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Klaus T.

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Über Klaus T.
Distanz

1 115 km

Zeit in Bewegung

137:20 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Gabi und Klaus T. waren wandern.

    3. November 2020

    00:53
    4,36 km
    5,0 km/h
    20 m
    30 m
    Chrissi, Klaus T. and DonDeddy gefällt das.
    1. Karl-Heinz Sp.

      Aha, Waldfriedhof Zehlendorf auch besucht. Wir haben da mal die Grabstellen von Willy Brandt und Hildegard Knef entdeckt. Viel Spaß noch bei weiteren Wanderungen während des neuen Lockdown.

      • 3. November 2020

  2. Klaus T. war wandern.

    23. August 2020

    01:34
    6,05 km
    3,9 km/h
    20 m
    20 m
    1. Klaus T.

      Seltene Tiere im Erpetal erleben
      Ein Spaziergang durch das Landschaftsschutzgebiet
      Wenige Minuten vom S-Bahnhof Friedrichshagen im Berliner Bezirk Köpenick steht man mitten im Landschaftsschutzgebiet des Erpetals. Das 32 Kilometer lange kleine Flüsschen ist ein Nebenfluss der Spree und entspringt einem Quellgebiet im brandenburgischen Werneuchen. Das Erpetal ist eines der letzten erhaltenen Fließtäler der Region, mit üppigen Feuchtwiesen und seltenen Pflanzen- und Insektenarten, die sonst kaum noch zu sehen sind.
      Hält man die Augen offen und den Mund zu, dann zeigen sich schon mal Eisvogel, Prachtlibelle, Moorfrosch, die Ringelnatter oder der Biber in ihren natürlichen Lebensräumen. Da die Moorböden der Erpetalwiesen relativ schlecht zu bewirtschaften sind, übernehmen Wasserbüffel und robuste Rinderrassen die „Pflege“ der Wiesen und Weiden.
      Einen kleinen Abschnitt des Landschaftsschutzgebietes haben wir ab Bahnhof Friedrichshagen erwandert.Gleich hinter dem Bahnhof beginnt der Kurpark, der schon seit dem Ende des 19. Jahrhundert besteht, als die damalige Stadt Cöpenick Friedrichshagen zum Kurort ausbauen wollte. Im Jahr 1880 ließ die Stadt eine Trinkhalle, einen Sanitätspavillon sowie eine Kurgaststätte mit einer Musikhalle errichten. 1914 wurde die Anlage um einige Tennisplätze sowie im Jahr 1930 um das Naturtheater erweitert. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage zerstört, 1958 jedoch wiederaufgebaut. Vom damaligen Kurpark ist heute allerdings kaum noch etwas übriggeblieben, außer dem Namen im Stadtplan, einem Freiluftkino und den Tennisplätzen.Die Straße „Hinter dem Kurpark“ bringt uns zur Erpe. Wir folgen dem schmalen Pfad links des Flüsschens und laufen in Fließrichtung. Schon gleich tauchen wir ein in üppige Natur mit moorigen Böden, hohem Schilf und seltenen Pflanzenarten, wie Blutweiderich und gelbe Wiesenraute.Rechter Hand die Erpe, links die Wiesenlandschaft mit Rindern, kommen wir nach rund 700 Metern an eine weitere Brücke, die wir überqueren. Wir folgen 150 Meter der S-Bahn-Linie und biegen rechts in den Spitzwegerichweg ein, der uns durch eine kleine Gartensiedlung führt. Der nächste Abzweig links bringt uns direkt in den Kiefernwald, der später in einen Mischwald übergeht. Nach rund 700 Metern kommen wir aus dem „dunklen“ Wald auf eine „helle“ Lichtung. Auf dem ehemaligen Schießgelände „Mittelheide“ blüht im August/September an einigen Stellen „Erika“, zwischen Birken und Wacholderbüschen. Von einer blühenden Heidelandschaft in ist jedoch nichts zu sehen, da gibt es im Land Brandenburg größere Landstriche, die zu einer Heidewanderung einladen.Das lichte Gebiet mündet wieder in Mischwald, den wir in einem leichten Rechtsbogen durchwandern und im Ortsteil Ravenstein über die Mühlenstraße wieder zur Erpe gelangen.
      Wir überqueren die Erpe, um wieder linksseitig dem Fluss zu folgen. Vorbei an Kleingartenanlagen und urwüchsiger Natur kommen wir an den Ausgangspunkt zurück, der uns über die Straße „Hinter dem Kurpark“ wieder zum S-Bahnhof Friedrichshagen führt.
      Der zirka 6 Kilometer lange Rundweg ist gemütlich in zwei Stunden zu bewältigen. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

      • 14. September 2020

  3. Klaus T. war wandern.

    27. April 2020

    03:48
    14,7 km
    3,9 km/h
    30 m
    40 m
    Hendrik und Bea 🌬️🏵️ gefällt das.
    1. Klaus T.

