Pfälzer Weinsteig – 11 Etappen zwischen Wald und Weinberg

Wander-Collection von
komoot

Am westlichen Rand der Rheinebene ragen steil die bewaldeten Berge des Pfälzerwalds auf. Auf den sanften, sonnenverwöhnten Hügeln unterhalb der Hänge erstrecken sich unendliche Weinberge. Hier entlang, immer im Wechsel zwischen Weinbergen und Waldpfaden, schlängelt sich der Pfälzer Weinsteig durch die idyllische Landschaft. Auf elf Tagesetappen führt dich der Weg von Weinort zu Weinort, du genießt dichte Wälder, besuchst Aussichtstürme auf den Gipfeln des Pfälzerwalds und stöberst in uralten Burgruinen. Krönender Abschluss einer jeden Tour ist dann ein abendliches Gläschen Wein aus der Region.

In elf Etappen führt der Pfälzer Weinsteig vom „Haus der deutschen Weinstraße” in Bockenheim immer am Übergang von Pfälzerwald zur Rheinebene entlang bis zum „Deutschen Weintor” in Schweigen-Rechtenbach am südlichen Ende der Weinstraße. Mit Waldpfaden, herrlichen Aussichtspunkten, gemütlichen Waldgaststätten und natürlich weiten Weinbergen ist der Wanderweg sehr abwechslungsreich. In den einzelnen Etappenorten findest du eine umfangreiche Auswahl an Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten – von einfacher Pension bis zum edlen Kurhotel ist hier alles dabei. Da die Region ein beliebtes Urlaubsziel ist, solltest du deine Übernachtungen in jedem Fall vorab reservieren. Außerdem bieten viele Gastgeber auch Gepäcktransfers an. Informiere dich dazu am besten direkt bei der Buchung.

Die meisten Etappen sind weniger als 20 Kilometer lang und eignen sich damit auch gut für Gelegenheitswanderer. Wenn dir die gesamte Strecke trotzdem zu lang ist oder du Respekt vor einer bestimmten Etappe hast, ist das auch kein Problem. Da alle Etappenorte hervorragend an das Bahn- und Busnetz angeschlossen sind, kannst du dir auch nur deine Lieblingsetappen auswählen oder einzelne Tagestouren planen. Die jeweiligen Etappenorte erreichst du am besten über den Bahnhof Neustadt an der Weinstraße, der wiederum von Mannheim, Kaiserslautern und Heidelberg aus angefahren wird. Von Neustadt aus fahren dich verschiedene Regionalzüge und Busse zum Start deiner Wanderungen.

Auf der Karte

Alle Etappen des Pfälzer Weinsteigs

  • Schwer
    05:11
    18,2 km
    3,5 km/h
    450 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine Wanderung auf dem Weinsteig beginnt am Haus der deutschen Weinstraße in Bockenheim. Die kleine Gemeinde liegt in einer weiten Landschaft aus sonnenverwöhnten Weinbergen und markiert den nördlichsten Punkt der deutschen Weinstraße. Bockenheim erreichst du ganz bequem mit dem Regionalzug R45 von Neustadt an der Weinstraße.

    Von Bockenheim aus schlängelt sich die heutige Etappe durch die sanfte Hügellandschaft und entlang unendlicher Weinberge. Dabei verläuft die Route über einen niedrigen Höhenzug und so ist eine herrliche Aussicht garantiert.

    An Wochenenden und Feiertagen lohnt sich ein Stopp bei der bewirtschafteten Weinwanderhütte Asselheim. Bei einem Gläschen Wein und guter Pfälzischer Küche kannst du den weiten Blick hinein in die Rheinebene genießen. Wenn du unter der Woche unterwegs bist, auch kein Problem – die Weinwanderhütte hat dann zwar geschlossen, aber stattdessen kannst du für eine Pause einen kleinen Abstecher nach Grünstadt machen.

    Im Anschluss führt dich der Weinsteig weiter an Reben und Feldern vorbei bis zum Etappenziel Neuleinigen, wo du dir noch in Ruhe die beeindruckende Burg ansehen kannst.

    Wenn deine Tour hier enden soll, kannst du mit den Buslinien 454 und 457 ins benachbarte Grünstadt fahren und dort den Zug R45 zurück zum Etappenstartort Bockenheim nehmen.

