Der Malerweg – auf den Spuren der Künstler in der Sächsischen Schweiz

Wander-Collection von
komoot

Du erklimmst die letzten Metallstufen und trittst dann hinaus auf den schmalen Grat. Hier führt dich der Malerweg auf das schmale Felsplateau der Schrammsteine. Mit einer Hand am Geländer trittst du an den Abgrund und genießt die unglaubliche Aussicht auf die Landschaft der Sächsischen Schweiz, die sich vor dir eröffnet. Am anderen Elbufer entdeckst du den Lilienstein und die Festung Königsstein, in Richtung Westen ragt der Falkenstein aus dem Wald empor. Dazwischen fließt gemächlich die Elbe zwischen den hohen Klippen in Richtung Dresden.

Der Malerweg in der Sächsischen Schweiz ist einer der schönsten Wanderwege in ganz Deutschland. Die dramatische Sandsteinlandschaft wird dich bei jedem neuen Ausblick in ihren Bann ziehen, wie sie es schon seit hunderten von Jahren tut. Der Wanderweg folgt dem überlieferten Malerweg, über den Künstler wie Caspar David Friedrich, Ludwig Richter und Bernardo Bellotto die einzigartige Natur für sich erschlossen haben. Auf unzähligen Gemälden wurden die Klippen und Tafelberge festgehalten und du hast nun die Chance, auf den Spuren der großen Meister diese Motive selbst für dich zu entdecken. An 14 berühmten Orten im Nationalpark sind Schautafeln aufgestellt, auf denen die Bilder dieser Künstler und ihre Entstehungsgeschichte vorgestellt werden.

Auf acht Etappen wanderst du in einer großen Runde erst auf der rechten dann auf der linken Seite der Elbe entlang all der beeindruckenden Felsformationen. Der Malerweg ist hervorragend markiert und es finden sich immer wieder gemütliche Einkehrmöglichkeiten entlang der Etappen. Der Weg erstreckt sich insgesamt über eine Länge von 112 Kilometern und startet und endet in Pirna. Alle Etappen sind auch gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, daher kannst du dir auch deinen Lieblingsabschnitt als Tagestour auswählen und gleich loslegen.

Die Karte für den Malerweg in der Sächsischen Schweiz

Alle Etappen des Malerwegs

  • Schwer
    03:09
    11,8 km
    3,7 km/h
    120 m
    170 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Deine Wanderung auf den Spuren der großen Maler beginnt im kleinen pirnaischen Stadteil Liebethal. Das kleine Dorf stimmt dich innerlich auf deine gedankliche Zeitreise zur Blütezeit der sächsischen Fürsten ein. Der Malerweg führt oberhalb des wegen Steinschlaggefahr geschlossenen Liebethaler Grunds entlang weiter Felder über Mühlsdorf in Richtung Uttenwalde. Du kannst hier noch die weite Aussicht genießen, bevor es dann in den Schleifgrund hinein geht.

    Hier triffst du bereits auf hoch aufragende Felswände und es wird kühl und schattig auf deinem Weg. Nach dem berühmten Uttewalder Felsentor kannst du am Gasthaus Waldidylle eine Rast einlegen. Deine Wanderung folgt weiter dem Grundlbach in Richtung Elbe, wo du dann dein Etappenziel, die Stadt Wehlen, erreichst. Hier kannst du dich am Ufer von deiner Tour ausruhen und den Blick auf den Fluss genießen.

    Den Startpunkt der Wanderung erreichst du vom Bahnhof in Pirna mit der Buslinie G/L. Wenn du vom Etappenziel aus nach Hause reist, geht es für dich von Stadt Wehlen mit der Fähre an das andere Elbufer und von dort mit der S-Bahn zurück nach Pirna. Unter der Woche kannst du für die Rückreise auch den Bus 238 nach Pirna nehmen. Wenn du eine Mehrtageswanderung planst, findest du leicht eine Unterkunft in Stadt Wehlen. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Mittelschwer
    03:29
    11,3 km
    3,3 km/h
    440 m
    280 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine zweite Etappe führt dich heute zu einem der größten Highlights des Malerwegs: Die Basteibrücke. Der Weg dorthin führt zunächst einen steilen Anstieg hinauf, der dich aber mit einem ersten Panoramablick auf das Elbtal belohnt. Vorbei am Steinernen Tisch und der gleichnamigen Waldgaststätte geht es nun zur Bastei. Wenn du früh aufbrichst, hast du bessere Chancen, die berühmten Felsen ohne Trubel zu bewundern.

    Nach der grandiosen Aussicht folgst du dem Malerweg hinab zum Amselsee und weiter zum Amselfall. An der Amselfallbaude lohnt sich eine Rast und ein Besuch der kleinen Ausstellung zur Natur im Nationalpark. Als kleine Erinnerung kannst du dir hier auch Postkarten der Gemälde der großen Meister kaufen. Vom Amselfall geht der Weg durch dichten Wald und entlang hoher Felswände über Rathewalde in Richtung der Stadt Hohnstein. Kurz vor deiner Ankunft geht es durch die Wolfsschlucht über viele metallene Stufen hinab zum Fluss Polenz, wo du am Gasthaus Polenztal noch einmal Energie tanken kannst. Das letzte Stück deiner Wanderung führt unterhalb der mittelalterlichen Burg Hohnstein entlang. Wenn du noch genug Kraft hast, dann lohnt sich der Besuch der Burg und ihrer Ausstellungen.

