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Vom Mittelalter zum Mittelmeer – Wandern in und um Aschaffenburg

Wander-Collection von Franken Tourismus

Verfallene Kirchenruinen, das prunkvolle Schloss Johannisburg, duftende Wälder und blütenreiche Wiesen – Aschaffenburg hält für dich die perfekte Mischung zwischen erholsamer Natur und einzigartiger Kultur bereit. Dabei hat jede Jahreszeit für einen Besuch ihren ganz eigenen Reiz: Im Frühling umfängt dich die berühmte Magnolienblüte, im Sommer die feigen- und weingesäumten Hänge der St. Germain-Terrassen mit Mittelmeer-Charme, im Herbst die goldenen Farben der Laubbäume im ältesten Landschaftspark Bayerns und im Winter die verschneite Ruine einer mittelalterlichen Kirche im Park Schöntal.

Auf zehn facettenreichen Touren, die wir hier für dich aufbereitet haben, lernst du die schönsten Ecken der Stadt im Spessart und ihrer Umgebung kennen. Erkunde auf kurzen Stadtspaziergängen mit dem Schloss Johannisburg eines der bedeutendsten Bauwerke der Spätrenaissance, wandere durch den mediterran geprägten Schlossgarten zum eindrucksvollen Pompejanum und lass dich von den verwinkelten engen Gassen der Aschaffenburger Altstadt mit ihren kleinen Fachwerkhäusern verzaubern. Urige Kneipen und einladende Gaststätten erwarten dich hinter fast jeder Ecke. Von der Teufelskanzel genießt du einen unvergleichlichen Ausblick auf die romantische Stadt.

Vier der sechs Europäischen Kulturwege bringen dich vor die Tore Aschaffenburgs. Mit der Schweinheimer Passion umkreist du den markanten Erbig, wanderst durch herrliches Heideland bis hoch zu den bekannten drei Kreuzen auf dem Aussichtsberg. Geologisch spannend wird es mit Steinbrüchen und Buntsandsteingebilden im äußersten Südosten Aschaffenburgs. Hier erwarten dich zudem die schönsten Ausblicke auf die hügelige Spessartlandschaft. Erloschene Vulkanschlote und exotische Baumarten entdeckst du dagegen in den schattigen Waldgebieten im Nordosten. In Obernau ist nicht nur der Himmel blau, wie der Titel des Kulturweges verrät. Hier spazierst du ganz naturnah durch Streuobstwiesen, Mischwald und folgst sanften Flusswindungen.

Fast alle Wanderungen sind als Rundtouren gestaltet oder enden ganz zentral in der malerischen Altstadt Aschaffenburgs, so dass du dir keine Gedanken machen musst, wie du von Punkt B wieder zurückkommst. So kannst du dich voll und ganz dem Spessart-Charme hingeben und vom Mittelalter zum Mittelmeer spazieren.