    Fahrpläne findest du unter vrn.de/index.html.

  • Schwer
    05:09
    18,1 km
    3,5 km/h
    370 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Neuleinigen, der Startort der zweiten Etappe des Pfälzer Weinsteigs, liegt am Nordrand des Pfälzerwaldes. Von der kleinen Stadt aus führt dich die beschilderte Route am Rande des Waldes über weite Weinberge und dann hinauf zur Burg Battenberg, dem ersten Höhepunkt des Tages. Auf der alten, gepflegten Burgruine kannst du in der Burgschenke eine Pause einlegen und von den Mauern aus den Blick bis zur Rheinebene schweifen lassen.

    Nach dem Burgbesuch geht es hinein in den Wald. Schöne Waldwege führen dich entlang von uralten Bäumen weiter nach Süden. Immer wieder öffnet sich der dichte Wald und ermöglicht dir herrliche Ausblicke auf die umliegende Landschaft aus malerischen Tälern und bewaldeten Bergen.

    Nach rund elf Kilometer Strecke triffst du am Forsthaus Lindemannruh ein, das sich damit perfekt für eine wohlverdiente Rast eignet. Nur wenige Meter vom Forsthaus entfernt erwartet dich auf dem Gipfel des Peterskopfs der Bismarckturm Kallstadt. Das monumentale Gebäude steht hier bereits seit über 100 Jahren und verwöhnt dich von seinem höchsten Punkt mit einer fantastischen Aussicht.

    Vom Turm aus schlängelt sich der Wanderweg an mehreren Aussichtspunkten vorbei weiter durch den Wald und geleitet dich bis zum Etappenziel Bad Dürkheim.

    Wenn deine Wanderung mit der zweiten Etappe beginnen soll, dann kannst du von Neustadt an der Weinstraße aus mit dem Zug R45 bis nach Grünstadt und von dort mit den Bussen 454 und 457 zum Startpunkt Neuleiningen fahren. Bad Dürkheim, der Endpunkt der zweiten Etappe verfügt über einen eigenen Bahnhof und ist über die Bahnlinie R45 direkt mit Neustadt verbunden.

    Alle Fahrpläne erhältst du unter vrn.de/index.html.

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  • Mittelschwer
    04:25
    15,0 km
    3,4 km/h
    440 m
    460 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Bad Dürkheim beginnt die dritte Etappe des Pfälzer Weinsteigs. Der Kurort liegt direkt am Übergang von Rheinebene zur Haardt. Der Gebirgszug Haardt ist Teil des Pfälzerwalds und zieht sich von Bad Dürkheim im Norden nach Alberweiler im Süden. Von Bad Dürkheim aus führt dich der Wanderweg an den Hängen der Haardt sanft bergauf und hinein in den dichten Wald.

    Hier wanderst du auf ruhigen Waldwegen, durchquerst die Täler des Schwabenbachs und des Wachenheimer Bachs, bevor du an der Wachtenburg wieder an den Rand der Rheinebene gelangst. Die kleine Ruine thront auf einem vorgelagerten Bergrücken und vom alten Wachturm aus hast du einen traumhaften Blick über die Weinberge.

    Von der Burg aus folgst du dem Weinsteig erneut hinein in den Wald. Kiefern und Edelkastanien säumen deinen Weg zu den Heidenlöchern. Dabei handelt es sich um eine stark verfallene Ruine einer frühmittelalterlichen Fliehburg. Von hier aus geht es dann über die Michaeliskapelle von der Haardt hinab in die Rheinebene und entlang von Rebstöcken ins Etappenziel Deidesheim.

    Da sowohl der Startpunkt als auch das Etappenziel von der Bahnlinie R45 aus Neustadt an der Weinstraße angefahren werden, eignet sich diese Tour auch perfekt als Tageswanderung.

    Den Fahrplan findest du unter vrn.de/index.html.

  • Schwer
    05:51
    19,7 km
    3,4 km/h
    560 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Deidesheim aus führt dich auch die vierte Etappe am Rande der Haardt entlang in Richtung Süden. Dabei wanderst du vom Etappenort aus zunächst ohne größere Höhenunterschiede durch schier unendliche Weinberge und genießt dabei eine herrliche Fernsicht.

