lifeCYCLE Magazin
 

Über lifeCYCLE Magazin

Mit dem Fahrrad wurde vor 200 Jahren eine der besten Erfindungen der Menschheit ins Leben gerufen! Das Fahrrad ist Hobby, Leidenschaft, Sportgerät und Verkehrsmittel. Das Fahrrad ist die Antwort auf viele Fragen, die Lösung vieler Probleme. Vor allem aber lieben wir es, mit dem Fahrrad zu fahren!
Unsere Touren planen wir mit Komoot, weil es einfach ist, Spaß macht und jeder daran teilhaben kann. Vielleicht fahren wir mal ein Stück zusammen?
Was uns sonst noch so antreibst, das kannst du hier nachlesen: lifecyclemag.de/ueber-uns

Distanz

7 841 km

Zeit in Bewegung

380:56 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. Martin Donat und 2 andere waren Fahrrad fahren.

    30. März 2021

    11:52
    180 km
    15,2 km/h
    3 860 m
    3 690 m
    Martin, Kevin Münkel und 109 anderen gefällt das.
    1. Martin Donat

      Alles fing damit an, dass diese Maßnahme im Raum stand, zur Eindämmung der Pandemie eine Bewegungseinschränkung von 15 Kilometern im Umkreis um den eigenen Wohnort zu installieren. Ich fragte mich: Was bedeutet das eigentlich? Wie viel (oder wie wenig) sind 15 Kilometer? Auf diese Frage bescherte mir meine #rideFAR Tour, die dabei herauskam, gleich ganz viele Antworten!Ursprünglich war die Tour gar nicht als #rideFAR-Runde geplant. Ich begann jedenfalls, eine Route zu legen, die sich so genau wie möglich an einem 15-Kilometer-Radius rund um meinen Wohnort Wetter orientierte. Tools dafür sprossen ja wie Pilze aus dem Boden und mit dieser Vorgabe war es gar nicht mal so schwer, danach mit komoot eine entsprechende Tour zu designen. Schwieriger wurde da schon meine zweite Vorgabe: Ich wollte, wenn immer möglich, „offroad“ fahren. Also möglichst keine größeren Straßen, sondern Nebenstraßen, Feldwege, typische „Gravelwege“ oder auch mal ein paar Trails. Als ich fertig war, stellte ich fest: Meine Runde ist nicht nur ein astreiner „Orbit“, sondern hat auch noch ziemlich genau 180 Kilometer Länge! Yeah – da war sie also, meine Idee für #rideFAR!Okay, ich gebe zu, die knapp 4.000 Höhenmeter, die mir komoot im Planungstool anzeigte, gaben mir etwas zu denken. Darum plante ich so, dass ich früh morgens am Dortmunder Hauptbahnhof los fuhr, um den „dicken Batzen“ direkt zu Beginn hinter mich zu bringen und um die Tour dann später locker ausrollen zu lassen. Diese Idee war grundsätzlich gut. Ich kann dir trotzdem sagen: Das war ein echtes Monster! Es ging gefühlt nur bergauf, dabei teilweise so steil, dass ich hin und wieder auch mal schieben musste. Hier und da waren Trails dabei, die auch einer ausgewachsenen Mountainbiketour würdig gewesen wären. Ein paarmal war der Weg „weg“ – durch umgefallene Bäume verschüttet oder einfach nicht da. Kurzum: Es war ein richtig heftiges, aber geniales Abenteuer! Bei aller Anstrengung hatte ich einen grandiosen Tag, dachte nicht einmal ans Aufgeben und bin immer noch total begeistert. Ich fuhr morgens um 6 Uhr los und war um 20:30 Uhr zurück in Dortmund – besser kann man einen Tag (und das Tageslicht) nicht nutzen.Diese Tour hat es in sich, trotzdem würde ich sie, bis auf ganz wenige Stellen, genau so zum Nachfahren empfehlen, falls du mal eine schöne Challenge suchen solltest. Da Coole dabei ist: Du bist ja nie weit weg, nämlich immer ziemlich genau 15 Kilometer von Wetter entfernt. Du kommst auch an ein paar Bahnhöfen vorbei, sodass du quasi jederzeit abbrechen kannst. Und es gibt unzählige Orte im Ruhrgebiet und der Umgebung, von denen aus du easy in die Runde einsteigen kannst.Das Allerbeste an dieser Tour ist aber, dass sie eine richtige Botschaft hat, an alle, die meinen, man könne nicht ohne grenzenlose Mobilität leben:
      - Ich bin an diesem Tag geschätzt zu 95 Prozent Wege, Trails und Straßen gefahren, auf denen ich noch nie zuvor war.
      - Ich bin duch verschiedenste Landschaften gefahren, zum Beispiel durchs Sauerland, durchs Bergische Land und mitten durch den Ruhrpott. Es war quasi ein richtiger Urlaub im Zeitraffer.
      - Ich habe meine Umgebung ganz neu kennengelernt. Ich hätte nie gedacht, dass ich hier eine so verkehrsarme Tour fahren kann. Es ist erstaunlich, wie viele Offroad-Wege es gibt, die sich durch die Gegend schlängeln. Man muss sie nur suchen!
      - Ich habe es mir dermaßen besorgt, dass ich danach einfach nur platt war. Kein Wunder: Immerhin habe ich höhenmetermäßig mehr als zweimal den Stelvio Pass bezwungen – und das auf Offroadwegen, nicht über aalglatten Asphalt.
      Die Moral dieser Tour kurz und knapp. Wer denkt, 15 Kilometer seien zu eng, zu langweilig, zu gewohnt, dem empfehle ich: Fahr so eine Tour, danach sprechen wir nochmal. Wer denkt, für ein tolles Erlebnis muss man erst sonstwohin reisen: Fahr so eine Tour, danach sprechen wir nochmal. Und wer denkt, für ein korrektes Training müsse man erst nach Malle oder sonstwohin fliegen: Fahr so eine Tour, danach sprechen wir nochmal. Ich bin immer noch geflasht. Danke #rideFAR für diesen schönen Tag auf den Bike!

