Der Goldsteig – 38 Etappen zwischen der Oberpfalz und Passau

Wander-Collection von
komoot

38 Etappen, zwei Routenvarianten, über 660 Kilometer Strecke und knapp 18.000 Höhenmeter im Anstieg – der Goldsteig ist eine Fernwanderung der Superlative. Dabei hat die Wanderung weit mehr zu bieten, als bloße Fakten, denn nirgendwo anders tauchst du so tief ein in die ursprüngliche bayerische Natur wie auf dem Goldsteig. Abseits von pittoresken Altstädten, zünftigen Bierbrauereien, überlaufenen Schlössern und traditionellen Volksfesten führt dich der Goldsteig nämlich in einige der entlegensten und ursprünglichsten Gegenden Ostbayerns. Weite Hügel in der Oberpfalz, felsige Gipfel im Oberpfälzer Wald, verwunschene Urwälder und die berühmten Eintausender im Nationalpark Bayerischer Wald. Dazwischen liegen uralte, längst verlassene Burgen, winzige Dörfer und gemütliche kleine Städtchen.

Der Goldsteig besteht aus 38 Etappen, die in zwei Routenvarianten von Marktredwitz in der Oberpfalz bis nach Passau führen. Die ersten sieben Etappen verlaufen über die sanften Hügel der Oberpfalz und bringen dich bis nach Oberviechtach. An dieser Stelle teilt sich der Goldsteig in eine Nordroute und eine Südroute. Die Nordroute verläuft in der Nähe der tschechischen Grenze über die höchsten Berge des Bayerischen Waldes – lange Strecken, kräftige Aufstiege und rustikale Hüttenübernachtungen machen aus dieser Variante eine Traumtour für erfahrene Fernwanderer. Die Etappen der Südroute hingegen sind etwas kürzer und führen über die westlichen Berge des Bayerischen Waldes. Die sind niedriger und dementsprechend erwarten dich hier weniger anstrengende Aufstiege. Damit ist die Südroute perfekt geeignet für ambitionierte Genusswanderer. Egal für welche Variante du dich entscheidest: Alle 38 Etappen sind hervorragend ausgeschildert und verwöhnen dich mit naturbelassenen Wanderpfaden über weite Felder, malerische Schachten und durch undurchdringliche Urwälder.

In allen Etappenorten des Goldsteigs findest du gemütliche Unterkünfte. Mal sind es einzelne Gasthäuser, mal gemütliche Ferienwohnungen und manchmal sogar elegante Hotels. In jedem Fall solltest du deine Übernachtungen im Voraus planen und reservieren, denn die Städtchen und Dörfer entlang des Goldsteigs sind klein und die Unterkünfte verfügen nur über wenig Zimmer – und wer möchte nach einer langen Bergtour schon ohne Unterkunft vor verschlossenen Türen stehen. Da die einzelnen Etappen durch die abgeschiedene Natur von Ostbayern führen, findest du nur entlang weniger Touren Einkehrmöglichkeiten. Packe dir daher am besten selbst Proviant und Wasser in deinen Rucksack und nutze die zahlreichen Bänke und Schutzhütten für deine Pausen. In den größeren Etappenorten solltest du keine Probleme haben, deinen Proviant wieder aufzufüllen, denn hier findest du Bäcker, Cafés und Supermärkte.

Fast alle Etappenziele werden direkt von verschiedenen Buslinien angefahren. Beachte dabei, dass es sich zum Teil um winzige Dörfer handelt und das manche Busse nur sporadisch und an Wochenende überhaupt nicht verkehren. Der Startpunkt Marktredwitz, das Tourenziel Passau, Furth im Wald auf der Nordroute und Bodenwöhr auf der Südroute verfügen sogar über einen eigenen Bahnhof. Dadurch eignen sich diese Städte perfekt als Tourenziel oder als Einstieg, falls du nur einen Teil des Goldsteigs erwandern möchtest. Am besten überprüfst du die möglichen Bus- und Bahnverbindungen vorab unter bayern-fahrplan.de.