Auf der Karte

Touren & Highlights

    Leicht
    00:48
    3,04 km
    3,8 km/h
    30 m
    30 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Vom Mittelalter zum Mittelmeer und zurück zum Main in nur drei Kilometern – das bekommst du mit diesem einzigartigen Spaziergang durch die Aschaffenburger Altstadt geboten. Prunkvoll geht es am Schloss Johannisburg los. Wenn du möchtest, kannst du hier gleich mit einer Führung durch die mittelalterlichen Gemäuer starten.Über den Aschaffenburger Schlossgarten spazierst du gefühlt immer weiter Richtung Mittelmeer. Die terrassenförmig angelegte Parkanlage versprüht ein herrlich mediterranes Flair und führt dich direkt zum Pompejanum. Das römische Herrenhaus ließ König Ludwig I. nach dem Vorbild ausgegrabener antiker Bauten von Pompeji errichten. Über die Saint-Germain-Terrasse flanierst du zwischen duftenden Kiefern, Feigenbäumen und Weinstöcken hinunter zum Mainufer. Nimm dir hier ruhig Zeit, um die verspielten Details im Mauerwerk wie Wasserspeier zu inspizieren.Die Mainpromenade bringt dich zur Willigisbrücke. Hier biegst du in die Dalbergstraße ein und spazierst zum Theaterplatz, wo eine der größten Sonnenuhren Deutschlands die Zeit angibt. Von hier sind es nur noch ein paar hundert Meter zurück zum Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    02:42
    10,5 km
    3,9 km/h
    40 m
    40 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Über gut zehn Kilometer erkundest du Aschaffenburgs schönste Parkanlagen. Aus der schönen Altstadt heraus spazierst du durch schattige Alleen, an glitzernde Gewässer und kannst deinen Spieltrieb in einem kleinen Labyrinth ausleben.Du startest ganz zentral mitten in der Aschaffenburger Altstadt, die du bequem mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichst. Über die Willigisbrücke überquerst du den malerischen Main. Ein Blick zurück lohnt sich, denn das Schloss Johannisburg erhebt sich prachtvoll über dem Fluss. Du flanierst über die langgezogene Kleine Schönbuschallee in den gleichnamigen Park. Viele Pfade, idyllische Seen, ein Aussichtsturm und ein verspieltes Heckenlabyrinth lassen hier keine Langeweile aufkommen. Du wanderst weiter nach Süden, wo sich der Nilkheimer Park anschließt. Der Park bezaubert durch einen hübschen Pavillon und die Ruinen eines ehemaligen Badehauses.Am Mainufer entlang geht es zurück zur und über die Willigisbrücke und hinein in die Altstadt, wo zahlreiche Cafés und Restaurants zur abschließenden Einkehr winken.

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  • Mittelschwer
    00:47
    2,73 km
    3,5 km/h
    110 m
    0 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Teuflisch schön und verführerisch kurz ist dieser kleine Ausflug zur Teufelskanzel am aussichtsreichen Godelsberg. Mit einem besonderen Highlight geht es schon am Startpunkt los: Die Kirchenruine zum Heiligen Grabe liegt inmitten des Schöntals und versprüht einen Hauch von Mystik. Sie ist das Relikt einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die noch im selben Jahrhundert den Flammen zum Opfer fiel.Du spazierst durch das Schöntal weiter zur Großmutterwiese und vorbei am eindrucksvollen Ludwigsbrunnen. Es lohnt sich, einen längeren Blick auf das Denkmal zu werfen, denn du entdeckst neben der Büste König Ludwigs I. auch steinerne Kröten, Laubfrösche, Schildkröten und Eidechsen. Die weitläufigen Parkanlagen begleiten dich weiter und lassen dich sanft zur Teufelskanzel aufsteigen, die sich unterhalb des Godelsberggipfels befindet. Von der natürlichen Felsformation hast du einen tollen Ausblick auf Aschaffenburg und ein klasse Fotomotiv. Nach einigen weiteren Höhenmetern endet deine Tour auf dem Godelsberg, wo eine gemütliche Holzbank zu einer ausschweifenden Rast einlädt, bevor du wieder nach Aschaffenburg hinabsteigst.

    Leicht
    00:42
    2,72 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Prachtvolle Bauten, eine verwunschene Kirchenruine und romantische Fachwerkhäuser machen diesen schönen Spaziergang zu einem historischen Hochgenuss. Du startest an der Stiftskirche St. Peter und Alexander, der ältesten Kirche Aschaffenburgs. Die klösterliche Einrichtung wurde schon 950 gegründet, die Kirche selbst rund 25 Jahre später erbaut.Durch die Sandgasse spazierst du Richtung Schöntal. Hier am Parkeingang empfängt dich die Ruine einer alten Kirche, die im Jahr 1552 niederbrannte. Du drehst eine kleine Runde durch die Parkanlage mit ihrem malerischen Magnolienhain und wanderst dann durchs Grüne zum prunkvollen Schloss Johannisburg.Aufzeichnungen zufolge entstanden die ersten Bauten schon im 10. Jahrhundert. Drei Jahrhunderte später folgte der Bau einer Kapelle und ein weiteres Jahrhundert später der Ausbau als Burg. Eine Besichtigung des Gemäuers ist ein perfekter Abschluss der historischen Tour.