      Berliner Wanderweg 4
      Vom Mauerpark nach Lübars
      Berlin hat 20 grüne Hauptwege, auf denen man wandern, flanieren oder einfach nur spazieren gehen kann. Das Wege-Netz durch die grünen Korridore der Stadt umfasst mehr als 550 Kilometer, auf denen man weitestgehend vom fließenden Verkehr verschont bleibt und auch den Lärm einer Großstadt nicht mehr als belästigend wahrnimmt.Der Wanderweg 4 verläuft in Süd-Nord-Richtung und begleitet dabei zu großen Teilen die S-Bahnlinien 8 und 26. Die insgesamt knapp 15 Kilometer lange Strecke wird aber geprägt durch sehr viele grüne Abschnitte am Mauerweg entlang. Wir starten die Tour an der Gedenkstätte zum Fluchttunnel an der Schwedter Straße und sind nach der Überquerung der Eberswalder Straße im Mauerpark. Er war ehemals Exerzierplatz, nach dem Mauerbau 1961 gehörte der Abschnitt zum Grenzgebiet und war somit Sperrgebiet. Nach der Wiedervereinigung (1989/1990) nahmen die Berliner das Brachgelände schnell in ihren Besitz und sorgten so dafür, dass später der ehemalige Mauerstreifen eine öffentliche Grünfläche wurde.
      Über den Schwedter Steg (eine Brücke für Fußgänger und Radfahrer) kommen wir zur Bösebrücke und der Bornholmer Straße, die in der Teilung Berlins eine entscheidende Rolle gespielt hat. Der Grenzübergang von West- nach Ostberlin war der erste Grenzübergang in Berlin, der nach der Pressekonferenz vom 9. November 1989 seine Schranken öffnete und tausende DDR-Bürger ohne Kontrolle in den Westen spazieren ließ.
      Besonders schön ist der Abschnitt ab Bornholmer Straße bis Wollankstraße im Frühjahr, wenn die Kirschbäume rechts und links des Weges blühen. Hinter dem S-Bahnhof Wollankstraße wird es ruhiger, der Verkehrsfluss geringer und die Natur noch grüner. Bis zur Straße am Nordgraben bewegen wir uns fast ausschließlich auf breiten Rad- und Fußwegen im grünen Gürtel. Aber auch im weiteren Verlauf bis zum Wilhelmsruher Damm lässt es sich gut radeln und wandern. Vor dem Überqueren des Damms sollte man seine Augen auf ein kleines (ungewöhnliches) Denkmal richten, das etwas versteckt hinter Bäumen sein Dasein fristet. Dabei handelt es sich um ein Objekt (Berlin Bird) des schottischen Künstlers George Wyllie, der im Jahr 1988 in Kooperation mit der Jugendkunstschule ATRIUM dieses Kunstwerk aufstellen ließ. Die Aktion wurde von den damaligen Grenzsoldaten der DDR an ihrer „Staatsgrenze“ mit Argusaugen beobachtet, als ein stählerner Vogel über die Mauer blickte. Es wird immer ländlicher, mit hügeligen Abschnitten, bis wir das kleinste Berliner Dorf, Lübars erreicht haben. Die letzten Meter bis Ortsmitte, mit der alten Dorfkirche und dem riesigen Findling, der 1956 auf einem Acker nahe Lübars gefunden wurde, müssen die Radler allerdings über holpriges Kopfsteinpflaster fahren. Verbindungen zurück ins Zentrum bietet der Bus 222, beziehungsweise die S 26 am Wilhelmsruher Damm. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

      • 19. Mai 2020

  4. Klaus T. war Fahrrad fahren.

    27. April 2020

    01:16
    20,5 km
    16,1 km/h
    60 m
    60 m
    Karin Curth, Gabi und 2 anderen gefällt das.
    1. Gabi

      Hoffe das wir bald mal wieder eine Fahrradtour gemeinsam machen können.

