Die 21 Etappen des Rheinsteigs – mit dem Rhein an deiner Seite

Wander-Collection von
komoot

Der Rheinsteig gehört zu den schönsten und abwechslungsreichsten Wanderwegen in ganz Deutschland. Auf insgesamt 21 Tagesetappen durchwanderst du das Siebengebirge, erlebst das dramatische Mittelrheintal und genießt die Aussichten im Rheingau. Dein ständiger Begleiter: der Rhein. Mal fließt er hunderte Meter unter dir an steilen Felsklippen entlang, mal siehst du ihn aus der Ferne von den grünen Hängen des Westerwalds und dann wanderst du direkt am Ufer und genießt den Blick über das stetig strömende Wasser. Der Rheinsteig führt dich von Bonn aus startend immer am rechten Rheinufer entlang bis nach Wiesbaden. Selbstverständlich kann er auch in umgekehrter Richtung gewandert werden. Auf den 21 Etappen legst du insgesamt fast 320 Kilometer zurück und überwindest mehr als 9.000 Meter im Aufstieg. Dabei führt dich der Rheinsteig durch malerische Hangwälder, schmale Bachtäler, über aussichtsreiche Höhenzüge, durch Weinberge und natürlich zu den schönsten Aussichtspunkten entlang des Rheintals. Besondere Höhepunkte auf dem Fernwanderweg sind aber auch die alten Burgen und Burgruinen, die den Rhein säumen. Viele kannst du besuchen und so in die bewegte Geschichte des Rheintals eintauchen. Wenn dir der gesamte Rheinsteig zu lang ist oder du nicht drei Wochen am Stück Zeit für eine Fernwanderung hast, ist das auch kein Problem. Fast alle Etappenorte sind von Köln, Bonn, Koblenz und Wiesbaden aus mit dem Zug zu erreichen. Nur die Städtchen im Rheingau und im Neuwieder Becken liegen nicht an der Bahnstrecke. Dank regionaler Buslinien kannst du aber auch diese Orte problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Such dir also einfach deine Lieblingsetappen aus und stell dir deine ganz persönliche Wanderung auf dem Rheinsteig zusammen. Wenn du dich mehr für die zahllosen Burgen am linken Rheinufer interessierst, dann wirf doch mal einen Blick auf den Rheinburgenweg. Hier findest du alle Etappen zum Rheinburgenweg: komoot.de/collection/721/der-rheinburgenweg-13-etappen-pure-rheinromantik

Auf der Karte

Alle Etappen des Rheinsteigs

  • Schwer
    06:22
    22,1 km
    3,5 km/h
    580 m
    440 m
    Fähre
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich. Die Tour enthält Überquerungen mit der Fähre.

    In der ersten Etappe des Rheinsteigs wanderst du von Bonn aus nach Königswinter am Rande des berühmten Siebengebirges.

    Startpunkt der Wanderung ist der Bonner Marktplatz mit seinem schönen, historischen Rathaus. An der Universität vorbei wanderst du zum Fähranleger und setzt mit der Fähre Rheinnixe zum anderen Rheinufer über. Am Ufer entlang führt dich der Weg bis zum idyllischen Freizeitpark Rheinaue.

    Hier wendest du dich vom Ufer ab nach Norden. Nach einem kurzen Abschnitt durch die Stadt erreichst du die bewaldeten Ausläufer des Siebengebirges. Am Rastplatz Foveaux-Häuschen kannst du eine Pause einlegen, bevor du deine Tour fortsetzt.

    Nun folgst du dem Rheinsteig über den Höhenzug oberhalb von Bonn. Immer wieder eröffnen sich dir dabei tolle Ausblicke auf den Rhein und die Stadt. Nachdem du den Dollendorfer Weinberg passiert hast, durchquerst du das friedliche Mühlental und steigst dann zum Petersberg auf. Oben angekommen, kannst du dich bei herrlicher Aussicht im Biergarten oder Café stärken.

    Anschließend geht es in einer Schleife weiter zum Schloss Drachenburg, dem heutigen Etappenziel. Wenn du magst, kannst du hier noch das Schloss besichtigen. Um nach Königswinter zu gelangen, nimmst du einfach die Zahnradbahn, die direkt vor dem Schloss abfährt.

    Den Fahrplan der Bonner Personenfähre Rheinnixe findest du unter rheinnixe.com.

    Den Fahrplan der Zahnradbahn findest du unter drachenfelsbahn.de/index.php/de/fahrplan-preise/fahrplan.

  • Schwer
    05:07
    16,1 km
    3,2 km/h
    630 m
    710 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der zweiten Etappe führt dich der Rheinsteig durch das malerische Siebengebirge.

