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2020.07.20-29-Breaking Corona G&K ALASKA: Werden-Edersee 251km/6000hm - Tag ZEHN: Von Medebach nach Herzhausen (Eder), 18km, Abstieg: 420hm

05:26
17,8 km
3,3 km/h
280 m
420 m

Tourenverlauf

Start
21 m
"Unser Balkon"
Über die Dächer von Medebach
Buntes Landleben
1,66 km
Blick zurück auf Medebach
Wegkreuz hinter Medebach
3,25 km
3,25 km
Gefährdeter Nachwuchs oder Grenzgänger NRW-Hessen
4,41 km
Hessen
7,13 km
7,13 km
Best Place: Rastplatz am langen Driesch
Rastplatz am langen Driesch
Best Place
Rastplatz am langen Driesch
Hochheide
Hochheide-Hasenbande
Hasenbande
Hochheide-Hasen
9,12 km
Niggemucke
9,76 km
Kornblumen und Margariten
10,8 km
10,8 km
Fuchsmühle
12,6 km
Hessisches Highland cattle
Blick Richtung Kellerwald
13,8 km
14,2 km
Blick Richtung Kellerwald
Best Bank
Blick Richtung Kellerwald
Richtung Kellerwald und Edersee
14,9 km
14,9 km
Kellerwaldsteig
Wanderwege in Hessen
15,8 km
Ameisenstaat
Ameisenstaat
17,6 km
17,6 km
Am Ziel!
Eder
Rückfahrt
17,8 km
Ziel

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slueart und KC waren wandern.

29. Juli 2020

Kommentare

  • slueart

    2020.07.20-29-Breaking Corona
    G&K ALASKA 2020
    Tag ZEHN: Von Medebach nach Herzhausen (Eder), 18km, Abstieg: 420hmFrüh am Morgen wecken mich keine Kettensägen im fernen Wald, sondern die Müllabfuhr vor der Hoteltüre auf der Ausfallstraße in Medebach.
    Noch früher als die Waldarbeiter gestern gehen die Müllwerker geräuschintensiv ihrer Arbeit nach.
    Nach einem reichhaltigen Frühstück mit Vesperpaket verlassen wir bei strahlender Morgensonne die Stadt über eine kleine Landstraße „Am Faustweg“ und laufen strikt gen Osten der Sonne entgegen.
    Nachdem uns gestern eine Art Endzeitgefühl beschlichen hat, sind wir heute beide überraschenderweise von einer freudigen Wanderlust erfüllt, obwohl dies unser letzter Wandertag sein wird.
    Vorbei an einem mächtig-weißen Wegkreuz verlassen wir gemeinsam mit einigen sehr jungen Kröten das Land NRW und gelangen nach Hessen.
    Zunächst ändert sich nix, wir passieren eine Fischzucht, an deren großem Angelteich sich jetzt am frühen Mittwochmorgen schon eine gewaltige Zahl von angelnden Männern ein Stelldichein gibt.
    Die geplante Route führt über einen Wegabschnitt, der aus Naturschutzgründen gesperrt ist, was von uns selbstredend immer akzeptiert wird. Die gewählte Alternative führt uns zunächst parallel, später aber immer weiter vom Wege ab, sodass wir uns schließlich doch zu einer Querfeldeinrückführung entschließen.
    Ein Sturz und zwei geknackte Zecken (auch diese Biester haben uns „oben“ im Hochsauerland in Ruhe gelassen und sind jetzt wieder da) später sind wir wieder in der Spur.
    Bei Kilometer sieben erwartet uns ein ganz besonders erquickliches Highlight südlich des Probstberges (476 m). Auf der Ebene der Hochheide, die sich in warmen Gelb- und Ocker-Tönen vor uns ausbreitet, befindet sich das Areal der Schutzhütte „Auf dem Driesch“ mit waagerechten Wiesenflächen, etlichen Bänken und einem relativ sauberen Wiesenplatz im Angesicht einer weiten Pferdeweide, auf der sich drei Zossen neugierig nähern, als wir eine erste Pause nach dem komplizierten Aufstieg einlegen.
    Das wäre ein Biwakplatz erster Wahl gewesen, wenn er denn verlaufsmäßig gepasst hätte.
    Aber auch jetzt feiern wir diesen Traum von einem Pausenort hoch erfreut.
    Hessen meint es gut mit uns, schon zwei Wegbiegungen weiter, immer noch die Hochheidelandschaft durchstreifend, tummeln sich drei halbstarke Hasen in der Morgenwärme auf einem Feldweg. Hasen sind meist schneller fort als du eine Kamera gezückt hast, die drei Gesellen aber spielen übermütig oder unerfahren miteinander weiter, so dass wir sie in Ruhe „zoomen“ und ablichten können.Niggemucke, L 3076, Kilometer neun:
    Wir genießen den phantastischen Rundblick, hinter uns das Hochsauerland, vor uns, wie ein Gebirge im Tal, der Kellerwald. Irgendwo zwischen den bewaldeten Höhen versteckt sich der Edersee.
    Eigentlich hoffen wandernde Menschen immer, dass der Höhepunkt, auf den sie zulaufen, in irgendeiner halbwegs spektakulären Form auftaucht: Plötzlich ist der See da.
    Nix davon, ab in nächste Tal.
    Die Fuchsmühle am Schaakenbach begegnet uns mit einem liebevoll gestalteten Ensemble am kleinen Bachlauf im idyllischen Tal. Kurz danach wählen wir einen Weg, der uns besonders passabel erscheint, sich nach kurzer Zeit aber als nicht „richtungsweisend“ herausstellt, so dass wir umkehren und dem „Igelpfad Fürstenberg 3“ folgen.Eine wohl platzierte Bank nördlich von Fürstenberg und die umliegenden hoch gelegenen Felder bieten einen wunderbaren Rundumblick auf Hochsauerland und Kellerwald.
    Päusken zum Wassertrinken mit Blick auf die Landstraße „Ziegelei“.
    Mit faszinierenden Aussichten, vielen neuen Wanderwegzeichen, von denen einige Hölzerne schon stark bemoost und pittoresk verwittert sind und einem steilen Pfad bergab begrüßt uns der bekannte "Kellerwaldsteig“.Uns fällt auf, dass wir als West-Ost-Querläufer viele bekannte „Steige“ und Hauptwanderrouten wandernd angeschnitten haben, beginnend mit dem heimischen Neanderlandsteig, ebenso dem Bergischen Steig, weiter über den Lennesteig, den Siegerlandweg, den Plackweg, den Drahthandelsweg, den X18 oder Christine-Koch-Weg, den Homertweg, die Sauerland-Waldroute und den Kurkölner Weg X12 (mal nicht als Steige benannt, aber doch!) über den Rothaarsteig, den Uplandsteig bis hin zum hessischen Kellerwaldsteig.
    Ein Stück des Weges folgen wir auch dem Kaiser-Otto-Weg, dem Jakobsweg zwischen Köln und Paderborn und dem F.W.-Grimme-Weg.
    Jetzt nähern wir uns rasant unserem Ziel, legen noch eine letzte Pause ein, um uns „reise- und zugfertig“ zu machen, dann stehen wir auch schon auf der EDERBRÜCKE in Herzhausen, unserem Ziel.Wir haben es geschafft, sind mächtig stolz auf uns und unsere Freundschaft!
    Den einzigen wunden Punkt sehen wir in dem Fakt, dass der Aufbruch ins nächste „Alaska“ noch lange auf sich warten lässt.
    Rückfahrt: Sechs Stunden Zug mit vielfachem Umsteigen und Wartezeiten in Willingen, Brilon-Wald, Schienenersatzverkehr in Neheim-Hüsten und letzter Zugwechsel in Dortmund.Unser Dank geht dahin, „wo die Regie geschrieben wird!"

