Glitzernde Bergwelt: 7 Touren zu den schönsten Bergseen Salzburgs

Wander-Collection von
komoot

Egal auf welche Tour du dich begibst - unterwegs freust du dich doch immer über das Plätschern und Rauschen von Wasser. Vor allem dann, wenn es sich um glasklare Bergseen oder kraftvoll ins Tal stürzende Wasserfälle handelt. Rundherum eröffnet sich dir an solchen Orten nicht selten ein atemberaubendes Panorama. Berggewässer in allen Formen gelten als echte Kraftplätze. Und das kommt nicht von ungefähr: Wenn du inmitten der Salzburger Berge am Ufer eines glitzernden Sees stehst, spürst du die ursprüngliche Schönheit der Natur mit dem ganzen Körper. Diese sieben Wanderungen führen dich in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden direkt an die Ufer der schönsten Bergseen im südlichen Salzburger Land.

Familien spazieren rund um den türkisblauen Jägersee, ambitionierte Wochenendwanderer steigen zu den Bockhartseen auf und echte Bergziegen scheuen auch nicht die 1.300 Höhenmeter auf dem Weg zum Schuhflickersee. Das schöne an den glasklaren Gebirgsgewässern des Salzburger Landes ist, dass sie in verschiedenen (Höhen-)Lagen zu finden sind. Das macht sie zum perfekten Picknick-Plätzchen nach einer entspannten Seerunde, genauso wie zum Ruhepol nach einem langen Anstieg. Wonach dir heute zumute ist, entscheidest ganz allein du.

Die Ausgangspunkte dieser sieben Touren sind allesamt mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Weil erst die zünftige Jause deine Wanderung perfekt macht, haben wir dir unterwegs auch ein paar schöne Hütten rausgesucht. Schau dir unsere Tourauswahl an und vielleicht bewunderst du schon bald dein eigenes Spiegelbild in einem der ruhigen Gewässer.

Auf der Karte

Touren & Highlights

  • Leicht
    00:38
    1,99 km
    3,2 km/h
    20 m
    20 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Jägersee liegt im Talschluss des Kleinarler Tals auf einer Höhe von 1.099 Metern und umringt von den großartigen Bergspitzen der Radstädter Tauern. Das alles klingt aber anspruchsvoller, als es wirklich ist: Um den smaragdgrünen See erfolgreich zu umrunden, braucht es keine besonderen Fähigkeiten. Bloß etwas Zeit, eine Kamera – um die schöne Aussicht festzuhalten – und je nach Lust und Laune Verpflegung für unterwegs. Der bestens begehbare Spazierweg kann sogar mit dem Kinderwagen befahren werden.

    Los geht’s beim Gasthaus Jägersee, das dort schon seit Anfang des 18. Jahrhunderts steht und sich damit perfekt in die Landschaft einfügt. Über eine Forststraße spaziert man immer entlang des Ufers in Richtung Kleinarlbach - dem unteren Ende des Sees. Ein idyllisches Plätzchen, an dem die Picknickdecke ausgebreitet werden kann und die Jause – mit dem Plätschern des eiskalten Gebirgsbaches im Hintergrund – besonders gut schmeckt.

    Von hier aus führt eine kleine, hölzerne Brücke über den Bach und der Weg in den Wald. Etwas weiter weg vom Wasser, aber ohne es je aus den Augen zu verlieren, spazierst du über ein paar leichte Anstiege zurück in Richtung Ausgangspunkt der Tour. Dort winkt das Gasthaus Jägersee mit regionalen Speisen und einer aussichtsreichen Seeterrasse. Wenn du magst, kannst du dir hier auch ein Ruderboot mieten.

    Direkt neben dem Gasthaus Jägersee fährt der Wanderbus mehrmals täglich ab und bringt seine Passagiere über Kleinarl und Wagrain bis nach St.Johann. Wenn du lieber mit dem eigenen Auto anreist, stell es einfach am kostenlosen Parkplatz (nur eine Minute vom Gasthaus entfernt) ab.

