Valerie

In 49 Tagen quer durch Österreich – Nordalpenweg 01

Katrin

In 49 Tagen quer durch Österreich – Nordalpenweg 01

Wander-Collection von Valerie

49

Touren

362:36 Std

960 km

46 780 m

Von See zu See auf Streifzug durch fast alle Bundesländer: Seit seiner Geburtsstunde im Jahr 1975 führt der nordalpine Weitwanderweg mit der Nummer 01 leidenschaftliche Wanderer einmal quer durch Österreich. Oder genauer: Auf knapp 1.000 Kilometern verläuft die Route vom Neusiedlersee beziehungsweise dem Wienerwald im Osten durch die nördliche Kalkzone der Ostalpen bis zum Bodensee im Westen. Ein Abenteuer, das die schönsten alpinen Seiten Österreichs vereint. Und das du nicht so schnell vergessen wirst.

In dieser Collection stelle ich dir eine Möglichkeit vor, die erste österreichische Höhentransversale durch die Alpen anzugehen. Ausgehend vom Wienerwald marschierst du dabei durch die Bundesländer Niederösterreich, Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg und beendest das Spektakel am wunderbaren Bodensee. Als Alternative kannst du auch am Neusiedlersee starten – wie genau diese Route verläuft, kannst du in dieser kleinen Zusatz-Collection nachlesen: komoot.de/collection/1143275.

Die Gebirgsgruppen und Gebiete, die du auf insgesamt 49 Etappen erwanderst, teilen sich in fünf Kategorien auf, die abwechslungsreicher nicht sein könnten. Auf den ersten fünf Etappen der Wiener Route wanderst du vom Wiener Stadtrand ins Gebiet der Rax. Die Etappen 6 bis 11 lassen dich in die wunderbare Welt der Hohen Veitsch und Hochschwabgruppe eintauchen. So richtig alpin wird’s auf den Etappen 12 bis 24 – auf deinem Weg durch die Gesäuseberge und das Tote Gebirge erklimmst du stolze Gipfel und schnupperst wunderbar frische Höhenluft. Am Hochkönig, im Kaiser- und Karwendelgebirge erlebst du von Etappe 25 bis 36 auf deinem Weg von Salzburg nach Tirol wunderbare Aussichten, Natur ohne Ende und wiederum felsige Gipfel, die sich in deinem Tourenbuch besonders gut machen. Zu guter Letzt wanderst du ab Etappe 37 durch das Gebiet der Lechtaler Alpen, des Arlbergs, einen Teil des Bregenzerwaldes und findest dich schließlich am Ufer des glitzernden Bodensees wieder.

Bis fast an die 3.000er Marke kletterst du auf diesem Weg, erlebst Österreich von ein paar seiner schönsten Seiten. Und bist am Ende der Route um knappe 1.000 Wanderkilometer und über 46.000 Höhenmeter reicher. Dass dieses Abenteuer eine gewisse Grundkondition, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert, muss ich dir also sicherlich nicht lange erklären. Auch die Ausrüstung, die du auf deine Reise mitbringst, sollte schlau und für dich passend gewählt sein.

Alle Etappen können nach Belieben verlängert oder verkürzt werden. Für manche Touren gibt es alpine Alternativen, auf die ich im Text hinweisen werde. Und damit du nachts auch sicher ein warmes Bett zur Verfügung hast, solltest du dir an den jeweiligen Etappenzielen schon vorab eines reservieren. Oh, und bevor ich's vergesse: Mit dem Absolvieren dieses Weitwanderweges bist du auch schon ein ordentliches Stück des Europäischen Fernwanderweges E4 abgelaufen. Aber dazu ein anderes Mal mehr. Nun genieße erst einmal deine Österreich-Durchquerung. Wir sehen uns am anderen Ende!

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:31
    24,7 km
    3,3 km/h
    990 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe des Nordalpenweges ist mit knapp 25 Kilometern zwar lang, dank der leicht zu begehenden Wege ohne massive Anstiege aber eine schöne Tour zum „Warmwandern“. Ausgehend von Perchtoldsdorf (alternativ Rodaun) wanderst du vom Wiener Stadtrand hinaus in den idyllischen Wienerwald, dann vorbei am Stift Heiligenkreuz, dem Schloss Mayerling und weiteren kulturellen Highlights. Imposante Felsformationen wie beispielsweise die Arnsteinnadel stimmen dich dann gegen Ende der Tour auf dein bevorstehendes Abenteuer ein. Genächtigt wird im Peilsteinhaus.

