Der Pfälzer Waldpfad – durch dichte Wälder und über rote Felsen

Wander-Collection von
komoot

Ausgedehnte Hügelketten, dichte Wälder, unberührte Täler und sprudelnde Bäche – der Pfälzer Wald ist ein echtes Juwel unter den deutschen Waldgebieten.

Mit einer Fläche von über 1.700 Quadratkilometern ist der Wald das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Wäldern findet du hier nahezu ausschließlich naturbelassene Wälder, in denen keine schnell wachsenden Kiefern oder Fichten aufgeforstet wurden. Auf dem hervorragend ausgeschilderten Pfälzer Waldpfad geht es auf einer Strecke von 145 Kilometern einmal vom Norden über eine ausgedehnte Westschleife bis schließlich an die französische Grenze im Süden durch den gesamten Wald.

Neben einsamen Waldpfaden ist die Region vor allem durch zahlreiche Bäche und natürliche Weiher geprägt, die du immer wieder am Wegesrand in idyllischer Natur finden kannst. Ein besonderes Highlight sind vor allem die Felsformationen im südlichen Teil des Pfälzer Walds. Der Buntsandstein ist hier fester als in den umliegenden Bergen und hat somit stärker der Erosion widerstanden. Heute ragen die teils gewaltigen und teils bizarren Felsen als Türme, Grate und Felsplateaus über den umliegenden Baumwipfeln hervor. Viele kannst du auch ohne Kletterausrüstung besteigen und oben bieten sich dir einmalige Aussichten auf die grünen Bergketten der Pfalz und des Wasgaus.

Der Pfälzer Waldpfad führt dich in malerische Städtchen und zu einsamen Wanderheimen. Hier kannst du gemütlich übernachten und deine Proviantvorräte aufstocken, denn nicht auf allen Touren gibt es Einkehrmöglichkeiten. Davon lässt du dich aber nicht abhalten. Schnapp dir deine Wanderschuhe und lass dich vom Wald verzaubern.

Auf der Karte

Die Touren

  • Mittelschwer
    04:50
    16,8 km
    3,5 km/h
    440 m
    370 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Deine Wanderung auf dem Pfälzer Waldpfad beginnt am Bahnhof in Kaiserslautern. Bereits nach wenigen Schritten lässt du die Stadt hinter dir und folgst dem Pfad hinauf auf den Großen Humberg.Nach dem steilen Aufstieg geht es weiter in die Höhe auf den Humbergturm. Oben angekommen wirst du dafür mit einer fantastischen Aussicht auf dein Wandergebiet für die nächsten Tage, den Pfälzer Wald, belohnt.Im Anschluss führt dich der Pfälzer Waldpfad hinauf und hinunter durch den dichten Wald und über die sanften Hügelkette. Kurz vor deinem Ziel geht es über die Moosalbe und schließlich erreichst du das Naturfreundehaus im Finsterbrunnertal. Das malerisch gelegene Wanderheim bietet dir einen krönenden Abschluss für deine erste Etappe durch den dichten Pfälzer Wald.

  • Mittelschwer
    03:15
    11,9 km
    3,7 km/h
    230 m
    80 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Der zweite Wandertag steht ganz im Zeichen der Moosalbe, dem 26 Kilometer langen Zufluss zum Schwarzbach. Da zur Zeit der Industrialisierung zahlreiche wasserbetriebene Hammerwerke an der Moosalbe gegründet wurden, wird sie von den Bewohnern auch als Hammerbach bezeichnet.Zu Beginn deiner Tour verlässt du das schmale Finsterbrunnertal und wanderst flussaufwärts an der munter dahinfließenden Moosalbe entlang. Bald erreichst du das Café Unterhammer, das in einem liebevoll sanierten Hammerwerk untergebracht ist.Ein Stück weiter kannst du an der Klug'schen Mühle auch einen Abstecher zur gut erhaltenen Burgruine Willenstein am anderen Flussufer einlegen. Im sanierten und umgebauten Teil der Burg befindet sich heute ein Schullandheim.Wenn du die Klug'sche Mühle hinter dir lässt, betrittst du das malerische Karlstal. Zu beiden Seiten erheben sich steile und bewaldete Hänge und es herrscht zu jeder Jahreszeit eine einmalige Stimmung, während die Moosalbe friedlich hindurchfließt. Inmitten des Tals findest du einen kleinen, mittlerweile bemoosten Pavillion. Ein perfekter Rastplatz in dieser idyllischen Natur.Der Wanderweg verläuft weiter am Lauf der Moosalbe entlang bis zu ihrer Quelle. Kurz danach erreichst du den kleinen Weiler Johanniskreuz mit dem Haus der Nachhaltigkeit.In Johanniskreuz gibt es ein kleines Hotel mit günstigen Übernachtungspreisen. Allerdings fiel das Hotel in den letzten Jahren durch seine kreative Preisgestaltung bei Mahlzeiten und zusätzlichen Kosten negativ auf. Alternativ kannst du auch in Trippstadt übernachten. Der Landgasthof "Zum Schwan" organisiert für dich auch Transfers nach Johanniskreuz, so dass du keinen Umweg in Kauf nehmen musst.

