Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

Über Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

Der Tourismusverein Berlin-Pankow e.V. setzt sich seit 1994 für eine wirtschaftlich starke und stadtteilverträgliche Tourismusentwicklung im Berliner Nordosten ein.

tourismuspankow.berlin/

Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.s Touren Statistik

Distanz65,1 km
Zeit02:09 Std

Letzte Aktivitäten

  1. Tourismusverein Berlin-Pankow e.V. war Fahrrad fahren.

    6. Januar 2020

    19,8 km
    -- km/h
    1. Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

      Am 13. August 1961 begann der Bau der Berliner Mauer, über Nacht waren alle Straßen und Übergänge mit Stacheldraht und bewaffneten Grenzposten versperrt. Freunde, Familien und Paare wurden getrennt und wussten nicht, ob sie sich jemals wiedersehen würden. 28 Jahre lang dauerte dieser Zustand an, bis – vorbereitet durch die Entwicklungen in Osteuropa und innerhalb der DDR – schließlich am 9. November 1989 die Mauer fiel.Die Gesamtlänge der Mauer um Westberlin herum betrug 155 km. Innerhalb der Stadt, zwischen Ost- und Westberlin, waren es 43 km. Etwas mehr als ein Drittel dieser Strecke verläuft an der Bezirksgrenze von Pankow, ein guter Grund, sich einmal innerhalb dieses Bezirks auf Spurensuche zu begeben. Die Radtour entlang dieses Abschnitts der ehemaligen Mauer führt vom Zentrum in die Peripherie: Der Bezirk Pankow mit seinen über 400.000 Einwohnern ist einerseits ein Inbegriff von Urbanität (beispielsweise im Prenzlauer Berg), andererseits wird er im Norden nach und nach eine ländliche und dörfliche Idylle mit viel Natur und einem fast unmerklichen Übergang zum Nachbarland Brandenburg. Die etwa 20 km lange Radtour führt vorbei an spannenden und sehenswerten Stationen zum Thema Berliner Mauer, an Orten von weltgeschichtlicher Bedeutung und an solchen, die eher persönliche Geschichten und Schicksale betreffen. In jedem Fall kann man viel über die geteilte und die wiedervereinigte Stadt Berlin erfahren. Die Strecke ist für BesucherInnen wie für BewohnerInnen Berlins gleichermaßen geeignet. Sie verläuft über weite Strecken auf dem „Berliner Mauerweg“. Die Tour startet am S-Bahnhof S Nordbahnhof und endet theamtisch in Blankenfelde am "Checkpoint Qualitz". Von dort aus kann in etwa 5 km Entfernung der S Waidmannslust mit dem Rad erreicht werden.

      • 3. Februar 2020

  2. Ralf Büchner gefällt das.
    1. Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

      Am 1. Mai 1945 hissten Soldaten der Roten Armee eine rote Flagge auf dem Berliner Reichstag, am 2. Mai kapitulierte die Hauptstadt des nationalsozialistischen Deutschlands. Von da an gehörten sowjetische Soldaten und Zivilisten für gut 50 Jahre zu Berlin. Zuerst repräsentierten sie eine von vier militärischen Besatzungsmächten, später dann die sogenannte „Schutzmacht“ für die im Oktober 1949 gegründete Deutsche Demokratische Republik. Viele der deutschen Kommunisten, die diesen ersten sozialistischen Staat auf deutschem Boden aufbauten, hatten die nationalsozialistische Verfolgung im sowjetischen Exil verbracht. Nun gestalteten sie die DDR-Gesellschaft nach dem Vorbild des „großen Bruders“ Sowjetunion und wurden dabei tatkräftig von der Besatzungsmacht unterstützt. Für die DDR-Bevölkerung blieb das Verhältnis zum offiziellen „Bruderstaat“ stets angespannt. Persönliche Kontakte waren von den Regierungen beider Staaten nicht erwünscht, die sowjetischen Soldaten, aber auch die Regierungsmitarbeiter und ihre Familien lebten abgeschottet von der DDR-Bevölkerung. Spätestens nach dem 17. Juni 1953, als sowjetische Truppen den Volksaufstand niederschlugen, hielten viele DDR-Bürger die Besatzungsmacht als verantwortlich für die Repressionen ihrer Regierung. Umso stärker war 1989 die Erleichterung, dass die Regierung Gorbatschow die Massenproteste eben nicht mit Militärgewalt stoppen ließ, sondern den Weg freimachte für die friedliche Revolution und die deutsche Wiedervereinigung.Die Radtour „Spannungsfeld Bruderstaat“ verbindet sieben Orte sowjetischer Geschichte in Berlin und gibt Tipps zu weiteren Besichtigungszielen entlang der Strecke.Die etwa 24 km lange Radtour ist gut mit dem ÖPNV erreichbar. Am Start- bzw. Endpunkt befinden die S-Bahnhöfe Schönholz und Karlshorst.

      • 30. Januar 2020

  3. Tourismusverein Berlin-Pankow e.V. war Fahrrad fahren.

    22. Oktober 2019

    02:09
    21,5 km
    10,0 km/h
    DonDeddy, Uwe und 2 anderen gefällt das.
    1. Tourismusverein Berlin-Pankow e.V.

      Der Alltag in der ehemaligen DDR war flankiert von repressiven Strukturen der Staatsmacht einerseits und andererseits von oppositionellen Bewegungen, die mutig ihren Widerspruch einbrachten und damit die Friedliche Revolution 1989 bewirkten. In den Berliner Bezirken Lichtenberg, Mitte, Pankow lassen sich diese beiden so unterschiedlichen Themenfelder gut nachzeichnen, mancherorts museal aufbereitet, woanders weniger offensichtlich im heutigen Stadtbild versteckt. Auch zahlreiche Kirchenbauten hatten als Freiräume eine besondere Bedeutung für den gesellschaftlichen Umbruch.Die Radtour „Kontraste“ macht an einer interessanten Auswahl dieser bedeutenden Orte Station! Auf gut 20 km verbindet sie insgesamt neun Orte deutscher Zeitgeschichte im ehemaligen Ostteil Berlins, und auch in der näheren Umgebunf der Route lassen sich spannende Besichtigungsziele finden.Die Route ist bestens mit dem ÖPNV verknüpft. Start- und Endpunkt befinden sich an gut erreichbaren S-Bahnhöfen.

      • 22. Oktober 2019