Über Andreas Kronier

Fahrradfahren bedeutet für mich als Erstes Freiheit und geniessen. Fremde Landschaften, Gegenden oder auch Länder kennenzulernen begeistert mich immer wieder. Für mich ist das Fahrrad zum Ersatz für das Auto geworden. Ich verwende es für den Weg zur Arbeit, als ADFC-Tourenleiter, für alle Wege in der Freizeit und natürlich für den Urlaub. Meinen beiden Töchtern habe ich das Fahrrad-Gen wohl weiter vererbt, da sie mich auf meinen Touren begleiten. So haben wir bereits weite Strecken in Europa per Fahrrad entdeckt. Aber ... es bleibt noch so viel zu entdecken."Reisen macht einen bescheiden. man erkennt, welch kleinen Platz man in der Welt besetzt"

Andreas Kroniers Touren Statistik

Distanz15 309 km
Zeit1211:30 Std
Höhenmeter76 620 m

Letzte Aktivitäten

  1. Elke, Yvonne und 4 anderen gefällt das.
    1. Andreas Kronier

      ... da war er nun. Der letzte Tag unserer Radtour begann wie an allen anderen Tagen mit strahlendem Sonnenschein und blauen Himmel. Die Nacht war ziemlich kalt gewesen. Es war das erste Mal, dass ich mir ein T-Shirt des nachts zum Schlafen angezogen habe. Na, ja, wir sind ja auch etwas nördlicher 😀Wir starteten wie immer nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem trocken angebauten Zelt. Ich erwähne das nur, weil wir letztes Jahr fast jeden Tag das Zelt nass abbauen mussten. Was für ein Sommer 🌞

      • 09.08.2018

    2. Andreas Kronier

      Wir führen als erstes nach Kœge rein und hielten kurz auf dem Marktplatz.
      Køge gehört zu den besterhaltenen Mittelalterstädten in Dänemark. Sie wurde auf königlichen Befehl in Küstennähe errichtet und mit einem gut ausgebauten Straßennetz versehen. Auf dem großen Marktplatz im Stadtkern fand jede Form von Handel statt. Ebenso wurden hier große Ritterturniere abgehalten und auf dem großen Richtplatz öffentliche Bestrafungen vollzogen. Im Jahr 1288 erhielt Køge das Stadtrecht und wurde daraufhin anschließend mit einem Wall, einem Wallgraben und mächtigen Stadttoren versehen.

      • 09.08.2018

  2. Waibl, Yvonne und 3 anderen gefällt das.
    1. Andreas Kronier

      ... es donnerte. ... es donnerte noch einmal. Ich schlug die Augen auf und rätselte darüber, ob es in meinem Traum war und außerhalb des Zeltes. Ich lauschte also noch einmal und schaute gleichzeitig aus dem Zelt. Da es donnerte wieder und ein Blick aus dem Zelt verriet mir, dass sich da wohl doch etwas zusammenbraute. Ich nahm das Smartphone mit Regenradar zu Hilfe und sah, dass tatsächliche eine Gewitterfront in unsere Richtung zog.Es ist schon komisch, wenn man tagelang nur Sonne und blauen Himmel sieht. Dann ist man noch mehr überrascht. Wir organisierten also um. Erst abbauen und Fahrröder packen und dann frühstücken. Gesagt getan ... dann noch einmal durch den Kletterpark ... 500 Kronen wollen ja schließlich ausgenutzt werden ... und dann ging es los.

      • 07.08.2018

    2. Andreas Kronier

      Es war tatsächlich der erste unbeständige Tag unserer Radtour. Es sah immer nach Regen aus, doch das Gewitter zog scheinbar immer vor uns her, denn wir fuhren permanent über nasse Straßen. Wir führen durch Faxe Landpladsen nach Kloster Vemmetofte, welches 1735 gegründet wurde. Heute leben tatsächlich noch 106 Einwohner dort. Wir sahen eine Nonne mit Handy und Auto. Auch hier scheint die Zeit nicht stehen geblieben zu sein.Danach ging es weiter zum Badeort Rodvig. Hier erwischte uns tatsächlich der erste Schauer der Tour, bei dem wir uns unterstellen mussten. Das ganze dauerte genau 15 Minuten. Danach ging es bei besten Wetter weiter Kopenhagen entgegen.Unsere Mittagspause verbrachten wir an der Kirche in Højerup. Höjerup Kirche wurde gebaut von einem Schiffer in Seenot, er gelobte das er die Kapelle errichten würde, wenn er erlöst würde.............

