Der Bucksturm, Osnabrück

Wander-Highlight

Empfohlen von 6 von 6 Wanderern

Tipps

  • Julia

    "Dieser Wachturm aus dem 13. Jahrhundert war nach beiden Seiten zur Stadtmauer hin geöffnet. Die Wachen durchschritten bei ihrem Wachdienst von der Mauer aus den Turm und konnten sich hier in der kalten Jahreszeit an einer Kohlenpfanne aufwärmen. Historische Bedeutung bekam der Bucksturm im Mittelalter als städtisches Gefängnis. Während der Hexenverfolgung im 16. und 17. Jahrhundert diente der Bucksturm zusätzlich als Folterkammer. Eine kleine Ausstellung widmet sich den einstigen Hexenprozessen.Weitere Überreste der ursprünglich dreißig Befestigungsbauwerke, die ein detaillierter Plan aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges verzeichnet, sind der Neustädter Turm, der Pernickelturm und der Plümersturm. Die meisten Wälle und Mauern wurden im Zuge der Stadterweiterung im 19. Jhd. abgetragen. Geblieben sind in Osnabrück die Namen (Schlosswall etc.), und unter hohen Linden kann man immer noch auf dem Herrenteichswall flanieren - mit wunderbarem Blick auf Hase und Dom." Quelle: osnabrueck.de/tourismus/wissens-und-sehenswertes/sehenswuerdigkeiten/mittelalterliche-befestigungsanlagen

    • 22. Februar 2019

  • Bumble-Bee

    Der Bucksturm (früher auch Bocksturm) ist ein unter Denkmalschutz stehendes Bauwerk in Osnabrück.Der Turm mit halbrundem Grundriss wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als Wachturm zwischen dem Heger Tor und dem Natruper Tor an der Osnabrücker Stadtmauer errichtet, die in diesem Abschnitt Bocksmauer hieß. Seinen Namen hat der Turm mit einem Durchmesser von 10,7 Meter angeblich nach einem Stein mit Bockskopf, der im nicht mehr bestehenden obersten Geschoss eingemauert gewesen sein soll.Anhand seiner relativ kleinen Schießscharten kann man erkennen, dass der Turm nie für Kanonen, sondern lediglich für kleinere Handfeuerwaffen vorgesehen war. Im Mittelalter war im Turm das städtische Gefängnis untergebracht. Hier soll beispielsweise im frühen 14. Jahrhundert Graf Simon zur Lippe eingesessen haben. Johann von Hoya war von 1441 bis 1448 im so genannten Johanniskasten im zweiten Geschoss inhaftiert. Sechs aus Münster nach Osnabrück entsandte Prediger des Täuferreichs waren weitere Gefangene, ehe sie am 18. oder 19. Oktober 1534 nach Iburg in den Bennoturm des dortigen Schlosses Iburg gebracht wurden. Zusätzlich kam während der Hexenverfolgung im 16. und 17. Jahrhundert die Funktion einer Folterkammer hinzu. Heute zeigt der Turm eine Ausstellung über die Hexenverfolgung, jedoch sind keine Folterinstrumente mehr zu sehen, die noch Anfang des 20. Jahrhunderts vorhanden waren. Die ursprüngliche Höhe des Turmes betrug 28 Meter. 1805 mussten wegen Baufälligkeit rund zehn Meter abgetragen werden. Seither hat er vier Geschosse. (de.wikipedia.org/wiki/Bucksturm)

    • 23. Februar 2019

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Ort: Niedersachsen, Deutschland

Informationen

  • Höhe120 m

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