Der Fränkische Wasserradweg – 8 Tage Bäche, Seen, Flüsse

Fahrrad-Collection von
Fränkischer WasserRadweg

Südlich von Nürnberg eröffnet sich eine weite, sanfte Hügellandschaft, geprägt von großen und kleinen Seen und durchzogen von unzähligen Wasserläufen, Bächen und Flüssen: das Fränkische Seenland. Im Mai 2019 eröffnet hier der Fränkische WasserRadweg, der dich in einer achttägigen Radrunde durch die malerische Landschaft führt. Auf deiner Radtour besuchst du neben den idyllischen Gewässern auch gemütliche Altstädte, die dich auf eine Entdeckungsreise ins Mittelalter mitnehmen. Wenn du hier durch die Gassen rollst, lockt so manches Gasthaus mit fränkischen Spezialitäten, selbst gebrauten Bieren und vorzüglichen Weinen. So lernst du auf deiner Radtour nicht nur die idyllische Landschaft kennen, sondern tauchst auch ein in die vielfältige Kultur und Geschichte Mittelfrankens.

Der Fränkische WasserRadweg, empfohlen in der ADFC-Broschüre „Deutschland per Rad entdecken”, besteht aus acht Tagesetappen und führt in einer rund 390 Kilometer langen Runde durch das Fränkische Seenland. Mit Strecken zwischen 40 und 55 Kilometern und nur sanften Anstiegen über die Hügel Mittelfrankens eignet sich die Tour perfekt für Genießer. Die Radtour verläuft auf Radwegen und ruhigen Straßen, auf der du abseits des Verkehrs die Natur genießen kannst. Die Route folgt im Wechsel den vielen Bächen und Flüssen, die hier durch weite Wiesenlandschaften plätschern: Roth, Wörnitz, Altmühl, Fränkische Rezat und Ludwig-Donau-Main-Kanal. Unterwegs besuchst du außerdem malerische Badeseen, die sich an heißen Sommertagen perfekt als erfrischender Rastplatz anbieten.

Wir haben dir den Fränkischen WasserRadweg so zusammengestellt, dass deine Rundreise in Roth beginnt. Den Start deiner Tour erreichst du ganz bequem von Nürnberg aus mit der S-Bahnlinie 2. Wie es sich für eine Rundtour gehört, kannst du aber natürlich auch mit jeder anderen Etappe beginnen. In allen Etappenorten entlang des Fränkischen WasserRadwegs finden sich gemütliche Pensionen, Hotels und Ferienwohnungen mit typisch fränkischem Charme. Da viele der Etappenziele auch über einen eigenen Bahnhof verfügen, kannst du dir ebenfalls eine kürzere Tour zusammenstellen oder einzelne Etappen als Tagestouren planen. Stöbere einfach in unseren Touren und lass dich zu deiner Entdeckungsreise durch Mittelfranken inspirieren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:50
    52,1 km
    13,6 km/h
    370 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Startpunkt deiner Radtour auf dem Fränkischen WasserRadweg ist das Städtchen Roth am nördlichen Rand des Fränkischen Seenlands. Von hier aus radelst du am Lauf der Roth entlang, passierst den Rothstausee und schlängelst dich schließlich über weite Felder bis zum Etappenziel Neumarkt in der Oberpfalz.Den Startpunkt deiner Radtour kannst du ganz bequem von Nürnberg aus mit der S-Bahnlinie 2 erreichen. Im Anschluss führt dich der Radweg in einer Schleife durch die Altstadt, wo die namensgebende Roth in die Rednitz einmündet. Von hier aus geht es durch eine Grünanlage an der Roth flussaufwärts aus der Stadt heraus.Schon bald radelst du auf einem schönen Weg etwas abseits der Roth durch dichten Wald. Der Weg knickt in Richtung Süden ab und wenig später überquerst du wieder die Roth. Hier radelst du entlang weiter Felder und kannst in Ruhe den Blick über die Hügellandschaft Mittelfrankens schweifen lassen. Nachdem du das Städtchen Hilpoltstein mit seinem historischen Stadtkern passiert hast, triffst du auf den Main-Donau-Kanal. Du folgst für ein Stück seinem Lauf und erreichst dann den Rothsee.Hier kannst du am Ufer eine Pause einlegen und auch das Gasthaus Rothsee besuchen. Am Ufer entlang radelst du in Richtung Norden und durchquerst schließlich die gepflegte Altstadt von Allersberg. Auch hier laden Eiscafés und Restaurants zu einer Rast ein.Von Allersberg aus führt dich der Fränkische WasserRadweg über weite Felder und an saftigen Wiesen vorbei zum Etappenziel Neumarkt in der Oberpfalz.Genau wie in Roth, gibt es auch in Neumarkt in der Oberpfalz eine S-Bahn-Verbindung nach Nürnberg. So kannst du diese Tour auch als Tagestour planen.

