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Ins Nirgendwo, bitte!
 

Über Ins Nirgendwo, bitte!

Hi, ich bin Franziska – Abenteuerin und Autorin.
Am liebsten bin ich mit Felix an meiner Seite unterwegs. Er ist der beste Weggefährte, den ich mir nur wünschen könnte, und mittlerweile sogar mein Mann. Für unsere Touren suchen wir versteckte Ecken, wilde Wege. Vergessene Regionen abseits der üblichen Pfade, eigene Routen. Eine extra Portion Abenteuer.
Das gilt für Weitwanderungen in fernen Ecken (zum Beispiel durch die Mongolei oder den afrikanischen Busch) genauso wie für Tagesausflüge in unserer Heimat (die Chiemgauer Alpen & die Wildnis Mittelschwedens).
🥾⛺🚲⛰️🇸🇪🌍

Distanz

1 273 km

Zeit in Bewegung

209:24 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Ins Nirgendwo, bitte! war wandern.

    21. November 2021

    05:12
    10,9 km
    2,1 km/h
    820 m
    810 m
    Bernhard, Michael und 38 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Liebe Grüße vom Sommer im November!☀️
      So zumindest haben wir uns beider dieser Tour auf der Südseite des Wilden Kaisers gefühlt. Wir sind dem Nebel entkommen und haben uns plötzlich an einem wunderbar warmen Spätsommertag wiedergefunden. Mit laaaaaangen Pausen in der Sonne, Wandern ohne Jacke und dem Gefühl, wenn die Sonnenstrahlen auf der Nase kitzeln.
      Diese Tour hat aber nicht nur deswegen so unglaublich gut getan. Sondern auch, weil ich nach zwei Monaten Physiotherapie (nachdem ich mir im Sommer das Außenband gerissen hatte) wieder so etwas erleben kann.
      Ich merke fast von Woche zu Woche, dass das besser klappt. Dass ich mich mehr traue, weniger unsicher bin. Mittlerweile konzentriere ich mich nicht mehr bei jedem Schritt, sondern nur noch bei jedem zweiten. Und bergauf lasse ich manchmal die Wanderstöcke für ein paar Abschnitte weg.
      Das macht mich jetzt fast ein bisschen sentimental – aber wir können wirklich SO viel schaffen, wenn wir mit aller Energie an eine Sache ran gehen ✨

      • 23. November 2021

  2. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    21. Oktober 2021

    Gebhard Marent, Thomas 🌄 und 40 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Nach so viel Friede, Freude und Sonnenschein gestern hat mir das Orkan-Tief mit Böen bis zu 110 km/h heute die Freiheit ordentlich um die Ohren geblasen. Wenn die Sturmböen von hinten kamen, hat sich’s auf dem Fahrrad fast ein bisschen angefühlt wir fliegen 🙃 Aber, Spass beiseite: wer draußen bei solchen Bedingungen unterwegs ist, geht gleichzeitig ein Risiko ein. Wie groß das ist, hängt von Region, Vorhaben und Strecke ab.In meinem Fall - einem Radweg, der durch wunderhübsche Orte führt, über Felder, aber auch durch Wälder - hat mir dieses Risiko viel Kopfzerbrechen bereit. Ich war heute morgen nämlich in der Luxussituation, dass ich in Schwäbisch Hall direkt in den Zug hätte steigen können, anstatt aufs Fahrrad.So einfach aber ist das natürlich nicht - schließlich hängen an so einer Etappe (und an der Letzten umso mehr) vieeele Emotionen.Entschieden hab ich schließlich mit einem Mix aus Bauchgefühl, Vernunft und Motivation. Am liebsten mache ich mir selbst ein Bilder der Situation, anstatt mich rein auf Wettervorhersagen und andere Apps zu verlassen. Vor allem dieses eigene Bild ist mir heute aber schwer gefallen, weil mein heutiger Startpunkt, Schwäbisch Hall, recht geschützt in einem Kessel liegt. Ich konnte schwer sagen, wie stark der Sturm tatsächlich in der Region angekommen ist.Meine Entscheidung also: ich radel los, weil die ersten Kilometer direkt nach oben führen. Und dann schaue ich, wie sich die ganze Situation dort anfühlt. Und die war gut, wirklich unproblematisch, weil ich kaum zwischen Bäumen durch musste. Das hat sich aber für die letzten 14 Kilometer geändert. Und so auch mein Bauchgefühl, als ich kurz vorher durch eine Allee mit umgestürzten Bäumen geradelt bin.
      Auf dieses Bauchgefühl habe ich gehört und einen Schlenker zum Bahnhof von Eckartshausen eingelegt. Die letzten 14 Kilometer bin ich also doch im Zug gefahren.
      ((Achtung: In der GPS-Route geht die Tour weiter bis nach Crailsheim, damit ihr sie runterladen und nachradeln könnt. So hatte auch ich mir die Route gelegt, sie folgt der offiziellen Streckenführung.))

