Burgenweg Oberpfalz – 9 Tage im idyllischen bayerischen Norden

Wander-Collection von
komoot

Weite Wiesen und Felder, ausgedehnte dichte Wälder und winzige Dörfer machen heute die Oberpfalz im Norden von Bayern aus. Der Oberpfälzer Burgenweg führt dich in neun Tagen auf einer Strecke von rund 182 Kilometern einmal von Norden nach Süden durch die Oberpfalz. Auf deiner Tour passierst du die neun beeindruckendsten und am besten erhaltenen Burgruinen der Oberpfalz. Die Hügelketten der Gegend wölben sich friedlich in der Landschaft und so erwarten dich insgesamt 3.600 Höhenmeter im Anstieg. Diese verteilen sich aber sehr gleichmäßig über die neun Etappen und so ist die Tour eine echte Genusswanderung. Unterwegs erwarten dich in den kleinen Dörfern am Ende der jeweiligen Etappen gemütliche Hotels und Gasthäuser in denen du übernachten kannst.

Kaum eine andere Gegend in Deutschland ist so dünn besiedelt und immer noch so deutlich von klassischer Landwirtschaft geprägt. Aber die Oberpfalz war nicht immer so verschlafen und friedlich. Im Mittelalter drangen immer wieder slawische Gruppen in das bayerische Gebiet vor und überfielen die wichtigen Handelswege nach Böhmen. Die Fürsten und Herzoge ließen demzufolge unzählige Burgen bauen, um die Menschen und die Handelsmissionen vor den Überfällen zu schützen. Daher finden sich in der Oberpfalz heute mehr Burgruinen als an irgendeiner anderen Stelle in Deutschland.

Wenn du ein wenig Abstand vom hektischen Alltag suchst und Lust hast, in die idyllische und geschichtsträchtige Landschaft der Oberpfalz einzutauchen, dann ist diese Tour genau die Richtige für dich. Auf den einsamen Wegen zwischen den kleinen Dörfern kannst du richtig abschalten und den Alltagsstress hinter dir lassen.

Auf der Karte

Die Touren

  • Schwer
    05:36
    20,0 km
    3,6 km/h
    390 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Der Startpunkt der Tour ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

    Deine Tour durch die Oberpfalz beginnt in der kleinen Stadt Marktredwitz. Du verlässt den Bahnhof, schlenderst gemütlich durch die Straßen und schon bald kannst du auf deinem Wanderweg die Aussicht auf die malerischen Hügelketten genießen.Auf der ersten Hälfte der heutigen Tour kannst du erst einmal deinen Alltag hinter dir lassen und wanderst über bequeme Wanderwege ohne Aufstiege.Doch auf der zweiten Hälfte erwartet dich bereits deine erste Burg. Die Burgruine Weißenstein steht auf dem Gipfel des gleichnamigen Bergs und auf deinem Weg dahin musst du rund 300 Höhenmeter bewältigen.Unterwegs zur Burg kannst du aber noch eine perfekte Rast im Marktredwitzer Haus einlegen, um dich zu stärken. Mit frischer Energie geht es hinauf zur Burg. Vom gut erhaltenen Bergfried hast du eine spektakuläre Weitsicht über dein Wandergebiet der nächsten Tage.Von der Burg aus geht es gemütlich hinab zum Etappenziel Friedenfels.

  • Mittelschwer
    04:22
    16,5 km
    3,8 km/h
    130 m
    200 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach einer geruhsamen Nacht in dem friedlichen Örtchen Friedenfels fühlst du dich frisch gewappnet für die zweite Etappe.Mit gleichmäßigem Schritt wanderst du durch die liebliche Landschaft und erreichst bald das Land der 1.000 Teiche. Die Gegend um Wiesau wird bereits seit hunderten von Jahren für die Fischzucht genutzt. Die Bauern legten einst Teiche an um Karpfen zu züchten. Mit den Karpfen versorgten sie die gesamte Gegend in der Fastenzeit. Bis heute erzielen die Bauern einen Großteil ihrer Einnahmen mit Fischzucht, auch wenn viele der Teiche heute nicht mehr landwirtschaftlich genutzt werden.Bevor du das Land der 1.000 Teiche durchquert hast, lohnt sich noch ein Abstecher nach Schönhaid. Dort finden sich verschiedene Einkehrmöglichkeiten, wo du dich für die weitere Wanderung stärken kannst.Hier wanderst du auf schmalen Wegen zwischen den Teichen hindurch. Kurz vor deinem Etappenziel überquerst du noch die Autobahn A93, bevor du in Falkenberg die eindrucksvolle Burg bestaunen kannst. Wenn du deine Tour entsprechend geplant hast, kannst du sonntags sogar an einer Burgführung teilnehmen.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

