© TVB St. Anton am Arlberg | Foto: Patrick Bätz

Erwandere die Schönheit rund um St. Anton am Arlberg – 12 Tagestouren

Wander-Collection von St. Anton am Arlberg

Willkommen zurück in St. Anton am Arlberg, willkommen zurück in den Tiroler Alpen. Endlich wieder hinaus in die Natur und in die Berge, hinauf auf schroffe Gipfel und dabei frische Bergluft einatmen – in diesem Sommer ist dein Bergerlebnis etwas ganz besonderes. Unsere gesamte Region – von Pettneu über Flirsch bis nach Strengen – hat sich nach einigen Wochen der absoluten Ruhe herausgeputzt und macht deinen diesjährigen Bergsommer zu einem einmaligen Erlebnis. „Wir sind für euch da – emotional und voller Vorfreude!”

Jetzt geht es wieder mit fest geschnürten Wanderstiefeln auf fordernden Tagestouren hoch hinaus. Und zwölf solcher traumhaften Wanderungen haben wir dir hier zusammengestellt. Es geht für dich hinauf in die stolzen Höhen rund um den Arlberg. Mal auf einer gemütlichen Hüttenrunde, mal im Zuge einer anspruchsvollen Bergtour. Was hier im schönen Westen Österreichs zählt, ist die Bewegung. Und mit ihr der Spaß, die Natur und natürlich die für die Region typische Kulinarik. Fernab von hektischen Städten und mit nichts als der unendlich wohltuenden Stille der Alpen in deinen Ohren.

Rund um St. Anton warten über 300 Kilometer markierte Wanderwege darauf, von dir entdeckt zu werden. Mal starten unsere Touren direkt im Ortszentrum und somit nur einen Katzensprung von deiner Unterkunft entfernt. Mal fährt dich der Bus über aussichtsreiche Kurven zu deinem Ausgangspunkt. Und mal darfst du an den Einstieg „fliegen“ – per Seilbahn, versteht sich.

Erklimme Gipfel, erschwimme Bergseen und erschmecke die Region. Beim sportlichen Wandern am Arlberg gibt es nichts, was es nicht gibt. Und am Ende deines Aufenthalts wird dir bewusst: Es gibt wohl kaum ein anderes Gebiet mit einer solchen Naturvielfalt. Viel Spaß beim Entdecken!

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    03:51
    11,0 km
    2,9 km/h
    570 m
    570 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Putzen-Alpe (auch genannt Putzenalm) ist eine beliebte Ausflugsalm. Auf einer Höhe von 1.700 Metern mitten in den Lechtaler Alpen gelegen, solltest du für die Rundtour zur Alm und retour – ausgehend von St. Anton – mit knapp vier Stunden und etwa 600 Höhenmetern rechnen. Einmal angekommen, wartet ein ganz besonderes Alm-„Flair“ auf dich. Denn hier oben gibt es eine eigene Alm-Sennerei. Und die wirst du schmecken – sofern du dich für die entsprechende Jause entscheidest. Falls du kein Käse-Fan bist, werden dir die restlichen Tiroler Schmankerl, wie Gröstl und Speckknödel aber ebenso gefallen. Aber alles der Reihe nach. Denn wie heißt es so schön? „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“Du beginnst deine Wanderung an der Talstation der Nassereinbahn in St. Anton und wanderst erst einmal die Nassereinstraße, dann eine Forststraße entlang – immer den Schildern „Putzenalpe“ folgend. Bei der ersten Wasserfassung biegst du rechts ab, um auf den Putzenwaldweg zu gelangen. Im Wald wanderst du zwischen mächtigen Bäumen, umgeben von satten Grüntönen, bis der Weg schließlich wieder in die Forststraße endet. Von hier aus siehst du sie schon – die Putzen-Alpe. Und gehst somit den Endspurt und die letzten 15 Minuten deiner Wanderung bis zur wohlverdienten „Brettljause“ an.Nach deiner Pause folgst du dem Wanderweg am Butzenalpbach hinab ins Tal. Über Sankt Jakob am Arlberg schlenderst du entlang von Wiesen zurück zum Startpunkt deiner Tour.

