Tamara

Auf den Spuren der Bibelschmuggler – Weg des Buches

Christian

Auf den Spuren der Bibelschmuggler – Weg des Buches

Wander-Collection von Tamara
28-65 Tage
3-6 Std / Tag
640 km
17 290 m
17 050 m

Auf dem Weg des Buches begibst du dich auf eine Zeitreise: Du wanderst auf den Spuren der Bibelschmuggler und Geheimprotestanten, die in der nachreformatorischen Zeit ihren Glauben im Verborgenen ausleben mussten. Im 16. Jahrhundert war die vorherrschende Glaubensrichtung der Katholizismus, andere Gesinnungen waren verboten und ihre Anhänger wurden verfolgt. Diese Geheimprotestanten blieben nach außen hin katholisch und praktizierten den evangelischen Glauben im Geheimen.

Die Basis des evangelischen Glaubens war und ist das Lesen der Bibel in der eigenen Sprache. Durch die Bibelübersetzung Luthers sowie die Erfindung des Buchdruckes im 15. Jahrhundert wurde es zum ersten Mal auch ärmeren Volksschichten ermöglicht, die Bibel zu lesen. Dies war im Mittelalter gemäß der katholischen Obrigkeit nur den Geistlichen vorbehalten und erfolgte in der Regel auf Latein. Deshalb wurden deutschsprachige Bibeln und Gebetbücher unter großen Gefahren von Händlern nach Österreich geschmuggelt. Besonders in abgelegenen Tälern und Bergdörfern verbreitete sich die protestantische Gesinnung schnell und die Gläubigen ließen sich auch während der zweihundert Jahre andauernden Gegenreform nicht davon abbringen.

Auf Initiative der Evangelischen Kirche in Österreich wurde der Weg des Buches ins Leben gerufen und 2008 eröffnet. Beim Pilgern auf dem Weg des Buches steht vor allem der meditative Charakter des Gehens, das Zu-sich-finden und das Entdecken der Geschichte im Vordergrund. Auf rekonstruierten Pfaden folgst du der Route der Buchschmuggler und passierst dabei Orte, die für den evangelischen Widerstand zur Zeit der Gegenreformation eine wichtige Rolle spielten. Auf 32 Etappen und insgesamt 640 Kilometern erlebst du nebenbei noch die ganze Vielfalt der österreichischen Natur, erklimmst alpine Gipfel, durchquerst grüne Täler und kühlst dich in glasklaren Bergseen ab.

Den Startpunkt des Pilgerweges markiert Ortenburg in Bayern. Im Mittelalter galt der Markt im ansonsten katholischen Gebiet als protestantische Enklave, wo im Geheimen evangelische Messen abgehalten wurden. In Schärding, das als wichtiger Umschlagplatz für Salz galt und somit viele Händler – und Bibelschmuggler – anzog, überschreitest du die Grenze zu Österreich. Von hier führt dich der Weg des Buches durch das malerische Salzkammergut, über den mächtigen Dachstein und die aussichtsreichen Kärntner Nockberge bis nach Agoritschach im Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien.

Der gesamte Weg des Buches kann vom Schwierigkeitsgrad in drei Teile aufgeteilt werden: Die ersten zwölf Etappen verlaufen durch hügeliges, einfach zu gehendes Gelände. Auf diese folgen anspruchsvolle Wandertage mit mehr als 1.200 Höhenmetern, für die teilweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich sind. Gen Süden, im Kärntner Teil des Fernwanderweges, werden die Anstiege wieder sanfter und die Landschaft etwas flacher. Wenn du nicht den gesamten Pilgerweg auf einmal gehen möchtest, findest du unterwegs mehrere Möglichkeiten, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Folge den abenteuerlichen Spuren der Bibelschmuggler und wandere durch einen wunderschönen Teil Österreichs.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Schwer
    06:45
    25,4 km
    3,8 km/h
    230 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Weg des Buches startet in Ortenburg, das für den frühen evangelischen Glauben eine wichtige Rolle spielte: Im 16. und 17. Jahrhundert war Ortenburg eine evangelische Reichsgrafschaft, was damals eine Seltenheit im ansonsten katholischen Gebiet darstellte. Interessant ist definitiv ein Besuch des gut erhaltenen Schlosses hoch über der Wolfach.