    oder
    Mit E-Mail registrieren
  • Mittelschwer
    03:43
    13,9 km
    3,7 km/h
    160 m
    160 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe ist eine echte Traumtour, denn sie hält ein großartiges Highlight der Oberpfalz für dich bereit. Bereits kurz hinter Falkenberg betrittst du das wildromantische Waldnaabtal.Die Waldnaab hat hier im Laufe der Jahrtausende eine unglaubliche Landschaft geschaffen, als sie durch die zahlreichen Gesteine der Oberpfalz hindurch geflossen ist. Gewaltige Granitfelsen säumen den Weg, einzigartige Felsbrocken wurden durch den Lauf des Wassers zu spannenden Formen geschliffen. Viele der besonderen Felsformationen haben Namen erhalten, so findest du den Amboss, den Tischstein, den Kammerwagen oder das Butterfass. Dabei führt dich der Wanderweg durch das mal schmale und tiefe und mal offene Tal und du kannst die Natur in vollen Zügen genießen.Unterwegs gelangst du außerdem zur Blockhütte, ein freundliches Gasthaus mitten im Wald. Hier kannst du zu einer gemütlichen Rast einkehren, bevor du zum Etappenziel Windischenbach weiterwanderst.

  • Schwer
    06:45
    24,2 km
    3,6 km/h
    480 m
    400 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der vierte Tag deiner Wanderung auf dem Burgenweg beginnt direkt mit einer Burgbesichtigung. Durch den eindrucksvollen, sanierten Schafferhof mit seiner Gastwirtschaft gelangst du auf den Burghof der Burg Neuhaus. Im ehemaligen Jagdschloss ist heute das Waldnaabtalmuseum untergebracht, das von April bis Oktober an Sonn- und Feiertagen geöffnet ist. Aber auch an den anderen Tagen lohnt sich ein Abstecher zur Burg, denn eine Runde über den Burghof ist immer lohnenswert.Du verlässt Windischenbach und wanderst wieder an der Waldnaab entlang. Hier hat der Fluss kein so dramatisches Tal aus der Landschaft geschnitten, aber der Wanderweg führt direkt am Ufer entlang durch eine idyllische Waldlandschaft.Nach der Hälfte der Strecke erreichst du Neustadt an der Waldnaab, wo du in einem der Cafés oder Restaurants eine Rast einlegen kannst. An der Wallfahrtskirche vorbei geht es über Felder und am Waldrand entlang zum Etappenziel Oberhöll. Kurz vor deinem Zieleinlauf lohnt sich noch ein kurzer Abstecher auf den Fischerberg. Oben steht der Vierlingsturm, von dem aus du eine tolle Aussicht auf die umliegende Landschaft genießen kannst.

  • Mittelschwer
    04:07
    14,6 km
    3,5 km/h
    310 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit 14 Kilometern gehört die fünfte Etappe zu den kürzeren Touren auf dem Oberpfälzer Burgenweg. Die heutige Tour führt dich an kleinen Dörfern vorbei, über weite Wiesen und durch dichte Wälder.Du startest in Oberhöll und gelangst nach einem kurzen Waldstück zur Kapelle am Dreifaltigkeitsberg. Von hier oben kannst du den Ausblick über die weiten, grünen Weiden genießen. Du folgst dem Burgenweg und wanderst weite Strecken über friedliche Felder.Nach der Hälfte der Strecke erreichst du den Elm. Um den dichten Wald mit seinen dunklen Bäumen rankten sich früher zahlreiche, düstere Sagen, doch heute ist er ein beliebter Ort für Wanderungen. Der letzte Abschnitt der heutigen Wanderung führt durch das naturbelassene Lerautal mit seinem sprudelnden Bach. Immer wieder kreuzt du den Bach auf schmalen Brücken, bis du dein Etappenziel Leuchtenberg erreichst. Dort erwartet dich zum Abschluss die größte Burgruine der Oberpfalz. Die Burg ist von April bis Oktober von Mittwoch bis Sonntag in der Zeit von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. Wenn du früh genug am morgen los wanderst, hast du bestimmt genug Zeit für eine Burgbesichtigung. Ansonsten schaust du dir die Burg am nächsten Morgen an.Auf dieser Etappe erwartet dich keine Einkehrmöglichkeit. Am besten versorgst du dich vorab mit ausreichend Proviant.

  • Schwer
    06:27
    22,1 km
    3,4 km/h
    630 m
    530 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der sechsten Etappe kommen einige Höhenmeter zusammen. Dafür erwarten dich aber auch immer wieder tolle Aussichten auf die Landschaft der Oberpfalz.Du verlässt Leuchtenberg und folgst dem Burgenweg an ausgedehnten Waldstücken entlang. Immer wieder geben die Bäume deinen Blick auf die weichen Hügel frei. Bald geht es in einem Tunnel unter der Autobahn A6 hindurch, doch du lässt das Rauschen der Autos schnell hinter dir und kannst wieder ganz in die Natur eintauchen.Hinter Döllnitz erreichst du die Pfreimd und du folgst dem sich schlängelnden Flusslauf durch den dichten Wald bis nach Trausnitz. Neben einem Burgbesuch kannst du hier auch eine Rast im Gasthof "Das Landhaus" einlegen. Die Burg wird heute als Jugendherberge genutzt, aber an bestimmten Terminen ist eine Besichtigung möglich. Allein das äußere Erscheinungsbild der Burg ist schlicht beeindruckend.Am Trausnitzer Stausee entlang führt dich der Burgenweg schließlich zu deinem Etappenziel Tännesberg.