    Schwer
    06:28
    19,2 km
    3,0 km/h
    930 m
    940 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Tagestour hält, was ihr Name verspricht. Sie führt dich zunächst durch das idyllische Moostal, vorbei an traumhaften Aussichtspunkten und immer entlang des friedlich vor sich hin plätschernden Moosbaches. Dann über den Alpenrosenweg, der dafür sorgt, dass sich die Natur hier oben hauptsächlich in der Farbe Rot zeigt. Zur Belohnung blickst du schließlich der Rendl Alm entgegen, die dich mit hausgemachten Tiroler Spezialitäten, bei grandiosem Ausblick empfängt. Du beginnst deine Wanderung direkt vor den Toren des „Arlberg WellCom“, von wo aus du Richtung Westen und der Rendlbahn wanderst, dich über eine Fußgängerbrücke begibst und durch einen Wald den Schildern zum „Moostalweg“ folgst. Sobald du den Moostalfahrweg erreicht hast, schreitest du immer weiter der Rendl-Bergstation entgegen. Direkt an der Station liegt auch der Rendl Spielplatz, der sich perfekt als kleine verspielte Pause für Kids eignet. Und dann beginnt er auch schon: der Alpenrosenweg. Der dich zunächst leicht aufwärts und – je nach Schneelage bereits ab Mitte Juni – durch tiefrote Almwiesen führt. Du kommst am Knottenkino vorbei und wanderst über einen abwechslungsreichen Singletrail. Bis du schließlich die bereits weiter oben angepriesene Rendlalm erreichst. Retour geht es – erst über Fahrwege, dann durch einen Wald – in Richtung St. Anton.Tipp: Wenn du diese Tour abkürzen möchtest, kannst du mit der Rendlbahn bis zur Bergstation fahren (im Sommer nur mittwochs und donnerstags) und deine Wanderung von dort angehen. Die benötigte Zeit verkürzt sich dadurch um etwa zwei Stunden.

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  • Schwer
    07:57
    24,4 km
    3,1 km/h
    1 080 m
    1 080 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Darmstädter Hütte ist eine DAV-Schutzhütte in der Verwallgruppe, die mit ihren rot-weißen Fensterläden eine nette farbliche Abwechslung zum Steingrau ihrer umliegenden Felsen bietet. Sie ist das Ziel deiner heutigen Tour. Eine Tour, die es übrigens in sich hat. Auf etwas über 24 Kilometern (Hin- und Rückweg) meisterst du fast 1.100 Höhenmeter. Aber lass dir eines gesagt sein: Es zahlt sich aus!Du startest, wie immer, im Zentrum von St. Anton. Von hier aus bahnst du dir deinen Weg in Richtung Moostal, das – im Gegensatz zu dem, was sein Name vielleicht vermuten lässt – nicht nur Moos, sondern eine ganze Alpenflora-Pracht für dich bereithält. Sie ist es auch, die von deinem Tourenziel aus, zusammen mit dem eindrucksvollen Gebirgspanorama rundherum, für einen wirklich atemberaubenden Ausblick sorgt.Und dann wartet auf dieser Tour noch ein naturbelassenes Highlight auf dich: Der Speichersee Kartell zeigt sich in seiner ganzen türkisblauen Pracht. Und beweist nicht nur als Fotomotiv, sondern auch als sonniger Rastplatz Potenzial.
    
Weit ist es von hier nicht mehr bis du dein Ziel – die Darmstädter Hütte – erreichst. Auf 2.384 Metern Seehöhe schenkt sie dir eine Aussicht, bei der sich die köstlichen Knödel gleich noch besser genießen lassen, bevor es über denselben Weg wieder zurück ins Tal geht.
    Tipp: Du kannst den Zustieg zur Hütte etwas verkürzen, indem du mit der Rendlbahn bis zur Bergstation fährst (im Sommer nur mittwochs und donnerstags).