    Um dir ein paar Höhenmeter im Aufstieg zu sparen, fährst du zu Beginn der Tour am besten wieder mit der Drachenfelsbahn bis zum Schloss Drachenburg und beginnst hier deine Tour. Normalerweise führt der Rheinsteig von hier aus über den schmalen Eselsweg weiter zum Drachenfels, doch dieser ist aufgrund von Felsstürzen bis auf weiteres gesperrt.

    Stattdessen wanderst du auf der Drachenfelsstraße bis zur Burgruine auf dem dramatischen Aussichtsfelsen Drachenfels. Im Anschluss geht es bergab bis zum Waldfriedhof Rhöndorf.

    Danach beginnt der lange Aufstieg zur Ruine Löwenburg auf dem gleichnamigen Berg. Der Wanderweg führt durch dichten Wald und unterhalb vom Großen Breiberg entlang. Kurz bevor du die Löwenburg erreichst, bietet sich dir das Einkehrhaus Löwenburg zu einer gemütlichen Rast an.

    Die Ruine Löwenburg ist romantisch anzusehen und die Aussicht auf das umliegende Siebengebirge ist nicht weniger schön. Wenn du dich an der Aussicht satt gesehen hast, folgst du dem beschilderten Rheinsteig hinab ins stille Ohbachtal.

    Nach einem sanften Aufstieg erreichst du den Himmerich, den letzten Aussichtsberg der heutigen Etappe. Direkt unterhalb des felsigen Gipfels befindet sich eine ausgedehnte Hochebene, die dir einen herrlichen Ausblick bietet. Am Mucher Wiesenbach wanderst du schließlich weiter bis zum Stadtrand von Bad Honnef. Vom Ende der Etappe ist es nur noch ein kurzes Stück bis in die Innenstadt.

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  • Schwer
    05:26
    18,5 km
    3,4 km/h
    510 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner dritten Etappe folgst du dem Rheinsteig durch die südlichen Ausläufer des Siebengebirges und weiter zu den steilen Felswänden des Mittelrheintals.

    Von Bad Honnef aus führt dich der Rheinsteig stetig bergauf und um den Leyberg herum. Wenn du magst, kannst du hier auch einen Abstecher zum Leyberg machen. Der Weg ist mit einem gelben Rheinsteig-Symbol markiert und am Gipfel wirst du mit einer tollen Aussicht auf das Siebengebirge belohnt.

    Von den Hängen des Leybergs geht es für dich im Anschluss sanft bergab in Richtung Rheinufer. Bei Bruchhausen führt dich der Wanderweg für ein kurzes Stück aus dem Wald heraus und an offenen Feldern entlang.

    Erster Höhepunkt des Mittelrheintals ist dann der Stuxberg. Die felsige Anhöhe erhebt sich direkt über dem beschaulichen Städtchen Unkel und belohnt dich mit herrlichen Ausblicken.

    Im steten Auf und Ab geht es auf dem Höhenzug weiter in Richtung Süden. Die Hänge rücken immer näher an das Rheinufer heran und an der Erpeler Ley erwartet dich ein herrliches Panorama vom Rheintal und den weiten Rheinwiesen rund um Kripp.

    Im Anschluss wanderst du gemächlich bergab, bis du dein Etappenziel Linz erreichst.

  • Mittelschwer
    04:04
    13,8 km
    3,4 km/h
    400 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Auf der vierten Etappe zeigt sich das Rheintal bereits von seiner schönsten Seite. Während sich am gegenüberliegenden Ufer die Hänge weit zurückziehen und ausgedehnte Wiesen am Rheinufer liegen, wanderst du am Ostufer über malerische Höhenzüge – Panoramablicke bis zu den Gipfeln der Eifel sind also garantiert.

    Von Linz aus geht es als Erstes steil hinauf zum Kaiserberg. Dort kannst du dir bei herrlicher Aussicht einen Überblick über dein heutiges Wandergebiet verschaffen. Auf Waldwegen wanderst du dann weiter und durch das Örtchen Dattenberg. Hier geht es nun wieder direkt an die steilen Hänge über dem Rhein heran und du genießt tolle Ausblicke auf das Tal.

    Hinter Leubsdorf wanderst du dann über malerische, weite Wiesen und Felder. Ein Rastplatz mit Sitzgelegenheit bietet sich hier perfekt für eine Pause an. Im Anschluss führt dich der Rheinsteig dann wieder bei toller Aussicht über die Rheintalhänge und weiter bis zum Etappenziel Bad Hönningen.