    Nach einem kleinen Schlenker über bewaldete Berghänge kannst du bei Köngisbach sogar etwas über den Weinanbau lernen: Hier gibt es einen kurzen, aber sehr informativen Weinlehrweg. Von Königsbach aus wanderst du dann am Ufer des Mußbachs durch das glechnamige, dicht bewaldete Tal.

    Es geht sanft bergauf und im Tal locken sowohl das Jagdhaus Looganlage als auch das Forsthaus Benjental zu einer gemütlichen Rast. Lass dir hier ruhig ein wenig Zeit, denn im Anschluss geht es hoch hinaus. Fast 300 Meter Aufstieg trennen dich vom Gipfel des Weinbiets. In einigen Kehren geht es auf schmalen Wegen nach oben. Dort angekommen, kannst du dir eine weitere Rast im Weinbiethaus gönnen – oder du kraxelst noch einige Stufen auf den Aussichtsturm. Die Anstrengung lohnt sich, denn die Aussicht über Pfälzerwald und Rheinebene ist grandios.

    Als Belohnung für den straffen Aufstieg geht es vom Weinbiet dann nur noch bergab. Du wanderst am Aussichtspunkt Bergstein und an der sehenswerten Ruine der Wolfsburg vorbei, bis du schließlich dein Etappenziel Neustadt an der Weinstraße erreichst.

    Deidesheim und Neustadt an der Weinstraße werden beide von der Bahnlinie R45 angefahren. Außerdem ist das Etappenziel perfekt an das S-Bahnnetz von Mannheim und Heidelberg angebunden. Damit eignet sich Neustadt perfekt als Ende oder als Startpunkt, wenn du nur einen Teil des Weinsteigs erwandern möchtest.

    Fahrpläne findest du unter vrn.de/index.html.

  • Schwer
    06:15
    20,4 km
    3,3 km/h
    740 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der fünften Etappe zwischen Neustadt und St. Martin erwartet dich eine besonders abwechslungsreiche Waldwanderung. Von Neustadt aus schlängelt sich der Weinsteig direkt zu Beginn der Tour in zahlreichen Serpentinen zum Nollkenkopf, einem markanten Gipfel der Haardt, hinauf. Dank einer Schneise in den Bäumen kannst du bei deiner Verschnaufpause auf dem bewaldeten Gipfel hinab nach Neustadt sehen.

    Von hier aus folgt der Wanderweg dem Verlauf eines Höhenzugs und führt dich wieder an den Rand zur Rheinebene. Hier steht oben auf einer Bergkuppe das Hambacher Schloss, das als Wiege der deutschen Demokratie gilt. In einer ausführlichen Ausstellung kannst du dich darüber informieren, wie es zu diesem Ehrentitel kam.

    Immer am Höhenzug entlang führt dich der Weinsteig fort von der Rheinebene und wieder hinein in den dichten Wald. Über die Hohe Loog geht es weiter bergauf bis hinauf zur Kalmit, dem höchsten Berg des Pfälzer Walds. Von der Aussichtsterrasse des Kalmithauses genießt du einen fantastischen Fernblick über die baumbestandenen Berge des Pfälzerwalds, bis zu den Vogesen und sogar bis zum Schwarzwald.

    Im Anschluss wanderst du dann gemächlich bergab zum Etappenziel St. Martin.

    Dank des Anschlusses an das S-Bahnnetz von Heidelberg, Mannheim und Kaiserslautern ist Neustadt an der Weinstraße, der Startpunkt dieser Etappe, problemlos mit dem Zug zu erreichen. Das Etappenziel St. Martin verfügt zwar über keinen eigenen Bahnhof, aber die Buslinien 500 und 501 bringen dich ins benachbarte Edenkoben. Von hier aus fährt die Bahnlinie R51 weiter bis nach Neustadt.

    Die Fahrpläne findest du unter vrn.de/index.html.

  • Schwer
    05:21
    17,8 km
    3,3 km/h
    560 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sechste Etappe auf dem Pfälzer Weinsteig beginnt in St. Martin. Nachdem du den beschaulichen Weinort verlassen hast, steigt du in einigen Serpentinen an den Hängen der Haardt auf. Auf urigen Waldpfaden wanderst du weiter. Heute schlängelt sich der Wanderweg die meiste Zeit ganz nah am Rande zur Rheinebene entlang – so erwarten dich immer wieder herrliche Aussichten auf die Ebene und die unendlichen Weinberge.