      • 31. März 2021

  2. lifeCYCLE Magazin hat eine Tour geplant.

    15. Dezember 2020

    micro-one und Nina gefällt das.
    1. lifeCYCLE Magazin

      Die dritte Etappe meines Ruhrtal Gravels ist nochmal ein ganz schönes Brett. Doch ich finde, dass die Zeit unterwegs wie im Fluge vergeht, auch wenn die Route etwas fordernd ist. Denn diese Tour mitten durch den Pott ist unglaublich abwechslungsreich. Wenn du das Ruhrgebiet nicht kennst, wirst du überrascht sein, wie grün und wie hügelig es hier sein kann!Die erste Lektion in Sachen Ruhrpott-Hügel beginnt direkt nach dem Start in Wetter. Vorbei am geheimnisvollen ehemaligen Verwaltungssitz des großen Kranherstellers Demag fährst du über Schleichwege durch ein Wohngebiet und rein in den schönen Wald. Hier führt ein hübscher Weg recht steil rauf auf den Ruhrhöhenweg. Bei gutem Wetter genießt du oben eine tolle Aussicht ins Ruhrtal – definitiv mal eine andere Perspektive als vom Ruhrtal Radweg aus.Weiter geht’s: Nachdem du durchs gemütliche Zentrum von Wengern mit vielen kleinen Fachwerkhäusern gerollt bist, bringt dich die neue Elbschetal Trasse zurück ans Ufer der Ruhr, wo du für ein paar Kilometer dem Ruhrtal Radweg folgst, der hier wunderschön gelegen über einen Schotterweg entlang der Ruhraue führt und dich direkt in die Wiege des Ruhrgebiets-Bergbaus bringt: ins Muttental. Die Zeche Nachtigall ist hier unbedingt einen Blick wert. Aber auch sonst solltest du deine Augen offen halten: Hier und da kannst du zwischen den Felsen die Eingänge alter Stollen entdecken. Kurz vor der Burgruine Hardenstein hast du die Möglichkeit, mit einer kleinen Fähre die Ruhr zu überqueren und dem Ruhrtal Radweg zu folgen – nur für den Fall, dass du gern ein paar Höhenmeter sparen und um den Kemnader See in Bochum radeln willst.Meine Route führt stattdessen wieder eine Weile bergauf und bringt dich ins herrlich abgelegene Kamperbachtal und von dort aus nach Witten Herbede, wo du kurz nach rechts abbiegen kannst, falls du dir beim Bäcker Proviant besorgen willst (Ganz in der Nähe vom Bäcker befindet sich der Radladen Metal Motion, nur für den Fall...). Wenn nicht, geht es direkt weiter: Du überquerst nun das Stauwehr des Kemnader Sees und folgst eine Weile dem Verlauf der Ruhr bis zu einem besonderen Highlight. Ein Stück original erhaltener Leinpfad wird dich ordentlich durchrütteln. Früher haben über solche Wege Pferde kleine Lastschiffe flussaufwärts gezogen.Jetzt verlässt du für eine Weile die Ruhraue. Ein kleiner Abstecher ins Weitmarer und ins Hörster Holz vor den Toren von Bochum sorgt für hügelige Abwechslung. Auch