Rendezvous mit dem Atlantik

Wander-Collection von
komoot

"Jeden Tag entdecke ich noch schönere Dinge, es ist zum Verrücktwerden", meinte Claude Monet bereits vor 145 Jahren, während der Maler die Farbenpracht der Normandie in seinen Gemälden darstellte. Die Halbinsel Contentin gilt auch heute noch zu Recht als eine der faszinierendste Regionen Frankreichs. Entlang des Küstenpfads trifft man auf herrlich hohe Steilküsten, unberührte Sumpfgegenden, imposante Felsen sowie ewig weite Wiesen, deren Gräser jeder Windhauch in ein meditatives, raschelndes Meer an unberührter Natur verwandelt. Die Pariser haben diesen außergewöhnlichen Landstrich, zu ihrem „grünen Arrondissement“ erklärt. Wir können das nur so unterstreichen und stellen euch hier die Schätze des Cotentin vor.

Auf der Karte

Touren & Highlights

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    © OSM

    Die Grotten von Jobourg

    Wander-Highlight

    Am Kap Nez de Jobourg hat man nicht nur eine herrliche Aussicht auf die 3 Kanalinseln. Hier kann man auch in die Grotten unterhalb des Felsens eindringen und in eine gänzlich andere Welt eintauchen. Man merkt sofort, dass die Touren nicht für den breiten Massentourismus, sondern für Natur- und Landschaftsliebhaber ausgelegt sind. Man sollte daher keine typische Höhlenbesichtigung erwarten, sondern die Reinheit der Luft und Ruhe dieser Gegend auf sich wirken lassen. Hier gilt vielmehr das Motto: der Weg ist das Ziel. Die Namen der Grotten basieren auf Legenden und haben unter anderem Namen wie Feen- oder Löwengrotte. Eine weitere Legende besagt, dass manche Grotten früher als beliebtes Versteck für Schmuggler dienten.

    Webseite: aladecouvertedelahague.fr
    Kosten: 5 Euro Erwachsener, 2,50 Euro Kinder (10-16 Jahre)
    + 0,50 Euro für evtl. Schuh Ausleihe
    Reservierung per Telefon ist unbedingt erforderlich:
    Tel.: 0233538612 [Yves Cottebrune]
    Email: aladecouvertedelahague@gmail.com
    Start am Kiosk “buvette de la Falaise” am Nez de Jobourg
    Datum und Uhrzeit sind abhängig von den Gezeiten und auf der Webseite zu finden
    Dauer: 5 - 5,5 Stunden
    für wen nicht geeignet : Kinder unter 10 Jahren und Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen

    Tipp von
    Sulamith
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    © OSM

    Die massiven Dünen in dieser Gegend erstrecken sich über ein Areal von 200 Hektar. Wem diese Zahl jetzt nichts sagt, der kann sich auch 280 Fußballfelder vorstellen. Die gesamte Gegend ist ein Schutzgebiet und beherbergt unzählige Vogel-, Pflanzen sowie Krötenarten, die man mit etwas Glück auch zu Gesicht bekommt. In dieser Landschaft kann man jedoch auch sehr leicht die Orientierung verlieren, weshalb man sich öfters am Atlantik orientieren sollte. Falls man abenteuerlustiger ist, kann man sich auch einfach nur durch die schöne Landschaft treiben lassen und schauen was einen erwartet. Mit dieser Taktik haben wir nicht unweit vom Strand verschrottete Panzer und andere Militärfahrzeuge entdeckt, was einen sehr kuriosen Anblick mit sich brachte.

    Tipp von
    Sulamith
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    © OSM

    Hier im Nordosten Frankreichs sollten nicht nur Fischer und Bootsfahrer die sich ändernden Gezeiten beobachten. Besonders bei Ebbe lohnt sich ein Ausflug nach Morsalines im Val de Saire, das wie gemacht ist, um frische Muscheln zu sammeln. Wenn man einmal die richtige Technik gefunden hat, macht das Finden der Delikatessen auch wirklich Spaß. Die Herzmuscheln (frz.: Coques) findet man im Schlick dieser Gegend. Sobald man zwei kleine Bläschen im Sand entdeckt hat, die als Luftlöcher der Muschel dienen, kann man die geschlossene Muschel sehr einfach mit einem Löffel einsammeln. An den Austernbänken gibt es auch noch die Möglichkeit Miesmuscheln einzusammeln. Diese hängen wie an Fäden an den Gestellen. Wir haben die Muscheln ganz einfach in Wasser gedämpft und mit Salz und Butter verspeist. Joie de Vivre wie man sich es vorstellt!

    Utensilien: Löffel und Eimer/Tüte
    Kosten: keine
    Zeit: Ganzjährig bei Ebbe

    Tipp von
    Sulamith
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    © OSM

    Entlang des Zöllnerpfades

    Wander-Highlight (Abschnitt)

    Der GR 223, der im Allgemeinen „Sentier des Douaniers“ oder „Sentier du Littoral“ genannt wird, ist ein Küstenwanderweg, der Carentan mit dem Mont-Saint-Michel verbindet. Am Tor zur Bretagne beginnend, schlängelt sich der “Grande Randonnee 223” über eine Länge von 430 km. Früher galt er als Überwachungsweg der Küsten, um den Schmuggel mit den Kanalinseln zu verhindern. Heute zieht er Wanderer, Urlauber und Surfer gleichermaßen an. Bucht für Bucht führt der Wanderweg durch eine der schönsten bretonischen Landschaften. Ständig begleitet wird man dabei von fjord-ähnlichen Buchten, sich meterhoch türmenden Klippen, verborgenen Karsthöhlen sowie majestätisch thronenden Leuchttürmen. Die steife Meeresbrise spiegelt sich in dem teilweise peitschenden Wellengang wieder, der ein Paradies für Surfer ist.

