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MonacoTrail
 

Über MonacoTrail

Was man in den Beinen hat, das hat man auch im Kopf. Erkundungen zu Fuß, mal da, mal dort. Meist in München und gelegentlich auf Weitwanderungen, die ich inzwischen lieber Fußreisen nenne.
✨ Instagram: @monacotrail (noch ganz frisch 😉)
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"The benefits of a journey are always available simply by walking." (Arianna Huffington)
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"Ein Gang durch die Stadt kann reiner Selbstzweck sein - oder aber ein Anfang." (Jan Gehl)
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"A place achieves concrete reality when our experience of it is total, that is, through all the senses as well as with the active and reflective mind." (Yi-Fu Tuan)
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"Der Wanderer meidet die gerade Straße, er sucht die gewundenen Pfade. [...] Wandern ist eine Tätigkeit der Beine und ein Zustand der Seele." (Josef Hofmiller)
Übrigens: alle meine Touren sind selber finanziert und recherchiert, es gibt kein Sponsoring, Productplacement, Werbeeinnahmen oder dergleichen. Unabhängigkeit ist wichtig.
Das Urheberrecht © für alle von mir hier im Rahmen der Tourendokumentation oder zu Highlights geposteten Texte und Fotos behalte ich mir ausdrücklich vor, eine Verwendung außerhalb der Plattform von Komoot bedarf meiner ausdrücklichen Zustimmung.
Zum Langzeitprojekt "Weitwanderung durch die Alpen" gibt es eine kleine Website:

Distanz

4 295 km

Zeit in Bewegung

1331:44 Std

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Letzte Aktivitäten
  1. MonacoTrail und DraußenCrew waren wandern.

    vor 4 Tagen

    01:32
    6,06 km
    3,9 km/h
    10 m
    10 m
    DraußenCrew, Les Guilvinistes und 35 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Mein für heute geplanter Beitrag zur Spendenwanderung muss leider ausfallen. Deshalb habe ich meine gestrige kleine Besorgungsrunde durch Pasing nachgeladen. Wie heißt es: dabei sein ist alles und jeder Schritt zählt!
      Und die Kirschblüte am Pasinger Friedhof ist dieses Jahr ausnehmend schön, das ist durchaus auch eine Mitteilung wert. Schönen draußigen Sonntag noch!

      • vor 3 Tagen

  2. MonacoTrail war wandern.

    2. Mai 2021

    Naturfreundin Regina, Markus und 81 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Schmuddelwetter? Nö. Sturm in Grün? Schon eher (Wahlprognose?). Der Mai ist da, die Schwalben sind da, pfeifen im Tiefflug über den Badenburger See. Das Virus ist auch noch da, wird vermutlich dann verschwinden, wenn die Schwalben auch wieder weg sind. Doch an einem regnerischen Sonntagmorgen fühlt sich der Nymphenburger Park schon fast wieder „normal“ an. Bis auf dieses intensive Grün, das uns einsaugt und durchdringt.Viel zu selten gehe ich zum Fotografieren raus, wenn es regnet, denn eigentlich erscheint mir das als besonders geeignetes Wetter. Heute war ein Glückstag. Der Regen ist ganz langsam abgezogen, wir wurden also nicht allzu nass. Das Triefen war aber noch allgegenwärtig und die Luft war wie am Gradierwerk. Alles in allem ein großer Genuss. Wenn die Stadt jetzt dann bald wieder insgesamt öffnet...Die Bilder sind heute nicht verortet, ist nicht so wichtig in diesem Fall.