      • 23. Oktober 2021

  3. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    20. Oktober 2021

    Miehli, Thomas 🌄 und 38 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Während sich der dunkelblaue Schimmer über der Landschaft in ein warmes Orange verwandelt. Während der Nebel auf den Feldern wabert und Schwalben über meinem Kopf kreisen. Während mir die ersten Sonnenstrahlen ins Gesicht scheinen - da weiß ich gar nicht wohin mit meinem Glück.Und dann ist dieser Radltag nach dem Sonnenaufgang genauso schön weiter gegangen. Bei so mancher Abfahrt zwischen Feldern und herbstlich-gelben Bäumen ist mir deswegen eventuell der ein oder andere Jubelschrei rausgerutscht 🤭PS: Hier lohnt sich übrigens nicht nur die Pause in der Natur, sondern auch ein kleiner Schlenker durch so manchen Ortskern entlang der Route. Viele Ortschaften haben ganz traumhaft schöne, mittelalterliche Stadtkerne. Echte Fachwerk-Romantik.

      • 23. Oktober 2021

  4. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    19. Oktober 2021

    Nadja, Birgit und 29 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Hallooo und liebe Grüße aus Baden-Württemberg!Hier darf ich drei Tage lang auf dem Kocher-Jagst-Radweg unterwegs sein - eine Flussradroute, die zu den schönsten Deutschlands zählt. Das aber scheint kaum jemand zu wissen 🤷‍♀️Mich hat er heute gebührend mit viel Nebel und Regen begrüßt. Das hat dazu geführt, dass ich ziemlich viel Zeit unter knallbunten Herbstbäumen verbracht habe, ich habe kein (Blätter)Dach ausgelassen, um kurz im Trockenen zu stehen.
      Zum Glück! Denn so habe ich lange Pausen an wunderschönen Orten genossen, an denen ich sonst vielleicht vorbeigeredet wäre. Zum Beispiel am Flussufer der Jagst, das das Zuhause von Bibern, Eisvögeln und Storchen ist. So oft bin ich aus dem Staunen gar nicht mehr rausgekommen.
      Da hab ich doch glatt erst mal nicht bemerkt, dass der Regen nachgelassen hat 🙃