hier entdeckst du allerlei Relikte des Bergbaus. Vor allem aber genießt du richtig schöne Wege mitten im Wald, bevor die Route wieder für ein paar Kilometer dem Ruhrtal Radweg folgt, der in Essen Steele und durch die Heisinger Ruhraue wirklich schön verläuft.Statt dem Radweg entlang des Baldeneysees zu folgen, biegt die Route nun wieder ab: Schöne, teils steile Schotterwege durch den Schellenberger und den Kruppwald bringen dich ins Schwitzen. Hier und da genießt du grandiose Ausblicke auf die Ruhr, den Baldeneysee und die Villa Hügel – den prunkvollen, ehemaligen Wohnsitz der Industriellenfamilie Krupp. Ein schöner Trail führt zurück ans Ufer der Ruhr, wo du das Stauwehr des Baldeneysees überquerst. Da du hier ohnehin schieben solltest, kannst du kurz durchatmen.Aus Werden geht es steil hinauf, bis du schließlich von einem wunderschönen Wiesenweg aus einen tollen Blick zurück auf den Essener Stadtteil werfen kannst. Über einen abwechslungsreichen Mix aus Wirtschafts-, Waldwegen und Trails fährst du nun oberhalb vom Ruhrtal bis nach Essen Kettwig. In der wunderschönen Altstadt bietet sich eine Pause ein. Hier gibt es Kaffee, Kuchen und Eis, also alles, was hungrige RadfahrerInnen wieder munter macht.Langsam beginnt der „Endspurt“ des Ruhrtal Gravels. Wenn du die Mintarder Brücke siehst, wird der letzte Abschnitt eingeläutet. Ein schöner Abstecher in den Wald wartet aber noch auf dich: Durch das Wambachtal führen schöne Wege bis zur Styrumer Ruhraue, wo du schon fast den Duisburger Hafen sehen kannst. Dieser Abstecher ist die deutlich ruhigere Alternative zur Fahrt durch Mülheim, die mir persönlich einfach zu hektisch ist, auch wenn die Route gar nicht so schlecht ist. Wenn du lieber eine weitere Ruhrpottstadt kennenlernen willst, lässt du einfach den letzten Gravel-Schlenker aus und folgst stattdessen dem asphaltierten Ruhrtal Radweg.Der letzte Abschnitt entspricht fast vollständig der Original Route des Ruhrtal Radwegs, die über weite Teile wie fürs Gravelbike geschaffen ist. Sie führt dich mitten durchs Hafengelände zwischen Ruhr und Rhein-Herne-Kanal und das bis kurz vorm Ziel ganz ohne Autoverkehr. Nachdem du den Ruhrdeich überquerst hast, folgt der Radweg ganz kurz der Straße, bis er sich wieder dem Verlauf der Ruhr anschließt. Und dann siehst du sie schon: Die Rhein Orange, die das Ende des Ruhrtal Gravels sowie den Start beziehungsweise das Ziel des Ruhrtal Radwegs markiert. Hier mündet die Ruhr nach 219,3 Kilometern in den Rhein. Für dich endet eine abwechslungsreiche Fahrt mit viel Gravel, tollen Eindrücken und ganz neuen Perspektiven vom Ruhrgebiet.