      • 1. Mai 2020

  5. Klaus T. war wandern.

    24. April 2020

    06:18
    24,5 km
    3,9 km/h
    60 m
    70 m
    Paul, Karen 🥾🚴‍♀️⛷️⛵ und 3 anderen gefällt das.
  6. Klaus T. war wandern.

    22. April 2020

    00:46
    9,81 km
    12,9 km/h
    30 m
    30 m
  7. Klaus T. war Fahrrad fahren.

    5. März 2020

    01:00
    12,7 km
    12,8 km/h
    20 m
    20 m
    Gabi und Anette gefällt das.
  8. Klaus T. war Fahrrad fahren.

    24. Januar 2020

    01:33
    26,7 km
    17,2 km/h
    30 m
    40 m
    1. Klaus T.

      Der „Schwerbelastungskörper“ war Vorbereiter für „Germania“
      Hitler wollte in Tempelhof einen gewaltigen Triumphbogen bauen
      Im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung Berlins zur Reichshauptstadt „Germania“ untersuchten 1937–1943 Ingenieure die Tragfähigkeit des Berliner Baugrundes. Unter der Leitung des Generalbauinspektors Albert Speer, dem Architekten Adolf Hitlers, ging ein gigantisches Projekt in Planung, das Berlin völlig neu gestalten sollte. Nach Hitlers Vorstellung hätten zwei Magistralen die neue „Welthauptstadt“ wie ein Kreuz durchschnitten. Die größte Aufmerksamkeit galt der Nord-Süd-Achse mit ihrer 7 km langen und 120 m breiten Prachtstraße. An deren Ende war ein gewaltiger Triumphbogen geplant, der alle baulichen Dimensionen Berlins gesprengt hätte. Der Zweite Weltkrieg setzte der menschenverachtenden Stadtplanung der Nationalsozialisten ein Ende.Der „Schwerbelastungskörper“ an der General-Pape-Straße im Bezirk Schöneberg-Tempelhof zeugt bis heute von den wahnsinnigsten Bauvorhaben, die es je für Berlin gegeben hat.
      Der runde Klotz ist ein zylindrischer Druckkörper aus massivem Beton und Stahlbeton und hat einen Durchmesser von 21 Metern. Er reicht 14 Meter in die Höhe und 18 Meter in die Tiefe. Der 12.650 Tonnen schwere Bau stellt wohl ein weltweit einmaliges Projekt dar. Mit dem Bau wollte man die Tragfähigkeit des Baugrunds für den Triumphbogen prüfen.
      Seit 1995 steht das einmalige und ursprünglich nur auf eine Bestandsdauer von 20 Wochen angelegte Ingenieurbauwerk unter Denkmalschutz. Im September 2009 wurde der „Informationsort Schwerbelastungskörper“ eröffnet. Damit ist nun die Gelegenheit gegeben, hier die menschen- und stadtverachtende Dimension des nationalsozialistischen Städtebaus zu begreifen und zu diskutieren. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt
      Besucherinformation: Geöffnet vom 1. April bis 31. Oktober, General-Pape-Straße 100, Tor 1, 12101 Berlin, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag von 14 bis 18 Uhr.
      Link: schwerbelastungskoerper.de/Informationsort.html

      • 28. März 2020

  9. Klaus T. war wandern.

    9. Dezember 2019

    00:49
    3,21 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Hendrik gefällt das.
    1. Klaus T.

