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Andreas

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Über Andreas

Ein altes „Herrenrad“ aus den 70er oder 80er Jahren mit 70 cm Rahmenhöhe ohne Schnick Schnack mit einer SRAM 7 Nabenschaltung ist es, mit dem ich die ersten 47.000 km seit 2015 abradelte.
Im Mai 2020 hat meine alte Lady eine Deore XT Kettenschaltung verpasst bekommen und ist mit mittlerweile 59.000 km gut drauf. Immerhin sind's seit 2018 rund 200 km pro Woche.
Sportlich und ökologisch bin ich vom Radfahren überzeugt, fahre täglich, zeichne aber nur „Erlebnistouren“ mit Komoot auf. Wege zum Bäcker o.ä. zu veröffentlichen finde ich nervig. Meistens sind meine Touren lokal gebunden, gerne nutze ich die Bahn zu neuen Startpunkten. Auch wenn ich zumeist allein unterwegs bin, liebe ich Gemeinschaftstouren.
E-Bikes sind nichts für mich, die ganze Idee überzeugt mich nicht. Wenn sie mich überholen, empfinde ich das als Schummeln, da bin ich eitel, ansonsten tolerant und fahre gern mit jedermann, egal ob mit oder ohne. Hauptsache nett und wetterfest.
Mittlerweile gebe ich mir etwas mehr Mühe beim Schreiben zu den Touren, was gelegentlich auch rüber kommt. Ich liebe auch die Fotographie und nehme von Zeit zu Zeit meine Sony 700 mit ein paar Objektiven mit.

Distanz

15 992 km

Zeit in Bewegung

804:35 Std

Letzte Aktivitäten
  1. Andreas war Rennrad fahren.

    vor 2 Tagen

    05:52
    122 km
    20,7 km/h
    270 m
    270 m
    Havelbiker, Radel Tom und 47 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Leider habe ich es heute eilig und wenig Zeit, um die Tour vom Montag zu dokumentieren. Nur so viel:
      Ich habe mir auf der Tour etwas Zeit genommen, die von Hans P. deklarierte und momentan in erbärmlichen Zustand befindliche Fluttermühle in Grotegaste anzuschauen.
      (komoot.de/highlight/1075085)
      Ebenso habe ich das von mir in der Vergangenheit vernachlässigte Siel in Weekeborg etwas genauer unter die Lupe genommen.
      (komoot.de/highlight/1851787)
      Bei Gelegenheit werde ich dem Highlight einen etwas profunderen Text zukommen lassen.
      Im Übrigen kann ich sagen: Der Mond macht an diesen wolkenlosen und bodennebligen Abenden eine extrem gute Figur.
      PS
      @ Jörk: Ich habe eine Foto von der in Reparatur befindlichen Klappbrücke von Esklum aus gemacht.