  • Schwer
    05:04
    16,6 km
    3,3 km/h
    590 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf deiner fünften Rheinsteigetappe reihen sich Aussichten an Aussichten – dazwischen wanderst du durch Weinberge und stille Seitentäler des Rheintals.

    Die fünfte Etappe beginnt in Bad Hönningen. Von hier aus führt dich der Rheinsteig auf ruhigen Waldwegen hinauf zur Rheinbrohler Ley. Der Fels ragt hoch über dem Rhein auf und gewährt dir einen fantastischen Ausblick. Während du hier auf der Bank eine Rast einlegst, kannst du den Schiffen auf dem Rhein zusehen.

    Von der Rheinbrohler Ley wanderst du auf dem Rheinsteig bergab ins Tal des Hammersteiner Bachs. Durch das Tal geht es bis zum Dorf Hammerstein, das direkt am Rheinufer liegt. Hier wanderst du ein kurzes Stück am Ufer entlang, bis der Rheinsteig wieder ansteigt.

    Nach einem kurzen, aber steilen Aufstieg erreichst du die Burgruine Hammerstein. Von der stolzen Burg sind nur noch wenige Mauern sowie ein Teil des Bergfrieds erhalten. Von der Ruine aus geht es erneut abwärts und durch das Mühlbachtal. Im Anschluss steht der letzte Aufstieg der heutigen Etappe an. Hier verläuft der Rheinsteig quer durch die Weinberge oberhalb von Leutersdorf.

    Vom Ende der Etappe ist es nur noch ein kurzer Abstieg zum Etappenziel Leutersdorf.

  • Schwer
    05:43
    19,3 km
    3,4 km/h
    510 m
    390 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der sechsten Etappe lernst du eine besonders schöne Landschaft des Mittelrheintals kennen. Rund um die Stadt Neuwied weichen die Hänge des Westerwaldes weit vom Rhein zurück und haben somit das Neuwieder Becken erschaffen. Der Rheinsteig folgt dem Höhenzug und so genießt du tolle Ausblicke auf die weite Landschaft.

    Von Leutersdorf aus startend, wanderst du zunächst bis zum Aussichtspunkt Rheinhelden. Hier wirfst du einen letzten Blick auf den Rhein, bevor dich der Wanderweg in Richtung Norden vom Ufer weg und zu den bewaldeten Hängen des Westerwalds führt.

    Ohne größere Höhenunterschiede folgst du dem Rheinsteig am Höhenzug entlang über Wiesen und durch kleine Waldstücke. Erst bei Altwied führt dich der Wanderweg bergab und an der gleichnamigen Burgruine entlang. Wenn du keinen Proviant mit dir trägst, dann kannst du hier in einem Restaurant in der Nähe der Burg eine Pause einlegen.

    Für ein Stück wanderst du am Ufer der Wied entlang, die sich hier durch ein schmales Tal windet. An einer von Wiesen gesäumten Flussschleife verlässt du das Ufer und steigst durch den Wald in Richtung Rengsdorf auf. Nach einem letzten Abschnitt über weite Wiesen erreichst du schließlich dein Etappenziel.

    Rengsdorf ist nicht direkt mit der Bahn zu erreichen, allerdings gibt es eine regelmäßige Verbindung mit der Buslinie 101 zum Bahnhof Neuwied.

    Fahrplanauskünfte erhältst du unter vrminfo.de.

  • Mittelschwer
    04:37
    16,5 km
    3,6 km/h
    270 m
    460 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach den recht sportlichen ersten sechs Etappen präsentiert sich die siebte Etappe als echte Genusswanderung. Du wanderst auf der gesamten Strecke über den Höhenzug am Rande des Neuwieder Beckens und dabei stehen mehr Höhenmeter im Abstieg als im Aufstieg auf dem Programm – die perfekte Wanderung, um ein wenig die Kräfte zu regenerieren.

    Der Rheinsteig führt dich zu Beginn der Tour um das Städtchen Rengsdorf herum und weiter zum Aussichtspunkt Nonnenley. Von hier aus hast du einen besonders schönen Ausblick in das verwunschene Tal des Engelbachs.

    Auf Waldwegen geht es dann weiter in Richtung Süden. Vor rund 2.000 Jahren verlief hier der römische Limes und entlang des Wanderwegs wurden mehrere römische Wachtürme als Rekonstruktionen wieder errichtet. Auch auf der heutigen Etappe kannst du einen solchen Turm bewundern.

    Vom besagten Römerturm aus führt dich der Rheinsteig sanft bergab zum Stausee Schwanenteich. Direkt neben dem See befindet sich ein Hotel mit Café und Restaurant, wo du bei schöner Atmosphäre eine Pause einlegen kannst.

