Der Rheinburgenweg – 13 Etappen pure Rheinromantik

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Zwischen Bingen im Süden und Bonn im Norden hat der Rhein im Laufe der Jahrtausende auf seinem Weg durch das rheinische Schiefergebirge eine tiefe Schneise hinterlassen – das Mittelrheintal. Beide Seiten des Flusses werden von kleinen Dörfern und vor allem von unzähligen mittelalterlichen Burgen gesäumt. In 13 Etappen führt dich der Rheinburgenweg von Remagen aus mitten durch das UNESCO-Weltkulturerbe Oberer Mittelrhein. Auf deiner Wanderung am linken Rheinufer kannst du die spannende Geschichte des Rheintals und seiner Bewohner hautnah entdecken. Die spannenden Burgruinen und die vielen Sagen, die sich um das Rheintal rankten, inspirierten zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch Dichter, Schriftsteller und Maler. So viele Künstler reisten zum Rhein, schrieben dort Gedichte und erschufen Gemälde, das innerhalb kürzester Zeit von der Epoche der Rheinromantik gesprochen wurde.

Der offiziell beschilderte Rheinburgenweg beginnt am Rolandsbogen in Remagen und führt dich dann auf einer Strecke von rund 210 Kilometer bis hinab nach Bingen. Dabei überwindest du rund 5.500 Höhenmeter im Auf- und Abstieg. Die einzelnen Etappen sind zumeist zwischen 15 und 20 Kilometer lang und dank gut ausgebauter Wanderwege auch für sportliche Gelegenheitswanderer geeignet. Selbstverständlich kannst du den Rheinburgenweg auch in entgegengesetzter Richtung laufen oder dir bloß deine Lieblingsabschnitte auswählen.

Unterwegs wanderst du durch unberührte Wälder, genießt herrliche Aussichten auf die steilen Hänge des Rheintals und tauchst ein in die uralte Besiedlungsgeschichte des Mittelrheins. Schon die Römer transportierten ihre Waren auf dem Rhein flussaufwärts und flussabwärts, da die umgebenden Gebirgslandschaften von Eifel, Hunsrück, Taunus und Siebengebirge schlicht zu unwegsam waren. Um die Schiffe vor Angreifern zu schützen, wurden Kastelle an strategischen Punkten errichtet. Nachdem sich die Römer zurückgezogen hatten, folgten die mittelalterlichen Fürsten und Bischöfe ihrem Vorbild. Um ihren Herrschaftsbereich zu sichern, ließen sie Wachtürme, Zollfesten und Ritterburgen an den steilen Hängen des Rheintals errichten. Obwohl zahlreiche Burgen in Kriegen beschädigt oder zerstört wurden, kannst du heute immer noch viele gut erhaltene Burgen und Ruinen besichtigen.

An allen Etappenzielen findest du eine gute Auswahl an unterschiedlichen Unterkunftsmöglichkeiten. Da der Rheinburgenweg durch eine beliebte Urlaubsregion führt, solltest du idealerweise alle Übernachtungen im Vorraus reservieren. Sollten in einem der kleineren Orte doch mal alle Zimmer ausgebucht sein, auch kein Problem – an jedem Etappenziel gelangst du mit Bus und Bahn problemlos in den nächsten Nachbarort.

Eine Besonderheit macht den Rheinburgenweg auch für Wochenendwanderer besonders interessant. Fast alle Start- und Zielpunkte liegen direkt an der Strecke der Mittelrheinbahn RB26. Die RB26 fährt im Stundentakt von Köln nach Mainz und hält unterwegs in den vielen Städten und Dörfern im Mittelrheintal. Somit kannst du jede einzelne Etappe auch problemlos als Tageswanderung absolvieren. Nur die Etappenziele Bassenheim (Etappe 4), Winningen (Etappe 5) und Gerhardshof (Etappe 12) werden nicht von der Mittelrheinbahn angefahren. Von Bassenheim gibt es jedoch eine regelmäßige Busverbindung nach Koblenz und auch von Winningen aus bringt dich die Moseltalbahn bis zum Koblenzer Hauptbahnhof. Ausschließlich Gerhardshof ist nicht ans öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen. Mit einem Taxi kannst du aber auch von dort schnell zum nächsten Bahnhof gelangen.

