Auf dem Oberlausitzer Bergweg über erloschene Vulkane

Wander-Collection von
komoot
6-11 days
118 km
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Dein Blick schweift über die gleichmäßig geformten Berge in der Ferne, während du den einsamen Feldweg entlang schreitest. Gerade noch in dichtem Wald, verändert sich die Landschaft, sobald die Bäume den Blick freigeben. Der Weg führt dich an der tschechischen Grenze entlang, drüben Berge und Weiden, auf der deutschen Seite entdeckst du bald dramatische Felswände, die sich über die dichten Baumwipfel erheben. Du folgst dem Weg hinauf und oben auf dem Nonnenfelsen erwartet dich ein grandioser Ausblick über eine malerische Berglandschaft.

Unberührte Wälder, einzigartig geformte Bergrücken und kleine Dörfer in den dicht besiedelten, schmalen Tälern bilden das Landschaftsbild der Oberlausitz. Hier trifft das Lausitzer Bergland mit dem Zittauer Gebirge zusammen und bilden eine idyllische Mittelgebirgslandschaft. Der Oberlausitzer Bergweg führt dich über die schönsten Bergketten und durch die malerischsten Dörfer. In den kleinen Orten stehen unzählige gut erhaltene Umgebindehäuser, alte Bauernhäuser, die sich nur hier finden lassen.

Der Bergweg besteht aus neun Tagesetappen und dabei überwindest du auf der 120 Kilometer langen Strecke zwischen Neukirch und Zittau rund 2.600 Höhenmeter im Aufstieg. Entlang der Strecke findest du zahlreiche historische Gasthäuser, gemütliche Bergbauden und kleine Hotels. Dank Bahn, Bus und vor allem der Zittauer Dampflok-Eisenbahn sind alle Start- und Zielorte gut zu erreichen. So kannst du dir auch einzelne Etappen problemlos als Tagestouren planen oder nur einzelne Etappen für deine Mehrtageswanderung auswählen, zumal Dresden sowohl mit dem Auto als auch mit der Eisenbahn nur eine einstündige Anfahrt entfernt ist. Pack dir deinen Tagesrucksack und lass dich vom Zittauer Gebirge auf eine charmante Zeitreise in die letzten Jahrhunderte mitnehmen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Schwer
    06:29
    22,6 km
    3,5 km/h
    500 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe ist ein würdiger Auftakt zu deiner Wanderung durch die Berglandschaft der Oberlausitz.

    Du startest deine Tour am Bahnhof Neukirch Lausitz (West) und steigst hinauf auf den Valtenberg. Hier befindest du dich noch in der Landschaft des Lausitzer Berglandes und der Valtenberg ist der höchste Gipfel. Oben angekommen geht es hinauf auf den Aussichtsturm und vor dir breitet sich dein Wandergebiet der nächsten Tage aus. In Richtung Norden dehnt sich die Niederung der Lausitz aus, während in Richtung Westen und Süden die Hügel des Berglandes liegen. In Richtung Osten erhebt sich das Lausitzer Gebirge, über dessen Gipfel der Bergweg hinüberführt.

    Voller Vorfreude auf die nächsten Etappen folgst du dem Wanderweg hinab und auf urigen Waldwegen geht es an Ritas Waldhaus vorbei in Richtung der deutsch-tschechischen Grenze. Hier öffnet sich der Wald und gibt dir den Blick frei auf die unverbaute und malerische Landschaft: Weite Wiesen, dichte Wälder und markante Berge bis zum Horizont.

    Der Wanderweg folgt dem Grenzverlauf und schließlich erreichst du das Dorf Sohland an der Spree mit seinen alt-ehrwürdigen Häusern und Gassen.

    Den Startpunkt der Wanderung erreichst du mit dem RB 61 der Trilex Bahngesellschaft von Dresden und von Zittau. Der Bahnhof Neukirch Lausitz (West) ist nur eine Bedarfshaltestelle, gib dem Zugpersonal also rechtzeitig Bescheid, dass du aussteigen möchtest. Auch das Etappenziel Sohland ist an das Trilex-Bahnnetz angeschlossen und somit eignet sich die Tour auch perfekt als Tageswanderung.

    Mehr Infos und Fahrpläne unter laenderbahn.com/trilex

  • Schwer
    05:04
    17,5 km
    3,5 km/h
    450 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein zweiter Wandertag beginnt im idyllischen Sohland. Du folgst ein wenig dem Oberlauf der Spree und steigst hinter dem Stausee steil zum Gipfel der Kälbersteine hinauf. Der Wanderweg führt dich an wuchtigen Felsformationen vorbei, die hier oben zwischen den Bäumen im Wald liegen.