Jetzt haben wir dir aber genug erzählt: Stöbere einfach in den 38 Touren und lass dich von der unberührten Natur auf dem Goldsteig in den Bann ziehen.

Auf der Karte

Alle 38 Etappen des Goldsteigs

  • Schwer
    05:20
    19,0 km
    3,6 km/h
    390 m
    370 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Etappe des Goldsteigs ist der perfekte Einstieg. Vom Bahnhof Marktredwitz, der von München, Regensburg und Nürnberg aus angefahren wird, geht es durch die gemütliche Altstadt hinaus in die weite Hügellandschaft der Oberpfalz. Bei herrlicher Aussicht wanderst du erst über offene Weiden und dann durch urige Wälder hinauf zur Burgruine Weißenstein. Nachdem du hier die Aussicht vom restaurierten Wachturm genossen hast, führt dich der Goldsteig bergab zum Etappenziel Friedenfels. Hier angekommen, kannst du in einer der Pensionen oder in einem der Gästehäuser deine Unterkunft beziehen.

  • Mittelschwer
    04:18
    16,3 km
    3,8 km/h
    120 m
    190 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Nach der hügeligen ersten Etappe ist die flache und relativ kurze zweite Etappe eine echte Genusstour. Vom beschaulichen Friedenfels aus führt dich der Goldsteig durch die malerische Landschaft der 1.000 Weiher. Im Mittelalter wurden hier in zahllosen Teichen Karpfen für die Fastenzeit gezüchtet. Irgendwann verlor die Fischzucht ihre Bedeutung, aber die idyllischen Weiher kannst du auch noch heute bewundern. Von der besonderen Wasserlandschaft der 1.000 Weiher geht es über Felder zum Etappenziel Falkenberg. In Falkenberg gibt es eine breite Auswahl an gemütlichen Unterkünften.

  • Entdecke Orte, die du lieben wirst!

    Hol dir jetzt komoot und erhalte Empfehlungen für die besten Singletrails, Gipfel & viele andere spannende Orte.

  • Mittelschwer
    03:56
    14,7 km
    3,7 km/h
    160 m
    180 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Die dritte Etappe des Goldsteigs führt dich zu einem der schönsten Naturwunder der Oberpfalz. Schon wenige Gehminuten vom Startpunkt Falkenberg entfernt geht es hinein in das malerische Waldnaabtal. In dem dicht bewaldeten, schmalen Flusstal kannst du immer wieder spektakuläre und spannende Felsformationen bewundern, die Namen tragen wie Amboss, Butterfass oder Kammerwagen. Von März bis Oktober kannst du außerdem auf halber Strecke in der Blockhütte Waldnaabtal eine Rast einlegen. Von dort aus geht es immer weiter am munter plätschernden Fluss entlang bis ins Etappenziel Windischeschenbach. In der kleinen Stadt erwarten dich zum Abschluss das Waldnaabtalmuseum in der Burg Neuhaus, zahlreiche Gasthäuser und gemütliche Unterkünfte.

  • Schwer
    06:31
    23,4 km
    3,6 km/h
    460 m
    380 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auch auf der vierten Etappe begleitet dich die Waldnaab. Ab Windischeschenbach, dem Startpunkt der Etappe, ist das Flusstal zwar nicht mehr ganz so dramatisch, mit seinen Auwiesen und lichten Wäldern aber nicht minder romantisch. Erst in Neustadt an der Waldnaab, wo du außerdem viele Gasthäuser und Supermärkte findest, verlässt du den Fluss. Über Felder und durch kleine Waldstücke geht es gemächlich, aber stetig bergauf zum 633 Meter hohen Fischerberg. Hier steht der Vierlingsturm, von dessen Aussichtsplattform du einen tollen Blick auf den Oberpfälzer Wald genießt. Vom Turm aus ist es nur noch ein kurzes Stück bis zum Etappenziel Letzau-Oberhöll. In dem winzigen Weiler kannst du dich dann im Gasthaus Hölltäler Hof für den nächsten Tag ausruhen. Außerdem findest du im nur knapp einen Kilometer entfernten Letzau weitere Unterkünfte.