    An der evangelischen Marktkirche vorbei wanderst du anfangs Richtung Osten. Es geht ohne größere Höhenunterschiede durch eine bunte Kulturlandschaft bis nach Bad Höhenstadt, wo du deine warm gelaufenen Füße im Kneippbecken kühlen kannst. Erfrischt folgst du dem Sulzbach und der parallel verlaufenden Bahnlinie bis in den Ort Sulzbach.

    Schon taucht der grüne Inn vor dir auf, der die Grenze zwischen Deutschland und Österreich markiert. Dein heutiges Etappenziel ist meine Heimatstadt Schärding, die für ihre bunten Barockfassaden und den schönen Schlosspark bekannt ist. Mein persönlicher Tipp ist eine Einkehr oder ein Eis im Restaurant Lachinger an der Silberzeile.

    Schwer
    07:49
    29,6 km
    3,8 km/h
    310 m
    190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die Barockstadt Schärding kam durch den Salzhandel zu Reichtum und genau diese Salzhändler schmuggelten auch oft die Bibel über die Grenze. Zu Beginn der zweiten Etappe verlässt du das Ufer des Inns und wanderst durch die hügelige Landschaft Oberösterreichs. Durch kleine Orte und an traditionellen Höfen vorbei spazierst du an der Pram entlang.

    Im Spätsommer findest du neben dem Weg viele tragende Obstbäume für einen kleinen Snack zwischendurch. Nach gut der Hälfte der 30 Kilometer langen Etappe beginnt der Pfad etwas mehr anzusteigen und du begibst dich in die Höhen des Sauwalds. Von den Hängen am Waldrand genießt du weite Ausblicke zurück ins Inntal und nach Bayern. In Sankt Willibald erreichst du schließlich dein heutiges Ziel.

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  • Schwer
    07:36
    28,1 km
    3,7 km/h
    430 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch heute erwartet dich wieder ein strammer Marsch von 28 Kilometern durch eine zunehmend hügelige Landschaft. Vom Startpunkt in Sankt Willibald wanderst du an Feldern, Wiesen und Waldgebieten vorbei nach Peuerbach, wo du eine erste Rast in einem der vielen Cafés oder Gasthäuser einlegen kannst. Dann lässt du den hohen Zwiebelturm der Pfarrkirche hinter dir und folgst dem Weg über den Feichtenberg nach Waizenkirchen.

    Ein schön gestalteter Marktplatz mit Brunnen lädt hier zu einer Verschnaufpause ein, bevor du am Flüsschen Aschach entlang nach Norden weitergehst. Auf dem letzten Abschnitt dieser Etappe steht dir ein knackiger Anstieg hinauf nach Sankt Agatha bevor. Dort hast du dein Ziel für heute erreicht und kannst zur Abkühlung im Freibad ins Wasser springen.

    Schwer
    06:31
    22,5 km
    3,5 km/h
    510 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der vierten Etappe kannst du dich auf gleich zwei Burgruinen freuen. Von Sankt Agatha geht es ab in den Wald, wo du den aussichtsreichen Turm der Ruine Stauf besteigen kannst. Weit schweift dein Blick über Oberösterreich bis hin zu den Alpen.

    Dann querst du das Tal der Aschach und steigst sogleich wieder in die Höhe hinauf. Auf und ab schlängelt sich der Weg des Buches durch den Wald und bringt dich zu Ruine Nummer 2: Die Burg Schaunberg war einst die größte Burganlage Oberösterreichs und auch hier kannst du auf einen Aussichtsturm steigen.