    Der Bergweg folgt weiter dem Kammverlauf und führt dich durch eine Senke hinauf zum Bieleboh. Auf dem Berg mit dem sorbischen Namen erwartet dich neben einer gemütlichen Bergbaude vor allem ein Aussichtsturm. Der Aufstieg lohnt sich, denn weit über den umgebenden Baumwipfeln wirst du mit einer spektakulären Fernsicht bis weit nach Tschechien hinein belohnt.

    Vom Bieleboh geht es hinab durch Beiersdorf und weiter am Steinklunsen entlang. Oben auf dem Steinklunsen findest du eine wuchtige Felswand. Zwischen Hahneberg und Fuchsberg geht es schließlich auf bequemen Waldwegen zum Etappenziel Neusalza-Spremberg.

    Auch der Bahnhof von Neusalza-Spremberg ist über den RB 61 mit Zittau und Dresden verbunden, daher kannst du hier problemlos deine Tour starten oder beenden.

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  • Schwer
    05:27
    19,9 km
    3,6 km/h
    330 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Dein dritter Tag startet im kleinen Städtchen Neusalza-Spremberg. Am Reiterhaus vorbei führt dich der Bergweg hinauf auf den Kuhberg und verläuft dann auf gleichbleibender Höhe über Waldpfade und Forstwege.

    Abseits der kleinen und zahlreichen Dörfer geht deine Tour heute ausschließlich durch dichte Wälder, nur ab und an kreuzt du einzelne Straßen. Bald stößt du auf eine Bahnstrecke. Du folgst ihr in Richtung Süden und erreichst dann drei kleine Teiche, in denen der Bach Bleichewasser seit vielen Jahren für die Trinkwasserversorgung der naheliegenden Dörfer aufgestaut wird.

    Hinter den Teichen erwartet dich das Waldstück Raumbusch. Der dichte Fichtenwald mit seinen kahlen und dunklen Stämmen ist Folge von Aufforstung, nur vereinzelt kannst du noch die ursprünglichen Birken und Eichen finden.

    Schließlich geht es zunächst über eine breite Forststraße und dann über Wanderwege hinauf auf den Kottmar. Der erloschene Vulkan stellt die östliche Grenze des Lausitzer Berglandes dar. Bei deinem Abstieg lässt du das Bergland langsam hinter dir und gelangst dann auf der nächsten Etappe in das angrenzende Zittauer Gebirge.

    Auch Eibau liegt an der Strecke der RB61 und du gelangst somit problemlos weiter nach Zittau oder Dresden.

    Da die Kottmarbergbaude immer noch geschlossen ist, gibt es auf dieser Tour keine Gaststätte, in der du deine Rast einlegen kannst. Unser Vorschlag: Versorg dich in Neusalza-Spremberg mit Proviant und such dir einfach unterwegs ein idyllisches Plätzchen für deine Pause aus.

  • Schwer
    07:18
    25,2 km
    3,5 km/h
    700 m
    480 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Am vierten Tag erwartet dich eine echte Bergetappe. Zunächst geht es auf dem Bergweg noch gemütlich von Eibau am MÜhlendorf Oderwitz vorbei. Früher standen hier zahlreiche Windmühlen und Wassermühlen, heute sind immerhin noch drei liebevoll sanierte Bockwindmühlen übrig geblieben. Die große historische Wassermühle ist sogar noch bis heute im Betrieb und kann besichtigt werden.Der Wanderweg verläuft dann über Felder und du hast immer wieder schöne Aussichten auf die umliegenden Berge und Hügel. Du passierst Leutersdorf, die einstige Heimat des Räuberhauptmanns Johannes Karasek. Karasek ging als unbarmherziger Räuber in die Geschichte ein, der Bevölkerung ist er aber als Volksheld in Erinnerung geblieben, der von den Reichen nahm um den Armen zu geben. Ein Stück von Leutersdorf entfernt erwartet dich am weißen Stein auch die Karasek-Höhle.Du verlässt das Waldstück Hofebusch und der Berweg führt dich nach Großschönau. Vom Hutberg oberhalb der Stadt hast du einen traumhaften Ausblick, bevor du durch die Straßen mit ihren urigen Häusern schlenderst.Nachdem du Großschönau verlassen hast, folgt nun endlich der Aufstieg ins Zittauer Gebirge. 400 Meter geht es hinauf auf den Weberberg, der über einen naturbelassenen Kammweg mit dem höchsten Berg des Zittauer Gebirges verbunden ist. Die Lausche ist ein erloschener Vulkan und bietet dir eine einmalige Panoramasicht von seinem Gipfelplateau. Der Abstieg vom Gipfel erfolgt durch natürlichen Bergwald aus Buchen, Fichten und Bergahorn, bevor du dein Etappenziel Waltersdorf an der tschechischen Grenze erreichst.Direkt an der Grenze steht die alte Wache, ein altes Grenzhaus. Direkt daneben findest du das erstklassige Hotel Rübezahlbaude.Auf deiner vierten Etappe hast du in den Dörfern Leutersdorf, Spritzkunnersdorf und Großschönau mehrere Möglichkeiten, um für eine Rast einzukehren. Alle Dörfer liegen direkt am Weg und du musst somit nur einen kleinen Umweg einplanen.

