In 7 Tagen auf dem Leine-Heide-Radweg an die Elbe

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komoot

Auf dem Leine-Heide-Radweg kannst du die gesamte Vielfalt der niedersächsischen Landschaften kennenlernen: bewaldete Berge, grüne Täler, weite Wiesen und hügelige Heidelandschaften. Von ihrer Quelle im Thüringer Eichsfeld begleitest du die Leine durch ihre weiten Täler und saftigen Niederungen. Nach 280 Kilometern mündet sie in die Aller und du setzt deine Radtour durch die Lüneburger Heide fort, bis du voller Stolz die Elbe überquerst und in der Hansestadt Hamburg dein Ziel erreichst. Auf den insgesamt 416 Kilometern und sieben Eppen des Leine-Heide-Radwegs erwarten dich abwechslungsreiche Landschaften, geschäftige Dörfer und malerische Fachwerkstädte. Du radelst durch die Mittelgebirgslandschaften von Thüringen und Niedersachsen, folgst der Leine durch ihre weiten Auwiesen, besuchst die Lüneburger Heide und radelst entlang von Mooren und Seen. Wenn du schließlich in Hamburg ankommst, hast du auf deiner Tour Niedersachsen einmal komplett von Süd nach Nord durchquert. Dank hervorragender Radwege, guter Beschilderung und geringer Steigung ist der Leine-Heide-Radweg eine echte Genusstour. Da der Weg durch zahlreiche kleine Dörfer und Städte führt, kannst du die längeren Etappen auch auf zwei Tage aufteilen und dir so mehr Zeit an den einzelnen Etappenzielen gönnen. Entlang des Radwegs gibt es eine gute Infrastruktur mit radlerfreundlichen Hotels, zahlreichen Restaurants und Cafés und sogar Fahrradwerkstätten. Alle Etappenziele des Leine-Heide-Radwegs sind problemlos mit dem Zug zu erreichen und so kannst du dir auch einzelne Etappen als Tagestouren aussuchen oder die gesamte Tour auf mehrere Wochenenden aufteilen.

Auf der Karte

Die Etappen des Leine-Heide-Radwegs

  • Mittelschwer
    03:05
    54,7 km
    17,8 km/h
    110 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Du startest deine Radtour im beschaulichen Ort Leinefelde im Norden von Thüringen. Aus mehreren Quellen entspringt hier die Leine, die dich über eine große Strecke auf deinem Fernradweg begleiten wird.

    Du verlässt die kleine Stadt und radelst entlang kleiner Dörfer durch die Hügellandschaft des Eichsfelds. Nach rund 17 Kilometern erreichst du Bad Heiligenstadt. Die Hauptstadt des Kreises Eichsfeld besticht durch ihre historische Altstadt und mit ihren großen Kirchen.

    Du folgst weiter dem Lauf der Leine und passierst weitere kleine Dörfer mit schönen Ortskernen und kurz hinter der Grenze von Thüringen zu Niedersachsen kannst du eine Rast am Rittergut Besenhausen einlegen.

    Nach deiner wohlverdienten Pause führt dich der Leine-Heide-Radweg über weite Felder in Richtung Norden. Mal verläuft der gut ausgebaute Radweg direkt am Ufer, mal wieder über weite Wiesen und Felder.

    Nach rund 55 Kilometern Strecke radelst du an den Uferwiesen der Leine entlang in die Universitätsstadt Göttingen, deinem heutigen Etappenziel. Wenn du noch genug Energie hast, kannst du dir noch die malerische Altstadt mit ihren unzähligen Fachwerkhäusern ansehen, bevor du dich zu deiner Unterkunft begibst.

    In den Dörfern und Städtchen entlang des Weges findest du zahlreiche Einkehrmöglichkeiten, so dass du deine Pausen genau nach deinen Wünschen einplanen kannst.

  • Mittelschwer
    04:21
    71,1 km
    16,3 km/h
    230 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    An deinem zweiten Tag geht es durch die beschauliche Landschaft des Leine-Berglands. Du verlässt Göttingen in Richtung Norden und radelst bei schöner Aussicht über die Leinewiesen. Die Leine fließt hier durch ein weites, grünes Tal und zu beiden Seiten kannst du in der Ferne bewaldete Hügelketten erblicken.

    Du passierst das barocke Gebäudeensemble des Klosterguts Marienstein bei Nörten-Hardenberg und danach führt dich der Leine-Heide-Radweg direkt am Flussufer entlang.