  • Mittelschwer
    04:56
    17,5 km
    3,6 km/h
    310 m
    440 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner siebten Etappe geht es durch den traumhaften und dicht bewachsenen Oberpfälzer Wald. Du startest in Tännesberg und bald lässt du die Zivilisation hinter dir und tauchst ein in die romantische Natur der Oberpfalz. Hier im Wald kannst du alle Hast vergessen und folgst dem Burgenweg auf bequemen Waldpfaden.Bald erreichst du die Burgruine Wildstein. Du benötigst eine Menge Phantasie, um dir die ursprüngliche Burg vorstellen zu können, denn außer ein paar Mauerresten ist auf dem Gipfel nichts mehr zu finden. Allerdings hast du vom kahlen Felsrücken des Berges eine einmalige Aussicht auf die Oberpfälzer Hügellandschaft.Von der Burgruine aus führt dich der Burgenweg über gemütliche Feldwege und durch kleine Dörfer. Außerhalb vom Dorf Fuchsberg laufen der Burgenweg und der Jakobsweg zusammen und du findest eine liebevoll gepflegte Kapelle am Wegesrand.In einem kleinen Waldstück kreuzt du die Murach und wanderst den letzten Abschnitt bis zum Etappenziel in Oberviechtach.

  • Schwer
    07:23
    25,5 km
    3,5 km/h
    660 m
    650 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der vorletzten Etappe zeigt sich der Burgenweg noch einmal von seiner besten Seite. Zwar erwarten dich herausfordernde 25 Kilometer Strecke und ein Aufstieg von über 600 Höhenmeter, aber dafür liegen gleich drei Burgen auf deinem Weg.Schon nach einer kurzen Strecke erreichst du die beeindruckende Burg Obermurach. Ihr markanter Bergfried und die wuchtigen Wehrmauern ragen hier über dem kleinen Dorf gut sichtbar auf.Von dort aus schlängelt sich dich der Wanderweg durch dichte Wälder bis zum idyllischen Prackendorfer Moos, einem naturgeschützten Moorgebiet. Im kleinen Dorf Thanstein triffst du auf die nächste Burg. In Thanstein kannst du auch im Café Wintergarten eine Rast einlegen.Im Anschluss wanderst du wieder durch einen dichten Wald zur dritten Burg. Mitten im Wald, oben auf dem Schwarzwihrberg steht die spannende Ruine der Schwarzenburg. Mittlerweile wurden große Teile der Burg instand gesetzt und vom sanierten Bergfried aus bietet sich dir ein einmaliges Panorama. Wenn du Mittwochs oder Sonntags an der Burg vorbeischaust, hat sogar die Burgschänke geöffnet.Von der Burg aus ist es nur noch ein kurzes Stück zum Etappenziel Rötz.

  • Schwer
    08:02
    28,7 km
    3,6 km/h
    550 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die letzte Etappe ist auch zugleich die längste Etappe auf dem Burgenweg. Aber wie jeder erfahrene Wanderer weiß, bist du schließlich jetzt erst richtig eingewandert. Mit frischer Energie startest du in Rötz und machst dich auf deinen Weg.Die neunte Etappe steht ganz im Zeichen der Schwarzach, der du auf deiner Wanderung immer wieder begegnen wirst. Schon kurz nach deinem Start führt dich der Weg ins Schwarzachtal, dass du jedoch nach kurzer Strecke wieder verlässt.Am Waldrand entlang führt dich der Weg an kleinen Dörfer vorbei und so bleibst du die meiste Zeit ganz für dich. Langsam musst du dich von der lieb gewonnenen Landschaft verabschieden, die sich hier noch einmal um dich herum ausbreitet. Felder und grüne Hügel soweit das Auge reicht.Da auch die letzte Etappe den kleinen Dörfern eher ausweicht, wirst du wieder keine Einkehrmöglichkeit am Wegesrand finden. Versorge dich am besten in Rötz mit Proviant, dann bist du unabhängig.Nachdem du die Schwarzach bei Thurau überquert hast, gelangst du über einen schmalen, bewaldeten Höhenzug zurück in die Zivilisation. Du überquerst die Eisenbahngleise und stehst bald auf dem friedlichen Marktplatz von Waldmünchen. Die verschlafene Stadt ist ein guter Ausklang nach neun Tagen in der idyllischen Natur der Oberpfalz, den ihre Gemütlichkeit ist jetzt genau das, was du brauchst. Nimm Platz in einem der zahlreichen Cafés oder Restaurants und komm langsam in der Stadt an.

Dir gefällt diese Collection? Teil sie mit deinen Freunden!