    Nach Stadt Wehlen gelangst du vom Bahnhof Pirna mit der S-Bahn Linie 1. Vom Bahnhof Stadt Wehlen am linken Elbufer geht es mit der Fähre zum Startpunkt der Wanderung. Zurück nach Pirna kannst du den Bus 237 ab Hohnstein nehmen. Für Mehrtageswanderer stehen selbstverständlich auch Unterkünfte in Hohnstein zur Verfügung. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

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  • Schwer
    04:27
    15,0 km
    3,4 km/h
    420 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Bei dieser Etappe kommen einige Höhenmeter zusammen. Nach deinem Start in Hohnstein geht es durch hügeligen Wald entlang der allgegenwärtigen Sandsteinfelsen. Nach dem ersten Kilometer kannst du einen Abstecher in die Gautschgrotte machen. In der riesigen natürlichen Grotte wirst du dich winzig fühlen. Von dort an geht es auf und ab hinauf zur Aussicht am Brandstein. Der phänomenale Blick hat bereits viele Künstler zu ihren Gemälden inspiriert. Gönn dir eine Pause an der Brandbaude, bevor du dich an den langen und steilen Abstieg über die Brandstufen zum Tiefen Grundlbach machst.

    Von dort geht es ein Stück dem Bach folgend aufwärts zur Waitzdorfer Schänke. Wenn es dir an der Brandbaude zu voll war, dann ist hier nun der Zeitpunkt für eine Rast gekommen. Vorbei an der Aussicht des Michaelistagstein folgst du nun dem Malerweg über einen langen und gleichmäßigen Abstieg zum Fluss Sebnitz. Nach der Überquerung des Flusses erreichst du dein Etappenziel Altendorf.

    Hohnstein erreichst du vom Bahnhof Pirna mit dem Bus 237. Nach deiner Wanderung geht es ab der Haltestelle Altendorf – Erbgericht mit dem Bus 260 bis nach Sebnitz und dann weiter mit dem Bus 237 nach Pirna. Alternativ geht es mit dem Bus 260 nach Bad Schandau und dann weiter mit der S-Bahn Linie 1 nach Pirna. Auch in Altendorf finden Mehrtageswanderer Ferienwohnungen oder Pensionen. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Schwer
    05:36
    19,2 km
    3,4 km/h
    470 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf dieser Tour erwarten dich steile Anstiege, beeindruckende Felsen und phänomenale Aussichten. Durch die Dorfbachklamm geht es ab Altendorf vorbei am gewaltigen Falkenstein zum Schrammsteintor. Das Schrammsteintor ist ein schmaler Durchgang zwischen den hoch aufragenden Sandsteinfelsen, die bei Kletterern besonders beliebt sind.

    Aber auch ohne gefährliche Kletterei gelangst du über den Malerweg auf den Grat der Schrammsteine. Die Felsen ragen weit über den umliegenden Wald auf und dir ist eine atemberaubende Rundumsicht garantiert. Von hier oben wirkt der Falkenstein, den du zuvor passiert hast, wesentlich weniger riesig. Dein Weg verläuft weiter entlang dramatischer Klippen und führt dich zum kleinen Prebischtor. Von hier an geht es für dich hinab ins Kirnitzschtal und nach einem erneuten Aufstieg kommst du zur Himmelsleiter. Wenn du noch Reserven hast, kannst du dir hier die Zeit nehmen, die Leiter hinauf zu gehen und einen großartigen Aussichtspunkt zu genießen. Anschließend geht es nur noch ein kurzes Stück weiter bis zum Etappenziel Neumannmühle. Hier bietet sich die Berghütte Neumannmühle als bequemes Nachtlager für dich an, wenn du den Malerweg als Mehrtagestour absolvierst.

    Du erreichst Altendorf, den Startpunkt der vierten Etappe, mit verschiedenen Bussen ab Pirna und über S-Bahn und Bus über Pirna und Bad Schandau. Von Neumannmühle geht es nach deiner Wanderung mit dem Bus 241 zurück nach Pirna. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Mittelschwer
    04:35
    13,8 km
    3,0 km/h
    500 m
    600 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Bei dieser Etappe steht eine Bergbesteigung an, denn der Malerweg bringt dich hinauf auf den Großen Winterberg, den zweithöchsten Berg der sächsischen Schweiz. Von Neumannmühle aus startend, folgst du ein Stück dem Kirnitzschtal und machst dich dann auf den Aufstieg zum Großen Pohlshorn. Im Anschluss geht es über einen knackigen Abstieg hinab zum Fluss Kirnitzsch und weiter zum Gasthaus Zeughaus. Hier kannst du dich noch einmal stärken, bevor es weiter zum Großen Winterberg geht.