    Zurück am Boden wanderst du weiter und kommst bei der aufwendig gestalteten Landerlkapelle vorbei. Nach einer kurzen Rast geht es weiter nach Eferding, deinem heutigen Ziel. In Eferding gibt es seit mehreren Jahrhunderten eine bestehende evangelische Glaubensgemeinschaft – eine der wenigen in Oberösterreich, welche die Zeit der Verfolgung und Zwangsaussiedlung im 17. Jahrhundert überstanden hat.

    Schwer
    06:57
    25,7 km
    3,7 km/h
    360 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer Nacht in Eferding machst du dich auf in die weite Ebene des Eferdinger Beckens. Hier wird viel Gemüse angebaut und auf flachen Wegen wanderst du bis Polsing. Hier beginnt der Weg des Buches anzusteigen und führt dich hinauf zu schönen Aussichtsplätzen.

    In Unterscharten lohnt sich ein Blick in die evangelische Toleranzkirche und daneben wartet ein gemütliches Gasthaus auf dich. Vorbei an mächtigen Vierkanthöfen folgst du der Route über den Roithener Kogel und steigst anschließend wieder hinab in die Ebene. Dein Ziel erreichst du an der evangelischen Dreieinigkeitskirche in Wallern an der Trattnach.

    Mittelschwer
    03:38
    13,7 km
    3,8 km/h
    150 m
    130 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe ist mit weniger als 14 Kilometern eine der kürzesten des Pilgerweges, deshalb bleibt am Ende des heutigen Tages Zeit, die Stadt Wels zu erkunden. Von Wallern an der Trattnach spazierst du entspannt gen Süden. Du lässt Krenglbach hinter dir und folgst dem Weg entlang der Passauer Bahn. Nachdem du die Autobahn unterquert hast, erreichst du bereits die Ausläufer von Wels: Auch hier besteht seit Jahrhunderten eine enge evangelische Kirchengemeinschaft.

    An der evangelischen Kirche vorbei wanderst du ins historische Zentrum der Stadt und kannst dort die verträumten Gassen erkunden. Wandle durch den herrlichen Burggarten, spaziere am Mühlbach entlang oder bestaune den Wasserturm. Eine Vielzahl an Restaurants und Bars lädt zu einem gemütlichen Ausklang dieser Etappe ein.

    Mittelschwer
    04:17
    16,8 km
    3,9 km/h
    70 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Zentrum in Wels geht es an das Ufer der Traun. Immer am Wasser entlang folgst du ihrem Lauf und kannst an manchen Stellen deine Füße ins kalte Nass stecken. Die Ausläufer der Stadt liegen hinter dir und die Landschaft rundherum wird grüner und grüner.

    Du querst Nebenarme und Bäche der Traun und gelangst dabei immer näher an dein Ziel in Lambach. Wenn du das Kraftwerk erreichst, siehst du bereits die Türme des mächtigen Benediktinerstiftes vor dir. Die weitläufige Anlage lohnt definitiv einen Rundgang und im urigen Stiftskeller kannst du anschließend deine Kraftreserven auffüllen. Im Stift gibt es auch Pilgerherbergen, wenn du hier übernachten möchtest.

    Schwer
    06:09
    23,8 km
    3,9 km/h
    180 m
    70 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch heute wirst du wieder vom Element Wasser begleitet: Von Lambach mit seinem imposanten Stift geht es anfangs an der Traun entlang Richtung Westen. Nach einem kurzen Stück wechselst du an das Ufer der Ager. Flach folgt der Weg des Buches dem Fluss nach Schwanenstadt, wo sich ein Bummel durch die bunte Altstadt anbietet. Hier findest du auch viele Einkehrmöglichkeiten, um aufkommenden Hunger zu stillen.

