Kristof

Durch das grüne Herz Österreichs – der Murradweg

Franz

Durch das grüne Herz Österreichs – der Murradweg

Fahrrad-Collection von Kristof
5-9 Tage
3-5 Std / Tag
471 km
2 000 m
3 630 m

Mitten in den Alpen, im Salzburger Lungau, entspringt ein kleiner, plätschernder Bach namens Mur. Auf ihrem Weg durch die Steiermark avanciert sie zum größten und wichtigsten Fluss des südöstlichsten Bundeslandes von Österreich. Schon früh verschaffte die Mur als Wasserweg der Obersteiermark einen wirtschaftlichen Aufschwung. Ihr Weg führt durch bezaubernde Dörfer und Städte, darunter die Metropole Graz.

Nachdem die Mur die Alpen verlassen hat, mäandert sie gemächlich als Grenzfluss zwischen Österreich, Slowenien, Kroatien und Ungarn. Landschaftliche Kontraste von schneebedeckten Gipfeln über mehrere Weinstraßen bis ins weite Flachland, Kultur von der Steinzeit bis zur Moderne und eine Kulinarik, die ihresgleichen sucht. Und das alles kannst du mit dem Fahrrad erleben.

In dieser Collection habe ich den Murradweg aufbereitet, sodass du ihn nachfahren kannst. Dabei habe ich mich an den offiziellen Etappen orientiert, aber natürlich kannst du die einzelnen Etappen je nach Lust und Laune verändern. Vielleicht gefällt dir ein Ort so gut, dass du länger bleiben möchtest? Oder du legst einen Wandertag in den Alpen oder einen Wellnesstag in einer Therme ein?

Da der Murradweg sehr beliebt ist, musst du dir um die Infrastruktur keine Sorgen machen. Neben meist sehr gut ausgebauten Radwegen findest du unterwegs auch eine Vielzahl unterschiedlicher Unterkünfte und herzlich geführte Gaststätten, die dich mit Backhendlsalat oder Krautstrudel verwöhnen. Es gibt auch immer wieder die Möglichkeit ein Stück mit dem Zug zu fahren, wenn deine Waden eine Pause brauchen. Oder wenn du Lust hast, mit den Dampfzügen der Murtalbahn zu fahren. Auch, wenn weder der Start- noch der Zielort an das Bahnnetz angebunden sind, gibt es verschiedene Möglichkeiten, damit du und dein Rad ankommen. Hilfreiche Infos findest du dazu hier: steiermark.com/de/murradweg/auf-einen-blick/mobilitaetsangebote.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    01:29
    26,9 km
    18,1 km/h
    90 m
    800 m
    Leichte Fahrradtour. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein Fahrrad-Abenteuer entlang der Mur beginnt mitten in den Alpen umgeben von einer herrlichen Bergkulisse auf einer Höhe von 1.750 Metern. Offizieller Startpunkt des Murradwegs ist die Sticklerhütte, wenige Kilometer unterhalb des Mur-Ursprungs. Wenn du auch die Quelle sehen möchtest, kannst du zum Beispiel in der Sticklerhütte übernachten und zur Quelle wandern. Jedenfalls ist für deine reibungslose Anreise gesorgt, denn zur Hütte bringt dich der Tälerbus samt Fahrrad! Infos findest du hier: taelerbus.at.

    Die ersten Tritte auf dem Murradweg sind die einfachsten. Du rollst insgesamt 800 Höhenmeter im wildromantischen Tal der Mur hinunter. Atemberaubende Natur ist dein ständiger Begleiter auf der Etappe. Blickst du nach oben, siehst du teilweise schneebedeckte Berggipfel jenseits der Baumgrenze.

    Die plätschernde Mur wird hier und da aufgestaut und bildet äußerst schöne Stauseen. Das Tal wird immer weiter und die Mur schlängelt sich durch die Landschaft. Nach rund 27 Kilometern hast du bereits dein Etappenziel St. Michael im Lungau erreicht.

    Mittelschwer
    03:13
    55,9 km
    17,4 km/h
    240 m
    490 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Schon bei der Ausfahrt aus St. Michael begrüßt dich wieder die schöne Natur. Die Murinsel ist ein paradiesischer Flecken Erde. Hier bekommst du Lust die Füße ins frische Nass zu stecken. Du radelst gemütlich an der Mur entlang und passierst hübsche, kleine Ortschaften. Bald erreichst du Tamsweg, wo die Südliche Taurach in die Mur fließt. Der Ort hat eine hübsche, mittelalterliche Altstadt, die zu einer Kaffeepause einlädt.