  • Mittelschwer
    03:48
    52,5 km
    13,8 km/h
    240 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die zweite Etappe steht ganz im Zeichen des alten und des neuen Main-Donau-Kanals. Von Neumarkt in der Oberpfalz geht es zunächst am alten und schließlich am neuen Kanal entlang bis nach Beilngries. Von dort aus biegst du ins malerische Altmühltal ab und radelst bis zum Etappenziel Greding.Dein Startpunkt, Neumarkt in der Oberpfalz, liegt direkt am heute nicht mehr genutzten Ludwig-Donau-Main-Kanal. Am baumbestandenen Ufer radelst du ganz gemütlich schnurgerade Richtung Süden und passierst dabei einige der insgesamt 100 Schleusen.Erst bei Berching verlässt du den alten Kanal. Du durchquerst die idyllische Altstadt und erreichst nach wenigen Minuten den neuen Main-Donau-Kanal, der an dieser Stelle fast parallel zu seinem Vorgänger verläuft.Auf dem bequemen Radweg an seinem Ufer geht es weiter in Richtung Süden. Hinter der Schleuse Berching wechselst du das Ufer. Einige Meter abseits vom Kanal führt dich der Radweg über weite Felder und durch kleine, beschauliche Dörfer.Bald erreichst du Beilngries. Die kleine Stadt eignet sich mit ihrem schönen Ortskern und den vielen Einkehrmöglichkeiten perfekt für eine längere Pause. Im Anschluss verlässt du den Kanal und folgst der Altmühl durch ihr malerisches Tal bis zum Etappenziel Greding.Möchtest du deine Radtour nach dieser Etappe beenden, so solltest du von Greding aus rund acht Kilometer weiter bis nach Kinding fahren. Dort gibt es einen Bahnanschluss nach Nürnberg.

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  • Schwer
    03:23
    51,8 km
    15,3 km/h
    470 m
    430 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie schon der Name verspricht, stehen auch am dritten Tag des Fränkischen WasserRadwegs große und kleine Gewässer auf dem Programm. Von Greding aus geht es flussaufwärts erst an der Schwarzach und dann an der Thalach entlang. Nachdem du den Bach verlassen hast, radelst du über weite Wiesen und durch ruhige Wälder bis zur Schwäbischen Rezat. Am Ende der Etappe erwartet dich Ramsberg am Ufer des Großen Brombachsees.

    Greding, Startpunkt der dritten Etappe, liegt am Lauf der Schwarzach, bei der es sich um einen Nebenfluss der Altmühl handelt. Parallel zu ihrem Flusslauf führt dich der Radweg in Richtung Norden. Bei Großhöbing verlässt du den Fluss und triffst wenig später auf den schmalen Bach Thalach, einem Zufluss der Schwarzach.

    Entgegen seiner Fließrichtung radelst du durch eine malerische und hügelige Wiesenlandschaft. Nach Durchquerung des Dorfes Thalmassing knickt der Radweg nach Norden ab und du lässt die Thalach hinter dir.

    Auf einem perfekt gepflegten Radweg genießt du den weiten Blick auf die idyllische Landschaft. Nach einer Weile führt dich der Weg durch kleine Waldstücke, bevor du Heideck erreichst. Verschiedene Gasthäuser und Cafés laden dich zusammen mit der mittelalterlichen Altstadt zu einer ausgedehnten Pause und zu einem Bummel durch die kleinen Gassen ein.

    Von hier aus radelst du durch Wald und über Feld bis zum Nordufer des Brombachsees. Bei Allmannsdorf direkt am Seeufer findest du einen gemütlichen Biergarten, einen Badestrand und auch den Anleger der MS Brombach. Wenn du dir die letzten Kilometer bis zum Etappenziel Ramsberg sparen möchtest, dann kannst du nämlich von hier aus mit deinem Fahrrad auf dem Ausflugsschiff übersetzten. Alternativ führt dich der Radweg in einer kleinen Schleife bis zum heutigen Etappenziel.

    Ramsberg verfügt über einen eigenen Bahnhof und so könntest du deine Radtour auch hier beenden oder die Etappe als Tagestour planen.

  • Mittelschwer
    03:53
    55,5 km
    14,3 km/h
    300 m
    310 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die vierte Etappe des Fränkischen WasserRadwegs führt dich vom Brombachsee zum benachbarten Altmühlsee. Hier umrundest du den Stausee auf einem gemütlichen Radweg, bevor du mitten durch die weite Landschaft von Mittelfranken bis nach Wassertrüdingen weiterfährst. Hier am Etappenziel triffst du auf die Wörnitz, den nächsten Fluss deiner Tour.

