einer Baumallee über die Felder geht bis nach Prädikow. Zahllose Steinhaufen an den Feldrändern deuten auf das bei der Landwirtschaft natürlich geförderte Baumaterial hin, das hier häufig verwendet wurde. Nach der Durchquerung von Prädikow führt der Kähnsdorfer Weg als Fahrradstraße bergauf, dann durch den Wald zum winzigen Kähnsdorf und danach lange geradeaus, an versprengten Siedlungen entlang, bis zum Auftreffen auf die Kreisstraße kurz vor Klosterdorf, das die größte Siedlung innerhalb der Gemeinde Oberbarnim bildet. Nach Durchquerung des Ortes an Dorfanger und Feldsteinkirche vorbei führt der Weg zur Provinzialsiedlung, danach zwischen der von-Hardenberg-Kaserne und dem Flugplatz hindurch abschließend zum S-Bahnhof Strausberg Nord, an dem diese Tour endet.

      • 08.02.2019

  7. Büchi und 3 andere haben eine Wanderung geplant.

    05.02.2019

    03:27
    16,4 km
    4,8 km/h
    130 m
    120 m
    Sachsen Onkel, Büchi und 22 anderen gefällt das.
    1. Büchi

      Hallo Cornell, Frank und Wilhelm,Ich bin vom 24. bis zum 27.04 in der JH am Wannsee. Und wenn ich schon einmal in Berlin bin, möchte ich mich natürlich auch mal mit euch treffen (Wilhelm weiß schon Bescheid) Wie sieht's denn bei euch aus, Frank und Cornell? Seid ihr zu dem Zeitpunkt auch in Berlin?
      Ist natürlich blöd, so unter der Woche, aber vielleicht finden wir ja einen gemeinsamen Termin.
      Ich freue mich auf jeden Fall, wieder nach Berlin zu kommen. Dieses mal geht es mir eher um das "grüne" Berlin, den "touistischen" Rest kenne ich mehr oder weniger schon.

      • 05.02.2019

    1. Frank Meyer

      ... heute bin ich bei eisigem Regen und später heftigem Schneefall eine kürzere Tour im Berliner Umland gewandert, auf der Oberbarnimer Feldsteinroute. Dies ist eine etwa 40 Kilometer lange Rundstrecke zwischen Strausberg Nord und Buckow in der Märkischen Schweiz, ich bin heute eine Hälfte davon gewandert. Die Rundstrecke verläuft komplett auf der weiten Fläche der Gemeinde Oberbarnim, die kurioserweise nicht im Landkreis Barnim liegt sondern in Märkisch-Oderland.Am Ende frage ich mich trotz frischer und aufwendiger Markierungen und Schilder, für wen die Strecke konzipiert ist: sie führt fast ausschließlich über Straßen, teilweise über vielbefahrene Landstraßen und hat lange Pflastersteinanteile. Ich habe deshalb zumindest zwischen Ernsthof und Klosterdorf einen ganz netten Umweg über die Felder sowie am Anfang den kurzen Abstecher zur berühmten Wurzelfichte eingebaut. Auf jeden Fall sind die beiden Feldsteinkirchen in Bollersdorf und Klosterdorf sehenswert, ansonsten kann ich die Strecke in der Originalform nicht unbedingt für Wanderer empfehlen, für Radfahrer ohne MTB eigentlich auch nicht ...Trotzdem werde ich wohl die Oberbarnimer Feldsteinroute demnächst noch komplettieren, um sie insgesamt beurteilen zu können. Hier Infos zu der Strecke: oberbarnimer-feldsteinroute.de---------------Infos und Tourbeschreibung:Diese Tour beginnt mitten in Buckow an der Bushaltestelle 'Markt', gleich neben der Stadtpfarrkirche. Zunächst führt der Weg in den Schlosspark und dort zum Ufer des Griepensees, dann am Eiskeller entlang hinauf auf den Schlossberg. Auf einem schmalen Pfad geht es hoch über dem Schermützelsee um die Siedlungsgebiete herum, am Ende der Wriezener Straße wird Buckow verlassen.Nun wird dem Ufer des Schermützelsees ein kurzes Stück im Wald gefolgt, danach geht es an der Siedlung 'Weiße Taube' bergauf und auf der Straße in den Ort Bollersdorf hinein. Am schönen Dorfteich vorbei führt der Weg zur Feldsteinkirche, dann wird der Ort über die Hauptstraße wieder verlassen in Richtung des Sophienfließes, wobei auch eine Weile der vielbefahrenen Landstraße gefolgt wird. Nach Überquerung des Sophienfließes bietet sich unbedingt an, den einige hundert Meter langen Abstecher zur Wurzelfichte zu machen, die mit Theodor Fontane in Zusammenhang gebracht wird.Anschließend führt der Weg meist auf einer alten Pflasterstraße durchs Tal des Sophienfließes an den Wesenbergen entlang durch eine große Bungalowsiedlung und dann über die Felder in den Ort Grunow mit großen ehemaligen LPG-Anlagen. Am westlichen Ende der Siedlung wird auf einen Feldweg gewechselt, der durch ein Tal und hinauf in den Nachbarort Ernsthof führt. Hier wird der Mittelstraße durchs Dorf gefolgt, nach dessen Verlassen sich der Weg geradeaus als Feldweg fortsetzt bis kurz vor Ruhlsdorf.Nun ändert der Weg die Richtung, auf einem weiteren langen Feldwegabschnitt geht es geradeaus auf Klosterdorf zu, das die größte Siedlung innerhalb der Gemeinde Oberbarnim bildet. Nach Durchquerung des Ortes an Dorfanger und Feldsteinkirche vorbei führt der Weg zur Provinzialsiedlung, danach zwischen der von-Hardenberg-Kaserne und dem Flugplatz hindurch abschließend zum S-Bahnhof Strausberg Nord, an dem diese Tour endet.