      • vor 22 Stunden

  2. Andreas war Fahrrad fahren.

    vor 3 Tagen

    06:01
    121 km
    20,1 km/h
    260 m
    260 m
    Söhni 🏃, 🌺Marianne 🦂 und 76 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Der Sonntag war für mich durch eine Tour zu einem zwangsumgesiedelten Dorf, dem ehemals größten Dorf des Hümmlings mit dem passenden Namen "Wahn" gekennzeichnet.
      Nun hat der Name, wie fälschlicherweise angenommen, tatsächlich nichts mit Wahnsinn zu tun, leitet er sich gemäß dem Corveyschen Register doch von Wali ( Walinoon) ab. Der Verlauf der Geschichte sollte jedoch eine eigene Note setzen.
      Schon früh in meiner Kindheit erzählten mir meine Eltern von einem ganzen Dorf in der Nähe ihres Dorfes Stavern, das komplett abgerissen, umgesiedelt und dem 1877 gegründeten Kruppschen Schießplatz zum Opfer fiel.
      Bereits vor dem 1. Weltkrieg gab es Pläne einer Umsiedlung um die Erprobungsmöglichkeiten des Waffenherstellers Krupp zu erweitern. Aber erst nach einem Besuch Adolf Hitlers 1936 fiel das Todesurteil für das 1.000 Jahre alte Dorf. Alle 1007 Bewohner wurden umgesiedelt, einige unglücklicherweise nach Schlesien und der Waffenhersteller Krupp hatte auf seinem Schießgebiet nördlich von Meppen mehr Freiraum, seine Waffen für den 2. Weltkrieg zu testen. Und wer weiß, vielleicht auch jene Bomben, die Krupp später an die Engländer verkauften, welche mit eben diesen dann wiederum deutsche Orte dem Erdboden gleich machten um dem Kriegswahn des Reiches ein Ende zu bereiten.
      Die Firma Krupp jedenfalls hatte daran gut verdient wie wohl alle Großunternehmer, die für gewöhnlich mit der NSDAP-Führung sowie dem sogenannten Führer dinierten und freundschaftlichen Umgang pflegten. Geht es dem Unternehmen gut, geht's dem Volk gut. Oder doch nicht immer?
      Quellen:
      de.wikipedia.org/wiki/Wahn_(H%C3%BCmmling)
      erinnerungsort-wahn-huemmling.de
      de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Krupp_AG

      • vor 2 Tagen

  3. Andreas war Rennrad fahren.

    vor 4 Tagen

    07:28
    169 km
    22,6 km/h
    320 m
    320 m
    Dieter, Annette und 57 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Leider hat das Internet den Text gefressen und ich hatte ihn vorher nicht abgespeichert. Wirklich schade. Aber ich habe keine Zeit für einen zweiten Anlauf.
      ...
      Oder doch?

      • vor 3 Tagen

  4. Andreas war Rennrad fahren.

    vor 5 Tagen

    05:41
    126 km
    22,2 km/h
    240 m
    240 m
    Hoher_Blutdruck, SiSa🍀 und 69 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Freitag der dreizehnte Tag des Stadtradelns entwickelte sich nach 2 zähen Tagen für mich ganz erfreulich. Der durchgehend trübe Himmel wechselte zu einem zunehmend locker bewölktem Himmel. Auch der Wechsel zu langen Hosen brachte mir revolutionär neue Erkenntnisse: Warm gehaltene Muskeln funktionieren viel besser, wie auch die Geschwindigkeit zeigt. Was für eine Einsicht! ;-)
      Der Tag teilte sich in 3 Fahreinheiten ein. Bei der ersten über Leer, durchs Rheiderland bis zur Schleuse im emsländischen Herbrum, welche die Ems von der Tide abkoppelt, habe ich für Euch nochmal einen schönen Blick auf den Polderkanal bei Spriekenborg hinter dem Hotel Lange erstellt. Bei der üblichen Route durch Leer musste ich allerdings improvisieren, da gleich drei der wichtigsten Verkehrsdurchgänge in der Stadt gleichzeitig resaturiert wurden. Eine städtebauliche Maßnahme, wie sie vermutlich nur in Ostfriesland möglich ist - und in Entenhausen - und in Schilda. Die Klappbrücke am Hafen stand aufrecht da wie ein Totem, weithin sichtbar kündend: "(Flamme von Urdur,) Hier kommst Du nicht durch" (Herr der Ringe)
      Das brachte dann immerhin noch zwei, drei nette Fotos vom Altstadthafen. Danach dann fröhlich durch Weener, Stapelmoor und Diele, am nicht am Deich entlang. Das Sperrwerk in Herbrum erlaubte eine schöne Aussicht auf den gemütlich dahinfließenden Fluß im Emstal.
      Von dort ging's dann hinter Herbrum gen Obermoor bei Neulehe und durch Papenburg.
      Der 2. Teil war eine schnelle Runde von Untenende übers Obenende am Küstenkanal entlang und nach Bockhorst, wo ich unterwegs einen kurzen Gruß den Moorsoldaten des KZ Bockhorst II entrichtete. Über den "Alten Brunsel" gings dann über die ATP-Teststrecke mit seinen zwei sichtschutzvernagelten Brücken. Lüchtenburg, Umländerwiek, Erste Wiek - das volle Obenende-Programm. ein kleiner Abstecher über Völlnerkönigsfehn zurück zum Untenende brachte dann den Stand von 101 Kilometern.
      Am Ende des Tages - es war schon nach 22:00 Uhr - fuhr ich den Rest der Strecke und genoss die Dunkelheit bei hellem Mondschein und aufkommenden Bodennebel über den moorigen Weiten des südlichen Ostfrieslands natürlich nicht ohne eine inspirierende musikalische Auswahl, die den schaurig-schönen Impressionen würdig war. Spürt der Tour also nach mit Stücken wie
      Danse macabre, Op. 40 - Camille Saint-Saens
      Ritt der Wallküren - Richard Wagner
      In der Halle des Bergkönigs - Edvard Grieg
      The Thieving Magpie - Giochino Rossini
      Jazz Suite No.2 Waltzer II - Dimitri Schostakovich
      Carmina Burana - Carl Orff
      "L'estate", Op.8 Nr. 2 G Moll - aus die Vier Jahreszeiten - Antonio Vivaldi
      Musik ist meine Droge.
      Geht ab wie Schmitz Katze, ich schwör!

