Radfahren mit Flachland-Garantie – Tagestouren im Emsland

Fahrrad-Collection von
Emsland Tourismus

Ganz flach und dennoch voller Abwechslung mit idyllischen Flusslandschaften, spannenden Kulturdenkmalen, inspirierender Kunst und malerischen Ortschaften – wenn du per Fahrrad das Emsland erkundest, wird dir garantiert nicht langweilig. Schon gar nicht, wenn du den sieben Touren dieser Collection folgst, die jede für sich einem besonders spannenden Schwerpunkt gewidmet ist. So radelst du durch die interessante Welt des Moors, lernst alles über die Gas- und Ölförderung in der Region, tauchst tief ein in die Geschichte der Ortschaften oder begibst dich auf die Spuren der Hünen und Hollandgänger.

Das alles gibt’s im Emsland mit „Flachland-Garantie“. Das 3.500 Kilometer lange Radwegenetz führt meist auf Seitenstraßen mit wenig Verkehr oder entlang von Hase, Ems sowie Dortmund-Ems-Kanal und ist völlig frei von nennenswerten Steigungen. Dabei radelst du durch malerische Flusslandschaften, vorbei an unzähligen kulturellen Highlights und überraschenden Besonderheiten, die es so nur im Emsland gibt. Wusstest du zum Beispiel, dass das Emsland das größte Ölfördergebiet Deutschlands ist, dass es hier den größten Baum Deutschlands, das weltweit einzige Barockschloss in Sternform und 5.000 Jahre alte Großsteingräber gibt?

Das und vieles mehr kannst du besonders gut auf dem Fahrrad entdecken. Dein Drahtesel bringt dich lautlos und aus eigener Kraft über herrliche Radwege an all die spannenden, lehrreichen und idyllischen Orte und ermöglicht es dir, das Emsland hautnah zu erfahren. Unterwegs tragen allerlei tolle Serviceangebote zu einem unvergesslichen Radurlaub bei. Viele Servicestationen helfen dir im Fall einer Panne aus, dank „Emsland-Koffer-Taxi“ kannst du dir dein Gepäck einfach von Hotel zu Hotel bringen lassen und sollten sich einmal deine Pläne ändern, springt der Emsland Rad-Express ein: Sieben Fahrradbus-Linien sind den Sommer über unterwegs und mit einem Fahrradanhänger darauf vorbereitet, nicht nur dich, sondern auch deinen Drahtesel zu transportieren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Mittelschwer
    03:40
    59,1 km
    16,1 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf dieser rund 59 Kilometer langen Tour ist der Name Programm: Unterwegs kommst du immer wieder an Zeugnissen der spannenden Geschichte des Emslandes vorbei. Plan also ruhig etwas mehr Zeit ein, es lohnt sich!Los geht’s in der gemütlichen Gemeinde Sögel und kaum, dass du auf dem Rad sitzt, kannst du eigentlich auch schon wieder absteigen: Denn das Barockschloss Clemenswerth, dass direkt vor den Toren der Gemeinde liegt, ist unbedingt sehenswert. Das Schloss ist in Sternform angelegt und damit weltweit einzigartig. Außerdem ist hier das Emslandmuseum untergebracht, in dem du allerlei Spannendes aus der Glanzzeit des Schlosses erfahren kannst.Nach diesem Stopp kommt deine Radtour richtig in Schwung. Durch die liebliche Hügellandschaft des Hümmling radelst du nun in Richtung Hüven – und triffst dort auf die nächste Gelegenheit für eine lehrreiche Pause. Denn hier befinden sich jungsteinzeitliche Großsteingräber. Die sogenannten Megalithanlagen gehören zu den ältesten erhaltenen Bauwerken des Nordwestens, in einige kannst du sogar hineinschauen. Insgesamt liegt ein halbes Dutzend Megalithanlagen direkt am Weg. Und wenn du kleinere Abstecher machst, kannst du zahlreiche weitere Gräber entdecken, die vor rund 5.000 Jahren allein mit Muskelkraft aus tonnenschweren Granitfindlingen errichtet wurden. Sehr viel jüngeren Datums, aber ebenfalls erstaunlich, ist die Hüvener Mühle. Sie wird sowohl von der Kraft des Wassers als auch durch den Wind angetrieben. Das gibt’s europaweit kein zweites Mal. Etwas weiter nördlich dann radelst du in die älteste Stadt des Emslandes: Haselünne. Die Stadt ist bekannt für ihre sehenswerten Burgmannshöfe und die traditionsreichen Kornbrennereien. Diese solltest du dir jedoch nicht zu intensiv anschauen, denn nun wartet noch der Rückweg nach Sögel auf dich. Alternativ könntest du in Haselünne übernachten. Ebenso wie Westerloh, Berßen, Stavern, Sögel und Lähden eignet sich die Stadt hervorragend als Etappenort.

