Radnetz D-Route 3 – in 17 Etappen quer durch Deutschland

Fahrrad-Collection von
D-Route 3/ Europaradweg R1
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Einmal quer durch Deutschland, nur auf dem Fahrradsattel, das ist der Traum jedes passionierten Tourenradlers. Und nichts anderes verspricht dir die Radnetz D-Route 3. In 17 Etappen und auf einer Strecke von 960 Kilometern radelst du aus eigener Kraft von Vreden an der niederländischen Grenze bis nach Küstrin an der polnischen Grenze. Auf deinem Weg quer durch Deutschland passierst du fünf Bundesländer, überquerst die einstige innerdeutsche Grenze, erkundest Dörfer und Städte, besuchst Berlin und entdeckst unzählige Naturräume und Landschaften.

Bei kaum einer anderen Radtour in Deutschland passt das Wort Reise so perfekt. Auf deiner 17 Tage dauernden Reise von West nach Ost auf der Radnetz D-Route 3 erlebst du die weiten Wiesen des Münsterlands und die bewaldeten Höhenzüge des Teutoburger Walds. Du radelst durch die Hügellandschaft des Weserberglands, bewältigst Anstiege, genießt Abfahrten im Harz und durchquerst die Magdeburger Börde. Im Hohen Fläming genießt du weite Aussichten über Kiefernwälder und Sonnenblumenfelder, blickst auf die glitzernden Seen rund um Potsdam und stehst unter dem Brandeburger Tor. In Brandenburg zieht dich die Märkische Schweiz in ihren Bann und kurz vor dem Ziel beobachtest du Wasservögel in den Weiten des Oderbruchs.

Ausgelegt ist die Radnetz D-Route 3 in West-Ost-Richtung, aber selbstverständlich kannst du sie auch in umgekehrter Folge befahren. Entlang der Touren und zwischen den Etappen erwarten dich kleine Dörfer und idyllische Städte mit langer Geschichte. In allen Etappenzielen findest du problemlos Unterkünfte sowie zahlreiche Restaurants und Cafés. Da auch fast alle Etappenziele über einen direkten Anschluss ans Netz der Bahn verfügen, kannst du dir auch eine kürzere Tour zusammenstellen oder deine Radtour bei einsetzendem schlechten Wetter verkürzen.

Die Radnetz D-Route 3 ist übrigens nur ein Fernradweg des zwölf Wege umfassenden Radnetzes Deutschland und wird in der Broschüre "Deutschland per Rad entdecken" des ADFC empfohlen. Die Routen 1 bis 6 verlaufen dabei in West-Ost-Richtung und die Routen 7 bis 12 in Nord-Süd-Richtung. Für die einzelnen Touren werden bestehende Radwege genutzt und die D-Route 3 verläuft auf dem deutschen Abschnitt des Europaradwegs R1. Mehr zu den Radnetz-Fernradwegen findest du unter radnetz-deutschland.de.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:43
    57,9 km
    15,5 km/h
    180 m
    120 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wie es sich für eine Deutschland-Durchquerung gehört, beginnt deine Radtour natürlich an einer Grenze – in diesem Fall ganz im Westen an der niederländisch-deutschen Grenze. Von hier aus radelst du durch die weiten Wiesenlandschaften des Münsterlands und besuchst unterwegs kleine Städtchen.Im Vredener Ortsteil Zwillbrock startet die erste Etappe der Radnetz D‑Route 3. Du radelst durch die weiten Feuchtwiesenlandschaften des Zwillbrocker Venns und des Ellewicker Felds und besuchst im Anschluss die gemütliche Altstadt von Vreden.Auf nahezu ebenen Radwegen und ruhigen Straßen durchquerst du dann die weiten Felder und Weiden des Münsterlands. Ein weiterer netter Stopp ist das Zentrum von Stadtlohn, wo du dich in zahlreichen Lokalen stärken kannst. Danach führt dich der Radweg weiter über Felder und Wiesen und durch kleine Waldstücke, bis du das Etappenziel erreichst. Die Etappe endet etwas außerhalb von Coesfeld, das von hier aus aber nur noch rund vier Kilometer entfernt ist.Die Anreise zum kleinen Grenzort Vreden-Zwillbrock ist nicht ganz einfach. Am besten fährst du mit dem Zug vom Ruhrgebiet aus über Arnhem und Zutphen bis zum Bahnhof Lichtenvoorde-Groenlo. Der Bahnhof ist dann nur rund zehn Kilometer vom Startpunkt deiner Etappe entfernt. Wenn dir die Anreise zum Startpunkt zu umständlich ist, kannst du deine Radtour alternativ auch erst mit der zweiten Etappe beginnen, da Coesfeld problemlos mit der Bahn zu erreichen ist.