    Frisch gestärkt wanderst du dann am Waldrand und bei toller Aussicht auf das Neuwieder Becken weiter. Etappenziel der heutigen Wanderung ist das Städtchen Sayn mit seiner beeindruckenden Burgruine.

    Sayn gehört zu den wenigen Etappenorten auf dem Rheinsteig, die nicht mit dem Zug zu erreichen sind. Stattdessen wird das Städtchen von Koblenz aus von der Buslinie Nr. 8 angefahren.

    Fahrpläne findest du unter evm.de/evm/Homepage/Verkehr.

  • Schwer
    03:45
    12,2 km
    3,3 km/h
    340 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der achten Etappe des Rheinsteigs verlässt du schließlich das Neuwieder Becken und gelangst zurück zu den Hängen des Mittelrheintals. Ruhige Waldpfade und bequeme Feldwege wechseln sich auf der heutigen Etappe ab. Dazu gibt es natürlich auch ein paar besonders schöne Aussichtspunkte.

    Nach einem letzten Blick von der Wehrmauer der Burg Sayn, verlässt du das Städtchen und wanderst in Richtung Norden hinein in den Wald. Der Rheinsteig führt dich hier über einen Höhenzug. Nachdem du dem Aussichtspunkt Oskarhöhe einen Besuch abgestattet hast, geht es hinab ins Brexbachtal und im Anschluss in Serpentinen aufwärts zu einem weiteren Römerturm.

    Hier verlässt du den Wald und wanderst dann bei herrlichem Ausblick über das Rheintal und das Neuwieder Becken durch eine weite Felderlandschaft. Ohne nennenswerte Höhenunterschiede kannst du die Natur in vollen Zügen genießen.

    Nachdem du die Autobahn A48 überquert hast, lädt dich der Gasthof Wüstenhof zu einer Pause bei toller Aussicht ein. Von hier aus ist es dann nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel Vallendar.

  • Mittelschwer
    02:39
    9,33 km
    3,5 km/h
    200 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Mit weniger als zehn Kilometer Strecke gehört die neunte Etappe zu den mit Abstand kürzesten Etappen des Rheinsteigs. Aber das ist auch gut so, denn auf diese Weise hast du ausreichend Zeit die beeindruckende Festung Ehrenbreitstein am Etappenziel der heutigen Tour zu erkunden.

    Von Vallendar aus folgst du dem Rheinsteig durch eine lichte Waldlandschaft am Rande der Stadt. Der Wanderweg steigt nur sanft an und führt dich hinaus auf weite Felder und Wiesen.

    Bald geht es ein wenig bergab und du passierst den Ort Urbar. Direkt im Anschluss beginnt der Aufstieg zur Festung. Der weitläufige Exerzierplatz rund um die Festung wurde zur Bundesgartenschau 2011 neu gestaltet und ist frei zugänglich. Besonderer Höhepunkt ist hier die spektakuläre Aussichtsplattform.

    Nachdem du durch die Parkanlage geschlendert bist, lohnt sich natürlich ein Besuch der Festung und des angeschlossenen Museums. Besonders spannend: In der Festung befindet sich auch eine Jugendherberge und so musst du nicht lange nach einer Unterkunft suchen.

    Alles zur Jugendherberge findest du unter diejugendherbergen.de/jugendherbergen/koblenz/portrait.

  • Schwer
    04:21
    13,8 km
    3,2 km/h
    440 m
    500 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Entlang der zehnten Etappe ist das Rheinufer ziemlich dicht besiedelt und so führt dich der Rheinsteig hier etwas abseits des Rheintals durch stille Waldlandschaften und hinein ins Lahntal.

    Nach deiner Übernachtung auf der Festung Ehrenbreitstein steigst du zunächst einige Meter zum Rheinufer hinab. Du schlenderst hier für eine Weile am Ufer entlang und genießt den Ausblick auf Koblenz. Bald führt dich der Rheinsteig vom Ufer fort und hinein in das romantische Bienhorntal.

    Der Bienhornbach formte hier im Laufe der Zeit eine malerische Tallandschaft und der Wanderweg führt dich einmal komplett hindurch. Erst kurz vor der Quelle des Bachs zweigt der Rheinsteig aus dem Bienhorntal ab.

    Auf Waldpfaden wanderst du nun stetig bergauf zum Aussichtspunkt Hunsrückblick. Unter dir kannst du bereits die Lahn in ihrem geschwungenen Flussbett bewundern.