  • Mittelschwer
    04:22
    68,8 km
    15,8 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Auf dieser Tour erlebst du hautnah, wie Wasser die Region Emsland prägt. Dabei entdeckst du natürlich die Ems, aber auch zahlreiche Seen, Bäche und Kanäle mit vielen Natur- und Technikhighlights. Du startest in Haselünne und fährst zunächst entlang der Hase, einem Nebenfluss der Ems. Das Freilicht- und Heimatmuseum mit einem Ensemble aus sechs Fachwerkhäusern lädt schon bald zu einer ersten Pause ein. Hier kannst du historische Technik entdecken und dir in Ruhe die Sammlung von alten Geräten aus Haushalt und Landwirtschaft anschauen, bevor du zum Ufer der Hase zurückkehrst und deine Tour fortsetzt. Die Hase, ihre Altarme und Zuflüsse wie der Teglinger Bach prägen zusammen mit Entwässerungs-Kanälen der Moorgebiete die Landschaft auf dem Weg in Richtung Meppen. An der Schleuse Meppen überquerst du den Dortmund-Ems-Kanal und erreichst kurz hinter dem Dorf Schwefingen den Trink-Wasser-Erlebnis-Pfad. Themen wie Trinkwasseraufbereitung, Grundwasserschutz und natürlicher Wasserkreislauf werden hier anschaulich und spielerisch vermittelt.Nun erreicht die Route die Ems, der du auf ihrer linken Seite folgst und dich Geeste und dem gleichnamigen Speicherbecken näherst. Ursprünglich war das Becken ein technisches Bauwerk, heute hat sich das Gewässer aber längst zu einem Treffpunkt zahlreicher Wassersportler entwickelt. Zudem entstand in einem geschützten Bereich ein artenreiches Biotop mit etlichen Vögeln und Amphibien. Viele schöne Plätze am Wasser laden dich hier zu einer Pause ein, bevor du zum letzten Abschnitt der Runde aufbrichst.Auf dem Weg zurück nach Haselünne warten noch ein paar technische Highlights auf dich. So lohnt ein Stopp am Heimathaus Bawinkel oder an der Windmühle Clusorth-Bramhar. Und auch landschaftlich hat dieser Abschnitt einiges zu bieten – nicht zuletzt im Naturschutzgebiet Haselünner Kuhweide. Zurück in Haselünne lohnt sich ein Abstecher ins gemütliche Zentrum der ältesten Stadt im Emsland. Die Kunst des Kornbrennens ist hier kulturelles wie kulinarisches Highlight – sie zu erleben, solltest du dir nicht entgehen lassen.

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  • Mittelschwer
    04:30
    70,3 km
    15,6 km/h
    100 m
    100 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Die Tour kann Passagen mit losem Untergrund enthalten, die schwer zu befahren sind.

