Race across the Alps - Ultracycling für Jedermann

Rennrad-Collection von
komoot

Ultracycling ist die wohl härteste Disziplin im Radrennsport. Distanzen über viele hundert Kilometer gilt es dabei in möglichst kurzer Zeit zu überwinden. Das "Race across the Alps" gilt dabei als das härteste Eintagesrennen der Welt. Radsport-Highlights sind hier aufgeschnürt wie an einer Perlenkette. Doch dafür haben die wenigen, ausgesuchten Teilnehmer keine Zeit. Die Strecke von 540 Kilometern und wahnsinnigen 14.000 Höhenmetern wird von ihnen innerhalb 24 Stunden bewältigt. Eine Leistung, vor der wir normalen Radsportler den Hut ziehen. Gut, dass du die wirklich attraktive Strecke auf mehrere Etappen aufteilen kannst. In unserer Collection sind es fünf, die es immer noch in sich haben. Leicht lässt sich auch eine ganze Woche oder länger, je nach Kondition und Zeitbudget, auf diesen Alpenstraßen verbringen. Du startest in Nauders und überquerst nach und nach Brennerpass, Stilfserjoch, Gaviapass, Mortirolo, Passo dell'Aprica, Berninapass, Albulapass, Flüelapass, Ofenpass und den Umbrailpass. Am Ende kommst du ein weiteres Mal zum Stilfserjoch, doch dieses Mal darfst die 48 Kehren herunterfahren. Das Ziel befindet sich wie im Rennen wieder in Nauders am Reschenpass. Hier angekommen, kannst du beurteilen, welche unvorstellbare Leistung die Ultracycler bei dem Rennen über die Alpen vollbringen. Aber auch du darfst auf deine Leistung stolz sein und in Erinnerungen an die tollen Momente auf dem Rad schwelgen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    07:21
    115 km
    15,7 km/h
    3 440 m
    3 590 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Gleich die erste Etappe bietet dir einige der Top-Spots für Rennradler in den Alpen. Du startest im österreichischen Nauders, überquerst am Reschenpass die Grenze zu Italien und rollst dann ganz entspannt in den Vinschgau hinab. Ein Fotostopp am Reschensee, mit der versunkenen Kirche von Graun, ist dabei obligatorisch.

    Damit aber noch nicht genug, denn das wahre Abenteuer dieses Tages wartet noch auf dich: Das Stilfserjoch! Mit seinen 48 Kehren und 1.200 Höhenmetern ein sehr fordernder Pass und ein absolutes Muss für Rennradfahrer in den Alpen. Nach der erfolgreichen Bezwingung des Passes geht es nur noch abwärts - und zwar nach Bormio.

  • Schwer
    06:53
    115 km
    16,8 km/h
    2 310 m
    2 860 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gute Straßenbeläge. Einfach zu fahren.

    Auch der zweite Tag auf der Strecke des "Race across the Alps" hat es in sich. Wieder warten über 100 Kilometer und 2.000 Höhenmeter auf dich. Dabei pedalierst du auf historischen Radsportstrecken.

    Der Gaviapass ist immer wieder Bestandteil des Giro d'Italia und wenn du auf der Passhöhe in das Rifugio Bonetta einkehrst, kannst du viele Bilder vergangener Giros sowie das "Maglia Rosa" von Maro Pantani bestaunen.

    Danach fliegst du die Passstraße nach Ponte di Legno hinab. Der zweite Pass des Tages kann es weder mit der Berühmtheit noch mit den Daten des Gaviapasses aufnehmen, doch auch der Passo dell'Aprica hat seine Giro-Geschichte zu erzählen. Von Edolo aus fährst du dann über ca. 15 Kilometer und nicht ganz 500 Höhenmeter auf 1.176 Meter hinauf. Nach der kurzen Abfahrt führen dich die letzten Kilometer dann fast ebenmäßig nach Grosio, wo du dein Nachtlager aufschlägst. Von hier geht es am nächsten Tag über den Mortirolo.

