Schwäbische Alb

Alb-Crossing – Mit dem Bike quer über die Schwäbische Alb

Alb-Crossing – Mit dem Bike quer über die Schwäbische Alb

Mountainbike-Collection von Schwäbische Alb
5-11 Tage
3-6 Std / Tag
380 km
8 150 m
7 940 m

Atemberaubende Ausblicke, historische Burgen und malerische Fachwerkhäuser. Endlose Wälder, steile Klippen, Wacholderweiden und Wanderfalken. Das ist Alb-Crossing, die Mountainbike-Route, die quer über die Schwäbische Alb führt und dir die großartige Gegend auf die allerbeste Art und Weise präsentiert: auf dem Bike.

Naturkino pur und viel Ruhe zeichnen diese abwechslungsreiche Strecke ebenso aus wie knackige Anstiege und Ausblicke, die du als unvergessliche Erinnerungen mit nach Hause nehmen wirst. Aber auch, wenn du mal vom Bike absteigst, hat diese Tour einiges zu bieten. Deinen Ruhepuls findest du immer wieder bei den kulturellen und historischen Sehenswürdigkeiten oder an einem der zahlreichen Aussichtspunkte. Und neben den landschaftlichen Erlebnissen und dem Duft von Wacholder oder frisch gemähtem Heu in der Nase, warten Alb-Linsen und Spätzle oder ein herrlich kühles Bier aus Alb-Gerste auf dich. Es ist sozusagen Radfahren mit allen Sinnen.

Die Strecke verläuft auf überwiegend leicht befahrbaren Wegen, die du mit dem Mountainbike (natürlich auch mit dem E-MTB), aber auch mit dem Gravelbike hervorragend befahren kannst. Eine Fahrt durch die Schwäbische Alb ist übrigens immer ein bisschen herausfordernd. Denn typisch für dieses Mittelgebirge ist das ständige Auf und Ab. Eine gewisse Grundfitness solltest du also mitbringen – schließlich willst du sechs Tage am Stück biken und das Ganze ja auch genießen können. Die sechs Etappen dieser Collection sind jedoch so gestaltet, dass du die entspannt als Tagestouren fahren kannst und noch genug Zeit für Verpflegungspausen und Kulturstopps bleibt. Ebenso typisch für diese Tour sind die vielen, fantastischen Aussichtspunkte ins Albvorland. Verantwortlich dafür zeichnet der „Albtrauf“ eine Art Kante, an der das Gelände abrupt abfällt, was die spektakuläre Sicht mit sich bringt. Die Touren dieser Collection folgen allesamt dem Albtrauf von Nord nach Süd.

Wenn du die Touren als Etappenfahrt angehen möchtest, ist ein bisschen Planung wichtig. Buche dir vorab deine Unterkunft im jeweiligen Ankunftsort und plane so, dass du genug Bekleidung, Verpflegung und Ersatzteile dabei hast. Um das Gepäck zu minimieren, kannst du auch vorab kleine „Carepakete“ mit Wechselklamotten in die ein oder andere Unterkunft schicken. Das erfordert zwar etwas Mühe, aber wer nach mehreren Tagen auf dem Rad schon mal in den Genuss frischer Kleidung kam, weiß, dass sich die garantiert auszahlt. Wenn du dich voll und ganz aufs Biken konzentrieren möchtest, gibt es auch All-Inklusive-Angebote bei denen Unterkunft und Gepäcktransport bereits enthalten sind. Die An- und Abreise zum Start- und Zielort erledigst du am besten mit der Bahn. Sowohl Aalen als auch Tuttlingen sind bestens ans Schienennetz angebunden.

Wenn du dir die Tour lieber selbst in Etappen einteilen möchtest, findest du hier die Gesatmstrecke als eine zusammenhängende Tour: komoot.de/tour/328237468

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    05:34
    60,9 km
    10,9 km/h
    1 420 m
    1 280 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die Alb-Crossing-Route startet in Aalen, einer der größten Städte im Gebiet der Schwäbischen Alb. Hoch am nordöstlichen Rand des Mittelgebirges gelegen eignet sich Aalen aufgrund seiner Top-Erreichbarkeit bestens als Ausgangspunkt für eine Etappenfahrt.