    Die 70 Kilometer lange Tour ist ganz der spannenden Welt des Moors und dem Torfabbau gewidmet, der bereits seit dem 19. Jahrhundert das Landschaftsbild des Emslandes prägte. Heute entdeckst du stattdessen im Natura 2000-Schutzgebiet ein ganz besonderes Stück Natur und unternimmst ganz nebenbei einen Abstecher ins Nachbarland Niederlande.Vom Start bei Meppen folgst du eine Weile dem geschwungenen Verlauf der Ems bis Groß-Hesepe, wo sich das Emsland Moormuseum befindet, das die Geschichte der Region erlebbar macht: vom mühevollen Leben der ersten Moorkolonisten über die Verwandlung der Natur in Ackerflächen mit dem größten Dampfpflug der Welt bis zum heutigen Schutz der einzigartigen Lebensräume. Entlang des informativen Moor-Energie-Erlebnispfads kannst du im Anschluss im Vorüberfahren ganz anschaulich dein Wissen vertiefen, während du dem Natura 2000-Schutzgebiet an der deutsch-niederländischen Grenze immer näher kommst. Im urwüchsigen Internationalen Naturpark Bourtanger Moor, in dem der Torfabbau schon vor Jahrzehnten gestoppt wurde, erwartet dich nun ein besonderes Stück Natur. Über dem fast schwarzen Wasser der Moorseen kannst du schillernde Libellen sehen, die kleine Insekten fressende Pflanze Sonnentau entdecken und vom Beobachtungsturm aus die artenreiche Vogelwelt beobachten. Mit etwas Glück triffst du sogar die seltene Sumpfohreule, die am hellen Tage jagt oder den Ziegenmelker, eine nacht- und dämmerungsaktive Schwalbenart.Diese Tour ist ein wunderbares Naturerlebnis. Umso schöner ist der Kontrast, wenn du zurück in die Emsland-Metropole Meppen kommst. Bei der Einkehr in einem der gemütlichen Restaurants oder Cafés auf dem alten Marktplatz kannst du dich in geselliger Atmosphäre stärken und den Tag mit Blick aufs historische Rathaus entspannt ausklingen lassen.Mit 70 Kilometer Länge ist diese Tour relativ lang. Wenn du sie zum Beispiel in zwei Abschnitte unterteilen möchtest, bieten sich Twist, Bargerveen, Meppen, Geeste oder Rühlerfeld als Etappenorte an.

  • Mittelschwer
    02:31
    37,3 km
    14,8 km/h
    150 m
    150 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Im 14. Jahrhundert wurde die männliche Bevölkerung Lingens durch Kämpfe so stark dezimiert, dass zur Verteidigung der Stadt als letzte Rettung die jungen, unverheirateten Jugendlichen einspringen mussten. Überlieferungen nach gründeten sich verschiedene Junggesellenvereine, die sogenannten Kivelinge. Damals schützten sie die Stadt vor feindlicher Eroberung, heute pflegen sie immer noch Tradition und Brauchtum. Diese Tour ist einer Sektion der Kivelinge gewidmet, die sich nach dem südländisch-temperamentvollen Ambrosio Spinola benannte, einem italienischen Feldherren in spanischen Diensten. Er kam Anfang des 17. Jahrhunderts als großmütiger Eroberer und verhalf Lingen unter anderem zum Marktrecht.Ausgangspunkt der rund 37 Kilometer langen Tour ist die Altstadt von Lingen. Von hier aus radelst du zunächst nach Baccum, ein 1.700-Seelendorf mit zwei sehenswerten Kirchen, die sich direkt gegenüberstehen. Weiter geht’s nach Bramsche mit der schönen Pfarrkirche St. Gertrudis und dem „Heimathaus“, das aus einer restaurierten Mühle und aus einer Scheune besteht. Zahlreiche Vereine füllen beides mit regem Leben und es lohnt sich allemal, hier eine kleine Verschnaufpause einzulegen.Kurz hinter Bramsche trifft die Route auf den Dortmund-Ems-Kanal mit der Schleuse Gleesen und im weiteren Verlauf auf das Gebiet Hanekenfähr. Hier ist ein beliebtes Naherholungsgebiet mit einem sehenswerten Emswehr, das in der Gegend auch als „Wasserfall“ bekannt ist. Über das breite Wehr rauscht hier die Ems, Fahrgastschiffe starten zu kurzen Kreuzfahrten und ein reizvoller Radweg folgt dem Flusslauf. Auf dem radelst du weiter und gelangst durch ein herrlich grünes, schattiges Waldgebiet entlang der Ems über Schlepsdorf zurück nach Lingen. In Lingen kannst du den Tag wunderbar ausklingen lassen. Vielleicht mit einem Besuch des Emslandmuseums, in dem du die spannende Geschichte der Stadt und der Region entdecken kannst. Wenn du hingegen Lust auf Kultur hast, ist der Besuch vom Theater an der Wilhelmshöhe das Richtige für dich – vielleicht gastiert gerade dein Lieblings-Comedian in der Stadt?