    Anschließend kannst du einen Blick in die evangelische Kirche werfen, bevor du weitermarschierst. Es geht zurück an die Ager und an den türkisen Seen der Kieswerke bei Redlham vorbei. Südlich von Attnang-Puchheim querst du die Ager und biegst nach Rutzenmoos, deinem heutigen Etappenziel, ab. Neben der evangelischen Kirche kannst du hier auch das evangelische Museum besuchen.

    Schwer
    07:38
    28,8 km
    3,8 km/h
    270 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von der evangelischen Gemeinde Rutzenmoos geht es heute an den herrlichen Traunsee. Nach einem leckeren Frühstück geht es los in die anfangs hügelige Landschaft entlang des Aurachtals. Einige Male querst du die Salzkammergutbahn und dann erreichst du die wunderschöne Stadt Gmunden, die für ihre typische Keramik bekannt ist. Wirklich überwältigend ist der Anblick des Seeschlosses Ort, das nur über eine Brücke zu erreichen ist.

    Steil ragen die Felswände rund um den kristallklaren Traunsee auf – du spazierst an seinem Westufer entlang und genießt dabei traumhafte Ausblicke. Unterschiedliche Badeplätze laden neben dem Weg des Buches zu einer Pause inklusive Erfrischung ein. In Traunkirchen empfehle ich einen Abstecher zur Klosterkirche, die wehrhaft am Seeufer thront. Dort, wo die Traun in den Traunsee mündet, hast du dein Ziel erreicht: Das schöne Ebensee erwartet dich mit seinem Rathauspark, zwei Museen und der Kirche Hl. Joseph.

    Schwer
    05:16
    20,0 km
    3,8 km/h
    170 m
    140 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Weiter geht es durch das wunderschöne Salzkammergut: Etappe 10 startet am Südufer des Traunsees im Ort Ebensee. Bevor du loswanderst, kannst du noch einen lohnenswerten Abstecher hinauf zur Kalvarienbergkapelle machen. Der Ausblick von dort oben auf den See ist einfach traumhaft.

    Anschließend folgst du der Traun auf dem Soleleitungsweg. Auf dieser Strecke entstand die erste Pipeline der Welt: 1607 nahm die Soleleitung ihren Betrieb auf und beförderte Salz von Hallstadt nach Ebensee. Hier wanderst du nicht nur auf den Spuren der Bibelschmuggler, sondern auch auf denen des Salzes. Ohne größere Höhenunterschiede wanderst du zwischen Wald und Trauntal durch kleinere Siedlungen und an saftigen Wiesen vorbei.

    Zweimal wechselst du die Uferseite der Traun und kannst so unterschiedliche Perspektiven genießen. Schließlich kommst du an deinem Etappenziel Bad Ischl an – einer unglaublich schönen Stadt, deren wunderbare Lage auch schon Kaiser Franz Josef für seine „Sommerfrische“ nutzte. In einem der traditionellen Gasthäuser oder schmucken Cafés kannst du den Tag ausklingen lassen.

    Mittelschwer
    02:48
    10,8 km
    3,9 km/h
    70 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch auf der elften Etappe gibt dir die rauschende Traun die Richtung vor: Du verlässt das bezaubernde Bad Ischl und folgst dem Fluss gen Süden. Dabei spazierst du durch den schönen Sisipark und kommst bei der Talstation der Katrinseilbahn vorbei. Wenn du einen fantastischen Ausblick über das Salzkammergut genießen möchtest, dann empfehle ich dir auf den Gipfel der Katrin zu fahren.

    Im Anschluss wanderst du weiter am Wasser entlang, querst kleine Orte und nach gut sieben Kilometern lädt der urige Weissenbachwirt zu einer Pause ein. Nach einem Powerschub in Form eines Kaiserschmarrns marschierst du weiter auf dem Weg des Buches. Die Traun wird nun zusehends schmäler. Bad Goisern ist dein heutiges Ziel und erwartet dich mit traditionsreichen Gasthäusern und Handwerksbetrieben. Hier wird österreichisches Brauchtum gelebt und es gibt viel zu entdecken.