      • 07.08.2018

  3. juergen, Waibl und 3 anderen gefällt das.
    1. Andreas Kronier

      Die Nacht war klar und für die bisherigen Verhältnisse kalt. Es war das erste Mal, daß ich nachts aufwachte und mir war kalt. Mein Sommer-Schlafsack musste erhalten. Wir hatten keine tropischen Temperaturen mehr ... sie waren hier in der Hügellandschaft von Moen tatsächlich auch 19 Grad gesunken. Aber es war noch auszuhalten 😎Wir starteten bevor ich zu dem Zeitpunkt den wohl teuersten Campingsplatz meines Lebens bezahlt hatte. Insgesamt wurden 375 Kronen fällig, was ungefähr 50 Euro sind. Ich wollte den Campingplatz eigentlich nicht kaufen .... Dafür hatten wir zwar Pool und Spielplätze und sogar einen grünen Rasenplatz ... den übrigens einzigen auf unserer ganzen Radtour. Aber das war es einfach nicht wert 😕

      • 05.08.2018

    2. Andreas Kronier

      Übrigens wo wir schon bei dem Thema sind ... Dänemark war seit Wochen ohne Regen und komplett ausgedörrt. Die Kornernte wurde bereits eingefahren, wobei man bei dem bisschen, was dort gedroschen wurde, nicht wirklich von Ernte sprechen konnte. Das Kochen mit mobilen Kochern bzw. Grillen war auf den meisten Campingplätzen bereits aus Angst verboten. In der Nähe der Küche oder auf Steinplatten war es jedoch erlaubt. Es erforderte jedoch einiges an Organisation, die gesamten Koch-Utensilien immer dorthin zu schaffen. Aber was macht man nicht für ein gutes selbstgemachte Essen.

      • 05.08.2018

    1. Andreas Kronier

      Wie schon berichtet ... Leid und Freude hängen dicht zusammen. Nach dem gestrigen und wohl gesonnnen Wetter-Tag, war heute wieder der Wind unser Feind. Und es sollte sich sehr schnell noch ein anderer Feind der Radfahrer dazu gesellen, nämlich die Berge.

      • 30.07.2018

    2. Andreas Kronier

      Wir starteten heute morgen exakt um 09:00 Uhr, da zu diesem Zeitpunkt die erste Fähre nach Bogo übersetzte. Hiermit waren wir auf Insel Nr. 6 angekommen, die wir prompt nach 3 km wieder verließen und auf Moen ankamen. Hier gesellte sich gleich die hügelige Landschaft zu unserer Radtour dazu. Wir hatten aber auch noch ein anderes Problem, nämlich wo einkaufen. Auf dem ganzen Weg zu unserem Campingplatz sollte uns kein größerer Ort mehr unter die Räder kommen. Also mussten wir einen kleinen Umweg planen, um zumindestens in einem kleinen Supermarkt etwas für Mittags und abends einzukaufen.

      • 30.07.2018

    1. Andreas Kronier

      Leid und Freude hängen oft dicht zusammen ... auch beim Radfahren. Das konnten wir heute mal wieder aus erster Hand erfahren. Gestern noch Gegenwind und Weltuntergang ... heute traumhaftes Wetter, traumhafte Fahrradroute und sogar Rückenwind. So schnell können sich Dinge ändern.

      • 29.07.2018

    2. Andreas Kronier

      Wir starteten unseren Tag mit einem Frühstück in dem Wandererheim in Maribor. Wer diese Heime kennt, weiß wovon ich spreche. Mit den deutschen Jugendherbergen sind diese nicht zu vergleichen. Mehr so, wie diese damals vor Jahrzehnten bei uns auch praktiziert wurden. Ein Heim, indem kostengünstig übernachtet werden konnte, wo jeder eine Küche vorfindet, die er nutzen kann ... einen Hort also, der eine Schutzburg für müde Wandererbeine ist. Unsere Jugendherbergen sind da schon kleine Hotels. So ungefähr kann man die skandinavischen Wandererheime bezeichnen. Eins aber passt hier gar nicht in das Konzept, nämlich der Preis hierfür. Wir zahlten schlappe 73 Euro für die Übernachtung, wobei wir uns verbotenere Weise keine Betttücher ausliehen, die nochmals 20 Euro gekostet hätten, sondern unsere Schlafsäcke dafür nahmen.