  • Mittelschwer
    04:06
    14,5 km
    3,5 km/h
    310 m
    290 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die erste Hälfte der fünften Etappe ist geprägt von herrlichen Ausblicken. Hier wanderst du entlang von bunten Feldern, über saftige Weiden und sanfte Hügel. Hinter Roggenstein verändert sich die Landschaft. Nun geht es hinein in die verwunschenen und sagenumwobenen Wälder des Elms. Der Elm ist ein hügeliger, dicht bewaldeter Höhenzug. Du wanderst hier auf naturbelassenen Waldpfaden und kannst die zum Teil uralten Bäume bewundern. Nachdem du den Elm überquert hast, geht es ein Stück über Wiesen und im Anschluss durch das malerische Lerautal. Wenig später erreichst du dein heutiges Etappenziel Leuchtenberg. Hier hast du eine kleine Auswahl an Pensionen und Ferienwohnungen. Burgenfans sollten außerdem der Burgruine einen Besuch abstatten.

  • Schwer
    06:31
    22,3 km
    3,4 km/h
    640 m
    540 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der sechsten Etappe wird der Goldsteig ganz schön bergig – die Hügel der Oberpfalz heben sich langsam in Richtung Oberpfälzer Wald und Bayerischer Wald an. Von Leuchtenberg aus wanderst du durch ein malerisches Waldstück erst bergab und dann gemächlich bergauf zum Nachbarort Wittschau. Hier überquerst du die Autobahn A6 und folgst dem Goldsteig dann über Felder ins romantische Pfreimdtal. Der Fluss plätschert hier in einigen Schleifen durch ein schmales, bewaldetes Tal und an seinem Ufer entlang geht es bis nach Trausnitz, wo die Pfreimd zu einem eindrucksvollen See aufgestaut wurde. Nach einer Rast in den Gasthäusern von Trausnitz wanderst du durch den Wald bergan zum Etappenziel Tännesberg. In dem beschaulichen Örtchen hast du eine üppige Auswahl an Unterkünften.

  • Schwer
    05:08
    18,4 km
    3,6 km/h
    300 m
    440 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die siebte Etappe bildet zugleich den Abschluss des Oberpfälzer Abschnitts. Dafür zeigt sich die dünn besiedelte Landschaft nochmal von ihrer besten Seite. Auf naturbelassenen Wanderwegen führt dich der Goldsteig über die bewaldeten Hänge des Schwangbühls. Höhepunkt der heutigen Etappe ist die Burgruine Wildstein. Von der Burg sind zwar nur noch wenige Mauerreste erhalten, aber die Aussicht vom gleichnamigen Gipfel ist dafür umso eindrucksvoller. Im Anschluss wanderst du über weite Felder und Weiden bis zum Etappenziel Oberviechtach. Hier kannst du nicht nur zwischen mehreren Unterkünften wählen, sondern in den Supermärkten auch deine Vorräte auffrischen.

    Auf der nächsten Etappe teilt sich der Goldsteig schließlich in die abenteuerliche Nordroute über die höchsten Gipfel des Bayerischen Waldes und in die malerische Südroute mit ihren tollen Ausblicken und gemütlichen Wanderwegen.

  • Schwer
    07:43
    26,5 km
    3,4 km/h
    680 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Diese Etappe bildet den Auftakt zur Nordroute. Die heutige Tour zeigt dir gleich mal, was sich die Nordroute für dich ausgedacht hat. Nach einem Abstecher zur gut erhaltenen Burgruine Obermurach und einem interessanten Spaziergang durch das Prackendorfer Moos wird es nämlich ziemlich abenteuerlich. Kurz hinter Tannstein steigt der Goldsteig durch den Wald an und führt dich hinauf zur Steinernen Wand. Der schmale, teils felsige Gipfelgrat hat schon fast alpine Qualitäten. Wenn dir das zu spannend ist, dann nimmst du die beschilderte Alternativroute parallel zum Grat. Höhepunkt ist der sanierte Wachturm der Schwarzenburg. Auf der Plattform des Turms hast du eine einmalige Aussicht auf die umliegende Landschaft. Von der Burg geht es schließlich auf einem guten Wanderweg hinab zum Etappenziel Rötz-Bauhof. Die einzige Unterkunft des winzigen Ortes ist das Hotel Bergfried.

