Bikepacking an der Küste von Nordspanien

Fahrrad-Collection von
komoot

Fahrradfahren in Nordspanien, das bedeutet: Jahrhunderte alte Kultur, Sandstrände in kleinen Felsigen Buchten, satte grüne Wiesen und deftiges Essen. Das bedeutet aber auch: Höhenmeter satt auf eher kurzen knackigen Anstiegen. Kurz, dich erwarten fast 10000 Höhenmeter auf gut 700 Kilometern. Du solltest dir also schon im Vorfeld eine sehr gute Kondition antrainieren und nur das nötigste an Ausrüstung mitnehmen. Hier spürst du jedes Gramm extra im Gepäck.

Wenn du dich aber darauf einlässt, wartet ein einmaliges Fahrrad-Abenteuer auf dich. Übrigens: Der Streckenverlauf orientiert sich in umgekehrter Richtung grob am Pilgerweg Camino del Norte, der nördlichen Variante des bekannten Jakobsweges. Aber keine Angst, der Weg ist nicht so stark frequentiert, wie sein großer Bruder, und du wirst in der eindrucksvollen, felsigen Küstenlandschaft einige Momente der Ruhe und Einsamkeit genießen können.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    03:28
    47,8 km
    13,8 km/h
    950 m
    860 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein Abenteuer startet in Santiago de Compostela. Neben der berühmten Pilgerkathedrale gibt es in der darum liegenden Altstadt einige kleine Gässchen und historische Gebäude, die auf einem kleinen Spaziergang von dir entdeckt werden wollen.

    Wenn du alles ausreichend erkundet hast, verlässt du die Stadt in Richtung Westen. Wirf immer mal wieder einen Blick zurück, die Kathedrale wirst du noch von einigen Hügeln aus erspähen können. Apropos Hügel, sofort wirst du von einigen knackigen Anstiegen begrüßt, die dann wieder von rasanten Abfahrten abgelöst werden. Das wird auf deiner ganzen Reise so bleiben. Zum verschnaufen bietet sich der Picknickplatz in A Santaia an, hier kannst du dich im aufgestauten Bach abkühlen und im Schatten der Bäume einen Mittagsschlaf machen.

    Nordspanien ist landwirtschaftlich intensiv genutzt, dank seiner zerklüfteten Topographie resultiert das aber darin, dass hier und dort verstreut kleine Gehöfte liegen. Viele dieser Bauernhöfe haben den Landtourismus als Einnahmequelle entdeckt und bieten meist toll renovierte Unterkünfte an. Bei vielen wirst du wunderbar mit Leckereien aus der eigenen Landwirtschaft versorgt.

  • Schwer
    05:21
    76,7 km
    14,3 km/h
    1 120 m
    990 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch an diesem Tag sammelst du einiges an Höhenmetern. Typisch für Galizien geht es dabei nicht besonders hoch, auch wenn du heute auf das Dach der Tour (680 m) fährst. Der erste Teil des Tages führt dich im ständigen Auf und Ab durch ruhige Wälder und an Feldern vorbei bis nach Sobrado. Das dortige Kloster ist ein ständiger Anlaufpunkt für eine Unterkunft suchende Pilger. Du kannst in dessen Schatten deinen Proviant verputzen, den Ankömmlingen zusehen und dich fragen, welche Abenteuer sie wohl hinter sich haben. Besonders malerisch wird es durch die Weide hinter der Klostermauer, auf der Kühe entspannt ihr Gras mampfen.

    Nach Sobrado geht es ebenso beschaulich weiter. Hier bist du große Teile direkt auf dem Camino unterwegs. Die Gebäude und Mäuerchen links und rechts des Weges zeugen davon, wie uralt dieser Weg ist. Wieviele Pilger diesen Weg wohl schon gelaufen sind? An der alten Steinbrücke am Río de Parga angekommen bietet sich dir eine Pause am Ufer an.