    Die Mur fließt nun ein Stück nach Süden durch ein schmales Tal. Der Radweg wurde geschickt zwischen Straße, Fluss und Eisenbahn gebaut, sodass du das dich umgebende Alpenpanorama genießen kannst.

    Langsam verwandelt sich die Mur von einem plätschernden Bach in ein stattliches Flüsschen und das Tal wird wieder breiter. Der Radweg führt dich abwechslungsreich mal direkt an der Mur entlang, mal ein bisschen hügelig durch das Tal. Dein heutiges Etappenziel ist Murau, ein ausgesprochen schöner Ort am Zusammenfluss von Rantenbach und Mur. Nimm dir Zeit, die hübschen Gassen auf beiden Murseiten zu erkunden.

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  • Mittelschwer
    03:12
    50,4 km
    15,8 km/h
    380 m
    440 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch heute fährst du durch das schmale Tal der Mur. Links und rechts von dir erheben sich stolz die Berge, während der Fluss neben dir plätschert. Es gibt auch immer wieder kleine Badestellen oder Rastplätze, die sich für ein Picknick eignen. Nacheinander reihen sich auch die kleinen, hübschen Orte auf, die alle ihren besonderen Charme versprühen.

    Ein ganz besonderes Kleinod ist Unzmarkt. Auf einer futuristischen Brücke überquerst du die Mur und kannst dich dann in einem besonders schönen Park entspannen. Du fährst weiter an dem Fluss entlang, hin und wieder „rast” ein Zug der Murtalbahn an dir vorbei, im Sommer jeweils dienstags und donnerstags auch mal ein Dampfzug. Für die Schmalspurbahn wurde am Bahnhof Frojach ein kleines Museum eingerichtet.

    Die Etappe endet in der geschichtsträchtigen Stadt Judenburg. Die mittelalterliche Altstadt lädt zum Erkunden ein. Der hübsche Stadtplatz stammt aus der Zeit, als Judenburg die „Hauptstadt” der Obersteiermark war.

    Mittelschwer
    03:14
    55,4 km
    17,1 km/h
    330 m
    530 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die heutige Etappe ist ganz besonders abwechslungsreich. Du fährst immer wieder auf kleine Anhöhen, von wo aus du ein herrliches Panorama genießt. Die erste erwartet dich gleich nach der Ausfahrt aus Judenburg. Du siehst, wie sich die Stadt elegant in die grüne Bergwelt bettet.

    Wenig später fährst du durch den schönen Murwald. Genieße den Duft der Nadelbäume und das Rauschen der Mur. Ein interessanter Kontrast zur ruhigen Natur ist die Stadt Zeltweg mit ihrer langen Industrie-Geschichte. Dieser Teil des Murtals in der Obersteiermark erlebte von allem während der Industrialisierung einen enormen Aufschwung.

    In St. Michael lohnt es sich den Radweg zu verlassen und einen kleinen Abstecher in die schmucke Altstadt zu machen. Hinter St. Michael wird das Murtal wieder ganz schmal und nach einem kurzen, saftigen Anstieg genießt du einen schönen Ausblick auf das Tal.

    Die Etappe endet in Leoben, der zweitgrößten Stadt der Steiermark. Richtig ausgesprochen kommen die Vokale a, e, i, o und u direkt hintereinander vor. Die Stadt hat eine tolle Altstadt und nach der Etappe kannst du in einem urigen Beisl mit einem Gösser Radler, das hier gebraut wird, und einem Backhendl das Bergfest der Tour feiern.

    Schwer
    04:51
    79,0 km
    16,3 km/h
    590 m
    790 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Schlummer nicht zu lange, denn heute liegt die Königsetappe der Tour vor dir. Zwar geht es tendenziell am Fluss entlang bergab, aber immer wieder gibt es auch kurze, knackige Gegenanstiege. Zum Glück bist du schon trainiert und kannst die fünfte Etappe kaum erwarten. Und die vielen bezaubernden Ortschaften an der Strecke wollen auch alle von dir erkundet werden.

    Los geht es in Leoben und nach einer guten Stunde kannst du dir in der schönen Altstadt von Bruck an der Mur einen Kaffee gönnen. Nach dem Zusammenfluss von Mürz und Mur verengt sich das Tal wieder. Die Fahrt ist spannend und abwechslungsreich. Immer wieder geht es steil in den Wald hinauf, kurz darauf saust du hinunter und ein hübscher Ort empfängt dich.