    Im Anschluss folgst du dem Rheinsteig bergab zu einer der spannendsten Wegabschnitte der gesamten Wanderung. Der Ruppertsbach hat hier nämlich auf seinem Weg hinab zur Lahn eine eindrucksvolle Klamm in die Schieferfelsen geschnitten. Nach starken Regenfällen oder im Frühjahr sprudelt er munter bergab und du wanderst auf einem schmalen Felsenpfad direkt am Bachlauf entlang.

    Am unteren Ende der Klamm angekommen, hast du dein Etappenziel Niederlahnstein erreicht.

  • Schwer
    02:36
    8,42 km
    3,2 km/h
    290 m
    290 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Mit nur wenig mehr als acht Kilometer Strecke ist die elfte Etappe die kürzeste Wanderung auf dem Rheinsteig. Heute kannst du es also ruhig angehen lassen. Nach einem kurzen Abschnitt entlang der Lahn wanderst du über den Mehrsberg zurück zum Rheintal.

    Von Niederlahnstein aus wanderst du eine Weile flussaufwärts an der Lahn entlang, bis der Rheinsteig an den Hängen des Tals in Richtung Mehrsberg aufsteigt. Am höchsten Punkt angekommen, wirst du mit einem tollen Ausblick ins malerische Lahntal verwöhnt.

    Im Anschluss geht es durch den Kurort Lahnstein in der Höhe, wo du auch ein Gasthaus für eine Rast finden kannst. Du lässt den winzigen Ort hinter dir und wanderst durch den Wald bergab.

    Auf den Abstieg folgt dann der letzte Aufstieg des Tages. Nach einem Wiesenabschnitt erwartet dich ein Wegstück über einen mit Drahtseilen versicherten Felsenpfad. Während du hier entlang kraxelst, kannst du bereits erste Blicke auf den Rhein werfen.

    Am Ende des Felsenweges kannst du in der Rast- und Grillhütte Braubach eine Pause einlegen und das Rheintalpanorama mit der Marksburg genießen. Mit frischer Energie legst du schließlich das kurze Stück bis zum Etappenziel Braubach zurück.

  • Schwer
    05:14
    17,0 km
    3,2 km/h
    580 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der zwölften Etappe kannst du das Mittelrheintal von seiner dramatischsten Seite kennenlernen. Der Rheinsteig führt dich auf der gesamten Strecke über einen Höhenpfad oberhalb der steilen Hänge des Tals, die hier zu beiden Seiten eng an den Rhein heranrücken. Besonders schön ist die Rheinschleife direkt unterhalb der Filsener Ley.

    Früh aufstehen lohnt sich, denn so kannst du zu Beginn deiner Tour noch die Marksburg besichtigen. Ab 10 Uhr beginnen die ersten Führungen durch die einzige nie zerstörte Höhenburg aus dem Mittelalter. Aber auch nur von außen ist die Marksburg ein herrlicher Anblick.

    Von der Marksburg aus führt dich der Rheinsteig auf und ab über den Höhenzug oberhalb des Rheinufers. Die Hänge sind dicht bewaldet, aber dazwischen kannst du immer wieder herrliche Ausblicke auf den Rhein und die umgebende Landschaft werfen.

    Ein besonders schöner Rastplatz auf der zwölften Etappe ist die neu gestaltete Rheinsteighütte Osterspay. Hier gibt es viele Sitzmöglichkeiten, eine Holzliege und eine fantastische Aussicht.

    Über den Aussichtspunkt Hexenköpfle, an dem im Mittelalter tatsächlich Hexen verbrannt wurden, wanderst du weiter bis zur Filsener Ley. Auf dem Felsen oberhalb der Rheinschleife befindet sich eine kleine Kapelle sowie ein gemütlicher Rastplatz. Nur wenig später erreichst du das Etappenziel Kamp-Bornhofen.

  • Mittelschwer
    04:16
    14,0 km
    3,3 km/h
    470 m
    360 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Entlang der 13. Etappe schlängelt sich der Rhein gemächlich durch das Tal, das er im Laufe von Millionen von Jahren tief in das rheinische Schiefergebirge geschnitten hat. Besondere Höhepunkte der heutigen Etappe sind die beiden Burgen Liebenberg und Sterrenberg, die noch besser unter dem Namen „Die feindlichen Brüder" bekannt sind.

    Von Kamp-Bornhofen geht es zu Beginn der Wanderung erstmal steil aufwärts zur Rosenlay. Für den fordernden Aufstieg wirst du dann aber auch mit einer dramatischen Aussicht belohnt.