    Um zu deinem Etappenziel Vilalba zu kommen, folgst du jetzt der Bundesstraße. Dank der fast parallel verlaufenden Autobahn ist diese aber wenig befahren. Vilalba ist eine kleine Stadt, die auf einem Hügel gebaut ist. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr und auf dem zentralen Plaza de Constitucion lässt sich hervorragend das kleinstädtische Treiben bei einem kalten Getränk beobachten.

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  • Schwer
    05:59
    91,6 km
    15,3 km/h
    1 080 m
    1 360 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die ersten Kilometer fährst du entlang einer Bundesstraße, die anscheinend mit einem einfachen Lineal geplant wurde, dank der parallel verlaufenden Autobahn gibt es wieder einmal wenig Verkehr.

    Vor Mondonedo wird es dann spektakulärer und es geht auf einer rasanten Talfahrt in den Ort hinunter. Der Marktplatz des Ortes lädt zum kurzen Verweilen ein. Von dort folgst du dem Verlauf der Bundesstraße durch mehrere kleine Orte, bis du in Playa de Altar schließlich den Atlantik erreichst. Deine Freude über diesen Anblick vorausahnend wurde genau hier ein wunderbarer Picknickplatz erbaut. Gut ausgeruht geht es nun entlang der Küste nach Westen und du fährst auf einer sich mit den Klippen windenden Promenade, immer den Strand und das Meer im Blick.

    Im Hafenort Ribadeo überquerst du auf einer großen Brücke die Mündung des gleichnamigen Flusses, hier verlässt du Galizien und bist nun für einige Kilometer in der Region Asturien unterwegs.

  • Schwer
    06:31
    97,9 km
    15,0 km/h
    1 470 m
    1 400 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Um den großen Steigungen der küstennahen Berge zu entgehen fährst du wieder in Richtung Norden ans Wasser. Auch wenn du immer wieder Abstecher machst, im Wesentlichen folgst du der wenig befahrenen Bundesstraße an der Küste.

    Der Hafenort Luarca ist schon fast spektakulär dicht im ausgewaschenen Tal des Rio Negro gedrängt. Der schöne und beschauliche Hafenort eignet sich hervorragend für deine Mittagspause. Nachdem du dem Leuchtturm einen Besuch abgestattet hast fährst du wieder entlang der Küstenstraße, dabei geht es ständig auf und ab.

    Vor Cudillero biegst du in Richtung Faedo in die Berge ab, der kleine Ort im asturischen Bergland verstrahlt ein wunderbar entspanntes, ländliches Flair.

  • Schwer
    03:58
    60,5 km
    15,3 km/h
    850 m
    1 160 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nach deinem kurzen Ausflug in die Berge geht es heute in die Großstadt Gijon. Ist es zunächst noch schön ländlich wird es bald, ab Avilés, sehr industriell und urban. Um Gijon hat sich traditionell viel Schwerindustrie, vor allem Stahlproduktion, angesiedelt. Das steht zwar im krassen Kontrast zu den ländlich beschaulichen Tagen vorher, ist aber auch sehr spannend zu sehen. Kilometer lang fährst du an geschäftigen Stahlwerken mit Hochöfen vorbei. Die Straße wird vom Eisenerz, welches die anliefernden Lastwagen transportieren, rot gefärbt.

    Das zwischen den zwei Industriezentren liegende, grüne und ruhige Tal des Rio Pervera fühlt sich wie eine kleine Oase an, hier kannst du durchatmen.

    In Gijon angekommen kannst du vom Plaza del Marqués aus die verzweigten Gassen der Altstadt erkunden, dir eines der vielen Museen der Stadt anschauen oder auf einem der zwei Stadtstände die Abendsonne genießen.