      • 2. Mai 2021

  3. MonacoTrail war wandern.

    10. April 2021

    02:33
    8,38 km
    3,3 km/h
    50 m
    50 m
    Marc, Elke🐕👣 und 80 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Komoot hat die Karte nachgebessert, Naturschutzgebiete und ähnliche Schutzbereiche werden nun besser kenntlich gemacht. Die Verbesserung umfasst allerdings nicht alle Schutzkategorien und ist graphisch recht dezent gehalten. Da ist sozusagen noch Luft nach oben, die Konkurrenz ist da schon einen Schritt weiter und kooperiert mit entsprechenden Akteuren aus dem Naturschutz. Dennoch hat uns diese nützliche Zusatzinfo neulich davon abgehalten, auf die Bergeshöhen zu steigen, während dort die Rauhfußhühner ihre Balz abhalten wollen. Für die heutige kleine Exkursion haben wir bewusst zwei Naturschutzgebiete (NSG) angefahren, auch um nachzusehen, wie das dort funktioniert mit der Besucherlenkung. Denn Naturschützer und Ranger beklagen sich zunehmend, dass für die Planung und Durchführung von Touren nur noch Apps verwendet werden, mit teils problematischen Wegeführungen, und die Nutzer Hinweise vor Ort einfach übersehen, missachten, ignorieren. Wie sieht das konkret aus bei einem der ältesten deutschen Naturschutzgebiete, der Garchinger Heide im Münchner Norden? Aktuell blühen Küchenschelle und Adonisröschen, zwei echte Magneten für botanisch Interessierte, aber selbst für Laien echte Hingucker - früher nannte man so etwas „Naturschätze“. Also guter Anlass für diese Erkundung.Die Runde ist bestens geeignet, um sich den rauhen Charme der Landschaft des Münchner Nordens zu erlaufen. Seit jeher wird im Norden Kies gebaggert und Müll abgeladen, zwischendrin fuhren auch lange Zeit die Panzer herum. Touristen und Ausflügler verlädt man in den Süden. Daran hat sich trotz vielfältiger raumplanerischer Anstrengungen wenig geändert. Für die sog. Heideflächen ergab sich allerdings eine Riesenchance, als sich in den 1990er Jahren die Bundeswehr aus der Fläche zurückzog. Seit dem gibt es den Heideflächenverein, auf dessen Website man die wesentlichen Infos zu Natur, Landschaft und Erholung in dieser Gegend erhält (heideflaechenverein.de )Wir gehen erst am morgenstillen Echinger See entlang, dann hinaus in die sehr offene Landschaft nach Süden, der Wind geht frisch. Der Badesee war ein Kies-Baggersee und ist jetzt eine gelungene Erholungslandschaft, weiter südlich wird neben der A9, hinter hohen Wällen, noch Kies abgebaut. Östlich der Autobahn finden sich mitten in den Äckern Bauschuttlager, Bodenbörse, Reste alten Abbaus, Scharten in der Landschaft. Jenseits der Straße nach Dietersheim liegt die Garchinger Heide, ein von Ferne unscheinbares kleines Stück Steppe, von Botanikern gehütet wir ihr Augapfel. Die zentrale Fläche wird seit Jahren sukzessive um neue Magerrasenstandorte erweitert, Arbeiten an der Biodiversität. Wenn man Glück hat, kann man den Vegetationskundlern bei ihrer mühseligen Arbeit der Pflanzenkartierung zuschauen. Man darf sich im NSG bewegen, aber nur auf den markierten schmalen Pfaden. Die Verlockung ist groß, gleich nach dem Betreten das erste Blümchen, das man in der Wiese sieht, zu fotografieren und halt doch dort hineinzulatschen. Geduld! Einfach den Pfad weitergehen in die Fläche hinein, dann blühen sie direkt am Weg sozusagen in die Kamera hinein. Die wenigen Besucher halten sich recht gut an die Beschränkungen, es sind halt doch überwiegend Nerds...Nicht weit davon liegt das zweite NSG, die Echinger Lohe, ein naturnaher Eichen-Hainbuchen-Wald, der jetzt kurz vor dem Laubaustrieb steht. Die Bewirtschaftung ist ganz aufgegeben und es soll wieder ein kleiner Urwald entstehen. Etlicher Windwurf scheint den Prozess zu beschleunigen, ein schmaler Pfad führt mittendurch. Und auch hier gilt: Augen und Ohren weit aufreißen, Füße nah beieinander halten. Das riesige Tele-Objektiv, das zwei Birdwatcher mitschleppen ist keine schlechte Idee. Auf kurzem Weg geht es zurück über die tosende A9 und die Runde vollendet sich.Man kann jetzt diskutieren, ob es sinnvoll ist, Besuche von Naturschutzgebieten hier zu bewerben. Eine alte Erfahrung, gerade im Naturschutz, ist jedoch: man liebt und schützt nur, was man kennt. Aufmerksamkeit ist wichtig, sie steigert den Wert dieser eigentlich an sich schon unendlich wertvollen Flächen. Die Aufmerksamkeit muss aber mit Respekt, manche sagen: Ehrfurcht einhergehen. Das schützt die Flächen und steigert das eigene Naturerlebnis. ---
      Man kann diese Tour gut ab S-Bahnhof Eching gehen, sie wird dann ein wenig länger, eine kleine Wanderung. Wenn kein Badebetrieb ist, bietet sich aber auch der sehr große Parkplatz am Echinger See an, unweit der Autobahnausfahrt. Wegen der „Dramaturgie“ würde ich sie unbedingt in der vorgeschlagenen Richtung gehen, es ergibt sich dann eine schöne Steigerung der Eindrücke.