    Schon bald erreichst du ein pompöses Denkmal, das einst als Siegesdenkmal im Andenken an den Deutsch-Französischen Krieg errichtet worden war. Da sich das Andenken heute zum Glück ein wenig geändert hat, trägt es mittlerweile den Namen „Friedensdenkmal”. Von seinem Fuße hast du einen tollen Blick über die Weinberge und gleich neben dem Denkmal findest du eine gemütliche Waldgaststätte.

    Nach einem Schlenker durchs Triefenbachtal stehst du an der Villa Ludwigshöhe wieder am Rande der Weinberge. Erbaut wurde die Villa als Sommerresidenz für den bayerischen König als die Pfalz noch unter bayerischer Herrschaft stand. Heute kannst du das Schloss besichtigen.

    Über die bewaldeten Berghänge des Pfälzerwalds und entlang der Weinberge wanderst du weiter bis zum Etappenziel Burrweiler.

    Start- und Zielort werden beide von der Buslinie 500 angefahren, daher kannst du am Ende der Tour auch problemlos wieder zurück nach St. Martin fahren. Alternativ bringt dich der Bus auch zum Bahnhof Edenkoben. Von dort aus bringt dich die Bahnlinie R51 nach Neustadt an der Weinstraße.

    Bahn- und Busfahrpläne stehen unter vrn.de bereit.

  • Schwer
    05:21
    17,6 km
    3,3 km/h
    580 m
    620 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Startpunkt der siebten Etappe ist Burrweiler. Der kleine Ort liegt direkt unterhalb der dichten Bergwälder der Haardt in einer weiten Landschaft aus malerischen Weinbergen. Du kehrst den Rebstöcken jedoch den Rücken zu und steigst gleich zu Beginn über die bewaldeten Hänge auf.

    Die heutige Etappe schlängelt sich immer tiefer hinein in den dichten Wald. Auf Forstwegen und Waldpfaden führt dich der Pfälzer Weinsteig zu urigen Waldgaststätten und herrlichen Ausblicken. Gerade für deine Einkehr hast du heute die Qual der Wahl: Soll es noch zu Anfang die Trifelsblick-Hütte sein, wanderst du lieber weiter bis zum Waldhaus Drei Buchen oder legst du deine Rast erst kurz vor Ende in der Landauer Hütte ein?

    Egal wie du dich entscheidest, zünftige Pfälzer Küche und regionale Weine sind garantiert. Zwischen den Hütten wanderst du durch den Wald und besuchst die eindrucksvolle Burgruine Neuscharfeneck. Ein weiterer Höhepunkt des Tages ist die umwerfenden Aussicht am Orensfels. Dazu wanderst du von der Wegkreuzung an der Landauer Hütte in einer Runde um den Orensberg herum. Der Orensberg ragt hoch über dem Dernbachtal auf und markiert das südliche Ende der Haardt.

    Im Anschluss wanderst du gemütlich bergab zum Etappenziel Dernbach.

    Vom gut angebundenen Neustadt an der Weinstraße kannst du mit der Bahn R51 bis nach Edenkoben und von dort mit der Buslinie 500 bis zum Startpunkt Burrweiler Mitte fahren. Wenn du deine Wanderung nach dieser Etappe beenden möchtest, bringen dich von Dernbach aus die Buslinien 521 und 522 zum Bahnhof Albersweiler. Mit der Bahnlinie R55 fährst du weiter bis nach Landau, wo du in den Zug R51 nach Neustadt umsteigen kannst.

    Alle Fahrpläne findest du unter vrn.de.

  • Mittelschwer
    04:39
    14,4 km
    3,1 km/h
    620 m
    640 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nachdem du auf den ersten sieben Etappen von Bad Dürkheim aus die ruhigen Bergwälder der Haardt durchquert hast, erreichst du gleich zu Beginn deiner achten Etappe das Dahner Felsenland. Das zeichnet sich durch eindrucksvolle Buntsandsteinfelsgruppen, die auf den Rücken der Berge thronen und durch zahllose Burgruinen aus.