      • 15. Dezember 2020

  3. lifeCYCLE Magazin hat eine Gravel-Tour geplant.

    15. Dezember 2020

    micro-one gefällt das.
    1. lifeCYCLE Magazin

      Die zweite Etappe des Ruhrtal Gravels ist geprägt vom Übergang zwischen dem Sauerland und dem „richtigen“ Ruhrpott. Die letzten Ausläufer des Sauerlandes lässt du hinter Fröndenberg zurück, fortan wird das Landschaftsbild vom Ardeygebirge geprägt, dessen teils schroffen Hänge du gegen Ende der Tour bei Herdecke und Wetter genauer unter die Lupe nimmst. Diese Etappe ist relativ kurz und flach – heute kannst du also ein bisschen durchatmen und vom Ruhrtal Radweg und diversen Gravel-Abstechern aus in Ruhe die schöne Auenlandschaft genießen.Von Wickede aus folgst du zunächst eine Weile der Route des Ruhrtal-Radwegs. Der verläuft hier größtenteils über verkehrsfreie, aber asphaltierte Wege. Ein idyllisches Warmup Programm. Vor Fröndenberg erwarten dich dann erste Gravel-Abstecher. Ein schöner Feldweg führt dich direkt in die Ruhrauen und mitten durch ein Gebiet, in dem sich zahlreiche Wasservögel wohlfühlen. Der Abstecher zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf das Naturschutzgebiet Kiebitzwiese ist eine prima Gelegenheit für eine kurze Pause. Kurz darauf wartet die nächste Rastmöglichkeit auf dich: Mitten in Fröndenberg befindet sich das Rennradmuseum. Da es sich noch mitten in der Gründungsphase befindet, solltest du nur unbedingt vorab Kontakt aufnehmen, um einen Besichtigungstermin zu vereinbaren.Nun wird es richtig idyllisch. Ein schnurgerader Gravel-Weg führt dich mitten in die Ruhrauen hinter Fröndenberg. Die weite Wiesenlandschaft sorgt dafür, dass man sich fühlt, wie auf einer Fahrt fernab der Zivilisation. Am Ende geht der breite Weg in einen schmalen Pfad über, den du vielleicht sogar ein bisschen suchen musst – ein bisschen Abenteuer gehört eben auch dazu.Zum Durchatmen folgt nun wieder ein Stück Ruhrtal-Radweg, von dem du aber schon bald wieder abbiegst: Über eine verwunschene Brücke mit rostigem Geländer kommst du auf den schönen Weg durch das Naturschutzgebiet Bahnwald, das direkt am Stausee Hengsen vorbeiführt. Er ist der erste von sechs Stauseen entlang der Ruhr, die einst zur Reinigung des früher stark verschmutzen Industrieflusses angelegt wurden und die der Trinkwasserversorgung des Ruhrgebiets dienen. Übrigens: Heute zählt die Ruhr zu einem der saubersten Gewässer Deutschlands! Der Schotterweg durch den Bahnwald ist jedenfalls richtig schön.Und wieder ein Stück Ruhrtal-Radweg, der aber ganz und gar nicht langweilig ist. Immer wieder hast du tolle Aussicht auf die Ruhr. Zwischendurch sorgen Gartenanlagen, eine Kanu-Trainingsstrecke und beeindruckende Brückenbauten für Abwechslung, bevor du wieder auf unbefestigte Wege abbiegst. Kurz vor Herdecke wechselst du wieder das Ruhrufer und genießt von einem Schotterweg aus die tolle Aussicht und die ungewöhnliche Perspektive auf die Dortmunder Syburg.Gegen Ende der Etappe wird es nochmal richtig spannend. Schrebergärten, Schuttabladeflächen, Autobahnbrücken und Naturschutzgebiete sorgen für einen skurrilen Mix und eine Sicht aufs Ruhrgebiet, mit der du bestimmt nicht gerechnet hast. Eine kurze Schiebepassage befördert dich auf den schönen Höhenweg oberhalb vom Hengsteysee, fernab vom Trubel des Spazierwegs direkt am Ufer. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zur Stadt Wetter, wo die heutige Etappe endet.