      • 10. April 2021

  4. MonacoTrail war wandern.

    28. März 2021

    Anni, NiTe und 77 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Palmsonntag im Pfaffenwinkel. Wir halten unsere Andacht auf dem Weg, Anlass und Inspiration gibt es dort genug, auf einer ausholenden Landschaftsrunde im Vorfrühling.Meditationsweg - Wir starten im alten Klosterbezirk von Rottenbuch. Die Einheimischen strömen in die Messe. Ein kurzer Blick in die Kirche: sie ist groß genug und Weihrauch desinfiziert ja bekanntlich. Neben dem Rathaus schreiten wir durch das Tor zur Ammerschlucht. Erst ist der Weg ein Pfad an der Hangkante, dann geht es eine Weile durch die Wiesen, bis sich der Weg zur Ammerschlucht hin senkt. Bis zum Kalkofensteg ist das eine Weitwanderroute: König-Ludwig-Weg, Romantische Straße, Via Romea - und ein Abschnitt des Ammergauer Meditationsweges.Und ob ich schon wanderte im finstern Tal - Psalm 23 ist eine passende Hintergrundmelodie zur heutigen Route und auch zu den sonstigen Umständen. Der Weg durch die Ammerschlucht ist ein sehr abwechslungsreicher Pfad, nur anfangs berührt man kurz das Ufer, dann windet er sich meist auf halber Höhe durch den steilen Schluchtwald. In regelmäßigen Abständen gibt es sehr batzige Stellen, man saut sich ein, auch wenn man noch so vorsichtig ist. Der Wald ist ein Naturwaldreservat und soll allmählich wieder Urwald werden. Eine Ringelnatter begegnet uns, die wir bei einem ersten Sonnenbad stören, rasch verzieht sie sich in ihre kühle, feuchte Höhle.Er [...] führet mich zum frischen Wasser - am Kalkofensteg ist munteres Ausflugstreiben, die Kiesbänke an der Ammer laden zum Lagern ein. Besonders interessant sind aber die Sinterterrassen seitlich vom Weg, in ein paar hundert Jahren wird das eine große Attraktion sein. Himmelsleiter - wir queren die Ammer und steigen am südlichen Ufer durch den Wald hinauf. Erst ist die Steigung moderat, dann verschärft sie sich. Ein anderer Wanderer meint, er müsse jetzt seine App konsultieren, dieser Weg sei ja nicht mehr recht kommod 😂. Tatsächlich beginnt dann der Treppensteig, der immer noch steiler den Berg hinaufführt, es fühlt sich an, als würden wir die aktuelle Inzidenzkurve entlang steigen. Schließlich verlässt der Steig vor Steilheit die Falllinie und windet sich das letzte Stück hinauf - wer weiß, was noch auf uns zukommt. Doch dann verflacht die Kurve, äh das Gelände, durch die Kiefernkronen des Steilhangs erspähen wir die weiß aufblitzenden Alpengipfel. Vollends flach und gemütlich geht es noch ein kurzes Stück hinüber zum Gipfel der Schnalz. Die Aussicht dort ist wunderbar, von den Bergen des Isarwinkels bis zu den Tannheimern. Und heute haben sich die Bayerischen Alpen, frisch gepudert, besonders dekorativ herausgeputzt. Eine wahre Augenweide. Wir rasten mit ein paar anderen im sonnigen Wiesenhang. Durch das Fernglas sehen wir am Hörnle die Meute der Skitourengeher, hier ist es beschaulich. Er weidet mich auf einer grünen Aue - der Rest der Tour ist eine entspannte Wanderung durch meist offenes und welliges Wiesengelände, gesprenkelt mit kleinen Waldstücken. Zwischendurch überrascht uns in Böbing die „Genussbäckerei Tralmer“ (genussbaeckerei-tralmer.de ) im alten Scheiberhaus mit 1a Kaffee und Kuchen (und mehr bei Bedarf), absolute Empfehlung. Es geht weiter nach Süden den Höhenrücken des Kirnbergs hinauf, der feuchte Waldboden ist übersät mit Märzenbechern. In Vorderkirnberg verlassen wir die markierten lokalen Wanderwege und verfolgen unsere eigene Route zurück nach Rottenbuch. Denn wir wollen ja noch meinen Namenspatron besuchen.Er führet mich auf rechter Straße - das kann man wörtlich nehmen. Wir müssen ein gutes Stück an der Straße in Richtung Schönberg gehen, viel Ausflugsverkehr. Doch um diese Jahreszeit können wir zum Glück weiträumig in die seitlichen Wiesen ausweichen. An einem kleinen Parkplatz an der Landstraße steht eine bronzene Christophorus-Plastik der Münchner Bildhauerin Marlene Neubauer-Woerner, leider etwas verloren in der Gegend herum und abseits aller Wanderrouten. Ihre „Daphne“ in Bogenhausen (komoot.de/highlight/928007 , 👋 Jens und scaurum) war letztlich sogar der Auslöser für diese heutige Tour. Christophorus gilt als Schutzpatron der Reisenden, Wanderer und gegen den „plötzlichen Tod“, weshalb er im Mittelalter gerne hausgroß an die Fassade von Kirchen gepinselt wurde: von je weiter her er schon sichtbar war, desto sicherer fühlte man sich. Kann man bzgl. Impfungen nicht sagen. Luther mochte den volkstümlichen Aberglauben um diesen sehr mythologischen Heiligen nicht, aber irgendwie lebt sein Mythos fort. - Es ist ein jugendlicher Christoph mit kräftigen Füßen, ach ja. Sein Betonsockel bröckelt weg, hoffentlich hält er noch eine Weile durch. Wir überlassen ihn seiner splendid isolation (kein Highlight dazu!). Im Wald queren wir wieder die Ammer, steigen zum Schluss noch einmal steil hinauf nach Rottenbuch, dessen Kirchturm unterwegs immer wieder als Wegmarke sich zeigte, aus dem dunklen Wald spitzend.Er erquicket meine Seele - da gibt es nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht, dass man Einzelabschnitte dieser Wanderung in diversen Wanderführern und Tourenportalen findet, die ganze Runde, die alles zusammenbringt, gibt es nur hier 😉.Komoot hatte eine Gehzeit von ca. 5:45 h berechnet, das kommt gut hin.