  • Schwer
    04:19
    14,1 km
    3,3 km/h
    400 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf deiner fünften Etappe geht es durch die schönsten Landschaften des Zittauer Gebirges.

    Der Oberlausitzer Bergweg führt dich als erstes über bequeme Wege zum berühmten Nonnenfelsen. Der langgezogene Sandsteinfelsrücken ragt hier aus dem Wald empor und die namensgebende Zinne erscheint in der Gestalt dreier Nonnen. Von hier oben kannst du einen Blick auf Jonsdorf und auch auf die Jonsdorfer Felsenstadt werfen. Die Felsenstadt ist ein ausgedehntes Sandsteinfelsengebiet. Da es jedoch unter Naturschutz steht, kann es nur aus der Ferne bewundert werden.

    Durch ein schmale Felsrinne geht es hinab zum Kurort Jonsdorf und von dort folgst du dem Weg hinauf auf den Hochwald, dem "Aussichtsturm des Zittauer Gebirges". Leg hier oben eine Rast bei der urgemütlichen Hochwaldbaude ein und genieße die einmalige Aussicht, bevor es weiter nach Oybin geht.

    Durch dichten Wald geht es stetig hinab in Richtung Etappenziel. Unterwegs passierst du weiter Gesteinsformationen, die hier im Wald versteckt liegen. Oybin liegt malerisch unterhalb des gleichnamigen Berges und du kannst hier zwischen den liebevoll sanierten Umgebindehäusern hindurch spazieren. Da die Etappe nicht so lang ist, kannst du dich sogar noch auf den Weg zur Burgruine machen, die oben auf den steilen Felswänden des Berg Oybin trohnt.

    In Oybin findest du verschiedene Unterkünfte, in denen du deine Nacht verbringen kannst. Außerdem ist der kleine Ort über die Zittauer Schmalspurbahn mit Zittau verbunden. Fast das gesamte Jahr verkehren hier mehrmals täglich historische Dampfzüge und rattern gemütlich durch die idyllische Berglandschaft.

    Mehr Infos zur Schmalspurbahn unter zittauer-schmalspurbahn.de

  • Schwer
    05:02
    18,4 km
    3,7 km/h
    210 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine letzte Etappe führt dich aus Oybin durch dichten Wald zum Scharfenstein. Der markant geformte Felsgipfel hat dem Berg auch den Namen "Oberlausitzer Matterhorn" eingebracht. Von hier oben hast du eine großartige Aussicht auf den Oybin, das gleichnamige Dorf und auf die Felswände des Ameisenberges.

    Wenn du dich satt gesehen hast, geht es auf dem Bergweg hinab zum Goldbach, wo du parallel zu den Gleisen der Schmalspurbahn durch das Tal wanderst. Zu beiden Seiten erheben sich die Berge und vereinzelt ragen die Spitzen von Sandsteinfelsen aus dem Wald hervor.

    Bevor du das Tal verlässt, kannst du noch eine Rast am Hotelrestaurant Teufelsmühle einlegen. Über Waldwege und entlang weiter Felder kommst du zum Grenzort Hartau. Du schlenderst an den kleinen Umgebindehäusern entlang und kurz nach dem Dreiländereck geht es hinein nach Zittau.

    Zittau erwartet dich mit seiner einmaligen historischen Altstadt und unzähligen denkmalgeschützten Gebäuden. Auf deinem Weg zum Bahnhof, dem letzten Etappenziel des Bergwegs, kannst du die Stadt auf dich wirken lassen. Die repräsentativen Gebäude erzählen aus einer Zeit, als Zittau noch eine reiche Handelsstadt war. Auf deiner Rückreise mit dem Zug kannst du deine Gedanken und Erinnerungen zu deiner Wanderung durch die idyllische Bergwelt der Oberlausitz ordnen, während die Landschaft gemächlich vor dem Fenster dahinzieht.

Collection Statistik

  • Touren
    6
  • Distanz
    118 km
  • Zeit
    33:39 Std
  • Höhenmeter
    2 590 m

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