      • 15. Dezember 2020

  4. lifeCYCLE Magazin hat eine Mountainbiketour geplant.

    15. Dezember 2020

    Oke Jensen und Hammerschmidt gefällt das.
    1. lifeCYCLE Magazin

      Nach dem kleinen Warmup-Ride vom Winterberger Bahnhof aus beginnt der Ruhrtral Gravel so richtig, wenn du die Quelle der Ruhr erreichst. Hier kannst du ruhig mal einen Moment innehalten und dir das kleine Rinnsal anschauen, das hier aus dem Boden plätschert. Kaum zu glauben, dass daraus ein großer Fluss wird, der einer ganzen Region seinen Namen verleiht! Hier beginnt auch der Ruhrtal-Radweg und weil der anfänglich über Schotterwege verläuft, folgst du ihm erstmal für ein paar Kilometer.Nach einer rasanten Abfahrt und der Überquerung der Bundesstraße nach Winterberg knickt die Route ab und sagt dem Ruhrtal-Radweg vorerst ade. Stattdessen fährst du einen (ziemlich steilen) Schotterweg hinauf. Eine typische „Forstautobahn“ – die Fireroad des Sauerlandes! Oben angekommen, musst du an einem großen Wegekreuz (der „Drehscheibe“) die richtige Ausfahrt nehmen, um wenig später einen Rastplatz samt Bildstock namens St. Blasius zu erreichen. Ab hier fährst du über einen malerischen Trail, von dem aus du eine herrliche Aussicht aufs Sauerland hast.In Wiemeringhausen überquerst du zum ersten Mal die Ruhr, die hier noch ein frischer Gebirgsbach ist. Du fährst durchs Rosendorf Assinghausen und folgst wieder ein Stück dem regulären Ruhrtal-Radweg. Von dem aus hast du Sicht auf die Ruhr, die sich in vielen Schleifen durchs Tal mäandert. Nachdem du die Bahngleise überquert hast, bist du wieder auf astreinem Gravel unterwegs.
      Nun folgt ein auf und ab über Wiesen, Felder und durch schattige Wälder. Ein schöner Mix aus Wirtschaftswegen, verkehrsfreien Straßen und Trails führt dich um Olsberg herum nach Bestwig und entlang der Ruhr bis nach Meschede. Die bekannte Stadt im Sauerland bietet eine praktische Gelegenheit für eine kurze Rast.
      Anschließend folgt ein etwas fordernder, aber wunderschöner Abschnitt hoch über dem Ruhrtal. Ein herrlicher Trail führt dich über einen Kamm mit teils wunderbarer Aussicht und später über eine steile Abfahrt runter in den Ort Calle. Weiter geht es entlang eines malerischen Kreuzwegs und schließlich auf dem Wennetal-Radweg, eine ehemalige Bahntrasse, bis nach Freienohl. Hier schließt du dich wieder für ein paar Kilometer dem Ruhrtal-Radweg an, bis du über ein Ruhrviadukt nach Rumbeck und von dort über schöne Gravelwege um den Hopfenberg radelst. Nach einer schnellen Abfahrt näherst du dich dem urbanen Highlight dieser Etappe: Arnsberg. Hier lohnt sich definitiv ein Abstecher in die schöne Altstadt und rauf zur Burgruine. Bei gutem Wetter hast du von dort aus eine atemberaubende Aussicht ins Sauerland und auf die Ruhr, die sich in einer großen Schleife um Arnsberg herum windet.Das letzte Stück der ersten Etappe ist nochmal richtig unterhaltsam und es kommt sogar ein bisschen Abenteuer-Feeling auf. Fernab von der Hektik auf der Bundesstraße jenseits der Ruhr genießt du hier eine unterhaltsame Mischung aus Natur und „Hinterhof“-Flair – das Ganze auf einem schönen Mix aus Trails und Feldwegen. Durch den Neheimer Stadtwald nimmst du schießlich Kurs auf Wickede, wo die Etappe endet.