    In Ramsberg beginnt deine heutige Etappe. Der Radweg führt von hier aus direkt am bewaldeten Ufer des Großen Brombachsees entlang. Bald verlässt du den See und folgst dem Altmühlüberleiter hinein in den Wald. Der schmale Kanal dient bei Hochwasser im Altmühlsee als Abfluss, so dass überschüssiges Wasser in den größeren Brombachsee abgeleitet werden kann.

    Der Radweg schlängelt sich gemächlich durch den dichten Wald. Bald erreichst du seinen Rand und wenig später auch den Altmühlsee. Hier führt dich der Fränkische WasserRadweg einmal vollständig um den See herum. So kannst du die malerische Natur von all ihren Seiten genießen. Bevor es weiter in Richtung Etappenziel geht, lohnt sich noch ein ausgiebiger Stopp im gemütlichen Gunzenhausen, das nur wenige hundert Meter vom Seeufer entfernt liegt.

    Frisch ausgeruht radelst du dann über weite Felder und bei herrlicher Aussicht weiter bis zum Dennenloher See. Hier kannst du im Wasser baden oder – wenn du botanisch interessiert bist – den sehenswerten Schlosspark mit seinem Rhododendron-Garten besuchen.

    Von Dennenlohe aus sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Etappenziel Wassertrüdingen.

  • Mittelschwer
    02:29
    40,8 km
    16,5 km/h
    220 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der fünften Etappe begleitet dich die Wörnitz auf deiner Radtour nach Feuchtwangen. Dabei radelst du auf fast der gesamten Strecke am mäandernden Lauf des Flusses und an idyllischen Auwiesen entlang. Erst kurz vor dem Etappenziel verlässt du den Flusslauf und radelst über eine sanfte Hügellandschaft nach Feuchtwangen.Startpunkt der heutigen Etappe ist die beschauliche Altstadt von Wassertrüdingen. Du verlässt die kleine Stadt und radelst auf einer ruhigen Straße an den Auwiesen der Wörnitz entlang. Dein Blick gleitet über die sanften Hügel und den schlängelnden Fluss, während du über die Straße dahingleitest.An sonnigen Tagen kannst du dich schon mal auf den kleinen Badesee zwischen Aufkirchen und Ruffenhofen freuen. Da der Weg heute nur wenig Schatten bietet, ist ein Sprung ins kalte Nass eine willkommene Abwechslung. An der Wörnitz geht es dann weiter flussaufwärts und durch einige idyllische und verschlafene Dörfer hindurch.Etwa auf der Hälfte der Strecke erwartet dich Dinkelsbühl. Die traumhafte Altstadt ist der perfekte Ort für eine ausgiebige Rast. Am besten lässt du dein Rad stehen, spazierst ein wenig durch die Straßen und suchst dir eins der Cafés oder Restaurants für eine Pause aus.Im Anschluss folgst du weiterhin dem Flusslauf der Wörnitz durch die weite, offene Hügellandschaft. Die meiste Zeit fährst du hier auf ruhigen Straßen entlang von Wiesen und Feldern. Erst beim Dorf Larrieden verlässt du das Wörnitzufer und folgst dem Fränkischen WasserRadweg bis zum Etappenziel Feuchtwangen.Wenn du deine Radtour nach dieser Etappe beenden möchtest, radelst du von Feuchtwangen einfach noch rund elf Kilometer weiter bis nach Dombühl. Von hier aus kannst du mit der S-Bahn bis nach Nürnberg fahren und von dort die Heimreise antreten.

  • Mittelschwer
    03:34
    42,4 km
    11,9 km/h
    270 m
    300 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der sechste Etappe radelst du von Feuchtwangen am Lauf der Sulzach entlang bis nach Schillingsfürst, wo der Fluss entspringt. Hier lohnt sich ein Besuch des beeindruckenden Schlosses, bevor du deine Tour fortsetzt. Die letzten Kilometer verlaufen in direkter Nähe zur Tauber und bringen dich hinein ins berühmte Rothenburg ob der Tauber.Nach einer Abschiedsrunde durch das malerische Feuchtwangen beginnt auch schon die sechste Etappe. Ein Stück radelst du noch auf Straßen, doch kurz hinter der Stadtgrenze geht es auf bequemen Radwegen am Ufer der Sulzach entlang. Der Fluss schlängelt sich malerisch durch eine offene Wiesenlandschaft und stromaufwärts geht es bis nach Schillingsfürst.Kurz vor Schillingsfürst verlässt du den Fluss und radelst über einen bewaldeten Hügel in den Ort hinein. Hier solltest du unbedingt einen Abstecher zum gleichnamigen Schloss machen. Neben einem umfangreichen Schlossmuseum findest du hier auch den Falkenhof mit Greifvogelshow und das Schlosscafé.Im Anschluss geht es sanft bergab, bis du bei Diebach auf die Tauber stößt. Du folgst dem Fluss, bis ihr gemeinsam Rothenburg ob der Tauber erreicht. Die Stadt mit ihrem einmaligen, unverfälschten Stadtkern und der intakten Stadtmauer ist einer der absoluten Höhepunkte deiner Radtour auf dem Fränkischen WasserRadweg.Rothenburg ob der Tauber verfügt über einen Anschluss an das Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn. So eignet sich diese Etappe auch als Schlussetappe deiner Tour.

