Kristof

Von Dresden nach Berlin zwischen Sorben und Seen

Kristof

Von Dresden nach Berlin zwischen Sorben und Seen

Fahrrad-Collection von Kristof

Im Sommer 2020 gab es nicht viele Möglichkeiten für eine entspannte Reise. Warum also nicht die Gegend vor der eigenen Haustüre erkunden? Das dachten wir uns auch und machten uns auf den Weg von Dresden nach Berlin – natürlich mit dem Fahrrad. Geradeaus ist langweilig, deshalb haben wir uns kreuz und quer durch Sachsen und Brandenburg geschlängelt. Daraus entstanden ist eine Radtour mit elf abwechslungsreichen Etappen.

In dieser Collection stelle ich dir unsere ganz individuelle Radtour von Dresden nach Berlin vor. Du kannst sie komplett nachfahren, einzelne Touren herauspicken oder auch umdrehen und von der Hauptstadt aus nach Dresden fahren. Egal wie, du wirst sehr viel erleben.

Von der sächsischen Landeshauptstadt geht es durch herrliche Natur in Richtung Kamenz. Dort tauchst du schon in das Gebiet der sorbischen Bevölkerung ein. Über Bautzen geht es dann weiter in die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft und die nächsten Tage radelst du von einem See zum nächsten. In vielen Seen kannst du auch baden oder einfach nur am Ufer sitzen und die Natur genießen.

Cottbus ist eine überraschend lebendige Stadt und es lohnt sich, dort ein bisschen Zeit zu verbringen. Anschließend geht es weiter in den Spreewald. Um den urtümlichen Spreewald kennenzulernen, solltest du die größeren Orte meiden und am besten ein Paddelboot ausleihen. Zum Schluss der Reise erreichst du Berlin. Du merkst schnell, wie weitläufig und vielseitig die Hauptstadt ist und wie hervorragend du die einzelnen Kieze mit dem Fahrrad erkunden kannst.

Wir waren überrascht, wie gut in vielen Regionen die Radwege ausgebaut sind. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Außerdem war es schön zu sehen, wie sich die Braunkohlereviere in paradiesische Naturlandschaften verwandeln. Auf dieser Tour siehst du alle Stadien, von aktiven Gruben bis zu herrlichen Stränden. Es war eine Reise durch atemberaubende Teichlandschaften, einsame Gegenden und zu herzlichen Menschen. Und es war eine Reise durch die Zeit.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    04:54
    71,7 km
    14,6 km/h
    390 m
    320 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Du startest deine Reise mitten in der sächsischen Landeshauptstadt mit Blick auf die beeindruckenden Barockbauten. Die erste Etappe ist auch eine der schwersten, aber irgendwie musst du ja das Elbtal verlassen und dann hast du einen großen Brocken hinter dir gelassen. Und er ist an tollen Eindrücken so reich, dass du noch lange davon zehren wirst.

    Wenn du noch nicht gefrühstückt hast, kannst du das in der Neustadt machen. Hier hast du eine schier unendliche Auswahl an Cafés. Zu meinen Lieblingscafés gehören die Planwirtschaft, das émoi, das Blumenau und das Bagel's.

    Kaum hast du die Neustadt verlassen, bist du mitten in der Wildnis. Die Fahrt durch die Dresdner Heide ist – vor allem am Morgen – ein schönes Naturerlebnis. Nach einer ordentlichen Steigung erreichst du die Hellerau, die Gartenstadt aus dem Jahre 1909. Vorbei an architektonisch beeindruckenden Gebäuden verlässt du schließlich Dresden.

    Nach einigen sehr gemütlichen Kilometern kannst du in Radeburg die Dampfloks an der Endstation der Lößnitzgrundbahn bestaunen und am Marktplatz eine Pause einlegen. Die Bäckerei am Marktplatz hat unglaublich viele Schecken zur Auswahl!