Fahrpläne der Mittelrheinbahn findest du unter mittelrheinbahn.de.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    04:35
    15,8 km
    3,4 km/h
    410 m
    410 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deiner ersten Etappe ist der Bahnhof Rolandseck. Nur wenige Schritte sind es hinab zum Rheinufer. Hier wirst du mit einer ersten Aussicht verwöhnt: Vor dir liegt die Insel Nonnenwerth mitten im Rhein, am rechten Ufer türmt sich das Siebengebirge auf und am linken Ufer erblickst du hoch oben den Rolandsbogen. Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg stehst du selbst am Rolandsbogen und genießt das herrliche Panorama. Hier beginnt nun offiziell deine Wanderung auf dem Rheinburgenweg.Bergauf und Bergab windet sich der Wanderpfad über die Hänge am linken Rheinufer. Du folgst dem Pfad durch dichte Wälder bis nach Oberwinter. Wenn du Lust hast, kannst du hier einen Abstecher in die Altstadt machen und dort in einem der Gasthäuser einkehren. Anschließend folgst du dem Rheinburgenweg hinab ins Unkelbachtal. Dort liegt auch das gleichnamige Fachwerk-Dörfchen Unkelbach.Nun geht es wieder hinein in den Wald. Du übersteigst eine Bergkuppe, wanderst hinab ins stille Calmuthtal und steigst wieder auf zum Wohnplatz Waldschlösschen. Hier befindet sich auch ein kleiner Waldsee, an dessen Ufer einige Bänke zu einer Pause einladen. Vom See aus führt dich der Rheinburgenweg bergab nach Remagen, deinem heutigen Etappenziel.

  • Mittelschwer
    04:28
    15,8 km
    3,5 km/h
    320 m
    330 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zweite Etappe auf dem Rheinburgenweg beginnt in Remagen. Durch ein ruhiges Wohngebiet mit Einfamilienhäusern geht es stadtauswärts und direkt im Anschluss steigst du auf Waldwegen zum Victoriaberg auf. Oben angekommen kannst du die Ruine der Waldburg zwischen den Bäumen erkennen. Die Waldburg wurde 1896 als Hotel errichtet, musste aber in den 1970er Jahren aufgrund zu geringer Gästezahlen geschlossen werden. Seitdem verfällt das romantische Gebäude.Du folgst dem Rheinburgenweg über eine bewaldete Anhöhe und steigst dann ins Ahrtal hinab. Du passierst Bad Bodendorf und wanderst entlang der Ahr weiter bis nach Sinzig. In beiden Orten findest du Cafés und Gasthäuser, die sich perfekt für eine gemütliche Rast anbieten. Noch bevor du die Mündung der Ahr in den Rhein erreichst, verlässt du das Ahrtal und steigst zum Trotzenberg auf. Der Weg steigt stetig an und auf deinem Weg nach oben erwarten dich schöne Ausblicke ins Ahrtal.Oberhalb von Bad Breisig, dem heutigen Etappenziel, kannst du noch einmal an einem besonders schönen Rastplatz eine Pause einlegen. Nimm Platz auf einer hölzernen Hollywood-Schaukel und genieße die malerische Aussicht ins Rheintal. Nach deiner Rast geht es in Serpentinen steil hinab nach Bad Breisig.

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  • Schwer
    06:43
    22,1 km
    3,3 km/h
    730 m
    740 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Bad Breisig aus startend, folgst du dem Wanderweg direkt an den grünen Hängen des Rheintals entlang. Nachdem du das schmale Vinxtbachtal durchquert hast, geht es hinauf zur Reutersley. Hoch oben über dem Rhein hast du hier eine fabelhafte Aussicht. Anschließend führt dich der Weg hinab nach Brohl-Lützing. Am Stadtrand entlang verläuft der Wanderweg weiter in Richtung Eselspfad.Hier geht es nun auf einem schmalen und felsigen Weg hinauf zur Hohen Buche, einem ehemaligen Vulkan am Rande des Rheintals. Oben am bewaldeten Gipfel kannst du die deutlichen Spuren eines römischen Steinbruchs erkennen. Über viele hunderte Jahre wurde an dieser Stelle Basalt gebrochen und als Baumaterial weiterverwendet.Von der Hohen Buche aus windet sich der Weg durch ein Tal abwärts, um dann wieder durch einen dichten Wald zum Hochkreuz anzusteigen. Das Hochkreuz markiert den höchsten Punkt der heutigen Etappe. Hier verlässt du den Wald und wanderst über weite Felder sanft bergab nach Andernach.