      • 23. Oktober 2021

  5. Ins Nirgendwo, bitte! war wandern.

    15. Oktober 2021

    Markus Bogner, Rico Covotta 🇦🇹 und 37 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Damit ich erzählen kann, warum ich bei der Planung meiner Wanderungen gerade vor einer besonderen Herausforderung stehe, müssen wir eine kleine Zeitreise machen. Zurück zu diesem frischen Sommertag in den slowenischen Alpen.Es war der 29. Juli 2021, als ich mit Felix und zwei ganz wunderbaren Freunden in den Bergen Sloweniens unterwegs war. Es war ein guter Tag. Einer, der mit Kaffee an einem wilden Fluss begonnen hat, und mit einer Wanderung durch ein wildes Tal weitergegangen ist. Und dann bin ich umgeknickt. Gestolpert. Ein geschwollener Knöchel und der Gedanke, dass das halb so wild sein wird. Schließlich hatte ich kaum Schmerzen.Dass dieser Gedanke weniger schlau war, das hab ich ungefähr zwei Monate später erfahren: Nachdem sich mein Knöchel immer noch erstaunlich wackelig angefühlt und manche Bewegungen wehtaten, war ich schließlich doch beim Orthopäden. Und im MRT.An diesem 29. Juli ist mein Außenband gerissen.
      Von allein ist das nicht wieder zusammengewachsen, stattdessen hat der Körper es zurückgebildet. Das macht er so mit Bändern, die keine Funktion mehr haben.
      Das Außenband besteht aus drei Teilen: Den Teil, der Wadenbein und Sprunggelenk zusammenhält, den habe ich nicht mehr. Ein leerer Fleck im MRT.
      In der Praxis bedeutet das Folgendes: Kippt mein Fuß zur Seite, ist da nichts mehr, was ihn hält.
      Jetzt liegt es an mir, das zu ändern. Im besten Fall funktioniert das mit Physiotherapie, die mir helfen wird, die anderen Bänder und Muskeln so zu trainieren, dass sie das fehlende Band so gut es geht kompensieren.
      Deshalb mache ich täglich die Übungen, die der Physiotherapeut vorschlägt. Dazu gehört auch: vorsichtig und bewusst zu wandern. Ganz ohne Risiko für meinen verletzten Fuß und so, dass es sich gut anfühlt.
      Schwierige Wege muss ich gerade meiden, besonders steinige Passagen sind tabu, auch Waldwege, bei denen es kaum einen Erdfleck zwischen den Wurzeln gibt.Diese Anforderungen überfordern mich ziemlich, ehrlich gesagt. Weil ich hier in den Chiemgauer Alpen zwar nahezu jeden Gipfel kenne (und das oft von allen Seiten), aber kaum im flachen Gelände unterwegs bin.So bin ich dazu gekommen, diese Tour hier zu planen. Und, was soll ich sagen?
      Diese Runde ist viel mehr als reines Training oder gar ein Lückenfüller, bis andere Wanderungen wieder möglich sind. Nein, sie hat sogar Lieblingstouren-Potenzial. Und falls es irgendwas Positives gibt, was ich über diese Verletzung sagen kann, dann ist das wohl das Folgende:
      Ich bin sehr glücklich, neue Seiten meiner Heimat zu erkunden, die bisher bei der Tourenplanung immer durch das Raster gefallen sind.

      • 16. Oktober 2021

  6. Ins Nirgendwo, bitte! war wandern.

    26. September 2021

    Dennis, Sven Und Nadine und 35 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Ein Meer aus herbstlich roten Blaubeersträuchern mündet in das glasklare Wasser der Waidach. Dazwischen ein kleiner Pfad, an manchen Stellen so schmal, dass die Wanderschuhe nicht nebeneinander Platz haben.
      Seit Stunden schon sind wir hier unterwegs an diesem Sonntag. Gesehen haben wir ein Murmeltier, einen Bartgeier, sonst niemanden.
      Wer hätte gedacht, dass so ein wildes, unberührtes Paradies ausgerechnet von der Touristen-Metropole Sölden aus erreichbar ist? 🤯
      Söldens stille Seite macht ihrem Namen jedenfalls alle Ehre. Die Almen an den Hängen unterhalb des Hohe Söldenkogel sind urig und authentisch, das Windachtal ist wild.
      An diesem Herbst-Sonntag haben wir uns gefühlt wie irgendwo zwischen Kaukasus und Kanada.
      Ps: Es gibt ein Hüttentaxi, mit dem man (während der Sommermonate), die ersten Kilometer bis zu Fiegl's Hütte abkürzen kann. Stand 2021 ist es bis 3. Oktober in Betrieb gewesen. Und Achtung: Auch Fiegl's Hütte und die Siegerlandhütte hatten die Saison schon beendet.