    Auf gemütlichen Wegen fährst du durch das Zschonaer Teichgebiet in die Königsbrücker Heide. Unterwegs gibt es noch einige Zeugen aus der Zeit als Truppenübungsplatz, unter anderem einen recht unangenehmen Betonplattenweg. Vom Haselbergturm kannst du fast die ganze Oberlausitz überblicken.

    Nach einer Fahrt durch das nächste idyllische Teichgebiet erreichst du bald Biehla. Wir haben dort bei guten Freunden übernachtet. Verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten für dich gibt es wenige Kilometer weiter südlich in der Lessingstadt Kamenz.

    Mittelschwer
    02:13
    35,8 km
    16,1 km/h
    260 m
    220 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der zweite Tag ist mit gut 35 Kilometern deutlich entspannter. Du fährst meistens auf Nebenstraßen, selten auf Radwegen, dafür durch sehr authentische, sorbische Ortschaften. Hier stehen sorbische Sprüche auf den Hausfassaden und in vielen Vorgärten steht ein Kruzifix mit einem sorbischen Gebet. Zum Abschluss des Tages kannst du feine sorbische Küche kosten, aber dazu später mehr.

    Von Biehla aus fährst du an mehreren Teichen vorbei und durch kleine, sorbische Dörfer. Es geht immer wieder mal ein wenig rauf und runter, aber es ist nie wirklich anstrengend. In Räckelwitz/Worklecy fährst du am Schloss vorbei, das zu DDR-Zeiten ein wichtiges und modernes Krankenhaus war.

    Kurz vor Bautzen/Budyšin siehst du von einer Anhöhe aus die Turmspitzen der Altstadt und der Blick gibt dir einen kleinen Vorgeschmack darauf, was dich erwartet. Von der Friedensbrücke aus hast du dann schließlich ein fabelhaftes Panorama auf die Bautzener Altstadt und die Spree.

    Nimm dir nach der Ankunft genug Zeit, um durch die Gassen der Altstadt zu schlendern und einen Blick in das Senfmuseum zu werfen. Am Abend erwartet dich im Mönchshof deftige Küche und wenn du etwas wirklich Einzigartiges erleben möchtest, reservier im exzellenten sorbischen Restaurant Wjeblik einen Tisch.

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  • Mittelschwer
    04:27
    68,9 km
    15,5 km/h
    200 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die heutige Etappe ist ausgesprochen wasserreich, du solltest deine Badesachen also griffbereit haben. Von der Bautzener Altstadt fährst du durch den Stadtteil Gesundbrunnen, eine weitläufige Plattenbausiedlung. Nach einer kurzen Holperpiste führt dich eine herrliche Abfahrt zur Talsperre Bautzen. Der weite Sandstrand sorgt dafür, dass du fast Karibik-Feeling bekommst.

    Die nächsten Kilometer fährst du an unzähligen Teichen vorbei. Die Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft ist das größte wirtschaftlich genutzte Teichgebiet Europas und zudem ein Biosphärenreservat. In Uhyst wartet dann schon der nächste Badesee auf dich, der Bärwalder See. Die Kühltürme des Kraftwerks Boxberg bilden einen skurrilen Hintergrund für den Badespaß.

    Am Marktplatz in Lohsa befindet sich mit dem Weißen Ross ein für diesen kleinen Ort bemerkenswert gutes Restaurant! Danach umrundest du den Dreiweiberner See, ein besonders gelungenes Exemplar der Renaturierung einer ehemaligen Braunkohlegrube. Hier habe ich bereits an zwei Triathlons teilgenommen. :-)

    Auf tollen Radwegen fährst du dann durch Weißkollm und am Scheibesee vorbei nach Hoyerswerda. Die Neustadt bildet einen außergewöhnlichen Kontrast zur Altstadt und manchmal fühlen sich die überdimensionierten Straßen gespenstisch leer an. Immerhin lebten hier vor der Wende mehr als doppelt so viele Menschen.