    • 4. August 2020

  • Anna Schlüter

    Glückwunsch Papa&Klaus zu dieser verrückten Querfeldein Tour👏🏻

    • 5. August 2020

  • slueart

    Vielen Dank!

    übersetzt vonOriginal anzeigen
    • 5. August 2020

  • Chris Walk

    Wie ernüchternd 🙄
    Zehn Tage höchste Anstrengung mit teils ungewissen Übernachtungsmoeglichkeiten - und dann in 6 Stunden "schon" wieder zuhause😏
    Aber meinen größten Respekt. Auch wenn es "nur" Deutschland war, ist es ein Abenteuer. Und was ihr mitgenommen habt von dieser Tour sind keine albernen Steinchen oder gekaufte Souvenirs, sondern ganz sicher eure Freundschaft - und das Gefühl, mit sich selbst unterwegs zu sein belebt die Seele. Ich hoffe, irgendwann auch einmal eine ähnliche Erfahrung beim Wandern machen zu können. Und euch alles Gute bis zum nächsten "Alaska" 😻😸😻

    • 5. August 2020

  • Mario aus Witten

    Großartiges lese Erlebniss!!
    Super Tour, tolle Bilder
    Freu mich auf Alaska 2021!!!👍🙌🙌

    • 5. August 2020

  • Hell(o/r)

    Ganz großer Respekt vor dieser Wanderung
    Tolle Bilder
    Toll Erzählt
    Es war nett euch auf eurer Tour von der Couch aus zu begleiten
    Viel Spaß bei Planung und Ausführung für Alaska 2021 😉😂

    • 5. August 2020

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