    Weitere Informationen:

    Wanderbus: wagrain-kleinarl.at/de/aktivitaeten/wandern-berg/wanderbus
    Gasthaus Jägersee: jaegersee.at/de/ausflugsziel-urlaub-kleinarl.html
    Wagrain Tourismus: wagrain-kleinarl.at/de

  • Leicht
    00:28
    1,80 km
    3,8 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Wo der Prebersee liegt? Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist: Auf 1.514 Metern Seehöhe und am Fuße des Prebers lädt er dich zu einer idyllischen Runde, die der ganzen Familie gefällt.

    Almwiesen, imposante Höhen und mittendrin ein Moorsee. So könnte man den Prebersee bei Tamsweg im Lungau beschreiben. Rundherum führt mal ein Holzsteg, mal ein Trampelpfad. Die Wanderung ist nicht lang und vor allem mit Kindern immer einen Besuch wert.

    Den Prebersee erreichst du am leichtesten mit dem Auto, im Sommer kannst du aber auch in den Tälerbus steigen. Der bringt dich von Tamsweg direkt zu einem der wichtigsten Highlights der Runde: die Ludlalm. Dort freuen sich „ausgewachsene“ Naturfreunde über köstliche Schmankerl aus der Region, während sich die kleineren Wanderer am bestens ausgestatteten Spielplatz austoben.

    Weitere Informationen:
    Busverbindung im Sommer: lungau.at/media/Sommerurlaub/Sommerurlaub_Wandern/Taelerbus_Prebersee.pdf
    Region Prebersee: lungau.at/de/dein-lungau/orte/tamsweg/sommer/region-prebersee

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  • Mittelschwer
    03:44
    8,39 km
    2,3 km/h
    500 m
    500 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Für diese Tour begeben sich Wanderer durch alte Tunnel in Richtung Sportgastein. Busse fahren hier mehrmals täglich ein und aus. Gegen eine kleine Gebühr darfst du aber auch mit dem Auto anreisen. Die beiden Bockhartseen erreichst du über einen anfangs steilen Weg. Doch die Mühen werden belohnt: mit sagenhaften Aussichten und – wer möchte – einem Spinatknödel auf der Bockhartseehütte.

    Die Wanderung zum Unteren und Oberen Bockhartsee beginnt relativ steil. Über einen Pfad geht es durch den Wald. Aber das nicht für allzu lange Zeit. Bald erreichst du den ersten Aussichtspunkt (und damit die Bockhartseehütte). Hier hast du einen großartigen Blick auf das Naßfeld, den Talschluss des berühmten Gasteinertals. Und bereits den köstlichen Geruch der Hüttenklassiker in der Nase.

    Aber wir empfehlen dir, erst die Tour zu vollenden – nach einer Wanderung schmeckt das Essen nämlich noch besser. Nur wenige Meter von der Hütte entfernt, tut sich bereits der erste (und größere) der beiden Seen auf. Ein beachtlich glitzernder Stausee. Und neben ihm der hölzerne Drache des Bockhartsees. Er ist Teil einer Sage, in der es heißt, dass das Goldreichtum des Hochtals den dort ansässigen Knappen zu Kopfe gestiegen war. Der Drache – im übrigen Bewacher und Erschaffer des Bockhartsees – überzog das Tal deshalb mit Eis. Nach der Eisschmelze blieb der Bergsee zurück.

    Also etwas gelernt und weiter durch die Serpentinen in Richtung Oberer Bockhartsee. Die Gold-Geschichte des Hochtals hat auch hier ihre Spuren hinterlassen: Unterwegs triffst du immer wieder auf Ruinen von Knappenhäusern und Bergschmieden. Bis du schließlich den kleinen Bergsee erreichst. Wer mutig genug ist, schmeißt sich in die klirrend kalten Fluten. Ansonsten bietet sich dieses Plätzchen für das Verzehren der mitgebrachten Jause an, bevor der Abstieg ins Tal über denselben Weg erfolgt.

    Weitere Informationen:

    Gasteiner Busverbindungen: gasteinertal.com/busverbindung
    Gasteinertal Tourismus: gasteinertal.com
    Bockhartseehütte: bockhartseehuette.at

  • Schwer
    05:49
    15,5 km
    2,7 km/h
    670 m
    670 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese Tour nimmt dich mit in die sagenumwobene Welt des Tappenkarsees, dem größten Gebirgssee der Ostalpen. Dank des steilen aber gut begehbaren Weges ist diese Wanderung auch für Familien geeignet. Je nach Art der Anreise, Ausdauer und Motivation beginnst du deine Wanderung entweder bei der Bushaltestelle Jägersee oder fährst gegen eine Mautgebühr noch ein paar Kilometer weiter bis zur Schwabalm.