  • Mittelschwer
    04:37
    16,9 km
    3,7 km/h
    300 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zwischen Andernach und Koblenz durchfließt der Rhein eine weite, dicht besiedelte Talsenke. Daher verlässt du auf der vierten Etappe des Rheinburgenwegs in Andernach das Rheinufer und wanderst in einer großen Schleife über weite Hügellandschaften in der Vulkaneifel.Am Rande von Andernach führt dich der Wanderweg hinaus auf weite, sanft gewellte Felder und Weiden. Während du hier entlang wanderst, genießt du einen herrlichen Fernblick auf die umgebende Landschaft. Du erreichst Miesenheim, wo du eine gute Auswahl an Restaurants und Imbissen vorfindest. Nach einer Pause überquerst du die Nette und wanderst dann auf Feldwegen weiter in Richtung Bassenheim.Kurz vor Bassenheim kreuzt du die Autobahn und erreichst schließlich dein heutiges Etappenziel.Bassenheim ist einer der zwei Etappenziele auf dem Rheinburgenweg, die nicht an einer Zugstrecke liegen. Von hier aus bringt dich die Buslinie 353 aber auch ganz bequem in einer 30-minütigen Fahrt bis zum Hauptbahnhof in Koblenz.Fahrplanauskünfte erhältst du unter vrminfo.de

  • Mittelschwer
    04:32
    15,8 km
    3,5 km/h
    330 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Frisch ausgeruht, startest du deine fünfte Etappe in Bassenheim. Auf Feldwegen geht es einmal rund um die kleine Stadt herum. Du wanderst heute über eine hügelige Hochfläche, auf der sich Waldstücke und Feldabschnitte abwechseln. Am Belltalbach entlang steigst du in Richtung Mosel ab, von der die Hochfläche am Südrand begrenzt wird. Bevor du die Mosel erreichst, geht es auf schmalen Serpentinenpfaden wieder steil aufwärts. Die Mosel hat an dieser Stelle ein dramatisches Tal in die Landschaft geschnitten und der Rheinburgenweg verläuft direkt oberhalb des Flusses am steilen Nordhang. Auf dem Wanderweg hast du einen fantastischen Blick auf die Mosel, auf die unendlichen Weinberge und vor allem auf die beeindruckende Moseltalbrücke. Der Wanderweg führt dich an einer Autobahnraststätte mit Aussichtspunkt vorbei und dann direkt unter der Brücke hindurch.Anschließend geht es gleichmäßig bergab nach Winningen an der Mosel, deinem heutigen Etappenziel. Der Weg verläuft zunächst noch oberhalb der Mosel und schlängelt sich dann durch ein schmales Nebental hinab in den gemütlichen Weinort.Von Winningen an der Mosel fährt dich die Regionalbahnlinie RB81 ganz bequem weiter bis nach Koblenz.Den Fahrplan findest du unter bahn.de/moseltalbahn/view/fahrplan/uebersicht.shtml

  • Schwer
    05:25
    19,3 km
    3,6 km/h
    380 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In Winningen an der Mosel beginnt die sechste Tagesetappe auf dem Rheinburgenweg. Zunächst wanderst du mitten durch weitläufige Weinberge oberhalb der Mosel. Über Feldwege, durch kleine Waldstücke und entlang weiterer Weinberge führt dich der Wanderweg bis nach Güls. Hier überquerst du auf der alten Brücke die Mosel. Auf der anderen Seite angekommen, wanderst du am Flusslauf entlang weiter nach Süden.Der Weg verläuft hier durch einen dichten Wald, aber an verschiedenen Stellen gibt es Rastplätze mit tollem Ausblick ins tiefe Moseltal. In einer weiten Schleife überquerst du nun einen bewaldeten Höhenzug. Auf der anderen Seite des Bergrückens erreichst du wieder das malerische Rheintal.Vom Plateau am Rittersturz genießt du einen fantastischen Blick ins Rheintal, hinab auf Koblenz, das Deutsche Eck und auf die dahinter aufragende Festung Ehrenbreitenstein. An der Rheinuferpromenade entlang wanderst du weiter bis ins Zentrum von Koblenz.