    Die erste Etappe zeigt dir mit 61 Kilometern Länge und fast 1.500 Höhenmetern direkt mal, was in der Schwäbischen Alb so geht. Die wichtigste Lektion dieser Tour: Es ist ein stetiges Auf und Ab, das mitunter schon mal ganz schön fordernd sein kann. Zum Glück kommst du aber immer irgendwann oben an und dort warten in den meisten Fällen eine tolle Aussicht sowie der Start zu einer wunderbaren Abfahrt auf dich. Apropos Aussicht: Gleich zu Beginn, wenn du am Thermalbad vorbeifährst, lohnt sich ein Blick zurück auf Aalen. Du kannst dich auf viele ähnliche Ausblicke freuen!

    Weiter geht’s über eine schöne, hochgelegene Ebene mit saftigen Wiesen und schattigen Waldpassagen. Kurz vor Heubach, erreichst du eine wirklich interessante „Wald-Kreuzung“: Verschiedene Trails bieten dir hier spaßige Alternativen zur offiziellen Alb-Crossing-Route. Der Grund dafür: Heubach ist eine Stadt mit sehr viel Bezug zum Mountainbike-Sport. Mit dem „Bike the Rock“ wird hier jedes Jahr ein Bike-Festival ausgetragen und vom Cross-Country bis zum Downhillrennen hat hier schon so ziemlich alles stattgefunden. Unten angekommen erreichst du einen richtig schönen Pumptrack, an dem sich eine kleine Pause anbietet.

    Aus Heubach raus wird es einmal richtig fies steil. Zähne zusammenbeißen, gleich hast du es geschafft. Vorläufiger Höhepunkt des Anstiegs ist der Gipfel vom Bargauer Kreuz mit 738 Meter Höhe. Hier kannst du dich auf eine der Pausenbänke setzen und einmal tief durchatmen. Weiter geht’s. Ab jetzt vergeht die Zeit wie im Fluge – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn du kommst am Segelflugplatz Hornberg vorbei, wo du vor allem am Wochenende den lautlosen Fliegern zuschauen kannst. Wenig später erreichst du die Skisprungschanzen Degenfeld, wo du einen Blick auf die beeindruckende Schanze werfen kannst. Wenn du gern Whisky magst, lohnt sich ein Abstecher in den Ort: Hier gibt es eine Whiskybrennerei samt Museum.

    Nun geht die erste Etappe langsam dem Ende entgegen. Kurz vorm Etappenziel in Geislingen kannst du dich in der Oberen Roggenmühle stärken. In urigem Ambiente kannst du dich mit lokalen Spezialitäten wie Spätzle und Maultaschen stärken. Wenig später erreichst du Geislingen an der Steige, der Heimat von WMF. Hier gibt es richtig schöne alte Fachwerkhäuser, ein riesiges Outlet (u.a. WMF), vor allem aber hast du in der großen Kreisstadt keine Probleme, die passende Unterkunft zu finden. Vom Campingplatz über eine Jugendherberge oder diverse Hotels ist wirklich alles vorhanden.

    Schwer
    05:09
    51,6 km
    10,0 km/h
    1 480 m
    1 380 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Wenn du in Geislingen a.d.S. übernachtet hast, verlässt du gleich zu Beginn der zweiten Etappe des Alb-Crossings die Stadt und fährst zum warm werden steil hinauf, um auf die heutige Route zu kommen. Die nun folgende Topografie kannst du dir ganz einfach merken: Hoch folgt runter. Und das Ganze sehr oft hintereinander. Das bedeutet: viele Höhenmeter und knackige Auffahrten. Aber das bedeutet auch: tolle Wege, spaßige Abfahrten und grandiose Aussichten.

    Für die weiten Ausblicke ins Albvorland ist insbesondere der „Albtrauf“ verantwortlich. Dieser Begriff bezeichnet den typischen, steilen Abfall des Geländes der Schwäbischen Alb nach Nordwesten. Daraus resultiert die wunderschöne Aussicht, die du heute immer wieder genießen kannst. Zwischendrin warten herrlich gelegene Wege und vereinzelte Trails auf dich, die dich durch Streuobstwiesen und vorbei an uralten Bäumen führen. Es ist eine abwechslungsreiche Tour, auf der dir ganz bestimmt nicht langweilig wird.