    Schwer
    05:01
    18,5 km
    3,7 km/h
    260 m
    240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Landschaftlich beeindruckend zeigt sich auch die zwölfte Etappe, die in Bad Goisern startet. Zu Beginn querst du die blau schimmernde Traun und wanderst an ihrem Westufer entlang. Parallel zur Salzkammergutbahn windet sich der Weg des Buches durch das Tal, das sich bald weitet und den Blick auf den Hallstätter See freigibt.

    Über den Arikogel marschierst du ans östliche Seeufer und wirst von den Ausblicken auf die Bergwelt und das türkise Wasser begeistert sein. Immer wieder bieten sich Rastplätze und Wiesen für eine Verschnaufpause an. Der Uferwirt Seeraunzn ist der perfekte Platz für eine Einkehr mit Blick auf den See.

    Nach elf Kilometern kannst du entweder ins Boot hüpfen, um nach Hallstatt überzusetzen, oder du folgst dem Weg weiter am Ufer entlang. Dann durchquerst du noch den Ort Obertraun, wo du ein weiteres Mal auf die Traun triffst. Vom Südufer kannst du herrliche Blicke auf das weltbekannte Hallstatt werfen, wo diese Etappe endet.

    Schwer
    06:43
    19,1 km
    2,8 km/h
    1 170 m
    770 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Heute geht es hinein in die herrliche Bergwelt an der Grenze zwischen Oberösterreich und Salzburg. Von dem verträumten, aber stets gut besuchten Hallstatt steigst du auf den Salzberg hinauf. Vom Welterbeblick genießt du eine gigantische Aussicht auf den Hallstätter See und einen Besuch der Salzwelten kannst du dir nicht entgehen lassen. Steil windet sich der Weg des Buches im Anschluss durch den Wald, immer höher wanderst du.


    Am 1.502 Meter hohen Strähnhag erreichst du den höchsten Punkt der heutigen Etappe und kurze Zeit später wartet die Rossalm mit Topfenstrudel auf dich. Gestärkt wanderst du dann auf fast ebener Strecke durch den Wald und erreichst die interessante Landschaft des Grubalm Niedermoores. Wenn du möchtest, führt dich dort ein kleiner Umweg durch das Löckenmoos.

    Vorbei an der urigen Ebenalm, in der du auch übernachten kannst, gelangst du an das Ufer des Vorderen Gosausees. Im Gasthof Gosausee kannst du die Nacht verbringen und wirst mit einem gigantischen Blick auf den Dachstein empfangen.

    Schwer
    06:03
    12,5 km
    2,1 km/h
    1 060 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit traumhaften Ausblicken auf den Vorderen Gosausee startet die 14. Etappe. Gleich zu Beginn steht dir ein strammer Anstieg hinauf zur Bergstation der Gosaukammbahn bevor. Oben angekommen, kannst du dir ein zweites Frühstück in einer der beiden Hütten gönnen.

    Dann verlässt du Oberösterreich und querst die Grenze zum Bundesland Salzburg. Im Wechsel zwischen lichtem Wald und weiten Almwiesen wanderst du in einem Bogen um den Kleinen Donnerkogel. Mit Blick auf mehrere 2.000er geht es weiter durch die unglaublich schöne Bergwelt bis zur Stuhlalm, in der du einkehren kannst.

    Im Anschluss wird es fordernder, denn du begehst den aussichtsreichen Schwarzkogelsteig. Für den schmalen, felsigen Pfad solltest du Trittsicherheit mitbringen. Vorbei an der Sulzkarhütte, einer weiteren Einkehrmöglichkeit, wanderst du den letzten Abschnitt dieses Tages bis zur Hofpürglhütte. Die große, mit Holzschindeln verkleidete Hütte bietet unterschiedliche Schlafplätze und eine herrliche Sonnenterrasse.