  • Mittelschwer
    03:39
    54,7 km
    15,0 km/h
    260 m
    280 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch die zweite Etappe auf der Radnetz D‑Route 3 führt dich weiter durch die weite, friedliche Landschaft des Münsterlands. Bequeme Radwege durch stille Wälder wechseln sich heute mit offenen Feldern und Wiesen ab – großartige Aussichten inklusive.Auf deinem Weg von Coesfeld nach Münster passierst du nicht nur mehrere kleine Dörfer, sondern auch verschiedene Wasserschlösser. Da das Münsterland sehr flach ist, konnten Burgen hier nie auf schützenden Bergkuppen errichtet werden. Stattdessen wurden Wassergräben ausgehoben und die Burgen auf künstlichen Inseln erbaut. Als die Burgen nicht mehr benötigt wurden, bauten die Besitzer ihre Festungen zu repräsentativen Schlössern aus. Die meisten Wasserschlösser im Münsterland sind bis heute in Privatbesitz und können daher nur von außen bewundert werden. Das Schloss Hülshoff, an dem du zwischen Haverbeck und Münster vorbeikommst, ist als eines der wenigen Schlösser für Besucher geöffnet und verfügt neben einem Annette-von-Droste-Hülshoff-Museum auch über ein gemütliches Café.Nach deinem Stopp im Schloss Hülshoff sind es nur noch wenige Kilometer bis in Deutschlands Fahrradhauptstadt Münster.

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  • Mittelschwer
    03:22
    53,5 km
    15,9 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auch wenn du dich als Radler in Münster pudelwohl fühlen wirst, am dritten Tag heißt es Abschied nehmen – und zwar nicht nur von Münster. Die heutige Tour führt dich nämlich vom Münsterland weiter in die angrenzende Emssandebene. Nachdem du den Dortmund-Ems-Kanal und die Werse überquert hast, radelst du über weite Wiesen und durch kleine Waldstücke bis zum Dorf Müssingen.Kurz hinter dem Dorf erwartet dich das Naturschutzgebiet Emsaue und damit die Landschaft der Emssandebene. Nun radelst du an den Auwiesen und den Kottruper Seen entlang bis nach Warendorf. Hier hast du dir in der urigen Altstadt eine ausgiebige Pause redlich verdient, bevor es direkt am Ufer der Ems aus der Stadt herausgeht. Ab Warendorf folgt der Radweg der Radnetz D‑Route 3 grob dem Lauf der Ems. Entlang der saftigen Auen radelst du weiter bis zum Etappenziel Harsewinkel.

  • Mittelschwer
    03:17
    51,2 km
    15,6 km/h
    190 m
    130 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    In Harsewinkel beginnt die vierte Etappe der Radnetz D‑Route 3. In Richtung Süden verlässt du die Stadt und radelst durch Wälder bis zum Kloster Marienfeld. Falls du noch nicht gefrühstückt hast, kein Problem: In den alten Wirtschaftsgebäuden des Klosters befindet sich heute ein Hotel mit Café und Restaurant.Im Anschluss folgst du dem Lauf der Lutter und einiger Bewässerungsgräben über Felder und durch das Naturschutzgebiet Hühnermoor. Bald knickt der Radweg nach Süden ab. Über Felder und Wiesen umrundest du in einer weiten Schleife Gütersloh. Wenn du magst, kannst du hier natürlich auch einen Abstecher in die Stadt machen.Wenn dir Gütersloh für einen Stopp zu städtisch ist, dann kannst du auch einfach der Tour folgen und legst dann eine Pause im gemütlichen Verl ein. Im Anschluss radelst du durch den Holter Wald, bis du das heutige Etappenziel Schloss Holte-Stukenbrock erreichst.