      • vor 5 Tagen

  5. Andreas war Fahrrad fahren.

    vor 6 Tagen

    07:31
    153 km
    20,3 km/h
    350 m
    350 m
    Nick, Burkhard und 79 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Nachdem ich mich am Vortag einigermaßen mit dem Wind rumquälte, wollte ich am Mittwoch ewas fahren, bei dem wenigstens die Untergründe einigermaßen passabel zu befahren sind. Sinnvolle Sache, zumal der WSW-Wind, der später auf NW drehte, auch nicht weniger geworden ist.
      Der Plan war, über die Thülsfelder Talsperre nach Lastrup, Haselünne und Meppen zu fahren, um dann an der Ems zurückzuradeln. Das konnte dann jedoch nicht nur des Windes wegen nicht gelingen. Auch musste ich zwei Regenpausen machen und konnte aus terminlichen Gründen erst gegen Mittag losfahren.
      Bestraft wurde ich an meiner Wadenmuskelatur, weil ich in den letzten Tagen mit kurzen Hosen fuhr. Da half es dann auch nicht, mich inzwischen zusätzlich mit einem Mineralien- und Vitaminmix sowie zusätzlicher Eiweißaufnahme zu versorgen. Obschon insgesamt diese Veränderung nach den ersten Tagen eine gute Entscheidung war.
      Aber ich kann nicht leugnen, dass spätestens mit den veränderten Windbedingungen meine Durchschnittsgeschwindigkeit erheblich gelitten und auf dieser Tour seinen aktuellen Tiefststand erreicht hat.
      Ich hoffe, die wenigen Bilder aus den Bauerngartenanlage der Johanniter an der Johanniterkapelle in Bokelesch gefallen. Auch fand ich die grünen Sitzgruppen vor Harkebrügge wirklich toll gemacht.
      Selbsterfahrungsmäßig wurde mir bewußt: Wenn man wie ich auf der Tour einen wesentlichen Teil des Tages an stark befahrenen Bundes- und Landstraßen verbracht hat, wird schmerzhaft klar, mit was für einer abartig hohen Lautstärke diese Blechmonster auf den Straßen unser Umwelt belästigen. Ich kann daher wieder einmal nur sagen: Lasst die Schrottkarren in Euren Garagen stehen, so lange Ihr nur könnt!
      So grüße ich Euch herzlichst,
      Andreas