      • 28. März 2021

  5. MonacoTrail war wandern.

    19. März 2021

    Pat2000, Alexander und 71 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Ein schlichter Spaziergang am Stadtrand mit dem ich auf den Sep-Ruf-Pfad aufmerksam machen möchte. Der ist weniger ein echter Wanderpfad, mehr eine Pilgerroute für Architekturinteressierte zu Bauwerken des Münchner Architekten, zu Fuß kaum an einem Tag zu bewältigen. Letzten Herbst hat das Baureferat dazu eine Broschüre verfasst, Download hier: t1p.de/sep-ruf Sep Ruf (1908 - 1982) war als Architekt tätig zwischen 1930 und 1980, hat also in einer schwierigen Zeit begonnen und versucht, in den braunen Jahren eine anständige weiße Weste zu behalten. Seine große Zeit waren die Wiederaufbaujahre und die Moderne der 1960er Jahre. Bis heute weltweit gerühmt wird er für seine Neue Maxburg am Lenbachplatz in München (komoot.de/highlight/412433 ), für die rheinische BRD hat er mit dem Kanzlerbungalow in Bonn eine Architekturikone geschaffen. Die in München realisierten Bauten zeigen die große Bandbreite seines Schaffens.Kurioserweise gibt es in Pasing den Sep-Ruf-Weg, obwohl weit und breit kein Gebäude von ihm steht und er sonst auch keine Verbindung hierher hatte, meines Wissens. Diese Straße ist vielleicht 50 m lang, eine Sackgasse und liegt in einer unbedeutenden Siedlung am Stadtrand, dicht an der Stadtgrenze, ganz weit draußen. Es ist wohl geplant, noch ein Infotäfelchen mit biographischen Daten ans Straßenschild zu schrauben (er wird in der Rubrik „verdiente Architekten“ geführt), ob das jemals jemand lesen wird? - Den eigenen Nachruhm kann man leider nicht beeinflussen. Jedenfalls habe ich meine heutige Besorgungstour um einen Besuch im Sep-Ruf-Weg ergänzt. Der zweigt übrigens von der Richard-Riemerschmid-Allee ab, auch ein verdienter Architekt und Künstler, immerhin mit Pasing-Bezug, aber das wird vielleicht einmal eine andere Geschichte. Am Pasinger Marienplatz wird das neue Geschäftshaus allmählich fertig und im altehrwürdigen Kopfmillerhaus soll angeblich ein Pizza-Italiener eröffnen, der auch die Platzfläche bewirten möchte. Fiesta auf der Piazza, kann man sich kaum mehr vorstellen. Auf dem Rückweg habe ich dann erstmals die neue Fußgängerbrücke über die Offenbachstraße beschritten und ein wenig die teil-geöffnete Esplanade in Richtung Knie erkundet. Das wird einmal eine feine Sache für uns Quartierbewohner: abseits der Landsberger Straße durch einen großen Gartenhof nach Pasing schlendern. Dauert aber noch eine Weile, bis das alles fertig wird. Irgendwann soll es jetzt dann mit der U-Bahn-Baustelle losgehen.Gestern habe ich gelesen: „Wissen über den Raum gibt mir die nötige Sicherheit. Und Wissen erlange ich durch regelmäßige Raumnutzung und wiederkehrende soziale Begegnungen.“ Das war zwar auf das Kottbusser Tor in Berlin gemünzt, aber so manchem alteingesessenen Münchner und Pasinger wird die Entwicklung, die Pasing in den letzten Jahren genommen hat, etwas berlinerisch vorkommen. Hilft nur: rausgehen, reingehen in den Kiez, neugierig bleiben, auch wenn es manchmal schwerfällt.