  • Schwer
    05:42
    19,7 km
    3,5 km/h
    470 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zu Beginn der siebten Etappe steigst du auf bereits bekannten Wegen von Koblenz auf zum Rittersturz. Hoch oben über dem Rhein führt dich der Rheinburgenweg dann auf guten Wanderwegen direkt an der Hangkante entlang – fantastische Aussichten sind hier garantiert.Der Wanderweg schlängelt sich weiter am Rheintal entlang, bis du schließlich zum Schloss Stolzenfels gelangst. Für Wanderer auf dem Rheinburgenweg ist die Besichtigung des Schlosses ein Muss. Die gewaltige Schlossanlage wurde auf den ruinösen Überresten der ursprünglichen Burg errichtet und gilt heute als das wichtigste Bauwerk der Rheinromantik. Das prachtvolle Schloss wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Auftrag des preußischen Kronprinzen errichtet. Gestaltet wurde sie nach dem idealisierten Bild einer mittelalterlichen Höhenburg. Die Schlossanlage kann von Februar bis November besichtigt werden.Nach dem Abstecher zum Schloss steigst du nun zum höchsten Punkt der heutigen Etappe auf. Hier findest du Spuren eines Bauwerks aus noch älteren Zeiten. Auf einer Lichtung im Wald wurden die Grundmauer eines römischen Merkurtempels freigelegt. Umfangreiche Infotafeln erläutern dir den aktuellen Forschungsstand.Vom Merkurtempel aus schlängelt sich der Rheinburgenweg gemächlich hinab zu deinem heutigen Etappenziel Rhens.

  • Mittelschwer
    04:54
    16,9 km
    3,4 km/h
    430 m
    430 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt deiner achten Etappe ist Rhens am Rhein. Von hier aus steigt der Rheinburgenweg sanft hinauf zum Gedeonseck. Bei deinem Aufstieg wanderst du auf stillen Pfaden durch urwüchsige Wälder.Kurz bevor du das Gedeonseck erreichst, triffst du auf den Aussichtspunkt Vierseenblick. Von den umgebenden Berghängen wird der Rhein aus dieser Perspektive scheinbar in vier Seen unterteilt. Wenige Meter später stehst du schließlich am Gedeonseck. Hier breitet sich die berühmte Bopparder Rheinschleife direkt unter dir aus – mit Sicherheit einer der schönsten Ausblicke ins Rheintal. Nach einer Pause an der Gaststätte geht es weiter nach Boppard.Jetzt musst du dich entscheiden: steigst du zu Fuß nach Boppard ab oder fährst du gemütlich mit dem Sessellift ins Tal? Die Bergstation des Sessellifts liegt direkt am Wanderweg, so kannst du dich auch ganz spontan entscheiden. In Boppard lohnt sich ein Besuch der gemütlichen Altstadt, bevor du deine Wanderung nach Bad Salzig fortsetzt. Auf deinem weiteren Weg übersteigst du einen flachen Höhenzug und erreichst schließlich dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    05:43
    19,3 km
    3,4 km/h
    560 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die neunte Etappe des Rheinburgenwegs beginnt in Bad Salzig. Nachdem du die Stadt verlassen hast, führt dich der Wanderweg auf Waldpfaden hinauf zum Aussichtspunkt 'Betende Nonne'. Um den Aussichtspunkt rankt sich eine mittelalterliche Legende – vor Ort erfährst du auf einer Tafel alles über diese Geschichte. Aber auch ganz ohne Sagen und Legenden kannst du die tolle Aussicht auf das Rheintal genießen.In stetem Auf und Ab führt dich der Rheinburgenweg weiter hinauf zum kleinen Dorf Holzfeld. Auf deinem Weg dorthin passierst du mehrere schöne Aussichtspunkte, die mit Bänken, Liegen und Hütten zu gemütlichen Pausen einladen. Von Holzfeld aus senkt sich der Wanderweg wieder gleichmäßig hinab Richtung Tal.Gegenüber von der berühmten Burg Maus erwartet dich der spannendste Abschnitt der heutigen Wanderung. Hier führt ein schmaler Felsenpfad am steilen Hang des Rheintals entlang. Da der Weg gut ausgebaut ist, brauchst du dir deswegen aber keine Sorgen zu machen. Nachdem du diesen Abschnitt gemeistert hast, geht es einmal durch das Gründelbachtal. Du steigst aus dem Tal auf, schon erwartet dich ein ganz besonderer Höhepunkt des Rheinburgenwegs. Gegenüber der beiden Burgen Katz und Maus steht hier die gewaltige Burganlage Rheinfels. Selbst als Ruine ist der riesige Bau immer noch absolut beeindruckend und in jedem Fall einen Besuch wert.Nach deiner Runde durch die Burg ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel St. Goar.