    Mittelschwer
    02:40
    40,1 km
    15,0 km/h
    110 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe ist wieder etwas kürzer und eine der interessantesten der ganzen Tour. Du beginnst mit einer kleinen Rundfahrt durch die Altstadt von Hoyerswerda. Wenn du noch nicht gefrühstückt hast, möchte ich dir das Café Rosali in der Kirchstraße ans Herz legen. In der herzlich-kitschigen Gaststube bekommst du bestes Frühstück mit Blick auf die schmale Gasse.

    Während du Hoyerswerda verlässt, ziehen Zeitzeugen der DDR an dir vorbei und plötzlich bist du in einem herrlich duftenden Kiefernwald. In Schwarzkollm/Čorny Chołmc wartet ein ganz besonderes kulturelles Highlight auf dich: die Krabatmühle. Im kleinen Dorf um die Mühle fühlst du dich in die Sage des Zauberlehrlings Krabat versetzt und kannst dich über diese und viele weitere sorbische Traditionen informieren. Kaffee und Kuchen gibt es auch und der singende Brunnen trällert sorbische Volksweisen vor sich hin.

    Nach der Hälfte der Etappe erreichst du den Geierswalder See und anschließend den Senftenberger See. In beiden lässt es sich herrlich baden und die touristische Infrastruktur, egal ob Café, Eisdiele oder auch Radwege, lässt nichts zu wünschen übrig. Du fährst an vielen kleinen Stränden vorbei – textil und FKK – und bist bald in Senftenberg.

    Leicht
    01:47
    29,4 km
    16,5 km/h
    80 m
    80 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    An unserem Aufenthaltstag in Senftenberg konnten wir zwischen vielen Möglichkeiten auswählen. Wir haben uns schließlich dazu entschieden, eine Freundin in Großräschen zu besuchen, die uns den ganz besonderen Großräschener See gezeigt hat. Alternativ kannst du den Tag auch entspannt am Senftenberger See verbringen oder über den Lausitzring zur Förderbrücke F60 fahren, der riesigen Braunkohleförderbrücke – inzwischen ein interessantes Museum.

    Am besten startest du deinen Tag mit einem ausgezeichneten Espresso von der Senftenberger Kaffeerösterei am Markt. Dann fährst du auf toll ausgebauten Radwegen nach Dörrwalde, wo du die dortige Windmühle besichtigen kannst. Unterwegs bekommst du schon einen ersten Blick auf den Großräschener See.

    In Großräschen fährst du durch die Altstadt zum See und zum neuen Stadthafen. Früher wurde hier Braunkohle über Tage gefördert, inzwischen ist die Grube geflutet und bereit, ein Naherholungsgebiet zu werden. Es sieht ein bisschen skurril aus, wie Bagger am gegenüberliegenden Ufer die letzten Reste der Kohlegrube beseitigen, während du auf der IBA Terrasse einen Wein trinkst, der von den Weinbergen am Ufer des Großräschener Sees stammt.

    Danach fährst du zurück nach Senftenberg und kannst an der Strandpromenade und im Schlosspark verweilen. Fürs Abendessen gibt es viele Möglichkeiten, vom schmackhaften Imbiss am Hafen über eine leckere Pizza im Due Fratelli bis zur gehobenen Gastronomie in der Drogerie.

    Mittelschwer
    03:46
    64,7 km
    17,2 km/h
    220 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Heute steht dir wieder eine etwas längere Fahrt bevor und sie ist auch diesmal randvoll mit unterschiedlichen Eindrücken. Du verlässt Senftenberg über den Nordufer des Senftenberger Sees und kommst bald an dein erstes Highlight, den „Rostigen Nagel”. Von diesem beeindruckenden Aussichtsturm aus überblickst du zwei ehemalige, geflutete Kohlegruben und den Kanal, der die beiden verbindet.

    Nach einer schönen Fahrt durch den Wald und über Felder erreichst du den Tagebau Welzow. Er ist immer noch aktiv. Es ist beeindruckend, wie die Landschaft zur Kohleförderung völlig umgegraben wurde.