    Von hier aus schlängelt sich der Rheinsteig sanft ansteigend über den Höhenzug. Immer wieder präsentieren sich schöne Ausblicke, bevor der Abstieg zu den „Feindlichen Brüdern" beginnt. Rund um die nah beieinander liegenden Burgen Liebenstein und Sterrenberg entstand im 16. Jahrhundert eine Sage. Der Sage zufolge lebten auf den beiden Burgen zwei Brüder, die sich wegen einer Frau zerstritten hatten. Kurz bevor es zu einem Duell kam, zog die Frau in ein Kloster und die beiden Brüder legten ihren Zwist bei. Tatsächlich gibt es keinen Hinweis darauf, dass hier tatsächlich zwei Brüder gelebt haben. Trotz allem sind die Burgen einen Besuch wert – zumal du dich in den Burgschänken mit einer leckeren Mahlzeit stärken kannst.

    Nachdem du die beiden Burgruinen hinter dir gelassen hast, wanderst du weiter zum Dorf Lykershausen. Im Anschluss folgst du dem Rheinsteig weiter zum Hindenburgblick, einem tollen Aussichtspunkt oberhalb von Kestert. In einer Schleife geht es für dich schließlich bergab zum Etappenziel Kestert.

  • Mittelschwer
    03:51
    12,6 km
    3,3 km/h
    350 m
    470 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Höhepunkt der 14. Etappe ist die beeindruckende Burg Maus sowie die Ausblicke von den Weinbergen bei St. Goarshausen. Obwohl die Burg Maus in Privatbesitz ist, kann sie im Rahmen von Führungen besichtigt werden. Eine Führung dauert zwischen 60 und 90 Minuten und muss vorab unter 06771 - 2303 telefonisch angemeldet werden.

    Deine heutige Wanderung beginnt in Kestert. Durch den Wald wanderst du zu Beginn der Tour hinauf nach Oberkestert und weiter ins Pulsbachtal. Der Rheinsteig schlängelt sich von hier aus weiter über den Höhenzug und hinab nach Wellmich, das sich an der Einmündung des Wellmicher Bachs in den Rhein befindet. Hier laden zwei Gasthäuser zu einer Rast ein, bevor du dich an den Aufstieg zur Burg Maus machst.

    In vielen Kehren und Serpentinen geht es über einen breiten Fußweg hinauf zur beeindruckenden Burganlage. Wenn du keine Zeit für eine Führung hast oder dich alte Gemäuer nicht zu sehr interessieren, dann kannst du deine Wanderung gleich fortsetzen und einfach nur das Panorama von Rheintal und Burg genießen.

    Während du weiter wanderst, kannst du bereits eine weitere Burg erblicken. Am anderen Ufer thront die gewaltige Ruine der Burg Rheinfels hoch über dem Rheinufer. Nachdem du die Weinberge von St. Goarshausen durchwandert hast, erreichst du dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    06:57
    22,6 km
    3,2 km/h
    730 m
    730 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Die 15. Etappe des Rheinsteigs gilt unter vielen Wanderern als die Königsetappe. Mit über 22 Kilometer Strecke und rund 700 Höhenmetern im Auf- und Abstieg kommt hier auch einiges zusammen. Dafür wirst du aber auch mit den schönsten Aussichtspunkten, dramatischen Burgruinen und natürlich der Felskanzel Loreley für die Anstrengungen voll belohnt.

    Von St. Goarshausen schlängelt sich der Rheinsteig steil hinauf zum Aussichtspunkt Dreiburgenblick. Von hier aus hast du zugleich die Burgen Katz, Rheinfels und Maus im Blick. Auf deinem weiteren Weg zur Loreley geht es direkt an der Burg Katz vorbei und durch das kleine Örtchen Heide.

    Kurz darauf erreichst du das ausladende Felsplateau. Im Sommer kann es an der Loreley schon mal voll werden – kein Wunder, denn die Aussicht ist einfach malerisch. Wenn dir hier nach der Einsamkeit auf dem Rheinsteig aber doch zu viele Menschen sind, dann kannst du deine Wanderung auch fortsetzen, schließlich erwarten dich noch weitere herrliche Aussichtspunkte.

    Die nächste Aussicht kannst du an der Felskanzel Spitznack bewundern. Unter dir fallen die Hänge steil zum Rhein hin ab und in Richtung Norden kannst du den Loreleyfelsen bewundern. Du folgst dem Rheinsteig weiter über den Höhenzug und nach Durchquerung des Urbachtals lohnt sich eine gemütliche Rast am Rossstein oder am Pavillon an der Schwedenschanze.

    Frisch ausgeruht wanderst du dann gleichmäßig bergab zum Etappenziel Kaub.