    Bei Northeim verlässt du den Lauf der Leine und nachdem du die Rhume, einen Nebenfluss der Leine, überquert hast, erreichst du die Northeimer Seenplatte. Die einstigen Baggerseen sind heute ein wichtiges Vogelschutzgebiet und Heimat für unzählige Wasservögel. Besonders Zugvögel machen hier auf ihren weiten Reisen Rast, bevor sie weiterfliegen. Der Weg führt dich am Rand des großen Naturschutzgebiets entlang und durch kleiner Dörfer weiter nach Einbeck.

    Hier lohnt sich ein Abstecher in die toll erhaltene Altstadt mit ihren zahlreichen Fachwerkhäusern. Nachdem du durch die schmalen Straßen geschlendert bist, kannst du dir anschließend ein Café oder Restaurant für eine gemütliche Pause aussuchen.

    Ab Einbeck wird das Leinetal schmaler und unterhalb von bewaldeten Bergen geht es am Leineufer weiter bis zum Etappenziel Alfeld.

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  • Mittelschwer
    04:29
    63,7 km
    14,2 km/h
    150 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Deine dritte Etappe startet in der Stadt Alfeld mit ihrer historischen Innenstadt. Hier kannst du noch ein wenig die Stadt erkunden, bevor du deine heutige Tour startest.

    Du verlässt die Stadt und überquerst die Leine. Am anderen Ufer folgst du dem Leine-Heide-Radweg in Richtung Norden. Zunächst erheben sich zu beiden Seiten des Leinetals noch bewaldete Hügel, doch bald wird die Landschaft flacher. Hier geht es nun über die weiten und saftigen Auwiesen der Leine. Im Frühling und Frühsommer werden die Wiesen regelmäßig überschwemmt. Um dem entgegenzuwirken wurden Deiche und Überlaufteiche entlang des Flusslaufs angelegt.

    Nachdem du Gronau und Elze passiert hast, schlängelt sich der Radweg zwischen der Leine und zahlreichen Teichen und Seen hindurch. Viele dieser Teiche sind ehemalige Kiesabbaugebiete, die nach ihrer Stilllegung aufwändig renaturiert wurden. Die größten Baggerlöcher sind die Koldinger Seen. Diese stehen heute unter Naturschutz und von einem Aussichtsturm kannst du Wasservögel in ihrer neuen Heimat beobachten.

    Von den Koldinger Seen aus windet sich der Radweg entlang des Leineufers über grüne Wiesen und entlang des Maschsees hinein in die Innenstadt von Hannover.

    In Alfeld kannst du dich morgens mit Proviant für deine Etappe versorgen oder du planst eine Rast in Gronau, Elze oder Sarstedt ein. Die Städte liegen entlang der heutigen Route und auf einem kleinen Umweg findest du dort verschiedene Gasthäuser, Bäckereien oder Cafés.

  • Schwer
    04:31
    64,7 km
    14,3 km/h
    180 m
    210 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Der vierte Tag auf dem Leine-Heide-Radweg startet für dich in Hannover. Der Radweg führt dich entlang der Leine aus der Stadt hinaus. Der Fluss schlängelt sich hier über grüne Wiesen zwischen den Häusern entlang. Obwohl du noch nicht die Stadtgrenze überquert hast, radelst du bereits durch friedliche Natur.

    Bald lässt du die Geräusche der Stadt vollständig hinter dir und es geht über die weiten Wiesen der Norddeutschen Tiefebene. Während sich die Leine gemächlich durch die Landschaft windet, passierst du kleine Dörfer und genießt den weiten Blick. Entlang der Leine finden sich auf diesem Abschnitt immer wieder moorige Wiesen, die auch im Sommer feucht bleiben – die Leinenmaschen. Diese Moorwiesen sind ein wichtiger Lebensraum für Amphibien und Insekten. Da der Untergrund dauerhaft feucht ist, verläuft der Leine-Heide-Radweg hier meist mit einigem Abstand vom Flussufer.

    Entlang der Feuchtwiesen geht es schließlich bis zu deinem Etappenziel Schwarmstedt.

    Die Dörfer entlang der heutigen Route sind ziemlich klein, entsprechend knapp fällt die Auswahl an Gasthäusern oder Restaurants aus. Die besten Chancen hast du in Wulfelade nach rund 40 Kilometern. Ansonsten versorgst du dich am besten vor deiner Abfahrt mit ausreichend Proviant und machst eine Pause am Wegesrand.

  • Mittelschwer
    03:32
    53,3 km
    15,1 km/h
    200 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am fünften Tag auf deiner Radtour steht ein erster Abschied an. Kurz nach deinem Start in Schwarmstedt mündet die Leine in die Aller. Ein Stück verläuft der Leine-Heide-Radweg noch entlang des Flusses, doch ab dem kleinen Flecken Ahlden geht (oder fahrt) ihr schließlich getrennte Wege.