    Den Abschluss der Etappe bildet die beeindruckende Einfahrt nach Graz, der Hauptstadt der Steiermark. Der Radweg führt direkt an der Mur entlang in das Herz der Stadt, wo Tradition und Moderne aufeinandertrifft. Hier bietet es sich an, einen Pausentag einzulegen und die lebendige Stadt zu erkunden. Es gibt viel zu sehen!

    Mittelschwer
    02:54
    46,1 km
    15,9 km/h
    70 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nun hast du die Alpen endgültig hinter dir gelassen und rollst in der Ebene in Richtung Südsteiermark. Über den schönen Augarten verlässt du Graz am Murufer. Nach der Autobahnbrücke tauchst du in die wunderschöne Welt der Murauen ein.

    Flora und Fauna fühlen sich hier besonders wohl und bilden gemeinsam mit der Mur mitsamt seinen Altarmen ein herrliches Biotop und ein Naherholungsgebiet. In Wildon gibt es einen tollen Badesee mit Kiosk. Ideal für eine kleine Pause zwischendurch.

    Die Etappe endet in Leibnitz, das bereits an der Weinstraße liegt. Die Stadt zwischen Mur und Sulm hat viele Sehenswürdigkeiten, wie das Schloss Seggau, den Sulmsee oder den Frauenberg mit seinen Ausgrabungen. Hier findest du einige der wichtigsten Zeugnisse römischer Kultur in Österreich.

    Mittelschwer
    03:15
    52,2 km
    16,0 km/h
    100 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach einem kurzen Stück an der Sulm wechselst du den Fluss und fährst wieder an der Mur entlang. In Oberschwarza verlässt du den inzwischen sehr stattlichen Stom und fährst durch kleine südsteirische Dörfer. Die Mur bildet ab hier die Grenze zwischen Österreich und Slowenien.

    Kurz vor Weitersfeld kannst du mit einer Seilzugfähre ans andere Ufer übersetzen und in einem rustikalen Restaurant deftige slowenische Speisen zu Mittag essen. Ansonsten führt dich der Weg weiter nach Mureck, wo du in der bunten Altstadt auch allerlei gute Restaurants findest.

    Der Radweg führt bis Bad Radkersburg nicht mehr direkt an der Mur entlang, sondern durch verschlafene Ortschaften und an zahlreichen Seen vorbei. Am Liebmannsee gibt es auch eine schöne Badestelle.

    Dein Etappenziel ist das sonnenreiche Bad Radkersburg, eine ganz besondere Stadt im südöstlichsten Eck Österreichs. Hier wird Denkmalpflege groß geschrieben und du findest in der Stadt sämtliche Baustile von der Romanik über den Jugendstil bis zur Gegenwart. Außerdem ist der Kurort für seine hervorragende Therme bekannt, in der du dich nach der Tour entspannen kannst.

    Schwer
    06:01
    105 km
    17,4 km/h
    190 m
    270 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die letzte Etappe des Murradwegs fasst die Strecke von der österreichischen Grenze bis zur Mündung an der ungarischen Grenze zusammen. Auf gut 100 Kilometern fährst du durch Slowenien und Kroatien. Selbstverständlich kannst du die Etappe auch unterteilen.

    Der Weg selbst führt dich häufig abseits der Mur, die sich vor allem in Kroatien in unzähligen Mäandern durch die Landschaft schlängelt. Du fährst durch ruhige, kleine Dörfer, in denen die Zeit stehen geblieben scheint.

    Zum Ende der Tour erreichst du wieder die Mur, die bei Legrad in die Drau fließt. Über 470 Kilometer hast du absolviert und gesehen, wie sich die Mur vom plätschernden Bergbach in einen stattlichen Fluss verwandelt hat.

    Für eine unkomplizierte Rückreise nach Bad Radkersburg bietet das Gasthaus Rosi (gaestehaus-rosi.at, +43 664 3925227) einen Taxi-Service inklusive Fahrradanhänger von Legrad an. Von Bad Radkersburg erreichst du in eineinhalb Stunden mit der S-Bahn Graz.

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Collection Statistik

  • Touren
    8
  • Distanz
    471 km
  • Zeit
    28:08 Std
  • Höhenmeter
    2 000 m3 630 m

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