  • Schwer
    03:31
    48,1 km
    13,7 km/h
    630 m
    480 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Schloss Holte-Stukenbrock liegt auf der Grenze zwischen Emssandebene und dem Mittelgebirge Teutoburger Wald. So wird deine fünfte Tour auch erheblich hügeliger als die vorherigen Etappen. Von Schloss Holte-Stukenbrock aus führt dich der Radweg Radnetz D‑Route 3 zunächst in Richtung Süden. Schon bald knickt der Radweg nach Osten ab. Vor dir erhebt sich bereits deutlich der Höhenzug des Teutoburger Walds.Nach Überquerung der Autobahn A33 geht es auf Waldwegen am Rande des Truppenübungsplatz' Senne entlang. Du durchquerst Augustdorf und dann geht es sanft bergauf. Auf ruhigen Waldwegen fährst du abseits des Straßenverkehrs durch den Teutoburger Wald. Erst am Rande von Detmold-Hiddesen geht es zurück auf die Straße. Hier lohnt sich unbedingt der Abstecher zum berühmten Hermannsdenkmal, das oberhalb von Detmold auf einem Berg thront.Im Anschluss fährst du durch die Detmolder Stadteile Heiligendorf und Berlebeck. Kurz darauf erwartet dich der zweite Höhepunkt der heutigen Etappe: Mitten im Wald zwischen Holzhausen und Horn-Bad Meinberg ragen über einem Teich die sagenumwobenen Externsteine auf. Von hier aus ist es dann nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel.

  • Mittelschwer
    03:33
    59,8 km
    16,9 km/h
    330 m
    510 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die sechste Etappe des Radwegs Radnetz D‑Route 3 verläuft von den Ausläufern des Teutoburger Walds direkt in das angrenzende und vor allem niedrigere Weserbergland – daher geht es heute über weite Abschnitte gemütlich bergab. Von Horn-Bad Meinberg aus radelst du zunächst auf Waldwegen am Rande des Teutoburger Walds entlang, bis der Weg nach Osten abknickt und dich auf weite Wiesenlandschaften hinausführt.Es geht sanft, aber stetig bergab und du rollst auf bequemen und ruhigen Radwegen am Mühlenbach und am Heubach entlang. Heute fährst du zumeist abseits der Straße und für viele Kilometer führt dich die Tour auch durch keine Dörfer – Naturerlebnis pur. Lohnenswerte Abstecher sind aber Nieheim und Bredenborn, an denen du nach rund 25 Kilometern vorbei radelst. Hier findest du auch verschiedene Cafés und Restaurants für eine Pause.Nachdem dich der Radweg durch Vörden geführt hat, folgt ein kleiner Anstieg und dann die lange, gleichmäßige Abfahrt bis zum Etappenziel Holzminden.

  • Mittelschwer
    02:53
    45,4 km
    15,8 km/h
    320 m
    290 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf Radwegen und ruhigen Straßen erkundest du auf der siebten Etappe die Hügellandschaft des Weserberglands. Obwohl die Tour dem Verlauf von weiten Tälern folgt, erwarten dich kleinere Anstiege und Abfahrten. Von Holzminden aus radelst du über weite Felder aus der Stadt heraus. Im Gegensatz zur gestrigen Etappe steht heute nicht nur Natur, sondern auch der Besuch kleiner Dörfer und Städte an.Erstes lohnenswertes Ziel ist das Schloss Bevern, ein eindrucksvolles Beispiel der Baukunst der Weserrenaissance. In dem Schloss befindet sich heute auch ein Museum, in dem du dich umfassend über die Zeit der Renaissance in Deutschland informieren kannst. Weiter geht es über offene Wiesen und durch kleine Dörfer bis nach Stadtoldendorf. Hier eignet sich die Altstadt perfekt für eine gemütliche Rast.Im Anschluss radelst du um die bewaldete Kuppe des Blanken Steins herum und lässt dich dann bei einer langen Abfahrt über weitläufige Getreideflächen und am Lauf der Ilme entlang bis ins Etappenziel Einbeck rollen.