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  • Schwer
    08:20
    124 km
    14,9 km/h
    3 930 m
    2 780 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Nach einer erholsamen Nacht, in der du neue Kräfte gesammelt hast, geht es schon gleich zu Beginn der dritten Etappe richtig zur Sache.

    Es beginnt mit einem kurzen Flachstück, danach bezwingst du eine echte Legende: Den Passo del Mortirolo - und zwar in der harten Variante von Mazzo. 1.300 Höhenmeter auf 12 Kilometer sind eine echte Herausforderung. Die Steigung fällt praktisch nie unter 10% und beträgt im Schnitt eher 11-12%. Da bist du mit einer bergtauglichen Übersetzung gut beraten. Quasi zum "Erholen" kommst du heute ein zweites Mal über den Passo dell'Aprico, der dann fast wie eine "Katzensprung" erscheint.

    Und weil du dann immer noch nicht genug hast, steht ein weiterer Gigant der Alpenpässe auf dem Programm: Der Berninapass. Lass es locker angehen, denn auf den 37 Kilometern und 1.880 Höhenmetern wirst du deine letzten Reserven brauchen. Endlich oben angekommen, kannst du dich kurz stärken und dann hinab nach St. Moritz rollen. In dem mondänen Urlaubsdomizil machst du für heute Feierabend. Allegra!

  • Schwer
    06:10
    108 km
    17,5 km/h
    2 480 m
    2 810 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Von den Zahlen her ist die vierte Etappe etwas gnädiger als die vorherigen drei. Es gilt 109 Kilometer und "lediglich" 2.500 Höhenmeter zu überwinden. Ein Ruhetag wird das also auch nicht.

    Du könntest allerdings auch ganz entspannt und ohne viele Höhenmeter vom heutigen Startort St. Moritz zum Etappenziel in Zernez rollen. Die Distanz zwischen den beiden Orten beträgt nur 35 Kilometer und es geht hauptsächlich bergab. Solltest du also schwere Beine haben und eine Pause benötigen wäre das eine echte Alternative.

    Dafür würdest du aber zwei großartige Schweizer Straßenpässe verpassen - den Albulapass und den Flüelapass. Übergänge, die sich für jeden Rennradler lohnen.

  • Schwer
    07:07
    116 km
    16,4 km/h
    3 020 m
    3 100 m
    Schwere Rennrad-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Endspurt! Nicht nur die Teilnehmer des "Race across the Alps" wähnen sich bald im Ziel, auch für dich ist die Tour bald zu Ende. Bis hierher hast du schon viele Eindrücke und legendäre Rennradpässe sammeln können und auch der letzte Tag wird garantiert nicht langweilig. Von Zernez aus verlässt du das Inntal durch den Schweizer Nationalpark über den Ofenpass.

    Über eine einfache Abfahrt gelangst du ins Val Müstair. Jetzt brauchst du noch einmal richtig Körner um den Umbrailpass und somit auch das Stilfserjoch bezwingen zu können. Hier oben standest du schon am ersten Tag der Tour, allerdings musstest du da die Serpentinen von unten nach oben pedallieren. Heute darfst du dich an der Abfahrt über die 48 Kehren erfreuen. Auf dem bereits bekannten Weg passierst du wieder den Reschensee und den Reschenpass und gelangst schließlich zurück zu deinem Ausgangsort Nauders.

    Jetzt kannst du endlich die Beine hochlegen und stolz auf das Geleistete sein. Auch wenn die Teilnehmer des Ultracycling-Rennens die Strecke am Stück bewältigen - für normale Radsportler ist die Fünf-Tages-Variante schon eine harte Nuss. Bravo!

Collection Statistik

  • Touren
    5
  • Distanz
    579 km
  • Zeit
    35:51 Std
  • Höhenmeter
    15 180 m

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