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  • Mittelschwer
    04:01
    14,3 km
    3,6 km/h
    280 m
    310 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine dritte Tagesetappe führt über besonders einsame und naturbelassene Waldpfade und lässt dich vollständig zur Ruhe kommen.Von Johanniskreuz geht es zunächst bis zum Burgalbsprung und zum Burgalbweiher. Die Burgalbe, die hier entspringt, ist der wichtigste Zufluss zum Schwarzbach, dem drittgrößten Fluss des Pfälzer Waldes.Bereits nach einem Kilometer münden Burgalbe und ein kleiner Bach gemeinsam in den Schwarzbach. Du folgst dem Oberlauf des Schwarzbaches und verlässt dann das Tal hinauf zum Hahnenkopf.Hier kommst du an mehreren Bachquellen und Weihern vorbei, die ebenfalls allesamt in den Schwarzbach münden. Du folgst dem Pfälzer Waldpfad über bequeme und stille Wege bis zu deinem heutigen Etappenziel, dem Naturfreundehaus in Heltersberg.

  • Schwer
    05:11
    18,1 km
    3,5 km/h
    380 m
    490 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner vierten Etappe verändert sich langsam die Landschaft entlang deines Wanderweges. Im südlichen Pfälzerwald finden sich zahlreiche Buntsandsteinfelsen auf den bewaldeten Bergrücken, die von der Erosion über Jahrhunderte zu spektakulären Felsformationen geformt wurde.Nach einem Waldstück erreichst du den ersten dieser Felsen, den berühmten und gewaltigen Seelenfelsen. Gänzlich von Bäumen umhüllt, zeigt er sich nur den Wanderern, die ihn auf den Waldpfaden erkunden. Bald darauf erreichst du die unscheinbare Ruine der Heidelsburg. Die Grundmauern, die du hier besichtigen kannst, sind jedoch uralt und gelten als die am besten erhaltene römische Festungsanlage in Deutschland.Am Laufe des Schwarzbaches entlang führt dich der Waldpfad durch den Wallfahrtsort Maria Rosenberg und bald darauf erreichst du dein Etappenziel in Rodalben. Das Wanderheim Hilchberghaus liegt oberhalb der kleinen Stadt und von seiner Terrasse aus hast du eine schöne Aussicht auf die umgebende Hügellandschaft.

  • Mittelschwer
    02:51
    10,1 km
    3,5 km/h
    210 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit nur 10 Kilometern Länge fällt die zehnte Etappe erfreulich kurz aus. So hast du eine perfekte Chance, die einmaligen Sandsteinfelsen oberhalb von Rodalben ausführlich zu erkunden.Der Wanderweg führt dich an eindrucksvollen Felsformationen entlang. Hier passierst du den Saufelsen, den Rappenteichfelsen und die Rappenköpfe. Manche der Felsen sind vollständig von Bäumen umgeben, andere ragen mit ihren höchsten Punkten aus dem Blätterdach empor.Wenn du dich von den Felsen und ihren Rinnen, Furchen und Zacken losreißen kannst, führt dich der Pfälzer Waldpfad durch das Hohlbachtal am Birkwieserhof in Richtung Merzalben. Der Landgasthaus Birkwieserhof bietet sich auch perfekt für eine gemütliche Rast an, bevor du das letzte kurze Stück zum Etappenziel weiterwanderst.

  • Schwer
    06:40
    23,2 km
    3,5 km/h
    530 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf die kurze fünfte Etappe folgt nun die Königsetappe des Pfälzer Waldwegs. Es erwarten dich nicht nur eine Strecke von 23 Kilometern und ein Aufstieg von über 500 Höhenmeter, du steigst außerdem auf den Weißenberg. Mit 607 Metern ist das der höchste Punkt der gesamten Wanderung.Am besten startest du recht früh, so hast du auch genug Zeit die Burgruine Gräfenstein zu besichtigen, die auf deiner heutigen Etappe liegt. Neben der Aussicht vom Bergfried der Burg erwarten dich entlang der heutigen Etappe noch zwei weitere großartige Aussichtspunkte. Bereits der Winschertfels bietet dir ein perfektes Panorama, aber der Luitpoldturm auf dem Weißenberg ist der absolute Klassiker für Fernblicke über den Pfälzer Wald.Nach über 15 Kilometern erreichst du den kleinen Ort Hersbergerhof. Hier hast du dir deine Rast im Café Ingrid redlich verdient, bevor du dich auf den letzten Wanderabschnitt zum Etappenziel Hauenstein begibst.