  • Schwer
    05:13
    17,1 km
    3,3 km/h
    600 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 2 des Nordalpenwegs gestaltet sich relativ gemütlich. Deshalb darfst du gleich zu Beginn – wenn du möchtest – einen Abstecher zum Gipfelkreuz in der Nähe des Peilsteinhauses einbauen. Der ist zwar mit einer kurzen Kraxelei verbunden, zahlt sich aber definitiv aus. Dann wanderst du hinab nach Neuhaus mit der gleichnamigen Burg und weiter nach Weissenbach an der Triesting. Durch den Wald führt der Weg wieder bergwärts, vorbei am Weißen und Roten Kreuz, dann immer weiter aufs Etappenziel, das Waxeneckhaus, zu.

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  • Schwer
    09:07
    25,9 km
    2,8 km/h
    1 300 m
    1 090 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Dem Schneeberg immer näher kommst du auf Etappe 3 deines Abenteuers. Zum ersten Mal schnupperst du außerdem etwas alpinere Luft, während du die Dürre Wand überquerst. Dieses Spektakel beginnt im Bereich der Gauermannhütte am Plattenstein, die du von deinem Nachtquartier aus über schöne Wiesen und herrliche Waldwege erreichst. Nach der Kammwanderung über die Dürre Wand erreichst du das Öhler-Schutzhaus, von wo du auf einem leicht zu begehenden Weg zu deinem heutigen Ziel, der Mamauwiese, marschierst.

  • Schwer
    06:58
    14,1 km
    2,0 km/h
    1 120 m
    1 510 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zum ersten Mal wird’s heute richtig alpin: Ausgehend von deinem Nachtquartier nimmt dich bald der Fadensteig in Empfang und lässt dich steil, stellenweise ausgesetzt, aber gut versichert zur Fischerhütte aufsteigen. Dort angekommen, ist’s noch nicht ganz vorbei mit den Höhenmetern: Ein Stück musst du noch bergauf, dann stehst du oben am Schneeberggipfel, dem höchsten Punkt Niederösterreichs, von dem aus du bei klarer Sicht einerseits bis zum Neusiedlersee, andererseits bis ins Gesäusegebirge blicken kannst. Doch wer aufsteigt, steigt auch wieder ab. In diesem Fall geht’s steil hinunter ins Höllental, wo dein heutiges Etappenziel, das beliebte Weichtalhaus, auf dich wartet.

  • Schwer
    06:00
    12,2 km
    2,0 km/h
    1 450 m
    230 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Bevor du dich morgen Richtung Veitsch begibst, darfst du heute das wunderbare Gebiet der Rax entdecken. Dazu steigst du ausgehend von deinem gestrigen Quartier über steile, stellenweise ausgesetzte und mit Eisenleitern ausgestattete Partien zum Wachthüttelkamm auf. Hier ist Konzentration gefragt, dafür bieten sich dir aber auch wunderbare Tiefblicke ins Große Höllental hinunter. Am oberen Teil des Wachthüttelkamms angekommen, verwandelt sich die Route in angenehme Waldwege mit tollen Schneebergblicken. Über das ebenfalls aussichtsreiche Plateau erreichst du schließlich dein Ziel, das Karl-Ludwig-Haus.

  • Schwer
    05:35
    12,3 km
    2,2 km/h
    790 m
    830 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 6 fordert einiges an Können und Kondition von dir. Auf der gut zwölf Kilometer langen Tour meisterst du nämlich nicht nur den Hauptgipfel der Rax, die 2.007 Meter hohe Heukuppe, sondern auch den herausfordernden Abstieg über den (versicherten) Gamsecksteig. Bergauf über den Nasskamm zum Schneealmplateau erreichst du für eine verdiente Pause mit hausgemachtem Käse erst die Lurgbauerhütte und wenig später schließlich dein heutiges Ziel, das Schneealpenhaus.

  • Schwer
    07:17
    28,2 km
    3,9 km/h
    600 m
    1 620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 7 des Nordalpenwegs 01 beginnt hoch oben am Schneealpenhaus und endet unten im Tal, im überschaubaren Neuberg an der Mürz. Dafür steigst du vom gestrigen Etappenziel erst einmal bergauf zum 1.903 Meter hohen Windberg, dem höchsten Gipfel der Schneealm, und dann immer schön bergab (und an so manch netter Einkehrmöglichkeit vorbei) Richtung Hinteralm. Du marschierst zum sogenannten Durchfall, von wo aus dich ein längeres Stück Forststraße bis an dein Ziel führt.