  • Schwer
    08:53
    31,5 km
    3,5 km/h
    700 m
    570 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der neunten Etappe lässt du die sanfte Hügellandschaft vollständig hinter dir und begibst dich in die bergigen Ausläufer des Oberpfälzer Waldes. Nach der spannenden Tour über die Steinerne Wand am Vortag lässt es der Goldsteig zunächst gemütlich angehen. Im sanften Auf und Ab wanderst du durch das weite, von Wiesen geprägte Tal der Schwarzach und passierst dabei winzige, verschlafene Dörfer. Erst bei Thurau verlässt du das Tal, überquerst den Höhenzug des Engbergs und steigst zum Abschluss steil zum Etappenziel Herzogau hinauf. In dem Bergdorf gibt es eine gute Auswahl an Hotels und Ferienwohnungen, in denen du übernachten kannst.

    Wenn du deine Wanderung mit dieser Etappe abschließen möchtest, ist es ratsam, deine heutige Wanderung im nahegelegenen Waldmünchen zu beenden. Von hier aus kannst du mit der Oberpfälzerbahn nach Cham fahren, wo es gute Anschlüsse ans Regionalbahnnetz gibt.

  • Schwer
    05:05
    16,9 km
    3,3 km/h
    390 m
    660 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zehnte Etappe auf der Nordroute führt dich über das Gibacht-Bergmassiv. Die Gipfelkette Kreuzfelsen, Tannenriegel und Reißeck sind die höchsten Berge des Oberpfälzer Waldes und bilden zugleich den Übergang zum noch höheren Bayerischen Wald. Da der Startpunkt Herzogau aber bereits ziemlich hoch liegt, kommst du über einen sanften Anstieg hinauf auf die Berggipfel. Von Herzogau wanderst du ohne erwähnenswerte Höhenunterschiede am Berghof Gibacht vorbei und machst dann einen Schlenker zur tschechischen Grenze. Hier markieren heute noch nach 300 Jahren drei in den Fels geschlagene Wappen den historischen Grenzverlauf. Im Anschluss geht es hinauf auf die aussichtsreichen Gipfel des Kreuzfelsens und Reißecks, bevor du gemächlich zum Etappenziel Furth im Wald hinabsteigst. Verglichen mit den bisherigen Etappenzielen, gibt es hier eine schier riesige Auswahl an Restaurants, Gasthäusern, Pensionen, Hotels und Supermärkten.

    Furth im Wald verfügt über einen eigenen Bahnhof und eignet sich daher perfekt als Ziel, wenn du nur einen Teil des Goldsteigs wandern möchtest.

  • Schwer
    06:24
    20,6 km
    3,2 km/h
    770 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Furth im Wald, der Startpunkt der elften Goldsteig-Etappe, liegt direkt am Lauf der Chamb. Das Flusstal trennt die Berge des Oberpfälzer Waldes vom Bayerischen Wald. Für dich geht es deshalb heute hinauf zu den berühmten Bergen des Bayerischen Waldes. Von Furth im Wald wanderst du zunächst über die flachen Ausläufer des Mittelgebirges und durch den urigen Trettinger Wald. Doch direkt im Anschluss wird es richtig steil. Knapp 400 Höhenmeter trennen dich vom Burgstall. Der Gipfel ist der nördlichste Punkt des Bayerischen Waldes und mit ein wenig Stolz kannst du von seinem Gipfelkreuz aus einen letzten Blick in Richtung Norden auf den Oberpfälzer Wald werfen. Über den Gipfelgrat geht es zum benachbarten Kohlriegel und dann gleichmäßig bergab zum Etappenziel Schönbuchen. In dem winzigen Dorf findest du direkt am Goldsteig gelegen eine Pension. Alternativ kannst du deine Etappe auch im nahegelegenen Grafenwiesen beenden. Dort findest du mehrere Unterkünfte in verschiedenen Preisklassen.