      • 29.07.2018

    1. Andreas Kronier

      ... auch die Südsee hat Ihre Schattenseiten. Die erlebten wir heute hautnah und ich kann sagen, dieses kann einen an den Wahnsinn bringen. Aber alles von vorne ...Wir erlebten eine ruhige Nacht ... natürlich haben wir nach der Sonnenfinsternis Ausschau gehalten, bzw. Vater ist herumgelaufen und hat den Mond an allen verfügbaren Stellen gesucht ... gefunden haben wir ihn aber nicht. Erst als die Kinder gegen 22:30 Uhr ins Bett gingen, tauchte er plötzlich am Horizont auf, aber völlig unscheinbar ... hat sich nicht wirklich gelohnt.

      • 28.07.2018

    2. Andreas Kronier

      Am nächsten Morgen ging es früh ohne Frühstück los. Einerseits wollten wir die Fähre um 08:35 Uhr kriegen ... andererseits hatten wir auch nichts zum Frühstück. So bot sich ein Frühstück - frisch im Netto gekauft - an der Marina im Hafen an. Traumhaft. Noch waren wir unbesorgt von dessen was kommen sollte.

      • 28.07.2018

  4. David, Siegfried LG und 27 anderen gefällt das.
    1. Andreas Kronier

      Zweiter Tag und der dänische Traum geht weiter. Zumindestens was das Wetter angeht konnten wir das beim Frühstück schon sagen. Es begrüßte uns ein blauer Himmel und angenehme 20 Grad. Was will man mehr. Wir sind heute extra etwas früher aufgestanden, da wir um 14:20 Uhr unsere Fähre nach Aero kriegen müssen. Es gibt ausschließlich 3 Überfahrten und da wir auf Aero noch 17 Kilometer vor uns hatten, wäre 19:30 Uhr für uns zu spät gewesen.

      • 27.07.2018

    2. Andreas Kronier

      Also ging es voller Tatendurst weiter und wer sagt es ... Es passierte mal nichts an diesem Vormittag. Nur geniale Landschaften und ein immer strahlend blau leuchtendes Meer begleiteten uns in Richtung Fynshavn. Lediglich die sehr wellige Landschaft forderte uns mehr und mehr bei den Temperaturen und die immer wieder auftretenden Schotterwege, die die Dänen anscheinend so gerne mögen. Manchmal können diese, besonders wenn frischer Schotter dazu kam, sehr widerspenstig im Fahren sein.

      • 27.07.2018

  5. Sachsen Onkel, David und 24 anderen gefällt das.
    1. Andreas Kronier

      Mit dem 🚲 durch die dänische Südsee 🇩🇰 - Tag 1Da war er nun. Klammheimlich ist er gekommen. Gestern noch arbeiten und heute schon alles vergessend im Urlaub angekommen.Aber alles von Anfang an. Unsere Anreise mit der Deutschen Bahn war .... na ja ... wie immer spannend. Es ging geplant von Osnabrück los und wir kamen sogar geplant in Hamburg an. Soweit das Gute. Statt auf Gleis 12 kamen wir auf Gleis 14 an. So ein Schmarn, da wir hätten auf dem gegenüberliegenden Gleis wieder einsteigen können. Jetzt mussten wir mit gefühlten anderen 100 Leuten den einen von zwei Fahrstühlen benutzen. Hier stand ... Bitte Rollstuhlfahrer und KInderwagen vorlassen. Das machen wir ja gerne, aber ganz Hamburg schien jetzt aus Rollstuhlfahrern und Kinderwagen zu bestehen. Wo kamen die denn alle her ???

      • 26.07.2018

    2. Andreas Kronier

      Irgendwann waren wir dann oben und stellten mit Erschrecken fest, daß der anvisierte Gleis gesperrt war und unser Zug auf dem gegenüberliegenden Gleis auf dem wir ankamen abfuhr. Also wieder zu dem Fahrstuhl mit den gefühlten 100 ......Da wir aber bereits 20 Minuten unserer 30 Minuten Umsteigezeit verbratenen hatten, ging es mit Sack und Pack die Treppe runter. Ich glaube ich habe mit meinen 40 Kilo inkl. Fahrrad einige Personen von der Trepper gedrängt. Das war mir dann aber auch egal.

      • 26.07.2018