      • vor 5 Tagen

  6. Andreas war Fahrrad fahren.

    vor 7 Tagen

    05:38
    116 km
    20,6 km/h
    220 m
    220 m
    Rudi, Uwe Richter-Klug und 68 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Bring me a wheel of oaken wood
      A rein of polished leather
      A Heavy Horse and a tumbling sky
      Brewing heavy weather.
      Der 11. Tag des Stadradelns ist definitiv das Bergfest. Noch 10 Tage verbleiben für mein Projekt. Ursprünglich sollte der Titel "Bergfest - Papenburg und zurück" heißen. doch ein Ereignis während der letzen Runde änderte das. Doch dazu später mehr.
      Der Tag war angekündigt mit Regen und Schauern. So wurde meine Abfahrtszeit wegen eines riesiegen Regengebietes mehrerer hundert Kilometer, von dem uns nur der letzte Rand regenreich streifte erheblich verzögert. Die Startbedingungen waren eher ungünstig. Was mich an diesem Tag aber wirklich zu schaffen machte war der stetig aus West bis Südwest blasende Wind. Auf dem freien Strecken stelle er sich wie eine Wand gegen mich. Zusätzlich erschwerend wirkte sich meine Idee, mehrere Wege nach und von Papenburg zu fahren, ohne, das diese sich kreuzen, moralisch auf mich aus. sich jedes Mal der Heimstätte zu nähern, um dann wieder umzudrehen und weiterzufahren an einem wenig einladenden Tag erfordert doch etwas Überwindung.
      Immerhin gelang es mir, 6 Strecken abzufahren. Mit mehr Zeit hätte ich noch 2 bis 4 weitere nehmen können. Nicht aber an diesem Tag. Unterwegs war ich mir nicht einmal mehr sicher, ob ich die 100 Kilometer überhaupt abschließe, was für mich ein NoGo darstellte.
      Mit dem Wind zogen einen weiteren Tag neue Luftmassen über das Land. Laub wehte über die Straßen. Unverkennbar, dass nun der Herbst entgültig Einzug in Norddeutschland hielt.
      Zur Abendbrotzeit verdunkelte sich der Himmel weiter. Das Ungemütliche dominierte die landschaftliche Stimmung bis, ja bis ich auf der letzten Tour nach Papenburg über den Dwarsweg in Völlnerfehn fuhr, um die kleine Passage für Radfahrer zur Umgehungsstraße und zum Kapitänsviertel zu finden, als ich diese, längst in den alten Zeiten verschollen geglaubte Sache zu sehen bekam:
      Unvermittelt sah ich 3 Männer auf einem Acker mit zwei eingespannten Pferden gehen mit etwas hinten dran. Ich traute meinen Augen in dieser wolkenverhangenen Abenddämmerung kaum und hielt an. Sollte es tatsächlich sein, dass das, was die Pferde da über die schwarzen Furchen in dem Acker zogen, das ist was ich meine? Ich hielt an, stieg vom Rad und marschierte flugs auf den Acker.
      Tatswahrhaftig und Potztausend! Es war ein Pflug. ein Landwirt, begleitet von zwei wackeren Kameraden, pflügte seinen Acker mit zwei Pferden, die er lenkte und die den Pflug zogen. Für mich DAS Erlebnis des Tages, vermutlich sogar der Woche. Ich war begeistert und hin und weg.
      ein kurzer Plausch beim näheren Betrachten folgten, bevor ich meinen Weg fortsetzte.
      Spontan fiel mir ein weiterer Jethro Tull Song ein, dessen Text exakt der Situation und meinem Gefühl entsprach: "Heavy Horses" aus dem gleichnamigen Album. Ich war versöhnt mit dem Tag, der mich über 80m km nun schon derbe auf den Zünder ging.
      Schnell noch durch Papenburg, die Diekhausstraße an meinem alten und verratenem Elternhaus vorbei und an derem Ende über die Gutshofstraße den Rückweg angetreten, summte ich
      "They'll beg for your strength, your gentle power
      your noble grace and your bearing
      And you'll strain once again to the sound of the gulls
      in the wake of the deep plough, sharing."