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    Sulamith
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    © OSM

    Dieser Platz ist ganz besonders. Wir waren am Morgen noch bei Flut baden und am Nachmittag haben wir den Abschnitt bei starker Ebbe als Trail benutzt. Unser Ziel war die Insel Île de Tatihou. Der Weg führt hier über schlickige Passagen, steinige Sandbänke, flache Felsformationen und sogar Austernzuchtbänke. Die Insel ist ein wirklich cooles Ziel, auf der wir im Seemuseum waren und danach noch die verschiedenen Gärten des Naturschutzgebiets erkundet haben. Wenn die Ebbe nicht stark genug ist, kann man auch mit dem Amphibienfahrzeug anreisen. Dazu in Saint Vaast La Hougue einsteigen und die etwa 5 Minuten Überfahrt genießen. Noch kleines Detail: Jedes Jahr im August wird seit mehr als 20 Jahren das zweiwöchige Musikfestival “Les Traversées Tatihou” veranstaltet. Absolut sehenswert!

    Kosten für die Überfahrt: hin und zurück ca. 5 Euro
    Überfahrten des Amphibienbootes: die Zeiten müssen vor Ort erfragt werden
    Seemuseum: April bis September

    Tipp von
    Sulamith
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    © OSM

    Gleich hinter dem Campingplatz von Vauville beginnt der markierte Weg durch das 60 ha große Naturschutzgebiet. Mit Ruhe, Aufmerksamkeit und Geduld kann man wunderschöne Pflanzen und die Vielfalt exotischer Tiere beobachten. Bunt schillernde Libellen, grüne Fröschlein - so klein wie ein Fingernagel, riesige Spinnen und jede Menge Vögel. Letztere kann man besonders gut beobachten, wenn man in die auf dem Weg liegende Vogelwarte geht und über den Sumpfteich schaut.
    Um diese wunderschöne Gegend weiterhin zu schützen, sollte man sich auch wirklich daran halten, den Wanderpfad nicht zu verlassen.

    Kosten: keine

    Tipp von
    Sulamith
  • 1
    © OSM

    Ein traumhafter Strand lädt hier zum Baden ein. Doch nicht nur Schwimmer werden an diesem Ort ihre Freude haben. Es gibt in Siouville eine Surfschule, bei der man Kurse buchen sowie Surfbretter ausleihen kann. Und wenn dann richtig der Wind über den Atlantik fegt und die Wellen auftürmt, wimmelt es im und auf dem Wasser nur so von Menschen im Neoprenanzug. Aber auch für ruhige Zeiten findet sich hier eine Beschäftigung am Meer. Bei stürmischen Wind Paragliding, bei keinem Wind Angeln. Sehr entspannt!

    Freizeit: Angeln, Paragliding, Segeln, Stehpaddeln, Surfen, Kitesurfen, Baden

    Tipp von
    Sulamith
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    © OSM

    An der Küste von Néville-sur-Mer liegen die Ruinen der deutschen “Batterie Blankenese” aus dem II Weltkrieg. Zusehends verwittern die im Sand verstreuten Bunker. Trotzdem bieten die Schießstände, Flaks, ein Wachhaus, Munitionsräume und Kasematten einen interessanten Einblick in die Kriegszeit. Viele Künstler haben die Überbleibsel als Kunstobjekte genutzt. Spannender Kontrast zu der herrlichen Landschaft des Cotentin.

    Mehr Infos dazu auf der Website:
    bunkersite.com/locations/france/cherbourg/neville.php

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    Sulamith
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    © OSM

    Der Hafen Jouan

    Wander-Highlight

    Es gibt sicherlich größere Häfen in Frankreich. Meistens sieht man hier nur ein paar kleine Fischerboote, die konzentriert darauf warten, bis endlich ein Fisch an der Angel beißt. Ich habe es mir gemütlicher gemacht, und von einem der ruhigen, lauschigen Felsen den Ozean beobachtet. Perfekt um ein Buch zu lesen, sich in Gedanken zu verlieren oder einfach nur die Ruhe zu genießen.

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    Sulamith
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    Kraftort Brix

    Wander-Highlight

    Der Ort um die Quelle und rund um die Kapelle von St. Jouvin, strahlt etwas Magisches aus. Er scheint schon seit ewigen Zeiten als “heiliger” Ort genutzt worden zu sein. Man findet einen christlichen Steinaltar und bemooste Stufen, dazu viel Natur und Ruhe.
    Jährlich findet Ende Mai/Anfang Juni eine Pilgerfahrt zur Heilquelle statt. Viele Menschen vertrauen auf das Wasser, dem natürliche Heilkraft nachgesagt wird, und füllen es auch in Flaschen ab.

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    Sulamith
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    © OSM

    Der Leuchtturm von Goury wurde schon sehr früh im Jahr 1823 errichtet, als in dieser Region in nur einem Jahr 27 Schiffe sanken. Heute zieht er mit seinem Anblick nicht nur Fotografen sondern jeden Besucher in seinen Bann. Sehr empfehlenswert besonders im Morgengrauen oder kurz vor Sonnenuntergang!

    Tipp von
    Sulamith

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