    Von Dernbach aus wanderst du über einen bewaldeten Höhenzug und hinab ins Tal des Eußerbachs. Hier findest du die Klosterkirche des einstigen Zisterzienserkloster Eußerthal. Das restliche Kloster wurde im Pfälzischen Bauernkrieg zerstört, doch die Sandsteinkirche blieb wie durch ein Wunder verschont.

    Vom schmalen Eußerbachtal geht es weiter durch den Wald bis nach Gräfenhausen. Das liegt in einer offenen, sonnenverwöhnten Talsenke. Daher wird hier, umrahmt von bewaldeten Bergen, Wein angebaut. Der Ausblick auf die Reben und die umgebende Landschaft ist malerisch.

    Im Anschluss geht es für dich nochmal steil bergauf: In Serpentinen kraxelst du hinauf zum Krappenfels, der dich dann mit seiner umwerfenden Aussicht aufs Queichtal für deinen Aufstieg belohnt. Wenn du dich satt gesehen hast, folgst du dem Weinsteig hinab zum Etappenziel Annweiler.

    Um zum Startpunkt der achten Etappe zu gelangen, nimmst du am besten von Neustadt an der Weinstraße aus den Zug R51 bis nach Landau und steigst dort in den R55, der dich nach Albersweiler bringt. Von hier aus bringen dich die Buslinien 521 und 522 nach Dernbach. Das Etappenziel Annweiler verfügt hingegen über einen eigenen Bahnhof und daher kannst du einfach direkt in den R55 nach Landau springen. Wenn es nur zurück zum Etappenstartpunkt gehen soll, so bringt dich die Buslinie 522 direkt nach Dernbach.

    Fahrplanauskünfte erhältst du unter vrn.de.

  • Schwer
    05:57
    19,7 km
    3,3 km/h
    640 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Annweiler, Startpunkt der neunten Etappe, liegt direkt am Fuße der Reichsburg Trifels. Ein steiler Pfad führt dich direkt zu Beginn hinauf zu mittelalterlichen Burgruine, auf der vor fast 1.000 Jahren die Stauferkaiser residierten. Die teilweise wiedererrichtete Ruine thront auf einem markanten Felsen und beheimatet heute ein Museum.

    Von der Reichsburg Trifels schlängelt sich der Weg über einen von roten Buntsandsteinfelsen gekrönten Bergrücken, auf dem die beiden Burgruinen Anebos und Scharfenberg liegen. Diese beiden Burgen waren Teil der Verteidigungsanlagen der Reichsburg und sind ebenfalls einen Abstecher wert.

    Auf Waldpfaden verläuft der Pfälzer Weinsteig wieder bis an den Rand der Rheinebene. Schon bald öffnet sich der Wald und du genießt einen malerischen Ausblick auf die Anbaugebiete der Südlichen Weinstraße. Gleich im Anschluss führt dich der Wanderweg wieder sanft bergauf und in den Wald hinein. Es geht hinauf zur Madenburg, der vierten mittelalterlichen Burgruine der heutigen Etappe. Die Burgschenke lädt zu einer wohlverdienten Pause ein, bevor du deine Wanderung fortsetzt.

    Kurz bevor du das Etappenziel Klingenmünster erreichst, kommst du ein letztes Mal in den Genuss einer Burgruine: Direkt über der Stadt ragt hier die Burg Landeck in den Himmel. Wenn du magst, steigst du noch auf den Bergfried und genießt die herrliche Aussicht.

    Den Etappenstartpunkt Annweiler erreichst du ganz bequem mit der Bahn. Von Neustadt an der Weinstraße nimmst du dazu die Bahnlinie R51 bis Landau und steigst dort in den R55 um. Vom Etappenziel Klingenmünster bringen dich die beiden Buslinien 531 und 540 zurück nach Annweiler, falls du diese Etappe als Tagestour geplant hast.

    Fahrpläne findest du unter vrn.de.

  • Mittelschwer
    03:42
    13,0 km
    3,5 km/h
    290 m
    300 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    In Klingenmünster, direkt am Übergang von Pfälzerwald zur Rheinebene, beginnst du deine zehnte Tageswanderung. Nach den zahllosen Burgen am Vortag geht es heute zur Abwechslung ausschließlich durch beschauliche und ruhige Natur.