    Tipp: Um dir bis zu neun Kilometer Forststraße zu sparen, kannst du am Durchfall auf vorbeifahrende Autos hoffen. Dein Ziel lautet: Neuberg/Krampen!

  • Schwer
    07:43
    18,3 km
    2,4 km/h
    1 410 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aufgewacht im Tal geht es für Etappe 8 des Nordalpenwegs 01 wieder hoch hinaus. Begleitet von einem großartigen Panorama steigst du über das weitläufige Plateau der Veitsch hinauf zum Gipfel. Das ist nicht ganz unanstrengend, aber dafür ohne größere alpine Kenntnisse zu meistern. Nachdem du die Aussicht auf den 1.981 Meter Seehöhe ausgiebig genossen hast, geht’s wieder ein Stück bergab zum Graf-Meran-Haus, deinem heutigen Etappenziel.

  • Schwer
    08:16
    23,2 km
    2,8 km/h
    1 040 m
    1 210 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Du freust dich schon seit Beginn deines Abenteuers auf eine richtig schöne Almenwanderung? Dann wird dir Etappe 9 besonders gut gefallen! Vom Graf-Meran-Haus steigst du am Teufelssteig, der sich zwar recht steil, aber – anders als sein Name vielleicht vermuten lässt – unschwierig gestaltet, zur Rotsohlalm hinab. Und hier beginnt die Almenwanderung: Über saftig grüne Wiesen marschierst du an mehreren urigen, bewirtschafteten Hütten vorbei. In Seewiesen angekommen geht es dann noch einmal ordentlich bergauf: Durch die spektakuläre Felsenwelt des Seetals und der Unteren Dullwitz erreichst du schließlich dein Ziel, die Voisthalerhütte.

  • Schwer
    07:33
    15,2 km
    2,0 km/h
    710 m
    850 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Es wird alpin! Auf ihren gut 15 Kilometern lässt dich Etappe 10 des Nordalpenwegs 01 einen aussichtsreichen Gipfel erleben und dann in einer gemütlichen Hütte die verdiente Nachtruhe finden. Erst einmal darfst du dafür den alpinen Graf-Meran-Steig meistern. So steil er teilweise auch ist, so wunderbar ist die Landschaft, die ihn umgibt. Keine schlechte Entschädigung, oder? Nachdem du den 2.277 Meter hohen Hochschwabgipfel erreicht hast, marschierst du über ein langgezogenes Plateau in Richtung Fleischerbiwak und nach einem längeren Abstieg schließlich durch einen Märchenwald zu deinem Etappenziel, der Sonnschienhütte.

  • Schwer
    07:23
    20,5 km
    2,8 km/h
    350 m
    1 150 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit Etappe 11 erwartet dich ein langer, aber vergleichsweise gemütlicher Abschnitt des Nordalpenwegs 01. Von der Sonnschienalm gehst du den langgezogenen Abstieg an, der dich erst zur bewirtschafteten Androthalm, dann ans Ufer des munter sprudelnden Fobisbachs führt. Durch sein Tal, den Hinterseeaugraben, eine beeindruckende Klamm und schließlich eine Weile an einer Forststraße entlang marschierst du immer munter weiter, bis du früher oder später am Ostufer des Leopoldsteiner Sees ankommst. Hier kannst du dir eine Pause und deinen Füßen eine Abkühlung gönnen. Denn zum Endspurt geht es noch einmal ein wenig bergauf, bis in dein Etappenziel Eisenerz.