    Da Furth im Wald gut ans bayerische Regionalbahnnetz angeschlossen ist, eignet sich diese Etappe perfekt als Einstieg, wenn du nur einen Teil des Goldsteigs erwandern möchtest.

  • Mittelschwer
    03:54
    10,5 km
    2,7 km/h
    600 m
    320 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die zwölfte Etappe auf der Nordroute des Goldsteigs führt dich über den Kamm des Gaitbergs. Dabei handelt es sich um einen schmalen, dicht bewaldeten Höhenzug. Durch den Wald wanderst du von Schönbuchen stetig bergauf, bis du am Kreuzfelsen das erste eindrucksvolle Panorama genießen kannst. Von dort aus geht es über den Kamm weiter bis zur Kötzinger Hütte – ein perfekter Ort für eine Mittagspause bei herrlicher Aussicht. Im Anschluss wanderst du an den Rauchröhren vorbei. Die schmalen Felsspalten tragen diesen Namen, weil aufsteigender Nebel und tiefhängende Wolken durch Luftzüge wie Rauch aus den Röhren aufsteigt. Über den Großen Riedelstein führt dich der Goldsteig schließlich sanft bergab ins Etappenziel Eck. Obwohl der Ort winzig ist, gibt es hier eine gemütliche Unterkunft: der Burggasthof Eck.

  • Schwer
    05:46
    15,5 km
    2,7 km/h
    900 m
    360 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 13. Etappe ist die Königsetappe des Goldsteigs. Und das ist wörtlich gemeint, denn heute geht es hinauf zum Großen Arber, seines Zeichens höchster Berg und damit auch der König des Bayerischen Waldes. Ein stolzer Aufstieg über 900 Höhenmeter trennt den Startpunkt vom Gipfel. Zum Glück verteilt sich der Aufstieg gleichmäßig über die gesamte Strecke und der Goldsteig führt auf gepflegten Wegen auf den Berg. Zunächst wanderst du durch dichten Wald, doch nach der Hälfte der Strecke werden die Bäume lichter und du folgst dem Weg bei herrlicher Aussicht über offene Bergwiesen. Dabei geht es über die Nebengipfel Enzian und Kleiner Arber, bevor du auf dem kargen Plateau des Großen Arbers ankommst. Zufrieden genießt du hier den malerischen Blick über den Bayerischen Wald und bis hin zu den Alpen. Besonders praktisch: Der Gipfel ist auch zugleich dein Etappenziel. Im Arberschutzhaus, gleich neben der Seilbahn, findest du heute deine Unterkunft.

  • Mittelschwer
    03:10
    10,9 km
    3,4 km/h
    60 m
    700 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Nachdem es am Vortag ausschließlich bergauf ging, steht auf der 14. Etappe der gemächliche Abstieg vom Großen Arber auf dem Programm. Nachdem du beim Frühstück nochmal das bezaubernde Panorama genossen hast, kann es losgehen. Auf ruhigen Waldwegen schlängelt sich der Goldsteig durch den Wald bergab und am malerischen Arbersee vorbei. Hier kannst du im frisch renovierten Arberseehaus eine Rast einlegen und mit Blick auf das glitzernde Wasser speisen. Von hier aus folgst du erst dem Geigenbach zu seiner Mündung in den Großen Regen. Dort angekommen wanderst du am Ufer des Großen Regens flussaufwärts bis ins Etappenziel Bayerisch Eisenstein. Das kleine Städtchen verfügt nicht bloß über eine üppige Auswahl an Unterkünften, sondern auch über einen Anschluss ans Regionalbahnnetz.