    Mittelschwer
    03:37
    12,6 km
    3,5 km/h
    450 m
    60 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Ein zauberhafter See, zwei traumhafte Täler, eine moderne Schutzhütte, wild reißende Bäche und der alles dominierende Gipfel des 3.056 Meter hohen Patteriol sind die Highlights der Wanderung von St. Anton am Arlberg zur Konstanzer Hütte. Du beginnst deine Wanderung im Ortskern von St. Anton und wanderst in Richtung Rosannaschlucht. Dieser Teil – entlang der unermüdlich plätschernden Rosanna – ist dank der umrahmenden, unberührten Natur besonders schön. Auf der gesamten Tour verlässt du die Rosanna aber eigentlich nie – siehst ihr nur dabei zu, wie sie zwischendrin in den idyllischen Verwallsee mündet, dich danach aber direkt weiter bis zur Konstanz Hütte leitet. Die erst im Jahre 1990 neu errichtete Hütte thront auf stolzen 1.668 Metern Seehöhe, genau da, wo sich das Verwalltal in das Schönverwalltal und das Fasultal aufspaltet. Sie empfängt dich mit Köstlichkeiten aus ihrer Heimat, hält bei Bedarf auch ein Bettchen für dich bereit. Zurück geht es – aufgrund des traumhaften Panoramas vermutlich schweren Herzens – vorbei am türkisblauen Verwallsee, durch das Verwalltal und durch einzigartige Natur ins Tal nach St. Anton.

    Schwer
    06:52
    17,4 km
    2,5 km/h
    820 m
    830 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die Tour zur berühmten Kaltenberghütte beginnt im sommerlich verträumten St. Christoph, knapp auf der Höhe des Arlbergpasses. Auf der Grenze zwischen Tirol und Vorarlberg verlaufend – und somit das Beste aus zwei Bundesländern kombinierend – lässt dich die Rundwanderung etwas über 16 Kilometer und 800 Höhenmeter erwandern. Doch das wirst du kaum merken, triffst du unterwegs doch auf so einige wunderbar naturbelassene Highlights. Los geht’s mit einem kleinen idyllischen Bergsee, der dir ziemlich am Anfang des so genannten Berggeistweges unterkommt. Nach einer kurzen Rast zum Aufsaugen des wundervollen Panoramas – ja wer weiß, vielleicht wagst du dich ja sogar ins klirrend kalte Wasser – wanderst du weiter. Immer dem Weg entlang. Und nach einer Weile hörst du sie mit ein wenig Glück bereits – die Murmeltiere. Denn das Gebiet hier oben ist bekannt dafür, dass man (mit noch etwas mehr Glück) hin und wieder auf die kleinen Nager trifft. Nach etwas mehr als sechs Kilometern erreichst du schließlich die Kaltenberghütte, die dir nicht nur köstliche Speisen, sondern auch eine traumhafte Aussicht serviert. Zurück geht es, nach der wohlverdienten Pause auf der belebten Hüttenterrasse, erst noch über die so genannten Maroiköpfe und schließlich über den Paul-Bantlin-Weg ins Tal. St. Christoph liegt nicht weit von St. Anton entfernt – mehrmals täglich fahren Busse zwischen den beiden Orten hin und her. So kommst auch du nach deiner Wanderung bequem zurück in dein St. Antoner Quartier.

    Schwer
    07:21
    16,9 km
    2,3 km/h
    540 m
    1 630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die Tagestour vom Kapall über die Leutkirchen Hütte bis zum Kaiserjochhaus nimmt dich mit in die filmreifen Hänge über dem Stanzertal. Du wanderst über stolze Höhen, mit Alpenblumen gespickte Almwiesen und vorbei an traditionsreichen Hütten. Insgesamt liegen knapp 17 Kilometer, aber mehr Tiefen- als Höhenmeter vor dir. Denn: gleich zu Beginn der Tour erspart dir die Kapall Seilbahn mühsame Aufstiegshöhenmeter. Man kann diese Wanderung, die übrigens ein Teilstück des Lechtaler Höhenwegs ist, schon fast als Hüttentour bezeichnen. Deshalb wird sie dir besonders dann gefallen, wenn du zu jenen Wanderern gehörst, für die das kulinarische Erlebnis genauso wichtig ist, wie die zu erwandernde Natur. Unterwegs triffst du auf gleich zwei verlockende Einkehrmöglichkeiten. Aber auch, wenn es dir mehr auf den sportlichen Aspekt und die damit einhergehenden Aussichten ankommt, wird dir diese Wanderung gefallen. Denn du erklimmst den ein oder anderen Gipfel, darunter das 2.225 Meter hohe Almajurjoch und – sofern du einen kleinen Abstecher wagst – die sagenhaften 2.546 Meter des Hirschpleiskopfes.Nachdem du die letzte Hütte, das Kaiserjochhaus, erreicht hast, führt dich der Weg zurück ins Tal. Nach Pettneu, um genau zu sein, von wo aus du mit dem Bus bequem zurück an deinen Ausgangspunkt transportiert wirst.