      • 19. März 2021

  6. MonacoTrail war wandern.

    14. März 2021

    BinMalKürzWeg, Jan🚲🚶 und 67 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      In Sturmnächten schlafe ich schlecht. Der Sturm kann noch so lau sein, er wühlt mein Hirn auf und spült alte Sachen nach oben. Was in diesem Fall wohl auch der aktuellen Situation geschuldet ist. Also kurzer Rückblick auf eine alte Tour, die zugleich auch noch immer ein guter Tourenvorschlag ist. (Spärliche Bilder, weil ich nur eine miserable Kamera hatte und kaum Ahnung vom Fotografieren.)Im Sommer vor dem Abitur sind fünf Freund*innen durch die Berge, Wälder und verlassenen Gärten der Cévennen im Süden Frankreichs gezogen. Angetrieben von einer guten Prise Aussteigerromantik und zeitweise auf den Spuren der Camisarden. Um 1700 herum wurde der Aufstand der Hugenotten in den Cévennen, denen man vorher die Duldung ihrer religiösen Freiheit entzogen hatte und die nun mit Gewalt zurück zum „wahren Glauben“ der katholischen Kirche geholt werden sollten, blutig und äußerst brutal niedergeschlagen, bis in die hintersten Winkel der tief in die Berge hinein reichenden, verzweigten Täler. Für uns war es die erste Weitwanderung, auch ohne GPS-Unterstützung ohne große Schwierigkeiten im bestens organisierten Wegenetz der französischen Weitwanderwege GR (sentiers de grande randonnée). „Allons enfants au signe rouge et blanc“ wurde alsbald unser Wahlspruch, wenn wir Ausschau hielten nach der rot-weißen Wegemarkierung. Nach einigen intensiven und zunehmend heißen Wandertagen endete die Unternehmung in ein paar faden Tagen am Meer, eingekeilt zwischen dauergrillenden Campern und begleitet von der pompösen Hochzeitsfeierlichkeit eines britischen Thronfolgers und einer Kindergärtnerin, die kaum älter war als wir - auf dem Thron sitzt er immer noch nicht, dennoch belästigt uns das Nachbeben dieser Veranstaltung bis heute.Das könnten also so Erlebnisse sein, die der aktuellen Abiturientengeneration und Jugend allgemein vorenthalten werden (wenn auch nur wenige sich vermutlich den Mühen einer solchen Tour unterziehen würden). Das ist aber kein Grund, um die Bedingungen unserer freiheitlichen Lebensordnung grundsätzlich in Frage zu stellen, wie gestern wieder auf ein paar Demos passiert. Das ist nur ein Grund, endlich mit dem Impfen in die Puschen zu kommen. Warum wir uns dabei so hinterwäldlerisch anstellen, ist nur schwer zu verstehen. Besteht nicht die Gefahr, dass der Druck im Kessel bald so groß wird, dass uns derselbige um die Ohren fliegt? Und dann zu unser aller Unglück die falschen Propheten davon profitieren? Corona-Leugner sind keine Camisarden, die noch um das letzte Hemd für ihre echte Überzeugung kämpfen würden. So lange der Impfstoff nicht reicht, „reicht es“ noch lange nicht. Also: nichts wir her mit den Spritzen für den Sommer der Jugend!Wünsche einen schönen Sonntag.