  • Schwer
    04:34
    65,5 km
    14,4 km/h
    660 m
    500 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die achte Etappe des Radwegs Radnetz D‑Route 3 führt dich aus dem hügeligen Weserbergland direkt hinein in die Gebirgslandschaft des Harzes. Dabei folgt der Radweg der scharfen Nordkante des Gebirgszugs und so sind weite Aussichten in die Norddeutsche Tiefebene garantiert. Von Einbeck aus folgst du der Ilme bis zu ihrer Mündung in die Leine. Bei Kreiensen zweigt der Radweg dann aus dem Leinetal nach Osten ab.Nachdem du das gemütliche Gandersheim mit seiner historischen Altstadt durchquert hast, erwartet dich der erste größere Anstieg des Tages. Über weite Wiesen und Felder radelst du bei herrlicher Aussicht über den Höhenzug Heber. Der Anstieg wird dann auch gleich mit einer langen Abfahrt hinab ins Nettetal belohnt. Von hier aus führt dich der Radweg Radnetz D‑Route 3 unterhalb der bewaldeten Hänge des Nordharzes entlang bis zum Etappenziel, der altehrwürdigen Kaiserstadt Goslar.

  • Schwer
    04:37
    57,5 km
    12,4 km/h
    860 m
    880 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Im steten Auf und Ab verläuft die neunte Etappe am Nordrand des Harzes – mit über 800 Höhenmetern im Anstieg eine echte, kleine Bergetappe. Lass dir am besten Zeit für einige Pausen in den schönen Städten entlang der Etappe, dann ist auch die heutige Tour kein Problem.Vor Beginn der Radtour lohnt sich in jedem Fall noch eine Runde durch die beeindruckende Altstadt von Goslar mit ihren unzähligen, perfekt erhaltenen Fachwerkbauten. Im Anschluss verlässt du die Stadt und radelst auf einsamen Radwegen durch die nördlichen Bergausläufer des Harzes. Kurz hinter Bad Harzburg überquerst du die ehemalige innderdeutsche Grenze und befindest dich nun in Sachsen-Anhalt.Hier radelst du am Rande des Harzes durch Ilsenburg und Drübeck, bevor du Wernigerode erreichst. Auch Wernigerode besticht mit einer mittelalterlichen Altstadt wie aus einem Märchenfilm. Viele Cafés und Restaurants bieten sich hier für eine ausgiebige Pause an. Im Anschluss radelst du auf Waldwegen, die dir immer wieder herrliche Aussichten auf die Norddeutsche Tiefebene bieten, bis zum Etappenziel Blankenburg.

  • Schwer
    05:38
    83,0 km
    14,7 km/h
    540 m
    740 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Zu Beginn der zehnten Etappe darfst du mit einigem Stolz feststellen, dass du bereits die Hälfte der gesamten Radtour geschafft hast. Mit knapp 83 Kilometer Strecke liegt heute aber auch die längste Etappe des Radwegs vor dir. Die Route führt dich weiter am Harz entlang und von Ermsleben aus in die Weiten der Magdeburger Börde.Von Blankenburg aus radelst du über hügelige Wiesen bis ins benachbarte Thale, wo die Bode aus dem schluchtartigen Bodetal heraus in die Norddeutsche Tiefebene fließt. Auf offenen Wiesen fährst du unter den bewaldeten Berghängen des Harzes entlang. Du passierst Ballenstedt mit dem prächtigen Schloss und bei Ermsleben lässt du schließlich die Gebirgslandschaft des Harzes hinter dir.Vor dir eröffnet sich die weite Landschaft der Magdeburger Börde. Der Radweg führt sanft bergab und ohne größere Anstrengung rollst du durch kleine Dörfer und am Concordiasee vorbei bis zum Etappenziel Staßfurt.