  • Schwer
    02:44
    8,92 km
    3,3 km/h
    240 m
    300 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zu Beginn der zehnten Etappe des Rheinburgenwegs steigst du von St. Goar zum berühmtesten Felsen des Rheintals auf. Genau gegenüber von deiner heutigen Wanderroute liegt der nahezu senkrechte Loreley-Felsen. Mit den schönsten Blick auf die Loreley genießt du von der Aussichtsterrasse an der Gaststätte Maria Ruh, doch bereits beim Weg dorthin eröffnen sich dir immer wieder tolle Ausblicke.Nach einigen Fotos von der berühmten Aussicht setzt du deine Wanderung auf dem Rheinburgenweg fort. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede schlängelt sich der Wanderweg oberhalb des Hangs am Rheintal entlang. Nach rund der Hälfte der heutigen Strecke beginnt der Oelsbergsteig. Der abgesicherte Felsenpfad ist ein echter Traumabschnitt. Eisentritte, Leitern und Drahtseile sorgen für zusätzliche Sicherheit, während du auf dem schmalen Pfad langsam in Richtung Oberwesel absteigst. Dank der guten Absicherung ist der Pfad auch für sportliche Kinder geeignet.Vom Ende des Oelsbergsteigs wanderst du dann etwas oberhalb des Rheinufers weiter bis zum Etappenziel Oberwesel.

  • Mittelschwer
    04:03
    14,0 km
    3,4 km/h
    350 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Schon kurz nach dem Start in Oberwesel erreichst du die erste Burg auf der elften Etappe. Auf einer Anhöhe über der Stadt thront hier die Schönburg. Die perfekt erhaltene Burg kann zum Teil im Rahmen eines Museums besichtigt werden. Die restliche Burg beherbergt heute hingegen ein Hotel.Von der Schönburg aus schlängelt sich der Rheinburgenweg gemächlich an der Hangkante aufwärts. Heute führt dich der Wanderweg an einer der ausgefallensten Burgen des Rheintals vorbei. Mitten im Rhein steht die Burg Pfalzgrafenstein, auch bekannt als Pfalz bei Kaub. Die Burg ist wie ein Schiff geformt und besonders bei Hochwasser scheint sie auf dem Rhein zu schwimmen. Vom Wanderweg aus hast du mehrmals einen tollen Blick auf die Burganlage.Ein Stück flussaufwärts macht der Rhein eine Biegung und die Burg Pfalzgrafenstein verschwindet wieder aus deinem Blickfeld. Über Felder und Weinberge wanderst du nun gemütlich bergab zu deinem Etappenziel Bacharach.In Bacharach übernachtest du übrigens sowohl stilvoll als auch günstig in der Jugendherberge in Burg Stahleck. Die Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert und eine Übernachtung ist ein toller Höhepunkt auf dem Rheinburgenweg.