    Die heutige Route ist ruhig und beschaulich, so richtig zum Genießen. Wenn du Lust auf etwas mehr Unterhaltung hast, kannst du ganz leicht ein paar Abstecher einlegen. Wenn dir nach Shoppen ist, ist das nahegelegene CityOutlet in Geislingen gleich zu Beginn ein guter Tipp. In kleinen Manufakturen in Schlat (Manufaktur Jörg Geiger) und Auendorf (Manufaktur Rösch) kannst du dir regionales Handwerk anschauen und dir kleine Souvenirs mit nach Hause nehmen. Direkt auf der Route liegen hingegen verschiedene Einkehrmöglichkeiten, sodass du immer wieder Gelegenheiten hast, dich auszuruhen und zu stärken.

    Wofür du dich auch entscheidest – das Etappenziel liegt in Gruibingen, einer beschaulichen Gemeinde inmitten der Schwäbischen Alb. Hier kannst du die Seele baumeln lassen, denn hier gibt es nicht viel, was dich davon ablenken wird. Wenn du hier übernachten möchtest, empfehlen wir, dich vorab um die Unterkunft zu kümmern, da das Angebot überschaubar ist. Es gibt immerhin einen Campingplatz und verschiedene Gasthäuser. Kulinarisch-Kultureller Tipp für die Abendgestaltung: Ein Besuch in der Lammbrauerei Hilsenbeck.

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  • Schwer
    04:38
    55,4 km
    12,0 km/h
    1 070 m
    1 290 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    „Tour de belle Vue“ könnte man die heutige Etappe des Alb-Crossing auch nennen, denn sie ist wirklich besonders schön. Und heute kannst du die Aussichtspunkte voll und ganz genießen, denn die heutige Route ist zwar keinesfalls als flach zu bezeichnen, hat aber doch deutlich weniger Höhenmeter, als die anderen Etappen. Nur ganz am Ende wartet nochmal ein ordentlicher Brocken auf dich...

    Nach dem Start im gemütlichen Ort Gruibingen sorgt ein kurzer, aber knackiger Uphill dafür, dass du warm wirst. Ist der Körper aber erst mal auf Betriebstemperatur, wartet ein aussichtsreicher und relativ flacher Abschnitt auf dich, der dich mit großartigen Aussichtspunkten verwöhnt. Immer wieder kommst du an wunderschönen Orten vorbei, die zu einer kurzen Pause einladen. Wie wäre es mit einem kleinen Snack in einer gemütlichen Gartenwirtschaft? Oder mit einem Picknick auf einer aussichtsreichen Holzbank mit Blick auf die Ruine Reußenstein, die spektakulär ganz oben auf einem steilen Felsen thront?

    Zwei Highlights der Gegend liegen zwar nicht genau auf der Route des Alb-Crossings, sind aber durchaus einen kleinen Abstecher wert. Das Schopflocher Moor mit seiner einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt solltest du dir nicht entgehen lassen. Bei einem Spaziergang über einen rustikalen Holzsteg erhältst du wunderbare Einblicke in diesen ganz besonderen Naturraum, der nicht umsonst unter Naturschutz steht. Wenig später kannst du einen kulturellen Abstecher mit einer kleinen Berg-Challenge Verknüpfen: Die Gipfelburg Teck liegt auf 773 Meter Höhe und der Weg hinauf ist ganz schön steil. Aber er lohnt sich: Oben kannst du dich im Restaurant stärken, die Aussicht ist beeindruckend und die alten Gemäuer total sehenswert.

    Wie es weiter geht, kannst du von der Burg aus bereits sehen: Nun folgt eine rasante Abfahrt in den kleinen Ort Owen, der bekannt für seine Whiskybrennereien ist. Er liegt mitten im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und hier geht es wirklich beschaulich zu. Trotzdem gibt es hier einige Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten, unter anderem einen Hofladen mit regionalen Köstlichkeiten. Es ist eine gute Idee, sich hier nochmal kurz auszuruhen, denn bevor du das Etappenziel Bad Urach erreichst, wartet noch ein knackiger Anstieg am Hohenneuffen auf dich, auf dessen Gipfel die gleichnamige Burg thront, die ebenfalls einen kleinen Abstecher wert ist. Danach geht es fast nur noch bergab, sodass du die Tour genussvoll ausklingen lassen kannst. In Bad Urach gibt es viel zu entdecken, unter anderem das Residenzschloss und die gemütliche Altstadt mit historischen Fachwerkhäusern und einem schönen Marktplatz. Falls sich deine Knochen mal nach etwas Entspannung sehnen, kannst du dem gerne im Thermalbad nachgehen.