      • 7. Oktober 2021

  7. Ins Nirgendwo, bitte! war wandern.

    23. September 2021

    Peter Ki, Goitzschetoffel und 48 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Nach einem Sommer, in dem wir gefühlt überall unterwegs waren, außer in den heimischen Alpen, sind wir pünktlich zum Herbst wieder zurück 🏔️Für unsere erste Feierabend-Tour nach einem Sommer in Schweden, in Österreich und der Schweiz haben wir uns eine Route im Mangfallgebirge ausgesucht, die wir immer schon gerne hatten: weil sie ein schöner Rundweg mit großem Panorama ist (auch auf den bekannten Wendelstein-Nachbarn), aber meist vergleichsweise ruhig.Die Tour kann gut in beide Richtungen begangen werden, markiert ist sie aber von keiner Seite aus. Die Wege aber sind gut erkennbar und die Orientierung einfach.Viel Spaß! 🥾🏔️

      • 24. September 2021

  8. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    12. September 2021

    Markus Fuchs, Matthias und 33 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Ich hab längst aufgehört, meine Pausen auf dieser letzten Etappe auf dem EuroVelo13 zu zählen. Die hab ich nicht eingelegt, weil sie nötig gewesen wären – sondern vielmehr, weil ich nicht wollte, dass diese Radreise vorbeigeht.Der Iron Curtain Trail hat mir den Abschied dann noch besonders schwer gemacht: weil ich den ganzen Tag lang bei wunderbaren 22 Grad über leere Wald- und Wiesenwege radeln durfte. Und mir dabei einige Male selbst versprochen habe: Ich komme wieder, Niederösterreich! Und ich kann's jetzt schon kaum mehr abwarten ☺️

      • 15. September 2021

  9. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    11. September 2021

    Matthias, Thomas und 19 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Bis zum Horizont und darüber hinaus – so weit habe ich heute schauen können. Den ganzen Tag lang, und der war mit 75 Kilometern auf dem EuroVelo13 kein kurzer (deswegen gibt es von dieser Etappe genau auch nur ein Foto 🤭).In meinem Kopf hingegen habe ich tausend Bilder abgespeichert, und da ist vor allem eines drauf: Platz. Der ist unendlich gewesen und das habe ich hier am allermeisten lieben gelernt.

      • 15. September 2021

  10. Ins Nirgendwo, bitte! war Fahrrad fahren.

    10. September 2021

    I. K, Gebhard Marent und 18 anderen gefällt das.
    1. Ins Nirgendwo, bitte!

      Wie ist es da landschaftlich so?Das bin ich nun schon einige Male gefragt worden, wenn ich von Niederösterreich erzählt habe, von meiner letzten Radtour auf dem EuroVelo9 oder meiner jetzigen auf dem EuroVelo13.Was soll ich darauf nur antworten, um alledem gerecht zu werden? Frag ich mich dann selbst immer.Ich weiß nämlich gar nicht so recht, wo ich überhaupt anfangen soll. Und der Tag heute - gerade einmal 40 Kilometer, ein paar davon auf Österreicher, ein paar auf Tschechischer Seite, der ist das beste Beispiel für diese Vielfalt, die nur schwer in Worte zu fassen ist. Ich versuch’s trotzdem mal:Gestartet sind wir heute in einem Wald, der an seinen dichtesten Stellen fast jedes Licht geschluckt hat. Die Bäume waren so groß, dass ich den Kopf weit in den Nacken legen musste, um ihre Kronen zu sehen. Wir haben den Specht gehört, dessen Klopfen zwischen den Baumstämmen hin und her gesprungen ist. Ein Reh und einen Hasen gesehen.Dann wurde dieses dichte Grün lichter, wir sind bei Grillengezirpe an Kiefern vorbeigefahren, haben an Seen gesessen und wiederum später nichts gesehen als Felder. Endlose Felder.Und das auf gerade mal 33 Kilometern von gut 250, die ich in dieser Woche auf dem EuroVelo13 in Niederösterreich unterwegs sein darf. Und von ganzen 10.400 Kilometern, die er von Norwegen bis ans Schwarze Meer führt. Wo soll man dann erst anfangen, die Landschaft zu beschreiben? 🤯

      • 15. September 2021

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