  • Schwer
    05:54
    18,8 km
    3,2 km/h
    730 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Aufgewacht in Eisenerz lohnt es sich, noch kurze Zeit hier zu verweilen und dir die schönen alten Bürgerhäuser anzusehen. Dann wanderst du auch schon los, immerhin liegen heute wieder knapp 19 Kilometer vor dir. Einmal durchquerst du dabei Eisenerz selbst, mit der schönen Liebfrauenkirche. Dann führt der Weg hinauf nach Hohenegg und wieder bergab in die Ramsau. Mit den mächtigen Gipfeln des Kaiserschild und Hochkogel im Blick – von denen du, sofern es die Zeit zulässt, übrigens einen per längerem (!) Schlenker besteigen kannst – erreichst du schließlich Radmer an der Stube, dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    07:45
    16,1 km
    2,1 km/h
    1 740 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Heute geht es wieder hoch hinaus. Auf den 16 Kilometern der 13. Etappe gilt es, stolze 1.740 Höhenmeter zu meistern. Doch lass dich davon nicht abschrecken! Denn wie immer genießt du dabei natürlich allerfeinste Natur und herrliche Aussichten. Los geht’s aber erst einmal über eine Forststraße bis zum Schoderkreuz. Erst ab der Sulzkaralm führen dich schmälere Pfade in die „wilde“ Landschaft, für die diese Region so typisch ist. Während du so dahinwanderst, bestaunst du auch immer wieder den sogenannten Sulzkarhund, eine Gesteinsformation, die hoch oben auf einem Sattel thront. Ein steiler Steig führt dich zu ihm hinauf, dann geht’s über einen kurzen Abstieg hinunter zu deinem Etappenziel.

  • Schwer
    06:54
    18,5 km
    2,7 km/h
    1 110 m
    1 300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ohne allzu anspruchsvoll zu werden, führt dich Etappe 14 auf ihrer doch stolzen Gesamtlänge von 18,5 Kilometern ins Herz des Gesäuses. Von der Heßhütte steigst du zunächst in das Bersteigerdorf Johnsbach ab. Dabei immer im Blick: die imposante Hochtorgruppe. Doch wer absteigt, muss bekanntlich auch wieder hoch. Zumindest im Falle Nordalpenweg 01. Der schweißtreibende Anstieg über die Mödlingerhütte zur Oberst Klinke Hütte macht sich aber spätestens beim erfrischenden Getränk und der zünftigen Jause in einer der beiden Einkehrmöglichkeiten bezahlt. Du genießt einen grandiosen Blick auf die Reichensteingruppe und den Admonter Kalbling. Achso, und ganz nebenbei bist du hiermit auch schon an deinem Etappenziel angekommen.

  • Schwer
    07:17
    22,2 km
    3,0 km/h
    690 m
    1 130 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Etappe 15 hält wieder viel sattgrüne Natur, aber auch das ein oder andere verträumte Städtchen für dich bereit. Von der Oberst Klinke Hütte wanderst du dazu auf einem gelungenen Mix aus Straßen und Waldwegen über die Kaiserau nach Admont, wo ein berühmter Stift in seiner ganzen innerlichen und äußerlichen Pracht entdeckt werden will. Nach den beiden Ortschaften Hall und Mühlau beginnt dann wieder der Anstieg hinauf ins Grüne: Über das malerische Phyrgasgatterl, ein – vor allem im Herbst – unter Hirschen beliebtes Plätzchen, marschierst du zum Rohrauerhaus und erreichst schließlich dein Etappenziel, die Bosruckhütte.

    Variante: Es gibt zu diesem Abschnitt auch eine (fordernde) Alternativvariante. Sie führt dich über vier wunderbare Gipfel – den Kalbling, das Sparafeld, den Riffelspitz und den Kreuzkogel – an dein Etappenziel.

  • Schwer
    09:50
    23,3 km
    2,4 km/h
    1 700 m
    1 180 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ganz viel Wasser in allen erdenklichen Formen erwartet dich auf der gut 23 Kilometer langen Etappe 16 des Nordalpenwegs 01. Ausgehend von der Bosruckhütte ist das erste wasserreiche Highlight nicht weit: Die Dr. Vogelgesang Klamm leitet dich über robuste Holzleitern und -stiegen vorbei an tosenden Wasserfällen und mächtigen Felswänden bis fast ganz hinein nach Spital am Pyhrn. Nach einem Stück der Straße entlang beginnst du mit dem Aufstieg zur Wurzeralm und zum Linzerhaus. Du erreichst den Brunnsteinersee und tauchst endlich ein in die alpine Seite dieser wunderbaren Region. Erst steigst du zum Sattel, dann weiter zur Roten Wand auf. Beim Toten Mann angekommen, bietet sich ein Abstecher zum aussichtsreichen Warscheneck-Gipfel an. Zu deinem Etappenziel führt schließlich ein steiler Weg, der – wie auch schon die Aufstiege zuvor – unbedingt Trittsicherheit erfordert.