      • vor 6 Tagen

  7. Andreas war Rennrad fahren.

    14. September 2021

    04:58
    110 km
    22,1 km/h
    220 m
    210 m
    Regina, Fred F. und 57 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      "Besser spät als nie" war mein Motto des zehnten Stadtradeltages. Terminliche Verpflichtungen hielten mich über einen wichtigen Teil des Tages von dem großen Unfug, der Herausforderung, die ich mir selbst gestellt habe ab. Es sah also in der Mitte des Nachmittags tatsächlich so aus, als ob ich meine gesetzte Tagesmindestfahrleistung nicht auf die Reihe bekäme. Das jedoch wäre frustierend zum Ersten und zum Zweiten auch für den Wettbewerb irgendwie fatal, da für den Mittwoch dickes Gewölk mit Schauern und Starkregen in Aussicht gestellt wurden.
      Also rechnete ich mit dem ostfriesischen Motto "Na Ihr 2, habt Ihr noch 1 mitgebracht" scharf nach, wieviel Stunden Zeit mir noch verblieben, wieviel Kilometerchen dabei noch herumkommen könnten und fuhr los.
      Möglichst wenig Kinkerlitzchen und um Himmels willen keine gepflasterten Straßen, Feldwege, schrottigen Fahrradwegen in den Städten und Dörfern. All dieser Mist verhindert eine einigermaßen akzeptable Durchschnittsgeschindigkeit.
      Und mal ehrlich: Der Zustand der Radwege ist eine Katastrophe. Keinem Autofahrer würden solche Zustände als Regelfall zugemutet werden. Daran sieht man mal wieder, wie ernst oder nicht ernst eine ökologisch orientierte Verkehrswende genommen wird.
      Hinzu kommt die Breite der Radwege, auf denen in beide Richtungen gefahren wird:
      Auch wenn ich die e-Bikes als quasi demokratische Möglichkeit für die körperlich weniger Fitten begrüße, ist es doch auch so, dass so manche motorisch recht unsicher sind und damit meistens auf der Bahnmitte fahren. 2 mal bin ich deswegen heute auf den Grünstreifen ausgewichen, was kein Problem gewesen wäre, stünden die Brennesseln nicht hüfthoch. Bei der kurzen Hose, die ich heute trug, ein Jungbrunnen der besonderen Art.
      Nebenbei wieder ein Argument für diese Zielgruppe, dem ADFC beizutreten, da hier die regelmäßigen Ausfahrten die eigene Fahrsicherheit zweifelsfrei steigern. Denn dort hat das Nebeneinanderfahren auf Radwegen ebenso Methode wie das Einfädeln bei Gegenverkehr. Ganz nebenbei ist man dann auch pannenschutz- rechtsschutz- und haftpflichtversichert, was sich für diese Zielgruppe auf jeden Fall bezahlt machen kann.
      So fuhr ich flugs über Neulehe, Surwold, Esterwegen, Lorup, Gehlen- und Sedelsberg, um dann über Idafehn und Langholt den Kreis gegen 21:30 Uhr mit für mich ganz guten 22,1 km/h wieder zu schließen. Pro forma noch flugs ein paar nette Fotos im dunkeln von der Hahnentänger Mühle nebst Brücke. Soll ja auch nicht so nackt aussehen, die Tour, mit der ich sozusagen lediglich einmal um die Esterweger Dose gefahren bin. Und das ist nun wirklich keine erwähnenswerte Sache.
      ;-))