  • Schwer
    02:58
    44,1 km
    14,9 km/h
    340 m
    340 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Von Rothenburg ob der Tauber aus geht es auf der siebten Etappe mit einigen Aufs und Abs über die Hügellandschaft des Fränkischen Seenlands. Auf deiner Tour nach Ansbach erwarten dich weite, herrliche Ausblicke, die eindrucksvolle Burg Colmberg und kleine, romantische Örtchen.Von der Rothenburger Altstadt führt dich der Fränkische WasserRadweg gemächlich aus der Stadt heraus. Bald radelst du auf einem gut ausgebauten Radweg über weite Felder und nach Unterquerung der Autobahn A7 folgt ein sanfter Anstieg über einen bewaldeten Höhenzug.Sobald du den Wald durchquert hast, bietet sich dir ein herrlicher Anblick über die weite, offene Hügellandschaft. Nach einem weiteren, kurzen Waldabschnitt folgst du ruhigen Straßen durch kleine, verschlafene Dörfer. Bei Lauterbach lohnt sich eine Pause am kleinen Dorfweiher. Hier kannst du nämlich nicht nur baden, sondern auch lecker in der Seekneipe essen.Über weite Felder und an verschiedenen, kleinen Bächen entlang setzt du deine Tour fort. Der nächste lohnenswerte Stopp ist Colmberg. Hier thront die gleichnamige Burg über dem kleinen Ort und lockt dich mit einem Restaurant und einer schönen Aussicht auf die Landschaft.Wenig später triffst du auf den Zailacher Bach, der dich bis Lehrberg begleitet und hier in die Fränkische Rezat mündet. An deren Ufer entlang geht es dann weiter bis zum Etappenziel Ansbach.Der Ansbacher Bahnhof ist gut ans Netz der Deutschen Bahn angeschlossen. Hier kannst du problemlos deine Tour beenden und die Rückreise antreten, wenn zum Beispiel das Wetter nicht mehr bei deiner Planung mitspielt.

  • Mittelschwer
    03:52
    56,2 km
    14,5 km/h
    400 m
    470 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der achten und letzten Etappe des Fränkischen WasserRadwegs zeigt sich Mittelfranken nochmal von seiner schönsten Seite. Auf deiner Tour von Ansbach nach Roth folgst du für viele Kilometer dem mäandernden Lauf der Fränkischen Rezat und besuchst kleine Städte mit zauberhaften Altstädten und spannenden Burgen.

    Von Ansbach aus startend führt dich der Fränkische WasserRadweg am Lauf der Fränkischen Rezat in Richtung Westen. Der Fluss begleitet dich bis nach Lichtenau. Wenn du Freund alter Burgen bist, dann solltest du dir hier unbedingt die Festung Lichtenau ansehen. In den Gebäuden ist heute das Nürnberger Staatsarchiv untergebracht, aber der Hof und die Wehrmauer sind frei zugänglich und sehr beeindruckend.

    Bei Lichtenau zweigt der Radweg von der Fränkischen Rezat ab und führt dich durch kleine Wälder und über offene Weiden und Felder bis nach Wolframs-Eschenbach. Der mittelalterliche Stadtkern ist einen kleinen Bummel in jedem Fall wert und wenn du magst, kannst du auch in einem der Cafés oder Gasthäuser einkehren.

    Im Anschluss geht es über ruhige Straßen entlang weiter Felder zurück zur Fränkischen Rezat. Gemeinsam durchquert ihr Windsbach, dessen Altstadt sich ebenfalls für einen Abstecher lohnt. Erst nach weiteren sechs Kilometern trennen sich eure Wege in Wassermungenau. Hier fließt die Rezat weiter in Richtung Süden, du hingegen folgst dem Radweg nach Nordosten.

    Bei deiner weiteren Fahrt gelangst du nach Abenberg. Auch hier findest du eine perfekt erhaltene Burg, in der heute ein Museum sowie ein Hotel und ein Restaurant untergebracht sind – der perfekte Ort für eine längere Pause.

    Der letzte Abschnitt bis zum Etappenziel Roth führt auf Radwegen und ruhigen Straßen durch größere Waldstücke. In Roth angekommen, ist ein letzter Spaziergang durch die schöne Altstadt und ein Blick auf die Flüsse Rednitz und Roth der perfekte Abschluss für deine Radtour.

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