    Mittelschwer
    01:59
    7,08 km
    3,6 km/h
    130 m
    140 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Unter dem Motto „Wallfahrt, Wein und Wald” führt dich der sieben Kilometer lange Kulturweg Schweinheimer Passion rund um den Erbig und zu den Zeugnissen der regionalen Vergangenheit. Ein besonderes Highlight ist der fantastische Ausblick von Obernburg bis zum Taunus.Du startest den Kulturweg am BSC Sportheim im Aschaffenburger Stadtteil Schweinheim und wanderst gleich hinaus auf die Felder und weiten Heideflächen am Neurod. Um dich herum entfaltet sich eine traumhafte Landschaft und Aussichten auf den Vorspessart. Über den Kreuzweg und einmal um den Erbig herum gelangst du zu den bekannten drei Kreuzen auf dem Sternberg, dem schönsten Aussichtsberg von Aschaffenburg. Die Kreuze sind ein Denkmal für die populären Spessarter Passionsspiele, die in Schweinheim von 1919 bis 1957 stattfanden.Die Wanderung führt dich auf dem Rückweg nach Schweinheim am sogenannten Ruhstock vorbei, wo Bäuerinnen einst ihr Krauttuch mit Laub oder Heu abstellten, um zu Rasten. Der Hensbach begleitet dich dann zurück zu deinem Ausgangspunkt und zur Außenstation am Frau-Holle-Kreisel, die von einer alten Spessartsage erzählt.

    Mittelschwer
    02:11
    7,53 km
    3,5 km/h
    190 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Marmor, Buntsandstein und der regionaltypische Spessartit bestimmen diesen landschaftlich herausragenden Kulturweg. Zahlreiche Bildstöcke säumen deinen Weg und eröffnen dir herrliche Panoramablicke bis zum Taunus.An der Matthäuskirche geht es los. Hier wartet der erste kleine Anstieg zu einem Aussichtspunkt über das schöne Maintal auf dich. Bei gutem Wetter kannst du sogar die Frankfurter Skyline und den Feldberg im Taunus sehen. Am Bensenbruch stehst du vor einem ehemaligen Steinbruch und dem Schwind-Bildstock mit einer Infotafel zur spannenden Geschichte.Du folgst dem markierten Weg weiter zur sogenannten Frühstückseiche. Ein perfekter Platz mit zahlreichen Bänken für eine Rast, der dem imposanten Baum zu seinem Namen verhalf. Der Weg führt dich aussichtsreich durch die hügelige Spessartlandschaft zum alten Marktplatz, der mit den umgebenden Fachwerkhäusern noch einen sehr dörflichen Charakter trägt. Wenn du magst, kannst du von hier einen Abstecher zum Marmorsteinbruch unternehmen, bevor du zum Ausgangspunkt zurück spazierst.

    Leicht
    01:32
    6,09 km
    4,0 km/h
    10 m
    10 m
    Leichte Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Mit dem Europäischen Kulturweg von der Dorfschmiede zum Hafen lernst du den Aschaffenburger Stadtteil Leider kennen. Du spazierst durch das alte Viertel mit schönen Gotteshäusern und zum Bayernhafen, der Leider nachhaltig geprägt hat.Los geht es am Parkplatz des Dessauergymnasiums beim Volksfestplatz. Schon nach wenigen hundert Metern stehst du vor dem ältesten Gebäude Leiders, der Siechhauskapelle. Von ihr sind es nur ein paar Schritte zur St. Laurentius Kirche aus dem Jahr 1923. Zur rechten Zeit kannst du die fünf gusseisernen Glocken aus dem markanten Glockenturm läuten hören.Am Hafengelände angekommen kannst du dich über Infotafeln über die Entstehungsgeschichte des Hafens belesen. Mit seiner Lage am Main gehört er zum Rhein-Main-Donau Wasserweg, der über 3.500 Kilometer die Nordsee mit dem Schwarzen Meer verbindet.Der letzte Abschnitt dieser kleinen Rundtour bringt dich zur Kleinen Schönbuschallee. Der ehemalige Promenadenweg, der die Innenstadt von Aschaffenburg mit dem Park Schönbusch verbindet, bringt dich wieder zurück zu deinem Ausgangspunkt.