    Schwer
    03:41
    7,66 km
    2,1 km/h
    1 160 m
    20 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese knapp acht Kilometer lange Wanderung hat es in sich: Du meisterst auf dem Weg von Pettneu bis zur Edmund-Graf-Hütte knapp 1.200 Höhenmeter. Doch keine Sorge, die herrliche Landschaft, durch die du wanderst, entschädigt allemal. Du verlässt Pettneu und wanderst stetig bergauf. Nach gut vier Kilometern kommst du an der Malfonalpe vorbei. Ideal, um hier eine Pause zur Stärkung einzulegen. Auf der Terrasse kannst du bei einem vorzüglichen Kaiserschmarren Energie für den restlichen Aufstieg sammeln. Durch das wunderschöne Malfontal wanderst du auf einem breiten Kiesweg weiter bergauf. Du überquerst die Baumgrenze und legst die letzten Höhenmeter bis zu deinem Ziel auf steilen Serpentinen zurück. An der Edmund-Graf-Hütte angekommen, kannst du dich inmitten einer fantastischen Bergkulisse vom Aufstieg erholen. Vom 22. Juni bis zum 22. September wird die Hütte bewirtschaftet. Zurück ins Tal wanderst du auf dem gleichen Weg.Falls dir der Aufstieg zu lang ist, kannst du auch prima an der Malfonalpe eine längere Pause einlegen und dort wieder umkehren. Bis dorthin legst du ungefähr die Hälfte der Höhenmeter zurück.

    Mittelschwer
    03:04
    9,89 km
    3,2 km/h
    800 m
    810 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese 15 Kilometer lange Rundwanderung bringt dich vom beschaulichen Ort Flirsch hinauf zu den grünen Almwiesen der Ganatschalm. 840 Höhenmeter meisterst du auf den ersten acht Kilometern, doch die grandiose Landschaft belohnt dich dafür. Du verlässt Flirsch und wanderst ein kurzes Stück am Ufer der Rosanna entlang. Dann überquerst du den Fluss und beginnst mit dem Aufstieg. Der Weg führt dich durch das Landschaftsschutzgebiet Mösli und du bekommst schnell einen Eindruck der vielfältigen Vegetation. Nach gut sechs Kilometern hast du einen letzten kurzen und knackigen Anstieg vor dir, bevor du dann die Ganatschalm erreichst. Hier kannst du dich bei einem deftigen Essen erholen und die beeindruckende Aussicht genießen.Von hier führt dich der restliche Weg durch den schattigen Wald wieder bergab ins Tal nach Flirsch.

    Mittelschwer
    03:38
    11,1 km
    3,1 km/h
    250 m
    960 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Zum Startpunkt dieser Wanderung kommst du von St. Anton mit der Rendlbahn. Oben angekommen wirst du gleich zur Einstimmung der elf Kilometer langen Tour mit einer fantastischen Aussicht begrüßt. Über die Rossfallalpe wanderst du noch ein paar Höhenmeter bergauf. Dann erreichst du den höchsten Punkt der Tour auf 2.240 Meter – ab jetzt geht es nur noch bergab. Über Serpentinen kommst du nach knapp fünf Kilometern zur bewirtschafteten Hütte auf der Rossfallalpe und kannst dich dort bei einem grandiosen Ausblick stärken. Am besten mit einer Kostprobe des Käses aus der eigenen Sennerei. Durch das Moosbachtal wanderst du auf einem breiten Kiesweg entspannt bergab und genießt die Ausblicke auf die umliegenden Berge. Das Plätschern des Moosbachs begleitet dich auf deinem Weg ins Tal. Genieße die Ruhe und Schönheit der Natur, bevor du dann wieder in St. Anton in der Zivilisation ankommst.