    Entscheidest du dich dazu, mit dem Wanderbus anzureisen und damit schon beim Jägersee in die Wanderung einzusteigen, bildet der glasklare See bereits das erste von vielen Highlights der Tour. Der Weg verläuft zunächst entlang des Seeufers, dann immer neben dem Kleinarlbach bis hin zum Parkplatz neben der Schwabalm. Hier beginnt der eigentliche Anstieg in Richtung Tappenkarsee.

    Über einen gut begehbaren, aber durchaus steilen Weg marschierst du erst durch einen dicht bewachsenen Wald, zwischendrin über einen kleinen Bach und immer parallel zu einem kraftvollen Wasserfall. Die Mühen zahlen sich aus: Unterwegs warten immer wieder tolle Aussichtspunkte auf dich und am Ende legt sich dir der türkisblaue Tappenkarsee zu Füßen.

    Im Sommer stürzen sich mutige Wanderer schon mal gern in die kalten Fluten. Andere marschieren zielstrebig weiter, um in der Tappenkarseealm Kraft zu tanken. Dort heißt es: Hinsetzen, Beine ausstrecken und die atemberaubende Aussicht auf den See und die Bergmassive, die ihn umgeben, wirken lassen. Bevor es schließlich auf demselben Weg wieder für dich zurück ins Tal geht.

    Weitere Informationen:
    Wanderbus: wagrain-kleinarl.at/de/aktivitaeten/wandern-berg/wanderbus
    Tappenkarseealm: grossarltal.info/de/almen/tappenkarseealm.html

  • Schwer
    07:26
    16,5 km
    2,2 km/h
    1 380 m
    1 380 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Wanderung vom Tal der Almen zum Schuhflickersee zieht sich über mehrere Stunden und empfiehlt sich deshalb für ausdauerstarke Wanderer. Auch ein Gipfel – der Schuhflicker mit 2.214 Meter Höhe – ist Teil der Route. Deshalb solltest du unbedingt gutes Schuhwerk und die entsprechende Erfahrung mitbringen. Das eigentliche Ziel aber hat es in sich: So schön, wie der Schuhflickersee, liegt kaum ein anderes Gebirgsgewässer.

    Los geht’s auf einer breiten Straße in Richtung Aualm. Sie liegt auf stolzen 1.795 Metern und serviert im Sommer eine köstliche Jause mit selbst gemachten Feinheiten. Bis hierhin dürfen Autos fahren. Außerdem besteht die Möglichkeit, ins Wandertaxi einzusteigen. Dadurch gewinnst du auf dieser Tour einiges an Zeit. Von der Aualm aus geht es über saftiggrüne Almwiesen in Richtung Gipfel. Und der ist bald auch schon zu sehen.

    Ein kurzer Schlenker führt uns davor allerdings zum Schuhflickersee. Ein traumhafter Bergsee, eingebettet zwischen imposanten Spitzen und ohne Zu- noch Abfluss, was ihn irgendwie noch magischer macht. Wenn du also möchtest, verweilst du hier und lässt die Landschaft auf dich wirken. Wenn du noch mehr Abenteuer brauchst, erklimmst du noch den Schuhflicker Gipfel.

    Zurück geht es jedenfalls über den Schuhflickersattel und hinunter zum Arltörl, auf dem eine kleine Kapelle wartet. Ständig begleitet von großartigen Aussichten findest du schließlich zurück ins Tal. Ob du dich nun für die lange oder kürzere Variante entscheidest, den Gipfel mit einbaust oder nicht – diese Tour ist definitiv alle Anstrengungen wert.

    Weitere Informationen:
    Wandertaxi und Busse: grossarltal.info/de/sommer/almwandern/wandertaxi.html
    Großarl Tourismus: grossarltal.info
    Aualm: grossarltal.info/de/almen/aualm.html

  • Schwer
    05:11
    11,4 km
    2,2 km/h
    780 m
    780 m
    Schwere Bergtour. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Das Gasteinertal hat an traumhaften Wanderungen ja so einiges zu bieten. Ein echter Geheimtipp schlummert in Bad Gastein, auf 1.831 Metern und zu Füßen der Tischlergruppe. Der Anstieg ist steil und sollte nur mit gutem Schuhwerk und Proviant unternommen werden. Die Belohnung aber folgt auf dem Fuße: der Reedsee. Ein wahrer Kraftplatz umringt von uralten Bäumen und vor allem im Herbst Spiegel eines großartigen Farbenspiels.