  • Mittelschwer
    04:32
    13,7 km
    3,0 km/h
    800 m
    210 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Bayerisch Eisenstein, der Startpunkt der 15. Etappe der Nordroute, liegt direkt am Rand des Nationalparks Bayerischer Wald. Dementsprechend kannst du dich heute auf besonders urwüchsige Natur gefasst machen. Von Bayerisch Eisenstein aus führt dich der Goldsteig auf naturbelassenen Pfaden durch die dichten Wälder rund um den Hochberg. Die Wege sind noch recht flach und dieser Abschnitt ist eine echte Genusswanderung. Nachdem du den Rand des Dorfes Zwieslerwaldhaus passiert und die Waldhausstraße überquert hast, wird es stetig steiler. Durch das Urwaldgebiet Mittelsteighütte steigst du gleichmäßig hinauf zum Ruckowitzschachten. Als Schachten bezeichnet man seit dem Mittelalter genutzte Hochweiden auf den Bergen des Bayerischen Waldes. Hier angekommen, hast du fast den gesamten Aufstieg des Tages geschafft. Auf flachen Wegen und bei toller Aussicht wanderst du weiter bis zum Gipfel des Großen Falkensteins. Das Falkenstein Schutzhaus ist damit auch dein heutiges Etappenziel.

  • Schwer
    08:10
    27,5 km
    3,4 km/h
    730 m
    680 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 16. Goldsteig-Etappe auf der Nordroute führt dich im steten Auf und Ab einmal quer durch das Nationalparkgebiet. Dabei wanderst du auf naturbelassenen Waldpfaden und ruhigen Forstwegen. Die Höhepunkte der heutigen Tour sind in jedem Fall die stillen, weitläufigen Schachten, die sich über die Berglandschaft verteilen. Viele der Bergweiden wurden über lange Zeit nicht genutzt, doch mittlerweile grasen den Sommer über robuste Schafe und Rinder auf den Wiesen, um diese einzigartige Kulturlandschaft zu erhalten. Nachdem auf fast der gesamten Strecke nur kleinere Höhenunterschiede zu bewältigen waren, geht es am Ende nochmal hoch hinaus: Knapp 400 Höhenmeter erwarten dich beim Aufstieg zum Rachel. Dort angekommen, kannst du im urigen Waldschmidthaus eine Rast einlegen. Zurzeit sind noch keine Übernachtungen im Waldschmidthaus möglich, daher bietet es sich an, nach deiner Pause zum rund sechs Kilometer entfernten Hotel Bayernstern in Klingenbrunn abzusteigen.

    Mit 28 Kilometern und dem folgenden Abstieg nach Klingenbrunn gehört diese Etappe zu den längsten auf dem Goldsteig. Wenn dir die Strecke zu lang ist, dann kannst du nach der Hälfte vom Lindbergschachten nach Buchenau absteigen. Dort findest du mehrere Unterkünfte und kannst so die Etappe auf zwei Tage aufteilen.

  • Mittelschwer
    04:26
    14,4 km
    3,3 km/h
    450 m
    490 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Die 17. Etappe beginnt in luftiger Höhe knapp unterhalb vom Gipfel des Großen Rachels. Rund um den Rachel wanderst du durch eine eindrucksvolle Landschaft, denn hier haben ein Sturm und eine Borkenkäferplage vor einigen Jahren die Fichten und Tannen dahingerafft. Die kahlen, umgestürzten Stämme erinnern noch daran, doch dazwischen wachsen bereits unzählige kleine Sträucher, Pflanzen und Bäume. Auf deinem weiteren Weg bergab kommst du an der Rachel Kapelle vorbei, die hoch über dem Rachelsee thront und ein herrliches Foto abgibt. Kurz darauf geht es wieder hinein in dichten Urwald und auf flachen Wegen weiter in Richtung Etappenziel. Ganz am Ende wanderst du dann auf einem schnurgeraden Weg hinauf zum geröllübersäten Lusen und zum gemütlichen Lusenschutzhaus, deiner heutigen Unterkunft.