  • Mittelschwer
    04:40
    16,0 km
    3,4 km/h
    390 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die siebte Etappe führt dich zunächst von Hauenstein über den Paddelweiher in das malerische Stephanstal. Durch das kleine Tal verläuft der Oberlauf der Queich, einem der vier großen Flüsse des Pfälzer Waldes. Hier ist der Bach noch schmal und gluckert friedlich in seinem Bachbett.Am Ende des Tals erwartet dich das Wanderheim Dicke Eiche, ein perfekter Rastplatz auf der heutigen Tour. Benannt ist die Hütte nach der nahe gelegenen berühmten Dicken Eiche, einem Wahrzeichen des Pfälzer Waldes.Über bequeme Waldpfade geht es weiter zum Etappenziel nach Dahn. Kurz vor Ankunft in Dahn geht es dann noch hinauf auf das Dahner Felsenland. Rund um Dahn kannst du weit ausgedehnte und sehr vielfältige Buntsandsteinfelsen finden. Dank Treppen und Geländern kommst du auf manche auch ohne Kletterausrüstung hinauf und kannst von oben die fantastische Aussicht bewundern.

  • Schwer
    05:00
    17,0 km
    3,4 km/h
    460 m
    460 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die achte Etappe ist an spektakulären Highlights kaum zu überbieten. Felswände, Aussichtspunkte und Burgen, diese Etappe bietet dir alles.Der Pfälzer Waldweg bringt dich zuerst hinauf auf den Hochstein, einen Felsengrat des Dahner Felsenlandes. Hoch über der Stadt und den Bäumen hast du einen tollen Ausblick auf die Landschaft und die anderen Sandsteinfelsen.Weiter geht es zur Dahner Burgengruppe, einer einmaligen Ansammlung von drei Burgen. Alle Burgen gehörten einst dem Rittergeschlecht von Than, die ihre Burganlage über Generationen immer weiter ausgebaut haben. Nachdem die Familie im 17. Jahrhundert ausstarb, verfielen die Burgen mit der Zeit.Wenige Kilometer vom Etappenziel entfernt gelangst du schließlich noch zur beeindruckenden Felsenburg Drachenfels. Mit ihrem einzigartigen Burgfried und ihrer spektakulären, an den Felsen angepassten Architektur, erscheint sie wie einem Fantasy-Film entsprungen.Nach einer Rast an der Drachenfelshütte geht es zum Etappenziel Erlenbach.

  • Schwer
    05:04
    18,1 km
    3,6 km/h
    360 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Deine neunte und letzte Etappe bietet dir ein würdiges Finale für deine Wanderung durch den Pfälzer Wald.Kurz nach deinem Start erwartet dich die Burg Berwartstein. Die Burg wird bis heute bewohnt und befindet sich somit in einem fantastischen Zustand. Damit ist sie ein einmaliges Zeugnis des süddeutschen Burgenbaus und die letzte bewohnte Burg im Wasgau.Am Seehofweiher mit seinem gemütlichen Café und seinem badestrand führt dich der Wanderweg wieder hinein in den dichten Pfälzer Wald. Hier macht der Waldpfad seinem Namen alle Ehre, denn für mehrere Kilometer verläuft der Pfad ausschließlich zwischen den hohen Baumstämmen und abseits der Zivilisation.Nach elf Kilometern gelangst du zur Gaststätte Germanenhof, die sich direkt an der deutsch-französischen Grenze befindet. Nach einer wohlverdienten Pause geht es weiter und du folgst dem Weg über die Grenze nach Frankreich. Zahlreiche Überbleibsel in Form von Grenzsteinen und Zäunen zeugen von einer Zeit, wo der Grenzübergang nicht so einfach war wie heute. Kurz vor dem Ende deiner Wanderung ändert sich die Landschaft auf dramatische Weise. Der Wald weicht offenen Feldern und dein Blick schweift über die weiten Weinberge.Nachdem du die deutsche Grenze wieder überschritten hast, erreichst du an deinem Ziel in Schweigen-Rechtenbach das wuchtige Deutsche Weintor. Wenn du durch das Tor hindurch trittst, hast du den Wald endgültig hinter dir gelassen. Auf deinen neun Tagesetappen quer durch den Pfälzer Wald hast du den vielfältigen Charakter dieses einmaligen Waldes kennen und lieben gelernt. Und eines ist jetzt sicher: Dieser traumhafte Wald ist noch weitere Besuche wert.

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