Den Schwäbischen Grand Canyon erkunden – Donauberglandweg

Wander-Collection von Schwäbische Alb
4-7 Tage
3-5 Std / Tag
70,3 km
1 820 m
2 030 m

Millionen Jahre altes Felsgestein, eine breite Schlucht, durch die sich gemächlich ein Fluss windet – aber halt, wie kommt denn die Burg in den Grand Canyon? Statt im heißen, kargen Arizona befindest du dich mitten in Deutschland, genauer gesagt im Donaubergland. Zwar etwas kleiner, aber dafür umso grüner als das amerikanische Pendant breitet sich vor dir das malerische Panorama des Schwäbischen Grand Canyons aus. Über die letzten Jahrtausende hat die Donau ein atemberaubendes Tal in die hellen Kalksteinfelsen gewaschen, die an manchen Stellen bis zu 200 Meter gen Himmel ragen. Zwischen duftenden Wacholderheiden, gut erhaltenenen Ruinen, stattlichen Burgen und ruhiger Natur erwanderst du dir diese einzigartige Landschaft am besten auf dem Donauberglandweg. Der 60 Kilometer lange Fernwanderweg wurde völlig zu Recht sowohl als „Leading Quality Trail – Best of Europe” und als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland” zertifiziert.

Auf vier Etappen siehst du dich jeden Tag einer neuen, spektakulären Landschaftskulisse gegenüber. Jede Aussicht erfordert ein wenig Puste, denn es geht – ganz canyontypisch – immer mal wieder hinauf auf die Anhöhen des Oberen Donautals und hinab Richtung langsam fließender Donau. Dafür kannst du dich auf perfekte Blicke auf Burgen und Schlösser in eindrucksvoller Natur freuen, die du von den schroffen Felsen aus genießt.

Der Donauberglandweg startet auf dem Lemberg, der mit seinen 1.015 Metern zu den „10 Tausendern“ in der Region zählt. Von hier führt dich der Weg entlang des Albtraufs über Anhöhen und in malerische Fachwerkstädte auf der südwestlichen Schwäbischen Alb, anschließend durch das Herz des Naturparks Obere Donau bis zum Kloster Beuron mit seiner imposanten Abtei.

Alle Etappenziele bieten dir eine gute Auswahl an Unterkünften und Gaststätten. Alle Start- und Zielorte sind zudem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Das gibt dir die Möglichkeit, den Donauberglandweg auch nach Belieben zu stückeln und so zu genießen, wie es für dich am schönsten ist.

Einen Einblick, was dich auf dem Donauberglandweg erwartet, bekommst du hier:

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:03
    20,0 km
    3,3 km/h
    540 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit seinen 1.015 Metern ist der Lemberg der höchste Berg der Schwäbischen Alb. Auf der ersten Etappe des viertägigen Donauberglandwegs wirst du dieses Highlight gleich zu Beginn erklimmen und kannst dir so einen Überblick über diese wunderschöne Region verschaffen. Start der knapp 20 Kilometer langen Etappe ist in Gosheim, am Fuße des Lembergs.Zum Warm-up geht es also gleich bergauf. Von oben bietet sich dir ein grandioses Panorama über die Schwäbische Alb und bei guter Sicht bis zu den Alpen. Der perfekte Einstieg in den Wandertag. Nachdem du die Fernsicht ausgiebig genossen hast, läufst du wieder bergab bis nach Wehingen.Doch keine Sorge, du wirst noch mit weiteren tollen Aussichtspunkten belohnt. Der Weg steigt wieder an und führt dich auf den Kehlen, mit seinen 1.000 Höhenmetern ebenfalls Teil der sogenannten „Region der 10 Tausender“. Dazu zählen zehn Berge auf der Schwäbischen Alb, die über 1.000 Meter hoch sind – wenn auch nur knapp.Du bleibst nun auf der Höhe und wanderst weiter über den Hummelsberg, bis zum Klippeneck – wo sich der höchstgelegene Segelflugplatz Deutschlands befindet – und schließlich zum Dreifaltigkeitsberg. Von hier kannst du ein tolles Panorama über die Baar und den Schwarzwald genießen. Danach wanderst du hinab nach Spaichingen, deinem heutigen Etappenziel.Erst am Ende der Strecke findest du Einkehr­möglichkeiten, daher solltest du dir Proviant für die Wanderung einpacken – praktischerweise gibt es nach einem Drittel der Strecke Einkaufsmöglichkeiten in Wehingen. In Spaichingen findest du mehrere Gasthäuser zum Übernachten.