    Nachdem du eine kleine Steigung überwunden hast, bist du bald am Gräbendorfer See angekommen. Dort gibt es einen sehr schönen, kleinen Strand. Anschließend schlängelst du dich nach Cottbus. Die Einfahrt führt dich durch hübsche Grünanlagen und an Plattenbausiedlungen vorbei. Nimm dir in Cottbus Zeit, um die hübsche Altstadt zu erkunden. Für einen Absacker nach der Tour empfehle ich dir den „Käfig” direkt an der Stadtmauer. In der entspannt-herzlichen Atmosphäre der Bar bekommst du dort außergewöhnliche Cocktails serviert.

    Mittelschwer
    04:27
    72,7 km
    16,3 km/h
    100 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vor dieser wieder recht langen Etappe solltest du dich stärken und zwar am besten mit einem Frühstück im Café Lucie direkt am Altmarkt. Hier gibt es außergewöhnlich gute Frühstückmenüs! Nachdem du satt geworden bist, radelst du an der Spree entlang aus Cottbus hinaus. Der Radweg ist herrlich idyllisch!

    Nach einer Weile verlässt du den Spreeradweg und machst einen Schlenker zum Ostsee, beziehungsweise dem Gebiet, das einmal zum Ostsee werden soll. Hier siehst du eindrucksvoll die Metamorphose von der Kohlegrube zum Naherholungsgebiet. Danach geht es durch eine sehr schöne Teichlandschaft.

    Entlang von unzähligen Flüssen und Kanälen schlängelst du dich nun durch den Spreewald. Für meinen Geschmack ist Burg etwas zu touristisch, deshalb empfehle ich dir, dass du Burg nördlich umfährst, wenn du mehr in der Natur sein möchtest. Da gibt es ganz viele, richtig gute Radwege. Einzig die Therme in Burg kann ich dir empfehlen, sie ist modern und richtig entspannend!

    Aktuell (Herbst 2020) ist der schöne Radweg von Leipe nach Lübbenau gesperrt, weshalb wir einen Umweg fahren mussten. Von Lübbenau geht es schließlich schnurgerade nach Lübben, dem Ziel der heutigen Etappe.

    Mittelschwer
    03:22
    56,5 km
    16,8 km/h
    180 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe ist besonders schön und führt dich durch ruhige Teichlandschaften und ganz viel entlang von kleinen Flussläufen. Schon die Ausfahrt aus Lübben ist herrlich und bald erreichst du unzählige Fischteiche. Am Dorfeingang Schlepzig gibt es ein nettes, kleines Café und von hier aus kannst du auch Kahntouren auf den Spreearmen unternehmen.

    Nach einer Fahrt auf einer etwas größeren Straße wirst du ab Neuendorf mit ausgezeichnet ausgebauten Radwegen verwöhnt. Durch den Kiefernwald führen teilweise frisch asphaltierte Fahrradstraßen! Für ein wunderbares Mittagessen kann ich dir das Gasthaus „Zum Seeblick” nördlich von Alt-Schadow empfehlen. Beim Blick von der Veranda genießt du schmackhafte, regionale Köstlichkeiten auf originalen Trianon-Tellern. Seit der Wende hat sich hier nicht viel verändert.

    Wenn du noch kurz in den Neuendorfer See springen möchtest, kannst du am Campingplatz den Portier freundlich fragen, ob er dich reinlässt. Danach geht es auf schönen Straßen und Radwegen zum Schwielochsee. Dort gibt es viele Ferienwohnungen, in denen du übernachten kannst.

    Leicht
    01:36
    27,1 km
    16,9 km/h
    120 m
    120 m
    Fähre
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Egal, wo du am Schwielochsee übernachtest, du kannst von überall aus tolle Touren am und um den See machen. Wir haben uns eine gemütliche Etappe gegönnt und sind nach Beeskow geradelt. Besonders beeindruckend ist die letzte Hand-Seilzugfähre Brandenburgs. Für nur 2 Euro bringt dich der Fährmann samt Rad an das andere Ufer. Am Ostufer gibt es einen kleinen Kiosk. Dort kannst du dich mit einem schönen Blick aufs Wasser stärken.