    Die Wanderung beginnt im ehemaligen Hoteldorf Grüner Baum, von wo aus man über eine breite Forststraße in Richtung Talschluss wandert. Nach etwa einer halben Stunde erreichst du auch schon die Himmelwandhütte, die neben ihrer spektakulären Aussicht vor allem für ihre köstlichen Strudel bekannt ist. Empfehlenswert ist es allerdings, sich diesen erst nach der Tour zu gönnen. Denn die hat es in sich.

    Nach einiger Zeit auf dem breiten Forstweg zweigst dz ab und überquerst eine hölzerne Brücke. Von da an geht es stetig bergauf. Die wundervollen Aussichten, die sich zwischendrin immer wieder auftun, machen das aber locker wett. Eine ganze Weile lang geht es durch Latschen und anderes Gehölz. Bis der Weg schließlich flacher wird und sich vor dir der Reedsee auftut.

    Das Ufer des zauberhaften Sees lädt dich in jedem Fall zu einer Rast ein – den Proviant dafür solltest du aber unbedingt selbst mitbringen. Denn hier oben wartet wirklich nichts als die unberührte Natur. Sind das Jausenbrot und die atemberaubende Aussicht erst einmal verspeist, führt derselbe Weg wieder zurück ins Tal.

    Weitere Informationen:

    Gasteiner Busverbindungen: gasteinertal.com/busverbindung
    Gasteinertal: gasteinertal.com

  • Schwer
    07:35
    17,9 km
    2,4 km/h
    1 250 m
    1 250 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Ohne Fleiß kein Preis. Unter diesem Motto startest du deine Tour vom Dorfgasteiner Ortskern in Richtung Paarseen. Die Tour verläuft über gut begehbare Wege. Aber die Länge sollte keinesfalls unterschätzt werden. Wie überall im Gasteinertal warten unterwegs wunderbare Ausblicke. Und eine Hütte zum Einkehren.

    Als natürliche Bergseen sind die Paarseen vor allem für ihre großartige Kulisse bekannt. Um sie zu erreichen, beginnst du in Dorfgastein über eine Forststraße bergauf zu wandern. Das Panorama, das sich dir hier bietet, ist kaum zu übertreffen und die Flora abwechslungsreich. Das Beste aber kommt zum Schluss: Nach Erreichen des Sattels steigst du hinab in ein einzigartiges Naturschutzgebiet. Und da liegt er: der Obere (auch genannt Kleine) Paarsee. Wenn du möchtest, bahnst du dir von hier aus deinen Weg zum wesentlich größeren Unteren Paarsee. So viel sei gesagt: Es zahlt sich aus. Und mit dem weiter oben erwähnten Panorama wurde nicht zuviel versprochen.

    Nach einer Verschnaufpause am klirrend kalten Wasser steigst du wieder hinauf in Richtung Sattel. Von hier aus erreichst du über einen kleinen Steig das Kreuz auf der Gasteiner Höhe. Und damit eine umwerfende Aussicht über das Gasteinertal bis hin zu den Tauerngipfeln.

    Man könnte schon ins Träumen kommen hier oben. Aber deine Tour ist noch nicht vorbei. Und bei den meisten Wanderern macht sich spätestens jetzt ein leichtes Hungergefühl breit. Kein Problem, denn ab jetzt geht’s bergab und immer in Richtung Steiner Hochalm, die auf 1.535 Metern regionale Köstlichkeiten serviert. Das perfekte sonnige Plätzchen, um deine Füße hochzulegen, bevor es wieder talwärts geht.

    Weitere Infos:
    Gasteiner Busverbindungen: gasteinertal.com/busverbindung
    Gasteinertal Tourismus: gasteinertal.com
    Steiner Hochalm: gasteinertal.com/steiner-hochalm

Collection Statistik

  • Touren
    7
  • Distanz
    73,4 km
  • Zeit
    30:50 Std
  • Höhenmeter
    4 610 m

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