  • Mittelschwer
    03:26
    54,9 km
    16,0 km/h
    180 m
    180 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser rund 55 Kilometer langen Radtour begibst du dich von Freren aus auf die Spuren von zwei ganz besonderen Gruppen von Menschen, die hier im Emsland im wahrsten Sinn des Wortes einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben: die Hünen und die Hollandgänger.Die „Hünen“ waren eigentlich Menschen wie du und ich. Vor rund 5.000 Jahren lebten sie hier – doch was du heute noch von ihnen bestaunen kannst, zeugt eher von ihrem Ableben: Die Hünen bauten riesige Steingräber, die aus tonnenschweren Granitfindlingen errichtet wurden und in denen mehrere Mitglieder einer prähistorischen Dorfgemeinschaft ihre letzte Ruhe fanden. In der Kunkenvenne radelst du an solch einer Anlage vorbei, die beeindruckende 27 Meter lang ist. Wenn du hier eine kleine Pause einlegst, kannst du sogar in die Grabkammer hineinsehen.Die „Hollandgänger“ waren ebenfalls Menschen wie du und ich – allerdings mit einem besseren Riecher fürs Geschäft als die meisten anderen Menschen. Gute Handelsbeziehungen ins Nachbarland machten sie reich, was sie durch so prachtvolle Häuser wie das Töddenhaus Urschen in Beesten zeigten. Es dient heute als Gemeindebüro und Heimathaus. In Freren ist im Haus Pott-Holtmann sogar ein authentisch eingerichtetes Zimmer aus dem 18. Jahrhundert erhalten. Abgesehen von diesen spannenden Sehenswürdigkeiten radelst du durch eine wirklich schöne Landschaft. Gemütliche Schutzhütten laden ebenso zu einer kleinen Rast ein, wie der malerische Saller See, an dessen Ufer du unterwegs ungestört zur Ruhe kommen kannst. Auch die Orte entlang der Route bieten immer wieder Möglichkeiten für eine Pause: In Freren, Beesten, Messingen, Thuine oder Andervenne kannst du dich ausruhen, dir eine Erfrischung gönnen und deinen Proviant auffüllen.