  • Mittelschwer
    03:42
    11,9 km
    3,2 km/h
    60 m
    580 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Zwölf Kilometer Strecke und fast ausschließlich bergab – die 18. Etappe ist eine kleine Belohnung für die vorhergegangenen Bergetappen der Nordroute. Der Goldsteig schlängelt sich auf schönen Waldpfaden ganz gemächlich vom Lusen abwärts und führt dich über den Schachten Tummelplatz und am malerischen Steinbach entlang. Nach deinen Tagen hoch oben in der Wildnis des Bayerischen Walds wird dir das Etappenziel Mauth wie eine Metropole vorkommen. Ferienwohnungen, Pensionen und Gasthäuser bieten dir eine Unterkunft für die Nacht und außerdem kannst du in verschiedenen Läden deine Vorräte auffüllen.

  • Mittelschwer
    02:52
    9,25 km
    3,2 km/h
    400 m
    250 m
    Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Der Startpunkt der 19. Etappe ist der kleine Ort Mauth am Südrand des Nationalparks. Die urwüchsigen Wälder des Nationalparks liegen damit zwar hinter dir, aber auch auf dem weiteren Verlauf führt dich der Goldsteig durch die malerische Landschaft des Bayerischen Walds. Heute geht es erstmal relativ flach durch das weitläufige Tal der Saußwasser. Nach Überquerung des schmalen Flusses steigst du auf zum Wintersportort Almberg Alpe. Im Sommer geht es hier besonders ruhig und gemütlich zu – trotzdem lockt ein Berggasthaus zu einer Pause mit einer leckeren Brotzeit. Frisch ausgeruht geht es dann ohne größere Höhenunterschiede bis ins nahegelegene Etappenziel Philippsreut. Dort findest du eine bei Wanderern beliebte Pension.

  • Schwer
    06:36
    23,6 km
    3,6 km/h
    400 m
    520 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Vom kleinen Dorf Philippsreut aus führt dich die 20. Goldsteig-Etappe auf der Nordroute durch den Wald hinauf zum Haidelgipfel. Unterwegs wanderst du durch Leopoldsreut, ein seit über 60 Jahren verlassenes Dorf. Außer dem alten Schulhaus – einst die höchstgelegene Schule Deutschlands – und der gepflegten Kirche ist heute nichts mehr von dem Dorf übrig geblieben. Der Weg führt dich von hier aus weiter bergan und zum Aussichtsturm auf dem Haidel. Der hölzerne Turm bietet dir eine großartige Aussicht auf die Berglandschaft des Bayerischen Waldes im Norden und zu den Alpen im Süden. Nachdem du vom Turm herabgestiegen bist, wanderst du gleichmäßig durch den Wald bergab zum Etappenziel Haidmühle. In dem gemütlichen Städtchen findest du mehrere Ferienwohnungen, Pensionen und sogar Hotels.

  • Schwer
    06:25
    21,1 km
    3,3 km/h
    590 m
    750 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Gute Trittsicherheit, festes Schuhwerk und alpine Erfahrung notwendig.

    Auf der 21. Etappe der Goldsteig-Nordroute geht es noch einmal ganz hoch hinaus: Mit 1.322 Meter Höhe gehört der Dreisessel zu den höchsten Bergen des Bayerischen Walds. Von Haidmühle aus steigst du durch den Wald hinauf in Richtung Gipfel. Rund um den Gipfel kannst du heute noch die Auswirkungen einer Borkenkäferplage entdecken. Skelettierte Baumstämme ragen kahl in den Himmel, doch zwischen den toten Bäumen gedeiht bereits die nächste Generation. Am Gipfel des Dreisessels angekommen, stehst du mit einem Fuß in Bayern und mit dem anderen Fuß in Tschechien – die Grenze verläuft nämlich genau über den Berg. Auf deutscher Seite geht es dann erst weiter durch einen lichten Wald und im Anschluss über ein eindrucksvolles Geröllmeer. Nach einem gemächlichen Abstieg überquerst du ein weiteres Mal die Grenze. Hier geht es allerdings hinüber nach Österreich. Du wanderst über Wiesen und Felder weiter bergab und wechselst erst kurz vor dem Etappenziel Breitenberg zurück nach Deutschland. In dem Städtchen nahe der Grenze gibt es eine kleine, aber feine Auswahl an verschiedenen Unterkünften.