    Beeskow hat ein paar hübsche Ecken und du kannst den Ort gut mit dem Fahrrad erkunden. Direkt an der St. Marienkirche gibt es ein gutes Restaurant, von dessen Terrasse du die schlichte Backsteinfassade der großen Kirche begutachten kannst. Auf dem Rückweg versteckt sich am Tiefen See eine tolle, kleine Badestelle.

    Schwer
    04:30
    74,1 km
    16,5 km/h
    280 m
    280 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Heute verändert sich die Landschaft deutlich. Die Kiefernwälder werden weniger und du fährst mehr über weite Felder. Unterwegs passierst du kleine, ruhige Ortschaften. Am Scharmützelsee, einem Naturparadies, bietet sich die erste Pause an.

    Gleich dahinter beginnt der Storkower See. Egal, ob du rechts oder links herum fährst, du landest in Storkow. Die Sehenswürdigkeit des Städtchens ist die Burg, in der sich auch ein nettes Café befindet. Wenn du aus Storkow hinaus fährst, kannst du über die alte Klappbrücke fahren.

    Nun nimmst du Kurs auf den Oder-Spree-Kanal und erreichst auch bald die Spree, die sich in unzähligen Armen durch die Landschaft schlängelt. Die Etappe endet vor den Toren Berlins oder auch bereits in Berlin, je nach Unterkunft. Der Südosten der Hauptstadt ist mit seinen vielen Seen und Kanälen eine ganz besondere und für viele unbekannte Ecke.

    Mittelschwer
    02:04
    30,4 km
    14,8 km/h
    90 m
    110 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die letzte Etappe der Reise ist ein berauschendes Kontrastprogramm zu den einsamen Weiten Brandenburgs. Von der Stadtgrenze kommst du der Stadtmitte immer näher und die Stadtteile und Kieze verändern sich fast von Minute zu Minute. Die gut 30 Kilometer führen dich durch unbekannte Ecken von Treptow-Köpenick.

    In Schmöckwitz kannst du die Fähre nach Krampenburg nehmen und dann über den Müggelsee nach Köpenick fahren. Wir haben uns aber für eine noch unbekanntere Strecke entschieden und sind an der Dahme entlang gefahren.

    Du folgst in etwa der Straßenbahn Linie 68, die durch den Wald am Langen See fährt. An der Bammelecke kannst du dich an einem heißen Vormittag im See abkühlen, egal ob mit oder ohne Badesachen. Von Spindlersfeld aus hast du einen schönen Blick auf Köpenick. Wenn du dort noch nie warst, kannst du einen kleinen Schlenker durch die Altstadt machen.

    Über die Wilhelm-Spindler-Brücke fährst du nach Oberschöneweide. Die Kranbar ist eines der besten Cafés weit und breit, das solltest du dir nicht entgehen lassen. Und wenn es schon Mittagszeit ist, nimm Platz im „Manifattura del Gusto”, einer der besten Pizzerien Berlins. Hier wählt der sizilianische Chef persönlich die besten Zutaten für seine Gerichte aus.

    In der Wuhlheide kannst du eigentlich einen ganzen Tag verbringen, aber du hast ja noch ein paar Kilometer vor dir. Vorbei am Spreepark, einem verfallenen Vergnügungspark, kommst du zur Insel der Jugend. Dort gibt es eine äußerst gemütliche Strandbar. Schließlich fährst du durch den Treptower Park. Spätestens hier wuselt das Leben und du weißt, du bist in Berlin angekommen. Nicht weit von dort kannst du am Bahnhof Ostkreuz in den Zug steigen und den Nachhauseweg antreten. Oder du bleibst einfach noch ein paar Tage in Berlin.

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Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    571 km
  • Zeit
    35:45 Std
  • Höhenmeter
    2 020 m

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