  • Schwer
    06:20
    20,9 km
    3,3 km/h
    780 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zwölfte Etappe des Rheinburgenwegs führt normalerweise von Bacharach nach Trechtingshausen. Da die Wanderwege im Umkreis von Trechtingshausen aber bereits seit geraumer Zeit aufgrund von Unwetterschäden unpassierbar sind, gibt es hier eine offizielle Umleitung nach Gerhardshof. Von dort aus startet dann auch die dreizehnte Etappe.Von Bacharach aus wanderst du an der Burg Stahleck und der alten Stadtmauer vorbei. Der Rheinburgenweg steigt durch ein Waldstück und über Weinberge sanft an, schlängelt sich um ein kleines Seitental herum und führt dich schließlich wieder an die Hangkante. Am anderen Ufer kannst du hier die kleine Ruine der Burg Nollig oberhalb von Lorch entdecken.Nachdem du das schmale Gailsbachtal, ein Seitental des Rheintals, durchquert hast, wanderst du ein Stück bergauf. Während des Aufstiegs kannst du einen Blick auf die Burg Fürstenberg werfen. Diese steht auf einer Anhöhe oberhalb des Gailsbachtals. Mit dem rustikalen Bergfried und den zinnenbewehrten Mauern ergibt die Ruine das perfekte Bild einer mittelalterlichen Ritterburg.Zwei weitere Burgen liegen heute noch am Wegesrand. Die nächste ist Burg Hohneck. Die kleine Burganlage befindet sich in Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden. Die stattliche Burg Sooneck hingegen ist für Besucher zugänglich. Auf einer Führung kannst du die Burg besichtigen und anschließend in der Burgschänke die Aussicht auf den Rhein genießen.Von der Burg Sooneck aus schlängelt sich der Rheinburgenweg durch den Wald bis zum Etappenziel Gerharsdhof. Das winzige Dorf Gerhardshof ist das einzige Etappenziel auf dem Rheinburgenweg, das nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Allerdings findest du vor Ort die gemütliche Pension Waldfrieden, in der du übernachten kannst. Alternativ kannst du dir unter 06721 - 356 49 ein Taxi bis nach Trechtingshausen bestellen.Infos zur Pension Waldfrieden findest du unter gerhardshoefe.de.

  • Mittelschwer
    03:15
    11,6 km
    3,6 km/h
    150 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Da der reguläre Rheinburgenweg zwischen Trechtinghausen und Bingen an vielen Stellen wegen Sturmschäden unpassierbar ist, führt dich die offizielle Umleitung von Gerhardshof auf stillen Waldwegen zum Etappenziel.Deine dreizehnte und letzte Etappe auf dem Rheinburgenweg beginnt in Gerhardshof. Der Wanderweg schlängelt sich sanft bergauf zum bewaldeten Gipfel des Schläglebergs. Von hier aus verläuft die Etappe für den restlichen Tag die meiste Zeit nur noch bergab. Zunächst folgst du für ein kurzes Stück dem Lauf des Morgenbaches und biegst dann nach rechts auf den Waldgeisterpfad ab.Hier haben verschiedene Künstler Gesichter und Fratzen in Bäume geschnitzt. Manche erkennst du sofort, bei anderen musst du mehrmals hinsehen. Du folgst dem Wanderweg weiter durch den Wald, bis du auf den Kreuzbach triffst. Dieser plätschert durch ein idyllisches Tal bergab in Richtung Rhein. Du spazierst am Bachlauf entlang, bis du das Forsthaus Heiligkreuz erreichst.Nach einer gemütlichen Pause im Forsthaus verlässt du das Tal und folgst dem Wanderweg an den Hängen des Rheintals bis zu deinem Ziel in Bingen. Am Ende deiner letzten Etappe auf dem Rheinburgenweg wirst du noch mit dem kleinsten Burgenbau des Rheintals verabschiedet. Von dem weitläufigen Park am Rheinufer hast du nämlich einen perfekten Blick auf den Mäuseturm, der hier auf einer kleinen Insel inmitten des Rheins thront.

Collection Statistik

  • Touren
    13
  • Distanz
    217 km
  • Zeit
    63:01 Std
  • Höhenmeter
    5 460 m

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