      • 14. März 2021

  7. MonacoTrail war wandern.

    7. März 2021

    05:27
    14,6 km
    2,7 km/h
    590 m
    590 m
    Naturfreundin Regina, Andrea und 77 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Achtung: dies ist keine coole Tour, kein Glamourfaktor, keine Wildniswanderung, kaum Highlights. Wer meint, so etwas zu brauchen, kann hier aussteigen.Wer weniger (oder mehr?) möchte, liest weiter und mag uns begleiten auf einer Runde durch den Landschaftspark der Bayerischen Voralpen. Wir wandern fast ausschließlich auf Wirtschaftswegen, nur kurze Verbinder sind reine (markierte) Wanderwege. Wir stören also keine Wildtiere in ihren winterlichen Ruheräumen. Und weil wir ums Längental herumgehen, treffen wir auch nur wenige andere Wanderer, denn die Spaziermeile ist nun einmal das Längental mit der Kirchsteinhütte.
      Am Parkplatz zweigen wir gleich rechts ab und steigen hinauf zu dem Reigen kleiner alter Almen, die vor dem Längenberg liegen: Probstbauernalm, Brunnlocheralm, die weitläufige Lexenalm, viel Aussicht. Bei der Blauköpflalm treffen wir wieder auf den Hauptweg zum Längenberg.
      Das Wetter ist überraschend durchwachsen, die Sonne verschwindet bald hinter aufziehendem Gewölk. Mit Schnee hatten wir gerechnet, nicht aber damit, dass er ausgiebig tauend von den Bäumen „regnet“. Dann zieht eine Wolke durch, es fängt an, leise zu schneien und von einer Hütte am Weg weht würziger Holzrauch her. Kein Zweifel mehr, wir sind draußen und richtig weit weg. Oder doch nicht? Nur ein paar Schritte weiter telefonieren drei junge Frauen intensiv auf einer Wegkreuzung, Mobilfunkempfang! - „Was heißt, der Papa kann dir nicht helfen? [Waaas? Er ist mit Komoot beim Radeln? Das war aber anders ausgemacht! 🤪] Die Hausaufgabe muss am Montagmorgen hochgeladen sein. Das ist doch nicht so schwierig...“ - Wir sind noch im Lockdown.Nach der Dudlalm zieht der Weg im Wald eine Weile spürbar an, dann treten wir hinaus in das offene Gelände um den Längenberg. Im Sommer erschien mir diese Gegend bislang nicht besonders bemerkenswert, vor allem ist sie meist ein einziger Sumpf, manchmal kaum zu durchqueren. Doch jetzt, schneebedeckt, was für ein Anblick! Der Bergstock Brauneck-Benediktenwand, der die Kulisse bildet, wirkt wie aus einer alten chinesischen Landschaftsmalerei, getuscht. Den Abstecher zur Neulandhütte kann man sich sparen, sie ist auch außerhalb einer Pandemie nicht bewirtschaftet, aber wir verbinden damit ein paar sentimentale Erinnerungen. Kurz nach der Längenbergalm zweigt der Weg links ab, ein teilweise etwas holperiger Karrenweg durch den Wald hinunter ins Längental. Hier ist der Sumpf schon allgegenwärtig, gut, dass noch Frost im Boden ist, der trägt. Das Längental ist bekanntlich einen Ausflug wert, wir gehen es ein paar Schritte talabwärts, bis bei der Längentalalm der Jägersteig abzweigt, eine schöne Alternative für den Abstieg, abseits vom üblichen Fahr- und Normalweg. Dort haben wir das Gelände wieder ganz für uns. Also doch eine coole Runde, gerade im Winter überraschend schöne Gegend.In der Planung ist die Gehzeit von Komoot mit 4,5 h angegeben, das passt.

