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Einsteinhaus

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Fahrrad-Highlight

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Tipps

  • Ducky

    Auf Anregung des Oberbürgermeisters sollte das Geburtstagsgeschenk der Stadt ein Haus am See sein. Einige Zeit vor Einsteins Geburtstag hatte sich der Berliner Magistrat für diese großzügige Gabe entschieden, und in der folgenden Zeit wurden Einstein und seiner Familie mehrere Projekte vorgeschlagen. Bei dem ersten Haus, das die Stadt ausgesucht hatte, hätte man vorher die Mieterin hinauswerfen müssen, dem stimmte aber Einstein nicht zu. Ähnlich ging es mit den folgenden Projektvorschlägen seitens der Stadt weiter, die Häuser verschenken wollte, über die sie nicht frei verfügen konnte. Nachdem man endlich festgestellt hatte, dass kein passendes Haus zur Verfügung stand, wollte man mit der Zustimmung Einsteins dann ein Grundstück schenken, auf dem man ein Haus nach seinen Vorstellungen bauen wollte. Aber auch dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Mit der Zeit wurde das Geschenk immer kleiner. Die Stadt wollte nun nur noch ein Grundstück schenken, das Einstein sich selbst aussuchen sollte und auf das er sich dann auf eigene Kosten ein Haus bauen könnte.

    Zwischenzeitlich hatte sich die Presse des "Geschenks der Stadt" angenommen. Dadurch wurde die ganze Aktion in die Öffentlichkeit getragen und entwickelte sich zu einem Skandal.

    Elsa Einstein fand dann doch noch ein geeignetes Grundstück in Caputh in der Waldstraße 7, dem auch der Oberbürgermeister Böß zugestimmt hat. Aber nachdem auch noch politische Streitereien wegen des Geschenkes innerhalb des Stadtparlaments auftraten, verzichtete Einstein dann endgültig. Dies teilte er dem Oberbürgermeister in einem Brief mit, der noch vergeblich versuchte, ihn dazu zu bewegen, seinen Entschluss rückgängig zu machen.

    Danach erwarb Einstein in Caputh selbst das Grundstück und ließ sich sein Haus auf eigene Kosten bauen. Obwohl das "verunglückte Geschenk" der Stadt Einsteins Ersparnisse aufbrauchte, hat er diesen Schritt später nie bereut.
    Quelle:
    einstein-website.de

    • 27. Juni 2016

  • Ducky

    Weitere Informationen siehe:
    einsteinsommerhaus.de
    und
    sommeridyll-caputh.de

    • 28. Juni 2016

  • Ducky

    "Das Häuschen in Caputh ist zwar eine Pleite, aber eine sehr schöne [...]", schrieb Albert Einstein am 18. November 1929 seiner Schwester Maja kurze Zeit, nachdem er in sein neues Sommerhaus in Caputh eingezogen war.

    Zu seinem 50. Geburtstag am 14. März 1929 erhielt Einstein Glückwünsche und Geschenke aus der ganzen Welt. Um dem Rummel zu entgehen, verbrachte er seinen Geburtstag nicht in Berlin, sondern er "flüchtete" mit seiner Familie in die Villa seines Arztes und Freundes Janos Plesch nach Gatow am Wannsee. Auch die Stadt Berlin gratulierte dem weltberühmten Physiker und Sohn der Stadt. Der Berliner Oberbürgermeister Gustav Böß betonte in seinem Glückwunschtelegramm, dass die Stadt Berlin stolz darauf sei, "denjenigen Deutschen zu ihren Bürgern zu zählen, dessen Ruhm nicht nur zur Zeit die Welt erfüllt, dessen Name vielmehr durch die Jahrtausende hindurch zu jenen Unsterblichen gezählt werden wird". Aber trotz all dieser schönen Worte, man hatte kein Geschenk für Einstein. Ein Skandal!

    • 27. Juni 2016

  • Peter Fo

    Ein Highlight, wenn man hier vorbeifährt. Das Sommerhaus von Albert Einstein.

    • 13. September 2015

  • Weze

    Zugegeben, der Umweg ist wenig kommod. Aber man sollte dem Genius doch die Ehre erweisen.

    • 26. September 2017

  • 🇨🇿 Klínovec 🇨🇿

    2019: Kosten Rundgang mit Führung 5,00€/Person

    • 25. Mai 2019

  • Matto

    Ein sehr schönes Anwesen, für die damalige Zeit sehr modern.
    Da Einstein eine längere Zeit in der Schweiz lebte bekam die Villa einen Tatsch eines Schweizer Hauses.
    Wer genügend Zeit hat sollte hier eine Führung mitmachen, so bekommt man einen kleinen Einblick wie er hier lebte.