      • vor 7 Tagen

  8. Andreas war Fahrrad fahren.

    13. September 2021

    05:48
    111 km
    19,1 km/h
    250 m
    250 m
    Claus.j, Dietrich und 67 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      "Wenn Du schnell sein willst gehe alleine, wenn Du weit gehen willst gehe gemeinsam."
      So oder so ähnlich geht ein afrikanisches Sprichwort, was ich wirklich bestätigen kann.
      Wenn man wie ich weite Strecken alleine unterwegs ist, kommt die Zeit, wo man genug in sich hineingehört hat und auch froh ist, mal wieder von der Innerlichkeit oder der Zweisamkeit von sich und der einen umgebenden Welt Pause machen zu können.
      So ist meine Tour am Montag, dem Tag 9 des Stadtradelns irgendwie um die Montagstour des ADFC in Papenburg herum gebaut. Und es war eine wirklich schöne Tour, die Elisabeth und Hans der Gruppe von über dreißig Frauen und Männern an diesem Montag angeboten haben. Die gut befahrbaren Wege führten nach Süden aus Papenbug heraus gen Dörpen, wo an dessen Scheitelpunkt ein kleines Päuschen an der ölrtlichen Eisdiele vorgesehen war. So hatte ich das Vergnügen, mich über 50 Kilometer lang mit einigen Leuten toll unterhalten zu können.
      Verkehrstechnisch ist angesichts der Vielzahl ungeduldiger Autofahrer das Fahren in Kolonnen auf einer Landstraße oder in Ortschaften weiterhin ein kleines Wunder. Tatsächlich aber gibt es sehr viel seltener aggressive Ausfälle der PKW Fahrenden. Da sind viele doch bedrohlicher, wenn ich allein unterwegs bin. Die Montagsgruppe ist verhältnismäßig flott unterwegs, was einen guten Mittelwert darstellt und nebenbei meinem Fahrstil sehr entgegen kommt. Alles in allem also eine tolle Sache.
      Danach jedoch musste ich noch einige Kilometer zusammenbekommen, was zu dem Schlenker durch die oft befahrene Esterweger Dose und dem von mir geliebten Holter Hammrich führte. Was letzteren angeht, durchfuhr ich ihm bei weitgehender Dunkelheit nach 21:00 Uhr, aufkommendem Nebel und einem mich begleitenden sichelförmigen Mond. Will sagen: Die Droste-Hüllshoffhafte Moorstimmung setzte sich in der Dunkelheit schaurig-schön in Szene. Das war ein toller Moment, den ich mit großen Atemzügen einsog. Traumhaft. Leider leider aber mit meiner Handykamera unmöglich einzufangen. Eine richtige Kamera nebst Stativ wären hier eindeutig hilfreich gewesen. Unterwegs blockierte eine Gruppe Schafe blockierte liegend und dösend vollständig den Weg. Nur schemenhaft ließ sich das lebende Hindernis von weitem erkennen. Ich musste ernsthaft den ganzen Trupp aufwecken und an die Seite bitten, um weiterzukommen. Offensichtlich hatten die haarigen KollegInnen die Ruhe weg.
      Ich will nicht unbedingt sagen, dass ein heulender Wolf das vornächtliche Bild der späten Dämmerung abgerundet hätte, sicherlich würde eine Gruppe umherfliegender Dementoren einen ähnlichen Effekt erzielt haben. Aber insgesamt ging es schon ein wenig in die Richtung. Großartig eben.

      • 14. September 2021

  9. Andreas war Rennrad fahren.

    12. September 2021

    Michael, Günter Bertling und 68 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Meine Sonntagstour am 8. Tag des Stadtradelns führte mich über Bad Zwischenahn und Esterwegen zur Kommunalwahl in Papenburg, wo ich zum Abschluss des Tages die Erfolge der besten Bürgermeisterkandidatin der Stadt mitfeiern durfte.
      Auf dem Weg dahin entdeckte ich mehrere Kuriositäten, die ich gerne mit Euch teile:
      Als erstes wurde meine Fahrt an einer Hebebrücke an der Leda unterbrochen. Ein echtes Kurzweil, bei dem ich an dieser Brücke erstmalig den Hebevorgang und dann die Durchfahrt eines Bootes beobachten konnte. Ein echter Spaß, der dieTour noch interessanter machte.
      Der zweit Knaller waren für mich persönlich dann diese absolut knuffigen Rinder in Ohrwege. Kuschelfaktor 9 von 10. Ich schwör! Das die in der Liste hier gleich nahc dem Rennradhighlight "Queen of Texas in Barßel, leckere Steaks" ist keinesfalls intendiert und entspricht nicht meiner Art von Satire.
      Bad Zwischenahn war - wie immer - ein Kuriosum von menschlichem Gewusel. Ein Ort, an dem die Coronapandemie offensichtlich nicht stattfindet. Zumindest bewegen sich alle so. Aber - Glückes Geschick, tirili - ich fand eine freie Bank, wo ich ein kleines Päuschen einlegen konnte.
      Der dritte, und für mich eigentliche Knaller war dann ganz überraschend der Besuch der von Ida als Highlight markierten Urkirche in Altenoythe.
      (komoot.de/highlight/226189)
      Athmosphärisch der Hammer. Ich muss mich nochmal intensiver mit dieser Kirche aus dem 12. Jhd. beschäftigen. Ich bin da ganz hin und weg.
      Alles in allem war ich nach einem exzellenten Abend gegen 1 wieder zu Hause, was wohl bedeutet, dass ich mich am Montag mäßigen sollte.
      Einen schönen Wochenstart wünsche ich Euch allen!