  • Schwer
    04:07
    13,5 km
    3,3 km/h
    430 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Nach dem Trubel an der Loreley erwarten dich auf der 16. Etappe des Rheinsteigs herrliche Waldwege, einsame Wanderpfade und fantastische Aussichten. Am Ziel der heutigen Etappe kommen alle Weinliebhaber voll auf ihre Kosten, denn Lorch am Rhein ist eine echte Weinstadt.

    In Kaub wirfst du noch einen Blick auf die berühmte Burg Pfalzgrafenstein, die hier auf einer Insel mitten im Rhein thront. Anschließend geht es auf einem Serpentinenpfad durch die Weinberge unterhalb der Burgruine Gutenfels.

    Auf bequemen Waldpfaden folgst du dem Rheinsteig an den Hängen des Rheintals entlang und hinein in schmale Seitentäler. Selbstverständlich erwarten dich an mehreren Stellen tolle Aussichtspunkte, die dir immer wieder verschiedene Ausblicke auf das Rheintal und die umgebende Landschaft bieten.

    Oberhalb vom beschaulichen Städtchen Lorchhausen durchquerst du bereits die ersten Weinberge von Lorch, deinem heutigen Etappenziel. Dort angekommen, kannst du eins der zahlreichen Gasthäuser und Weinschänken aufsuchen und so die Etappe ausklingen lassen.

  • Schwer
    06:10
    20,7 km
    3,4 km/h
    700 m
    510 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der 17. Etappe heißt es nun Abschied nehmen von den malerischen Hängen des Mittelrheintals. Bis zum Ende dieser Etappe wanderst du noch auf den Höhenzügen des Rheintals, doch ab dem Hochplateau Niederwald führt dich der Rheinsteig hinein in den Rheingau. Damit der Abschied nicht so schwerfällt, zeigt sich das Mittelrheintal nochmal von seiner besten Seite.

    Von Lorch aus wanderst du auf den sonnenverwöhnten Berghängen des Rheintals durch unendliche Weinberge. Wenn du hier die saftigen Trauben an den Weinstöcken siehst, kannst du gut verstehen, warum der Wein in Lorch so hervorragend geschmeckt hat.

    Mehrere Aussichtspunkte mit Bänken laden entlang des Weges zu kleinen Pausen ein, bevor du das Städtchen Assmanshausen erreichst. Von hier aus geht es hinauf auf das Hochplateau Niederwald. Wenn du dir die Höhenmeter sparen möchtest, kannst du auch die Seilbahn nehmen und bequem in die Höhe schweben.

    Oben auf dem Niederwald erwarten dich nicht nur herrliche Ausblicke ins Rheintal, sondern auch das berühmte Niederwalddenkmal mit der Germania-Statue. Vom Niederwald aus kannst du dann auch mit einer zweiten Seilbahn hinab zum Etappenziel Rüdesheim fahren.

    Infos zu den beiden Seilbahnen findest du unter seilbahn-ruedesheim.de/willkommen und seilbahn-assmannshausen.de.

  • Mittelschwer
    04:08
    14,6 km
    3,5 km/h
    270 m
    380 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 18. Etappe heißt dich der Rheingau herzlich willkommen. Der Rheinsteig führt dich auf der heutigen Tour ein wenig fort vom Rheinufer und über die bewaldeten Hänge oberhalb der weiten Wiesen und Felder.

    An der Bergstation der Rüdesheimer Niederwaldbahn beginnt die heutige Etappe. Oberhalb der weiten Weinberge führt dich der Rheinsteig weiter in Richtung Osten. Du überquerst den Blaubach und wanderst stromaufwärts an dessen Ufer bis zum Kloster Nothgottes.

    Hier zweigt der Rheinsteig in Richtung des Wallfahrtsorts Marienthal ab. Nach einem Besuch im kleinen Kloster und im angeschlossenen Klostergarten wanderst du durch das stille Elsterbachtal zum Rastplatz Donnersbergblick.

    Nimm hier auf der hölzernen Liege Platz und genieße ein wenig die schöne Aussicht über die weiten Wiesen und Hügel des Rheingaus. Durch den Wald geht es dann weiter zum Etappenziel Johannisberg.

    Johannisberg hat keinen eigenen Bahnhof, kann aber vom Bahnhof Gneisenheim aus mit der Buslinie 183 erreicht werden. Fahrpläne findest du unter r-t-v.de/fahrplaene-rheingau.html.

    Fahrpläne der Niederwaldbahn findest du unter seilbahn-ruedesheim.de/willkommen.