  • Schwer
    05:07
    81,6 km
    16,0 km/h
    230 m
    240 m
    Schwere Fahrradtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auch die elfte Etappe führt dich in einer weiten Schleife durch die offene Landschaft der Magdeburger Börde. Von Staßfurt aus radelst du am Ufer der Bode auf ruhigen Radwegen durch eine malerische Auenlandschaft. Immer am Fluss entlang fährst du durch die Dörfer Hohenerxleben und Neugattersleben, bis die Bode bei Nienburg in die Saale mündet.Flussaufwärts radelst du, dem Flusslauf der Saale folgend, bis nach Bemburg, wo die Fuhne einmündet. Hier verlässt du die Saale und fährst stattdessen über weite, offene Wiesen an der Fuhne weiter Richtung Süden. Erst im kleinen Dorf Leau verlässt du den schmalen Fluss und folgst dem Radweg in Richtung Osten. Über eine von Wiesen und Feldern geprägte Hügellandschaft geht es auf Feldwegen und stillen Straßen bis Köthen. Hier kannst du in der idyllischen Altstadt das eindrucksvolle Rathaus bestaunen und in einem der Restaurants eine Pause einlegen. Ebenfalls lohnenswert ist ein Besuch des Stadtmuseums im Schloss Köthen.Frisch gestärkt folgst du dem Radweg Radnetz D‑Route 3 an Getreidefeldern vorbei und durch kleine Dörfer bis zum Etappenziel Dessau.

  • Mittelschwer
    03:54
    58,6 km
    15,0 km/h
    190 m
    170 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am Nordrand von Dessau, dem Startpunkt der zwölften Etappe, verläuft die Elbe. Und die Elbe wird auch der Begleiter deiner heutigen Tour sein. Du verlässt Dessau und radelst dann durch die Auen der Elbe, die sich weit zu beiden Seiten des Stroms erstrecken. Der Blick über das Flusstal ist einfach herrlich.Nach rund 13 Kilometern verlässt du die Elbe bei Vockerode, um einen Abstecher zu einem weiteren Höhepunkt der heutigen Etappe zu machen. Südlich von Oranienbaum liegt am Ufer des Gremminer Sees Ferropolis, die „Stadt aus Eisen”. Bei dem See handelt es sich nämlich um einen gefluteten Braunkohletagebau und an seinem Ufer stehen die gewaltigen Bagger und Förderbänder aus den Zeiten des Bergbaus. Hier kannst du die faszinierenden Geräte in einem Freilichtmuseum bestaunen und zugleich die malerische, renaturierte Landschaft genießen.Von Ferropolis aus radelst du durch einen großen Wald am Bergwitzsee in Richtung Norden, bis du kurz hinter Bergwitz wieder das breite Elbtal erreichst. Auf offenen Wiesen und Feldern verläuft der Radweg bis zum Etappenziel, der Lutherstadt Wittenberg.

  • Mittelschwer
    02:54
    41,7 km
    14,4 km/h
    260 m
    250 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der 13. Etappe verlässt du die Auenlandschaft des Elbtales und radelst in Richtung Norden über die Hügellandschaft des Hohen Flämings. Der Fläming trägt seinen Namen von den flämischen Siedlern, die sich hier im Hochmittelalter in der damals gegründeten Mark Brandenburg niederließen.Von Wittenberg aus radelst du in Richtung Norden und schon bald steigt der Radweg sanft an. Auf ruhigen Rad- und Feldwegen fährst du abseits der Straße durch hügelige Felder und durch kleine Wälder. Kurz nachdem du die Autobahn A9 unterquert hast, erreichst du die Burg Rabenstein. Da die Mark Brandenburg früher Grenzgebiet war, standen hier zahlreiche Burgen, die den Siedlern Schutz bieten sollten. Rabenstein ist eine dieser Burgen und heute noch immer sehr gut erhalten. Eine Burgschänke lädt hier zu einer längeren Pause ein.Durch stille Kiefernwälder und über weite Getreide- und Rapsfelder führt der Radweg weiter nach Norden. Auf deiner Tour zum Etappenziel Bad Belzig passierst du mehrere kleine Dörfer, die sich ihren mittelalterlichen Charme bis heute bewahrt haben. In Bad Belzig lohnt sich ein Besuch der Burg Eisenhardt. Dort kannst du auf den Bergfried hinaufsteigen und eine herrliche Aussicht genießen.