      • 13. September 2021

  10. Andreas war Rennrad fahren.

    11. September 2021

    08:21
    177 km
    21,2 km/h
    470 m
    460 m
    Hans P, Fred F. und 72 anderen gefällt das.
    1. Andreas

      Wow! Die erste Woche Stadtradeln habe ich geschafft und dabei noch ein paar Extrakilometer gefahren (siehe Nordzipfel), um zum Wochenabschluss eine schöne runde Zahl zu erradeln.
      Die Bilder von den Objekten auf Bauer Piepers Was-Auch-Immer-Wiese wollte ich Euch nicht vorenthalten.
      Eigentlich war die Idee, bis Oldenburg und dann wieder zurück zu fahren. Aber ich trödelte einerseits zu viel herum und andererseits habe ich ja auch noch den Schlenker um die Thülsfelder Talsperre gefahren. So nahm ich dann ab da die grade Strecke gen Westen. Schließlich musste ich auch noch ein paar Dinge einkaufen, bevor um 21:00 Uhr die Läden schließen.
      Das Wetter spielte ziemlich mit. Jedenfalls für mich. Während andere vom Regen heute ausgebremst wurden, eliminierten sich die Regenaussichten im ganzen Gebiet der Strecke nach und nach. Lediglich in Friesoythe musste ich mich kurz an einem Pommesstand vor der Kirche unterstellen. Gerade diese kulinarischen Schwächen sind es, die für mich so ein Hightechrad aus Karbon irgendwie sinnlos erscheinen lassen. Später dazu mehr.
      Was mir besonders beim Fahren in der beginnenden Dunkelheit extrem auf den Zünder ging, sind die Zustände unserer Radwege. Egal, wo man fährt, überall dicke Huppel, Risse, Kanten, schreckliche Auffahrten und Bordsteinkanten und so fort.
      Während es im Hellen noch erträglich ist, die meisten zu umfahren, nimmt man im Dunkeln viele der Kracher mit, was extrem nervt. Hinzukommen zahlreiche Autofahrer, die einen bedrängen oder hupen, sobald man legal die Straße benutzt.
      Mein persönliches Highlight war ein mir bei Wippingen entgegenkommender Vetter, dessen Eltern ich bereits vor einer Woche zufällig in Sögel traf und der quasi dieselbe Tour, nur in umgekehrter Richtung fuhr. Er sah mich schon von weiten und rief mich. Dieser, so 10 Jahre jünger als ich, fährt definitiv in einer anderen Geschwindigkeitsliga mit seinem Karbonfahrrad, der Ultegraschaltung und seinen Wattpedalen. 8 Kilogramm wog das ganz Bike. 8!
      Ich hob nochmal mein Rad an und war dann wirklich neidisch auf dies schicke 4.000 Euro Teil. Gottlob gehört er zu den wenigen Rennradfahrern, die auch beim Fahren freundlich gucken, was den meisten Kollegen da doch zu oft abgeht. Es war ein netter Plausch und ich freute mich über die gemeinsamen Ansichten und Freuden am Radfahren.

      • 12. September 2021

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