  • Schwer
    08:04
    21,6 km
    2,7 km/h
    980 m
    1 130 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Damit du die Anstrengungen vom Vortag verdauen kannst, beginnt Etappe 17 des Nordalpenwegs 01 direkt mit einem Abstieg. Doch der ist steil und kann schon einmal rutschig werden, Vorsicht ist also geboten. In Vorderstoder angekommen, bahnst du dir dann deinen Weg nach Hinterstoder. Dabei bleibt es erholsam flach mit einigen wirklich idyllischen Wegabschnitten. Ein Abstecher zum malerischen Schiederweiher – einem der laut dem ORF Publikum schönsten Plätze Österreichs – bietet sich jedenfalls an. Ab der Polsterlucke wird es dann wieder etwas anstrengender: Ein steiler, aber gut begehbarer Weg führt dich vorbei am stolzen Klinserfall hinauf zum Prielschutzhaus, deinem heutigen Quartier.

  • Schwer
    05:29
    11,3 km
    2,1 km/h
    780 m
    560 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ehrgeizige Wanderer werden Etappe 18 lieben: Während sie im Vergleich zu den bisherigen Abschnitten nicht allzu lang ist, fordert sie doch Kondition, Konzentration und Trittsicherheit. Dafür führt sie auch mitten hinein ins beeindruckende Herz des Toten Gebirges. Vom gestrigen Quartier aus gelangst du über eine steile, mit einigen Felspassagen besetzte, Hangquerung zur Klinserschucht. Wenig später folgt ein Blockgelände, in dem du dich auch immer wieder festhalten und ordentlich fokussieren musst. Über den Temelbergsattel erreichst du das so genannte „Aufg’hackert“ und steigst wenig später steil ab in ein etwas gemächlicheres Gelände. Der Wanderweg mit der Nummer 201 bringt dich zum Elmsee, an dessen malerischem Ufer die Pühringerhütte, dein heutiges Ziel, thront.

    Tipp für noch ehrgeizigere Wanderer: Sofern du über die entsprechende alpine Erfahrung verfügst, kannst du auf dieser Etappe den Großen Priel, mit 2.515 Metern der höchste Gipfel des Toten Gebirges, bezwingen.

  • Schwer
    06:53
    19,7 km
    2,9 km/h
    640 m
    790 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Vergleichsweise grün und mild gestaltet sich Etappe 19 des Nordalpenwegs: Statt über schroffes Gestein wanderst du heute durch Almen, Wald und Seengebiete. Ausgehend von der Pühringerhütte startet der Abschnitt relativ gemütlich. Früher oder später biegst du rechts ab Richtung Salzofen und meisterst damit den ersten steileren Anstieg der Tour. Eben, teilweise sogar bergab geht es dann weiter westwärts, vorbei an der Wiesenlacke, dem Redenden Stein und dem Albert-Appel-Haus. Mehr als die Hälfte der Etappe liegt schon hinter dir, du kannst dir also getrost eine Stärkung gönnen. Dann wanderst du durch eine malerische Landschaft über sattgrüne Almwiesen, bis du kurz vor Ende den alpinen Karl-Stöger-Steig erreichst. Über ihn – und anschließend den Geo-Erlebnisweg – bewegst du dich langsam aber sicher zum Etappenziel, der Loserhütte.

  • Schwer
    07:04
    20,2 km
    2,9 km/h
    570 m
    1 550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Etappe 20 gestaltet sich mit ihren gut 20 Kilometern relativ lang. Dafür geht es für einen großen Teil bergab. An ihrem Ende hast du das Tote Gebirge erfolgreich überquert. Ausgehend von der Loserhütte marschierst du noch einmal durch die einmalige Landschaft, vorbei an mehreren urigen Hütten und immer schön in Richtung Bad Goisern. Die Anstiege, die alle zusammen auf knappe 600 Höhenmeter kommen, halten sich in Grenzen und sind angenehm über die ganze Etappe verteilt. In der traditionsreichen Blaa-Alm solltest du unbedingt ein paar regionale Schmankerl kosten. Die wohlverdiente Nachtruhe findest du dann in einer örtlichen Unterkunft in deinem Etappenziel Bad Goisern.

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Collection Statistik

  • Touren
    49
  • Distanz
    960 km
  • Zeit
    362:36 Std
  • Höhenmeter
    46 780 m

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Valerie

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