    Bei deinem Aufstieg passierst du noch die Goldsteinaussicht, an der du bei tollem Fernblick eine kurze Rast einlegen kannst. Oben am Großen Winterberg angelangt, erwartet dich das höchstgelegene Gasthaus der Sächsischen Schweiz mit seinem grandiosen Aussichtsturm. Sammle hier deine Kräfte und mach dich dann an den Abstieg nach Schmilka, deinem heutigen Etappenziel.

    Zur Startpunkt Neumannmühle gelangst du von Pirna aus mit Bus 241. Am Ende deiner Tour geht es mit der Fähre zum Bahnhof Schmilka am anderen Ufer und dann per S-Bahn nach Pirna. Alternativ suchst du dir eine der netten Unterkünfte in Schmilka aus, wenn es für dich am nächsten Tag direkt weiter geht. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Mittelschwer
    04:46
    16,3 km
    3,4 km/h
    490 m
    270 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Von Schmilka aus startest du mit der Fähre auf die andere Seite der Elbe und beginnst deine Wanderung in Richtung Schöna. Ein großer Teil der heutigen Strecke verläuft über hügelige Felder und Wiesen und du kannst in der Ferne schon die rechtselbischen Tafelberge bewundern.

    Der Malerweg führt dich heute durch verschiedene kleine Dörfer. Zwischen Krippen und Kleinhennersdorf geht es unterhalb des Kohlbornstein am Liethenbach entlang. Dort kannst du im Gasthaus in der historischen Liethenmühle eine Rast einlegen. Danach geht es hinauf auf den Papststein und den Gohrischstein. Beide Felsen sind berühmt für ihre umwerfenden Ausblicke auf das Elbtal und die umgebende Landschaft.

    Nach Schmilka kommst du bequem mit der S-Bahn von Pirna aus, um hier deine Wanderung zu beginnen. Nach Abschluss der Tour geht es von Gohrisch aus mit den Bussen 244a oder 244b zum Bahnhof Bad Schandau und von dort weiter mit der S-Bahn nach Pirna. Wie es sich für einen Kurort gehört, erwarten dich als Mehrtageswanderer natürlich auch verschiedene Unterkunftsmöglichkeiten. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Schwer
    05:16
    17,2 km
    3,3 km/h
    490 m
    610 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Gohrisch aus geht es für dich in Richtung des Tafelbergs Pfaffenstein. Über steile Holz- und Eisentreppen geht es durch das Nadelöhr nach oben auf den Gipfel. Von oben hast du einen großartigen Blick auf das Naturdenkmal Barbarine, eine schmale Sandsteinsäule die sich an der Seite des Pfaffensteins erhebt.

    Anschließend folgst du dem Malerweg hinab nach Königsstein und dann in einem strammen Anstieg direkt zur Festung Königsstein. Wenn du Lust hast, die Festung zu besichtigen, bietet es sich an, mindestens zwei Stunden dafür einzuplanen.

    Weiter geht es zu deinem Etappenziel Weißig über das Dorf Thümsdorf und entlang eines aussichtsreichen Wanderwegs oberhalb der Elbe.

    Nach Gohrisch kommst du am schnellsten mit der S-Bahn von Pirna nach Bad Schandau und dann weiter mit den Bussen 244a oder 244b. Nach deiner Tour geht es am schnellsten mit S-Bahn vom Bahnhof Kurort Rathen nach Pirna. Alternativ kannst du den Bus 241 nehmen. Als Mehrtageswanderer kannst du direkt in Weißig im Laasenhof unterkommen. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

  • Schwer
    04:02
    14,4 km
    3,6 km/h
    240 m
    330 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die letzte Etappe führt dich von Weißig in die historische Altstadt von Pirna. Du beginnst deine Etappe mit dem Aufstieg auf den Rauenstein. Vom gesicherten Gratweg aus eröffnen sich dir immer wieder traumhaft Ausblicke auf die Sächsische Schweiz. Genieße diese Momente und lasse die Landschaft am letzten Tag besonders auf dich wirken.

    Nach deinem Abstieg gelangst du ins Dorf Pötzscha, das direkt an der Elbe liegt. Hier bietet sich der Besuch im Robert-Sterl-Haus an. Im ehemaligen Wohnhaus von Robert Sterl, einem der wichtigsten deutschen Impressionisten, ist heute ein Kunstmuseum untergebracht.

    In Naundorf erwartet dich das Gasthof Schöne Höhe für eine Rast, bevor du dich über den Canalettoweg entlang der Elbe auf den Weg nach Pirna begibst.

    Um zum Start der letzten Etappe zu gelangen, kannst du mit der S-Bahn von Pirna zum Kurort Rathen fahren oder du nimmst den Bus 241 bis zur Haltestelle Thürmsdorf – Abzweig Weißig. Mehr Informationen zum ÖPNV und Fahrpläne findest du unter ovps.de/Service/Fahrplanauskunft/449

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