    Mittelschwer
    02:32
    6,44 km
    2,5 km/h
    800 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese wunderschöne Wanderung bringt dich vom Ort Strengen auf 1.819 Meter hinauf. Bis zur Dawinalpe hast du 800 Höhenmeter zu erklimmen, doch der stetige Anstieg ist gemächlich und nicht besonders steil. Du verlässt Strengen und wanderst die ersten Kilometer durch die beschaulichen Ortsteile bergauf. Du lässt die letzten Häuser hinter dir und tauchst in den Dawinwald ein. Stück für Stück wanderst du weiter bergauf. Kurz vor deinem Ziel verlässt du den Wald und hörst bald das Plätschern des Dawinbachs. Nun kannst du die Gebäude der Dawinalpe schon vor dir sehen. Sie liegt inmitten von üppigen Almwiesen umgeben und lädt zu einer typischen Tiroler Brotzeit ein. Genieße die wunderschöne Bergkulisse, bevor du dann auf gleichem Weg wieder zurück ins Tal wanderst.

    Schwer
    07:14
    17,9 km
    2,5 km/h
    730 m
    1 220 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die heutige Tour lässt dich auf der letzten Etappe des berühmten Adlerweges wandern. Was hier auf dich wartet? Etwas über 17 Kilometer, 700 Meter Auf- und 1.200 Meter Abstieg. Hier und da eventuell ein paar Schneereste. Aber auch unzählige Alpenblumen, die die Anstrengungen schnell vergessen machen. Du beginnst deine Tour beim Kaiserjochhaus, einer eindrucksvollen Schutzhütte auf 2.310 Metern Seehöhe am Lechtaler Hauptkamm. Von hier aus gehst du den traumhaften Panoramaweg an, der dich unterwegs immer wieder zum Innehalten und Genießen der fantastischen Weitsicht anhält. Mit der Leutkircher und Ulmer Hütte liegen außerdem zwei verlockende Einkehrmöglichkeiten direkt am Weg. Dann nimmt dich auch schon bald eine Almstraße mit hinunter nach St. Christoph, einem – zumindest im Sommer – verträumten Örtchen am Arlbergpass. Im Winter zählt es mit seinen 1.800 Metern zu den höchstgelegenen Alpen-Ski-Orten.Diese Tour eignet sich perfekt als kurze zweitägige Hüttentour. Am besten steigst du am Vortag in rund 3,5 Stunden von Pettneu am Arlberg zum Kaiserjochhaus auf. Ebenfalls lohnenswert für den Aufstiegstag: eine zweistündige Tour zum Gipfel des Grießkopfs, bevor du im Kaiserjochhaus dein Nachtlager aufsuchst. Wenn du sehr ambitioniert bist, kannst du natürlich am gleichen Tag zum Kaiserjochhaus aufsteigen und bis nach St. Christoph wandern. Vom Ziel in St. Christoph kommst du dann mit dem Bus bequem zurück nach Pettneu beziehungsweise St. Anton am Arlberg.

    Schwer
    01:46
    4,09 km
    2,3 km/h
    0 m
    430 m
    Schwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Zeit für eine der anspruchsvolleren Tagestouren rund um St. Anton am Arlberg. Es geht für dich von der Bergstation der Vallugabahn in Richtung Kapall. Eine Teilstrecke des Lechtaler Höhenwegs, die du – obwohl sie nur etwa vier Kilometer lang ist – keinesfalls unterschätzen solltest. Immerhin beginnst du deine Wanderung bereits auf stolzen 2.809 Metern Seehöhe und triffst unterwegs auf steinige Abstiege und Schneefelder. Stelle also sicher, dass du schwindelfrei und trittsicher bist, festes Schuhwerk trägst und eventuell sogar Stöcke bei dir hast. Außerdem solltest du diese Wanderung nur in den schneefreien Monaten, also etwa von Juni bis Oktober unternehmen. Und dann steht einer unvergesslichen Wanderung durch die eindrucksvolle Hochgebirgslandschaft der Lechtaler Alpen auch nichts mehr im Wege. Von der Bergstation der Valllugabahn wanderst du über das Schneefeld bergab zum Valfagehrjoch. Dabei passierst du den Valllugagrat, der für eine atemberaubende Aussicht bekannt ist. Du bahnst dir weiter deinen Weg Richtung Osten, kommst vorbei am Mattunjoch und steigst über einige Felsblöcke ab bis unter die Weißschrofenspitze. Von hier aus wanderst du zwischen Serpentinen zur Bergstation am Kapall. Die Seilbahn bringt dich schließlich wohl behütet zurück nach St. Anton.

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Collection Statistik

  • Touren
    12
  • Distanz
    159 km
  • Zeit
    58:01 Std
  • Höhenmeter
    8 130 m

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