    Mittelschwer
    02:05
    8,09 km
    3,9 km/h
    30 m
    30 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Diese entspannte und facettenreiche Wanderung führt dich in den Aschaffenburger Stadtteil Damm. Du spazierst entlang zahlreicher Mühlen, die während der Industrialisierung zu Firmen und Betrieben gewandelt wurden und den Stadtteil in einen brummenden Gewerbestandort verwandelten. Aber auch die Natur kommt bei dieser Runde nicht zu kurz, denn die sich schlängelnde Aschaff ist immer mal wieder dein Begleiter.Du startest den Kulturweg Aschaffenburger Schrittmacher an der Kirche St. Michael in Damm. Zahlreiche schöne Ausblicke und eine idyllische Landschaft prägen den Weg entlang der Aschaffauen bis zum Strietwald. An der ehemaligen Papiermühle vorbei gelangst du zum Schönberg beziehungsweise Galgenbuckel. Hier befand sich bis in 18. Jahrhundert tatsächlich ein Galgen, der einige Seelen in den Tod riss. Gleich nebenan ragt das Denkmal der Gefallenen aus dem Ersten Weltkrieg mahnend empor.Zurück geht es über das Hochkreuz und die Kirchen St. Josef und St. Paulus zum Mühlenweg, mit sehenswerten alten Fachwerkbauten.

    Mittelschwer
    01:49
    6,68 km
    3,7 km/h
    100 m
    110 m
    Mittelschwere Wanderung. Für alle Fitnesslevel. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Diese entspannte Wanderung führt dich in den südlichsten Teil Aschaffenburgs: nach Obernau. Nirgendwo liegen Fluss, Siedlung, Mischwald, Streuobstwiesen und herrliche Aussichten so dicht beieinander. Ob der Himmel wirklich blau ist, kannst du auf dieser schönen Tour selbst herausfinden.Startpunkt des Kulturwegs ist der Parkplatz Mehrzweckhalle an der Wendelinuskapelle. Ab hier steigt der Weg leicht bergan und führt dich entlang des Stationsweges in den Obernauer Wald. Nach wenigen Minuten kommst du an der moosüberzogenen Mariengrotte vorbei und ein paar Schritte weiter an der Waldkapelle Maria Frieden. Hier biegst du Richtung Norden ab.Nach rund drei Kilometern öffnet sich der Wald und der Kulturweg führt dich auf blütenreiche Wiesen, durch die zahlreiche Insekten wimmeln. Bald erreichst du wieder den Rand von Obernau und wanderst zum Mainufer mit der eindrucksvollen Schleuse.Durch die Hauptstraße und Bahnhofstraße geht es an den ältesten Gebäuden wie dem Pfarrhaus, Rathaus und der Kirche wieder zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

    Mittelschwer
    02:34
    9,31 km
    3,6 km/h
    160 m
    170 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der Europäische Kulturweg Tulpenbaum und Co. führt dich auf gut neun spannenden Kilometern tief hinein in den Strietwald von Aschaffenburg. Neben herrlich duftendem Laub und Nadeln findest du hier exotische Baumarten, einen Vulkanschlot und einige historische Highlights.Los geht es am Parkplatz des Aschaffenburger Nordfriedhofs. Ein weicher Waldpfad führt dich zunächst zum Jahnfelsen. Auch wenn du noch nicht weit gegangen bist, lohnt sich eine kurze Pause an der gemütlichen Picknickbank gleich neben dem moosüberzogenen Felsen des Turnvaters.Weniger als einen Kilometer weiter stehst du an der Teufelsmauer, wo Müller Menze der Sage nach den Leibhaftigen herbeirief, der seine Mühle zerstörte. Du überquerst den leise plätschernden Steinbach und wanderst in einem Bogen zur Teschenhöhle, dem einzigen Vulkanloch im Spessart. Hier wurde früher Basalt abgebaut.Deine nächste Station sind die Tulpenbäume. Die Baumart stammt aus dem östlichen Amerika und wächst seit etwa 300 Jahren in Europa. Du erkennst sie an ihrer einzigartigen Blattform. Von hier ist es nun nicht mehr weit zurück zum Ausgangspunkt der Tour.

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Collection Statistik

  • Touren
    10
  • Distanz
    63,8 km
  • Zeit
    17:09 Std
  • Höhenmeter
    810 m

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