    • 5. Juni 2020

  • Loth

    War leider Geschlossen aber ein sehr schöner Ort

    • 7. Juli 2020

  • Loth

    ALBERT EINSTEIN IN CAPUTH, 1929-1932
    CAPUTH

    Ungefähr sechs Kilometer südlich von Potsdam, der heutigen Landeshauptstadt von Brandenburg, findet man die Gemeinde Caputh. Dieser ruhige und verträumte Ort wurde durch Albert Einstein, der in den Jahren 1929 bis 1932 in seinem Caputher Sommerhaus einen großen Teil des Jahres verbrachte, weltbekannt. Er liegt idyllisch direkt an zwei Havelseen, dem Templiner See und dem Schwielowsee, wobei der letztgenannte einer der schönsten Seen im Märkischen Land ist. In seinen "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" schrieb der deutsche Dichter Theodor Fontane (1819-1898) mit schwärmerischen Worten: "Der Schwielow ist breit, behaglich, sonnig und hat die Gemütlichkeit aller breit angelegten Naturen."

    Caputh hatte zu Einsteins Zeit ca. 3000 Einwohner, die hauptsächlich vom Kleingewerbe, wie z.B. dem Obstanbau, der Fischerei und vom Handwerk lebten.

    Einstein hat sich in Caputh sehr wohl gefühlt. Es waren die Ruhe, die Seen und die herrlichen Wälder, die ihn, unabhängig von der Jahreszeit, zu ausgedehnten, einsamen Wanderungen anregten.

    Bis heute hat sich an dieser einmaligen Havellandschaft nicht viel verändert. Die landschaftliche Vielfalt um Caputh sowie die Havelseen laden immer noch zu Wanderungen, Entspannung und Abwechslung ein.

    • 8. Juli 2020

  • Loth

    DAS GESCHENK

    "Das Häuschen in Caputh ist zwar eine Pleite, aber eine sehr schöne [...]", schrieb Albert Einstein am 18. November 1929 seiner Schwester Maja kurze Zeit, nachdem er in sein neues Sommerhaus in Caputh eingezogen war.

    Zu seinem 50. Geburtstag am 14. März 1929 erhielt Einstein Glückwünsche und Geschenke aus der ganzen Welt. Um dem Rummel zu entgehen, verbrachte er seinen Geburtstag nicht in Berlin, sondern er "flüchtete" mit seiner Familie in die Villa seines Arztes und Freundes Janos Plesch nach Gatow am Wannsee. Auch die Stadt Berlin gratulierte dem weltberühmten Physiker und Sohn der Stadt. Der Berliner Oberbürgermeister Gustav Böß betonte in seinem Glückwunschtelegramm, dass die Stadt Berlin stolz darauf sei, "denjenigen Deutschen zu ihren Bürgern zu zählen, dessen Ruhm nicht nur zur Zeit die Welt erfüllt, dessen Name vielmehr durch die Jahrtausende hindurch zu jenen Unsterblichen gezählt werden wird". Aber trotz all dieser schönen Worte, man hatte kein Geschenk für Einstein. Ein Skandal!

    Auf Anregung des Oberbürgermeisters sollte das Geburtstagsgeschenk der Stadt ein Haus am See sein. Einige Zeit vor Einsteins Geburtstag hatte sich der Berliner Magistrat für diese großzügige Gabe entschieden, und in der folgenden Zeit wurden Einstein und seiner Familie mehrere Projekte vorgeschlagen. Bei dem ersten Haus, das die Stadt ausgesucht hatte, hätte man vorher die Mieterin hinauswerfen müssen, dem stimmte aber Einstein nicht zu. Ähnlich ging es mit den folgenden Projektvorschlägen seitens der Stadt weiter, die Häuser verschenken wollte, über die sie nicht frei verfügen konnte. Nachdem man endlich festgestellt hatte, dass kein passendes Haus zur Verfügung stand, wollte man mit der Zustimmung Einsteins dann ein Grundstück schenken, auf dem man ein Haus nach seinen Vorstellungen bauen wollte. Aber auch dieses Vorhaben scheiterte kläglich. Mit der Zeit wurde das Geschenk immer kleiner. Die Stadt wollte nun nur noch ein Grundstück schenken, das Einstein sich selbst aussuchen sollte und auf das er sich dann auf eigene Kosten ein Haus bauen könnte.

    • 8. Juli 2020

  • Loth

    Interssanter Ort! war leider geschlossen durch Corona :(

    • 9. Juli 2020

  • Miller Maximilian

    Einstein einer unserer Größen !

    • 4. August 2020

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Die beliebtesten Radtouren zu Einsteinhaus

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Ort: Schwielowsee, Potsdam-Mittelmark, Fläming, Brandenburg, Deutschland

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