  • Schwer
    07:10
    25,2 km
    3,5 km/h
    490 m
    700 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    Auf der 22. Etappe der Nordroute lässt du die dicht bewaldeten Hänge des Bayerischen Walds langsam hinter dir und wanderst stattdessen über dessen wiesenbedeckte, hügelige Ausläufer. Auf der heutigen Tour spazierst du immer wieder mal durch winzige Dörfer und Weiler, wanderst an Waldrändern entlang und genießt die herrlichen Ausblicke über Felder und Weiden. Als schöner Zwischenstopp auf der heutigen Etappe eignet sich das gemütliche Städtchen Sonnen. Der Goldsteig führt mitten durch den Ort, wo mehrere Restaurants und Gasthäuser zu einer Pause einladen. Kurz vor dem Etappenziel Hauzenberg lockt dann noch ein erfrischender Höhepunkt: Der Freudensee hat eine hervorragende Wasserqualität und ist der perfekte Ort für einen Sprung ins kühle Nass. Im Kurort Hauzenberg kannst du zwischen Gasthäusern und Hotels auswählen und außerdem in Supermärkten deinen Proviant für die letzte Etappe der Nordroute besorgen.

  • Schwer
    06:23
    22,9 km
    3,6 km/h
    370 m
    550 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

    Am 23. Tag deiner Goldsteigwanderung entlang der Nordroute steht heute das große Finale an. Vom Kurort Hauzenberg aus wanderst du hinein ins malerische Staffelbachtal. Der muntere Bach plätschert hier durch ein schmales, naturbelassenes Tal und der Goldsteig folgt dem Bachlauf für mehrere Kilometer. Bei Kaindlmühle mündet der Bach in die größere Erlau und wenig später verlässt du das Flusstal. Über Felder und durch kleine Waldstücke folgst du dem Wanderweg in Richtung Passau. Direkt gegenüber der Altstadt überquerst du die Ilz und stehst dann am Fuße der eindrucksvollen Veste Oberhaus. Du lässt den Blick über Inn, Ilz und Donau schweifen, die ab Passau gemeinsam als Donau bis zum Schwarzen Meer weiterströmen. Als Abschluss deiner Goldsteigwanderung lohnt sich noch ein Abstecher in die barocke Altstadt von Passau. Schlendere noch ein wenig durch die Gassen, bevor du am Hauptbahnhof die Heimreise antrittst.

  • Schwer
    07:22
    26,1 km
    3,5 km/h
    520 m
    630 m
    Schwere Wanderung. Sehr gute Kondition erforderlich. Überwiegend gut begehbare Wege. Trittsicherheit erforderlich.

    An der achten Etappe spaltet sich der Goldsteig in die Nord- und Südroute auf. Diese Tour bildet den Anfang der Südroute und führt dich von Oberviechtach aus an der Burgruine Obermurach vorbei hinein ins Prackendorfer Moos. Das idyllische Moor ist Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzenarten und kann auf einem schönen Wanderweg erkundet werden. Im Anschluss wanderst du über einen bewaldeten Höhenzug und durch das wildromantische Schwarzachtal weiter bis zum Etappenziel Neunburg vorm Wald. Die gemütliche Kleinstadt bietet dir zum Abschluss des Tages eine üppige Auswahl an Unterkünften und Einkehrmöglichkeiten.

Collection Statistik

  • Touren
    38
  • Distanz
    696 km
  • Zeit
    204:11 Std
  • Höhenmeter
    17 250 m

Dir gefällt vielleicht auch

Auf ins Abenteuer – dein VGN-Bahnsommer
Wander-Collection von
VERKEHRSVERBUND GROSSRAUM NÜRNBERG