  • Mittelschwer
    03:24
    55,9 km
    16,4 km/h
    90 m
    90 m
    Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf dieser Tour entdeckst du ausgehend von Heede das nördliche Emsland und genießt die schöne Fahrt entlang des Flusses, der sich hier von seiner schönsten Seite zeigt. Für Abwechslung sorgt ein Abstecher in die Niederlande der dich zur Festung Bourtange mit ihren sternförmigen Wassergräben führt. Die Tour beginnt herrlich idyllisch: Durch das Naturschutzgebiet Emsauen folgst du zunächst dem Lauf des Flusses, der dich zum Marinapark Emstal bringt, einen beliebten Sportboothafen mit maritinem Flair und tollem Radweg, der mitten hindurch führt. Beeindruckend wird es dann, kurz nachdem du die Landesgrenze überquert hast und auf niederländischem Boden radelst. Das malerische Festungsstädtchen Bourtange lässt sich sehr gut auf eigene Faust erkunden. Wenn du dich auch kulinarisch auf die Besonderheiten des Nachbarlandes einstellen möchtest, solltest du dir hier auf jeden Fall ein Café suchen, in dem es „Appelgebak met Slag“ gibt – der holländische Kuchenklassiker ist einfach nur lecker!Frisch gestärkt bist du bereit für die Rückfahrt. Zurück an der Ems, überquerst du den Fluss in Lehe mit einer traditionellen Seilzugfähre – ein kleines Abenteuer, das ziemlich einzigartig ist: Die „Leher Pünte“ ist eine von nur zwei seilgebundenen Fähren über die Ems. Zurück in Heede wartet noch ein besonderes Naturhighlight auf dich. Hier kannst du zum Abschluss der Tour einem der größten und ältesten Bäume des Landes einen Besuch abstatten: Die 1.000-jährige Linde hat eine Stammumfang von mehr als 18 Metern – und gilt nach offizieller Vermessung als dickster vollholziger Baum Deutschlands.Wenn dir die knapp 56 Kilometer dieser Tour zu viel für einen Tag sind, kannst du sie leicht in mehrere Etappen aufteilen. Etappenorte entlang der Route sind neben Heede Rhede (Ems), Aschendorf, Dörpen und Bourtange.

  • Schwer
    04:17
    64,0 km
    14,9 km/h
    180 m
    180 m
    Schwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad evtl. tragen müssen.

    Auf dieser Tour bekommst du Kunst in all ihren Facetten geboten. Bring also ruhig etwas Zeit mit für die 64 Kilometer lange Runde, denn es lohnt sich immer wieder, an den verschiedenen Stationen vom Rad zu steigen, um sich zu informieren, zu staunen oder zu genießen.Los geht’s in Haselünne, wo du das Freilicht- und Heimatmuseum und vor allem das Brennereimuseum erstmal links liegen lässt – diese Highlights eignen sich hervorragend, um nach der Radtour den Tag ausklingen zu lassen. Stattdessen nimmst du Kurs auf Lähden, wo du im spannenden Naturkundehaus allerlei über die heimische Tier- und Pflanzenwelt erfahren kannst. Wenig später erwartet dich schon ein Dorf, das in seiner Gesamtheit als großes Kunstwerk durchgeht: das Kulturdorf Ahmsen. Neben der Waldbühne, die mit mehr als 60.000 Zuschauern pro Saison als bestbesuchtes Amateur-Freilufttheater im Norden gilt, gibt es hier das Kunstforum: Ebenfalls unter freiem Himmel kannst du in sechs Galerien Gemälde, Plastiken und Architektur bestaunen.Auf einem kleinen Abstecher ins Oldenburger Münsterland wird die Kunst ganz anschaulich. In Löningen lädt die Kinotechnische Sammlung Dr. Heinz Dobelmann zu Vorführungen in einen Kinosaal im Stil der 1950er-Jahre ein – eine unterhaltsame Gelegenheit für eine Pause, die du nur vorab ein bisschen planen solltest.Zurück nach Haselünne folgt der Weg nun dem idyllischen Lauf der Hase. Unterwegs lohnt es sich am Hofmuseum Lucas mit seinem herrlichen Bauerngarten kurz zu stoppen oder an der Aselager Windmühle gemütlich einzukehren. Frisch gestärkt bist du dann bereit für den letzten Abschnitt der Tour, der nochmal besonders schön ist. Im Naturschutzgebiet Haselünner Kuhweide radelst du durch den größten Wacholderhain Norddeutschlands. Ein Erlebnispfad macht deutlich, wie die Kühe bei der Erhaltung dieses Naturraums helfen.Wenn du dir für die vielen spannenden Highlights richtig viel Zeit nehmen möchtest, bietet es sich an, die Runde in mehrere Etappen aufzuteilen. Etappenorte entlang der Route sind Haselünne, Lähden, Ahmsen, Vinnen, Löningen, Westrum und Herzlake.

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    410 km
  • Zeit
    26:11 Std
  • Höhenmeter
    1 030 m

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