    Schwer
    06:26
    22,4 km
    3,5 km/h
    500 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Tag zwei auf dem Donauberglandweg startet gleich mit einem knackigen Aufstieg, dafür hast du dann den fordernden Teil der Etappe bereits hinter dir. Von Spaichingen wanderst du hinauf ins Waldgebiet.Nach gut acht Kilometern hast du den Alten Berg erreicht, ein weiterer super Aussichtspunkt entlang der Strecke – an klaren Tagen siehst du sogar bis zum Säntis. Über Schaf- und Wacholderheiden wanderst du gemächlich weiter durch das Schäfertal. Du begleitest die Lippach auf ihrem Weg zur Donau und wanderst immer weiter leicht bergab am Flussufer entlang. Falls du Hunger bekommst, dann kannst du nach 15 Kilometern in der Lippachmühle eine Pause einlegen.Nach rund 21 Kilometern hast du dein heutiges Etappenziel Mühlheim an der Donau erreicht. Wenn du noch Zeit und Lust hast, statte dem Schloss, das auf einer Bergzunge 40 Meter über dem Donautal liegt, einen Besuch ab – allerdings nur von außen, denn das Schloss befindet sich in Privatbesitz. Hier oben in der Oberstadt findest du auch eine kleine Auswahl an Über­nachtungs­­möglichkeiten.

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  • Mittelschwer
    04:21
    14,2 km
    3,3 km/h
    450 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit neuer Energie startest du in Etappe drei des Donauberglandwegs. Die 13 Kilometer lange Tour trumpft wieder mit jeder Menge toller Aussichtspunkte auf – schnell verstehst du, warum das Donautal auch der „Schwäbische Grand Canyon” genannt wird. Um die einmaligen Ausblicke zu genießen, geht es von Mühlheim an der Donau erst einmal in einem knackigen Anstieg bergauf.Nach rund fünf Kilometern führt dich der Weg an der Kolbinger Höhle vorbei. Im Rahmen einer Führung kannst du an den Wochenenden von Ostern bis Oktober einen Teil der 330 Meter langen Tropfsteinhöhle besichtigen. Plane dafür auf jeden Fall etwas Zeit ein, es lohnt sich. Kurz darauf erreichst du den Gansnestturm und genießt ein beeindruckendes Panorama. Danach geht es es in steilen Serpentinen hinab nach Fridingen.Doch noch hast du dein Etappenziel nicht erreicht. Es geht gleich wieder bergauf zum Knopfmacherfelsen. Freu dich auf einen traumhaften Ausblick Richtung Beuron und Schloss Bronnen – ein herrlicher Vorgeschmack auf die vierte Etappe. Wie wäre es im Berghaus Knopfmacher mit einer Kaffeepause inklusive einem Stück Donauwelle?Auf dem weiteren Weg kommst du immer wieder an Aussichtspunkten vorbei, die dir fantastische Blicke in das einzigartige Donautal mit seinen hellen Kalkfelsen bieten. Dann geht es bergab in das beschauliche Fridingen mit seinen historischen Fachwerkhäusern – jetzt hast du dein Etappenziel erreicht.

    Mittelschwer
    04:44
    13,6 km
    2,9 km/h
    340 m
    350 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vierte und letzte Etappe auf dem Donauberglandweg lässt dich noch einmal voll und ganz das Obere Donautal genießen. Los geht die gut 13 Kilometer lange Wanderung in Fridingen an der Donau. Die herrlich dramatische Landschaft mit Wasser und Felsen zeigt sich dir von ihrer schönsten Seite – gespickt mit Ruinen und Schlössern, die auf den Anhöhen thronen.Ab hier erwarten dich etliche tolle Aussichtspunkte: Von der Ruine Kallenberg und auf dem Weg zum Schloss Bronnen bieten sich dir immer wieder fantastische Panoramen auf das einzigartige Donautal. Purer Wandergenuss – auch wenn es dabei stetig auf und ab geht.Langsam verabschiedest du dich von der Höhenlage und wanderst hinab ins Tal ans Flussufer der Donau. Nicht mehr weit, dann hast du dein Etappenziel Beuron erreicht. Im Zielort angekommen, lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch im Kloster. Schau dir das beeindruckende Deckenfresko in der Kirche an, stöbere in der Klosterbuchhandlung und lass die rund 60 gewanderten Kilometer auf dem Donauberglandweg Revue passieren.Von Beuron kommst du mit dem Zug weiter Richtung Sigmaringen oder Tuttlingen. Oder du übernachtest noch eine Nacht in Beuron und trittst am nächsten Tag die Rückreise an.

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Collection Statistik

  • Touren
    4
  • Distanz
    70,3 km
  • Zeit
    21:34 Std
  • Höhenmeter
    1 820 m2 030 m

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