    Schwer
    06:54
    81,9 km
    11,9 km/h
    1 640 m
    1 390 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Die heutige Etappe ist ein ordentliches Brett: Fast 82 Kilometer lang sitzt du im Sattel und kannst dich auf viele schöne Wege freuen, die dich auf und ab durch die Schwäbische Alb führen.

    Noch bevor es richtig losgeht, wartet eine Portion Industriekultur darauf, von dir entdeckt zu werden. Man sagt ja nicht umsonst, dass Reisen bildet. Die erste Lektion erfolgt in Sachen Fachwerkbau: Wenn du gestern zu müde warst, um dir Bad Urach anzuschauen, da mach das am besten jetzt. Nimm dir ruhig etwas Zeit, vor allem der mittelalterliche Marktplatz von Bad Urach lohnt sich. Hier findest du auch genügend Möglichkeiten, dich zu stärken, bevor es losgeht. Lektion zwei behandelt das Thema Mountainbike-Technik. Wusstest du, dass der weltbekannte Bremsenhersteller Magura aus Bad Urach kommt?

    Jetzt aber los. Auf dem Fohlensteig fährst du dich erst mal warm: Rund drei Kilometer am Stück geht es knackig bergauf. Oben lohnt ein kurzer Abstecher zum Rutschenfelsen, der dir eine grandiosen Blick über die Alblandschaft garantiert. Tipp: Es lohnt sich früh morgens los zu fahren und den Sonnenaufgang dort oben zu erleben. Das ist Alb "pur". Am Gestütshof St. Johann kannst du die schöne Landschaft auf dem malerischen Abschnitt genießen, der hinunter nach Reutlingen, beziehungsweise in die beschauliche Vorstadt namens Pfullingen führt. Der historische Marktplatz eignet sich bestens für eine Rast. Danach tauchst du wieder in die wunderschöne Natur der Schwäbischen Alb ab.

    Wenn dir unterwegs nach etwas Abwechslung ist, kannst du auch auf dieser vierten Etappe des Alb-Crossings wieder ein paar Abstecher unternehmen: In Gomaringen befinden sich das sehenswerte Gomaringer Schloss mit Museum, in Lichtenstein kannst du dich in der Olgahöhle abkühlen und in Mössingen-Öschingen lädt das Holzschnittmuseum zu einem Besuch ein. Wenn du stattdessen einfach nur Rad fahren möchtest, dann haben wir hier noch den ultimativen Highlight-Tipp, der sogar direkt auf der Route liegt: Im Alb-Gold Kundenzentrum erfährst du alles über das beste Bike-Powerfood überhaupt, die Pasta! Auf dem Landmarkt kannst du dir deine Portion für zu Hause kaufen oder dich im Restaurant Sonne direkt vor Ort stärken, bevor du zum Etappenziel nach Erpfingen weiterfährst.

    Schwer
    05:45
    68,0 km
    11,8 km/h
    1 300 m
    1 490 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik nötig.

    Etappe 5 startet in Erpfingen und führt dich nach Melchingen, das durch das Regionaltheater "Lindenhof" über weite Grenzen hinweg bekannt ist. Tipp: Je nach Vorstellungstag lohnt es sich in Melchingen zu übernachten (+ca. 5km zum Vortag) und den Abend mit einem Theaterstück ausklingen zu lassen. Direkt danach geht's rund um den 900 Meter hohen Köbele, der ein Stückchen höher ist, als der benachbarte Kornbühl. Den lässt du zwar links liegen (Radfahren ist hier ohnehin nicht erlaubt), ein Blick auf den Gipfel mit seiner markanten Kapelle und den drei Kreuzen lohnt sich aber ebenso, wie der Blick zurück auf Melchingen und Salmendingen. Der Tag beginnt aussichtsreich und er bleibt es auch!
    Bleib aufmerksam, denn zwischen Salmendingen und Ringingen hast du immer wieder die Gelegenheit einen Ausblick am Albtrauf zu erhaschen.

    Die kleine Stadt Burladingen bietet sich für einen ersten Verpflegungsstopp an. Auch, wenn es hier beschaulich zugeht: Vom Bäcker bis zum Supermarkt findest du alles, um deine Energievorräte aufzufüllen. Mit frischer Power bist du bereit für den steilen Anstieg raus aus der Stadt und direkt vorbei am Bikepark Burladingen.