  • Schwer
    04:53
    71,0 km
    14,5 km/h
    1 130 m
    1 130 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Verlässt du Gijon gen Osten, bietet sich dir ein anderes Bild, als im industriellen Westen. Hier gibt es toll angelegte Radwege und das Stadtbild ist grüner und eher vorstädtisch geprägt. Das massive Gebäude der Universidad Laboral de Gijon wird dir schon von weitem ins Auge fallen. Nimm dir ein wenig Zeit um den beeindruckenden Bau zu besichtigen. Vielleicht gefällt dir auch eine der verschiedenen Ausstellungen.

    Je weiter du dich von Gijon entfernst, um so ländlicher und kleinstädtischer wird es wieder. In den Gassen der Stadt Villaviciosa laden verschiedene Cafés und Restaurants zur Mittagspause. Der Anstieg hinter der Stadt erlaubt dir einen tollen Ausblick auf die Mündung des Rio de la Ria, die ein Naturreservat ist.

    Ribadesella, das Ziel der heutigen Etappe, ist ein typischer Badeort. Kein Wunder, hier hat sich in einer gut geschützten Bucht ein großer Sandstrand mit ruhigem Wasser angehäuft. Der Ostteil, des vom Rio Sella geteilten Ortes, bietet einige Möglichkeiten zum Shopping und feine Fischrestaurants. Auf der Promenade kannst du bis zum leicht abgelegenen Leuchtturm laufen und den Sonnenuntergang ansehen.

  • Mittelschwer
    01:53
    27,6 km
    14,7 km/h
    270 m
    270 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es ist Strandtag! Um Ausgiebig am Strand zu liegen halten sich die heute zurückzulegenden Kilometer in Grenzen. Die spektakulären Strände reihen sich hier nur so an die schroffe Steinküste, da fällt es schwer eine Wahl zu treffen.

    Der Strand von San Antolin am Rio Bedon ist ein weiter und breiter Sandstrand, den du dir zwar mit vielen Leuten teilst, durch seine Größe wird es aber nie eng. Zwischen Celorio und Póo liegt der Playa San Martin, hier haben sich viele kleinere Buchten in den Fels gefressen und du kannst dir eine davon aussuchen. Der hier angelegte Fahrradweg ist einfach wunderschön.

  • Schwer
    04:10
    62,2 km
    14,9 km/h
    790 m
    780 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Es geht weiter auf der zur Küste und Autobahn parallel verlaufenden Bundesstraße. Immer wieder findest du Abzweigungen zu weiteren kleinen Stränden. Die beiden größten Sandstrände warten hinter dem anschaulichen und leicht überlaufenen Ort San Vicente de la Barquera.

    In Comillas wartet die volle Packung an Kultur und Sehenswürdigkeiten auf dich. Das Gebäude der päpstlichen Universität, der Palacio de Sobrellano und die von Gaudi gestaltete Villa Quijano sind die herausragendsten. Aber auch Abseits dieser Schwergewichte sind einige sehenswerte Bauwerke im Ort verstreut.

    Vor deinem Etappenziel in Toñanes kannst du dich am Playa de Cobreces von den kulturellen Eindrücken des Tages erholen.

  • Schwer
    03:46
    57,3 km
    15,2 km/h
    730 m
    750 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In der ersten Hälfte des Tages siehst du das Meer erstmal nur von weitem, auch wenn der erste besuchte Ort Santilla den Beinamen “del Mar” trägt. Nimm dir ein wenig Zeit um die Altstadt zu erkunden, sie ist voll von gut erhaltenen und renovierten Stadthäusern. Der Ort ist ein altes Handelszentrum.

    Die Weiterfahrt direkt an der Küste verbauen dir die zwei Flüsse Besaya und Rio Pas, über die es jeweils nur weiter im Landesinnern eine Brücke gibt. Es lohnt sich auf jeden Fall, an die Mündung des Rio Pas zu fahren, denn hier wartet der Nationalpark der Dünen von Liencres auf dich. Hier gibt es die namensgebenden Dünen, einen schönen Pinienwald und einen weiten Sandstrand. Genau das Richtige um vor der Großstadt Santander noch ein wenig Ruhe und Natur zu tanken.