  • Mittelschwer
    04:04
    14,3 km
    3,5 km/h
    320 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die sanfte Hügellandschaft, die du auf der 19. Etappe durchquerst, ist vollständig dem Weinanbau gewidmet. Besonders im Sommer, wenn die Weinstöcke saftig und grün sind, ist das ein herrlicher Anblick. Wenn dich diese Aussicht schon ganz durstig macht, dann kannst du dich bereits auf erstklassige Weine in Kiedrich, dem heutigen Etappenziel, freuen.

    Schon nach einer kurzen Strecke erreichst du das Schloss Vollrads, das hier inmitten weiter Weinberge steht. Zu moderaten Preisen kannst du hier im Schloss Restaurant speisen und den hauseigenen Wein genießen.

    Über die Weinberge geht es dann weiter in Richtung Norden. Der Weg steigt ein wenig an und bald führt dich der Rheinsteig am Waldrand etwas oberhalb der Weinberge entlang. Der Ausblick ist einfach traumhaft – so lässt es sich bequem wandern.

    Wenn es dir am Schloss Vollrads für eine Einkehr noch zu früh war, dann kannst du stattdessen im Biergarten vom Kloster Eberbach eine Pause einlegen. Frisch und ausgeruht legst du die letzte Strecke bis zum Etappenziel Kiedrich zurück.

    Auch Johannisberg kann nicht direkt mit dem Zug erreicht werden. Alternativ nimmst du den Bus 172 bis zum Bahnhof in Eltville. Den Fahrplan erhältst du unter r-t-v.de/fahrplaene-rheingau.html.

  • Mittelschwer
    02:56
    10,1 km
    3,4 km/h
    330 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die vorletzte Etappe ist nur knapp zehn Kilometer lang und so kannst du dir problemlos am Abend vorher ein Extragläschen Wein gönnen. Die heutige Tour führt dich fort von den Weinbergen und hinein in die grünen Berge des Rheingaus.

    Du verlässt Kiedrich in Richtung Norden und stattest der Burgruine Scharfenberg einen kleinen Besuch ab. Neben dem alten Bergfried gibt es hier eine tolle Aussicht auf Kiedrich und den Rheingau.

    Der Rheinsteig führt dich im Anschluss zunächst durch das Sülzbachtal und dann hinein in die idyllische Natur des Buchwaldgrabens. Ein schöner Wanderweg führt hier durch eine friedliche Au- und Waldlandschaft.

    Vom Buchwaldgraben aus folgst du einem ruhigen Waldpfad bis zum Etappenziel Schlangenbad.

    Wie auch die anderen Etappenorte im Rheingau, erreichst du Schlangenbad nur mit dem Bus. Vom Bahnhof Eltville aus fährt dich die Buslinie 173 direkt nach Schlangenbad. Den Fahrplan findest du unter r-t-v.de/fahrplaene-rheingau.html.

  • Mittelschwer
    04:43
    17,4 km
    3,7 km/h
    160 m
    390 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die 21. und letzte Etappe verwöhnt dich kurz vor dem Ende deiner Wanderung noch einmal mit den schönsten Landschaften des Rheingaus. Dichte Wälder, weite Wiesen, hügelige Weinberge und natürlich der Blick auf den Rhein in Wiesbaden. Feierliches Ziel des Rheinsteigs ist dann das Schloss Biebrich am Rheinufer.

    Startpunkt der letzten Etappe ist der Kurort Schlangenbad inmitten des grünen Rheingaus. In Richtung Süden verlässt du die Stadt und wanderst von dort aus über dicht bewaldete Höhenzüge. Mitten im Wald erblickst du bald eine langgezogene Felsformation, die hier als „Grauer Stein" bekannt ist. Die steilen Felswände sind auch unter Kletterern beliebt, denen du vor allem im Sommer zusehen kannst.

    Du passierst das Dörfchen Frauenstein und auf einer Anhöhe oberhalb des Dorfes findest du an einem tollen Aussichtspunkt das Denkmal Goethestein. Zu Ehren des großen Dichters, der zu mehreren Anlässen in Wiesbaden weilte und die umgebende Landschaft auf Wanderungen erkundete, hatte man an dieser Stelle einen pyramidenförmigen Gedenkstein errichtet.

    Vom Goethestein aus wanderst du durch die sanft hügeligen Weinberge hinab zum Rheinufer. Entlang der Wiesbadener Rheinwiesen schlenderst du bis zum Schloss Biebrich. Auf der dem Rhein zugewandten Terrasse des Schlosscafés kannst du dann deine Füße hochlegen und beim Blick auf den Fluss deine 21-tägige Wanderung Revue passieren lassen.

Collection Statistik

  • Touren
    21
  • Distanz
    323 km
  • Zeit
    96:12 Std
  • Höhenmeter
    9 100 m

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