  • Mittelschwer
    03:19
    57,2 km
    17,2 km/h
    190 m
    240 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Von Bad Belzig, dem Startpunkt der 14. Etappe, radelst du über die hügeligen Ausläufer des hohen Flämings in Richtung Nordosten. Bald lässt du den Höhenzug hinter dir und tauchst ein in die typischen und endlos wirkenden Kiefernwälder von Brandenburg. Besonders an warmen Tagen duften die Kiefern herrlich nach Sommerurlaub.In einer Schleife geht es dann bei den Beelitzer Heilstätten erst unter der Autobahn A9 hindurch und dann über die A9 und die A10 hinüber, bis du bei Ferch die Potsdamer Seenlandschaft erreichst. Ferch liegt nur wenige Meter abseits des Radweges und eignet sich perfekt für eine ausgiebige Rast.Anschließend radelst du auf gut ausgebauten Radwegen und bei herrlicher Aussicht am Schwielowsee und am Templiner See entlang in die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam hinein. Wenn du noch Lust und Reserven hast, lohnt sich hier ein Abstecher zum UNESCO-Weltkulturerbe Schlosspark Sanssouci.

  • Mittelschwer
    03:39
    58,6 km
    16,0 km/h
    330 m
    330 m
    Fähre
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Die 15. Etappe unterscheidet sich grundlegend von allen anderen Etappen der Radnetz D‑Route 3. Statt durch einsame Natur radelst du heute nämlich mitten durch das Herz von Berlin. Dabei wirst du trotz allem erstaunt sein, durch wieviele Wälder und Parks du fährst.Startpunkt der Etappe ist das Stadtzentrum von Potsdam. Hier radelst du durch die Berliner Vorstadt und wechselst dann an der berühmten Glienicker Brücke von Brandenburg nach Berlin. Auf Waldwegen durchquerst du am Ufer der Havel den Düppeler Forst und wirfst dann einen Blick auf den Wannsee. Vom S-Bahnhof Wannsee folgst du der Havelchaussee durch den Grunewald und erreichst schließlich die Heerstraße.Diese führt dich schnurgeradeaus an der Siegessäule vorbei und bis zum Brandenburger Tor – hier darfst du auf keinen Fall ein Erinnerungsfoto vergessen. Am Brandenburger Tor überschreitest du dann auch die Linie der Berliner Mauer und wechselst in den Ostteil der Stadt. Es geht am Fernsehturm vorbei und dann über die DDR-Prachtstraße Karl-Marx-Allee bis an die East-Side-Gallery. Hier steht der längste bestehende Teil der Mauer – heute aber verziert von Künstlern aus der ganzen Welt.Über die Warschauer Brücke wechselst du ans andere Spreeufer, radelst durch das lebendige Kreuzberg und tauchst ein in den Treptower Park. Am Plänterwald geht es mit der BVG Fähre F11 wieder ans andere Ufer. Dort radelst du durch den Landschaftspark Wuhlheide bis zum heutigen Etappenziel Berlin Köpenick.Wenn dir der Straßenverkehr und das Gewusel in der Hauptstadt zu viel sind, dann kannst du am S-Bahnhof Wannsee auch in die S-Bahn-Linie S7 steigen und bis zum Bahnhof Ostkreuz im Ortsteil Friedrichshain fahren. Von hier aus wechselst du ans andere Spreeufer und triffst im Treptower Park wieder auf den ausgeschilderten Radweg.