    Schwer
    07:23
    20,1 km
    2,7 km/h
    670 m
    1 240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einer Nacht in der Hofpürglhütte machst du dich auf, um den Linzersteig zu begehen. Begleitet von herrlichen Ausblicken wanderst du an der steilen Flanke des Gosausteins entlang, dabei ist Trittsicherheit und Aufmerksamkeit notwendig. Anfangs verläuft der Weg des Buches auf gleichbleibender Höhe, bis du nach fünf Kilometern steil zu einem atemberaubenden Aussichtspunkt oberhalb des Sulzenhalses hinaufsteigst.

    Durch Latschenfelder und lichten Hochwald geht es dann hinab zur Bachlalm. Im sonnigen Gastgarten kannst du dir eine leckere Brettljausen schmecken lassen und vielleicht erspähst du hinter dem Gasthaus sogar Murmeltiere. Dann querst du die Grenze zur Steiermark und wanderst auf dem Schlitzenalmweg ins Tal hinab. Dort erreichst du dein Etappenziel in Ramsau am Dachstein, einer evangelischen Gemeinde mitten in den Bergen.

    Schwer
    08:30
    27,1 km
    3,2 km/h
    1 100 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der 16. Etappe führt dich der Weg des Buches von Ramsau am Dachstein nach Schladming hinunter. In der für den Skisport bekannten Stadt im Ennstal erwarten dich nette Gassen, viele Restaurants und die evangelische Peter-und-Paul-Kirche. Nachdem du Schladming durchquert hast, folgst du dem Talbach bergwärts.

    Besonders schön ist der Talbach Wasserfall, der vor den Toren der Stadt über mehrere Stufen in die Tiefe stürzt. Du wanderst weiter nach Untertal, wo sich der Bach in zwei Arme aufteilt. Nun dem Untertalbach folgend, steigst du immer weiter hinauf und kannst nach 17 Kilometern eine verdiente Pause in der Waldhäuslalm einlegen.

    Mit neuer Energie führt dich der Weg des Buches zu den beeindruckenden Riesachfällen, einem wahren Naturjuwel. Tosend suchen sich die Wassermassen ihren Weg durch die enge Schlucht, durch die du nun wanderst. Am oberen Ende wartet der Riesachsee auf dich und in einer der beiden Hütten an seinem Ufer kannst du nochmals einkehren. Der letzte Abschnitt verläuft hinauf zur Preintalerhütte, deinem heutigen Ziel in herrlicher Natur.

    Schwer
    07:17
    18,3 km
    2,5 km/h
    700 m
    1 190 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach einem kräftigenden Frühstück verlässt du die Preintalerhütte und tauchst in das herrliche Naturschutzgebiet Klafferkessel ein. Felsig und steil geht es anfangs über das Äußere und Innere Lämmerkar Richtung Gipfel des Greifensteins. Schon tauchen die ersten Seen vor dir auf, die in der letzten Eiszeit entstanden sind. Ein buntes Mosaik aus kleinen und größeren Seen überzieht die archaische Landschaft, für die du Trittsicherheit mitbringen solltest.

    Auf über 2.300 Metern querst du ein weiteres Mal die Grenze zwischen der Steiermark und dem Bundesland Salzburg und erreichst den Zwerfenbergsee. Der Bach Lessach begleitet dich ins Tal, wo du in der Jausenstation Laßhoferalm einkehren kannst. Nach einer Stärkung geht es flach durch das Lessachbachtal nach Lessach-Oberdorf, deinem heutigen Etappenort.