      • 15. Dezember 2020

  5. Martin Donat und lifeCYCLE Magazin haben eine Fahrradtour geplant.

    29. November 2020

    14:24
    234 km
    16,3 km/h
    870 m
    1 510 m
    MarioW. und Andy gefällt das.
    1. Martin Donat

      Die Originalroute des Ruhrtal-Radwegs: Sie beginnt an der Quelle in Winterberg und führt bis zur Mündung in den Rhein und folgt der Ruhr auf Schritt und Tritt.

      Dieser Radwanderweg wurde vor allem in Hinblick auf „touristisches“ Radeln angelegt. Dementsprechend führt er über einfache, befestigte und meist asphaltierte Wege und ist mit jeder Art von Fahrrad (außer vielleicht an einigen Stellen mit dem Rennrad) gut befahrbar. Der Streckenverlauf ist meist flach und führt dich unterwegs durch viele Städte entlang der Ruhr. Somit ergibt sich ein oft recht urbaner Charakter und es gibt auch einige Passagen entlang stark befahrener Straßen. Nichtsdestotrotz ist der Ruhrtal-Radweg ein sehr schöner flussbegleitender Radweg. Aufgrund seiner „flotten“ Streckenführung eignet er sich für fitte FahrerInnen auch sehr gut als Ein-Tages-Challenge. Rund 230 Kilometer von der Quelle bis zur Mündung sind aber natürlich eine Challenge.

      Im Kontext meines Ruhrtal Gravels ist die Originalroute immer ein prima „Backup“, wenn sich mal dein Plan ändert. Denn um auf den Ruhrtal-Radweg zu stoßen, brauchst du im Grunde immer nur bergab in Richtung Ruhr zu fahren – irgendwann „triffst“ du ihn dann automatisch. Der Weg selbst fährt sich deutlich schneller, als meine Gravel-Variante. Wenn die Batterie deines Smartphones oder des Navis leer ist, das Wetter umschlägt oder du unbedingt schnell noch den letzten Zug nach Hause bekommen musst: Nimm einfach den Ruhrtal-Radweg 😎🚴‍♂️💪.

      • 15. Dezember 2020

  6. Martin Donat und lifeCYCLE Magazin waren Rennrad fahren.

    21. Oktober 2020

    03:37
    87,1 km
    24,0 km/h
    200 m
    170 m
    Gerhard, Antje D. und 11 anderen gefällt das.
    1. Martin Donat

      Etappe vier meiner kleinen Nord-Tour. Die war kurz, aber unschön: Bis auf eine echt schöne, aber nur rund 15 Kilometer lange Passage direkt am Meer, führte sie die meiste Zeit entlang einer Bundesstraße. Der Radweg war zu allem Überfluss an einigen Stellen total zerrockt und die LKWs rauschten laut an mir vorbei. Wirklich nicht zum Nachfahren zu empfehlen.Aber ich hatte ja schließlich ein Ziel, da muss man manchmal Kompromisse eingehen. :) Mein Ziel heute lautete: Enge-Sande. Noch nie gehört? Das wundert mich nicht. Was ich genau hier wollte, das erfährst du im nächsten lifeCYCLE Magazine. Bis dahin kannst du ja mithilfe des Fotos oben schonmal ein bisschen rätseln. :)Die Auflösung gibt’s in Ausgabe #13 (ab Mitte Dezember 2020):
      --> lifecyclemag.de

      • 23. Oktober 2020

  7. Martin Donat und lifeCYCLE Magazin waren Rennrad fahren.

    20. Oktober 2020

    09:25
    249 km
    26,5 km/h
    310 m
    280 m
    Mount_Magdalena, Frank W. und 38 anderen gefällt das.
    1. Martin Donat