  • Schwer
    03:19
    54,2 km
    16,3 km/h
    200 m
    210 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    So aufregend und lebendig die 15. Etappe durch Berlin war, so ruhig und besinnlich ist die heutige Etappe. Vom Startpunkt in Köpenick aus führt dich die Radnetz D‑Route 3 am Ufer des Großen Müggelsees, des größten Berliner Sees, entlang. Bei Erkner am Dämeritzsee wechselst du wieder nach Brandenburg und radelst auf guten Wegen an den Orten und Seen der Grünheider Seenkette entlang. Die Seenkette entstand in der letzten Eiszeit als Abflussrinne der schmelzenden Gletscher.Bei Kagel verlässt du die Seenkette und fährst in Richtung Norden über herrliche, weite Felder. Vor Erreichen des heutigen Etappenziels wird es langsam wieder ein wenig hügeliger – vor allem für brandenburgische Verhältnisse. Hier haben die Gletscher der letzten Eiszeit einige Höhenzüge zusammengeschoben und daher trägt diese Landschaft den liebevollen Namen „Märkische Schweiz”. Mit ihren bewaldeten Bergen und Hügeln, den schmalen Tälern und den idyllischen Seen gehört die Märkische Schweiz ohne Frage zu den schönsten Landschaften im ohnehin malerischen Brandenburg.Mitten in der Märkischen Schweiz liegt der Kurort Buckow, dein heutiges Etappenziel.

  • Mittelschwer
    03:54
    64,0 km
    16,4 km/h
    170 m
    190 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf der 17. und damit letzten Etappe heißt es langsam Abschied nehmen. Um dir das Ende deiner Tour nochmal richtig zu versüßen, erwartet dich heute traumhafte, unberührte Landschaft. Das Oderbruch auf deinem Weg von Buckow bis nach Küstrin ist so dünn besiedelt wie kaum eine andere Gegend in Deutschland.Du verlässt Buckow in Richtung Osten und radelst noch eine Weile über die bewaldeten Höhenzüge der Märkischen Schweiz. Bald öffnet sich der Wald und gibt dir den Blick auf eine weite, sanft hügelige Wiesenlandschaft frei. Auf guten Radwegen entlang alter Kopfsteinpflasterstraßen radelst du weiter in Richtung Oderbruch.In Neuhardenberg lohnt sich dann noch eine Pause, bevor dich der Radweg in die Niederungswiesen des Oderbruchs führt. Noch bis weit ins 18. Jahrhundert waren hier unendliche Feuchtwiesen und Sümpfe, bis unter der Leitung des Oberdeichinspektors Simon von Haerlem die Oder umgeleitet und der Oderbruch trocken gelegt wurde. Daraufhin entstanden hier viele kleine Siedlungen, Dörfer und Höfe.Der Radweg führt dich einmal quer durch das Oderbruch bis an den eingedeichten Lauf der Oder. Auf dem Deich radelst du schließlich in Richtung Süden bis zu deinem Etappenziel Küstrin an der polnischen Grenze.Wenn du schließlich auf der Oderbrücke mit dem Vorderrad in Polen und mit dem Hinterrad in Deutschland stehst, dann hast du tatsächlich das Ende deiner Reise erreicht. Voller Stolz kannst du auf die vergangenen 17 Tage zurückblicken. Auf intensive Weise hast du vom Fahrradsattel aus die Vielfalt von Deutschland zwischen den Niederlanden und Polen kennen und lieben gelernt.Vom Bahnhof Küstrin-Kietz auf der deutschen Seite der Grenze bringt dich die NEB-Bahn RB26 zurück nach Berlin, wo du problemlos deine Heimreise antreten kannst. Den Fahrplan findest du unter neb.de/linien/rb26.

Collection Statistik

  • Touren
    17
  • Distanz
    992 km
  • Zeit
    64:53 Std
  • Höhenmeter
    5 690 m

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