      • 7. März 2021

  8. MonacoTrail war wandern.

    27. Februar 2021

    03:57
    13,6 km
    3,5 km/h
    150 m
    170 m
    BinMalKürzWeg, Frank Meyer und 104 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      „...ich muß etwas für meine Bildung tun. Mit dem Herumlaufen allein ist es nicht getan. Ich muß eine Art Heimatkunde treiben, mich um die Vergangenheit und Zukunft dieser Stadt kümmern, dieser Stadt, die immer unterwegs, immer im Begriff, anders zu werden, ist. Deshalb ist sie wohl auch so schwer zu entdecken, besonders für einen, der hier zu Hause ist.“ Schrieb Franz Hessel 1929, über Berlin zwar. Gut so, denn das Berlin, das er dann beschrieben hat, war wenige Jahre später quasi ausradiert. Sein Text ist geblieben und hat mich ermuntert, entgegen der allgemeinen Wochenend-Bewegungsrichtung stadteinwärts zu gehen. Konkreter Anlass war die Erkundung des sog. Kreativquartiers an der Dachauer Straße.Die Laimer Unterführung ist für den KFZ-Verkehr derzeit gesperrt, die Arbeiten für die „Umweltverbundröhre“ laufen auf Hochtouren. Hessel hat den Begriff nicht gekannt und so richtig logisch ist er irgendwie auch nicht, aber egal. Irgendwann wird die Tram hier durchfahren. Im Hirschgarten streifen die Familien durchs Unterholz, überall sind neue Trampelpfade entstanden und „Indianerlager“, wie man sie bislang nur aus den Wäldern am Stadtrand kannte. Die Großsiedlung Neuhausen liegt am Weg mit dem stillen Künstlerhof im Zentrum. Künstlerateliers umrahmen ihn und finden sich auch in den Dachgeschoßen der umliegenden Bebauung. Ein Kreativquartier der 1920er Jahre. Nicht weit davon, am Schäringerplatz, hat die Erinnerung an den allseits verehrten Prinzregenten Luitpold ein Refugium gefunden. In seiner Regierungszeit wurde Neuhausen 1890 nach München eingemeindet und rasch vom Stadtranddorf zur verstädterten Vorstadt. Das Ausmaß der Siedlung an der Wendl-Dietrich-Straße, die 1930 fertiggestellt wurde, ist selbst für heutige Siedlungsaktivitäten gewaltig. Und es scheint fast, als sei das Luitpold-Denkmal, das ebenfalls 1930 hierher versetzt wurde, eine Beschwörung der „guten alten Zeit“, denn die sehen „wahrhafte Bayern“ immer noch in Luitpold verkörpert. Am Rotkreuzplatz lassen wir heute die Wiege des Münchner Speiseeises (Sarcletti) rechts liegen, es ist zu kühl und zugig. Erst recht am Platz der Freiheit an der Landshuter Allee. Früher hieß er einmal Hindenburgplatz, doch heute wird dort an kaum bekannte Münchner und Bayern erinnert, die aktiven Widerstand gegen das Nazi-Regime geübt haben und teilweise dafür ihr Leben lassen mussten. Zwölf Stelen erinnern an dreizehn Lebensgeschichten, die man gelesen haben sollte - dann wird man ganz kleinlaut. Weiter entlang der Leonrodstraße und hinein ins Kasernenviertel.Riesige Flächen zwischen der Maxvorstadt und Neuhausen waren von Kasernen und Rüstungsindustrie belegt, meines Wissens gibt es noch einen letzten Bundeswehrstandort an der Dachauer Straße. Es gab aber auch zwei Industriehallen der städtischen Wasserwerke (Jutier- und Tonnenhalle), die heute unter Denkmalschutz stehen und um die herum südöstlich des Leonrodplatzes das sog. Kreativquartier entwickelt wird. Es „soll ein urbanes Stadtquartier entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten mit Kunst, Kultur und Wissen verknüpft werden“, so der Plan. Derzeit ist noch viel Brache und pandemiebedingt ist das Kulturleben in den Werkstätten und Baracken rund um das Pathos-Theater zum Erliegen gekommen. Tote Hose. Alle warten auf den Sommer. Immerhin Gelegenheit für ein paar Bilder, die man sonst kaum machen kann.Die benachbarte kleine Siedlung an der Barbarastraße stammt noch aus der Prinzregentenzeit und verkörpert idealtypisch eine Siedlungsform, die sich an Gartenstadt- und handwerklichen Vorstellungen orientiert, heimelig, aber den Anforderungen schon der damaligen Zeit nicht gewachsen. Entlang der Infanterie- und Görresstraße führt uns unser Weg nach Schwabing, über den Josephsplatz und den Alten Nördlichen Friedhof. Die Gebäude der Akademie der Bildenden Künste sind jedes für sich bemerkenswert: der Altbau als ein Höhepunkt des Eklektizismus des 19. Jh., der Neubau als Exempel für eine saturierte Architektur der Jahrtausendwende, die als „heiterer Dekonstruktivismus von anarchischer Präzision“ verkauft wurde und die vor allem auffallen will.Am Siegestor wurde die Pappelumrahmung neu gepflanzt. Das erinnert an die Formulierung von Hermann Lenz von den „gelben Pappeln, schon fast ausgekämmt“, die er hier sah. Ein paar Schritte weiter in der Schackstraße hatte er in den 1930er Jahren seine erste Münchner Studentenbehausung gefunden. Und gleich ums Eck, in der Kaulbachstraße 63 residierte die Gräfin von Schwabing, Franziska zu Reventlow, eine prägende Figur der Künstler-Bohème der Zeit nach 1900. „Wahnmoching“, wie sie Schwabing nannte, war das Kreativquartier ihrer Zeit. Und hier schließt sich der Kreis, denn in ihrer WG wohnte auch eine Weile Franz Hessel als junger Mann in seiner prägenden Münchner Zeit.Zurück durch den Englischen Garten und den Hofgarten, wo auch heute die Boule-Spieler sich tummeln und ein weithin bekannter Barmann nichts zu tun hat und dann halt Konversation macht. - Nette Anekdote zum Schluss einer Tour, die uns häufige Wechsel von Milieus und Atmosphären beschert hat, was in den Bildern gar nicht ganz zum Ausdruck kommt, weil ich vieles auch ausgelassen habe.