      • 02.02.2019

    1. Frank Meyer

      ... heute eine kleine Home-Office-Runde am späten Nachmittag, um am Bahnhof Friedrichstraße mein finales(?) Testdruckexemplar des Fontane-Wanderbüchleins entgegenzunehmen.Im Regierungsviertel bot sich mal wieder das Fotografieren in der Dämmerung an, wobei wie ich finde ein paar brauchbare Bilder entstanden sind. Natürlich war trotz Nachbearbeitung auch wieder viel nicht brauchbarer Ausschuss dabei, wie bei den Lichtverhältnissen zu erwarten ...Ein Status-Update zu unserem DIY-Büchlein "200 Jahre - 200 Kilometer – Auf dem langen Fontaneweg südlich um Berlin von Köpenick nach Potsdam": es sind noch ein paar winzige Korrekturen zu machen und Komoot muss es freigeben, dann wird es endlich im Februar(?) erscheinen.----------------Infos und Tourbeschreibung:
      [für diese kleine Runde nicht]

      • 29.01.2019

Über Frank Meyer

The woods are lovely, dark and deep,
But I have promises to keep,
And miles to go before I sleep,
And miles to go before I sleep.
(Robert Frost - Gedicht 'Stopping by Woods on a Snowy Evening')----------------------------------An einem Sommermorgen
Da nimm den Wanderstab,
Es fallen deine Sorgen
Wie Nebel von dir ab.
(Theodor Fontane - Gedicht 'Guter Rat')----------------------------------Wenn ich im Wald unterwegs bin,
werden meine Gedanken immer ganz leicht und klar.
Nur was sich leicht anfühlt ist auch wirklich wichtig.
(Hans Beimer - Lindenstraße. Folge 1685)
----------------------------------Für Fragen, Anmerkungen oder Tourvorschläge mailt mir gerne an:
mail@wandern-berlin-brandenburg.de
Besucht auch gerne meinen Wanderblog unter:

wandern-berlin-brandenburg.de

Frank Meyers Touren Statistik

Distanz9 714 km
Zeit2373:33 Std