      Ein Bummel durch die Hinterhöfe
      Eine Tour durch das historische Berlin
      Ein Spaziergang durch Alt-Berlin ist nicht nur ein Spaziergang durch die Geschichte sondern auch durch ein Stück unbekanntes Berlin, mit all seinen Hinterhöfen und versteckten Geheimnissen.
      Die Tour beginnt am S-Bahnhof Oranienburger Straße und endet am Roten Rathaus. Verlassen wir den Bahnhof an der Ecke Tucholskystraße stehen wir direkt vor dem ehemaligen kaiserlichen Postfuhramt. Es wurde 1881 fertiggestellt und war seinerzeit eines der größten Behördenbauwerke in Berlin. Die Architektur orientiert sich an Vorbildern der italienischen Renaissance. Seit 1975 steht es unter Denkmalschutz. meinberlin-erleben.de/daskaiserlichepostfuhramt.html . Nur wenige Meter weiter, gegenüber auf der Oranienburger Straße 67, wohnte von 1842 bis zu seinem Tode 1859 Alexander von Humboldt. Eine Gedenktafel erinnert an den Naturforscher und letzten Universalgelehrten, der als Weltreisender und Wissenschaftler, die Ozeanografie, Pflanzengeografie und Ökologie erkundet hat.
      Wir folgen der Oranienburger Straße Richtung Süd-Osten, vorbei an der Synagoge und dem ehemaligen Haupttelegrafenamt bis zur Höhe Oranienburger Straße 19. Dort ist ein Durchgang zum Krausnickpark. Dieses idyllische Kleinod wird überwiegend von den umliegenden Anwohnern genutzt und hat eine bewegte Vergangenheit. Eine Infotafel erzählt die Geschichte. Wir verlassen den Park und könnten gegenüber in den Monbijoupark wechseln, der ebenso Interessantes zu bieten hat, doch wir folgen weiter der Oranienburger Straße und biegen links in die Große Hamburger Straße ein. Hier im historischen Viertel der „Spandauer Vorstadt“ befindet sich der alte Jüdische Friedhof mit dem Memoral Jewish Cemetery. Neben dem Eingang zum Friedhof ist an einer Hauswand die Friedensmauer. Sie ist Teil des Young Minds Build Bridges Programms von CITY-arts. Jugendliche aus aller Welt wollen mit kreativer Kunst die Welt friedlicher machen. Nach London, New York und anderen Städten haben 2013 auch Kinder und Jugendliche aus 12 Berliner Schulen an dieser Friedenswand mitgewirkt. meinberlin-erleben.blogspot.com/2020/01/die-berliner-friedensmauer.html
      Das Haus Nummer 19 A in der Großen Hamburger Straße ist das älteste Haus in der Spandauer Vorstadt und gehört damit auch zu den ältesten Berliner Häusern. Gleich nebenan stehen wir vor dem „Magicum“ und können uns auf eine interaktive Reise durch die faszinierende Welt der Magie begeben. Ein paar Schritte weiter kommen wir durch eine schmale Gasse zur Sophienkirche. meinberlin-erleben.blogspot.com/2020/01/martin-luther-king-predigte-in-der.html Sie wurde nach Plänen des Baumeisters Philipp Gerlach 1713 als evangelische Kirche erbaut. Die Grundsteinlegung für den Saalbau der vormals „Spandauischen Kirche“ fiel noch in die Regierungszeit König Friedrichs I. von Preußen. Erst unter König Friedrich II wurde sie nach Sophie Luise von Mecklenburg-Schwerin benannt und heißt seitdem „Sophienkirche“. Der 70 Meter hohe barocke Turm entstand 1732 auf Veranlassung König Friedrich Wilhelms.
      Prominenten Besuch erhielt die Pfarrgemeinde im September 1964, als der US-amerikanische Menschenrechtler und Baptistenprediger Martin Luther King bei einem Besuch in West-Berlin darauf bestand, auch im Ostteil der Stadt eine Predigt halten zu wollen.
      An der Große Hamburger Straße 9 ist der Eingang zum Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus, das älteste katholische Krankenhaus Berlins. Das Haupthaus ist ein dreigeschossiger Winkelbau mit verblendeter Klinkerfassade und ist im strengen neogotischen Stil gehalten.
      Nun wird es Zeit für eine Rast im Sophieneck. In gemütlicher, ungezwungener Atmosphäre gibt es hier Berliner Hausmannskost. Danach tauchen wir ein in die schmale, lange Sophienstraße mit ihren wunderschönen Hinterhöfen. Man sollte aber genau hinschauen, denn nicht alle Tore sind geöffnet und geben gleich den Blick frei in das „Innenleben“ der Häuser. Neben den Sophie-Gips-Höfen (Nummer 21) mit unterschiedlichen Galerien und einem Café, sowie den Sophien-Höfen in Nummer 19, sollte man durch den wunderschönen Torbogen (Nummer 18) den Hinterhof betreten. Hier ist in den Sophiensälen ein freies Mehrspartentheater im ehemaligem Handwerkervereinshaus untergebracht. Wiederum nur ein paar Meter weiter geht es rechts in die Hackeschen Höfe, die sich bis zur Rosenthaler Straße über 8 Höfe ausdehnen und 1993 saniert wurden. Neben Galerien und Restaurants, sind die Clubs in den Höfen beliebter Treffpunkt für Szenegänger. An der Rosenthaler Straße verlassen wir die Höfe und schlendern über den Hackeschen Markt, vorbei am S-Bahnhof zur Burgstraße, um dort an die Spree zu kommen. Mit Blick auf den Dom und vorbei an zahlreichen Cafés und Restaurants, überqueren wir die Karl-Liebknecht-Straße und tauchen ein in den kleinen Park mit dem Marx-Engels-Denkmal. Mit Blick auf das neue Humboldt-Forum erreichen wir die Rathausstraße. Wir bleiben am Spreeufer und stehen schon bald im denkmalgeschützten Nikolaiviertel mit historisch, rekonstruierten Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Das älteste Siedlungsgebiet der Hauptstadt wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und 1980–1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt wiederaufgebaut. Das Viertel ist geradezu ein Freilichtmuseum mit sehenswerten Häusern, wie dem Ephraim-Palais, den Gasthof Zum Nussbaum, das Wohnhaus von Gotthold Ephraim Lessing und das Knoblauchhaus, in dem sich eine Ausstellung über die Zeit des Biedermeier und die einflussreiche Familie Knoblauch befindet. Im Mittelpunkt des Quartiers steht aber die Nikolaikirche, das älteste erhaltene Bauwerk Berlins. Der Bau des Gotteshauses begann um 1230, im 15. Jahrhundert erhielt es seine heutige Gestalt. Nach einem Bummel durch das beliebte Viertel erreichen wir über die Spandauer Straße das Rote Rathaus, dem Sitz des Berliner Senats und des Regierenden Bürgermeisters. Das 99 × 88 m große Gebäude steht zwischen der Rathaus-, Jüden- und Spandauer Straße. Es beeindruckt durch seinen ungewöhnlichen Stil und seine leuchtend-rote Backstein-Fassade. Das Gebäude ist im Stil der italienischen Frührenaissance mit Elementen normannischer Architektur errichtet. Der Turm ist ein Abbild der Kathedrale von Laon in Frankreich und steht wie die gesamte Anlage seit 1979 unter Denkmalschutz. Im Jahr 1879 wurden die Balkonbrüstungen des ersten Stockwerks mit Terrakotta-Reliefs geschmückt, die das Rathaus als Fries umgeben und die Geschichte Berlins vom 12. bis zum 19. Jahrhundert dokumentieren. Im Inneren befindet sich im Säulensaal eine außergewöhnliche Auswahl von Gipswerken Berliner Bildhauer aus den Jahren 1790 bis 1850. Für „Berlin in Gips“ haben die Staatlichen Museen zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Alte Nationalgalerie, die Skulpturensammlung und die Gipsformerei einzigartige Werke zur Verfügung gestellt, die in einer Dauerausstellung montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr zu sehen sind. meinberlin-erleben.de/berliner-geschichte/das-rote-rathaus.html . Nach zirka 4 Kilometern soll am Rathaus die Tour durch das alte Berlin beendet werden, allerdings mit dem Hinweis, dass hier eine neue Tour starten kann, die nicht weniger interessant durch das historische Berlin geht. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