      Die Tour heute war eigentlich anders geplant. Da ich aber kurz vorher zum Glück noch herausfand, dass eine der Fähren doch nicht fährt, musste ich etwas umplanen. Relativ schnell war klar, dass die Route dadurch zu lang werden würde, da ich komplett um den Jadebusen herumfahren muss. Also entschied ich, von Anfang an mit der Bahn zu planen und stattdessen die schöne, statt die direkte Route zu nehmen.Im Großen und Ganzen ging der Plan auf. Die Tour war schön, aber nicht nur: Sie war auch sauanstrengend, weil teilweise der Wind ziemlich stark war. Und ich war irgendwo zwischen „kann nicht mehr“ und „will nicht mehr“. Vermutlich eher letzteres...Meine Highlights: Bremerhaven (Negativhighlight). Was für ein hässlicher Hafen und was für schlechte Radwege in der Stadt. Kurz drauf aber ein echtes Positiv-Highlight: Ein schnurgerader Radweg am Deich mit astreinem Rückenwind. 30er Schnitt mit vollbepacktem Gravelbike, das macht Spaß. Das Highlight des Tages waren aber überraschender Weise die letzten 20 Kilometer. Nach der Bahnfahrt nochmal aufs Rad ist normalerweise gar nicht so schön. Dieses Mal war es anders: Die Route war (obwohl es dunkel war) total schön und der Rückenwind war wieder da. Ruckzuck war ich am Etappenziel: Büsum. Ach ja: In Wirklichkeit bin ich nur 210 Kilometer gefahren. Habe das Navi während der Bahnfahrt pausiert, scheinbar wird die Distanz hier wieder dazugerechnet...

      • 20. Oktober 2020

  8. Martin Donat und lifeCYCLE Magazin waren Rennrad fahren.

    19. Oktober 2020

    07:47
    182 km
    23,4 km/h
    280 m
    320 m
    Jörg, Antje D. und 32 anderen gefällt das.
    1. Martin Donat

      Es ist immer ein Kompromiss: Wenn man lange Distanzen in relativ kurzer Zeit fahren möchte, denn geht eben nicht immer die schönste Route. So war das heute. Vor allem die erste Hälfte war eher öde und führte meiste über langweilige, holprige Radwege entlang irgendeiner Straße.Gegen Ende wurde die Tour dann aber doch nochmal richtig schön und macht glatt ein paar Abstecher auf echten Schotter. Durchs Hasetal und entlang der Ammertalroute, das waren heute meine Highlights. Nun freue ich mich auf morgen, obwohl ich gerade mächtig umplanen musste, weil eine Fährverbindung ausfällt. Dafür habe ich beschlossen: Ich nehme morgen die viel schönere, aber auch deutlich längere Route und wenn’s am Ende nicht reicht, fahre ich ein Stück mit der Bahn.

      • 19. Oktober 2020

  9. Martin Donat und lifeCYCLE Magazin waren Rennrad fahren.

    18. Oktober 2020

    05:30
    127 km
    23,1 km/h
    570 m
    750 m
    DocFieDO09, Antje D. und 36 anderen gefällt das.
    1. Martin Donat

      War echt eine schöne Tour heute, zumal die Kollegen von den letzten Touren heute ferngeblieben waren: der Regen und der Wind.Nach ein bisschen Pottidylle war ich glatt erstaunt, wie viel „Berg“ mich im vermeintlichen Münsterland kurz vor Billerbeck erwartete. Und gleich nochmal, als ich dann auf der Radbahn Münsterland landete. Die ist echt schön! Vor allem mit Rückenwind. Da fliegt man förmlich gen Rheine. Dort gönnte ich mir eine Pizza, um danach noch ein paar Kilometer in Richtung Unterkunft zu rollen: Ins Kloster Bentlage, wo ich gleich fernab jeden Trubels den Schlaf der Gerechten genießen werde.

      • 18. Oktober 2020

  10. lifeCYCLE Magazin hat eine Rennradtour geplant.

    7. Oktober 2020

    04:41
    96,9 km
    20,7 km/h
    790 m
    730 m
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