    In der kantabrischen Hauptstadt Santander angekommen gibt es einiges zu entdecken. In den Gassen der zwischen Hafenpromenade und Stadthang befindlichen Innenstadt sammeln sich zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Cafés. Ein Kuriosum sind die Rolltreppen, die die Bürgersteige an den besonders steilen Stellen ersetzen.

    Ein Spaziergang vom Centro Botín bis zum Palacio de La Magdalena auf der vorgelagerten Halbinsel deckt einige der Sehenswürdigkeiten der Stadt ab und führt dich zu den beiden Stadtstränden.

  • Schwer
    03:54
    61,0 km
    15,6 km/h
    670 m
    680 m
    Fähre
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Heute ist der Tag der Fähre, gleich zwei kleine Fährüberfahrten mit romantischen kleinen Hafenkähnen stehen auf dem Plan. In Santander startest du nahe dem Centro Botín an der Hafenpromenade mit einer Überfahrt nach Somo. Dabei schipperst du immer an der sandigen Halbinsel Punta Rabiosa entlang. Wieder mit festem Grund unter den Rädern fährst du auf einer kleinen Nebenstraße durch das hügelige Hinterland der Küste bis in den Urlaubsort Santona. Hier kannst du mit der zweiten kleinen Fähre des Tages über den Ria de Treto direkt an den langezogenen Strand des ebenso langezogenen Ortes Laredo übersetzen.

    Nach dem Badeort warten noch zwei Anstiege auf dich, bevor du an den Strand Orinon hinabfahren kannst. Dieser Strand hat durch die beiden schroff abfallenden Küstenflanken an seiner Seite eine sehr ruhige Atmosphäre, auch wenn sich die Autobahn in den Fels klammert.

  • Schwer
    03:39
    55,2 km
    15,1 km/h
    750 m
    750 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Dein Fahrradabenteuer durch Nordspanien neigt sich dem Ende, das Ziel Bilbao ist nahe. Zunächst fährst du an der steilen Küste bis in den Ferienort Castro Urdiales. Schau dir im Hafen angekommen die Festung Santa Ana, den Leuchtturm und die Kirche Santa Maria an. Entlang der Strandpromenade verlässt du den Ort wieder. Dahinter wartet mit einem längeren Tunnel für Fußgänger und Fahrradfahrer das erste Highlight des Tages in Punkto Fahrradinfrastruktur auf dich.

    Weiter geht es in den Badeort La Arena, hier wurde eine Hängebrücke für Fußgänger und Fahrradfahrer über den Fluss gespannt. Die Dünenlandschaft verschmilzt hier mit einer Marschlandschaft. Nach einer verdienten Pause am Strand brichst du auf, um das nächste Fahrradhighlight zu erkunden. Von La Arena führt ein fast 17 km langer Fahrradschnellweg bis nach Barakaldo, einem Vorort von Bilbao. In einem leicht ansteigenden Tal überwindest du den letzten wirklichen Anstieg der Tour, dann kannst du locker bergab in das Tal des Nervión rollen. So muss Fahrradinfrastruktur aussehen.

    In Bilbao angekommen fährst du bis zum bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Das Guggenheim Museum ist international bekannt und renommiert. Jahrelang war Bilbao eine Industriestadt, die kaum Touristen anzog. Dies änderte sich Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Mit zahlreichen städtebaulichen Maßnahmen wie dem Bau der Metrostrecke, die die Vorstädte mit dem Zentrum verbindet, und dem Bau zahlreicher anderer Großprojekte, wie dem Guggenheim Museum, wurde die Stadt in einen regelrechten Boom versetzt. So wurde Bilbao eine Stadt, die zahlreiche kulturbegeisterte Besucher anzieht.

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    709 km
  • Zeit
    47:32 Std
  • Höhenmeter
    9 820 m10 130 m

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