      • 27. Februar 2021

  9. MonacoTrail war wandern.

    21. Februar 2021

    01:20
    5,81 km
    4,3 km/h
    50 m
    50 m
    1. MonacoTrail

      Kleines Status-Update, weil ich verschiedentlich gefragt wurde, warum es bei mir so ruhig geworden sei. Ganz einfache Antwort: die Umstände animieren mich nicht zu mitteilenswerten Unternehmungen und ich mag auch niemanden sonst dazu animieren, großartig unterwegs zu sein. Die neuen Privatsphäre-Einstellungen von Komoot sind da ganz hilfreich. Wie ein Insekt verharre ich noch in Winterstarre und beobachte das Geschehen. Eine Zeitungsnachricht von Arbeiten im Nymphenburger Park hat mich dann doch neugierig gemacht. Um die Magdalenenklause herum wurde der Gehölzbestand ausgelichtet, um das Gebäude wieder etwas besser sichtbar zu machen. Eine Gruppe von alten Lärchen wurde dabei auch etwas freigestellt und kommt nun wieder zur Geltung. Die Arbeiten wurden mit geradezu minimalinvasiver chirurgischer Gärtnerkunst ausgeführt, außer ein paar Stammabschnitten, die vermutlich als Totholz-Biotop bewusst liegengeblieben sind, ist kaum etwas vom Eingriff zu erkennen.Die Magdalenenklause selbst ist eine Ruinenarchitektur, wie sie seit dem 15. Jh. als beliebtes Motiv in Gartenanlagen zu finden ist. Zuvor hatte man angefangen, die von Wildnis überwucherten antiken Ruinen in der italienischen Landschaft bewusst wahrzunehmen und zu erkunden. Das Geschichtsbewusstsein ist erwacht und man begann, in den Gärten künstlich Orte zu schaffen, die den Besucher an Wachstum, Blüte und Verfall erinnern. Die Nymphenburger „Ruine“ ist zugleich als Einsiedelei gestaltet, mit Appartment für den einstigen Kurfürsten, wahrlich apart.
      Anfangs war es noch sehr ruhig im Park, das Klangbild dominierten die Spechte mit ihrem Hämmer-Wettstreit, dagegen hörte sich das Getrappel der Läufer wie leises Gebrabbel an. Dann belebte es sich allmählich mit Sonnensuchern.
      „Er nahet sich, der holde Lenz./ Schon fühlen wir den linden Hauch,/ bald lebet alles wieder auf.“ besingen die Frauen den Frühling in Haydns Jahreszeiten. „Frohlocket ja nicht allzufrüh!/ Oft schleicht, in Nebel eingehüllt,/ der Winter wohl zurück und streu't/ auf Blüt' und Keim sein starres Gift.“ antworten darauf die bedenkentragenden Männer...
      Die Infektionszahlen steigen wieder, die Ansteckungen nehmen zu. Ich harre weiter aus in meiner Klause.

      • 21. Februar 2021

  10. MonacoTrail war wandern.

    8. Januar 2021

    02:51
    11,1 km
    3,9 km/h
    30 m
    40 m
    fkuenst, P.T. und 63 anderen gefällt das.
    1. MonacoTrail

      Die versuchte Revolte von ein paar fremdgesteuerten Zombies war für mich wieder einmal der Anlass, einen alten Spaziergang herauszukramen. Es war kurz vor der Präsidentschaft Obamas, als wir die National Mall besucht haben und auf den Stufen des Kapitols ganz friedlich herumgestiegen sind. (Das ist nun schon die dritte Tour an Orten rechter Gewalt in den USA, ob das ein Konzept für eine Collection ist?)Mein Interesse galt damals weniger den Monumentalbauten, die in ihrer Summe erschlagend sind, gerade an einem schwülwarmen Sommertag. Wir haben uns mehr auf die Mall als solche konzentriert, den „Great Lawn“, den großen Rasen, der das eigentliche Zentrum der amerikanischen Hauptstadt bildet. Thomas Jefferson, der dritte US-Präsident, war auch ein inspirierend-dilettierender Landschaftsarchitekt und hatte großen Einfluss auf die Gestaltung der grünen Mitte der künftigen Hauptstadt. Stationen, die mich interessierten:
      - Am Fuß des Kapitols liegt etwas versteckt das Summerhouse, ein mauernumstandener Brunnenhof mit einer Wassergrotte (grotto), den Frederick Law Olmsted um 1880 gestaltete. Sein bekannteres Werk ist der Central Park von New York.
      - Ganz neu war damals das National Museum of the American Indian: Bauwerk und Außenanlagen zitieren Landschaft und Gebäude der Pueblo-Kulturen im Südwesten, die Ausstellung habe ich als animierend in Erinnerung. americanindian.si.edu
      - Das Vietnam Veterans Memorial von 1982, das auf einen Entwurf der damaligen Architekturstudentin Maya Lin zurückgeht. Ein schlicht-ergreifendes Stück Landschaftskunst, das an 58.318 im Vietnamkrieg umgekommene Soldaten erinnert.
      - Krönender Abschluss eines Besuchs der Mall ist das Lincoln Memorial mit seiner imposanten Treppenanlage. Dort zu sitzen und über die ganze Mall bis zum Kapitol zu blicken, hat tatsächlich etwas Erhabenes.
      Als europäischer Tourist fällt man im „land of the free“ schnell auf, wenn man sich auf Wegen nicht wie vorgesehen bewegt oder etwas unschlüssig herumsteht. Da dauert es zuweilen nur Sekunden, bis sich ein Polizist oder Sheriff nähert, um sich zu erkundigen, wie man helfen kann (bzw. um zu klären, ob möglicherweise eine Gefährdungslage vorliegt.) So erging es uns auch am Zugang zum Kapitol: Ob wir „the grotto“ suchen würden? Mehr hatte er nicht zu tun und stand ansonsten gelangweilt herum. Das kam mir so in den Sinn, als nun von der überforderten Kapitolspolizei die Rede war. Hoffen wir, dass dort bald wieder schläfrige Ruhe einkehren kann.

      • 8. Januar 2021

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