Lüneburg : Die Ratsmühle

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Tipps

  • Siegfried LG

    In der Nähe der altehrwürdigen St. Johannis-­Kirche und im Schatten des Lüneburger Wasserturms befindet sich eines der bedeutendsten Architekturensembles der Niedersächsischen Mühlenstraße: die Lüneburger Ratsmühle, die direkt auf die vorbeirauschende Ilmenau schaut.
    Einst gehörte der bereits 1319 als Mühlenstandort erwähnte gesamte Mühlenkomplex wie die beiden anderen wassergetriebenen Getreidemühlen der Stadt, Abtsmühle und Lüner Mühle, zum Eigentum der Landesherrschaft. Von den Herzögen Otto und Wilhelm erwarb im Jahre 1332 der Lüneburger Bürgermeister Albert van der Molen die Ratsmühle für 500 Mark „lötigen Silbers“. Dessen Söhne Ditmer und Johann verkauften sie später als erbliches Lehen. Ab 1407 wurde die Belehung dem Rat der Stadt Lüneburg übertragen und damit die Versorgung mit Getreide sichergestellt. So entwickelte sich im Laufe der weiteren Jahrhunderte ein reger Mühlenbetrieb, zu dem zwei Kornmühlen gehörten und weitere Nutzungen als Walk-, Loh- und Beutlermühle sowie als Papier-, Öl- und Schleifmühle bestanden. Drei Wasserräder setzten ab 1782 ein Balkengestänge in Bewegung, das nach seinem Konstrukteur, dem Hamburger Baumeister und späteren Lüneburger Stadtbaumeister Ernst Georg Sonnin (1713–1794) benannt wurde. Danach sorgten insgesamt zwölf Räder dafür, dass man noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts das Klappern der Mühle in der ganzen Stadt hören konnte. Nach der Demontage zeigt immer noch ein Modell des Balkengestänges im Deutschen Salzmuseum die Funktion.
    Quelle:
    quadratlueneburg.de/ratsmuehle-getreide.html

    • 12.04.2017

  • Outside

    1332 kam die landesherrliche Ratsmühle in den Besitz der Ratsfamilie von der Mölen und gehörte seit dem späten 15. Jh. der Stadt Lüneburg selbst. Hier entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein großer und vielseitiger Mühlenbetrieb, zu dem allein zwei Kornmühlen und eine weitere „Wasserkunst“ gehörten. Daneben bestanden weitere Nutzungen als Walk-, Loh- und Beutlermühle, sowie als Papier- und Öl- und Schleifmühle. Drei Wasserräder setzten von hier aus auch das Sonnin´sche Gestänge in Bewegung: ein Balkengestänge, benannt nach seinem Baumeister Sonnin, das in der über einen Kilometer entfernten Saline die Solepumpen antrieb. Von 1750 bis 1850 erfüllte es mit seinem Geklapper die Stadt. Ein Modell des Balkengestänges kann man im Deutschen Salzmuseum studieren. Heute ist der Mahlbetrieb in dem aus dem 16. Jh. stammenden Gebäuden der Ratsmühle stillgelegt. Die Wasserkraft wird aber noch zur Stromerzeugung genutzt.

    • 18.08.2017

  • Sachsen Onkel

    Anfang des 14. Jahrhunderts als Mühlenstandort bekannt, kam die Wassermühle an der Ilmenau Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Stadt Lüneburg.

    • 15.09.2018

  • Cord

    Immer wieder schön anzusehen.

    • 28.02.2019

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