    Schwer
    07:01
    23,6 km
    3,4 km/h
    680 m
    760 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Lessach-Oberdorf geht es weiter an der Lessach entlang durch die herrliche Landschaft des Lungaus. Das Tal weitet sich und die erreichst Tamsweg, wo du in einem der Supermärkte deinen Vorrat auffüllen kannst. Wenn deine Beine fit sind, dann lohnt sich ein herrlicher Abstecher hinauf zur Wallfahrtskirche Sankt Leonhard. Die Innenausstattung ist wirklich prunkvoll und der Blick über den Lungau von der Anhöhe beeindruckend.

    Nun wird die Mur zu deinem Begleiter. Der Weg des Buches bringt dich immer höher die Talflanke hinauf – teilweise durch Waldgebiete, dann wieder über Wiesen und an Höfen vorbei. Eine Serpentine bringt dich schließlich zurück ins Tal nach Madling. In Ramingstein am Ufer der Mur erwartet dich die majestätische Burg Finstergrün, in der du in den Sommermonaten ab Mai die Nacht verbringen kannst.

    Schwer
    07:34
    21,9 km
    2,9 km/h
    1 350 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach deiner ganz besonderen Übernachtung in der Burg Finstergrün im Murtal geht es heute wieder hoch hinaus: Auf schattigen Waldpfaden steigst du hinauf zu einer unbewirtschafteten Alm, von der du tolle Weitblicke genießt. Die Umgebung wird immer alpiner und am 2.257 Meter hohen Feldernock erreichst du den höchsten Punkt dieser Etappe. Hier befindest du dich im Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge.

    Am nahen Gipfel des Kleinen Königstuhls wartet ein hölzernes Gipfelkreuz mit Gipfelbuch auf dich, in das du dich eintragen kannst. Nachdem du das traumhafte Panorama genossen hast, steigst du zur Karneralm hinab. Im Anschluss wirst du ein Stück vom Klöllingbach begleitet und an der Klöllingscharte geht es nochmal ein paar Höhenmeter bergauf. Auf dem letzten Abschnitt dieses Tages führt dich der Weg des Buches entspannt zur Dr. Josef-Mehrl-Hütte, wo bereits ein gemütlicher Schlafplatz auf dich wartet.

    Mittelschwer
    04:55
    13,3 km
    2,7 km/h
    630 m
    660 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom Ausgangspunkt an der urigen Dr. Josef-Mehrl-Hütte im schönen Lungauer Schönfeld geht es fordernd bergauf bis zum ersten Gipfel des Tages, dem Stubennock. Dieser liegt, so wie die folgenden Gipfel, auf der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten. Mit wunderschönen Aussichten wanderst du weiter zum 2.246 Meter hohen Sauereggnock, dann folgt der Seenock mit Blick auf den Friesenhalssee und schließlich erreichst du die Friesenhalshöhe.

    Von hier ist es nur noch ein kurzer Anstieg bis zum Höhepunkt der 20. Etappe, dem Großen Königstuhl auf 2.336 Meter Höhe. Das 360-Grad-Panorama über die Nockberge ist einfach fantastisch. Der Weg des Buches verläuft dann über den Karlnock zur Stangscharte, wo sich eine Unterstandshütte befindet. Weiter geht es zu den schönen Almwiesen am Schneegrubensattel. Nach einem kurzen, etwas steileren Abstieg erreichst du schließlich die gemütliche Priesshütte, in der du den Tag ausklingen lässt und übernachtest.

    Schwer
    03:44
    8,95 km
    2,4 km/h
    590 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die vergleichsweise kurze 21. Etappe startet an der Priesshütte und führt dich anfangs ein Stück entlang der Nockalmstraße. Diese verlässt du aber bald und biegst auf einen Almpfad ab, der dich auf den Steinnock führt. Auf gleichbleibender Höhe wanderst du weiter bis zu den schön gestalteten Aussichtsplattformen, die wie drei Ufos in der Landschaft liegen.