    Ab Ahlden führt dich der Radweg in den südlichsten Teil der Lüneburger Heide, in die Heidmark. Auch wenn es hier nur noch wenige typische Heideflächen gibt, erwartet dich eine besondere Landschaft. Die Radwege führen dich heute durch eine friedliche Hügellandschaft, kleine Waldstücke und weite Felder wechseln einander ab.

    Nach rund 30 Kilometern Strecke erreichst du die kleine Stadt Bad Fallingbostel. Hier kannst du den Hof der Heidmark, einen typischen Heidehof, besichtigen und anschließend in einem der Restaurants oder Cafés eine Pause einlegen.

    Über die niedrigen Hügel der Südheide geht es schließlich weiter Richtung Etappenziel. Ab dem kleinen Ort Dorfmark verläuft der Radweg parallel zur Böhme durch einen lichten Wald. Auf guten Radwegen erreichst du zufrieden dein Etappenziel Soltau. Hier kannst du dich in der Soltau Therme für deine bisher zurückgelegte Strecke verwöhnen, bevor du dein Nachtlager aufsuchst.

  • Mittelschwer
    04:46
    66,0 km
    13,8 km/h
    350 m
    340 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die sechste Etappe steht ganz im Zeichen der Heidelandschaft. Auf der heutigen Tour durchquerst du in einer großen Schleife die malerische Landschaft des Naturschutzgebiets Lüneburger Heide.

    Du startest deine Tagesetappe in Soltau und du fährst über Wiesen, durch Wälder und entlang von Feldern. Du passierst Neuenkirchen und an der Grenze zum Naturschutzgebiet erreichst du das beeindruckende Pietzmoor. Wenn du Glück hast, kannst du in der eindrucksvollen Moorlandschaft sogar ein seltenes Birkhuhn oder eine ruhende Sumpfohreule entdecken.

    Nach dem Pietzmoor erwartet dich die berühmte Hügellandschaft der Heide. Der Radweg führt dich durch urige Wälder und über weite Wachholderheiden in die kleinen Heidedörfer Niederhaverbeck, Wilsede, Undeloh und Wesel. Jedes der Dörfer hat seinen eigenen Charme und du solltest unbedingt ein wenig Zeit einplanen, die kleinen Orte zu erkunden.

    Nördlich von Wesel radelst du weiter über die Heide und verlässt schließlich wieder das Naturschutzgebiet. Hier werden die Heideflächen wieder kleiner und der Radweg führt dich über weite Felder bis zu deinem Etappenziel Buchholz in der Nordheide.

  • Mittelschwer
    02:51
    44,6 km
    15,6 km/h
    230 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am siebten Tag steht das große Finale an. Mit 43 Kilometern ist die letzte zugleich auch die kürzeste Etappe. Dafür erwartet dich nach den sechs Tagen in der idyllischen Landschaft von Niedersachsen ein kleiner Kulturschock in der Großstadt.

    Die ersten 15 Kilometer führen dich aber erstmal noch durch friedliche Natur. Kurz nach deinem Start in Buchholz führt dich der Leine-Heide-Radweg hinein in den Regionalpark Rosengarten. Der Park ist ein großes Waldgebiet mit Buchen, Fichten und Eichen. Auf schmalen Waldwegen kannst du in Ruhe zwischen den Bäumen hindurchradeln. Dabei geht es nochmal ein wenig bergauf, denn der Rosengarten gehört zu dem Höhenzug Harburger Berge, die sich rund 150 Meter über dem flachen Umland erheben.

    Vor der Hamburger Stadtgrenze kannst du noch einen Stopp im kleinen Ehestorf einlegen, um dich von den Heidedörfern zu verabschieden. Anschließend überquerst du die Autobahn A7 und erreichst den Hamburger Stadtteil Harburg. Du schlängelst dich durch bis zum Harburger Binnenhafen und radelst dann auf perfekt ausgebauten Radwegen über die Elbbrücken hinein in die riesige Hansestadt. Dank des Radwegs 'Hamburger Loop' kommst du dabei kaum mit dem Straßenverkehr in Kontakt.

    Nach der Überquerung der Neuen Elbbrücke führt dich der letzte Abschnitt bis zum beeindruckenden Hamburger Bahnhof. Wenn du hier auf dem geschäftigen Bahnhofsvorplatz stehst und die letzten Tage Revue passieren lässt, dann darfst du zu Recht stolz auf dich sein. 400 Kilometer von Thüringen bis zur Hansestadt Hamburg, das ist eine tolle Leistung.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    418 km
  • Zeit
    27:36 Std
  • Höhenmeter
    1 460 m

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