      • 11. Februar 2020

  10. Klaus T. war Fahrrad fahren.

    22. Oktober 2019

    02:02
    32,8 km
    16,1 km/h
    110 m
    100 m
    Hendrik gefällt das.
    1. Klaus T.

      Berlin hat 20 grüne Hauptwege, auf denen man wandern, Radfahren, oder einfach nur spazieren gehen kann. Das Wege-Netz durch die grünen Korridore der Stadt umfasst mehr als 550 Kilometer, auf denen man weitestgehend vom fließenden Verkehr verschont bleibt und auch den Lärm einer Großstadt nicht mehr als belästigend wahrnimmt.Der Wanderweg 2 verläuft in Nord-Süd-Richtung und beginnt an der Havel im Norden Spandaus.
      Der Weg verläuft zum großen Teil auf dem Berliner Mauerweg durch den Spandauer Forst und ist relativ gut ausgeschildert. Vorbei am schönen Specktesee und nach Überquerung der Heerstraße erreicht man das idyllische Gebiet um Fort Hahneberg herum. Bei Gatow stößt man wieder auf die Havel. Über Kladow (mit dem Fähranleger nach Wannsee) ist bald die Landesgrenze zu Brandenburg und damit das Ende des Wanderweges erreicht.

      • 14. November 2019

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