9 Etappen auf dem Diemeltaler Schmetterlings-Steig

Wander-Collection von Kulturland Kreis Höxter

Die geologische Vergangenheit des Diemeltals offenbart heute eine einzigartige und abwechslungsreiche Natur mit einer unglaublichen Artenvielfalt. Über hundert Tagfalterarten sind auf den Kalk-Halbtrockenrasenflächen entlang der Diemel gezählt. Und um genau diese geht es auf diesem Wanderweg: Er verbindet auf seinen neun Etappen die als „Prime Butterfly Area“ ausgezeichneten Gebiete und ermöglicht es dir diese zu entdecken.

Aber nicht nur Schmetterlinge machen diesen 154 Kilometer langen Fernwanderweg aus, sondern auch die stetig den Weg im Tal begleitende Diemel. Wirklich an die Diemel kommst du allerdings nur selten, außer du machst kurze Tagesrundtouren und quert dafür die Diemel.

Die offene Landschaft bietet auf vielen Abschnitten wenig Schatten. Schütz dich daher an sonnigen Tagen ausreichend und pack genügend Wasser zum Trinken ein.

Gefördert wurde das Projekt „Diemeltaler Schmetterlings-Steig“ durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung der Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Mittelschwer
    02:14
    7,44 km
    3,3 km/h
    220 m
    250 m
    Fähre
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    Eine kurze erste Etappe zum Warmwerden, Staunen und Besichtigen. Los gehts am Kloster Herstelle, schon hier kann man einige Zeit verbringen und letzte Dinge für die Wanderung im Klosterladen einkaufen.Mit der Fähre über die Weser und hoch zum Weser-Skywalk geht es weiter. Mittags eine Pause in Bad Karlshafen, wo die Diemel in die Weser mündet. Vielleicht auch schon ein Eis? ;-) Bevor es dann nach Helmarshausen geht.

    Schwer
    05:03
    17,9 km
    3,5 km/h
    400 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Eine der waldreichen Etappen, die zunächst durch die Ausläufer des Reinhardswaldes führt. Durch das bezaubernde Holzapetal hindurch gelangst du nach Wülmersen und wieder an die Diemel.Auf dem Abschnitt nach Trendelburg kommst du an sogenannten „Wolkenbrüchen“ vorbei. Dies sind durch Erdstürze entstandene Einsturztrichter. Nach einer Diemelquerung geht es zum Abschluss an der Trendelburg nochmals steil bergauf.

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  • Mittelschwer
    02:28
    8,86 km
    3,6 km/h
    160 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Beeindruckend sind auf dieser Etappe besonders die circa 200 Jahre alten Hainbuchen zwischen Stammen und Hümme. Das außergewöhnliche Wachstum der Bäume geht auf häufiges Zurückschneiden zurück. Von hieraus geht es nur noch bergab nach Hümme in den Zielort der Etappe.

    Schwer
    05:58
    20,7 km
    3,5 km/h
    530 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Von Hümme aus geht es direkt bergan auf den „Dingel“ und durch Kalk-Buchenwälder. Im Frühjahr riecht es hier intensiv nach Knoblauch, den der Waldboden ist übersät mit Bärlauch. An den Waldrändern wanderst du direkt an den Eberschützer Klippen entlang. Die aufgebrochenen Kalkfelsen sind ein Paradies für wärmeliebende Eidechsen.Im späteren Verlauf durchquerst du die Ostheimer Hute, eine weitestgehende Freifläche mit vielen Wacholdersträuchern. Es folgen viele weitere Schutzgebiete auf dem Weg nach Zwergen, die das Diemeltal ausmachen.

    Schwer
    05:57
    21,6 km
    3,6 km/h
    360 m
    340 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese Etappe führt dich vermehrt durch das landwirtschaftlich geprägte Hügelland südlich von Warburg. Vorbei geht es auch an den Überbleibseln der Holsterburg, der einzigen achteckigen Burg Westfalens. Sie wurde in den letzten Jahren vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe und der Stadt Warburg archäologisch untersucht und anschließen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

    Schwer
    05:42
    20,4 km
    3,6 km/h
    440 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwei Highlights des gesamten Diemeltaler Schmetterlings-Steiges stehen auf dem Programm dieser Etappe: der höchste Punkt und der größte Etappenzielort des gesamten Wanderweges!Der höchste Punkt – der Quast – bedeutet, dass es wiedermal von Beginn der Etappe an leicht bergauf geht. Der 360-Grad-Blick von dort oben entschädigt für die Anstrengung. Und wenn wir ehrlich sind, etwa 400 Meter über Normalnull ist auch nicht wirklich hoch. ;-)

    Danach geht es durch den Wald hinab ins Diemeltal, wo die Diemel gequert wird. Ab hier wird es nun Flussabwärts gehen. Der Zielort Warburg mit seiner historischen Alt- und Neustadt ist ein erneuter Besuch mit Stadtführung wert. Dabei erfährst du dann, was es mit dem Rathaus zwischen den Städten auf sich hat.

    Mittelschwer
    03:14
    12,0 km
    3,7 km/h
    140 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Aus der am Steilhang gebauten Hansestadt führt der Wanderweg im Zick-Zack und über Treppen heraus. Mit einem Wechsel zwischen Waldpfaden und Diemelradweg führt der Weg bis nach Haueda. Von hier aus geht es über Weinberg mit seiner Magerrasen- und Wachholderstruktur nach Liebenau – eine der kleinsten Städte in Hessen.

    Schwer
    07:25
    26,1 km
    3,5 km/h
    620 m
    560 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die längste Etappe des Diemeltaler Schmetterlings-Steigs steht an. Auf den fast 27 Kilometer entlang des südexponierten Diemelhangs werden zahlreiche Schmetterlingsparadiese und Wacholderheiden durch wandert. Wenn du den Blick ab und zu gen Süden richtet, erkennst du die Ostheimer Hute oder die Eberschützerklippen, die du vor einigen Tagen durchwandert hast.

    Schwer
    05:05
    18,5 km
    3,6 km/h
    280 m
    350 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der Schlussetappe entdeckst du noch das Schutzgebiet Stahlberg-Höllberg: Eine langgestreckte Kalkmagerrasenfläche, auf der das Jahr über unterschiedlichste Pflanzen wie das Knabenkraut oder der Enzian blühen.Oben auf dem Plateau liegt ein kleiner Sportflugplatz für Segelflieger, die man über dem Diemeltal beobachten kann. Hier verabschiedest du dich von der Diemel, bis du ihr Wasser bei Herstelle in der Weser wiedersiehst.

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Collection Statistik

  • Touren
    9
  • Distanz
    153 km
  • Zeit
    43:06 Std
  • Höhenmeter
    3 140 m

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