    Zu Beginn wanderst du durch Weinberge zum idyllischen Weinort Gleiszellen-Gleishorbach. Hier spazierst du an einigen Fachwerkhäusern entlang, bis dich der Pfälzer Weinsteig wieder hinein in den Wald führt. Der Wanderweg schlängelt sich über einen Höhenzug und verläuft dann hinab ins malerische Hirtenbachtal.

    Du folgst dem Bachlauf bergab bis zum Rande von Pleisweiler, wo er in einen kleinen Weiher einmündet. Gleich neben dem Weiher findest du ein gemütliches italienisches Restaurant.

    Nach einer Pause wanderst du entlang der Weinberge bis zum Etappenziel Bad Bergzabern. Hier kannst du deinen Abend ganz besonders ausklingen lassen: In der Südpfalztherme lässt es sich in Sauna, Thermalbad und Außenpool herrlich entspannen.

    Den Startpunkt der Etappe erreichst du auch problemlos mit Bus und Bahn. Fahre dazu von Neustadt an der Weinstraße mit der Regionalzug R51 bis nach Landau und nimm von dort aus die Buslinien 531 oder 540 bis nach Klingenmünster. Die Abreise vom Etappenziel ist noch einfacher: Vom Bahnhof Bad Bergzabern fährt dich der Bus 540 zurück nach Klingenmünster oder der Regionalzug R54 bis zum Bahnhof Winden. Von Winden aus bringt dich der R51 auch nach Neustadt.

    Fahrplanauskünfte findest du unter vrn.de.

  • Mittelschwer
    04:38
    16,1 km
    3,5 km/h
    400 m
    350 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    In Bad Bergzabern beginnt deine elfte und damit letzte Etappe auf dem Pfälzer Weinsteig. Zum Abschluss zeigt sich der Wanderweg nochmal in seiner gesamten Vielfalt.

    Zu Beginn wanderst über ein hügeliges Weinanbaugebiet und folgst dem beschilderten Wanderweg durch den Wald ins malerische Dörrenbach. Schlendere hier in aller Ruhe durch die Gassen, besuche die eindrucksvolle Wehrkirche und lass die mittelalterliche Atmosphäre auf dich wirken.

    Im Anschluss geht es bergauf zur Kolmerkapelle, wo du einen schönen Blick über Dörrenbach genießt. Nur wenig später erreichst du am Stäffelsberg den höchsten Punkt der heutigen Tour. Wenn du noch ein wenig höher hinauswillst, dann kannst du auf den Aussichtsturm hinaufsteigen. Oben erwartet dich eine unglaubliche Aussicht auf den Pfälzerwald, über die Rheinebene und bei klarem Wetter auch bis zum Schwarzwald.

    Auf deiner Abschlusswanderung darf natürlich auch eine Burgruine nicht fehlen. Vom Stäffelsberg aus folgst du dem Wanderweg bis zur Ruine Guttenberg. Die ist zwar nicht so gut erhalten wie andere Pfälzer Burgen, bietet von ihrer Mauer aber trotzdem eine tolle Aussicht.

    Nun geht es gleichmäßig durch den Wald bergab zum Etappenziel Schweigen-Rechtenbach. So wie deine Wanderung auf dem Weinsteig am „Haus der deutschen Weinstraße” begonnen hat, so endet hier deine Reise am markanten „Deutschen Weintor”. Schlendere hier noch ein wenig durch die Gassen und verwöhn dich zum Abschluss mit einem regionalen Wein.

    Den Startpunkt der Etappe erreichst du problemlos mit dem Zug. Von Neustadt an der Weinstraße fährt der Regionalzug R51 bis nach Winden. Hier steigst du in die Bahnlinie R54 nach Bad Bergzabern um. Auch deine Abreise vom Etappenziel ist mit Bus und Bahn möglich. Der Bus 543 fährt dich direkt zurück nach Bad Bergzabern, wo du dann in den Regionalzug umsteigen kannst.

    Alle Fahrpläne erhältst du unter vrn.de.

Collection Statistik

  • Touren
    11
  • Distanz
    190 km
  • Zeit
    56:27 Std
  • Höhenmeter
    5 650 m

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