    Es folgt ein leichter Anstieg bis zum Gipfel des Falkert auf einer Höhe von 2.308 Meter Höhe. Das doppelte Gipfelkreuz ist von hölzernen Sitzstufen umgeben, die zu einer Pause mit Ausblick einladen. Für den Abstieg zum Falkertsee folgst du dem Weg 159 über gleichmäßig abfallende Almböden. Im Zickzack steigst du zum kleinen See hinunter, der von mehreren Hütten umgeben wird. In welcher du die Nacht verbringen möchtest, liegt ganz bei dir.

    Mittelschwer
    04:16
    8,99 km
    2,1 km/h
    420 m
    1 240 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit nur neun Kilometern bietet dir diese Etappe mehr Zeit, um die herrliche Welt der Kärntner Nockberge ausgiebig zu genießen. Heute kannst du also ruhig etwas länger schlafen, bevor du das malerische Gebiet um den Falkertsee in südlicher Richtung verlässt. Du wanderst stetig bergan auf den Rödresnock, auf dem dich ein Gipfelkreuz erwartet. Dein Blick schweift über die Gurktaler Alpen und die Nockberge – einfach traumhaft!

    Dann geht es weiter zum 2.168 Meter hohen Schwarzkogel, wo dich ebenfalls ein kleines Gipfelkreuz begrüßt. Im Anschluss windet sich der Weg des Buches steil durch den Wald bergab. Du querst die unbewirtschaftete Moschelitzenalm und steigst hinab ins Tal. Die Ortschaft Wiedweg ist dein heutiges Ziel und empfängt dich mit ihrer ganz in Weiß gehaltenen evangelischen Kirche.

    Schwer
    07:21
    21,5 km
    2,9 km/h
    1 100 m
    1 240 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute erwartet dich mit 1.100 Höhenmetern bergauf und auch wieder bergab eine stramme Trainingseinheit für deine Waden. Ausgehend von der evangelischen Gemeinde Wiedweg betrittst du den Gutzelwald und steigst die Flanke des Kirchheimer Tales hinauf. Je weiter du nach oben gelangst, desto lichter wird der Wald und schließlich betrittst du eine aussichtsreiche Hochfläche. Dann stehst du am felsigen Gipfel der Kaiserburg, der ganz in der Nähe der gleichnamigen Bergbahnstation liegt.

    Nachdem du dich ins Gipfelbuch eingetragen hast, geht es nochmal ein paar Höhenmeter bergauf zum 2.146 Meter hohen Wöllaner Nock. Ein traumhaftes Panorama erwartet dich dort und dann beginnt der Abstieg ins Tal. Du folgst dem Weg des Buches am Vorderen Wöllaner Nock vorbei abermals in den Wald hinein. In Laastadt erreichst du den Waldrand und wanderst weiter bis zu deinem Zielort Arriach mit der größten evangelischen Kirche Kärntens.

    Schwer
    05:11
    17,7 km
    3,4 km/h
    450 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Ausgehend vom schönen Ort Arriach führt der Pilgerweg zuerst über den Mühlbach und dann durch stille Waldgebiete und vorbei an Bauernhöfen bergauf. Du lässt Unterwöllan und Dreihofen hinter dir und steigst ins Tal des Afritzbaches hinab. Dem plätschernden Wasser folgend, wanderst du nach Afritz mit seiner modernen evangelischen Kirche.

    Einen lohnenden Abstecher stellt der Afritz Wasserfall dar, der am Ende eines kurzen Waldweges liegt. In einem leichten Auf und Ab geht es an das Ufer des Afritzer Sees. Saftige Wiesen und das glasklare Wasser laden zum Rasten und Baden ein. Über eine kleine Anhöhe erreichst du den zweiten See dieser Etappe, den Brennsee. Mit Blick auf das schimmernde Gewässer spazierst du nach Feld am See, das Ziel dieser Tagesetappe.

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Collection Statistik

  • Touren
    32
  • Distanz
    640 km
  • Zeit
    195:02 Std
  • Höhenmeter
    17 290 m17 050 m

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