    Heute kommst du an richtig vielen Burgen und Burgruinen vorbei. Wenn du die Augen aufhältst, kannst du rund um Burladingen gleich mehrere entdecken.

    Ein waschechtes Highlight für Mountainbiker ist jedoch nicht von Weitem sichtbar: Der Bikepark Albstadt, der am Rande des schönen Ortsteils Albstadt-Tailfingen liegt und von Mountainbike Downhill Urgestein Holger Blum betrieben wird. Hast du genug Power, Bock auf fordernde Abfahrten und ausreichend Zeit, solltest du unbedingt für ein paar Abfahrten dorthin fahren. Die Trails dort fallen jedenfalls in die Kategorie „spektakulär“.

    Die Route des Alb-Crossings verläuft hingegen ganz entspannt weiter in Richtung Onstmettingen, wo der Outletstore des großen Bike-Bekleidungsherstellers Gonso sowie ein Pumptrack zwei lohnenswerte Pausen-Gelegenheiten für Biker*Innen darstellen, bevor du wieder im Wald der Alb verschwindest.

    Ziel der Etappe ist die große Kreisstadt Balingen, die neben der Anbindung ans Bahnnetz jede Menge Gastronomie und Unterkünfte bietet. Eingebettet in die umliegenden Berge der Schwäbischen Alb erwartet dich hier ein toller Mix aus reizvoller Natur und urbaner Geschäftigkeit – beste Bedingungen, um den Tag unterhaltsam ausklingen zu lassen.

    Schwer
    05:18
    62,4 km
    11,8 km/h
    1 240 m
    1 130 m
    Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

    Heute wartet das Finale der Alb-Crossing-Tour auf dich! Du startest in Balingen und nimmst noch ein bisschen Kultur mit auf den Weg, indem du am beeindruckenden Wasserschloss, dem Zollernschloss, entlang radelst. Dann ist erst mal Schluss mit urbanem Flair, denn nun warten rund 60 Kilometer Mountainbiking im typischen Stil der Schwäbischen Alb auf dich. Und das heißt: Es geht auf und ab – mehr als 1.200 Höhenmeter werden dir am Ende des Tages gutgeschrieben. Dabei passierst du ein Highlight im wahrsten Sinn des Wortes. Der Lemberg (1.015m) nahe Gosheim ist der höchste Berg der Alb.
    Wer genug Körner in den Knochen hat, dem sei der Aufstieg auf den Lemberg ans Herz gelegt, denn dort oben gibt es auf dem Lembergturm einen grandiosen 360 Grad Blick. An manchen Wochenenden ist die Hütte auch bewirtschaftet.
    Von Gosheim aus führt ein knackiger Anstieg auf das Klippeneck: dem höchstgelegenen Segelflugplatz Deutschlands und die Aussicht dort oben steht diesem Superlativ nichts entgegen: herrlich. Einen lohnenswerten Abstecher gibt es kurz danach. Rund 300m entfernt liegt die malerische Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg. Neben einer Einkehrmöglichkeit gibt es dort eine ganzjährige Krippenausstellung.

    Wer kurz vor Etappenende noch ein ur-schwäbisches und preisgekröntes Bier zur Belohnung trinken möchte, dem sei die Brauerei Hirsch in Wurmlingen ans Herz gelegt. Wem die Lust nach einer Bierprobe (wird dort auch angeboten) steht, der findet in Wurmlingen ebenfalls tolle Übernachtungsmöglichkeiten.

    Genieße noch einmal die schönen Trails und Wege sowie die vielen kleinen Anhöhen mit tollen Ausblicken aufs Umland, bevor die Tour langsam ihrem Ende entgegengeht. Eine letzte schöne Abfahrt führt dich schließlich runter nach Tuttlingen, dem finalen Ziel dieser Etappenfahrt. Von hier aus kommst du ganz easy mit dem Regionalexpress zurück zum Ausgangspunkt nach Aalen. Wenn du dich vorher erfrischen willst, bietet sich das Thermalbad, die „Tuttlinger Wasserwelt“ (TuWass) dafür an.

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Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    380 km
  • Zeit
    33:19 Std
  • Höhenmeter
    8 150 m7 940 m

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